Leserstimmen zu
Eiskalte Freundschaft - Ich werde nie vergessen

Laura Marshall

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Wenn die Schatten der Vergangenheit dich einholen, ist es zu spät, um zu bereuen… Was muss ein guter Thriller für mich haben? Vor allem möchte ich dem Täter nicht gleich auf die Schliche kommen. Ich finde es toll, wenn der Autor mich gekonnt in die Irre führt, sodass mir bei der Auflösung am Ende die Kinnlade runter klappt, weil ich damit überhaupt nicht gerechnet hätte. Wenn ich dabei auch noch Gänsehaut bekomme, weil das Geschehen so gut beschrieben wird, wäre das ein perfekter Thriller für mich. Dies war ein sehr guter Thriller, was vor allem am Spannungsaufbau lag. Was zu Beginn der Geschichte noch zurückhaltend wirkte, steigerte sich am Ende in Momente, wo ich keinem mehr vertraut habe. Circa ab der Mitte konnte ich das Buch dann kaum noch aus der Hand legen. Vor allem ein Cliffhanger am Kapitelende hat mich nachts lesen lassen, obwohl ich längst hätte schlafen sollen. Die Quittung dafür kam am nächsten Tag. Aber worum geht’s? Die alleinerziehende Luise klickt sich an einem Abend durch die Social Media Welt, als sie bei Facebook eine Freundschaftsanfrage von Maria Weston erhält. Völlig schockiert, weil das nicht sein kann, nimmt sie die aber trotzdem an, obwohl Maria eigentlich seit 25 Jahren tot ist. Mit Bestätigung der Anfrage beginnt die Geschichte, die Louise grausam in die Vergangenheit katapultiert, zurück an dem Tag der Schulabschlussfeier, als Maria verschwand. Was hat Louise damals getan und lebt Maria tatsächlich noch? Ein packender Thriller, mit ein paar guten Twists, den ich wirklich empfehlen kann. Wer es also in dem Genre auch liebt mitzurätseln, der darf an diesem Buch nicht vorbei gehen. Klare Leseempfehlung!

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Eiskalte Freundschaft von Laura Marshall „Maria Weston möchte mit dir auf Facebook befreundet sein“… diese Nachricht erreicht die alleinerziehende Mutter Louise eines Abends auf einem ihrer Social Media Kanäle. Was harmlos scheint, ist es nicht, denn Maria ist seit über 20 Jahren tot! Oder doch nicht? Von wem kommen die Drohungen gegen Louise und ihren Sohn Henry und wer schreibt in Marias Namen diese Nachrichten? Ist Maria doch noch am Leben? Irgendjemand möchte Louise für die fünfundzwanzig Jahre zurückliegenden dramatischen Ereignisse verantwortlich machen. Mein Fazit: Als ich das Cover dieses Buches sah, war ich zunächst unbeeindruckt. Es ist wenig aussagekräftig und völlig banal, keinesfalls passend zu dem packenden Inhalt, den es verbirgt. Inhalt dieses Thrillers ist die Geschichte um Louise und ihrer Schulclique. Louise, damals selber nicht so beliebt, tat alles, um bei ihren Freundinnen beliebt zu sein und um dabei sein zu dürfen. Die zarte Freundschaft zu der grauen Maus Esther endete jäh, als sie die Schule wechselte und Esther nicht mehr zu den „Coolen“ gehörte. Denn beliebt sein war alles, um was es ging. Eines Tages kommt eine neue Schülerin, Maria Weston, an die Schule. Sofort machen sich von mehreren Seiten Gerüchte über sie breit, die sie in wenig glanzvolles Licht rücken. Als Marias zarte Freundschaftsversuche bei Louise auf fruchtbaren Boden stoßen, zeigt Louise Clique ihr sofort, dass diese Verbindung für Louise keinesfalls akzeptiert würde. Louise hat aus ihrer Sicht keine Wahl und beginnt, sich den Sticheleien anzuschließen und die Freundschaft mit Maria fallen zu lassen. Was für Taten von Louise begangen werden, erfährt der Leser erst relativ zu Schluss. Bis zum Ende bleibt offen, was genau geschehen ist und weshalb Maria nach einem tragischen Abschlussball für tot erklärt wurde und diese, fünfundzwanzig Jahre später, dafür verantwortlich gemacht wird. Eine rasante und sehr flüssige Geschichte, die den Leser bis zum Ende in den Bann schlägt. Unheimlich und dunkel arbeitet die Autorin brandaktuelle Themen wie Mobbing und Social Media ein, sodass sie auch in die heutige Zeit passt. Ich habe dieses Buch in zwei Tagen verschlungen, weil ich kein Ende fand und wissen musste, wie es weiter geht. Eine sehr düsternde und spannende Story, die zu lesen es sich absolut lohnt. Erschienen beim blanvalet Verlag ISBN 978-3-7341-0577-7

