Leserstimmen zu
Alexandra

Natasha Bell

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Nervenkitzel garantiert

Von: liesmal50 aus 26388 Wilhelmshaven

10.04.2020

In ihrem Debütroman „Alexandra“ erzählt Natasha Bell die Geschichte der Titelfigur. Der Thriller ist erschienen im Diana-Verlag. Alexandra ist eine junge Frau, die ihr Leben der Kunst verschrieben hat. Doch dann lernt sie Marc kennen. Für ihn verzichtet sie auf das Studium, die Beiden heiraten, bekommen zwei Töchter und Alexandra ist glücklich und zufrieden als Ehefrau und Mutter. Zwölf Jahre sind sie verheiratet, als Alexandra plötzlich verschwunden ist. Die Polizei findet am Flussufer ihre Kleidung und alles weist darauf hin, dass Alexandra nicht mehr lebt. Aber: Die Geschichte wird in Ich-Form erzählt – von Alexandra! Das ist für mich natürlich ein Hinweis darauf, dass sie nicht tot sein kann. Manchmal finde ich es auch etwas verwirrend, nämlich dann, wenn sie von ihrem Mann erzählt und genau zu wissen scheint, was er denkt, was er sagt und was er gerade macht. Allerdings ist das „Meckern auf hohem Niveau“, denn die Geschichte lässt mich nicht los. Marcs Stimmung und seine Gefühle scheinen sehr glaubwürdig. Er kümmert sich liebevoll um die beiden Töchter und er glaubt, dass seine Frau noch lebt, auch wenn Familie, Freunde und Kollegen das anders sehen. Der Schreibstil ist recht ungewöhnlich, jedoch spannend und fesselnd. Es sieht so aus, als wäre Alexandra Gefangene eines Psychopathen. Immer wieder gibt es Einblicke, wie es ihr dort gerade geht. Außerdem tauchen zwischendurch Briefe auf. Wer hat sie geschrieben? Mit diesem Buch hat Natasha Bell den Beweis angetreten dafür, dass ein Thriller nicht im Blut ertränkt werden muss, um für Nervenkitzel zu sorgen.

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Zwölf Jahre ist es her, dass die junge Künstlerin Alexandra und Marc geheiratet haben. Seitdem ist sie eine liebende Ehefrau und Mutter zweier Töchter. Bis sie eines Tages spurlos verschwindet. Die Polizei findet nur ihre blutige Kleidung am Flussufer und plötzlich wird aus der Vermisstensuche eine Mordermittlung. Doch Alexandra lebt. Weit weg von ihren Lieben wird sie gegen ihren Willen festgehalten. Verzweifelt muss sie auf Videos mit ansehen, wie sich ihre Familie quält. Marc ist außer sich und begibt sich auf eigene Faust auf die Suche nach seiner Frau. Und die Geheimnisse, die er ans Licht bringt, machen eines deutlich: Niemand kennt Alexandra wirklich, nicht einmal er. Das Buch ist ein ganz besonderer Thriller. Ungewöhnlich ist schon die Erzählperspektive, die Geschichte wird nämlich aus der Perspektive von Alexandra erzählt. Das ist schon sehr ungewöhnlich, wenn das Opfer beobachtet, wie sich seine Familie mit den Geschehnissen quält. Dazu spielt die Geschichte in zwei Zeitebenen und es gibt auch Briefe, die von einer Freundin stammen. Trotzdem ist das Buch gut zu lesen und auch spannend. Man bekommt eine Ahnung, in welche Richtung das geht, aber das Ende war in so einer komplexen Form sehr überraschend und hat mir „Denkstoff“ gegeben. Dazu gibt es einen interessanten Blick hinter die Kulissen der Kunstszene, was auch nicht uninteressant ist. Wer also mal einen ungewöhnlichen Thriller sucht, der dürfte an diesem Buch seine Freude haben.

