Leserstimmen zu
Bonfire – Sie gehörte nie dazu

Krysten Ritter

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Abby Williams ist Anwältin für Umweltschutz. Aufgewachsen ist sie in der kleinen Stadt Barrens, ihre Schulzeit war für sie die Hölle. Nicht nur machten ihre Mitschüler ihr das Leben schwer, auch ihr Vater war keine allzu große Hilfe für sie, weshalb es für sie nach dem Schulabschluss bloß die Flucht auf dem Plan stand. In Chicago baute sie sich ein neues Leben auf, doch die Geister der Vergangenheit ließen sie nie so ganz los. Nun kehrt sie für einen Fall nach Barrens zurück und wird mit ihrer Vergangenheit konfrontiert. Der Thriller dreht sich einerseits Abbys beruflichen Fall für den sie nach Barrens zurückkehrt, eine große korrupte Firma, die das Wasser verschmutzt und versucht, das alles zu vertuschen. Andererseits ist dort aber auch Abbys persönlicher Fall, sozusagen, nämlich das Verschwinden ihrer ehemaligen Freundin und Rivalin Kaycee Mitchell aufzudecken. Mich persönlich hat der Handlungsstrang, in dem es um Kaycee ging weitaus mehr interessiert, als Abbys wirkliche Arbeit. Sicherlich ist es als Aufhänger gedacht, warum Abby überhaupt in ihre Heimat zurückkehrt, jedoch finde ich, dass der Thriller auch ganz gut ohne diese Nebenhandlung funktioniert hätte. Mich hat diese ganze Geschichte um Optimal leider eher gelangweilt. Besonders hervorzuheben ist jedoch die Gestaltung der Protagonistin Abby. Sie ist kein fröhlicher Sonnenschein und auch kein makelloser Charakter. Nein, sie hat Ecken und Kanten, versucht gar nicht erst anderen zu gefallen und vor allem trägt sie die Narben ihrer Vergangenheit noch immer deutlich sichtbar. Das ist für mich gerade ein Pluspunkt, denn es ist nur realistisch, dass jemand, der früher gemobbt wurde und das nie aufgearbeitet hat, diese Erfahrung noch immer mit sich herum trägt und gerade die Rückkehr an den Ort des Geschehens ruft nun mal alte Erinnerungen wach. Für mich ist Abby eine sehr authentische Figur, die es auch gar nicht daran anlegt, gemocht zu werden. Ein wenig hat sie mich ja doch an Ritters Jessica Jones erinnert. Ob das bloß ein Zufall ist? » ZUSAMMENFASSUNG « Bonfire – Sie gehörte nie dazu ist ein solider Debütroman, der mit einigen spannenden Wendungen und einer authentischen Protagonistin überzeugt. Darüber hinaus spricht auch der teils forsche und ungeschönte Schreibstil sehr für den Roman. Allerdings hat die Geschichte für mich eben auch eine Schwächen. Mir persönlich hat die ganze Geschichte um Kaycee deutlich mehr Spaß gemacht, als diese Geschichte mit Optimal, die mir doch zu langsam voranging und irgendwie auch nur als Platzhalter für das große Ganze diente. Wer hier auf eine originelle neue Geschichte hofft, den muss ich leider enttäuschen. Es ist etwas, was man so sicherlich schon mal gelesen oder in einem Film gesehen hat, nur eben etwas anders aufgearbeitet. Das muss nicht unbedingt ein Nachteil sein, aber es ist nun mal nichts vollkommen Neues. Wer jedoch Lust auf eine kurzweilige und dennoch tiefgründige Geschichte hat, der wird hier definitiv fündig.

