Leserstimmen zu
Bonfire – Sie gehörte nie dazu

Krysten Ritter

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Abby Williams ist Anwältin für Umweltschutz. Aufgewachsen ist sie in der kleinen Stadt Barrens, ihre Schulzeit war für sie die Hölle. Nicht nur machten ihre Mitschüler ihr das Leben schwer, auch ihr Vater war keine allzu große Hilfe für sie, weshalb es für sie nach dem Schulabschluss bloß die Flucht auf dem Plan stand. In Chicago baute sie sich ein neues Leben auf, doch die Geister der Vergangenheit ließen sie nie so ganz los. Nun kehrt sie für einen Fall nach Barrens zurück und wird mit ihrer Vergangenheit konfrontiert. Der Thriller dreht sich einerseits Abbys beruflichen Fall für den sie nach Barrens zurückkehrt, eine große korrupte Firma, die das Wasser verschmutzt und versucht, das alles zu vertuschen. Andererseits ist dort aber auch Abbys persönlicher Fall, sozusagen, nämlich das Verschwinden ihrer ehemaligen Freundin und Rivalin Kaycee Mitchell aufzudecken. Mich persönlich hat der Handlungsstrang, in dem es um Kaycee ging weitaus mehr interessiert, als Abbys wirkliche Arbeit. Sicherlich ist es als Aufhänger gedacht, warum Abby überhaupt in ihre Heimat zurückkehrt, jedoch finde ich, dass der Thriller auch ganz gut ohne diese Nebenhandlung funktioniert hätte. Mich hat diese ganze Geschichte um Optimal leider eher gelangweilt. Besonders hervorzuheben ist jedoch die Gestaltung der Protagonistin Abby. Sie ist kein fröhlicher Sonnenschein und auch kein makelloser Charakter. Nein, sie hat Ecken und Kanten, versucht gar nicht erst anderen zu gefallen und vor allem trägt sie die Narben ihrer Vergangenheit noch immer deutlich sichtbar. Das ist für mich gerade ein Pluspunkt, denn es ist nur realistisch, dass jemand, der früher gemobbt wurde und das nie aufgearbeitet hat, diese Erfahrung noch immer mit sich herum trägt und gerade die Rückkehr an den Ort des Geschehens ruft nun mal alte Erinnerungen wach. Für mich ist Abby eine sehr authentische Figur, die es auch gar nicht daran anlegt, gemocht zu werden. Ein wenig hat sie mich ja doch an Ritters Jessica Jones erinnert. Ob das bloß ein Zufall ist? » ZUSAMMENFASSUNG « Bonfire – Sie gehörte nie dazu ist ein solider Debütroman, der mit einigen spannenden Wendungen und einer authentischen Protagonistin überzeugt. Darüber hinaus spricht auch der teils forsche und ungeschönte Schreibstil sehr für den Roman. Allerdings hat die Geschichte für mich eben auch eine Schwächen. Mir persönlich hat die ganze Geschichte um Kaycee deutlich mehr Spaß gemacht, als diese Geschichte mit Optimal, die mir doch zu langsam voranging und irgendwie auch nur als Platzhalter für das große Ganze diente. Wer hier auf eine originelle neue Geschichte hofft, den muss ich leider enttäuschen. Es ist etwas, was man so sicherlich schon mal gelesen oder in einem Film gesehen hat, nur eben etwas anders aufgearbeitet. Das muss nicht unbedingt ein Nachteil sein, aber es ist nun mal nichts vollkommen Neues. Wer jedoch Lust auf eine kurzweilige und dennoch tiefgründige Geschichte hat, der wird hier definitiv fündig.

