Leserstimmen zu
Stream - Gehst du offline, ist sie tot

Derek Meister

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Einst als NATO-Agent unterwegs, um Cyberkriminalität zu bekämpfen, hat sich Frank Banta mit einer Agentur selbstständig gemacht, um Entführungsopfer zu befreien. Eine Aufgabe, die manchmal nur mit Waffengewalt gelöst werden und deshalb für die Mitglieder seines Teams gefährlich werden kann. Deshalb ist es auch während eines Einsatzes in Rumänien passiert, dass Frank Banta seine geliebte Frau Anna durch einen verhängnisvollen Unfall verloren hat. Nun, 5 Jahre danach taucht Anna plötzlich in einem Chat-Roulette wieder auf und wird von einem Unbekannten gefoltert und gequält. 52 Stunden bleiben ihm noch, um sie aus den Fängen des Monsters zu befreien, bevor dieser sie töten wird. „Stream - Gehst du offline, ist sie tot“ ist ein rasanter Thriller auf dem Gebiet der Cyberkriminalität, der mit einer dramatischen Befreiungsaktion beginnt und während der darauf folgenden Suche nach einem Entführungsopfer in Sachen Spannung in die Vollen geht. Denn kaum hat ein perfider Mörder sein todbringendes Ultimatum gestellt, arbeitet ein versiertes und zu allem entschlossenes Team von Spezialisten daran, seinem grausamen Tun ein Ende zu setzen. Dazu werden Chats analysiert, Computer gehakt, Passwörter ausspioniert und Fallen gestellt. Ein fesselnder Plot, der neben seinem nervenaufreibenden Verlauf auch einen Haken besitzt. So ist die gesamte Handlung durch die in ihr verarbeitete Thematik mit Begriffen aus der IT-Brache gespickt, was nicht jedem Leser gefallen wird. Die Figuren in dem dramatischen Katz- und Mausspiel überzeugen durch ihre zur Schau gestellte Vielseitigkeit und ihre Authentizität. Wie Avril, die Neue im Team, die eine absolute Koryphäe auf dem Gebiet der Computersicherheit ist und sich das Vertrauen ihrer Kollegen erst noch erarbeiten muss oder Frank Bantas alter NATO-Partner Jan, der gerne einmal über die Strenge schlägt, bei riskanten Manövern aber stets zuverlässig an seiner Seite agiert. Mit ihnen gemeinsam erlebt der Leser eine turbulente Jagd, bei der es, angeheizt durch einen enormen Zeitdruck und eine kaum zu herrschende Angst um das Leben eines Menschen geht. Taucht aber auch gleichzeitig in die Vergangenheit ein, wo 5 Jahre zuvor bei einem missglückten Einsatz das Unvermeidliche geschehen ist. Fazit: Ein emotional packender und Angst einflößender Thriller, der neben interessanten Informationen über Cyberkriminalität, einige sehr spannende Lesestunden beschert.

