Leserstimmen zu
Tod unter Gurken

Kai Magnus Sting

Tod unter Gurken (1)

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Dinge, die ihn eigentlich nichts angehen – hier steckt Alfons Friedrichsberg seine Nase am Liebsten hinein. So ermittelt der hochintelligente Mann im gesetzten Alter immer wieder mehr oder minder auf eigene Faust und deckt dabei so manche Tat auf. Dabei geht es um öffentlich ausgestellte Leichen, die falsch wieder zusammen gesteckt sind und – natürlich eben auch – „Tod unter Gurken“. Von Kai Magnus Sting hatte ich vor einiger Zeit mal das Hörbuch „Tod unter Lametta“ gehört, was mir wirklich gut gefallen hat. Nun war ich also auf den „Tod unter Gurken“ gespannt. Auch bei diesem Hörspiel wirken wieder Annette Frier, Jochen Malmsheimer, Bastian Pastewka und Kai Magnus Sting selbst mit. Stimmen, die mir hier echt gut gefallen haben, da es in gewisser Weise „Charakter-Stimmen“ sind. Vielfältig, gut auseinander zu halten, auf gar keinen Fall langweilig. Daher glaube ich auch, dass man den Spaß, den die Sprecher bei der Aufnahme hatten, auch heraushören kann. Mir hat das Zusammenspiel insofern gut gefallen. Die einzelnen Geschichten habe ich als sehr unterhaltsam und amüsant, zugleich aber auch spannend empfunden. Es macht wirklich Spaß, hier zuzuhören, denn die Erzählung ist raffiniert und wirklich gut überlegt gemacht, nicht simpel, man darf auch gerne mitdenken. Dennoch fand ich das Hörspiel ein bißchen durcheinander, zumindest ist es mir ein bißchen schwer gefallen, hier bei den einzeln erzählten Geschichten mitzukommen. (Vielleicht sollte man sich das Hörspiel einfach mehrfach anhören.) Im Vergleich war „Tod unter Lametta“ ein gesamtes Hörspiel, „Tod unter Gurken“ war für mich mehr so, dass es verschiedene Todesfälle nacheinander aufzählt, die dann aber doch auch immer wieder zusammen hängen. Insofern hat das für mich den Hörspaß einfach ein bißchen getrübt. Trotzdem, alles in allem war auch dieses Hörspiel für mich sehr gelungen. Unterhaltsam, tolle Sprecher, geniale und spannende Geschichten – von mir gibt es hier 4 von 5 Sternen und eine Empfehlung.

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Alfons Friedrichsberg ist Hobbydetektiv und steckt seine Nase in die schrägsten und ungeklärtesten Fälle. Mal ist es ein Mord im Schrebergarten aber auch falsch zusammengesetzte Leichen kommen vor. Diese Fälle erzählt er zu gerne seinen Freunden beim gemeinsamen Kochen... Dieses Hörbuch kann ich am Besten mit 2 Worten beschreiben: Sehr schräg! Die Stimmen von Jochen Malmsheimer, Bastian Pastewka, Kai Magnus Sting und Annette Frier passen ganz wunderbar zu einer solch kuriosen Kurzgeschichten Sammlung Die 19 Kurzgeschichten sind wirklich gespickt mit rabenschwarzem Humor, denn Alfons stolpert ein ums andere Mal über Leichen. Mal säuberlich aufgestapelt im Keller eines Abbruchhaus, mal in einem Wellness-Hotel aber auch der Schrebergarten bleibt nicht Leichen-los... Manchmal richteten sich mir die Nackenhaare auf aber schon kurz darauf musste ich wieder befreit auflachen oder zumindest schmunzeln. Besonders spannend finde ich, dass Alfon Friedrichsberger "seine" Fälle nicht löst um die Täter dann der Polizei zu übergeben, sondern einfach nur wegen seiner Neugierde :-) Empfehlen würde ich das Hörbuch all Jenen, die schwarzen - nein eher rabenschwarzen - Humor und geballte Sprachakrobatik mögen.