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Jeder von uns kann sich glaube ich noch an gewisse Dinge und Ereignisse aus seiner High School (Oberstufen-) Zeit erinnern. Mädchen-Cliquen, Partys, Beziehungen, Spiele, Rituale ... Wie die meisten Lebensabschnitte, hinterlässt diese Zeit einen bleibenden Eindruck. Sie gehört zu seiner ganz persönlichen Vergangenhei, die man verarbeiten oder auch einfach nicht loslassen kann. Letzteres trifft auf die Hauptfigur Abby Williams in Krysten Ritters Debüt Bonfire genau zu. Der Thriller ist geprägt von ihrer Perspektive, Gedanken und Dämonen. Zu der Autorin sollte ich anfangs erwähnen, dass sie mir bereits bekannt war als Schauspielerin aus der Marvel Netflix-Serie Jessica Jones, wie auch aus weiteren Hollywood-Filmen. Dies weckte selbstverständlich nochmals besonderes Interesse und machte mich neugierig. Allerdings war ich skeptisch, ob eine Schauspielerin auch eine genauso gute Autorin sein konnte. Nach dem Motto: Wenn ich schauspielern kann, kann ich doch auch singen, tanzen und schreiben. Ich muss allerdings sagen, sie hat mich nicht enttäuscht. Ihre Hauptfigur Abby Williams ist für die Seitenanzahl des Buches relativ gut und teifgründig ausgearbeitet. Als Anwältin ist diese auf Umweltskandale und -verbrechen spezialisiert, wobei sie für ihren aktuellen Fall in ihre alte Heimatstadt Barrens zurückkehrt, die sogleich schlechte Erinnerungen für sie bereithält. Doch nicht nur schlechte Erinnerungen warten auf sie, sondern Barrens ist auch ein Ort der Lügen und Korruption geworden. Damit hat hauptsächlich die Firma Optimal zu tun (Vorsicht Spoiler!). Die Firma vergiftet nicht nur das Trinkwasser des Ortes, besticht Politiker und bedroht ihre Widersacher, sondern vergeht sich auch an jungen Mädchen der ansässigen High School. Das Muster des Thrillers aus Erinnerungen von Abbys Vergangenheit mit dem zweiten Handlungsstrang der aktuellen Ereignisse ist sicherlich nicht neu, schafft jedoch einen guten Spannungsbogen. Personen aus der früheren Mädchen-Clique, von der Abby während ihrer Schulzeit stark gemobbt wurde, sind darüber hinaus in die aktuellen Machenschaften der Firma Optimal verwickelt und so fügt sich am Ende alles in einem packenden Finale zusammen. Der Thriller lässt einen schlussendlich nicht enttäuscht zurück und behandelt zudem eine Reihe aktueller Themen, wie Umwelt, Alkoholmissbrauch und Mobbing. Krysten Ritters Schreibstil ist flüssig und nicht zu langatmig, wobei in der Erzählweise wie mir scheint sich die Autorin von ihrem schauspielerischen Hintergrund stellenweise gerne beeinflussen lässt. So gebraucht sie ab circa der Hälfte des Buches Stilelemente aus Drehbüchern, wie: Innenstadt. Nacht. Draußen am Kiosk, beispielsweise. Dies finde ich nicht passe schlecht, doch wenn sie sich diesem Stilelement bedient, dann doch bitte stringent durchziehen oder nur einmal als abwechslungsreiches Stilelement einstreuen. Das Cover von Bonfire - Sie gehörte nie dazu wird wie ich finde einem typischen Cover eines Thrillers gerecht. Es ist atmosphärisch düster, bedrohlich und stark auf das Wesentliche reduziert. Die mehrmals beschriebenen Strommasten mit den darauf sitzenden Krähen finden sich treffend auf dem Cover wieder, was durch einen sehr prägnanten Titel in der passenden Farbe unterbrochen wird. Ein sehr stimmungsvolles und gleichzeitig tristes Cover, das auch Abbys Bild von ihrer Heimatstadt wiedergibt. Alles in allem, kann ich den Debütroman von Krysten Ritter jedem Thriller-Leser weiterempfehlen. Mir wurde das Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar vom Bloggerportal zur Verfügung gestellt, was mich sehr freute. Mir hat Abbys Geschichte spannende und aufregende Leseabende beschert, an denen ich das Buch manchmal kaum aus der Hand legen wollte. Zwei Sterne muss ich aus den genannten Gründen abziehen, so erhält der Roman jedoch noch gute 3 von 5 Sternen. Ich empfehle es euch guten Gewissens weiter.

