Leserstimmen zu
Bonfire – Sie gehörte nie dazu

Krysten Ritter

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Als erfolgreiche Anwältin lebt Abby schon lange in Chicago, doch dann muss sie zurückkehren in ihre Heimatstadt, um dort ein mögliches Umweltverbrechen zu untersuchen. Nie wieder wollte sie dorthin zurück – doch nun muss sie sich ihren Dämonen stellen, ihren Mobbern, ihrem Vater, alte Verletzungen aufreißen und sich neuen Konfrontationen ausgesetzt sehen. Zusätzlich lässt sie ein alter Fall aus ihrer Jugend nicht los: Das spurlose Verschwinden der beliebten Kaycee Mitchell, ihrer Peinigerin, und das Spiel, das es damals schon gab und das auch heute unter den Jugendlichen noch zu existieren scheint. Was ist wahr in Barrens und wem kann Abby überhaupt noch trauen? Entdeckt und geholt haben wir uns das Buch tatsächlich wegen Krysten Ritter. Die Verrückte aus Apartment 23, Lucy aus Gilmore Girls und natürlich Jessica Jones – und jetzt schreibt sie? Wird da nur der Ruhm ausgenutzt oder kann sie es wirklich? Die typischen Fragen waren es, die uns bewogen, seit Langem mal wieder einen Thriller in die Hand zu nehmen. Der Titel ist eher nichtssagend und der deutsche Untertitel – naja, den hätte man sich auch sparen können. Auch mögen wir es nicht unbedingt, wenn der Umschlag mehr Werbung für den Autor als den Titel macht – denn letztendlich ist doch immer noch der Inhalt das Entscheidende, oder? Aber genug von den Äußerlichkeiten, werfen wir einen Blick "hinter" das Cover. Abby ist eine recht starke Frau, die sich ihren Ängsten stellen muss. Es wird schon auf den ersten Seiten ganz klar, wohin die Reise geht und mit was für einer Figur wir es hier zu tun haben: keiner strahlenden Heldin, sondern einer gebrochenen, kaputten Frau. So weit, so viel Identifikationspotenzial. Auch ihre Arbeit, sich im Zweifel sogar gegen die Bevölkerung und vor allem gegen das riesige Unternehmen Optimal zu stellen, um zu erforschen, ob dort alles mit rechten Dingen zugeht, ist zunächst einmal ein ehrbares Ziel. Auch wenn Ritter mit dem David-gegen-Goliath-Bild das Thriller-Rad nicht neu erfindet, sorgt es doch zumindest für Sympathie für die kleine Kämpferin, der schier unbezwingbare Steine in den Weg gelegt werden. Parallel ist die Reise in die Heimatstadt auch eine Reise in die Vergangenheit – zwei Verbrechen mit einer Klappe werden sozusagen aufgeworfen. Das macht Ritter sehr geschickt mit wenig Hängern oder Längen. Von Beginn an ist das Buch spannend und – sofern man sich denn für die Protagonistin und den Fall interessiert – fesselnd geschrieben. Die Idee dahinter ist gut durchdacht und das ganze Geflecht von Beziehungen, das eine Kleinstadt so mit sich bringt, wird gut erklärt, sodass wir nur selten mal durcheinander kamen. Dazu noch eine "tragische" Familiengeschichte – voilà, ein solider Thriller. Warum dann keine volle Punktzahl? Nun, zum einen wären da die Menschen aus Abbys Vergangenheit, die nicht wirklich "runde" Charaktere sind und bei denen etwas mehr Tiefgang wünschenswert gewesen wäre. Zum anderen – und das ist der Hauptpunkt – hat Abby ab einem gewissen Zeitpunkt immer wieder Aussetzer und Erinnerungslücken. Das an sich ist nicht schlimm, allerdings häuften sich diese Aussetzer zu sehr und Abbys Umgang damit war für uns nicht nachvollziehbar. Das hat uns ein wenig den Spaß an der bis dahin spannenden Geschichte verdorben. Unser Fazit: Eine gute Idee, vermischt mit persönlicher Tragik und einem Ort voller Menschen, die ihre Geheimnisse nicht preisgeben wollen – es gibt definitiv schlechtere und banalere Thriller. Ritter fesselt mit ihrer klaren, aber emotionalen Sprache und führt strukturiert durch das ganze Buch. Punktabzug gibt es für die Naivität der Protagonistin, die vor allem gegen Ende nervig wurde. Daher geben wir 3,5 von 5 Sternen und ein: Kann man auf jeden Fall mal lesen, wenn man Lust auf einen akzeptablen Thriller hat. Hardcore-Thrillerfans allerdings wären vermutlich etwas enttäuscht.