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Als erfolgreiche Anwältin lebt Abby schon lange in Chicago, doch dann muss sie zurückkehren in ihre Heimatstadt, um dort ein mögliches Umweltverbrechen zu untersuchen. Nie wieder wollte sie dorthin zurück – doch nun muss sie sich ihren Dämonen stellen, ihren Mobbern, ihrem Vater, alte Verletzungen aufreißen und sich neuen Konfrontationen ausgesetzt sehen. Zusätzlich lässt sie ein alter Fall aus ihrer Jugend nicht los: Das spurlose Verschwinden der beliebten Kaycee Mitchell, ihrer Peinigerin, und das Spiel, das es damals schon gab und das auch heute unter den Jugendlichen noch zu existieren scheint. Was ist wahr in Barrens und wem kann Abby überhaupt noch trauen? Entdeckt und geholt haben wir uns das Buch tatsächlich wegen Krysten Ritter. Die Verrückte aus Apartment 23, Lucy aus Gilmore Girls und natürlich Jessica Jones – und jetzt schreibt sie? Wird da nur der Ruhm ausgenutzt oder kann sie es wirklich? Die typischen Fragen waren es, die uns bewogen, seit Langem mal wieder einen Thriller in die Hand zu nehmen. Der Titel ist eher nichtssagend und der deutsche Untertitel – naja, den hätte man sich auch sparen können. Auch mögen wir es nicht unbedingt, wenn der Umschlag mehr Werbung für den Autor als den Titel macht – denn letztendlich ist doch immer noch der Inhalt das Entscheidende, oder? Aber genug von den Äußerlichkeiten, werfen wir einen Blick "hinter" das Cover. Abby ist eine recht starke Frau, die sich ihren Ängsten stellen muss. Es wird schon auf den ersten Seiten ganz klar, wohin die Reise geht und mit was für einer Figur wir es hier zu tun haben: keiner strahlenden Heldin, sondern einer gebrochenen, kaputten Frau. So weit, so viel Identifikationspotenzial. Auch ihre Arbeit, sich im Zweifel sogar gegen die Bevölkerung und vor allem gegen das riesige Unternehmen Optimal zu stellen, um zu erforschen, ob dort alles mit rechten Dingen zugeht, ist zunächst einmal ein ehrbares Ziel. Auch wenn Ritter mit dem David-gegen-Goliath-Bild das Thriller-Rad nicht neu erfindet, sorgt es doch zumindest für Sympathie für die kleine Kämpferin, der schier unbezwingbare Steine in den Weg gelegt werden. Parallel ist die Reise in die Heimatstadt auch eine Reise in die Vergangenheit – zwei Verbrechen mit einer Klappe werden sozusagen aufgeworfen. Das macht Ritter sehr geschickt mit wenig Hängern oder Längen. Von Beginn an ist das Buch spannend und – sofern man sich denn für die Protagonistin und den Fall interessiert – fesselnd geschrieben. Die Idee dahinter ist gut durchdacht und das ganze Geflecht von Beziehungen, das eine Kleinstadt so mit sich bringt, wird gut erklärt, sodass wir nur selten mal durcheinander kamen. Dazu noch eine "tragische" Familiengeschichte – voilà, ein solider Thriller. Warum dann keine volle Punktzahl? Nun, zum einen wären da die Menschen aus Abbys Vergangenheit, die nicht wirklich "runde" Charaktere sind und bei denen etwas mehr Tiefgang wünschenswert gewesen wäre. Zum anderen – und das ist der Hauptpunkt – hat Abby ab einem gewissen Zeitpunkt immer wieder Aussetzer und Erinnerungslücken. Das an sich ist nicht schlimm, allerdings häuften sich diese Aussetzer zu sehr und Abbys Umgang damit war für uns nicht nachvollziehbar. Das hat uns ein wenig den Spaß an der bis dahin spannenden Geschichte verdorben. Unser Fazit: Eine gute Idee, vermischt mit persönlicher Tragik und einem Ort voller Menschen, die ihre Geheimnisse nicht preisgeben wollen – es gibt definitiv schlechtere und banalere Thriller. Ritter fesselt mit ihrer klaren, aber emotionalen Sprache und führt strukturiert durch das ganze Buch. Punktabzug gibt es für die Naivität der Protagonistin, die vor allem gegen Ende nervig wurde. Daher geben wir 3,5 von 5 Sternen und ein: Kann man auf jeden Fall mal lesen, wenn man Lust auf einen akzeptablen Thriller hat. Hardcore-Thrillerfans allerdings wären vermutlich etwas enttäuscht.