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Bonfire – Sie gehörte nie dazu Krysten Ritter Zunächst geht mein Dank an das Bloggerportal! Ich wollte „Bonfire“ aus drei Gründen unbedingt lesen: Zuerst hat mich das Cover gefesselt, dann hat mich der Klappentext angesprochen und natürlich Krysten Ritter als Autorin. Als totales Marvel-Jessica-Jones-Fangirl musste ich da ja neugierig werden. Letztendlich muss ich leider zugeben, dass das Buch einen durchwachsenen Eindruck hinterlassen hat. Genre: Thriller Seitenzahl: 368 Inhalt: Die schrecklichen Ereignisse ihrer Jugend haben Abby Williams zehn Jahre lang verfolgt. Als Anwältin muss sie nun noch einmal in ihre Heimat zurückkehren, um in einem Umweltskandal zu ermitteln. Kaum hat Abby die Provinzstadt in Indiana betreten, wird sie von der Clique empfangen, die sie damals tyrannisiert hat. Der Einfluss der drei Frauen scheint mit den Jahren noch größer geworden zu sein. Aber Abby lässt sich heute nicht mehr einschüchtern. Bald erkennt sie, dass das verstörende Ritual der Clique namens Das Spiel noch immer existiert. Laufen die Fäden tatsächlich in einem Netzwerk der Grausamkeit und Korruption zusammen? Und wird Abby ihre Angst überwinden, um dem perfiden Spiel ein Ende zu setzen? Charaktere und Meinung: Zu Beginn des Buches fand ich den Schreibstil faszinierend. Die Geschichte – erzählt aus der Sicht von Abby Williams – wirkt gleichzeitig bedrohlich und spannend. Abby stammt aus einem kleinen Städtchen namens Barrens und musste in ihrer Kindheit jede Menge Schikanen über sich ergehen lassen. Sie war das bevorzugte Opfer einer Mädchenclique, deren Anführerin ihre ehemalige Freundin war. Die Grausamkeiten der Mädchen werden immer nur ein bisschen eingestreut, sodass mir eine zusammenhängende Hintergrundgeschichte gefehlt hat. Ich hätte mir gewünscht, dass Abby mehr aus ihrer Kindheit erzählt hätte. Zudem geht es im Buch um „das Spiel“, einst eine Gemeinheit der Mädchenclique. Diese Schikanen scheinen sich auch nach zehn Jahren in Barrens zu wiederholen. Doch Abby ist nicht deswegen zurückgekehrt, sondern um das Unternehmen Optimal Plasrics unter die Lupe zu nehmen. Als Anwältin arbeitet sie für eine Umweltorganisation, sodass die Geschichte ein paar Züge von „Erin Brockovich“ annimmt. Bei Abby merkt man schnell, wie ungern sie in ihre Heimat zurückkommt. Durch ihre schlimme Kindheit fällt es ihr schwer, anderen Menschen zu vertrauen. Sie wirkt oftmals, als wäre sie innerlich ausgehöhlt. Diese Leere macht sie mit Ehrgeiz wett. Immerhin hat sie es sich in den Kopf gesetzt, die Ereignisse in Barrens zu überprüfen. Was haben die Anfälle der Mädchenclique vor zehn Jahren zu bedeuten? Warum verschwand Kaycee – die Anführerin der Mädchen – so plötzlich? Und warum schwelt noch immer eine unheilvolle Stimmung über dem kleinen Ort im Schatten von Optimal Plastics? Wie bereits erwähnt, empfand ich das Buch durchwachsen. Immer wieder baut sich Spannung auf, flaut dann aber ebenso schnell wieder ab. Wirklich gute Buchmomente scheinen ungenutzt zu verpuffen und die Ereignisse stellen eigentlich keine große Überraschung dar. Das fand ich sehr schade, weil das Buch doch gut begann. Das Ende möchte ich natürlich nicht verraten, aber auch hier war es für mich schon vorhersehbar. Empfehlung: Tja, es fällt mir schwer, dieses Buch zu bewerten, denn einerseits sind Grundsituation und Schreibstil gut, die Spannungsmomente aber nicht ausgereift. Bestimmt findet dieser Soft-Thriller eine Leserschaft, mich konnte er leider, leider nicht begeistern. Von mir gibt’s daher nur: Dreieinhalb von Fünf Literaturia-Sternchen