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Dieses Buch weckte bei mir die Hoffnung auf einen guten Psychothriller der Richtung Gone Girl und ließ mich dann etwas verwirrt zurück… Worum geht’s? Alexandra und Marc sind seit zwölf Jahren glücklich verheiratet und haben zwei Kinder. Es war Liebe auf den ersten Blick und noch immer führen sie eine tolle Beziehung. Die Alltagsprobleme anderer Ehepaare kennen sie nicht. Dann kommt Alexandra eines Tages nicht von der Arbeit nach Hause…und bleibt verschwunden. Als irgendwann ihre blutige Kleidung gefunden wird, muss Marc vom Schlimmsten ausgehen. Doch Alex lebt und wird gegen ihren Willen festgehaalten. Weit weg von ihrer Familie muss sie aus der Ferne miterleben, wie ihre ihre Liebsten unter ihrem Verschwinden leiden. Doch Marc ist nicht bereit sie aufzugeben und macht sich selbst auf die Suche nach seiner Frau. Was er dabei findet, zeigt ihm, dass er Alex vielleicht nie wirklich gekannt hat. Meine Meinung Erstmal vorweg – ein richtiger Thriller ist dieses Buch für mich nicht. Dafür fehlt die lauernde Gefahr. Der Einstieg beginnt zwar direkt damit, dass Marc seine Frau vermisstmeldet und somit seine Angst um sie miterleben. Dann springt die Erzählung aber nach wenigen Seiten zu Alexandra, die dem Leser mitteilt, das vieles von dem, was wir gerade lesen, nie so passiert ist, da es ja aus ihrer Sicht geschrieben ist und sie ja offensichtlich nicht dabei ist. Aber sie lebt. Und wird gegen ihren Willen festgehalten. Ok. Diese Auflösung kam – ja, gut sie steht auch auf dem Klappentext – etwas schnell und relativiert Marcs verzweifelte herzzerreißende Angst um seine Frau direkt wieder, weil wir ja jetzt wissen, …dass wir nichts wissen?! Gut, ich wollte mich auf dieses Spiel einlassen und versuchte, mir dabei immer wieder in Erinnerung zu rufen, dass das was gerade passiert, das ist, was Alex sich vorstellt. Nicht unbedingt das, was wirklich passiert. Nur Weniges bekommt sie über Presseauftritte ihrer Familie wirklich mit. Marcs aktuelles Leben, in dem er versucht mit dem Verlust seiner Ehefrau klarzukommen, sowie die kurzen Sequenzen, die Alex an ihrem derzeitigen Aufenthaltsort zeigen, sind aber nur zwei der verschiedenen Ebeben zwischen denen die Erzählung lustig und rapide hin- und her springt. Die dritte Erzählebene zeigt die Vergangenheit und Alex und Marcs Leben seit ihrem Kennenlernen – ebenfalls aus Alexandras Sicht geschrieben. Dann kommen noch Briefe hinzu, die Alex von ihrer ehemaligen Mitbewohnerin, die sie während ihres Studiums in den USA kennenlernte, erhält. Diese kritisiert Alex immmer härter für ihren Wandel einer freiheitsliebenden Künstlerin zur Vorzeige-Ehefrau und Mutter. War Alex wirklich so glücklich, wie sie vorgab zu sein? Außer den Briefen, die die tiefgründigen Gedanken einer Künstlerin enthalten, ist der Schreibstil sehr einfach gehalten. Das und die schnellen Wechsel zwischen den verschiedenen Erzählebenen macht das Buch zu einem echten Page-Turner, obwohl mir wie gesagt, die thrillertypische Spannung etwas fehlte. Die Spannung wird eher dadurch aufgebaut, dass man relativ schnell erkennt, dass etwas nicht so ist, wie es scheint und man dann herausfinden möchte, was das alles zu bedeuten hat. Etwa ab der Hälfte des Buches hatte ich bereits eine leichte Ahnung, die sich zumindest zu Hälfte letztendlich als wahr herausstellte. So etwas enttäuscht mich bei Thrillern ja schon fast etwas. Interessant, fand ich, dass das Thema Kunst eine sehr große Rolle spielt. Sowohl Alex als auch ihre Freundin und ehemalige Mitbewohnerin Amelia haben Kunst bzw. Kunstgeschichte studiert und ein besonderes Faible für Performance-Art. Kunst und Selbstverwirklichung sowie die Dynamik der Ehe spielen in diesem Buch eine große Rolle, was dem Ganzen noch eine etwas andere Note abseits des reinen Thrillers verleiht. Das Ende hat mich dann absolut zwiegespalten zurückgelassen. Einerseits habe ich einen Großteil davon erwartet, andererseits kam noch ein kleiner Twist hinzu, der das Buch zwar etwas aus der Masse hervorhebt, mich jedoch auch etwas ratlos und, ja, enttäuscht zurücklässt. Ich bin mir nicht sicher, ob ich es hunderprozentig verstanden habe und das ist etwas unbefriedigend für einen Thriller, der ja normalerweise von der großen und unerwarteten Auflösung am Schluss lebt. Mich hat leider auch etwas gestört, dass einem bewusst sein muss, dass der Großteil der Handlung eben nur in Alex Vorstellung so passiert. Das vergisst man leicht zwischendurch. Es ist aber durchaus ein künstlerisches Mittel dieser Erzählung, das man einfach im Kopf behalten muss. Leseempfehlung? Kommt drauf an, würde ich sagen. Wer einen spannenden Thriller erwartet oder gar – wie ich – etwas wie Gone Girl, der könnnte enttäuscht werden. Wer das Buch jedoch als spannende Darstellung der Ehe, der Gratwanderung zwischen Liebe und Familienleben und Selbstverwirklichung, sowie die Einblicke in die Performance-Kunst sieht, der könnte durchaus gefallen daran finden. Obwohl mich das Buch letztendlich nicht ganz überzeugen konnte, hat es mich durchaus sehr unterhalten und war trotz allem ein absoluter Page-Turner für mich.