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Die schrecklichen Ereignisse ihrer Jugend haben Abby Williams zehn Jahre lang verfolgt. Als Anwältin muss sie nun noch einmal in ihre Heimat zurückkehren, um in einem Umweltskandal zu ermitteln. Kaum hat Abby die Provinzstadt in Indiana betreten, wird sie von der Clique empfangen, die sie damals tyrannisiert hat. Der Einfluss der drei Frauen scheint mit den Jahren noch größer geworden zu sein. Aber Abby lässt sich heute nicht mehr einschüchtern. Bald erkennt sie, dass das verstörende Ritual der Clique namens Das Spiel noch immer existiert. Laufen die Fäden tatsächlich in einem Netzwerk der Grausamkeit und Korruption zusammen? Und wird Abby ihre Angst überwinden, um dem perfiden Spiel ein Ende zu setzen? Das Buch ist im „Diana“-Verlag erschienen und umfasst 358 Seiten. Es wurde von Krysten Ritter geschrieben, die unter anderem auch als Schauspielerin aus Breaking Bad, Jessica Jones oder 27 Dresses bekannt ist. Es handelt von Abby, welche als Anwältin zurück in ihre Heimat kommt, um für ihre Organisation einen Fall zu lösen, doch ihre Vergangenheit lässt sie nach vielen Jahren trotzdem nicht los und glaubt schon, verrückt zu werden. Krysten Ritter ist eine gute Schauspielerin – das Schreiben hätte ich ihr nie zugetraut. Sie hat einen faszinierenden Schreibstil, der von Seite 1 an fesselt, sodass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen will. Es ist spannend und aufregend, gleichzeitig aber auch gefühlvoll. Ich konnte mich gut in Abby hineinversetzen und ebenso konnte ich mir alles – die anderen Charaktere, die Stadt, die Handlung – vorstellen. Sie hat es geschafft, schnell Spannung aufzubauen und diese auch durchgehend zu halten. Nur das Ende kam zu schnell. Vieles konnte man sich auch leider schon während des Lesens denken, was passieren wird, dennoch ist es aufregend. Das Ende wurde schnell und deutlich erklärt und dann war das Buch auch schon aus. Ich hätte mir jedoch „mehr“ gewünscht – wie geht es Misha, wie geht es Condor, passiert da noch irgendetwas? Die Beziehungen zwischen den Charakteren hat Krysten auch wunderbar beschrieben und dem Leser ein wenig hinters Licht geführt. Wer ist der Gute und wer der Böse? Oder sind alle unschuldig und es ist nur ein Missverständnis? Allein diese Irreführungen haben es mir sehr angetan. Trotzdem kann man eigentlich nichts Schlechtes über dieses Buch sagen. Es ist ein gelungenes „Erstwerk“ und ich hoffe doch, dass man bald mehr von ihr zu lesen bekommt.

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Ich muss ehrlich sagen, dass ich die negativen Stimmen zu dieser Geschichte überhaupt nicht nachvollziehen kann. In einigen Rezensionen habe ich Beschwerden darüber gelesen, dass die Protagonistin Abby oft darüber nachdenkt und redet, was sie früher in ihrer Heimat erlebt hat. All das hat sie sehr geprägt damals und ich kann mehr als verstehen, dass das alles wieder hochkommt, wenn man wieder nach Hause kommt und die Leute von früher trifft. Mich hat das also überhaupt nicht gestört, im Gegenteil, ich konnte Abby sehr gut verstehen. Ich finde es toll, dass die Autorin das Thema Mobbing aufgreift, denn es ist ein sehr wichtiges und viele Menschen sind davon betroffen. Abgesehen von Mobbing gibt es hier noch eine weitere spannende Thematiken, nämlich einen Umweltskandal, wegen dem Abby ermitteln soll, es gibt Suchtproblematiken und auch Gewalt spielt eine Rolle. Der Schreibstil von Krysten Ritter hat mir sehr gut gefallen, denn er war flüssig, leicht verständlich und unterhaltsam. Deswegen war ich als Leser sofort in der Geschichte drin und konnte Abby bei ihrer Rückkehr nach Indiana begleiten. Die Ich-Perspektive von Abby hat weiter dazu beigetragen, dass ich mich gut in sie hineinversetzen konnte. Der Plot hätte allerdings etwas spannender sein können. Die Spannungskurve war öfter ein wenig niedrig, sodass das Genre Thriller hier nicht passend ist. Ich würde Bonfire des eher als einen spannenden Roman bezeichnen. Am Schluss allerdings kommt nochmal gehörig Spannung auf und ich fand die Geschichte auch nicht vorhersehbar. Fazit: Ein toller Debütroman mit einer sehr sympathischen Protagonistin.

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Krysten Ritter liefert mit "Bonfire – Sie gehörte nie dazu" ein durchaus gelungenes Debüt ab, das vielleicht an mancher Stelle noch ein wenig kantig wirkt, dadurch aber auch die abgründige Atmosphäre des Plots unterstreicht, der wirklich in die tiefsten Tiefen menschlicher Grausamkeit vordringt und so manche Überraschung parat hält, auch wenn das Grundgerüst des Geschehens wie ein Konglomerat einschlägig bekannter Versatzstücke wirken mag.