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Mehr erwartet

Von: Mella

10.09.2018

Meinung: Der Klappentext hört sich nach einer unfassbar spannenden Geschichte an aber diese habe ich nicht wirklich bekommen. In dem Buch geht es um Louise. Sie führt ein ruhiges Leben, ist mittlerweile alleinerziehend. Eines Tages erhält sie eine sehr mysteriöse Freundschaftsanfrage. Diese verändert alles für sie. In der Vergangenheit ist etwas passiert, woran sie nicht mehr denken will aber es kommt alles zum Vorschein, die komplette Wahrheit. Louise ist eine Frau, die auf den ersten Blick geerdet wirkt. Ihr Sohn ist der Mittelpunkt der Welt für sie und sie trauert immer noch ein wenig um ihre zerbrochene Beziehung. Allerdings lernen wir im Lauf der Geschichte eine Frau kennen, die sich damals um Anerkennung, Beliebtheit und vieles mehr gesehent und gekämpft hat. Eigentlich ist sie ein sehr unsicherer Mensch und möchte irgendwie immer dazugehören. Die Nachricht veränder ihr Leben und es kommt alles wieder hoch. Auf diese Geschichte habe ich mich unfassbar gefreut aber leider wurde ich enttäuscht. Wir haben eine Protagonistin mit der ich nicht zurecht kam. Es scheint so, als wäre sie im Leben angekommen aber dies ist sie nicht wirklich. Vor allem, wie sich in gewissen Siuationen verhält und gewisse andere Dinge haben mich echt ein wenig verrückt gemacht. In dem Buch kommen auch wichtige Themen wie Mobbing vor. Dies fand ich überhaupt nicht gut umgesetzt. Fazit: Eine Geschichte von der ich mehr erwartet habe und die mich in so vielen Punkten einfach nicht überzeugen konnte.