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Ich muss ehrlich sagen, dass ich die negativen Stimmen zu dieser Geschichte überhaupt nicht nachvollziehen kann. In einigen Rezensionen habe ich Beschwerden darüber gelesen, dass die Protagonistin Abby oft darüber nachdenkt und redet, was sie früher in ihrer Heimat erlebt hat. All das hat sie sehr geprägt damals und ich kann mehr als verstehen, dass das alles wieder hochkommt, wenn man wieder nach Hause kommt und die Leute von früher trifft. Mich hat das also überhaupt nicht gestört, im Gegenteil, ich konnte Abby sehr gut verstehen. Ich finde es toll, dass die Autorin das Thema Mobbing aufgreift, denn es ist ein sehr wichtiges und viele Menschen sind davon betroffen. Abgesehen von Mobbing gibt es hier noch eine weitere spannende Thematiken, nämlich einen Umweltskandal, wegen dem Abby ermitteln soll, es gibt Suchtproblematiken und auch Gewalt spielt eine Rolle. Der Schreibstil von Krysten Ritter hat mir sehr gut gefallen, denn er war flüssig, leicht verständlich und unterhaltsam. Deswegen war ich als Leser sofort in der Geschichte drin und konnte Abby bei ihrer Rückkehr nach Indiana begleiten. Die Ich-Perspektive von Abby hat weiter dazu beigetragen, dass ich mich gut in sie hineinversetzen konnte. Der Plot hätte allerdings etwas spannender sein können. Die Spannungskurve war öfter ein wenig niedrig, sodass das Genre Thriller hier nicht passend ist. Ich würde Bonfire des eher als einen spannenden Roman bezeichnen. Am Schluss allerdings kommt nochmal gehörig Spannung auf und ich fand die Geschichte auch nicht vorhersehbar. Fazit: Ein toller Debütroman mit einer sehr sympathischen Protagonistin.

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Krysten Ritter liefert mit "Bonfire – Sie gehörte nie dazu" ein durchaus gelungenes Debüt ab, das vielleicht an mancher Stelle noch ein wenig kantig wirkt, dadurch aber auch die abgründige Atmosphäre des Plots unterstreicht, der wirklich in die tiefsten Tiefen menschlicher Grausamkeit vordringt und so manche Überraschung parat hält, auch wenn das Grundgerüst des Geschehens wie ein Konglomerat einschlägig bekannter Versatzstücke wirken mag.