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Solider Thriller

Von: Jashrin

26.02.2019

Für Frank Banta ist die Bekämpfung von Cybercrime sein Leben. Intelligent und mit kalkuliertem Risiko versucht er mit seinem Team dem Verbrechen Einhalt zu gebieten. Doch so erfolgreich er auch ist, eine Sache belastet ihn noch immer: der Tod seiner Frau Anna vor fünf Jahren. Er konnte sie nie richtig beerdigen, da ihre Leiche nie gefunden wurde. Umso schockierter ist Frank, als er Anna eines Abends in einem Live-Stream sieht. Vor laufender Kamera wird sie gefoltert und es bleiben Frank nur noch wenige Stunden, um sie zu finden, denn sonst ist sie wirklich tot. Für Banta beginnt eine fieberhafte Suche und für uns Leser ein spannender Thriller, der sich gut und schnell lesen lässt. Direkt auf der ersten Seite werden wir mitten in das Geschehen geworfen. Banta und sein Team sind mitten in einer Mission und wir lernen ein wenig über die Teammitglieder und ihre Arbeitsweise. Auch Anna wird direkt erwähnt und es ist klar, dass Banta ihren Tod noch lange nicht verwunden hat. So eindringlich es auch geschildert wurde, ich vermag mir (zum Glück) gar nicht vorstellen, wie es sein muss einen geliebten Menschen urplötzlich unter solchen Bedingungen wiederzusehen, wie es bei Banta der Fall ist. Kein Wunder, dass er alles daran setzt, den Ort zu finden, an dem Anna festgehalten wird. Leider ebbte nach der ersten Aufregung die Spannung merklich ab und es dauerte eine Weile, bis ich wieder ganz gefangen war. Dies mag zum einen daran liegen, dass ich das Gefühl hatte, dass nicht wirklich etwas passierte, zum anderen auch daran, dass ich die Charaktere zwar interessant fand, jedoch zu keinem eine stärkere Bindung aufbauen konnte. Sehr gelungen ist allerdings das Gefühl von Zweifel und Misstrauen, dass Derek Meister gekonnt sät. Wem kann Banta trauen? Betrügt ihn womöglich sogar einer seiner engsten Vertrauten? Oder verheimlicht ihm zumindest jemand etwas? Etwas Essentielles? Ein verwzicktes Katz und Maus Spiel, bei dem die Rollen nicht immer ganz klar sind. Das Ende des Thrillers ist zwar passend, aber auch wenn ich nicht genau sagen kann wie für mich das perfekte Ende aussehen müsste, ich hätte es mir dennoch anders gewünscht. Insgesamt ein solider Thriller, der mich vor allem in der zweiten Hälfte mit viel Spannung überzeugen konnte.

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Frank Banta hat sich der Bekämpfung von Cybercrime verschrieben. Auch fünf Jahre nach dem Tod seiner Frau Anna leidet er noch immer. Die Leiche wurde nach dem letzten Einsatz nie gefunden. Bei einem harmlosen Spiel mit einer Livestream-Plattform, wird sein Albtraum wahr, denn er entdeckt die totgeglaubte Anna bei einem Videostream. Sie hat nur noch wenige Stunden zu leben und er muss sie um jeden Preis finden. Der Stream darf nicht abreißen, sonst ist Anna verloren… Hier findet man eine gute Story, die sich rund um den NATO-Agenten Banta und sein Team dreht. Der Start ist direkt bei einem Einsatz, so bekommt man einen guten Eindruck, wie sie agieren. Als er Anna bei einem Stream entdeckt, ändert sich alles für ihn, denn er hat nie verwunden, dass er irgendwann die Suche aufgegeben hat. Doch wo wird sie festgehalten und findet er sie rechtzeitig? Der Inhalt hat mir gut gefallen, das Buch liest sich schnell weg, auch wenn die Ermittlungen auf den ersten 250 Seiten nicht wirklich vorankommen. Ab dann überschlagen sich die Ereignisse und es wird richtig spannend. Die Charaktere waren vielfältig, aber für mich nicht richtig greifbar. Irgendwie konnte ich keine wirkliche Sympathie zu ihnen aufbauen. Man hat die Handlungsweisen gut verstehen können und durch die Rückblicke wurde man auch zu den vorherigen Ereignissen geführt. Auch wenn das Ende sehr überraschend war, war es für mich nicht das Ende, das ich mir gewünscht hätte. Die ganzen IT-Begriffe habe ich aus Unkenntnis eher überflogen, ich denke, das war für mich auch der Grund, wieso mich die Geschichte erst zu einem späteren Zeitpunkt richtig gepackt hat. Ab da rückte der Stream und die damit verbundenen Begrifflichkeiten etwas in den Hintergrund und die Ermittlungen waren für mich greifbarer. Guter Thriller, der mich durch zu viele IT-Begriffe etwas später mitgerissen hat. Für Leser, die sich damit gut auskennen oder dies gerne lesen, auf alle Fälle zu empfehlen!