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Das Cover gefällt mir gut, obwohl eine Person drauf ist. Ich finde es wirkt mysteriös und düster und die Frau soll vermutlich "Alexandra" darstellen. Auch das der Titel so groß geschrieben und verteilt ist gefällt mir sehr gut. Nach langer Zeit hatte ich mal wieder richtig Lust auf einen Thriller und habe mich dadurch umso mehr auf das Buch gefreut. Der Klappentext klingt total vielversprechend und hat mich ein bisschen an "Gone Girl" erinnert, dementsprechend hatte ich auch relativ große Erwartungen an das Buch. Der Schreibstil lies sich flüssig und leicht lesen, allerdings hat mir hier sehr der Spannungsaufbau gefehlt und dadurch konnte mich das Buch auch nicht so richtig packen. Die Perspektiven wechseln sich im Laufe der Geschichte einige male, dadurch erfährt man etwas über die Vergangenheit von Alexandra und Marc, aber auch über die Zeit nach ihrem verschwinden. Die Charaktere wirkten authentisch. Marc ist ein fürsorglicher Familienvater und Ehemann, der seine Frau über alles liebt und sie niemals aufgeben würde - er war mir wirklich sympathisch. Über Alexandra hingegen lässt sich streiten... Mir war sie mit ihrer Art und Weise leider sehr unsympathisch. Marcs Erzählungen von ihr sind allerdings sehr sympathisch, dennoch haben mir Kapitel das leider wieder kaputt gemacht. Die Handlung verlief sehr schleppend. Anfangs fand ich es noch gut, aber je weiter ich gelesen habe, desto mehr Längen kamen vor. Zudem basiert die Handlung auf Vermutungen, was ich anfangs eigentlich total interessant und spannend fand, allerdings hat mir die Umsetzung nicht so gut gefallen. Meine Vermutungen, was es mit dem Verschwinden auf sich hat, wurden leider auch ziemlich schnell bestätigt. Vom Ende war ich dann auch leider enttäuscht - ich persönlich hätte mir ein Ende gewünscht das die Geschichte mehr abrundet. Mein Fazit: Leider hatte ich viel zu hohe Erwartungen und wurde dann enttäuscht. Es ist ein sehr ruhiger Thriller ohne großen Spannungsaufbau und mit einem mir zu einfachem Ende.

