Leserstimmen zu
Low Carb typgerecht express

Marina Lommel

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Sehr schöne Rezepte für alle, die sich Low Carb ernähren oder sich mit der Low Carb Ernährung auseinander setzen möchten. Die hier ausgesuchten Rezepte sind in wenigen Minuten zubereitet und es ist eine Nährstoffzusammensetzung bei jedem Rezept dabei, so dass man auch weiß wie viele Kalorien, Fett, Protein und Kohlenhydrate die jeweilige Speise enthält.

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Low Carb

Von: diebecca

14.03.2019

In dem Buch Low Carb typgerecht express von Marina Lommel geht es um Low Carb Ernährung. Gerichte mit viel buntem Gemüse, das nicht aufwendig ist. Viel Hintergrundwissen und ein einfaches Baukastensystem für den hektischen Alltag. Mit Test und Tipps. Beim Lesen des Titels habe ich mich gefragt, was es denn wohl für Typen gibt. Das Cover hat tolle Farben und macht Appetit. Das Buch beginnt mit einem Vorwort über Diäten und das Durchhalten. Es folgt ein Theorieteil, bei dem es um die stressige Welt, unsere Hormone, verschiedene Lebensmittel, die 3 Phasen, dem Test und Express-Kochen geht. Die Rezepte sind nach den 3 Phasen sortiert und nochmals aufgeteilt in Frühstück, Mittag- und Abendessen. Die Rezepte sind verständlich erklärt, enthalten eine Zutatenliste und eine Zubereitungszeit, sowie eine Angabe, wie viel Gramm Kohlenhydrate das Rezept enthält. Ab und zu gibt es Tipps zu den Rezepten. Teilweise sind die Rezepte schon sehr spezifisch, zum Beispiel ein Salatdressing, das Proteinpulver enthält. Die Rezepte reichen von Salaten und Suppen über Gemüse bis hin zu Gebäck und Getränke. Es gibt nicht zu jedem Rezept ein Bild, aber es sind tolle Bilder. Ein sehr spezifisches Kochbuch, für Menschen, die sich langfristig low carb ernähren wollen oder auch für Leute, die mit Hilfe dieses Buches in mehreren Zyklen (ein Zyklus hat 30 Tage) Gewicht verlieren wollen.

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Ich habe die letzten Tage ein paar Rezepte aus "Low Carb Express" aus dem @suedwestverlag probiert😋 Meine Favoriten sind die Petersiliencremesuppe, Kürbistagilatelle und Tassenkuchen💗 die Gestaltung von dem Kochbuch ist sehr schön durch die knalligen Farben. Gut fand ich, dass immer angegeben wird, wie viel Kalorien, Eiweiß, etc. ein Gericht hat. In dem Buch gibt es auch ein Typtest und eine Ernährungsempfehlung zum Abnehmen (letztes Bild). Jeden Tag etwas aus dem Buch zu essen, wäre mir ehrlich gesagt etwas zu stressig, da man eben jeden Tag lange kochen müsste und auch verschiedene Zutaten einkaufen sollte. Ich nutze das Buch eher, um ab und zu mal etwas gesundes und leckeres zu essen😋 Die Rezepte sind alle sehr gesund und die wo ich probiert habe, schmecken mir gut. Etwas unvorteilhaft fand ich die unbekannten Zutaten wie z.b. Acaipüree🤔 Das habe ich noch nie gehört und auch nicht im Laden gefunden, aber ich ersetze solche Zutaten dann einfach immer, wobei ich es eben etwas störend finde. Daher gebe ich dem Buch insgesamt 4 von 5 Sternen🤗 Wenn ihr nach gesunden, leckeren Rezepten sucht, ist das Buch sehr gut. Allerdings muss man ein paar Zutaten durch bekanntere ersetzen😊

