Leserstimmen zu
Lockwood & Co. - Das Grauenvolle Grab

Jonathan Stroud

Die Lockwood & Co.-Reihe (5)

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Taschenbuch
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Poch-poch, poch-poch-poch … »Kannst du bitte damit aufhören, Quill?«, sagte ich gereizt. »Dein Klopfen nervt.« »Ich habe doch schon aufgehört«, gab Kipps zurück. »Ich esse Schokolade, so wie du.« Alle schauten ihn an. Er lehnte mit dem Rücken am Sarg und hielt zum Beweis beide Hände hoch. Das Klopfen ertönte wieder. Wir wechselten erschrockene Blicke. Wir schluckten unsere Schokolade gleichzeitig herunter. Dann drehten wir uns um. Unter dem zerknitterten Leichentuch ragte etwas hervor und schlug gegen die Sargwand. Es war eine gekrümmte Wachshand, die krampfhaft zitterte und zuckte. Vor unseren Augen setzte sich das Zittern den Arm hinaus fort, und mit einem Mal erbebte die ganze Wachspuppe, als begehrte sie gegen die Schwaden von Geisternebel auf, die jetzt aus dem Sarg quollen. Das Finale der „Lockwood & Co.“- Reihe lässt uns lachend und weinend zurück. Lachend, weil man glücklich ist, dass die Geschichte so einen gelungenen Abschluss findet. Die Geisteragentur ist dem Geheimnis um die auftauchenden Geister in Großbritannien näher als je zuvor. Doch das Wissen um diese Geisterplage wird von wichtigen Leuten geheim gehalten. Lucys treuer (und toter) Begleiter, nur „Schädel“ genannt, erzählt ihr, dass die berühmte Anführerin der Fittes-Agentur, die nach und nach alle anderen Agenturen einnimmt, in Wahrheit ihre schon längst verstorbene Großmutter, Gründerin der Fittes-Agentur und die erste Geisterjägerin, Marissa Fittes ist. Während die Agentur versucht, sich durch Aufträge am Leben zu erhalten, deckt sie im Verborgenen die Geheimnisse in London auf. Allen voran der entschlossene Anthony Lockwood, der sich mit seiner formellen Art allen Hindernissen entgegenstellt und gleichzeitig die Wahrheit über den Tod seiner Eltern erfährt. Actionreich geht es in diesem fünften Band definitiv zu – egal ob Geister, Verbrecher, Agenten oder Leichen, die Agentur stellt sich jedem Gegner entgegen. Der Autor, Jonathan Stroud, geizt nicht mit spannenden Szenen, schlagfertigen Dialogen und witziger Situationskomik. Deshalb beendet man das Buch auch mit Tränen in den Augen. Denn wir werden es vermissen, wenn Lucy, Lockwood, Kipps, George und Holly in der Küche der Portland Row 35 sitzen und darüber diskutieren, ob ein Totenschädel etwas auf dem Essenstisch zu suchen hat oder nicht. Meine Meinung: in diesem Roman definitiv. Maike Grabow, 22 Jahre

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Super Buch

Von: Mareike Münster

12.09.2018

Ich find den teil am besten. Das einzige was mich ein bisschen ärgert ist das Lucy und Lockwood sich nicht endlich mal sagen was sie füreinander empfinden und zwar richtig also nicht einfach nur "ja ich mag dich" schließlich weiß es so ungefähr jeder. Ansonsten ist es aber ein klasse buch.

