Leserstimmen zu
Rat der Neun - Gegen das Schicksal

Veronica Roth

Die Rat-der-Neun-Reihe (2)

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WOW! Einfach nur WOW! Was für eine mutige und spannende Reihe aus der Hand von Veronica Roth! Nicht nur die Cover ziehen einen magisch an, sondern auch der Inhalt fesselt den Leser bis zum Schluss. Intrigen, Macht, Action und eine verbotene Liebe. Was will man mehr? Ich mochte den Schreibstil sehr gerne, dennoch hab ich ab und an parallel zu den Hörbüchern gegriffen und war auch da mehr als begeistert! Man kann nicht aufhören weiter zu hören. Sehr packend und einnehmend aufgebaut. Nicht nur die Actionszenen reißen den Leser mit, sondern auch die romantischen und dramatischen Ereignisse im Buch, sowie die verbotene Lovestory von Akos und Cyra. Mich konnte die Geschichte wirklich emotional berühren und vor allem knisterte es gewaltig zwischen den beiden Protagonisten. Mir hat besonders gut gefallen, dass sich die Lovestory so langsam und realistisch aufgebaut hat. Toll! Aber auch ein böser Gegenspieler jagt den nächsten. Auch mit gewaltigen Wendungen und Überraschungen hat mir die Autorin die Luft zum Atmen genommen! Einfach nur Genial die Reihe!!

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Da mir der erste Band schon sehr gut gefallen hatte, war ich gespannt auf diesen Dilogieabschluss, allerdings hatte ich zuerst einige Bedenken, ob ich wieder Zugang zu der Geschichte finde, da sie doch sehr komplex ist, voller fremder Namen, fremder Begriffe, Planeten und ähnlichem und es schon lange her war, das ich Band eins als Hörbuch gehört hatte. Aber ich kam doch überraschend schnell wieder in die Geschichte rein und erinnerte mich an das Wichtigste, was vielleicht daran lag, dass ich dank des Hörbuches gleich die Aussprache der Namen und Begriffe im Kopf hatte. Der Weltenentwurf ist spannend, aber wie vieles in dem Buch sehr komplex, voller verschiedener Facetten und Überraschungen. Cyra, Akos und die anderen haben schon einiges durchgemacht, aber es ist noch längst nicht vorbei. Sie leben in einer Welt voller Gewalt, voller Tod und voller Gefahr. Ich mag die Figuren des Buches sehr gerne, auch wenn sie nicht immer Sympathieträger sind. Dennoch sind die tiefgründig und bleiben sich selber treu. Die zarte Liebesgeschichte zwischen Cyra und Akos konnte mein Herz berühren, doch sie findet nur am Rande statt und tritt eher in den Hintergrund, was ich etwas schade fand, aber gut zum Plot passt. Zudem wirkte der Schreibstil auf mich hier sehr distanziert, sodass ich nicht viele Emotionen gespürt habe und das obwohl der Plot aus verschiedenen Perspektiven geschildert wurde, wobei die von Cyra und Akos dominieren. Bei Cyra war es die Ich-Perspektive, bei Akos dagegen die personale Erzählperspektive. Dennoch passt der Schreibstil irgendwie zu dieser düsteren Welt und obwohl alles so komplex ist und nicht einfach zu lesen war, konnte ich dem Geschehen doch gut folgen. Das Buch ich gut durchdacht, es gibt wie schon erwähnt so einige Überraschungen, aber hin und wieder war es mir etwas zu langatmig. Es war nicht immer einfach dabei zu bleiben und das obwohl ich wissen wollte, wie alles ausgeht. Vor allem das von den Orakeln vorhergesagte Schicksal von Cyra und Akos konnte mich faszinieren. Es ist ein Buch voller Wendungen, ich wusste zu keiner Zeit, was mich hier wirklich erwartet und vor allem das Ende dieser Dilogie gefiel mir sehr. Ich bin schon jetzt gespannt auf weitere Bücher der Autorin.