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Durch Abbys Ermittlungen zu einem möglichen Umweltskandal einer Firma in ihrem Heimatort ist sie dazu gezwungen nach Hause zurückzukehren und sich nebenbei auch noch ihrer Vergangenheit zu stellen. Erschwert werden Abbys Ermittlungen durch die Bevölkerung ihrer ehemaligen Heimat, da die Firma mit Abstand der größte Arbeitgeber ist und die Menschen daher jegliche Gegenwehr im Keim zu ersticken versuchen. Durch die beiden Handlungsstränge entsteht letztlich ein gutes Buch, das in der Ich-Perspektive geschrieben ist. Als Thriller würde ich es jedoch nicht einstufen, da es dafür immer wieder zu lange Phasen gab, in denen eigentlich nichts aufregendes passiert. Was ich dann etwas übertrieben fand, war Abbys geradezu extremer Hang zur Selbstzerstörung der immer wieder – mal mehr, mal weniger deutlich – zum Vorschein kommt. Schade fand ich auch, dass bei diesem Buch leider meine Erwartung an die Handlung aufgrund des Klappentexts mit der Realität leider kollidierte. Die Inhaltsangabe ist zwar korrekt, aber der Umweltskandal dient hier lediglich als Vorwand, um Abby nach Barrens zurückzubringen und nach kurzer Zeit scheint ihr die Vergangenheit wichtiger als die Gegenwart oder ihr Job. Die Geschichte war zwar trotzdem interessant, aber ich hätte mir wirklich etwas ganz anderes erwartet. Mein Fazit Dieses Erstlingswerk von Krysten Ritter hat mir trotz mancher Längen und Schwachstellen gut gefallen. Maßgeblich ist dies wohl auf ihren guten Schreibstil zurückzuführen. Thrillerfans kann ich das Buch jedoch nicht uneingeschränkt empfehlen, da es dafür dann doch an Spannung und Morden fehlt.

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Durch Serien wie Breaking Bad oder auch Marvel's Jessica Jones ist Krysten Ritter als Schauspielerin nicht ganz unbekannt. Nun hat sie sich an ihren ersten Thriller gewagt und das Ergebnis kann sich sehen lassen, auch wenn noch etwas Luft nach oben besteht. Nach 10 Jahren kehrt Abby Williams das erste Mal in ihre kleine Heimatstadt Barrens zurück um einen Umweltskandal aufzudecken. Dort wird sie jedoch nicht nur mit der alten Clique konfrontiert, die sie zu Schulzeiten tyrannisierte, sondern muss auch herausfinden was mit deren Anführerin Kaycee vor all den Jahren geschah. Die Handlung fand ich persönlich durchweg spannend. Zwar war ab einem gewissen Punkt abzusehen wie die Geschichte in etwa enden könnte, aber ein paar Details wie zum Beispiel was denn nun mit Kaycee geschah, konnte ich mir eigenständig nicht zusammenreimen, weshalb die Auflösung dennoch ein paar Überraschungen bereit hielt. Der Schreibstil war flüssig und leicht zu lesen und auch die weniger handlungsreichen Stellen wurden dadurch nicht langweilig. Abby als Protagonistin gefiel mir jedoch leider überhaupt nicht. Ihre Handlungen waren oftmals nicht ganz nachvollziehbar und auch ihr Trinkverhalten wirkte ein wenig fehl am Platz. Ihre Arbeit als Anwältin und der eigentliche Umweltskandal rückten während des Lesens immer mehr in den Hintergrund. Irgendwann ging es nur noch um Kaycee und Abbys Vergangenheit in Barrens. Generell gab es meiner Meinung nach zu viele Themen (Umweltskandal, Familiendrama, Kindheitstrauma, etc.), die das Buch behandeln wollte, wodurch es keinem so wirklich gerecht wurde und einiges, wie zum Beispiel die Romanze des Buches, einfach nur erzwungen wirkte. Man erfuhr leider auch nur sehr wenig darüber wie Abby von der Clique tyrannisiert wurde, was es teilweise schwer machte ihre tiefe Abneigung ihnen gegenüber nachzuvollziehen. Das Ende des Buches trieb den Spannungsbogen definitiv noch einmal nach oben, auch wenn es mir persönlich ein wenig zu schnell abgehandelt wurde. Fazit: Alles in allem ein solider Thriller, der unterhält, aber definitiv auch ein paar Schwachstellen hat.