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Aussehen Passend zum Rest der Reihe, aber wie immer sehr kindlich kommt auch dieser fünfte Band daher. Abgestimmt zum Titel, aber auch zur Geschichte hätte ich persönlich zwar vielleicht einen Sarg, anstatt des Grabsteins gewählt, aber auch der ist natürlich passend. Zusammen mit den anderen Bänden hätte ich mich außerdem auch nicht für das leuchtende grün entschieden, sondern eher eine gedeckte Farbe gewählt, doch trotzdem ist das Gesamtbild aller (Hör-)Bücher nebeneinander sehr ansprechen. Worum geht's Nach bereits vier großen spannenden Fällen stürzen sich Lockwood & Co. in ihr finales und bis jetzt spannendes Abenteuer, denn sie sind Marissa Fittes auf der Spur. Einst Gründerin der Agentur Fittes sollte sie eigentlich schon längst unter den Toten weilen, doch Lucys treuer Begleiter, der Schädel sieh das anders. Als sich die jungen Agenten auf den Weg machen um seine Vermutungen zu überprüfen decken sie Geheimnisse des heimgesuchten Londons auf, von denen nie jemand hätte erfahren sollen. Während der Ursprung der Heimsuchungen immer klarer wird und der Tod von Lockwoods Eltern lange nicht mehr so zufällig schein wie er es einst tat, stellen Anthony und Lucy erneut fest, wie sehr sie einander brauchen, aber auch welche Gefahren damit einhergehen. Meine Meinung Über die Jahre ist mir die Reihe wirklich ans Herz gewachsen. Angefangen bei Strouds tollem Schreibstil, über die ausgefeilten Charaktere, bis hin zu Anna Thalbachs Vorlesestil. Lockwood & Co. zu hören ist schon wie nach Hause zu kommen und ich freue mich schon fast auf ein Stück Kuchen in der Portlandroad, während George auf des weise Tuch kritzelt. Nachdem ich es bei den anderen Bänden kaum erwarten konnte in das Abenteuer einzutauchen, habe ich mir bei "Das grauenvolle Grab" etwas mehr Zeit genommen. Ich wollte einfach nicht, dass es nach diesem fünften Teil vorbei ist. Doch das Warten hat sich gelohnt und der neue Fall der vier Agenten (naja, mit Kipps sind es fünf) konnte mich erneut begeistern. Auch wenn die Charaktere vom Autor schon im Verlauf der vorhergehenden Bücher sehr gut ausgearbeitet wurden, so hat man sie jetzt nochmal besser und von ganz neuen Seiten kennen gelernt. So war mir Holly wirklich lange gar nicht sympathisch (#teamlucy), doch mittlerweile hat auch sie sich einen Platz in meinem Herzen ergattert. Mein Fangirlherz wurde auch etwas gepflegt, da es endlich etwas mehr um Anthony und Lucy ging und wie beiden zu einander stehen. Beeindruckend fand ich hier, wie Jonathan Stroud diese Liebesgeschichte so geeignet selbst für junge Leser verpackt und neben ihr auch noch Werte wie Freundschaft, Mut und Ehrlichkeit in der Vordergrund rückt. An Spannung hat es auch dem Finale nicht gemangelt. Ich mag ein kleiner Angsthase sein, aber manchmal wollte ich nachts nach dem Hören nicht mehr alleine ins Bad gehen. Wer weiß, vielleicht hätte ja ein Lauerer auf mich gewartet. Fazit Ich glaube man merk, wie allgemein begeistert ich von diesem runden Abschluss war. Es ist zwar sehr schade, dass es mit höchster Wahrscheinlichkeit keine neuen Geschichten mehr aus dem heimgesuchten London geben wird, doch ich verabschiede mich von Lucy, Anthony, George, Holly und den vielen anderen mehr als glücklich. Ich kann nicht anders als volle 5 von 5 Sternen zu geben.

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offen gelassenes Finale?

Von: John Mendrake

26.08.2018

Im Gesamtbild stellt dieses Buch meiner Meinung nach ein sehr gut gelungenes und somit würdiges Finale für die Reihe dar und ist somit in jedem Fall zu empfehlen. Inhaltlich ist allerdings vor allem das Ende für mich äußerst unbefriedigend. So werden in diesem Buch weitreichende Verstrickungen des "Problems" aufgedeckt, die weitere Entwicklung der Geschehnisse, sowie die Entwicklung der Beziehungen der Charaktere untereinander werden jedoch nur ganz kurz oder gar nicht behandelt. Hierdurch entsteht mitunter der Eindruck, dass die Reihe doch nicht beendet ist. Es besteht durchaus Spielraum und Potential für weitere Bände, die Geschichte endet etwas "plötzlich". Alles in allem ein gutes Buch mit einer schönen Story, leider wird es ja wahrscheinlich dieses mal wirklich das letzte sein.

