Leserstimmen zu
Die geliehene Schuld

Claire Winter

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Absolut fesselnd

Von: Aalfonsom

26.04.2020

Es fällt mir schwer,die passenden Worte für diese fesselnde, berührende , emotionale und zugleich traurige Geschichte zu finden. Ich lese sehr viel, dennoch habe ich wohl kaum ein Buch gehabt, bei dem es mir so schwer fiel, es zur Seite zu legen. Die Geschichte beginnt Anfang der 20er Jahre und findet ihr Ende Mitte der 70er Jahre. So viele unterschiedliche Lebenswelten treffen aufeinander, was dem Zusammenhalt, der Freundschaft, der Hilfsbereitschaft, der Zuneigung keinen Abbruch tut. Herbe Schicksalsschläge sind auszuhalten, zu verkraften, zu verarbeiten, bringen die Menschen auch Jahre nach dem 2. Weltkrieg noch an emotionale Grenzen. Die Suche nach dem Geschehenen und das finden der Wahrheit läßt verstehen, verzeihen und versöhnen. Absolut empfehlenswert.

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Spannend geschriebene Geschichte über die Nachkriegszeit des 2. Weltkrieges. Ich mag ja solche Bücher gerne lesen, weil mich die Geschichte total interessiert. In diesem Buch geht es um Spionage und um 2 Frauen die, die Wahrheit über die Vergangenheit herausfinden wollen und sie lösen dadurch nicht nur ein Familiendrama aus... auch die Geheimdienste haben es auf sie abgesehen. 4,5⭐️ gibts von und eine ganz klare leseempfehlung!

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Aufwühlend, realistisch und beeindruckend

Von: Heike Mirabella

22.02.2020

„Die geliehene Schuld“ von Claire Winter ist im Diana Verlag München / Verlagsgruppe Random House GmbH erschienen. Die Autorin: Claire Winter hat Literaturwissenschaften studiert und war als freie Journalistin tätig. Das Cover ist meines Erachtens für eine Geschichte, die in der Nachkriegszeit stattfindet, absolut perfekt gestaltet: Eine alte schwarz-weiße, nachkolorierte Fotografie, katapultiert die Leserschaft beeindruckend in die Zeit der Trümmerfrauen in Berlin. Das 573-seitige Buch mit dem brisanten Thema um Geheimdienste in einem dunklen Kapitel deutscher Zeitgeschichte war für mich schon recht schwer zu verdauen. Es ist mitnichten so, wie manche aus den Nachkriegsgenerationen möglicherweise vermuten, dass ab Kriegsende sofort die „Friede-Freude-Eierkuchen-Stimmung“ ausgebrochen ist. Dieses Buch schildert aufwühlend ein Stück Zeitgeschichte und die Problematik des „Kalten Krieges“, die Blockade von Berlin, die Rolle der Alliierten und der Kirche. Darüber hinaus werden die Seilschaften der Nazis inklusive ihrer skrupellosen Mechanismen nach dem Krieg spannend erzählt. Auch die Nöte der „Otto-Normal-Verbraucher“ werden thematisch angerissen: Im Park heimlich Bäume fällen, damit man Holz zum Heizen hat, Essensmarken, Hunger, die verzweifelte Suche nach im Krieg verschollenen Familienmitgliedern, die Entfremdung von Eheleuten aufgrund der langen Trennung, die Völkerwanderung, Traumata aus Kriegserlebnissen etc. pp. Die Handlung des Buches ist mit Zeitsprüngen innerhalb von 6 Monaten aus der Sichtweise von mehr als 10 Personen geschrieben. Und genau dieser Umstand fasziniert mich grundsätzlich bei Historien-Literatur. Aufgrund der Komplexität zahlreicher Nebenhandlungen wissen die Leser immer etwas mehr, als die einzelnen Protagonisten. Besonders erwähnenswert finde ich, dass diese fiktive Geschichte sehr real geschildert wird, da auch Personen, die wirklich existiert haben, dort namentlich benannt werden und eine Rolle spielen. Fazit: Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass sich diese aus Realität und Fiktion verknüpfte Geschichte, so oder ähnlich zugetragen hat. Ein großes Dankeschön an die Autorin für dieses absolut lesenswerte Buch!

