Leserstimmen zu
Die Entdeckung des Glücks

Isabell Prophet

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Ein wirklich unterhaltsamer Ratgeber

Von: Manuela Kühn aus Gräfenhain

13.12.2017

Das Buch "Die Entdeckung des Glücks" von Isabell Prophet erschien im Sommer 2017. Ich würde es gerne unter die Rubrik Sachbuch oder Ratgeber einordnen. Dem Buch liegt es am Herzen, uns die Frage zu beantworten, wie wir unser Glück finden können. Immer mit dem Blick, dass viele von uns einen Großteil ihrer Zeit im Job verbringen und dort gewissen Zwangskontexten unterliegen. Die Kapitel im Buch sind logisch aufeinander aufgebaut und so liefert die Autorin zuerst einmal eine Definition von Glück, beschreibt dann sehr gut verständlich neurologische und soziologische Prozesse, räumt später mit Klischees auf und entlarvt auf sehr charmante Weise festgefahrene Denkschemata. In den letzten Teilen gibt Isabell Prophet eine Unmenge an Handlungsvorschlägen zur Umsetzung in den Alltag - viele davon sicherlich schon bekannt, aber hier liebevoll aufgearbeitet und in unterhaltsame Anekdoten eingebettet. Sehr gut finde ich, dass das gesamte Buch mit zahlreichen Querverweisen auf aktuelle Forschungsergebnisse und weiterführende Literatur durchsetzt ist. Wer sich also in dieses Thema vertiefen möchte, bekommt hier viele Ansätze geliefert. Fazit: Für mich ein rundum gelungenes Buch, dass genau zum richtigen Zeitpunkt den Weg in mein Bücherregal gefunden hat. Weit entfernt von den oft nichtssagenden Ratgebern in einschlägigen Zeitschriften, sondern schon nahe dran am Fachbuch. Vielen Dank an den Mosaik-Verlag für das Rezensionsexemplar.

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Toll!!

Von: Momkki

22.11.2017

"Das Leben fängt nicht erst nach der Arbeit an" - Das war der Satz auf dem Cover der mich direkt gecatcht hat. Ich habe also den Klappentext gelesen und erwartet ein Buch al la Selbstverwirklichung, Job hinschmeißen und mit Hobby selbstständig zu machen, zu lesen. So wie es mittlerweile in den meisten Frauenzeitschriften alle Nase lang aufgegriffen wird. Ich wurde sehr sehr positiv überrascht, als sich nach ein paar Seiten schon herausstellte: "Die Entdeckung des Glücks" ist NICHT so ein Buch. Viel mehr hat Prophet (der Nachname ist schon witzig im Kontext des Buches) hier die wichtigsten Erkenntnisse der Glücksforschung für uns zusammengetragen und aufbereitet. Dazu kommen noch Tipps und Anregungen, wie wir unser Glück in den Alltag bringen können. Und das MIT unserer Arbeit. Sie schreibt nämlich ganz klar: Ohne Arbeit ist auch doof. Mir hat das Buch vor allem darin die Augen geöffnet, wie negativ ich viele Dinge in meinem Leben betrachte. Negativ und als selbstverständlich. Aber genau das ist vieles nicht. Und da setzt ein wichtiger Tipp von ihr an: Jeden Tag soll man versuchen 3 Dinge aufzuschreiben, die einen glücklich gemacht haben.