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Wer meinen Blog regelmässig liest, weiss, dass ich mich in den vergangenen Monaten auf verschiedene Low Carb Kochbücher aus der Randomhouse Verlagsgruppe gestürzt habe. Ich verfolge keine strenge Low Carb Diät, versuche mich aber zumindest unter der Woche (vor allem abends) gesund zu ernähren und bin deshalb immer auf der Suche nach ein paar neuen, leckeren Rezepten. Wenn sie dann noch gleich schnell zubereitet sind, dann hat man mich schon fast gewonnen. Ich war sehr neugierig auf das Kochbuch von Lommel und der erste Eindruck hat mich nicht enttäuscht: Das Buch ist sehr übersichtlich, bunt und ansprechend gestaltet und lädt dazu ein, sich durch Lommels Konzept ihrer drei "Diät-Phasen" zu blättern. In der Vergangenheit hatte ich mich bei anderen Kochbüchern darüber beschwert, wenn gar keine einleitenden Worte vorhanden waren. Das ist hier definitiv anders - aber leider nicht unbedingt positiv gemeint. Auf den ersten 43 Seiten des insgesamt 160 Seiten langen Buches erhält man massenhaft theoretische Inputs zum Thema gesunde Ernährung (und alles was damit zusammenhängt). Die Erklärungen sind jeweils mit ein paar gut gemeinten Ratschlägen und Tipps ergänzt, doch ich muss ehrlich zugeben, dass ich mich von der Masse der vielen Erläuterungen und Tipps ein wenig erschlagen gefühlt habe. Hinzu kommt, dass einige Informationen in meinen Augen redundant waren. Der Tipp, genügend zu schlafen, ist mir beispielsweise mehr als einmal begegnet. Diese theoretische Einleitung ist zwar gut gemeint, aber hätte in meinen Augen deutlich gekürzt und auf die wichtigsten Fakten heruntergebrochen werden müssen, damit man sich halbwegs merken kann, was bei der nachfolgenden Diät alles befolgt werden soll. Im Theorieteil befindet sich zudem der auf dem Cover angekündigte Test, um herauszufinden, welcher "Diät-Typ" man selbst ist. Das klingt zwar vielversprechend, aber beim Test habe ich bei fast jeder Frage mit einem anderen Buchstaben geantwortet, so dass mein Typ gar nicht so eindeutig ausgefallen ist, wie es der Test vermuten lässt. Zudem empfiehlt mir mein Ergebnis aus der ersten Testhälfte, mich auf die 3. Phase des nachfolgenden Diätplans zu fokussieren, während die zweite Testhälfte behauptet, dass Phase 1 ideal für mich sei. Die beiden Ergebnisse schliessen sich zwar nicht gegenseitig aus, aber machen den Test dann doch irgendwie überflüssig, wenn 2 der 3 Phasen ohnehin empfohlen werden. Doch um nicht nur die kritischen Punkte zum Theorieteil hervorzuheben, möchte ich mit einem positiven Aspekt abschliessen: Die Autorin betont in ihrem Buch, dass es auch völlig in Ordnung ist, wenn man sich nicht strikt an die Low Carb Ernährungsweise aus dem Buch hält, man sich selbst nicht unter Druck und Stress setzen soll und es auch schon gut ist, wenn man nur 60 oder 80% Low Carb lebt. Ich finde es immer sehr sympathisch, wenn AutorInnen ihre Kochbücher nicht als ein Dogma predigen, sondern einen flexiblen Umgang damit pflegen. Kommen wir nun zum Rezepte Teil. Wie immer habe ich mir ein paar Rezepte rausgepickt, die ihr auf den Fotos betrachten könnt. Ich habe aus Zeitgründen (und weil es mir in meinem Alltag einfach nicht möglich wäre) nicht das komplette Programm durchgearbeitet. Aber ich denke, das ist auch gar nicht nötig, um einen Einblick in das Buch zu bekommen. Die Wahl der Rezepte, die ich ausprobieren wollte, ist mir gar nicht so einfach gefallen. Mir ist beim ersten Durchblättern aufgefallen, dass viele Rezepte Zutaten enthalten von denen ich einerseits zuvor noch nie etwas gehört habe und die ich andererseits auch nicht in meinem handelsüblichen Supermarkt finden würde. Dabei handelt es sich u.a. um Zutaten wie "MCT-Öl", "Collagen-Proteinpulver", "Ceylonzimt", "veganes Proteinpulver / Mandelprotein" oder "Erythrit" um nur ein paar Beispiele zu nennen. Letztendlich konnte ich dann doch 4 Rezepte finden, die frei von solchen Zutaten waren und ich habe Folgendes (aus verschiedenen Diät-Phasen) nachgekocht: "Gurkensalat mit Roastbeef, Apfel und Radieschen", "Paprika-Curry mit Blumenkohlreis", "Schnelle Schoko-Bananen-Muffins" und "Italienischer Antipasti-Teller". Ich möchte nicht im Einzelnen detailliert auf die Rezepte eingehen, da dies der Rahmen sprengen würde. Insgesamt waren die Rezepte ganz okay. Mein Highlight war der Gurkensalat mit Roastbeef, den Rest fand ich eher fad und hat mich nicht so vom Hocker gehauen. Der Antipasti-Teller war zwar lecker, aber für mich dann doch eher für ein Apéro-Abend mit Wein und Freunden geeignet, anstatt als Mahlzeit für eine Person. Die Muffins sehen nicht so schön aus und haben leider auch nach kaum etwas geschmeckt. Alle Rezepte hatten den Kritikpunkt gemeinsam, dass sie mir mengenmässig viel zu viel waren. Ich weiss nicht, wie eine Person die angegebene Zutatenmenge alleine schaffen soll. Ich habe teilweise sogar Zutaten weggelassen und trotzdem war mir das Endergebnis noch zu viel, was die Menge anging. Fazit: Ein schön aufbereitetes Low-Carb Buch mit vielen verschiedenen Rezepten, die schnell zubereitet sein sollen. Der Theorieteil war mir etwas zu ausführlich und zu lang und die Rezepte haben mich geschmacklich leider nicht so überzeugt, wie ich es mir erhofft hätte. Insgesamt eine nette Ergänzung zu anderen Low Carb Büchern, aber es reicht für mich nicht ganz an meine Begeisterung heran, die ich für andere Bücher aus dem Bereich hatte. Von mir gibt es 3,5 Sterne für das Kochbuch.