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Wenn ich ganz ehrlich sein soll, schreckte der Untertitel mich direkt ab... Aus diesem Grund lag es wochenlang herum, wurde mal hierhin, mal dorthin verlegt... Dieses "Sie gehörte nie dazu" machte (für mich) aus einem möglicherweise interessanten Buch augenblicklich eines, das ich eigentlich gar nicht lesen möchte... Worum wird es sich da schon handeln? High School-Gedöns / Ich durfte nie mitspielen, also zahle ich es allen heim / Alle waren so fies zu mir...? Falsch gedacht... "Bonfire" ist unfassbar deprimierend und so gut geschrieben, dass selbst ein „gutbehütetes Stadtgör‘“ wie ich, das stets von liebender Familie umgeben und von den wirklich schlimmen Dingen des Lebens verschont geblieben ist, sich in die absolute Tristesse und Hoffnungslosigkeit einer amerikanischen Kleinstadt mit all den furchtbaren Schattenseiten, die dieses Buch so von sich gibt, hineinversetzen kann. Zwischendurch habe ich mich kurz gefragt: Warum lese ich das? Warum tue ich mir das an? Dieses Buch ist düster, teils verstörend, manchmal grausam, handelt von Rücksichtslosigkeit und Korruption. Dann wiederum: Weshalb hört man traurige, deprimierende Musik? Weil sie eben auf gewisse Art und Weise doch so schön und eben einfach menschlich ist. Wieso sieht man sich einen furchtbaren Film an? Weil das Dramatische und Entsetzliche anzieht, weil man einfach hinsehen muss, genau wie bei einem Unfall - fast jeder behauptet von sich selbst nicht schaulustig zu sein, weshalb entstehen aber dann all die Staus, wenn doch manchmal nur der Standstreifen betroffen ist? Man muss eben hinsehen... So ähnlich ging es mir mit diesem Buch. Immer wieder: Warum lese ich weiter, wenn es mich so runterzieht? Doch ich konnte nicht aufhören es zu lesen. Auf perfide Weise vielleicht auch eine Erleichterung, dass ich nicht in der Haut der Protagonistin stecke...: Abby Williams, mittlerweile Anwältin, die auf Umweltskandale und -verbrechen spezialisiert ist, und nun für einen Fall in ihre Heimatstadt Barrens zurückkehrt. Hin und wieder bekommt man das Gefühl, dass sie durch diesen Fall - ein Hirngespinst? - mit ihren ehemaligen Kontrahenten abrechnen will und ganz bestimmt ist es der Grund, weshalb sie sich so in diesen Fall hineinsteigert, das wird einem schnell bewusst... Gegen Ende dann - gerade als sich der Gedanke formt, dass es nun doch ein wenig zu abgefahren wird - folgt auch dafür die logische Erklärung und schon finde ich diesen Thriller, welchen ich soeben eigentlich mit 6 von 10 Punkten bewerten wollte, wieder besser. 7 von 10 Punkten ist mein endgültiges Fazit. Die amerikanische Autorin kann nichts dafür, dass hier der ein oder andere Schreibfehler begangen wurde (ganze 4 habe ich so nebenher gezählt) und sie kann auch nichts für den (bereits erwähnten) furchtbar kitschigen Untertitel „Sie gehörte nie dazu“ - bitte davon nicht abschrecken lassen! Gut geschrieben - einfühlsam, verletzlich, gut recherchiert und wie gesagt: Man lässt sich auf die Reise mitnehmen und kann sich sogar in diese typisch amerikanische „Von den tollen Kids gemobbt werden“ - Situation hineinversetzen, auch wenn man das in der Schule nie erlebt hat.

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Inhalt: Die schrecklichen Ereignisse ihrer Jugend haben Abby Williams zehn Jahre lang verfolgt. Als Anwältin muss sie nun noch einmal in ihre Heimat zurückkehren, um in einem Umweltskandal zu ermitteln. Kaum hat Abby die Provinzstadt in Indiana betreten, wird sie von der Clique empfangen, die sie damals tyrannisiert hat. Der Einfluss der drei Frauen scheint mit den Jahren noch größer geworden zu sein. Aber Abby lässt sich heute nicht mehr einschüchtern. Bald erkennt sie, dass das verstörende Ritual der Clique namens Das Spiel noch immer existiert. Laufen die Fäden tatsächlich in einem Netzwerk der Grausamkeit und Korruption zusammen? Und wird Abby ihre Angst überwinden, um dem perfiden Spiel ein Ende zu setzen? Meine Meinung: Ein gutes und solides Debüt der Autorin. Eine Protagonistin, die stark und erfolgreich nach Aussen wirkt. Eine Anwältin, die die Kleinstadt hinter sich gelassen hat, um eine Karriere in der großen Stadt zu finden und mit dem Ziel Umweltsünder an der Pranger zu stellen. Im Inneren aber leidet sie an einer tiefen Backstory Wound. Die Vergangenheit lässt sie nicht zur Ruhe kommen und hat sie unsicher und gebrochen zurück gelassen. Diese Schwäche macht es schwierig Empathie für Abby zu empfinden, als Leser fällt es schwer ihre Taten nachzuvollziehen, einfach weil man nicht in ihren Schuhen steckt. Viele haben das als negativ empfunden. Ich persönlich finde, dass man akzeptieren muss, dass Abby ein schwer traumatisierte Persönlichkeit hat und sie versucht das beste aus ihrer Situation zu machen. Im Großen und Ganzen eine spannenden Geschichte, die es sich zu lesen lohnt.