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„Ein mörderischer Krimi-Spaß“ heißt es im Untertitel des über zwei Stunden dauernden Hörbuchs, das eine Sammlung unterschiedlichster Kriminal-Kurzgeschichten beinhaltet und vom stimmlichen Können der hier sehr gut ausgewählten Sprecher "lebt". Direkt auf dem Cover erkenne ich zwei von ihnen, nämlich Anette Frier und Bastian Pastewska, die ja bestimmt auch viele aus dem Fernsehen kennen.... Doch noch eins vorweg: Man muss so eine Art schwarzen/bösen Humor schon mögen, der hier vertont wurde, denn geht es recht „unverblümt“ zur Sache… Gleich bei den ersten Tönen wurde ich an die früheren Radiosendungen erinnert, zu denen man sich zu einer ganz bestimmten Uhrzeit vor den Apparat versammelte, wo man dann eine Stunde lang dem gesendeten Kriminalhörspiel gebannt lauschte. Wegen der großen Bebliebtheit sprach man von "Straßenfegern", denn diese Hörspiele wollte niemand verpassen. Zwei CD’s umfasst „Tod unter Gurken“ und beginnt auf CD 1 mit „Vorspiel in der Küche“, es folgt „Fein Geschnetzeltes“ was zu „Anderthalb alte Leichen“ führt und mit „Nachspiel in der Küche“ endet. Man darf sich beim Zuhören nicht ablenken lassen, denn es passiert handlungs-, aber geräuschmäßig recht viel und da muss man schauen, dass man nicht "auf der Strecke bleibt". CD 2 beginnt mit einem Vorspiel vorm Krankenhaus, führt zunächst hinein zu einem Zwischenspiel und zu Leichen im Keller. Während noch über Entsorgung auf dem Kompost sinniert wird, gibt es auch eine Art Liebesgeschichte mit einem Finale vorm Krankenhaus. Allerdings sollte man nach dem Nachspiel nicht gleich die CD aus dem Player nehmen, denn trotz Abspann gibt es dann hier noch einen Nachschlag mit dem Titel „Die Vermissung des roten Drachen“. Zum Inhalt der Krimi-Kurzgeschichten selbst möchte ich hier nichts berichten, denn wer so teils skurrile und makabere Geschichten mag, der sollte sich diese zwei CD`s, deren Hauptakteur ein älterer Herr namens Alfons Friedrichsberg ist, der seine Zeit gern als Hobbydetektiv verbringt, nicht entgehen lassen, denn hier ist „schwarzer Humor" Trumpf! Fazit: Freunde des deftigen schwarzen Humors kommen bei diesen stimmlich gut besetzten Krimihörspielen bestimmt auf ihre Kosten!

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„Tod unter Gurken“ ist eine Sammlung von Kriminalkurzgeschichten, die von den Sprechern mit viel Sprachwitz, Skurrilität und Tempo erzählt werden. Alle für sich sind unterhaltsam, spannend und leben von witzigen Ideen, schrulligen Charakteren und ihren Sprechern. Unterhaltsam sind die Geschichten schon alleine schon durchs Friedrichsbergs geniale Wortakrobatik. Die Sprecher machen ihre Sache wirklich gut, insbesondere Jochen Malmsheimer ist einfach göttlich und unnachahmlich. Aber auch Bastian Pastewkas wandlungsfähige Stimme ist in jeder Hinsicht hörenswert. Zusammen mit Kai Magnus Sting und Annette Frier bilden sie ein tolles Team, das den Hörspaß garantiert. Das Cover zeigt die Sprecher und den fiktiven Charakter Friedrichsberg vor rot-gelbem Hintergrund. Es wirkt ansprechend und macht neugierig auf den Inhalt. Verpackt sind die zwei CDs in einem Digipak aus Pappe, das im Inneren neben den Cast- und Produktionsdaten auch die Titel der einzelnen Kapitel und ein Booklet mit Grußwort, Fotos vom Cast und Infos zu den Mitwirkenden enthält. Fazit „Tod unter Gurken“ präsentiert zweieinhalb Stunden puren Krimi-Hörspiel-Spaß, der mit Sprachakrobatik und Wortwitz auf höchstem Niveau überzeugt und auch beim Wiederhören jede Menge Spaß macht. Volle Punktzahl!

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