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INHALT: Die alleinerziehende Mutter Louise lebt ein ruhiges Leben mit ihrem kleinen Sohn Henry. Eines Abends, sie klickt sich gerade durch ihre Social-Media-Kanäle, pingt eine Nachricht auf: »Maria Weston möchte mit dir auf Facebook befreundet sein.« Louise ist gleichermaßen irritiert wie geschockt. Maria war eine Klassenkameradin – doch sie verschwand vor 25 Jahren spurlos. Zuletzt wurde sie am Abend der Schulabschlussfeier gesehen, und jeder geht davon aus, dass sie tot ist. Doch nun scheint sie zurück und scheut sich nicht davor, Louise für die dramatischen Ereignisse von damals verantwortlich zu machen … MEINUNG: Eiskalte Freundschaft ist keine Geschichte, die lange vor sich hinplätschert, sondern es geht gleich mit dem ersten Kapitel richtig los mit der Freundschaftsanfrage auf Facebook. Doch Maria ist tot, umgekommen bei der Schulabschlussfeier. Niemand weiß allerdings wirklich, wie es dazu kommen gekommen ist. Relativ schnell merkt man, dass damals so einiges vorgefallen sein muss, denn Louise macht sich seit dem, wohlbemerkt 25 Jahre später, immer noch Vorwürfen. Es hat sie quasi von innen ausgehöhlt. Ich würde sogar soweit gehen, dass sie dadurch nie der Mensch sein konnte, der sie ohne den Vorkommnisse in ihrer Schulzeit hätte sein können. Die Facebookanfrage triggert diese verborgenen Gefühle natürlich enorm. Auch so ist Louise doch recht angeschlagen, was auch an der Scheidung von ihrem Ehemann Sam liegt, der sie betrogen hat und nun neu verheiratet ist und ein Kind hat. Beruflich steht sie allerdings auf festen Beinen und ihr Sohn ist das Wichtigste für ihn. Die Szene mit ihm lassen einem wirklich das Herz aufgehen. Spannungstechnisch lässt sich das Buch Zeit. Es gibt immer wieder Einschübe von einer weiblichen Person aus der Ich-Perspektive, die zuerst gar nicht einordnen konnte und dann später völlig auf der falschen Spur war. Das hat die Autorin sehr clever gemacht. Auch die anderen menschlichen Abgründe werden erst Stück für Stück aufgebaut. Immer wieder werden falsche Fährten ausgestreut. Die Lage spitzt sich dann langsam zu als bei einem Klassentreffen dann ein weiterer Mord passiert. Louise wird immer dünnhäutiger, weil auch sie Gefahr für sich und ihren Sohn sieht, die keinesfalls unreal ist. Die vermeintliche Maria scheint alles zu wissen, was sie macht. Natürlich tat mir Louise leid, aber dass sie Maria in Vergangenheit zusammen mit anderen gemobbt hat, ist leider auch nicht von der Hand zu weisen. Es gibt auch eine Szene mit ihrer Freundin, dessen Tochter das Gleiche passiert. Diesen Moment fand ich sehr intensiv dargestellt. Der Erzählstil der Autorin kann einen nicht kalt lassen. Das fand ich äußerst gut gemacht. Am Ende war natürlich alles ganz anders als von mir angenommen, aber es ist eine furchtbare Tragödie eines Ausmaßes, welches man nicht kommen sieht. Wieder mal hat eine Person das Leben von ganz vielen zerstört. FAZIT: Es ist keine völlig neue Geschichte, aber sie wird mit einer großen Intensität erzählt, die wohl kaum jemanden kalt lassen kann. Es wird hier sie viel Augenmerk auf die Charaktere und deren Beziehungen gelegt. Die Autorin greift das Thema Mobbing auf ohne damit auf irgendjemanden den Finger zu zeigen. Auf jeden Fall lesesnwert! Ich vergebe 4 von 5 Sternen.