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Abby kehrt nach 10 Jahren in ihre alte Heimatstadt Barrens zurück. Dort war sie immer nur die Außenseiterin. Jetzt ist sie Anwältin und versucht einen Umweltskandal der größten Firma im Ort, Optimal, zu beweisen. Aber ihre Vergangenheit holt sie auch schneller ein als gedacht. Cover gefällt mir hauptsächlich wegen den dunklen Farben und dem orangen Schriftzug. Dieser Kontrast ist einfach sehr gelungen. Der Schreibstil hat mir grundsätzlich gut gefallen und ich kam auch sehr gut in die Geschichte rein. Die Autorin schreibt sehr atmosphärisch und man kann sich diese Situation der Zurückkehrerin gut vorstellen. Abby, die viele verdrängte Erinnerungen zu haben scheint und nun wieder einigen der früheren Leuten gegenüber steht, die sie gemobbt haben. Man fragt sich die ganze Zeit, warum kehrt sie überhaupt zurück? Was liegt ihr an dieser Stadt? Genau wie sie war ich fast die ganze Zeit hin- und hergerissen. Einerseits möchte sie unbedingt das Rätsel um Optimal (und damit auch vielleicht das Verschwinden um ihre ehemalige beste Freundin) lösen, aber andererseits scheint sie einfach nur weg zu wollen. Alles scheint ihr zuwider. Sie möchte loslassen, aber irgendwie kann sie das nicht und gerät immer wieder in die Schleife des Teenagerlebens. Denn auf einmal darf sie bei den „coolen“ Kids mitmachen und wird eingeladen. Sie scheint immer noch ein verdrängtes Verlangen zu haben, dazu gehören zu wollen. Und das hat sie mir nicht unbedingt sympathisch gemacht. Denn sehen wir es doch mal wie es ist, sie ist eine Anwältin, hat es aus dieser Kleinstadt geschafft und eigentlich braucht sie doch die Anerkennung von den damaligen Menschen nicht mehr. Trotzdem sucht sie diese anscheinend. Das hat mich etwas genervt. Dazu kommt, dass sie noch nicht mal Klartext mit den Leuten von damals redet, wenn diese ihre Taten als Jungendsünden abtun. Sie schweigt und sagt nichts und rutscht somit wieder in ihre Außenseiterrolle rein. Ihre Motivation um alles aufzuklären wird mir nicht klar. Will sie wirklich dieses Umweltvergehen aufdecken, oder sucht sie einfach nach einem Grund das Weggehen von Kaycee zu erklären? Kaycee, ihre ehemalige beste Freundin, die aber irgendwann zu ihrer Feindin wurde. Eigentlich schuldet sie ihr nichts und doch lässt sie all das nicht los. Geht es um Vergangenheitsbewältigung? Auch das Thema des Buches bleibt etwas im Dunkeln und alles verstrickt sich in einem so dichten Knäuel, das man nicht mehr wirklich rauskommt. So blieb leider auch die Spannung etwas aus. Denn Abby ist einfach viel damit beschäftigt, sich zu betrinken und mit ihren damaligen Peinigern abzuhängen. Gegen Ende wird das Buch dann doch nochmal richtig spannend und die letzten Seiten flogen dann doch noch schnell dahin. Allerdings war mir alles etwas zu viel mit dieser Geschichte in der Geschichte und so ganz überzeugt bin ich letztendlich nicht. Mein Fazit: Vielleicht hätte diesem Buch ein Handlungsstrang, der dann bis zum Ende spannend verarbeitet wird, besser getan. So war es mir etwas zu viel Verwirrung und Verstrickung von unterschiedlichen Themen. Dazu kam, dass ich das Motiv der Protagonisten nicht nachvollziehen konnte und mir so ihr Charakter etwas fremd blieb. Obwohl am Ende nochmal richtig spannend, konnte das die Geschichte leider auch nicht mehr retten.