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Klappentext „Die schrecklichen Ereignisse ihrer Jugend haben Abby Williams zehn Jahre lang verfolgt. Als Anwältin muss sie nun noch einmal in ihre Heimat zurückkehren, um in einem Umweltskandal zu ermitteln. Kaum hat Abby die Provinzstadt in Indiana betreten, wird sie von der Clique empfangen, die sie damals tyrannisiert hat. Der Einfluss der drei Frauen scheint mit den Jahren noch größer geworden zu sein. Aber Abby lässt sich heute nicht mehr einschüchtern. Bald erkennt sie, dass das verstörende Ritual der Clique namens Das Spiel noch immer existiert. Laufen die Fäden tatsächlich in einem Netzwerk der Grausamkeit und Korruption zusammen? Und wird Abby ihre Angst überwinden, um dem perfiden Spiel ein Ende zu setzen?“ Meinung Krysten Ritter mag ich als Schauspielerin sehr gerne und habe mich deswegen sehr gefreut, als ich erfuhr, dass ein Buch von ihr erscheint. „Bonfire“ konnte mich nicht 100%ig überzeugen, hat aber definitiv seine Stärken gehabt. Die Protagonistin Abby Williams ist mir nicht sonderlich sympathisch gewesen. Zum Ende hin wurde sie ein wenig paranoid und total versessen auf den Fall, was sie leider ein paar mehr Sympathiepunkte gekostet hat. Ihr Verhalten konnte ich nicht immer gänzlich nachvollziehen… Die Nebenfiguren sind gut gelungen, sie passen perfekt in die Geschichte. Einige Charaktere haben eine Gratwanderung zwischen Gut und Böse absolviert, was mir gut gefiel. Der Schreibstil von Kristen Ritter gefiel mir ausgesprochen gut! Ihre Sprache hat sehr gut zum Thriller gepasst, war an das Tempo angepasst. Krysten Ritter beschreibt Abby’s Vergangenheit, die sehr leidvoll war. Ihre Zeit an der High School ist von Mobbing gezeichnet, welches von ihrer einstigen Kindheitsfreundin Kaycee Mitchell ausgeht. Abby sind viele schreckliche Erinnerungen geblieben, an die sie nicht gerne zurückdenkt und deswegen ihren einstigen Heimatort Barrens den Rücken gekehrt hat. Zur Vergangenheit kommt die Gegenwart dazu - Abby muss nach 10 Jahren doch nach Barrens zurück, da sie als Anwältin in einem Umweltskandal ermitteln muss. Anfangs ahnt sie noch nicht, dass sie sich durch ihre Rückkehr in Gefahr gebracht hat. Abby ermittelt nicht nur in Sachen ihres Arbeitgebers, sondern begibt sich auf die Spuren ihrer einstigen Kindheitsfreundin Kaycee, die vor 10 Jahren aus Barrens abgehauen ist. Das Verschwinden macht Abby auch nach den vielen Jahren noch stutzig und glaubt nicht nur an ein einfaches Abhauen ihrer Freundin… Zugegeben, ich habe hier und da ein paar wenige Logiklücken entdecken können, was der Spannung aber keinen Abbruch tat. Der Anfang war leider etwas langatmig, der Spannungsbogen baut sich dadurch recht spät auf, das Dranbleiben lohnt sich aber! Am Ende wird der Leser mit viel Spannung belohnt. Fazit Ein recht solider Thriller, der zum Ende hin sehr viel Spannung aufbaut! Das Ende kam leider zu abrupt und ist etwas diffus erzählt worden. „Bonfire - Sie gehörte nie dazu“ bekommt 3,5 von 5 Sternen!