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“Maria Weston möchte mit dir befreundet sein”, so lautet die Nachricht, die Louise völlig aus dem Konzept bringt. Denn die Freundschaftsanfrage auf Facebook kommt nicht von irgendeiner Bekannten, sondern von einem Mädchen, das vor über 25 Jahren spurlos verschwand. Es war der Abend der Schulabschlussfeier und jeder glaubte, dass Maria sich selbst umgebracht hätte. Allerdings weiß Louise mehr über das Geschehen damals, als sie je irgendeinem anvertraut hat. Doch scheinbar weiß es doch noch jemand anderes. Wer verbirgt sich hinter dem Profil? Und was genau weiß derjenige? Oder lebt Maria etwa wirklich noch? Meine Meinung Das Cover wirkt sehr unscheinbarund hier war es tatsächlich eher der Titel, der mich zu diesem Thriller greifen ließ. Zum Glück, denn ich habe dieses Buch in kürzester Zeit verschlungen, so spannend war dieser. Laura Marshall schafft es, mich von der ersten Seite an, an ihre Geschichte zu fesseln. Sie schreibt spannend und mitreißend und man begibt sich teilweise auf eine Zeitreise, bei der man schon fast das Gefühl hatte, seine eigenen Teenagerjahre mitzuerleben. Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen und habe es bis tief in die Nacht hinein gelesen, um zu erfahren, was wirklich geschehen ist. Die Tempo wird hier durch viele Plottwists, Cliffhangern an Kapitelenden und den Rückblenden in die Vergangenheit aufrecht gehalten. Die Autorin arbeitet hier mit dem Thema Mobbing und Louise hat in ihrer Teenagerzeit etwas getan, auf das sie heute alles andere als Stolz ist. Durch die Rückblicke auf die vergangenen Tage hatte man immer wieder Bilder vor Augen, wie es zur eigenen Schulzeit war und das machte die Geschichte absolut lebendig. Hier passiert einfach auch ständig etwas, so dass keinerlei Länge oder gar Langeweile aufkam. Auch gab es hier eine ganze Menge Gelegenheiten, selbst Thesen aufzustellen, wer dahinter stecken könnte, aber ich wurde immer wieder in die Irre geleitet. Tempo, Wendungen, Überraschungen und eine gut durchdachte, spannende Story – Herz, was willst du mehr bei einem Thriller?! Aus der Sicht der Protagonistin Louise wird der Thriller in der Ich-Form erzählt. Genau das macht es auch aus, dass man hier ganz dicht am Geschehen bleibt, der Adrenalinspiegel ständig steigt und sich direkt in die Protagonistin versetzen kann. Ich habe hier beinahe am eigenen Leib erfahren, wie sie sich fühlt und mit welchen Ängsten sie umgehen muss. Allerdings habe ich einen kleinen Zweifel gehabt, nämlich ob sie für die damalige Tat heute wirklich noch hätte belangt werden können. Aber das ist wirklich schon ein Jammern auf ganz hohem Niveau, denn ansonsten habe ich die Geschichte verschlungen. Louise ist mir sehr sympathisch, eine bodenständige Frau und Mutter eines vierjährigen Jungen. Allein dadurch konnte ich mich durchaus mit ihr identifizieren. Aber auch sonst fühlte ich mit ihr mit, z. B. in der Schulzeit. Denn wer kennt sie nicht, die Schulschönheiten, die bei allen beliebt sind und wenn man mit diesen nicht gut Freund ist, hat man es alles andere als leicht. Mit genau diesen muss sich auch Louise während ihrer Schulzeit auseinandersetzen und um “beliebt” zu sein, macht sie Dinge, die sie eigentlich nicht tun würde, wären da nicht die anderen. Heute bereut sie diese Handlung und doch kann sie sie auch nicht vergessen und hat große Schuldgefühle. Genau diese Schuldgefühle machen sie wiederum zu einem sehr leichten Opfer. Doch nicht nur Protagonistin Louise ist hier klar gezeichnet, sondern auch alle Nebencharaktere konnten mich überzeugen. Sei es die neue Schülerin Maria, die Dank Gerüchten zum Mobbingopfer wird, sei es der Exmann Sam, den Louise schon aus der Schulzeit kennt oder der kleine Sohn Henry. Ich habe von jedem Einzelnen ein klares Bild vor Augen und fand sie facettenreich dargestellt und authentisch. Mein Fazit Ein Debütthriller mit einem Thema, das wohl leider immer aktuell zu sein scheint. Mit viel Tempo, tollen Twists und Cliffhanger rast man geradezu durch das Buch und ich war so in dieser Geschichte versunken, dass ich alles um mich rum vergessen hatte. Glaubwürdig, authentische Charaktere und eine lebendige Handlung sorgen für absolut spannende und unterhaltsame Lesestunden. Nach diesem Debüt bin ich unheimlich gespannt auf weitere Bücher der Autorin. Absolute Leseempfehlung!

