Leserstimmen zu
Stream - Gehst du offline, ist sie tot

Derek Meister

(1)
(4)
(0)
(1)
(0)
€ 9,99 [D] inkl. MwSt. | € 10,30 [A] | CHF 14,50* (* empf. VK-Preis)

Solider Thriller

Von: Jashrin

26.02.2019

Für Frank Banta ist die Bekämpfung von Cybercrime sein Leben. Intelligent und mit kalkuliertem Risiko versucht er mit seinem Team dem Verbrechen Einhalt zu gebieten. Doch so erfolgreich er auch ist, eine Sache belastet ihn noch immer: der Tod seiner Frau Anna vor fünf Jahren. Er konnte sie nie richtig beerdigen, da ihre Leiche nie gefunden wurde. Umso schockierter ist Frank, als er Anna eines Abends in einem Live-Stream sieht. Vor laufender Kamera wird sie gefoltert und es bleiben Frank nur noch wenige Stunden, um sie zu finden, denn sonst ist sie wirklich tot. Für Banta beginnt eine fieberhafte Suche und für uns Leser ein spannender Thriller, der sich gut und schnell lesen lässt. Direkt auf der ersten Seite werden wir mitten in das Geschehen geworfen. Banta und sein Team sind mitten in einer Mission und wir lernen ein wenig über die Teammitglieder und ihre Arbeitsweise. Auch Anna wird direkt erwähnt und es ist klar, dass Banta ihren Tod noch lange nicht verwunden hat. So eindringlich es auch geschildert wurde, ich vermag mir (zum Glück) gar nicht vorstellen, wie es sein muss einen geliebten Menschen urplötzlich unter solchen Bedingungen wiederzusehen, wie es bei Banta der Fall ist. Kein Wunder, dass er alles daran setzt, den Ort zu finden, an dem Anna festgehalten wird. Leider ebbte nach der ersten Aufregung die Spannung merklich ab und es dauerte eine Weile, bis ich wieder ganz gefangen war. Dies mag zum einen daran liegen, dass ich das Gefühl hatte, dass nicht wirklich etwas passierte, zum anderen auch daran, dass ich die Charaktere zwar interessant fand, jedoch zu keinem eine stärkere Bindung aufbauen konnte. Sehr gelungen ist allerdings das Gefühl von Zweifel und Misstrauen, dass Derek Meister gekonnt sät. Wem kann Banta trauen? Betrügt ihn womöglich sogar einer seiner engsten Vertrauten? Oder verheimlicht ihm zumindest jemand etwas? Etwas Essentielles? Ein verwzicktes Katz und Maus Spiel, bei dem die Rollen nicht immer ganz klar sind. Das Ende des Thrillers ist zwar passend, aber auch wenn ich nicht genau sagen kann wie für mich das perfekte Ende aussehen müsste, ich hätte es mir dennoch anders gewünscht. Insgesamt ein solider Thriller, der mich vor allem in der zweiten Hälfte mit viel Spannung überzeugen konnte.

Lesen Sie weiter

Frank Banta hat sich der Bekämpfung von Cybercrime verschrieben. Auch fünf Jahre nach dem Tod seiner Frau Anna leidet er noch immer. Die Leiche wurde nach dem letzten Einsatz nie gefunden. Bei einem harmlosen Spiel mit einer Livestream-Plattform, wird sein Albtraum wahr, denn er entdeckt die totgeglaubte Anna bei einem Videostream. Sie hat nur noch wenige Stunden zu leben und er muss sie um jeden Preis finden. Der Stream darf nicht abreißen, sonst ist Anna verloren… Hier findet man eine gute Story, die sich rund um den NATO-Agenten Banta und sein Team dreht. Der Start ist direkt bei einem Einsatz, so bekommt man einen guten Eindruck, wie sie agieren. Als er Anna bei einem Stream entdeckt, ändert sich alles für ihn, denn er hat nie verwunden, dass er irgendwann die Suche aufgegeben hat. Doch wo wird sie festgehalten und findet er sie rechtzeitig? Der Inhalt hat mir gut gefallen, das Buch liest sich schnell weg, auch wenn die Ermittlungen auf den ersten 250 Seiten nicht wirklich vorankommen. Ab dann überschlagen sich die Ereignisse und es wird richtig spannend. Die Charaktere waren vielfältig, aber für mich nicht richtig greifbar. Irgendwie konnte ich keine wirkliche Sympathie zu ihnen aufbauen. Man hat die Handlungsweisen gut verstehen können und durch die Rückblicke wurde man auch zu den vorherigen Ereignissen geführt. Auch wenn das Ende sehr überraschend war, war es für mich nicht das Ende, das ich mir gewünscht hätte. Die ganzen IT-Begriffe habe ich aus Unkenntnis eher überflogen, ich denke, das war für mich auch der Grund, wieso mich die Geschichte erst zu einem späteren Zeitpunkt richtig gepackt hat. Ab da rückte der Stream und die damit verbundenen Begrifflichkeiten etwas in den Hintergrund und die Ermittlungen waren für mich greifbarer. Guter Thriller, der mich durch zu viele IT-Begriffe etwas später mitgerissen hat. Für Leser, die sich damit gut auskennen oder dies gerne lesen, auf alle Fälle zu empfehlen!