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Warum habe ich mich für das Buch entschieden? Ich arbeite selbst in einer IT-Abteilung und die Story erinnerte mich an den Film „Nicht auflegen!“, den ich damals sehr gut fand. Cover: Das Cover finde ich großartig. Es deutet die Wege des Internets in einer älteren Stadt sehr gut an. Es wirkt düster und unheilvoll, perfekt für einen Thriller. Die gelbe Schrift macht es super auffällig. Inhalt: Frank Banta und ein paar Gefährten kämpfen gegen Cyberkriminalität. Als er eines Tages beim Chat-Roulette seine totgeglaubte Liebe Anna sieht, muss er gegen die Zeit kämpfen. Der Stream darf auf gar keinen Fall unterbrochen werden, da er ansonsten unauffindbar wäre. Handlung und Thematik: Zuerst gibt es eine Überhäufung von IT-Begriffen, die nicht wirklich erklärt werden (für mich kein Problem, da ich in der IT arbeite, aber für andere vielleicht schon). Es ist echt interessant, wie gläsern der Mensch heutzutage ist. Tendenziell ist die grobe Richtung und das Konzept der Handlung super genial. Leider verstrickt sich der Autor total in Wiedersprüche und bringt Dinge die gar nicht sein können (z.B. WhatsApp und Facebook-Nachrichten im Jahr 2002). Auch von den Charakteren hätte ich mehr Gefühlsausarbeitung gewünscht. Normalerweise müsste Banta so richtig fertig sein und am Rad drehen, aber er bleibt meist relativ cool für seine Lage. Auch der Täter verhält sich relativ gechillt. Ab und an taucht er kurz auf, schreibt was und dann ist wieder ewig nichts. Sollte er nicht mehr Druck aufbauen? Die Gruppe bricht einfach so nach Rumänien auf, ohne großartige Reisezeit und ZACK sind sie wieder zuhause. Mir fehlte einfach was. Das Ende war gut, aber nicht unerwartet. Auch hätte ich mir insgesamt mehr Spannung in diesem Buch erwartet. Charaktere: Die Charaktere waren allesamt irgendwie lieblos. Ich konnte zu niemandem Sympathie aufbauen. Die Charaktere verhielten sich meist unlogisch und waren wenig emotional (zumindest kam es für mich nicht rüber). Einzig und allein Avriel hätte das Potential gehabt, aber sie kam nach dem Anfang nur noch am Rande vor. Schreibstil: Man merkt das große Potential, das der Autor hat. Die bildlichen Beschreibungen fand ich gut. Leider hätte ich mehr Details und Emotionen bei den Charakteren erhofft. Auch die Handlung hat Lücken und Logik-Fehler. Hier ist noch genug Luft nach oben. Die Kapitellängen waren perfekt. Bis auf die IT-Begriffe am Anfang und kurz vor Schluss war alles sehr einfach geschrieben, das Buch ließ sich dadurch schnell lesen. Persönliche Gesamtbewertung: Leider wurde das Potential der Handlung nicht ausgeschöpft. Besonders störend fand ich vor allem die WhatsApp-/Facebook-Passage, da niemandem aufgefallen ist (weder Autor noch Lektorat), dass es das 2002 noch nicht geben konnte (weil z.B. WhatsApp erst 2009 gegründet wurde). Auch fehlten manchmal auch gefühlt mehrere Seiten, da sich auf einmal der Aufenthaltsort der Charaktere ändert und diese nicht mal ein schlechtes Gewissen haben, weil sie den Ort mit dem Laptop verlassen haben. So konnte ich leider das Buch nicht genießen und auch nicht weiterempfehlen.