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Es gibt das Böse

Von: stefanb

31.08.2018

„Es gibt das Böse, Abby. Vergiss das nicht. Du musst danach Ausschau halten, damit es dich nicht erwischt.“ [266] In Krysten Ritters gut geschriebenen Debütrom „Bonfire – Sie gehörte nie dazu“ geht es um Vergangenheitsbewältigung, Familiendrama, Mobbing und einen Umweltskandal. Ziemlich viele Themen für ein Buch, aber ja, das ist der Autorin durchaus gelungen, auch wenn noch etwas Luft nach oben ist. Abigail „Abby“ Williams kehrt als Anwältin in ihre Heimatstadt Barrens zurück, um einen Umweltskandal aufzudecken. Dabei muss sie sich ihrer Vergangenheit stellen und die Dinge, welche sie die letzten Jahre beschäftigt haben, endgültig für sich aufarbeiten und lösen. „An Dinge, über die längst Gras gewachsen ist, sollte man nicht rühren. … Solche Sachen sehen nicht schön aus, wenn man sie wieder ausgräbt.“ [226] Aber genau das muss Abby tun, um auch mit ihrer Vergangenheit abschließen zu können. Das Buch ist mehr Roman als Thriller, wird trotzdem zum Ende schneller und spannender. Aufgrund des flüssigen Schreibstils und der Themen ist „Bonfire“ eine gut zu lesende Geschichte und weiß mit zunehmender Seitenzahl mehr und mehr packender zu sein.

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Abby war sehr lange nicht mehr an diesem Ort, in dem sie aufgewachsen ist. Warum denn auch? Sie hat nur ungute Erinnerungen an die Schulzeit bzw. dem Mobbing und die Feindschaft zu ihrer ehemaligen Besten Freundin. In diesem Buch ist ein gewisses Thriller-Muster vorhanden, dass nicht neu ist, aber dennoch gut umgesetzt wurde! Dennoch muss ich sagen, dass dieser Thriller mit persönlich ein paar Geschichten beinhaltet, die ein wenig unnötig in die Länge gezogen wurden, weil in diesen Stellen kaum was passiert ist. Trotz der Längen, war das Buch spannend und ich wollte es gar nicht mehr aus der Hand legen. Die spannenderen Phasen des Buches haben mich dazu animiert ständig weiterlesen zu müssen. Es wird hier sehr die Belastung der Umwelt durch die Industrie deutlich. Krysten Ritter erzählt die Geschichte klar, souverän und mit einer ständigen Spannung, die immer mehr zu nimmt. Hierbei trifft sie genau die richtigen Worte, die zu der Geschichte passen. Dennoch muss ich dazu sagen, dass man sich das Ende der Geschichte schnell und leicht zusammenreimen konnte. Die Geschichte lässt sich leicht lesen und ich konnte ihr auch sehr gut folgen. Das Buch behandelt (wie oben schon genannt) viele Themen, sowie den Umweltskandal, Mobbing und schlimme Kindheitserinnerungen. Die Mischung hat mir sehr gut gefallen. Ich habe mit Abby sehr mit gelitten. Abby als Protagonistin fand ich wundervoll. Mit der Zeit ist sie selbstbewusster geworden und hat da durch eine starke Persönlichkeit entwickelt. Abgesehen davon finde ich gut, dass Abby sich der Gefahr stellt und sich dazu animiert hat ihre Kindheit aufzuarbeiten. Das Ende der Geschichte war für mich plausibel, sowie der Rest der Geschichte. Ich fand das Buch super! Es gab ein paar einzelne Dinge, die mir persönlich nicht so gefallen haben, die aber nicht nennenswert sind. Die Geschichte hat auch noch ein wenig Luft nach oben. Hier hätte man die Story ein wenig mehr ausarbeiten können. Möglicherweise könnte diese Geschichte für Betroffene den einen oder anderen Trigger Moment auslösen. Deswegen solltet ihr wenn dieses Buch in einem halbwegs stabilen Zustand lesen!

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