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1949. Journalist Jonathan kommt bei einem Unfall ums Leben. Noch kurz vor seinem Tod hat er seiner Jugendfreundin und Kollegin Vera ein Paket geschickt. Darin enthalten: Unterlagen zu seinen geheimen Recherchen, die ihn bis nach Italien geführt haben. Im beiliegenden Brief bittet er Vera - falls ihm etwas passiert - das zu Ende zu bringen was er begonnen hat. Die Öffentlichkeit hätte ein Recht auf die Wahrheit. So beginnt Vera mit ihren eigenen Nachforschungen und stößt dabei auf den Namen Marie, mit der Jonathan Kontakt hatte. Vera merkt nicht, wie sie immer mehr in Gefahr gerät....... In "Die geliehene Schuld" beschreibt Claire Winter eindrucksvoll die Zeit nach dem 2. Weltkrieg und den Umgang mit den ehemaligen Kriegsverbrechern. Hierbei wird die fiktive Geschichte um Marie und ihrer Familie, mit historischen Fakten verwoben. Der Roman ist in 2 Erzählebenen aufgebaut. Beginnend im Mai 1949 erlebt man Vera und ihre Nachforschungen, die sie immer mehr in Gefahr bringen. Dann springt der Roman neun Monate zurück. Zu Marie. Man erfährt etwas über ihr Leben und das Kennenlernen mit Jonathan. Nach und nach nähern sich die beiden Ebenen an. Dabei kommt ungeheuerliches zu Tage. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig. Die Spannung baut sich langsam auf. Gleichzeitig wird viel gut recherchiertes Wissen vermittelt. Was oft in Gedankengängen oder Gesprächen geschieht. Hier wäre es mir etwas straffer lieber gewesen. Trotzdem konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen. Fazit: Ein historischer Roman, der eindrucksvoll die Nachkriegszeit und deren Machenschaften schildert. Der die Spannung langsam aufbaut und man ihn kaum aus der Hand legen kann. Sehr zu empfehlen.

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Von der ersten bis zur letzten Seite hat mich dieses Buch gepackt. Claire Winter hat einen so wunderbar lebendigen und flüssigen Schreibstil, ich war sofort mitten drin in Köln und in Berlin. Der Roman spielt im Jahr 1949, der Zeit, der Nürnberger Prozesse, die Geburtsstunde der Bundesrepublik Deutschland und der Deutsche Demokratischen Republik. Hört sich vielleicht nach langweiliger Politik an, aber wie heißt es im Roman so schön treffend: „MORAL NIMMT IN DER POLITIK KEINEN GROSSEN PLATZ EIN, WENN ES UM WICHTIGERE INTERESSEN GEHT.“ Die Geschichte wird in zwei detaillierten und bildhaften Erzählsträngen erzählt, die ganz geschickt miteinander verknüpft werden und ineinander übergehen. Da sind Jonathan und Vera, die sich seit Kindheitstagen kennen und die Grausamkeiten des 2. Weltkrieges überlebt haben. Voller Hoffnung blicken sie in die Zukunft und arbeiten als Redakteure beim „Echo“. Als Jonathan auf mysteriöse Weise ums Leben kommt, erhält Vera brisante Unterlagen, die Jonathan kurz vor seinem Tod an sie verschickt hat. Vera begibt sich auf gefährliche Spurensuche und führt Jonathans Recherchen fort. Jonathans letzte Worte an Vera scheinen sich zu verwirklichen: „Du kannst niemandem vertrauen, keinem Freund und keinem Kollegen“. Des Weiteren sind da Marie (Jonathans Freundin) und Lina, die beide ihren Vater im Krieg verloren haben. Beide Freundinnen verbindet ein ungeahntes und schreckliches Geheimnis. Die vier jungen Menschen kamen mir vor wie gute Bekannte. Aber auch die anderen Charaktere sind alle absolut überzeugend dargestellt, dass ich sie mir leibhaftig vorstellen konnte. Immer wieder wechseln sich die Erzählperspektiven geschickt ab und verbinden sich miteinander. Gerade, wenn wieder eine überraschende, mitunter sehr bewegende Wendung in der Geschichte passiert, fühlt man sich als Leser oft wie vor den Kopf gestoßen und muss unbedingt weiter lesen. Erschreckend, dass seit Anfang der BRD die Täter von früher noch immer ein Wort mitzureden haben. VORSICHT SPOILER ... Erschreckend auch, dass die britischen, russischen und amerikanischen Geheimdienste vor nichts zurückschrecken und irgendwie alle unter einer Decke stecken. Selbst die Kirche, die „neue“ Politik und all die einflussreichen Leute halten zusammen. So lebendig, spannend und interessant werden die wahren Hintergründe der Story geschickt mit der Geschichte der fiktiven Protagonisten verbunden, dass ich letztendlich auch keinem mehr getraut habe. Ich konnte die Verunsicherung und die Angst von Vera regelrecht spüren, die Sehnsucht von Marie und Jonathan und diese unglaubliche Sanftmut von Lina. MEIN FAZIT: Selten hat mich ein Roman so sehr in den Bann gezogen und bewegt wie „Die geliehene Schuld“ von Claire Winter. Eine absolut spannende und gelungene Komposition aus Wahrheit und Fiktion! Super recherchiert und dem Leser wirklich interessant und lebendig rübergebracht! Eine klare Leseempfehlung mit 5 Sternen PLUS!

