Leserstimmen zu
Sternenwinternacht

Karen Swan

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Alle Jahre wieder im Dezember (und manchmal auch unter dem Jahr) greife ich gerne zu einem Karen Swan Roman. Mitten in den Rocky Mountain und abseits der Zivilisation lebt Meg mit ihrem Verlobten Mitch. Zur Arbeit fährt sie runter ins Dorf, sie arbeitet in einem Sportbekleidungsgeschäft. Als Mitch während eines schweren Unwetter nicht mehr zurück kommt und Meg ohne Telefon ist, um mit der Aussenwelt in Kontakt zu treten, hat sie Angst und setzt sich ans Funkgerät - und ist prompt mit dem All verbunden. Der norwegische Astronaut Jonas schickt ihr Hilfe. Die beiden beginnen sich zu schreiben und funken sich wenn möglich weiterhin an. Meg hilft diese ungewöhnliche Freundschaft um ihre Trauer zu bewältigen. Doch auch ihre Freunde Lucie und Tuck trauern. Dazu fühlen sie sich schuldig, das Leben hat sich für alle verändert. Lucie scheint aber noch andere Geheimnis zu haben. Streit bleibt nicht aus. Karen Swan hat eine tolle Geschichte vorgelegt. Die Idee, mit einem Astronauten in Kontakt zu kommen, während er gerade über den Rocky Mountains vorbei fliegt, ist schlicht genial. Das Setting - schneeverhangene Berge und Winterwälder in einem Wintersportgebiet - lässt auch die Leser von Schneeballschlachten und langen Spaziergängen im Schnee träumen. Die Autorin packt aber noch andere Themen mit rein: Trauerbewältigung innerhalb einer Clique - wer hat das Recht am meisten zu trauern? Wer trauert "richtiger"?; Neues wagen, andere Lebensmittelpunkte auszuprobieren und einiges mehr. Jonas war meine Lieblingsfigur, er ist ruhig und hat immer die richtigen Worte zur jeweiligen Situation. Meg und ihre Schwester Ronnie mochte ich auch sehr gut. Genervt von Anfang an hat mich Lucie. Dazu war mir eins ihrer Geheimnisse schon sehr schnell klar und ich war gespannt, wann das endlich zur Sprache kommt. Zeitweise war ich von Lucie so genervt, dass ich gar nicht mehr weiter lesen mochte. Aber zum Glück gab es ja noch die Erzählschiene mit Astronaut Jonas, die mich mit der Geschichte versöhnte. Für die vollen fünf Punkte nervte mich Lucie zu sehr und die Geschichte zu langatmig. Mit 150 Seiten weniger wäre es perfekt gewesen. Ein toller Roman für den Winterurlaub im Schnee - und für alle, die lieber anderen die kalten Füsse gönnen und das eigene Sofa zum Lesen vorziehen. Fazit: Tolle, winterliche Atmosphäre mit einem Ausflug ins All - ein schöner Schmöker für lange Winterabende. 4 Punkte.

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„Sternenwinternacht“ ist der erste Roman, den ich von Karen Swan gelesen habe und ihre nächsten werden ganz schnell folgen. Ihr Schreibstil ist einfach nur wundervoll, ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen und das, obwohl ich vorher etwas skeptisch war, da es ja mit 600 Seiten schon ein ganz schöner brocken ist. Cover Das Cover ist wunderschön und sehr winterlich, was mir mal wieder Lust auf Weihnachten, Schnee und heiße Schokolade macht und es passt wunderbar zum Inhalt der Geschichte. Meine Meinung Karen Swan konnte mich mit der Geschichte rund um Meg und Mitch direkt von der ersten Seite an in ihren Bann ziehen. Ich hatte die wundervolle Natur der Rocky Mountains bildlich vor mir und in manchen Momenten so sehr das ich das Gefühl hatte mitten drin zu sein. Anfangs dachte ich, dass es sich hier um eine Weihnachtsgeschichte handelt, doch dem war nicht so, diese Geschichte erzählt die Handlung über einen längeren Zeitraum nach dem Meg einen Funkspruch zu einem unbekannten sendete … zu Jonas. Meg war mir von Anfang an sehr Sympathisch, sie hat einen schweren Schicksalsschlag hinter sich und dennoch gib sie nicht auf. Sie akzeptiert es und versucht so gut sie kann damit zurechtzukommen. Ihr größter Lichtblick liegt in der E-Mail Freundschaft zu dem Astronauten Jonas. Er ist der einzige Mensch, dem sie sich öffnen kann und schöpft aus dieser besonderen Verbindung neuen Lebensmut. Ich möchte die Gespräche zwischen den beiden sehr, sie waren nicht nur tiefgründig, sondern auch voller Humor und das hat sie noch Sympathischer gemacht. Diese Geschichte hat mich sehr berührt und hat mich mitten ins Herz getroffen. Ein Grund warum ich euch an dieser Stelle zum Inhalt nichts mehr verraten möchte. Dieses Buch ist jede Seite wert.