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Die Ernährungswissenschaftlerin und Gründerin der Online-Plattform „Foodpunk“ Maria Lommel erläutert zunächst, genau wie im ersten Band, im Kapitel Foodwissen Grundlagen und Wirkungen der Ernährung. Hierbei beeindruckt das knapp zusammengefaßte Wissen, welches Zusammenhänge darstellt, die zum Teil ganz neu beleuchtet werden. Es folgt ein kurzer Selbsttest, dem man entnehmen kann, welcher Abnehmtyp dieses Programms man ist sowie eine ausführliche Erklärung der drei Phasen; ein genauer Plan für die 3 Mahlzeiten in jeder der 3 Phasen rundet die Einführung ab. Danach folgen insgesamt 70 Rezepte für die drei Tagesmahlzeiten, jeweils nach Phase geordnet und zum Schluß Rezepte für Desserts. Die Anleitung ist leicht verständlich geschrieben, das vermittelte Hintergrundwissen beeindruckt und motiviert. Die Rezepte finde ich abwechslungsreich, leicht nachzubereiten, lecker und wirksam. Ich habe ganz zufrieden mit meiner bisherigen Abnahme; wahrscheinlich war es genau der richtige Zeitpunkt für mich, meine Ernährung entsprechend umzustellen, denn diesesmal ( mein zweiter Versuch) bin ich sehr zufrieden mit den Mahlzeiten und vermisse auch nichts.