Lesen Sie weiter

Kurze Zusammenfassung: Frank Banta ist NATO-Agent und in der Bekämpfung der Cyberkriminalität eingesetzt. Seiner Aufgabe widmet er sich mit vollem Einsatz, doch seelisch ist Banta schwer angeschlagen. Vor fünf Jahren starb seine Frau Anna während eines Außeneinsatzes. Die Befreiung einer Geisel kostete Anna das Leben. Auch in Franks Team ist Annas Tod noch sehr präsent und als Anna auf einmal in einem Online Livestream auftaucht ist es ein Schock. Anna wird vor laufender Kamera von einem Mann misshandelt und mit dem Tode bedroht. Frank Banta muss Anna finden und retten, sonst wird sie in diesem Livestream getötet. Doch Banta weiß nicht wo er anfangen soll und zudem darf der Stream nicht offline gehen, denn sonst wird Anna sofort getötet. Fazit: Dieser Roman ist eine rasante Jagd gegen die Zeit und quer durch Berlin. Ich habe es gelesen, als ich selbst gerade ein paar Tage in Berlin war und mir hat das Lokalkolorit in dem Buch sehr gefallen. Ich mag es, wenn ich an fremden Orten bin und diese Orte in einem Buch wieder erkenne. Das Tempo in dem Buch ist wirklich enorm. Der Zeitrahmen in dem Frank Banta handeln muss ist eng begrenzt und innerhalb dieser Zeitgrenze muss viel erledigt werden. Beides zusammen ergibt ein hohes Tempo. Auch die Sprache und der Protagonisten und die Frequenz der Dialoge unterstreichen das Tempo. Das Buch ist sehr spannend geschrieben und der Plot an sich, bietet auch viele Möglichkeiten an der Spannungsschraube zu drehen. Mir hat nur gelegentlich das Fachjargon nicht so gut gefallen. Bei manchen Fachbegriffen bin ich tatsächlich auf der Strecke geblieben. Vielleicht hätte man die Fachsprache an einigen Stellen etwas auf Normalsprache runterbrechen können, damit wirklich jeder versteht, was da gerade vor sich geht. Durch die intensive Auseinandersetzung mit dem Internet, der damit verbundenen Fachsprache und dem wirklich hohen Tempo glaube ich, dass dieser Roman jungen Erwachsenen sehr gut gefällt.

Lesen Sie weiter

Katz und Maus

Von: Harakiri

25.12.2018

Frank Banta ist ein gebrochener Mann. Vor 5 Jahren starb seine Frau Anna bei einem Einsatz zur Befreiung einer Geisel. In einem Live-Stream sieht er plötzlich Anna – sehr lebendig, aber gefangen und misshandelt. Er weiß: wenn der Stream abbricht, hat er keine Chance mehr, Anna zu finden. Eine spannende Jagd beginnt. Spannung von der ersten bis zur letzten Seite und ein unerwartetes, wenngleich irgendwann erahnbares, Ende. Ich mag Bücher, in denen der Täter Katz und Maus mit den Ermittlern spielt, sehr gerne. Und auch hier kam ich voll auf meine Kosten. Auch wenn es teilweise schon sehr James-Bond-mäßig anmutete. In Bantas Team ist ein Verräter – nur wer? Das herauszufinden kostet Banta viel Blut und Leid. Und führt ihn durch halb Berlin. Das Buch hat ein wahnsinnig schnelles Tempo, denn das Ultimatum, die tot geglaubte Anna zu finden ist recht kurz, und lässt den Leser kaum zu Atem kommen. Ein wenig unverständlich war manchmal die Fachsimpelei über Computer und das Internet, das ging schon teilweise sehr ins Detail. Dafür war es sehr faszinierend zu erfahren, was mit moderner Technik alles möglich ist und sehr amüsant zu lesen, wer dem anderen immer einen Schritt voraus ist. Fazit: Meister begeistert mich immer wieder. Sei es mit seinen historischen Krimis mit Patrizier Rungholt oder den neuzeitlichen mit der neuesten Technik. Stream gehört nicht zur Henning/Jansen-Reihe

Lesen Sie weiter