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Inhalt Die schrecklichen Ereignisse ihrer Jugend haben Abby Williams zehn Jahre lang verfolgt. Als Anwältin muss sie nun noch einmal in ihre Heimat zurückkehren, um in einem Umweltskandal zu ermitteln. Kaum hat Abby die Provinzstadt in Indiana betreten, wird sie von der Clique empfangen, die sie damals tyrannisiert hat. Der Einfluss der drei Frauen scheint mit den Jahren noch größer geworden zu sein. Aber Abby lässt sich heute nicht mehr einschüchtern. Bald erkennt sie, dass das verstörende Ritual der Clique namens Das Spiel noch immer existiert. Laufen die Fäden tatsächlich in einem Netzwerk der Grausamkeit und Korruption zusammen? Und wird Abby ihre Angst überwinden, um dem perfiden Spiel ein Ende zu setzen? (Quelle: randomhouse ) Abby hatte nach der Highschool genug und hat sich für ein neues Leben entschieden. Sie studierte Jura und landete dann in der Umweltorganisation. Im ersten Jahr richtete sie sich mit einer Tablettensucht fast zu Grunde und musste eine Pause einlegen. Ihr neuer Fall führt sie zurück in die Heimat und die Vergangenheit – ist sie stark genug dem ganzen Druck entgegen zu stehen? Ja, sie kann – aber der Strudel der Vergangenheit hat sie schnell wieder in den Klauen und niemand scheint mehr an sie heran zu kommen… Abby macht trotz ihres manchmal komischen Verhaltens einen netten Eindruck – sie lässt sich schon wie damals nicht von ihrer Richtung abbringen und macht ihr Ding. Kaycee war früher eine Freundin von Abby, bis sie sich plötzlich abgewendet hat und Abby stattdessen lieber gemobbt hat. Doch was Abby nicht sah, das Kaycee ihr immer wieder versteckt Hinweise gab, die unbeantwortet blieben… Alle scheinen davon überzeugt zu sein, das Kaycee noch lebt – aber es ist für einen Außenstehenden klar, dass die junge Frau nicht mehr lebt. Ob sie mir sympathisch gewesen wäre als Jugendliche? Ich denke nicht. Misha war hinter Kaycee die Nr. 2 in der Gruppe, aber mit Abstand die hinterhältigste und gemeinste. Heute ist sie stellv. Rektorin und verteilt liebend gerne Strafen an ihre Schüler und Schülerinnen. Zusammen mit der Firma, die alles in der Stadt finanziert hat, hat sie eine Art Stipendium aufgebaut. Als Abby wieder da ist, sucht Misha gleich den Kontakt und versucht sie in die richtige Richtung zu lenken… Wie Misha an die Position gekommen ist finde ich ebenfalls so fraglich wie Abby. Da haben sie eindeutig die falsche befördert. Misha fand ich fürchterlich. Brent ist Sportler und war anscheinend früher etwas in Abby verguckt – zumindest behauptet das Misha. Abby ist sich da nicht so sicher, aber Brent scheint auch heute noch ein Interesse an ihr zu haben… Brent war mir von Beginn an suspekt und ich war mir sicher, das er etwas zu verbergen hat. Ich fand ihn nicht sympathisch. Condor scheint einer der ehemaligen Bad Boys zu sein und ist nun der Besitzer des Alkoholladens. Abby erkennt er erst auf den zweiten Blick und er kommentiert das erste Treffen mit einem unheimlichen Spruch… Aber am Ende scheint der böse Junge der Vergangenheit der Mann zu sein, dem man vertrauen kann und der jemanden im Notfall rettet. Der Schreibstil ist schlicht und einfach gehalten, sodass man die Geschichte ohne Verständnisschwierigkeiten lesen kann. Erzählt wird aus der Sicht von Abby, was einen Einblick in ihre Gefühls- und Gedankenwelt gibt. Mir war