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Und schon bin ich beim letzten Band der Lockwood & Co. Reihe von Jonathan Stroud angekommen. Im Februar 2018 habe ich sie begonnen und schon im Juni des gleichen Jahres konnte ich sie auch schon beenden. Ich war einfach so gefesselt von den Charakteren, aber auch der Geschichte, sodass ich ein Buch nach dem nächsten verschlang. Auch beim fünften Band bin ich dem Hörbuch und Anna Thalbach als Sprecherin treu geblieben und ich habe es einfach mit diesem Buch wieder genossen einfach der Geschichte zu lauschen. Das Hörbuch ist wirklich sehr gut vertont und es machte mir wieder großen Spaß Lucy und das ganze Lockwood Team auf ihr letztes Abenteuer zu begleiten. Wie bereits aus den Vorbänden gewohnt wird die Geschichte aus der Sichtweise der Protagonistin Lucy erzählt, die ich seit dem ersten Band zusammen mit Lockwood, George und vielen anderen Charakteren in mein Herz geschlossen habe. Ich kann auch jetzt immer noch nicht glauben, dass die Reihe schon zu Ende ist und Jonathan Stroud keinen weiteren Band mehr schreiben wird. Wobei ich auch mit dieser Reihe den Luxus hatte auf lange Wartezeiten zwischen den Bänden verzichten zu können, da sie alle bereits erschienen waren. So waren meine Erinnerungen immer frisch und gerade bei dem dritten und vierten Band haben mich die Cliffhanger immer zum nächsten Band greifen lassen. Zur Geschichte an sich möchte ich nicht viel erzählen, da es eben ein Folgeband ist und so einfach immer gespoilert wird. Auch dieses Mal fand ich den Fall wieder spannend und unterhaltsam entworfen und erzählt. Der Autor hatte bei dieser Reihe eine wirklich geniale Idee, die er noch fantastischer umsetzte. Ich werde die Reihe auf jeden Fall noch einmal lesen bzw. wahrscheinlich wieder hören und ich freue mich schon sehr darauf altbekannte Charaktere erneut kennen zu lernen und ihre Entwicklung zu beobachten. Auch den fünften und finalen Band der Lockwood & Co. Reihe von Jonathan Stroud kann ich empfehlen. Ich habe mich in die Geschichten, die Charaktere und auch das Setting verliebt und werde bestimmt noch einmal dorthin zurückkehren.

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Eine grandiose Reihe geht zuende... Deshalb habe ich mich sehr lange davor gedrückt diesen letzten Band tatsächlich in die Hand zu nehmen. Mein Gedanke war "Lese ich es nicht, geht diese Reihe auch nie zuende." Letztendlich hat mich jedoch meine eigene Neugier besiegen können. Wie schon in den Vorgängern, werden kleinere Fälle bearbeitet, während der Hauptgeschichte nebenbei immer mehr Details hinzugefügt, bis man schließlich das Große Ganze sieht. Die Charaktere haben sich über die Jahre zu einem perfekt eingespieltem Team entwickelt und agieren nun nicht mehr teils ungeschickt, sondern (meist) bedacht und geplant. Noch immer ist es jedoch so, dass den jungen Agenten vieles im Weg steht. In diesem Band sind es nun nicht mehr nur die Toten, die eine Gefahr für Lockwood & Co. darstellen, sondern auch unter den Lebenden haben sie sich Feinde gemacht. Ich persönlich mag ja die "Freundschaft" zwischen Lucy und ihrem Schädel sehr gern. Das Ganze erinnert mich ein wenig an "Bartimäus" (auch eine grandiose Reihe aus der Feder Strouds). Viele der einzelnen Fäden laufen in diesem letzten Band zusammen und Fragen, die man sich beim Lesen stellte, werden geklärt. Es ist sehr schade, dass diese Reihe nun zuende sein soll. Ein wenig hoffe ich ja, dass man vielleicht doch noch einmal von Lockwood und seiner Agentur hören wird. Oder gar von den Reisen seiner Eltern.