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Aufmerksam wurde ich auf dieses Buch in den Instastories – ich weiß gar nicht, wer es hochgehalten hat – und durch seinen Untertitel. „Dein Leben fängt nicht erst nach der Arbeit an“ ist genau der richtige Ansatz. Wie oft habe ich schon Kollegen und auch mich erlebt, dass wir den Dienst mit schlechter Laune oder zumindest unglaublicher Unlust begannen. Ich redete mir dann ein, dass der Feierabend ja noch ausgiebig Zeit bietet, aus dem Tag noch etwas Gutes zu machen. Aber deswegen 8 Stunden wegwerfen? Nein, ich versprach mir von dem Buch also eine Art Ratgeber, der mir Tipps geben sollte, auch aus den schlechten Tagen etwas wirklich Gutes zu machen. Was ich am Ende bekam, war etwas viel besseres. Ich las das Buch zum Großteil während einer dienstlichen Zugfahrt. Und am liebsten hätten ich dieses Buch allen Mitreisenden in die Hand gedrückt und sie gebeten es zu lesen. Denn das Problem, das dieses Buch aufzeigt, ist nicht, dass wir ganz normalen Arbeiter uns unglücklich im Job fühlen und einfach mehr genießen müssen. Nein, die Problemanalyse beginnt bei der Ursache der Probleme und nicht nur bei der Bekämpfung. Ich möchte euch dies gern anhand zweier Zitate des Buches zeigen: „Wir sind nicht für die Untätigkeit gemacht weder unsere Wirbelsäulen noch die Gehirne.“ (S. 57) Jeder kennt bestimmte diese Tage auf Arbeit, an denen einfach nichts zu tun ist. Mit den Kollegen hat man schon alle Neuigkeiten ausgetauscht, der gefühlt 10. Kaffee ist getrunken und trotzdem will die Zeit nicht vergehen. Vielleicht hat man sogar schon alle Aufgaben erledigt, die man sonst vor sich herschiebt, weil man einfach etwas tun möchte. Doch irgendwann sind auch diese unliebsamen Aufgaben erledigt und die Langeweile ist wieder zurück. Je mehr ich darüber nachdachte, desto bewusster wurde mir, das tatsächlich die Tage mit viel Action im Job weniger anstrengend sind und die Zeit anders vergeht als an Tagen, an denen man die Minuten runterzählt. Kommen wir zu Zitat 2, denn das zeigt eigentlich ganz gut, warum unsere Köpfe nicht sonderlich gefordert werden. „Wer seine Mitarbeiter behalten will, der sollte sie mitmischen lassen.“ (S. 230) Als studentische Aushilfen plant keiner die Machtübernahme. Manchmal hat man aber genau das Gefühl, dass dies die Chefs dieser Welt glauben. Arbeitet man direkt am Kunde merkt man schnell, was alles so schief läuft und was man verändern könnte. Die Chefetage, die dies nicht tagtäglich erlebt, muss sich – theoretisch – auf genau diese Mitarbeiter verlassen können, dass sie Feedback gibt, was man verändern könnte. Aber genau das passiert in der Regel nicht. Egal, welches Feedback oder neue Vorschläge wir geben, sie werden ignoriert, geschweige denn überhaupt angesehen. Am Ende kommt jedoch die Kritik. Kritik, die hätte verhindert werden können, wenn man sich für wenige Momente Zeit für das Feedback genommen hätte. Trotzdem lieben die meisten ihre Jobs, die sie ausüben. Und Kritik kann hart sein, man muss sie jedoch annehmen können. In der heutigen Zeit, in der die Chefetage bei vielen Unternehmen meist viele Kilometer von all seinen Mitarbeitern entfernt sitzt, kann den Alltag in seiner Gänze ja gar nicht mehr miterleben. Aus diesem Grund würde ich auch jeder Chefetage gern dieses Buch ans Herz legen. Wir tragen im Joballtag alle unser Päckchen mit unseren Aufgaben, egal ob einfacher Büromitarbeiter, Servicemitarbeiter oder leitender Angestellter oder sogar der Chef persönlich. Jeder hat seine Aufgaben und nicht immer ist Zeit zu schauen, was denn die anderen Teilgebiete gerade machen (müssen). Aus diesem Grund würde ich gern dieses Buch jedem überreichen. Ob Angestellter oder Chef, wir können alle etwas daraus lernen und unseren beruflichen Alltag angenehmer gestalten. Doch ich schweife ab. „Die Entdeckung des Glücks“ gibt am Ende wunderbare kleine Zusammenfassungen und Tipps, um im Alltag glücklicher und vor allem dankbarer zu sein. So habe ich mit dem Glückstagebuch begonnen, denn viele gute Dinge übersehen wir im Alltag, weil das negative überwiegt. Wir übersehen, dass wir unsere Lieblingsschokolade im Laden günstiger bekommen haben, weil wir direkt danach den Bus verpasst haben und im Regen standen.

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Isabell Prophet nimmt den Leser bei der Hand und erzählt, was Glück bedeutet, welche Forschungsansätze es gibt und warum manche Menschen glücklicher sind. Sie hat einen leicht verständlichen Schreibstil, bleibt häufig an der Oberfläche, aber für eine grobe Orientierung ist es auch ausreichend. Wer sich mehr mit dem Glück und der eigenen inneren Einstellung dazu beschäftigen möchte, kann sich auf das ausführliche Quellenverzeichnis am Ende des Buches stürzen. Für mich war es wichtig einen neuen Blickwinkel und neue Möglichkeiten aufgezeigt zu bekommen. Manchmal ist man so verfahren und schon so blind, dass ein externer Anstoß helfen kann. Wie funktioniert Glück? Was ist Glück? Welchen Einfluss hat mein Gehirn auf das Glücksgefühl und ist der monetäre Anteil am Glück wirklich so hoch, wie viele Menschen annehmen? Das Buch ist in viele kleinere Kapitel aufgeteilt und so kann man sich immer wieder Auszeiten nehmen, um darüber nachzudenken. Viele Dinge weiß man bereits und vielleicht praktiziert(e) man sie auch schon bzw. sollte dies wieder einführen. Ich habe mir ein paar kleine Punkte herausgesucht, die ich jetzt versuche in meinem Alltag einzubauen und kann schon jetzt bestätigen, dass Kollegen käuflich, aber nicht sehr teuer sind (ein Kapitel im Buch). Dieses Buch rettet kein Leben, es schafft nur etwas mehr Glück, wenn man nach dem Lesen und Reflektieren es selbst in die Hand nimmt und umsetzt. Nicht alles passt auf jeden und nicht alles ist umsetzbar, aber es ist informativ und interessant.