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Kathas Meinung Man fragt sich, warum liest ein Mensch Weihnachtsbücher im Sommer bei 35 Grad! Das hat zwei gute Gründe, Grund 1: im Winter bin ich leider nicht mehr dazugekommen und Grund 2: Es sind 35 Grad!!! und ich brauche eine Abkühlung für mein Gehirn. Es ist einfach viel zu warm in letzter Zeit, also habe ich die Chance ergriffen und mein letztes Winterbuch beendet :) Kann man mal machen oder? Zugegeben, es ist mein erstes Buch von der Autorin und ich war sehr gespannt, wie es mir gefallen wird. Aber ich liebe Weihnachtsbücher, also legte ich positiv gestimmt los. Die Autorin hat mit "Sternenwinternacht" einen ganz wundervollen Weihnachtsroman erschaffen. Vom wunderschönen Cover ganz zu schweigen. Es hat einen Prägedruck und der Baum glitzert richtig schön im Licht. Die Geschichte war sehr gefühlvoll und emotional geschrieben, was mir durch den angenehmen Schreibstil sehr gut gefallen hat. Meg lebt mit ihrem Verlobten Mitch in einer traumhaften Berghütte in den Rocky Mountains, die sie Beide sehr lieben. Beide freuen sich schon sehr auf ihre bevorstehende Hochzeit und können es kaum erwarten. Eigentlich kann sich Meg kein schöneres Leben vorstellen, sie hat einen wundervollen Verlobten mit dem sie auch das Hobby Snowboarden teilt, einen Hund der ihr treuer Begleiter ist und ihr Leben oben in der idyllischen Berghütte. Doch ihr Verlobter ist ein regelrechter Adrenalinjunkie und kann schlecht nein sagen, wenn es darum geht, ein Risiko einzugehen. Als Mitch erfährt, dass ein Vater und sein Sohn während eines Schneesturms verschollen sind, will er unbedingt helfen und die beiden Vermissten suchen. Auch wenn Meg diese Aktion nicht für gutheißt, willigt sie ein, und Mitch macht sich gemeinsam mit ihrem Hund Badger auf den Weg. Einige Stunden später hat sich das Wetter so sehr verschlechtert, dass es eher unwahrscheinlich ist, dass Mitch lebend zu ihr zurückkehrt. Da die Telefonleitung tot ist, setzt Meg mit dem Funkgerät ihres Verlobten einen Hilferuf ab, der von dem Astronauten Jonas im All erhöht wird. Dieser versucht sie zu beruhigen und redet ihr gut zu. Jonas ist es auch zu verdanken, dass am nächsten Morgen Hilfe kommt, jedoch kommt für Mitch leider jede Hilfe zu spät, denn er hat den Schneesturm nicht überlebt. Einig Badger hat überlebt, jedoch schwer verletzt. Dieser unglaubliche Verlust zieht Meg den Boden unter den Füßen weg, sie kann nicht weinen, sie kann nicht schreien und glaubt nicht, dass sie jemals wieder so glücklich sein kann. Doch Jonas schafft es, ihr wieder ein Lächeln auf die Lippen zu zaubern und die Beiden entwickeln eine wunderbare Freundschaft. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, auch der Plot war perfekt für diese Geschichte gewählt. Ein typischer romantischer Winterroman. Deswegen vergebe ich 4 von 5 Sternen.