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Zwölf Jahre ist es her, dass die junge Künstlerin Alexandra und Marc geheiratet haben. Seitdem ist sie eine liebende Ehefrau und Mutter zweier Töchter. Bis sie eines Tages spurlos verschwindet. Die Polizei findet nur ihre blutige Kleidung am Flussufer, und plötzlich wird aus der Vermisstensuche eine Mordermittlung. Doch Alexandra lebt. Weit weg von ihren Lieben wird sie gegen ihren Willen festgehalten. Verzweifelt muss sie auf Videos mitansehen, wie sich ihre Familie quält. Marc ist außer sich. Auf eigene Faust begibt er sich auf die Suche nach seiner Frau. Und die Geheimnisse, die er ans Licht bringt, machen eines deutlich: Niemand kennt Alexandra wirklich, nicht einmal er. Vita : Natasha Bell ist in Somerset aufgewachsen und hat Englische Literatur an der Universität von York studiert. Sie hat außerdem einen Master in Creative Writing von der Goldsmith University London. Die Autorin lebt im Südosten von London. Am 21.Februar 2013 verändert sich das Leben von Marc Southwood mit einem Schlag. Seine Frau Alexandra kommt von der Arbeit nicht nach Hause und ist spurlos verschwunden. Nach und nach erfährt man als Leser einiges über das Ehepaar Southwood. Seit sie vor zwölf Jahren geheiratet haben, scheinen sie eine glückliche Ehe zu führen, aus der zwei Kinder hervorgegangen sind. Alexandra, die gerne Künstlerin geworden wäre, hat viel für ihre Familie aufgegeben und oft zurückstecken müssen. Ist das der Grund für ihr Verschwinden ? War die Ehe doch nicht so glücklich gewesen, wie alle schildern und Alexandra einfach nur unzufrieden mit ihrem Leben ? Die Polizei findet keinerlei Hinweise bezüglich ihres Verschwindens und tappt komplett im Dunkeln. Die Geschichte spielt auf zwei Zeitebenen. Einmal in der Gegenwart ab dem Zeitpunkt von Alexandras Verscwinden und einmal in der Vergangenheit ab dem Jahr 1998. Zu diesem Zeitpunkt haben Marc und Alexandra sich kennengelernt und ineinander verliebt. Die Geschichte wird aus den Perspektiven von Marc und Alexandra erzählt. Dadurch kam bei mir nie Langeweile auf und die Spannung wurde konstant hoch gehalten. Nach und nach erfährt der Leser, dass sich doch mehr hinter der glücklichen Fassade verbirgt als zunächst vermutet. Alexandra ist eine wesentlich komplexere Persöhnlichkeit als man als Leser zunächst vermutet. Je weiter die Geschichte voranschreitet, umso spannender wird der Plot. Zum Schluss konnte ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen, so hat mich die Story gefesselt. Zu erwähnen ist noch der Kunstaspekt der ja tragendes Element der Geschichte ist. Dieser Teil der Story hat mich ebenfalls restlos von der Qualität des Buches überzeugt. Auch die am Anfang zugegebenermaßen gewöhnungsbedürftige Erzählperspektive war für mich ein echter Glücksgriff der Autorin. Alexandra erlebt ihr Verschwinden hautnah durch die Medien mit. Aber sagt sie uns wirklich die ganze Wahrheit ? Mit der Auflösung hat mich Natasha Bell komplett fassungslos zurückgelassen. Damit hätte ich nie gerechnet. Die Autorin hat hier einen richtig spannenden Thriller mit einem schier sprachlos machenden Ende abgeliefert. Ich vergebe die Höchstbewertung von 5 Sternen. Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