das aber auf Dauer etwas zu eintönig – andere Sichtweisen hätten es vielleicht etwas aufgelockert. Anscheinend waren meine Erwartungen an „Bonfire – Sie gehörte nie dazu“ wohl etwas zu hoch. Leider ist es kein Thriller – ich würde es noch nicht einmal als Krimi bezeichnen wollen – sondern einfach nur eine Geschichte, in der Abby und ihre Vergangenheit im Mittelpunkt stehen. Der Umweltskandal, auf den ich mich so gefreut habe, verschwindet im Laufe der Geschichte der Versenkung – natürlich steht die Firma noch weiterhin mit im Mittelpunkt, aber die Sache, die den Anstoß gegeben hat, ist plötzlich egal. Alles dreht sich im Abby und das Verschwinden einer ehemaligen Klassenkameradin, die laut Abby wohl nicht überlebt hat – es ihr aber alle nicht abkaufen. Dazu kommt noch die neue „Mädchengruppe“, die Nachfolger von Kaycee und Misha. Es ist nicht schlecht geschrieben, das muss man sagen, und es liest sich alles flüssig…aber trotzdem konnte es mich überhaupt nicht fesseln. Das Ende, das nicht wirklich eins ist, macht es auch nicht besser. Es endet, für mich, mittendrin – ohne Erklärung. Die Rückblenden haben mir stattdessen gut gefallen – man erfährt viel über die Vergangenheit und die unterschiedlichen Charaktere.

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INHALT: Abby kann ihre Vergangenheit nicht ruhen lassen und kehrt an den Ort zurück, dem sie vor 10 Jahren die kalte Schulter gezeigt hat. Früher wurde sie von ihren Mitschülerinnen und ihrer besten Freundin tyrannisiert. Als das beliebteste Mädchen, Kaycee, Abigail's beste Freundin, verschwindet glauben alle sie sei freiwillig gegangen. Doch Abby ist fest entschlossen die Vergangenheit aufzuwühlen und kehrt als Anwältin einer Umweltschutzorganisation zurück. Kaycee zeigte Anzeichen einer Vergiftung bevor sie verschwunden ist und Abby ist davon überzeugt das liegt an Optimal - eine Firma die Plastik herstellt und die Gewässer verseucht. Optimal hat sich langsam aber sicher in die Herzen der Einwohner gekauft und vielleicht auch so deren Verschwiegenheit bezahlt. Abby stellt alles auf den Kopf und kommt jedoch hinter einem ganz anderen Skandal. Das Spiel existiert immer noch und scheint grauenvoller zu sein, als sie in Erinnerung hatte. FAZIT: Ich habe bewusst ein Durcheinander an Inhalt zusammengeschrieben, denn genau so hat sich das Buch angefühlt. Es ist definitiv ein page turner. Wenn ich einmal rein gelesen habe, wollte ich es nicht weg legen. Etwas hat sich trotzdem total falsch angefühlt. Es gab so viele Berührungspunkte mit der Protagonistin, aber ich bin trotzdem nicht schlau aus ihr geworden. Sie scheint zu erst ihr Leben im Griff zu haben, dann aber doch nicht. Sie scheint alleine sehr gut aus zukommen, dann aber doch nicht. Mir gefällt nicht wie sie mit den Männern in der Geschichte umgegangen ist. Wenn man nicht weiß was man will, dann sollte man einfach einen Schritt zurück gehen... oder zwei, oder drei. Es gab ein wenig Drama, aber für meinen Geschmack viel zu viele Flashbacks. Wir wissen, dass es um die Vergangenheit geht, aber was ist denn nun passiert in den letzten 10 Jahren? Schwierig zu sagen, um was es denn wirklich ging in diesem Buch. Es ist durchaus lesenswert, schon nur für den Spaß daran, dass es sich so gut lesen lässt - aber es ist kein wahnsinnig guter Thriller. Schade.

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