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„Sternenwinternacht“ Titel: Sternenwinternacht Autorin: Karen Swan Verlag: Goldmann Seitenanzahl: 605 Taschenbuch 10,00€ Inhalt Die begeisterte Snowboarderin Meg lebt und arbeitet in den Rocky Mountains. Eines Nachts kommt es während eines Schneesturms zu einer folgenschweren Katastrophe. Meg greift zum Funkgerät und setzt einen Hilferuf ab, der versehentlich bei einem Unbekannten landet. Jonas, berührt von Megs Verzweiflung, kann ihren Anruf nicht vergessen und funkt tags darauf zurück. Schon bald entwickelt sich eine zarte Freundschaft, und ganz langsam beginnt Meg sich zu fragen, ob sie vielleicht mehr für ihn empfindet. Doch kann man sich in jemanden verlieben, von dem man nur die Stimme kennt? Cover Das Cover gefällt mir she gut. Darauf sieht man eine Frau, die in einem Winterwunderland spazieren geht. Das Cover strahlt wahre Winterstimmung aus und dir sehr angenehm. Meinung Der Schreibstil war sehr angenehm. Das Buch war trotz der knapp 600 Seiten nie langweilig, obwohl man den mittleren Teil ruhig ein wenig hätte kürzen können. Der Anfang war toll und hat mich sehr neugierig auf den weiteren Verlauf gemacht. Meg fand ich als Protagonistin klasse, ebenso wie alle anderen. Nur mit Lucy kam ich nicht so super klar. Ich fand sie sehr nervig und anstrengend, obwohl ich ihre Gefühle schon nachvollziehen konnte teilweise. Das Ende war einfach atemberaubend und unvorhersehbar. Unglaublich, was sich alles am Ende herausgestellt hat. Alles hat sich gewandelt und war anders wie gedacht. Einfach klasse. Die letzen 150 Seiten hätten eindeutiges Suchtpotential 4,5/5 🌟 Danke an den Randomhouse Verlag für dieses Rezensionsexemplar Hier geht’s zum Buch: https://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Sternenwinternacht/Karen-Swan/Goldmann-TB/e518619.rhd

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Das Buch beginnt sehr tragisch, denn Meg verliert ihren Mann Mitch, bei einem Schneesturm. In der Unglücksnacht sendet sie, da sie alleine in ihrer Berghütte sitzt, einen Notruf per Funk, doch Mitch bleibt stumm und wie sich herausstellt, hat ihn der Schneesturm das Leben gekostet. Wir lesen wie Meg nun mit dem Verlust umgehen muss und dass nicht nur sie leidet, sondern auch Mitchs Bruder Tuck und dessen Frau Lucy. Ich finde, dass Karen Swan es super beschrieben hat wie schlecht es Meg geht, wie sie nur noch funktioniert und wie jeder Mensch anders mit dem Tod und der Trauer umgeht. Eines nachts funkt Meg mit dem Funkgerät, mit dem sie in der Nacht des Unfalls versucht hat Hilfe zu rufen, einen Mann namens Jonas an. Die Chance , dass sie gerade ihn erwischt, ist so gering, dass es schon fast an ein Wunder grenzt. Denn Commander Jonas Stolberg arbeitet auf einer Raumstation und ist meilenweit von der Erde entfernt. Er hat in der Nacht von Mitchs Tod, das Unwetter von oben aus gesehen und er ist von Megs Schicksal so ergriffen, dass er einfach nicht wie bisher weitermachen kann. Zwischen den beiden entsteht eine enge und ungewöhnliche „Brief- bzw. Funkfreundschaft“. Ich fand die Geschichte sehr niedlich und die Idee jemanden im All kennenzulernen einfach außergewöhnlich und toll. Nicht unbedingt der X-Mas-Read, den ich erwartet habe, da Titel und Cover und auch alle anderen Romane die, die letzten Jahre von Karen Swan erschienen sind, Weihnachtsbücher waren. Trotzdem passt der Roman in die kalte Jahreszeit. Fazit: Für alle, die auf romantische Liebesromane stehen. Nicht zu kitschig sondern einfach sehr süß.