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Ich muss zugeben, dass mich das Cover, obwohl es doch eher schlicht gehalten ist, sofort angesprochen hat. Beim Betrachten des Klappentextes war ich mir sicher: Das ist genau meins! Umso mehr habe ich mich gefreut, als ich das Buch bei Lovelybooks gewonnen habe. Vielen Dank an den Verlag für den Gewinn! Alexandra Southwood kehrt eines Tages nicht von der Arbeit nach Hause. Ihr Mann Marc verständigt daraufhin die Polizei, die ihn jedoch beschwichtigt, dass ein Großteil aller Vermissten schon am nächsten Tag wieder auf der Matte stünde. Doch Alexandra bleibt verschwunden… Was ist mit ihr passiert? Wo befindet sich Alexandra? Vorab: Mich konnte das Buch leider nicht überzeugen. Aber fangen wir von vorne an. Der Erzählstil ist wie bei vielen Thrillern ähnlich: Die Geschichte springt von den Zeitebenen hin und her. Wir erfahren zum einen, was in der Gegenwart passiert und wie es Marc und den beiden Töchtern geht, als Alexandra vermisst wird, und zum anderen wie Marc und Alexandra sich in Amerika kennen und lieben lernten. Zudem kommt auch noch Alexandra zu Wort, die ebenfalls die Gegenwart beschreibt. Allerdings kommt hier der Knackpunkt: Ihre Erzählung besteht aus Vermutungen. Klingt auf der einen Seite nun natürlich total spannend, in der Realität war die Umsetzung aber nicht meines. Man merkt sofort, dass irgendetwas nicht stimmt und ich muss sagen, dass sich meine Vermutungen sehr schnell bestätigt haben. Das erste Drittel ließ sich noch recht gut lesen, wobei hier schon teilweise viele Längen vorkommen. Das zweite Drittel hat sich dann so gezogen, dass ich kaum Lust hatte, weiterzulesen und ich wirklich eine Ewigkeit dafür gebraucht habe. Anschließend habe ich den Rest lediglich gelesen, weil ich wissen wollte, wie die Geschichte um Alexandra endet. Als ich dann auch noch fast komplett richtig lag, war ich sehr enttäuscht. Marc ist ein fürsorgender Vater, der seine Frau über alles liebt. Durch seine Erzählungen wäre mir Alexandra sogar ans Herz gewachsen, nicht aber, nachdem sie auch zu Wort kommt. Dies hat meinen Eindruck von ihr zu 180 Grad gewendet. Sie ist unsympathisch und wenn man das Ende bedenkt: durchgeknallt. Was ihre Moral angeht, bin ich sehr zwiegespalten. Aber das muss jeder für sich entscheiden. Durch die vielen Längen und die unsympathische Protagonistin fiel es mir schwer, mich in die Geschichte fallen zu lassen. Leider mein bisheriger Flop 2019! Obwohl mir das Buch nicht gefallen hat, möchte ich mich dennoch noch einmal bei Diana Verlag für das über Lovelybooks gewonnene Buch bedanken.