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Kurze Zusammenfassung: Frank Banta ist NATO-Agent und in der Bekämpfung der Cyberkriminalität eingesetzt. Seiner Aufgabe widmet er sich mit vollem Einsatz, doch seelisch ist Banta schwer angeschlagen. Vor fünf Jahren starb seine Frau Anna während eines Außeneinsatzes. Die Befreiung einer Geisel kostete Anna das Leben. Auch in Franks Team ist Annas Tod noch sehr präsent und als Anna auf einmal in einem Online Livestream auftaucht ist es ein Schock. Anna wird vor laufender Kamera von einem Mann misshandelt und mit dem Tode bedroht. Frank Banta muss Anna finden und retten, sonst wird sie in diesem Livestream getötet. Doch Banta weiß nicht wo er anfangen soll und zudem darf der Stream nicht offline gehen, denn sonst wird Anna sofort getötet. Fazit: Dieser Roman ist eine rasante Jagd gegen die Zeit und quer durch Berlin. Ich habe es gelesen, als ich selbst gerade ein paar Tage in Berlin war und mir hat das Lokalkolorit in dem Buch sehr gefallen. Ich mag es, wenn ich an fremden Orten bin und diese Orte in einem Buch wieder erkenne. Das Tempo in dem Buch ist wirklich enorm. Der Zeitrahmen in dem Frank Banta handeln muss ist eng begrenzt und innerhalb dieser Zeitgrenze muss viel erledigt werden. Beides zusammen ergibt ein hohes Tempo. Auch die Sprache und der Protagonisten und die Frequenz der Dialoge unterstreichen das Tempo. Das Buch ist sehr spannend geschrieben und der Plot an sich, bietet auch viele Möglichkeiten an der Spannungsschraube zu drehen. Mir hat nur gelegentlich das Fachjargon nicht so gut gefallen. Bei manchen Fachbegriffen bin ich tatsächlich auf der Strecke geblieben. Vielleicht hätte man die Fachsprache an einigen Stellen etwas auf Normalsprache runterbrechen können, damit wirklich jeder versteht, was da gerade vor sich geht. Durch die intensive Auseinandersetzung mit dem Internet, der damit verbundenen Fachsprache und dem wirklich hohen Tempo glaube ich, dass dieser Roman jungen Erwachsenen sehr gut gefällt.

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Katz und Maus

Von: Harakiri

25.12.2018

Frank Banta ist ein gebrochener Mann. Vor 5 Jahren starb seine Frau Anna bei einem Einsatz zur Befreiung einer Geisel. In einem Live-Stream sieht er plötzlich Anna – sehr lebendig, aber gefangen und misshandelt. Er weiß: wenn der Stream abbricht, hat er keine Chance mehr, Anna zu finden. Eine spannende Jagd beginnt. Spannung von der ersten bis zur letzten Seite und ein unerwartetes, wenngleich irgendwann erahnbares, Ende. Ich mag Bücher, in denen der Täter Katz und Maus mit den Ermittlern spielt, sehr gerne. Und auch hier kam ich voll auf meine Kosten. Auch wenn es teilweise schon sehr James-Bond-mäßig anmutete. In Bantas Team ist ein Verräter – nur wer? Das herauszufinden kostet Banta viel Blut und Leid. Und führt ihn durch halb Berlin. Das Buch hat ein wahnsinnig schnelles Tempo, denn das Ultimatum, die tot geglaubte Anna zu finden ist recht kurz, und lässt den Leser kaum zu Atem kommen. Ein wenig unverständlich war manchmal die Fachsimpelei über Computer und das Internet, das ging schon teilweise sehr ins Detail. Dafür war es sehr faszinierend zu erfahren, was mit moderner Technik alles möglich ist und sehr amüsant zu lesen, wer dem anderen immer einen Schritt voraus ist. Fazit: Meister begeistert mich immer wieder. Sei es mit seinen historischen Krimis mit Patrizier Rungholt oder den neuzeitlichen mit der neuesten Technik. Stream gehört nicht zur Henning/Jansen-Reihe

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