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Wenn ich ganz ehrlich sein soll, schreckte der Untertitel mich direkt ab... Aus diesem Grund lag es wochenlang herum, wurde mal hierhin, mal dorthin verlegt... Dieses "Sie gehörte nie dazu" machte (für mich) aus einem möglicherweise interessanten Buch augenblicklich eines, das ich eigentlich gar nicht lesen möchte... Worum wird es sich da schon handeln? High School-Gedöns / Ich durfte nie mitspielen, also zahle ich es allen heim / Alle waren so fies zu mir...? Falsch gedacht... "Bonfire" ist unfassbar deprimierend und so gut geschrieben, dass selbst ein „gutbehütetes Stadtgör‘“ wie ich, das stets von liebender Familie umgeben und von den wirklich schlimmen Dingen des Lebens verschont geblieben ist, sich in die absolute Tristesse und Hoffnungslosigkeit einer amerikanischen Kleinstadt mit all den furchtbaren Schattenseiten, die dieses Buch so von sich gibt, hineinversetzen kann. Zwischendurch habe ich mich kurz gefragt: Warum lese ich das? Warum tue ich mir das an? Dieses Buch ist düster, teils verstörend, manchmal grausam, handelt von Rücksichtslosigkeit und Korruption. Dann wiederum: Weshalb hört man traurige, deprimierende Musik? Weil sie eben auf gewisse Art und Weise doch so schön und eben einfach menschlich ist. Wieso sieht man sich einen furchtbaren Film an? Weil das Dramatische und Entsetzliche anzieht, weil man einfach hinsehen muss, genau wie bei einem Unfall - fast jeder behauptet von sich selbst nicht schaulustig zu sein, weshalb entstehen aber dann all die Staus, wenn doch manchmal nur der Standstreifen betroffen ist? Man muss eben hinsehen... So ähnlich ging es mir mit diesem Buch. Immer wieder: Warum lese ich weiter, wenn es mich so runterzieht? Doch ich konnte nicht aufhören es zu lesen. Auf perfide Weise vielleicht auch eine Erleichterung, dass ich nicht in der Haut der Protagonistin stecke...: Abby Williams, mittlerweile Anwältin, die auf Umweltskandale und -verbrechen spezialisiert ist, und nun für einen Fall in ihre Heimatstadt Barrens zurückkehrt. Hin und wieder bekommt man das Gefühl, dass sie durch diesen Fall - ein Hirngespinst? - mit ihren ehemaligen Kontrahenten abrechnen will und ganz bestimmt ist es der Grund, weshalb sie sich so in diesen Fall hineinsteigert, das wird einem schnell bewusst... Gegen Ende dann - gerade als sich der Gedanke formt, dass es nun doch ein wenig zu abgefahren wird - folgt auch dafür die logische Erklärung und schon finde ich diesen Thriller, welchen ich soeben eigentlich mit 6 von 10 Punkten bewerten wollte, wieder besser. 7 von 10 Punkten ist mein endgültiges Fazit. Die amerikanische Autorin kann nichts dafür, dass hier der ein oder andere Schreibfehler begangen wurde (ganze 4 habe ich so nebenher gezählt) und sie kann auch nichts für den (bereits erwähnten) furchtbar kitschigen Untertitel „Sie gehörte nie dazu“ - bitte davon nicht abschrecken lassen! Gut geschrieben - einfühlsam, verletzlich, gut recherchiert und wie gesagt: Man lässt sich auf die Reise mitnehmen und kann sich sogar in diese typisch amerikanische „Von den tollen Kids gemobbt werden“ - Situation hineinversetzen, auch wenn man das in der Schule nie erlebt hat.

