Leserstimmen zu
Hört auf zu coachen!

Svenja Hofert

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Paperback
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Die zweite Hälfte des Titels beschreibt, worum es in dem Buch geht: Darum, zu erkennen, wie man den Menschen, den man vor sich hat, wirklich weiterbringen kann. Die Autorin nutzt ihr Buch, um mit der gängigen Idee aufzuräumen, man (Coach) bräuchte nur ein Ziel, ein paar Tools und Fragen und könnte damit allen Menschen weiterhelfen. Frau Hofert appeliert in ihrem Buch für ein flexibleres Coaching, das sich an der Entwicklungsstufe und der konkreten Situation des Klienten orientiert und im Einzelfall auch eher eine Beratung oder Begleitung sein kann oder der Coach fungiert als Sparring Partner. Um auf das Gegenüber individuell eingehen zu können und herauszufinden, welches Vorgehen im Coaching sinnvoll ist, zieht Frau Hofert zum einen die Ich-Entwicklungsstufen nach Loevinger heran. Das Wissen darüber, in welchem Modus der Klient denkt und handelt, entscheidet darüber, welche Methoden hilfreich sind. Zum anderen unterscheidet die Autorin Lernen und Entwicklung. Lernen bringt Wissen, Entwicklung fördert Verständnis. Wir können etwas lernen, was aber nicht bedeutet, dass wir es auch verstanden haben. Im Coaching bedeutet dies, zu unterscheiden, ob wir jemandem mehr helfen, wenn wir ihn dabei unterstützen, zu lernen, seine vorhandenen Möglichkeiten auszuschöpfen, oder ob ein Entwicklungssprung ansteht. Das Buch werde ich sicher noch (mindestens) ein weiteres Mal lesen. Es inspiriert mich, noch genauer hinzuschauen, wo ich selbst als Coach stehe, wo meine Entwicklung hingehen könnte, aber auch, wo mein Klient steht und was das für die Arbeit bedeutet. Hilfreich sind beim Verständnis die vielen Beispiele aus der Praxis.

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