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Aufgeteilt ist das Buch in drei große Kapitel - gut finde ich, dass nicht alles komplett auf den Job bezogen wird. Beim lesen, kam mir an manchen Stellen ein "Aha-Effekt" - teilweise musste ich aber Seiten mehrmals lesen, um meine gegenwärtige Situation zu reflektieren und besser einordnen zu können. Für mich hat das Buch weniger als Ratgeber fungiert, sondern eher, um über Erlebtes nachzudenken oder gar zu überdenken. Einige Schlussfolgerungen habe ich für mich mitnehmen können. Da der Schreibstil sehr locker ist, fiel das Lesen auch nicht schwer. Das Belegen der einzelnen Textquellen hat mich schwer an meine Uniarbeiten erinnert, aber so hat man auch die Gelegenheit noch tiefer in die Materie einzusteigen. Ich denke, dass ich das Buch immer wieder mal zur Hand nehmen werde, um darin Rat zu holen. Mir persönlich hat es geholfen, um einige Situationen anders zu sehen, bzw. in Zukunft anders auf Menschen oder Gegebenheiten einzugehen.

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Isabell Prophet durchleuchtet, wie wir unser Glück, insbesondere am Arbeitsplatz finden können; ihr Buch hat sie dafür in drei Teilen aufgebaut: Im ersten Teil thematisiert sie u.a., wie die Suche nach dem Glück entsteht und was uns dabei im Wege stehen kann; der zweite Teil befaßt sich mit Glücksforschung und zeigt viele verschiedene Aspekte auf. Und im dritten Teil erfahren wir, was wir für unser Glück selber tun können, mit welchen Übungen, Tagesplanungen, Sichtweisen wir ihm den Weg aus und zu uns erleichtern und, wann es vielleicht die glücklichste Entscheidung ist, seinen Arbeitsplatz zu wechseln. Klar ist, für unser Glück sind wir selber verantwortlich, niemand anders und keine Ausrede, Kunkurrenz oder Idealisierung des Glücks anderer sollte uns von dieser Erkenntnis abhalten oder unserem Glück eine externe Messlatte anhalten. Isabell Prophet durchleuchtet so viele Aspekte des Glücks und stellt wissenschaftliche Lehrer, Erkenntnisse alter Philosophen, übliche Sichtweisen und glücklichmachende Alltagsstrategien vor, aus denen jeder seine besten Möglichkeiten finden wird – denn das Glücksempfinden, auch was die Arbeit betrifft, kann individuell variieren. Mit einem saloppen und äußerst witzigen Sprachstil vermittelt Isabell Prophet sehr fundiert ganz kurzweilig und interessant die verschiedenen Aspekte und eine ganze Reihe an praktischen Hilfen und Übungen um seinen Arbeitsalltag und sein Leben glücklicher zu gestalten.