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Was es mit dem "Low Carb typgerecht"-Konzept auf sich hat, habe ich bereits im April im Artikel "Wunderwaffe Low Carb?"  ausführlich erklärt. Hieß es damals "30-Tages-Challenge" so lautet der Untertitel bei Marina Lommel (südwest Verlag)diesmal "Express", also vermutlich nochmal ein Schippchen schneller. Da bin ich ja mal gespannt. Wer das Konzept noch nicht kennt, erhält als Einleitung  noch einmal eine kurze Erklärung dazu, warum man dick wird, welche Hormone in unserem Körper für Hunger und Sättigung verantwortlich sind, welche Rolle der Schlaf spielt und natürlich, welche Nährstoffe es gibt, welche Bedeutung ihnen zukommt und welche Lebensmittel wir bevorzugen oder vermeiden sollten. Von den Phasen her folgen wir wieder dem Prinzip des letzten Bandes und ein kleiner Fragebogen hilft auch hier, sich selbst einzustufen und den passenden Plan für sich selbst zu finden. Bei "Boost your brain", der Phase, in welcher der Körper in Ketose kommen soll, also in den Zustand, in dem er die Energie aus Fett und nicht mehr aus Kohlenhydrate gewinnt, erwarten uns - aufgeteilt nach den Tageszeiten - "Bulletproof Coffee" (für alle, die von diesem Trend bislang verschont geblieben sind: Kaffee mit Butter und Öl), "Eier im Glas auf Avocado-Salsa", "Omelett mit Speck und Tomatensalsa", "Zitrone-Mohn-Muffins", "Kohlrabi-Sticks mit würzigem Taco-Dip", "Romanasalat mit Sesamdressing", "Feiner Gurkensalat mit Burrata", "Shirataki-Pasta mit Thai-Spargel, Räucherlachs und Sesam", "Pfifferlingsalat mit Ei", "Express-Vitello Tonnato mit Chicoreé", Vegetarische Pakoras mit Curry-Dip", "Zucchini-Pasta mit Fenchel und Kürbiskernen", "Lamm & Gemüse aus dem Ofen" und "Überbackener Spitzkohl". Alles ganz okay bis auf diesen für  mich absolut widerwärtigen Start in den Tag  mit dem Butter-Kaffee.  In Phase 2, also "Burn the fat" locken dann Vorschläge wie "Mini-Quiches mit Gouda und Tomaten", "Gefüllte Eier - Deviled Eggs", "Nuss-Nougat-Shake", "Saftige Pancakes mit Blaubeeren", "Schokoporridge mit Nashibirne", "Petersiliencremesuppe mit Parmesan", "Kohlrabisalat mit Bergkäse", "Sushi-Burritos mit gebratener Pute und Avocado", "Auberginen-Wedges mit Orangen-Dip", "Gefüllte Champignons mit Kürbis", "Karottenpasta mit Käsesauce", "Mediterranes Ofengemüse mit Hähnchenkeule", "Baby-Calamari vom Grill" oder "Rostbratwürstchen mit Petersilienwurzelstampf". Alles durchaus lecker muss ich sagen, für ich definitiv noch einen Ticken interessanter als die erste Phase - zumindest von den Rezepten her ;) und was die Fotos anbetrifft kann ich auch nicht mosern. Könnten zwar wie so oft ein paar mehr sein, aber die vorhandenen sind durchaus ansprechend. In der letzten Phase "Eat clean" starten wir den Tag mit "Cremigem Limetten-Shake", "Süßem Cashewmilch-Shake", "Kokosjoghurt mit Mango", "Matcha Pancakes" und Tassenkuchen mit frischen Erdbeeren" bevor es zum Mittag dann "Tomaten-Feta-Oliven-Spieße", "Asiatische Gemüsesuppe", "Rote-Bete-Salat mir Walnüssen", "Feldsalat mit Süßkartoffeln und Joghurt-Dressing" und zum Abendessen "Champignon-Maronensuppe", "Auberginen-Halloumi-Burger", "Kürbis-Tagliatelle  mit Pinienkernen und Parmesan", "Ceviche auf Mango-Avocado-Bowl", "Blumenkohl-Auberginen-Pfanne", "Rindfleischspieße mit Süßkartoffel-Dip und Feldsalat" gibt. Zumindest muss man bei dieser Diät definitiv nicht hungern. Wer nicht auf Süßes verzichten möchte, für den gibt es im letzten Kapitel "Dessert. Cheat Clean" noch sündige "Quarkcreme mit Quittenmus", "Luftige Kokoscreme mit Erdbeersauce", "Quark-Nocken mit heißen Himbeeren", "Schneller Cheesecake mit Blaubeeren" sowie "Eisschokolade und Eiskaffee". Da dürfte dann wirklich kein Wunsch offen geblieben sein.  In Summe wirklich schöne und einfache Rezepte, die sich gut umsetzen lassen und einem nicht das Gefühl vermitteln, auf irgendwas verzichten zu müssen. Wer das Konzept mag und sich die Zeit nimmt, sich ein bisschen mit seiner Ernährung auseinanderzusetzen und sich an einen Ernährungsplan zu halten, dürfte hiermit gute Ergebnisse erzielen ohne dabei frustriert oder pleite zu enden. 

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Wer mich kennt weiß, dass ich überaus gerne neue, gesunde Rezepte ausprobiere. So habe ich mich besonders über das Kochbuch "Low carb express typgerecht" von Marina Lommel @foodpunk.marina aus dem Südwest-Verlag gefreut! Alle Rezepte sind äußerst ansprechend, leicht nachzukochen und in 30 Minuten zubereitet. Im Einführungsteil wird interessant und knackig über Lebensmittel, nicht zu unterschätzende Hormone und Do's und Don'ts erzählt, dann ermittelt man seinen eigenen Typ und kann schon mit dem Kochen loslegen. Ich habe heute Auberginen-Halloumi-Burger gemacht - was soll ich sagen - einfach lecker!