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Momentan beschäftige ich mich ausschließlich mit Büchern mit geschichtlichem Hintergrund wie diesem. Und ich muss direkt sagen, ein großartiges Buch! Zum Inhalt: Beschrieben wird das Jahr 1949 - die Redakteurin Vera Lessing möchte die traumatischen Erlebnisse des 2. Weltkrieges hinter sich lassen. Doch es sollte anders kommen. Plötzlich kommt ihr Jugendfreund auf tragische Weise ums Leben. Ihr Instinkt sagt ihr, das kann kein Unfall gewesen sein. Ihr Verdacht bestätigt sich, als sie seine Bitte erhält, sich um seine Recherchen zu kümmern bzw. weiterzuführen. Anfangs fiel es mir ein wenig schwer, mit den zig mal wechselnden Sichten verschiedenster Personen zurechtzukommen. Wenn man allerdings alle "kennengelernt" hat, ist man sofort mitten im Geschehen. Durch den flüssig lesbaren Schreibstil konnte man der Geschichte immer voller Spannung und Neugier folgen. Es war mein erstes Buch dieser Autorin und wird nicht das letzte gewesen sein. Dieses Buch werde ich definitiv weiterempfehlen!

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Von der ersten bis zur letzten Seite hat mich dieses Buch gepackt. Claire Winter hat einen so wunderbar lebendigen und flüssigen Schreibstil, ich war sofort mitten drin in Berlin. Der Roman spielt im Jahr 1949, der Zeit, der Nürnberger Prozesse, die Geburtsstunde der Bundesrepublik Deutschland und der Deutsche Demokratischen Republik. Hört sich vielleicht nach langweiliger Politik an, aber wie heißt es im Roman so schön treffend: „MORAL NIMMT IN DER POLITIK KEINEN GROSSEN PLATZ EIN, WENN ES UM WICHTIGERE INTERESSEN GEHT.“ Die Geschichte wird in zwei detaillierten und bildhaften Erzählsträngen erzählt, die ganz geschickt miteinander verknüpft werden und ineinander übergehen. Da sind Jonathan und Vera, die sich seit Kindheitstagen kennen und die Grausamkeiten des 2. Weltkrieges überlebt haben. Voller Hoffnung blicken sie in die Zukunft und arbeiten als Redakteure beim „Echo“. Als Jonathan auf mysteriöse Weise ums Leben kommt, erhält Vera brisante Unterlagen, die Jonathan kurz vor seinem Tod an sie verschickt hat. Vera begibt sich auf gefährliche Spurensuche und führt Jonathans Recherchen fort. Jonathans letzte Worte an Vera scheinen sich zu verwirklichen: „Du kannst niemandem vertrauen, keinem Freund und keinem Kollegen“. Des Weiteren sind da Marie (Jonathans Freundin) und Lina, die beide ihren Vater im Krieg verloren haben. Beide Freundinnen verbindet ein ungeahntes und schreckliches Geheimnis. Die vier jungen Menschen kamen mir vor wie gute Bekannte. Aber auch die anderen Charaktere sind alle absolut überzeugend dargestellt, dass ich sie mir leibhaftig vorstellen konnte. Immer wieder wechseln sich die Erzählperspektiven geschickt