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Alexandra von Natasha Bell

Von: peel aus Kiel

31.05.2019

Für dieses Buch hatte ich mich beworben, weil es laut Kladden Text eine interessante Handlung versprach und neben Kunst und Actions Events Einblicke in eine bestehende Ehe mit zwei Töchtern versprach. Das Buch beginnt mit dem Kennenlernen des Paares, das nach ihren Charakteristiken und Wesenszügen eigentlich nicht gerade ideal zusammenpasst. Beide heiraten nach relativ kurzer Zeit und bekommen ihre zwei Töchter, bevor die Ehefrau und Mutter spurlos verschwindet. Während ihrer Abwesenheit von ihrer Familie erfährt der/die Leser/in durch Alexandra vieles über künstlerische Action-Events und über sonstige Kunst und deren Ausbildungsweisen. Die Polizei wird frühzeitig von Marc, ihrem Mann, eingeschaltet und begleitet im Weiteren den verzweifelten Ehemann, der die Hoffnung, seine Frau zu finden, nicht aufgibt. Es wird beschrieben wie die Frau gefangen gehalten wird und per Video sehen kann wie ihr Mann nach ihr sucht und nichts unversucht lässt. So vergehen die Jahre. Inhaltlich wechseln Rück- als auch Vorausblicke in der erzählenden Ebene. Hinzukommen noch Briefe von einem/r Unbekannten. Nach über 13 Jahren gelingt es dem Mann, seine Frau zu finden. Das Ganze nimmt ein vorausgeahntes Ende. Mir persönlich hat dieses Buch nicht gefallen. Die Wechsel im hier und jetzt, im vergangenen und mehrere Jahre weiter, als auch die Briefe des/der Unbekannten sind verwirrend. Es ist wie in einem Labyrinth, aus dem nur schwer wieder herausgefunden werden kann, sprich irreführend und dadurch einfach anstrengend zu lesen, ohne dass es die Spannung aufbaut, die es ja eigentlich sollte.

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Klappentext Zwölf Jahre ist es her, dass die junge Künstlerin Alexandra und Marc geheiratet haben. Seitdem ist sie eine liebende Ehefrau und Mutter zweier Töchter. Bis sie eines Tages spurlos verschwindet. Die Polizei findet nur ihre blutige Kleidung am Flussufer, und plötzlich wird aus der Vermisstensuche eine Mordermittlung. Doch Alexandra lebt. Weit weg von ihren Lieben wird sie gegen ihren Willen festgehalten. Verzweifelt muss sie auf Videos mitansehen, wie sich ihre Familie quält. Marc ist außer sich. Auf eigene Faust begibt er sich auf die Suche nach seiner Frau. Und die Geheimnisse, die er ans Licht bringt, machen eines deutlich: Niemand kennt Alexandra wirklich, nicht einmal er. Der Klappentext klang sehr vielversprechend, plötzlich verschwindet Alexandra, ihr Mann Marc sucht sie und Alexandra wird gefangen gehalten. Der perfekte Thriller, möchte man meinen. Das Buch wird aus der Sicht von Alexandra, ihren Mann Marc und ihrer Freundin Amelia geschrieben. Amelia in Form von Briefen, da sie eine berühmte Künstlerin in New York ist und unerkannt bleiben will. Nach Alexandra ihrem verschwinden, findet Marc die Briefe von Amelia und redet mit der gemeinsamen Freundin Fran und zweifelt immer mehr und mehr an der Ehe mit Alexandra. Er versteht nicht warum sie verschwunden ist. Dir Polizei geht davon aus das Alexandra Marc und die Kinder verlassen hat, bis man Alexandra ihr Blut und ihre Kleidung an einem See findet. Die Polizei geht davon aus, das Alexandra gestorben ist und sucht nun nach einer Leiche. Marc will das nicht akzeptieren und ermittelt auf eigene Faust. Er beginnt damit Amelia aufzuspüren, was nicht gerade einfach ist. Als er endlich die heiße Spur von Amelia hat, kommt es anders als erwartet. Meine Meinung Ich hab schon lange nicht mehr so lange an einem Buch gelesen. Ich wollte zwar wissen wie es ausgeht, aber es hat mich einfach nicht gefesselt. Ich fand der Weg vom verschwinden bist finden und die Rückblicke, eher uninteressant und zu langatmig. Jedoch muss ich sagen, mit dem Ende hab ich nicht gerechnet. Dachte mir zwar das was nicht stimmt aber mit dem Ende hab ich nicht gerechnet. Ich vergebe 3/5 ⭐️

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