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Unterhaltsamer Ratgeber

Von: milkysilvermoon

14.10.2017

Wie kann man im Job glücklich werden? Mit ihrem Buch "Die Entdeckung des Glücks" will Isabell Prophet zeigen, wie das jedem gelingen kann. Sie erklärt neue Forschungsergebnisse und schildert unter anderem, wie Philosophen über das Thema gedacht haben. Die Autorin will darlegen, welche Fehler wir bei der Suche nach dem Glück machen und was wir stattdessen tun können. Meine Meinung: Ich war sehr gespannt auf das Buch, weil ich die Autorin von Twitter und Co. kannte und sie als sehr sympathisch erlebt habe. Ihren Ansatz, die Themen Glück und Job zu verbinden, fand ich außerdem interessant. Der Anfang des Buches konnte mich begeistern, er klang sehr vielversprechend. Die Gliederung des Buch hat mich ebenfalls überzeugt. Einige sinnvolle Tipps sind auf dem Seiten enthalten, etliche wahre Sätze stecken darin, die zum Nachregen anregen. Auch die Botschaft des Sachbuches fand ich richtig. Leider ist jedoch darin vieles enthalten, das man schon einmal gehört hat. Deshalb konnte ich nicht so viele Erkenntnisse daraus ziehen, wie ich anfangs erwartet hatte. Ein weiterer kleiner Kritikpunkt: Ich habe das Buch als broschierte Printausgabe gelesen, dessen Cover sich beim Lesen für mich persönlich etwas ungenehm anfühlte. Abgesehen von diesem haptischen Aspekt hat mir die Gestaltung gefallen. Insgesamt empfand ich das Buch als unterhaltsam - dank des Plaudertons, mit dem sie unterschiedliche Themenbereiche unter anderem durch anschauliche Beispiele verständlich rüberbringen konnte. Die Schreibe von Isabell Prophet war sehr angenehm. Der Ratgeber ließ sich sehr flüssig lesen. Ich hatte das Buch schnell durch. Mein Fazit: Meiner Meinung nach ist "Die Entdeckung des Glücks" kein Muss, aber ein Sachbuch, das Unterhaltung bietet und die Leser zum Nachdenken bringen kann. Ob man mit den Tipps von Isabell Prophet wirklich glücklich werden kann, weiß ich nicht. Zu viel darf man nicht erwarten. Hilfreiche Anregungen, die den Alltag verbessern können, kann es allerdings schon bieten.

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Ich tue mich mit dem Begriff „Glück“ immer etwas schwer, das klingt mir zu pauschal. Aber das macht nichts, vielmehr hat mich bei diesem Buch der Zusatz gelockt: “Dein Leben fängt nicht erst nach der Arbeit an”. Damit bekommt man mich immer! Ich ja selbst schon oft mit Nachdruck zu Protokoll gegeben, dass ich es für ausgemachten Blödsinn halte, der Rente entgegenzufiebern, weil man ja erst “dann mehr vom Leben hat”. Gerade wenn es um den Beruf geht, schwanken wir ziemlich häufig zwischen Freude und Disziplin, Ehrgeiz und Überforderung. Das Schöne: Dieses Buch ist nicht dazu geschrieben worden, um uns weiterhin mit der Illusion bei Laune zu halten, dass wir irgendwann einfach ankommen und alles haben können, was wir uns gewünscht haben. Oder um uns klar zu machen, dass wir nur unzufrieden sind, weil wir im falschen Job sitzen und wir dem Hamsterrad dringend entkommen müssen. Im Gegenteil – die Autorin Isabel Prophet – betont, dass unsere eigene Zufriedenheit eben NICHT von äußeren Umständen abhängt, sondern von uns selbst. Ich finde, das gelingt auch ganz gut! Streckenweise ist mir das erste Buchdrittel etwas zu langatmig gewesen. Geduld ist nicht gerade eine meiner Stärken, man merkt es. Ab Seite 80 konnte ich meinen Stabilo Marker dann nicht mehr weglegen: Die Autorin erklärt sehr anschaulich, wie Angst eigentlich entsteht – und wie das genau funktioniert mit unseren neuronalen Verknüpfungen im Gehirn. Sie führt verblüffende Versuche an, um zu beweisen, dass Selbstkontrolle und damit innere Zufriedenheit trainierbar sind. An vielen Stellen hatte ich das Gefühl, dass wir beim Schreiben dieselben Quellen angezapft haben. So kommen beispielsweise hier auch einige meiner Lieblingstipps wieder vor: Der Nutzen eines Dankbarkeitstagebuchs, Achtsamkeitstraining und Atemübungen. Wir machen uns das Leben selbst viel schwerer als es sein müsste. Da ist es für manche Leute schon beinahe enttäuschend zu erfahren, dass kleine tägliche Übungen wie positive Affirmationen wichtige Hebel sind, um unsere permanenten Negativ-Annahmen zugunsten von positiven Erlebnissen von der Bildfläche schubsen. Denn genau darin liegt Zufriedenheit: In der Kunst und der eigenen Fähigkeit, sich über das Alltägliche zu freuen. Und das kann man dem Gehirn relativ einfach beibringen, sofern man bereit ist, etwas Ausdauer mitzubringen. Wichtige Take-aways: Wir müssen keine Opfer unserer Umstände sein. Das Gehirn ist formbar und Zufriedenheit eine reine Einstellungssache. Der Mix aus Geschichten, die jeder aus seinem eigenen Alltag kennt und die Beweisführung mit viel beachteten Studien machen das Buch rund. Für wen sich das Buch eignet: Menschen, die permanent unzufrieden sind, weil sie meinen, dass ihre Lebenssituation nicht „perfekt“ genug ist, um glücklich zu sein. Workaholics, die vor lauter To-Dos und Terminen das Leben in die Warteschleife geschubst haben.

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