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Die Ernährung auf Low Carb umstellen ist gar nicht so schwer – das zeigt dieses Buch auf. Denn Low Carb ist viel mehr als nur Fleisch mit Käse, viele bunte Gemüsegerichte – beispielsweise auch mit Lamm – bieten doch soviel Abwechslung wenn man ein gesundes Gewicht erreichen möchte. Im Buch erhält man neben einem Test zur optimalen Kohlenhydratmenge noch 70 schnelle Rezepte für Frühstück, Mittag- und Abendessen und natürlich leckere Desserts, außerdem noch Tipps zum stressfreien Vorbereiten der Leckereien. Low Carb ist schon seit einiger Zeit ein Thema das mich immer wieder beschäftigt und so ist es doch spannend sich hier auch mal mehr damit zu beschäftigen. Zumal man auch mal neue Rezepte bekommen möchte, Tipps nie verkehrt sind und Informationen sowieso toll sind. Dieses Buch ist in fünf Kategorien eingeteilt, zuerst einmal erhält man in der Theorie einige Tipps und Tricks und kann einen Test machen um anschließend einen typgerechten Ernährungsfahrplan festzulegen. In den nächsten drei Kapiteln geht es um Rezepte der Phase 1, 2 und 3 – Rezepte fürs Frühstück, das Mittagessen to go sowie das Abendessen, bevor dann als letztes die Dessert-Kategorie folgt. Im sehr bunten und knallig daher-kommenden Buch (pink, grün, etc.) ist die Ernährung in drei Phasen eingeteilt, d.h. Phase 1 „Boost your brain“, Phase 2 „Burn the fat“ und Phase 3 „Eat clean“. So geht es in der ersten Phase darum, dass täglich 30 Gramm Kohlenhydrate verzehrt werden dürfen, in der zweiten Phase sind es dann 50g, in der dritten Phase 100 g. So findet man dann Rezepte fürs Frühstück wie z.B. Eier im Glas auf Avocado-Salsa, saftige Pancakes mit Blaubeeren oder auch einen cremigen Limetten-Shake. Rezepte fürs Mittagessen sind beispielsweise der Romanasalat mit Sesamdressing, die Petersiliencremesuppe mit Parmesan oder auch eine pinke Rote-Beten-Suppe mit Kokosjoghurt. Fürs Abendessen bieten sich dann Rezepte wie Zucchini-Pasta mit Fenchel und Kürbiskernen, mediterranes Ofengemüse mit Hähnchenkeule oder auch ein Auberginen-Halloumi-Burger an. Schokofrüchte mit knusprigem Bacon oder Kokosraspeln sind dann ein durchaus ungewöhnliches Dessertrezept, da ist eine luftige Kokoscreme mit Erdbeersauce bzw. Quark-Nocken mit heißen Himbeeren fast normal dagegen – und doch auch nicht gewöhnlich. Aufgebaut sind die Rezepte so, dass man direkt unter dem Rezeptnamen die Angabe zur den Nährwerten (Kohlenhydrate, Protein, Fett) findet, links darunter die Zutatenliste, rechts daneben die Zubereitung. Mit Symbolen ist hier außerdem jeweils gekennzeichnet aus welcher Rezeptkategorie das Rezept stammt (Paleo, Vegetarisch, Vegan) und welche Proteinquelle (mit Milchprodukten, mit Proteinpulver, mit Rind-/Schweine-/Hähnchen-/Putenfleisch, mit Lamm, mit Meeresfrüchten, mit Fisch, mit Eiern) hier zur Verwendung kommt. Eignet sich ein Rezept gut zum Mitnehmen ist es ebenso gekennzeichnet. Der Aufbau des Buches hat mir gut gefallen, wenngleich man sich wirklich auch erstmal die Zeit dafür nehmen muss. Die Einteilung in drei Phasen des Essens ist schon speziell, ich bin jemand ich möchte lieber direkt loslegen ohne mich lange einlesen zu müssen oder gar manche außergewöhnlichen Produkte erst einzukaufen. Die Darstellung der Rezepte, meist bebildert mit wirklich ansprechenden Fotos ist toll, die Rezepte sind auf den Bildern nicht übertrieben geschönt dargestellt, aber dennoch natürlich appetitlich. So wie man es selbst vielleicht auch ganz gut hinkriegen kann. Was mir bei den Zutaten nicht so zugesagt hat, waren spezielle Zutaten wie Xylit, oftmals Kokosmehl, Extra-Xylit-Puder oder auch veganes Proteinpulver. Ich möchte ohne solche Ergänzungen kochen und das finde ich dann einfach schade. Alles in allem hat mir dieses Low Carb Kochbuch gut gefallen. Es enthält viele nützliche Informationen, ist übersichtlich aufgebaut, schön bebildert und hat eine wirklich große Vielfalt an Rezepten. Die Phaseneinteilung ist mir persönlich einfach ein bißchen zu speziell ebenso wie die Verwendung gewisser Zutaten, hier möchte ich doch lieber auf gängige Produkte zurückgreifen können. Ansonsten hat mir die Auswahl der unterschiedlichen Rezepte wirklich gut gefallen, es sind umsetzbare Rezepte, die Zubereitung ist machbar, ein schönes Kochbuch. Von mir gibt es hier 3 von 5 Sternen und eine Empfehlung.

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