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“Maria Weston möchte mit dir befreundet sein”, so lautet die Nachricht, die Louise völlig aus dem Konzept bringt. Denn die Freundschaftsanfrage auf Facebook kommt nicht von irgendeiner Bekannten, sondern von einem Mädchen, das vor über 25 Jahren spurlos verschwand. Es war der Abend der Schulabschlussfeier und jeder glaubte, dass Maria sich selbst umgebracht hätte. Allerdings weiß Louise mehr über das Geschehen damals, als sie je irgendeinem anvertraut hat. Doch scheinbar weiß es doch noch jemand anderes. Wer verbirgt sich hinter dem Profil? Und was genau weiß derjenige? Oder lebt Maria etwa wirklich noch? Meine Meinung Das Cover wirkt sehr unscheinbarund hier war es tatsächlich eher der Titel, der mich zu diesem Thriller greifen ließ. Zum Glück, denn ich habe dieses Buch in kürzester Zeit verschlungen, so spannend war dieser. Laura Marshall schafft es, mich von der ersten Seite an, an ihre Geschichte zu fesseln. Sie schreibt spannend und mitreißend und man begibt sich teilweise auf eine Zeitreise, bei der man schon fast das Gefühl hatte, seine eigenen Teenagerjahre mitzuerleben. Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen und habe es bis tief in die Nacht hinein gelesen, um zu erfahren, was wirklich geschehen ist. Die Tempo wird hier durch viele Plottwists, Cliffhangern an Kapitelenden und den Rückblenden in die Vergangenheit aufrecht gehalten. Die Autorin arbeitet hier mit dem Thema Mobbing und Louise hat in ihrer Teenagerzeit etwas getan, auf das sie heute alles andere als Stolz ist. Durch die Rückblicke auf die vergangenen Tage hatte man immer wieder Bilder vor Augen, wie es zur eigenen Schulzeit war und das machte die Geschichte absolut lebendig. Hier passiert einfach auch ständig etwas, so dass keinerlei Länge oder gar Langeweile aufkam. Auch gab es hier eine ganze Menge Gelegenheiten, selbst Thesen aufzustellen, wer dahinter stecken könnte, aber ich wurde immer wieder in die Irre geleitet. Tempo, Wendungen, Überraschungen und eine gut durchdachte, spannende Story – Herz, was willst du mehr bei einem Thriller?! Aus der Sicht der Protagonistin Louise wird der Thriller in der Ich-Form erzählt. Genau das macht es auch aus, dass man hier ganz dicht am Geschehen bleibt, der Adrenalinspiegel ständig steigt und sich direkt in die Protagonistin versetzen kann. Ich habe hier beinahe am eigenen Leib erfahren, wie sie sich fühlt und mit welchen Ängsten sie umgehen muss. Allerdings habe ich einen kleinen Zweifel gehabt, nämlich ob sie für die damalige Tat heute wirklich noch hätte belangt werden können. Aber das ist wirklich schon ein Jammern auf ganz hohem Niveau, denn ansonsten habe ich die Geschichte verschlungen. Louise ist mir sehr sympathisch, eine bodenständige Frau und Mutter eines vierjährigen Jungen. Allein dadurch konnte ich mich durchaus mit ihr identifizieren. Aber auch sonst fühlte ich mit ihr mit, z. B. in der Schulzeit. Denn wer kennt sie nicht, die Schulschönheiten, die bei allen beliebt sind und wenn man mit diesen nicht gut Freund ist, hat man es alles andere als leicht. Mit genau diesen muss sich auch Louise während ihrer Schulzeit auseinandersetzen und um “beliebt” zu sein, macht sie Dinge, die sie eigentlich nicht tun würde, wären da nicht die anderen. Heute bereut sie diese Handlung und doch kann sie sie auch nicht vergessen und hat große Schuldgefühle. Genau diese Schuldgefühle machen sie wiederum zu einem sehr leichten Opfer. Doch nicht nur Protagonistin Louise ist hier klar gezeichnet, sondern auch alle Nebencharaktere konnten mich überzeugen. Sei es die neue Schülerin Maria, die Dank Gerüchten zum Mobbingopfer wird, sei es der Exmann Sam, den Louise schon aus der Schulzeit kennt oder der kleine Sohn Henry. Ich habe von jedem Einzelnen ein klares Bild vor Augen und fand sie facettenreich dargestellt und authentisch. Mein Fazit Ein Debütthriller mit einem Thema, das wohl leider immer aktuell zu sein scheint. Mit viel Tempo, tollen Twists und Cliffhanger rast man geradezu durch das Buch und ich war so in dieser Geschichte versunken, dass ich alles um mich rum vergessen hatte. Glaubwürdig, authentische Charaktere und eine lebendige Handlung sorgen für absolut spannende und unterhaltsame Lesestunden. Nach diesem Debüt bin ich unheimlich gespannt auf weitere Bücher der Autorin. Absolute Leseempfehlung!