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Es soll der letzte Band der Reihe sein – das fühlt sich aber nicht so an. Zwar sind ein paar Geheimnisse gelüftet, aber da ist noch jede Menge Luft für weitere Abenteuer. Großbritannien wird schon mehr als 50 Jahre von einer ungewöhnlichen, immer stärker werdenden Geisterplage heimgesucht. Rund um diese Erscheinungen haben sich Geisteragenturen etabliert, die dagegen ankämpfen, jedoch nur das sichtbare Übel bekämpfen, ohne den Grund für das plötzliche Auftauchen so vieler Geister ergründen zu können. Unter den großen Agenturen haben sich besonders Lockwood & Co. einen Namen gemacht. Diesmal bekommen Lucy, Lockwood, George, Holly und Kipps es mit einer ganz besonderen Herausforderung zu tun. Sie sind demjenigen auf der Spur, der die Geisterseuche in England ausgelöst haben könnte. Scheinbar tut diese Person das sogar mit voller Absicht. Einerseits, weil sie daran Geld verdient, andererseits weil sie dadurch unsterblich wird. Kein Wunder, dass in diesem Fall auch die Hindernisse und Risiken besonders groß sind, ja dass das Leben der Geisterjäger in Gefahr ist, ohne dass ihnen jemand helfen kann. Dieser Band klärt einige der Fragen rund um Lockwoods Eltern auf, lässt auch das Geisterleuchten im Zimmer seiner Schwester verschwinden, doch ganz gebannt sind die Geister noch nicht aus London. Dafür tut sich etwas in den privaten Bereichen und Beziehungen. Auch dieser Band liest sich spannend und quasi in einem Rutsch weg. Es macht großes Vergnügen, die Jugendlichen bei ihrem Abenteuer zu begleiten, auch wenn es diesmal ein wenig blutrünstiger und noch gefährlicher ist. Auch Flo, der Artefaktjägerin, kommt diesmal größere Aufmerksamkeit zu, auch ihre Vergangenheit wird ein wenig gelüftet. Bevor Stroud diese Reihe gestartet hatte, dachte ich immer, über Geister wäre alles gesagt bzw. geschrieben worden. Doch ihm ist hier ein neuer Ansatz gelungen, er hat die Geistergeschichten erweitert und bereichert.

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Nun heißt es für mich, schweren Herzens Abschied zu nehmen, denn nun ist wieder eine Reihe vorbei, die mich absolut begeistern konnte (im wahrsten Sinne des Wortes). Der finale Band der Reihe hatte es wirklich in sich und war auch ein klein wenig anders als die vorherigen Bände. Das meine ich natürlich nicht negativ, denn es war unfassbar spannend, fesselnd und hat mich von der ersten bis zur letzten Seite packen können. Jonathan Stroud versteht es wirklich, seine Leser in den Bann zu ziehen. Ich konnte einfach nicht mehr aufhören zu lesen, bis ich das Geheimnis um Marissa Fittes gemeinsam mit Lockwood & Co. gelöst hatte. Nun, wir befinden uns in diesem Band nicht bei einer Geisterjagd, die von einem Klienten beauftragt wurde, sondern auf der glorreichen Jagd nach dem Geheimnis des "Problems", also der Entstehung der Geistererscheinung in England. Dabei begleiten wir Lockwood und sein Team übernatürlicher Ermittler, die herauszufinden versuchen, was es mit Marissa Fittes auf sich hat. Auch ein Besuch auf der "Anderen Seite" ist dabei drin. Dabei erschafft Stroud wunderbar schrullige und skurrile Charaktere, mit so viel Charme und Herzblut, dass es mir schwerfällt, sie nun loszulassen. In den wenigsten Büchern gibt es meiner Meinung nach Charaktere, die so authentisch und mit all ihren Macken doch irgendwie perfekt sind und ich habe mich in jeden einzelnen von ihnen verliebt, selbst in Kipps. Besonders haben mir in diesem Band die Beziehungen zwischen den einzelnen Teammitglieder gefallen, wie sie sich umeinander gekümmert haben und generell miteinander umgegangen sind. Das hat dem Ganzen noch eine gewisse Tiefe gegeben, die mir sehr gut gefallen hat. Leider wurden für mich aber nicht alle offenen Fragen abschließend gelöst. Deshalb hoffe ich natürlich noch auf einen nächsten Band ;) Auch in diesem Band konnte ich mich wieder ein wenig gruseln. Meines Alters geschuldet vielleicht nicht so sehr wie deutlich jüngere Leser, aber selbst mir lief es hin und wieder kalt den Rücken hinunter. Es gibt auch wieder einige witzige Stellen, die vor allem der Schädel im Glas zu verantworten hat. Ich liebe seinen Humor einfach und habe mich so über seine Entwicklung gefreut. Für mich ist Lockwood & Co. eine Reihe, die ich immer wieder lesen und mich niemals langweilen würde. Mit diesem Band steigt sie in den Zenit der für mich besten Buchreihen ein. Mein Herz blutet immer noch bei dem Gedanken, dass diese tolle Reihe nun vorbei sein soll. Wer sie noch nicht gelesen hat, sollte es unbedingt tun, denn ihr würdet sonst etwas verpassen.

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