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Inhalt: (Klappentext übernommen) Die schrecklichen Ereignisse ihrer Jugend haben Abby Williams zehn Jahre lang verfolgt. Als Anwältin muss sie nun noch einmal in ihre Heimat zurückkehren, um in einem Umweltskandal zu ermitteln. Kaum hat Abby die Provinzstadt in Indiana betreten, wird sie von der Clique empfangen, die sie damals tyrannisiert hat. Der Einfluss der drei Frauen scheint mit den Jahren noch größer geworden zu sein. Aber Abby lässt sich heute nicht mehr einschüchtern. Bald erkennt sie, dass das verstörende Ritual der Clique namens Das Spiel noch immer existiert. Laufen die Fäden tatsächlich in einem Netzwerk der Grausamkeit und Korruption zusammen? Und wird Abby ihre Angst überwinden, um dem perfiden Spiel ein Ende zu setzen? Meine Meinung: Das Cover hat mir sehr gut gefallen. Die orangene Schrift bleibt einem im Auge. Der Klappentext klang sehr spannend, woraufhin ich das Buch gerne lesen wollte. Doch leider wurde meine Erwartungen absolut nicht getroffen. Der Schreibstil ist ganz gut. Aber auch nichts besonderes. Leider konnte dieser mich auch nicht mitnehmen oder fesseln. Die Charaktere sind in meinen Augen ausbaufähig. Ich konnte keine Sympathien entdecken und habe somit auch nicht mitgefiebert. Im Gegenteil, es dreht sich alles um Abbys Vergangenheit und wie schlechte die anderen doch mit ihr umgegangen sind. Und ich muss gestehen das es mich irgendwann nur noch genervt hat. Denn nach 10 Jahren sollte man einige Sachen verarbeitet haben, erwachsen geworden sein und über den Dingen stehen können. Doch leider kann Abby das so gar nicht. Und somit springen wir auch immer wieder zwischen ihrer Gegenwart und ihrer Vergangenheit hin und her. Klar das Thema Mobbing und Missbrauch ist wirklich nichts schönes, aber hier ging es doch auch noch um einen Umweltskandal. Doch dieser wurde irgendwie nur kurz angeschnitten und am Ende tauchte dann plötzlich eine Erklärung für den Umweltskandal auf. Doch das Ende hat mich komplett unzufrieden zurück gelassen. Es hat nicht gepasst und ist in meinen Augen auch nicht stimmig. Außerdem hatte ich oft das Gefühl, das Abby nicht nach 10 Jahren zurückkehrt sondern mindestens nach 20 Jahren. Die Beschreibungen der Charaktere und dessen Aussehen sowie deren Jobs passt in meinen Augen einfach nicht. Es kommt mir so vor als müssten alle eigentlich schon viel Älter sein Leider kam für mich auch keine Spannung auf und es zog sich durch die Geschichte. Ich war ernsthaft am überlegen ob es nicht besser ist das Buch abzubrechen, aber ich dachte immer wieder: "Da kommt gleich noch was und das haut dich um". Leider habe ich vergebens drauf gewartet. Fazit: Diese Geschichte ist kein Thriller, nicht spannend und auch die Charaktere sind viel zu blass. Das Ende ist für mich, nicht passend und stimmig. Und irgendwie passt hier einfach vieles nicht zusammen. Es tut mir leid, aber ich kann das Buch nicht weiter empfehlen und gebe daher zwei Sterne. Vielen lieben Dank an den Diana Verlag für das Reziexemplar im Rahmen einer Buchverlosung. Dies hat keinen Einfluss auf meine ehrliche und persönliche Meinung!

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Inhalt: Die schrecklichen Ereignisse ihrer Jugend haben Abby Williams zehn Jahre lang verfolgt. Als Anwältin muss sie nun noch einmal in ihre Heimat zurückkehren, um in einem Umweltskandal zu ermitteln. Kaum hat Abby die Provinzstadt in Indiana betreten, wird sie von der Clique empfangen, die sie damals tyrannisiert hat. Der Einfluss der drei Frauen scheint mit den Jahren noch größer geworden zu sein. Aber Abby lässt sich heute nicht mehr einschüchtern. Bald erkennt sie, dass das verstörende Ritual der Clique namens Das Spiel noch immer existiert. Laufen die Fäden tatsächlich in einem Netzwerk der Grausamkeit und Korruption zusammen? Und wird Abby ihre Angst überwinden, um dem perfiden Spiel ein Ende zu setzen? Meine Meinung: Ein gutes und solides Debüt der Autorin. Eine Protagonistin, die stark und erfolgreich nach Aussen wirkt. Eine Anwältin, die die Kleinstadt hinter sich gelassen hat, um eine Karriere in der großen Stadt zu finden und mit dem Ziel Umweltsünder an der Pranger zu stellen. Im Inneren aber leidet sie an einer tiefen Backstory Wound. Die Vergangenheit lässt sie nicht zur Ruhe kommen und hat sie unsicher und gebrochen zurück gelassen. Diese Schwäche macht es schwierig Empathie für Abby zu empfinden, als Leser fällt es schwer ihre Taten nachzuvollziehen, einfach weil man nicht in ihren Schuhen steckt. Viele haben das als negativ empfunden. Ich persönlich finde, dass man akzeptieren muss, dass Abby ein schwer traumatisierte Persönlichkeit hat und sie versucht das beste aus ihrer Situation zu machen. Im Großen und Ganzen eine spannenden Geschichte, die es sich zu lesen lohnt.

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