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Ich muss ehrlich gestehen, mein erster Eindruck von dem Buch und dem Klappentext war: definitiv wieder ein Schnulzenroman. Aber ich kann euch versprechen, es passiert in diesem Buch so viel, dass es sich nicht nur um eine Liebesgeschichte handelt. Das Buch beginnt mit einer Katastrophe, die mich ziemlich überrascht aber auch geschockt hat. Und auf diesem Unglück baut dann auch die Geschichte auf und es entstehen immer mehr Verzwickungen. Die Protagonistin Meg ist eine starke und vor allem eine sehr schüchtere Person. Obwohl ich einige ihrer Handlungen nicht wirklich nachempfinden konnte, war sie dennoch eine Figur, die berührt. Meg hat ein wahnsinniges Talent für Kunst und leider findet sie nicht den nötigen Mut, um den nächsten Schritt für diese Karriere zu gehen. Und dann gibt es da auch noch Jonas, der Meg sozusagen über ein Funkgerät begegnet. Er ist der typische Traumtyp, den sich glaube ich jede Frau wünscht. Jonas ist zuvorkommt und setzt alles daran um Meg beizustehen und natürlich um ihr näher zukommen ;) Aber in diesem Buch begegnet man auch wundervollen Nebencharakteren, die alle ihr eigenes Päckchen zu tragen haben, was sie für den Leser auch menschlich und echt rüberkommen lässt. Am liebsten mochte ich Meg`s Hund irgendwie :D Ich kann es nicht erklären, nur das ich Hunde einfach über alles liebe. Der Schreibstil der Autorin war sehr angenehm und ließ sich wirklich gut lesen. Vor allem waren die Kapitel nicht zu lang und immer total schön mit Schneeflocken verziert. Ich finde es toll, dass man im Laufe des Buches wirklich merkt, dass Meg eine Wandlung erlebt und man sozusagen high live dabei ist. Sie bekommt immer mehr Selbstvertrauen und auch Mut etwas Neues zu probieren und sich von Altem zu trennen. Nachdem ich das Buch jetzt gelesen habe, verspüre ich irgendwie den Drang einmal selbst nach Kanada zu reisen und mich vielleicht auch mal wie Meg fühlen kann. Denn das Coolste ist nämlich, dass sie in einer Berghütte lebt und ich glaube, dass das Feeling da einfach perfekt ist. Das Ende des Buches war für mich sehr unerwartet aber in gewisser Weise auch nachvollziehbar. Wenn man knapp 600 Seiten mit diesen Charakteren verbringt lernt man diese natürlich auch kennen und das Ende war dementsprechend für mich eine komplette Wendung, also ich hätte niemals damit gerechnet. Das Buch würde ich jedem empfehlen, der gern eine spannende aber auch romantische Geschichte in einem Winterwunderland lesen möchte und sich einfach verzaubern lassen will. Die Story würde ich gerade in der Weihnachtszeit oder auch in der Winterzeit jedem ans Herz legen.

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Ein wundervoll winterliches Buch

Von: MaikeSoest

13.01.2018

Inhalt Kann man sich in jemanden verlieben, von dem man nur die Stimme kennt? Die begeisterte Snowboarderin Meg lebt in den Rocky Mountains. Eines Nachts kommt es während eines Schneesturms zu einer folgenschweren Katastrophe. Meg greift zum Funkgerät und setzt einen Hilferuf ab, der versehentlich bei einem Unbekannten landet. Jonas, berührt von Megs Verzweiflung, kann ihren Anruf nicht vergessen und funkt tags darauf zurück. Schon bald entwickelt sich eine zarte Freundschaft, und ganz langsam beginnt Meg sich zu fragen, ob sie vielleicht mehr für ihn empfindet... "Eine hinreißende Weihnachtsgeschichte voller Romantik und großer Emotionen." The Visitor (Quelle: Klappentext) Meine Meinung Ich fange wie immer mit den Charakteren an: Meg, fand ich irgendwie etwas unselbstständig und sehr in sich gekehrt, aber trotzdem mochte ich sie direkt auf Anhieb. Mitch fand ich ehrlich gesagt viel zu leichtsinnig und somit auch ziemlich dumm. Tuck konnte ich überhaupt nicht leiden, er ist jähzornig und gemein (was ich am Ende irgendwie etwas nachvollziehen konnte) und Lucy leidet extrem unter Minderwertigkeitskomplexen und ist irgendwie super nervig. Jonas mochte ich auch von Anfang an, er ist herzlich und freundlich und manchmal auch ziemlich lustig. Ich hatte am Anfang etwas Schwierigkeiten mit der Geschichte, ich konnte maximal 20 Seiten am Stück lesen, dann war ich total müde und hatte keine Lust mehr, aber das hat sich später gelegt und ich fand es viiieel besser. Die Idee hinter der Geschichte fand ich sehr cool, da ich vorher noch nie etwas ähnliches gelesen habe und ich weiß jetzt definitiv mehr über Raumfahrt und Astronauten als vorher. Der Schreibstil ist ganz okay, ich finde das Buch zieht sich halt sehr in die Länge und man hat das Gefühl niemals fertig zu werden, aber es war dennoch relativ spannend und ich konnte es später auch nicht mehr weg legen. Mit dem Ende war ich sehr zufrieden, es gab auf jeden Fall noch ein paar völlig unerwartete Wendungen und es ist ungefähr so ausgegangen wie ich es mir gewünscht habe. Fazit Das Buch ist sehr winterlich, aber von Weihnachtsstimmung fehlt jede Spur, selbst als es tatsächlich Weihnachten ist, wird es kaum erwähnt. Ich fand das Buch dennoch ziemlich gut und gebe ihm 4 von 5 Sternen. Für 5 hat es leider nicht gereicht, da es sich so in die Länge gezogen hat und ich wirklich wirklich lange gebraucht habe, bis ich es zu Ende gelesen hatte.