ab und verbinden sich miteinander. Gerade, wenn wieder eine überraschende, mitunter sehr bewegende Wendung in der Geschichte passiert, fühlt man sich als Leser oft wie vor den Kopf gestoßen und muss unbedingt weiter lesen. Erschreckend, dass seit Anfang der BRD die Täter von früher noch immer ein Wort mitzureden haben. Erschreckend auch, dass die britischen, russischen und amerikanischen Geheimdienste vor nichts zurückschrecken und irgendwie alle unter einer Decke stecken. Selbst die Kirche, die „neue“ Politik und all die einflussreichen Leute halten zusammen. So lebendig, spannend und interessant werden die wahren Hintergründe der Story geschickt mit der Geschichte der fiktiven Protagonisten verbunden, dass ich letztendlich auch keinem mehr getraut habe. Ich konnte die Verunsicherung und die Angst von Vera regelrecht spüren, die Sehnsucht von Marie und Jonathan und diese unglaubliche Sanftmut von Lina. MEIN FAZIT: Selten hat mich ein Roman so sehr in den Bann gezogen und bewegt wie „Die geliehene Schuld“ von Claire Winter. Eine absolut spannende und gelungene Komposition aus Wahrheit und Fiktion! Super recherchiert und dem Leser wirklich interessant und lebendig rübergebracht! Eine klare Leseempfehlung mit 5 Sternen PLUS!

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Berlin, Sommer 1949: Die Redakteurin Vera Lessing hat während des Zweiten Weltkrieges ihre Eltern und ihren Mann verloren. Sie will vor allem eines – die traumatischen Erlebnisse für immer hinter sich lassen. Doch als ihr Jugendfreund und Kollege Jonathan auf mysteriöse Weise ums Leben kommt, wird sie unweigerlich in seine Arbeit hineingezogen. Jonathan hat Recherchen über ehemalige Kriegsverbrecher betrieben. Gleichzeitig stand er im persönlichen Kontakt mit einer jungen Frau namens Marie Weißenburg, eine Sekretärin im Stab Konrad Adenauers. Vera geht den Spuren nach, die sie bis in die mächtigen Kreise der Geheimdienste führen. Meinung: Man muss von Minuten eins bei dem Buch sein um zu verstehen, welche Personen wie im Verhältnis stehen. Dafür hilft aber sehr gut das Personenverzeichnis, was mir das lese wirklich einfacher gemacht hat. Die Geschichte hat mich komplett in ihren Bann gezogen. Ich konnte einfach nicht aufhören zu lesen. In manchen Momenten war ich wirklich schockiert, wütend oder einfach nur fassungslos. Dennoch hat es mich sehr berührt. Das geschichteliche ist wirklich wahnsinnig gut recherchiert und macht nur mehr bewusst wie dunkel diese Zeit doch war. Fazit: Für mich ist Claire Winter einer der Autorin geworden von der ich definitv mehr lesen möchte. Ich kriege einfach nicht genug. Das Buch kann ich komplett so empfehlen und kriegt eine absolute Leseempfehlung von mir!

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