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Im Blanvalet Verlag der Verlagsgruppe Random House GmbH für 9,99 € erschienen ist der Debüt -Thriller von Laura Marshall „Eiskalte Freundschaft“ – Ich werde nie vergessen. Freundschaften können kompliziert sein. Mobbing gehört bei vielen Schülern in den Schulalltag. Diese Faktoren gibt es auch an der High School auf die Maria, Lousie, Sophie, Esther, Sam und Matt gehen. Sie sind die Hauptfiguren in diesem Thriller. Bei der Abschlussfeier verschwindet Maria. Offensichtlich muss ein Unglück passiert sein. Einfach so? Oder ist es möglich, dass Personen aus Ihrem Umfeld beteiligt waren? Die Wahrheit wird eines Tages ans Licht kommen und diese Wahrheit ist nicht schön – denn es ist genau das passiert, was sich keiner hätte jemals vorstellen können. Mir hat der Thriller sehr gut gefallen. Anfangs ging man davon aus, dass doch klar sein muss, was am Abend der Abschlussfeier wirklich geschah. Es lag auf der Hand. Nichtsdestotrotz war beim Lesen eine subtile Spannung die mich das Buch nicht aus der Hand legen ließ und mich immer weiter animierte auf die nächste Seite zu blättern. Kaum merklich bekamen die Personen andere Gesichter und Charaktere. Dabei wirkte es zu keinem Zeitpunkt so, als ob man dies unbedingt „über den Zaun brechen“ möchte. Der Thriller verlief am Ende nicht nach meiner anfänglichen Vorstellung, sondern entwickelte sich in eine andere Richtung. Die Autorin hat es geschafft mich in ihren Bann zu ziehen und zu begeistern.

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„Es tut mir leid reicht mir nicht. Ich will nicht, dass es dir leidtut. Ich will, dass du leidest…..“ Und Louise wird leiden. Zunächst ohne Grund, scheinbar, was den Wissensstand des Lesers angeht. Denn lange zurück liegt die Schulzeit, abgehakt und vergessen und das ist gut so für Louise, die zu kämpfen hatte, damals. Wahrgenommen werden als eher graue Maus und ist man da als jugendlicher Mensch nicht bereits, so ziemlich alles zu tun und mitzumachen, nur um bei den angesagten Mitschülern dabei sein zu dürfen? Klar, zwei anderen Mädchen ging es noch schlechter als ihr. Die eine, Maria, neu an der Schule nach irgendeinem vermeintlichem Skandal an der ehemaligen Schule, der im „Stille-Post-System“ von allen Seiten beleuchtet wird und Esther, mit der Louise auch mal befreundet war, was dann aber einfach nicht mehr „chic“ gewesen wäre. Zwei Mädchen, die Louises Freundschaft gesucht hatten und beide, je auf ihre Weise, bitter enttäuscht und entblößt wurden. Abhakt und vergessen? Wirklich? Auch dieser Abschlussball, nach dessen Ende Maria verschwunden und später für tot erklärt wurde? Die gleiche Maria, die Louise nun, angesichts eines Klassentreffens, eine Freundschaftsanfrage über Facebook schickt. Aber wer könnte dahinterstecken und was ist damals wirklich passiert, was bis in die Gegenwart für Hass und kalte Rachegefühle sorgt? Marias Bruder? Irgendeine alte Freundin? Tatsächlich Maria selbst? Beklommen wird die Atmosphäre, nicht zuletzt durch die schleichend beginnenden Drohungen gegen Louises kleinen Sohn, bis dahin, dass jeder verdächtig wird, auf die ein oder andere Weise. Die alten, vermeintlichen Freundinnen, der eigene Ex-Ehemann, alte Mitschüler. So verarbeitet Marshall mit steigender Spannungskurve das Thema Mobbing unter Jugendlichen und die ganz eigene Grausamkeit, andere auszuschließen, die nicht „cool“ genug erscheinen, entlarvt die Oberflächlichkeit vermeintlicher „Schul-Königinnen“ und verweist ebenso auf die wenig vorhandene Vertrauenswürdigkeit der social media, wenn es darum geht, Gerüchte und Fakten ständig zu vermischen. „Aber wie konnten die Leute ihm denn glauben“? „Wenn nur genügend Leute über etwas reden, verselbstständigt es sich irgendwann“. Mit schwierigen, verletzenden, bedrohlichen, gar tödlichen Folgen. Flüssig, spannend und die wesentlichen Punkte immer im Blick haltend ergibt sich eine unterhaltsame, aber auch nachdenklich machende, Lektüre, wie zerstörend vermeintliche „Streiche“ und emotionale Grausamkeit wirken.

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