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Die begeisterte Snowboarderin Meg lebt und arbeitet in den Rocky Mountains. Eines Nachts kommt es während eines Schneesturms zu einer folgenschweren Katastrophe. Meg greift zum Funkgerät und setzt einen Hilferuf ab, der versehentlich bei einem Unbekannten landet. Jonas, berührt von Megs Verzweiflung, kann ihren Anruf nicht vergessen und funkt tags darauf zurück. Schon bald entwickelt sich eine zarte Freundschaft, und ganz langsam beginnt Meg sich zu fragen, ob sie vielleicht mehr für ihn empfindet. Doch kann man sich in jemanden verlieben, von dem man nur die Stimme kennt? Weihnachtszeit ohne weihnachtliche Bücher wäre kaum auszudenken. Da ich voriges Jahr aber ordentlich daneben gegriffen habe, wurde diesmal noch besser ausgewählt. Die Entscheidung fiel, unter anderem, auf Sternenwinternacht. Der Klappentext lässt einen vermuten, es handle sich um eine leichte etwas kitschige Geschichte. Doch da habe ich mich gewaltig getäuscht. In Sternenwinternacht geht es um viel mehr und auch die Hintergrundgeschichte rund um Meg und ihre Freunde sind sehr gut ausgebaut. Meg ist Snowboarderin mit Leib und Seele, ihr Leben scheint perfekt zu sein, sie hat Freunde auf die sie sich verlassen kann und heiratet bald ihren Verlobten Mitch. Als sich eines Tages ein Schneesturm ankündigt und Mitch sich aufmacht die verschollenen Wanderer zu suchen, ist Meg verzweifelt und setzt einen Hilferuf ab, welcher zufällig bei einem Unbekannten landet. Jonas, so heißt der Fremde am anderen Ende der Leitung, ist tief betroffen von Megs Geschichte und leistet ihr Beistand, als er erfährt, dass es ihr Verlobter leider nicht geschafft hat zurückzukehren. Meg kann sich bei Jonas alles von der Seele reden und es entwickelt sich eine tiefe Freundschaft zwischen den beiden. Doch als die Gefühle doch stärker werden, beschließt Meg den Kontakt, der immer noch nicht live stattgefunden hat, abzubrechen. Rat suchend wendet diese sich an ihre Freundin Lucy, die allerdings mit ihren eigenen Problemen zu kämpfen hat. Die ganze Geschichte spielt sich über mehrere Monate ab, was mir gut gefällt, denn ich kann nichts weniger leiden, als wenn alle Emotionen und Entwicklungen innerhalb Wochen passieren. Das ist nicht authentisch. Doch hier leidet man richtig mit und es ist auch schön zu sehen, wie Meg ihren Lebensmut wieder findet und sich einiges zum Guten wendet. Denn was wäre eine weihnachtliche Geschichte ohne ein zufriedenstellendes Ende?

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