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Bookshot Gegen das Schicksal Veronica Roth Auf dem Weg in ein neues Leben, kommt es zu einem Vorfall, weshalb Cyra, Akos und ihre Verbündeten unterschlupf auf dem Planeten Ogra suchen. Erneut kommt es zu Machtspielchen und Intrigen. Als dann auch noch der totgeglaubter Vater den Thron beansprucht, werden die Beiden auf eine harte Probe gestellt, denn das Orakel hat das Schicksal von Akos hervorgesagt. Er wird im Dienst der Familie Novaek sterben.... ➖➖➖➖➖➖➖➖ Sooo, nach einiger Zeit habe ich mich nun auch an dieses Schmuckstück getraut und wurde nicht enttäuscht. Zwar hatte ich ein paar Probleme in die Geschichte zu finden, weil die Welt die Veronica Roth da erschaffen hat, einfach gigantisch komplex ist, aber als ich drin war, wurde ich absolut gefesselt. Die Story beginnt so rasant, wie Band 1 geendet hat und wieder sind Krieg, Unterdrückung und Rassenhass grundlegende Themen, die sowohl einen aktuellen Bezug, als auch konsequente Spannung provozieren. Cyra und Akos sind tolle Charaktere, deren Liebesgeschichte mich total mitgerissen hat. Sie haben Stärken, Schwächen und sind einfach menschlich. ❤️Cyras Fähigkeit anderen durch Berührung Schmerz zu zufügen ist grausam und faszinierend zugleich .Ich hatte so eine Angst vor dem Ende, weshalb ich nicht aufhören konnte zu lesen. Es gibt einige wirklich überraschende Wendungen und Mitfiebermomente, so dass es nicht langweilig wird. Empfehlung!

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◆STORY◆ Sie sind unausweichlich an ihr Schicksal gebunden. Und ihre Schicksale sind unausweichlich miteinander verknüpft. Akos und Cyra haben eigentlich nie eine Wahl gehabt. Da ist zumindest das, was sie glaube. Und nachdem jetzt auch noch Lazmet Noavek wieder auf der Bildfläche auftaucht und das, obwohl er eigentlich tot sein sollte, scheint alles nur noch schlimmer zu werden. Der Krieg zwischen Shotet und Thuve unausweichlich. ◆COVER◆ Ich hatte mich ja bereits bei Band 1 zu dem Thema Cover und Titel ausgelassen, wobei ihr hier natürlich beides etwas besser gewählt finde! Mehr lässt sich dann zu dem Thema auch fast gar nicht sagen. Das Cover gefällt mir wirklich super gut, ich denke aber man hätte hier bestimmt noch ein sinnvolleres im Bezug auf die Story wählen können. ◆MEINE MEINUNG◆ Band 2 ist nochmal ein bisschen komplizierter bzw. umfangreicher aufgebaut, als Band 1. Man wird aus vier bzw. 5 verschiedenen Persepktiven durch die Geschichte begleitet. Das macht das ganze nochmal etwas spannender und man hat als Leser die Möglichkeit, das Geschehen aus vielen verschiedenen Perspektiven zu betrachten. Was mir bereits in Band 1 sauer aufgestoßen ist, wurde in Band 2 nochmal deutlicher! Roth hat ja mir dieser Dilogie, wie bereits gesagt eine komplexe Welt in einem völlig neuen Universum geschaffen. Wenn man das tut, dann ist das mutig, dann muss man aber auch entsprechende Erklärungen liefern, dass ich als Leserin die Möglichkeit habe, wirklich alles zu verstehen! An einer Stelle beispielsweise spricht Roth von Er/Sie Menschen. Personen, die weder weder weiblich noch männlich sind. Die tauchen dann kurz auf uns das wars dann. Man weiß überhaupt nicht, wie man sich die Welten, die Kulturen und die Lebensweisen vorstellen soll. Sie spricht von schwebenden Gebäuden, die wie Tropfen in der Luft hängen, von Welten, die in Dunkelheit versinken, von holzvertäfelten Räumen, von Luftschiffen. Und irgendwie scheint alles nicht wirklich zusammenpassen zu wollen. Man kann keine Verbindung zwischen all dieses so verschiedenen Dingen herstellen. Für mich macht es fast den Eindruck, als hätte sie eine umwerfende Idee aber einfach keine Lust oder Zeit dem Leser ihre Vorstellung zu erklären. Und das finde ich unglaublich Schade! Es hat mir auf gewisse Art und Weise das Lesevergnügen verdorbene, da ich immer nur das Gefühl hatte die auf Papier gedruckten Worte einfach nur zu lesen und nicht in die Geschichte einzutauchen. Wirklich schade, dass sich meine Vermutungen bewahrheitet haben. Bereits zu dem Zeitpunkt, als man nicht wirklich viel im Social Media Bereich von diesem Buch hörte hatte ich die Vermutung, dass es nur durchschnittlich sein wird. Mehr als 3 Sterne sind da leider wieder nicht drin.

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Lieblingszitat „Akos wies ihn nicht darauf hin, dass Kriege nur deshalb irgendwann ein Ende haben, weil es zu viele Tode gegeben hat.“ Inhalt Da das Buch, der zweite Teil einer Reihe ist, könnte die Inhaltsangabe Spoiler enthalten. Das Leben von Cyra und Akos ist vom unausweichlichen Schicksal bestimmt, das die Orakel bei ihrer Geburt geweissagt haben. Demnach wird Akos im Dienst der Familie Noavek sterben. Trotzdem liebt er Cyra. Als Cyras totgeglaubter Vater Lazmet den Thron wieder für sich beansprucht, sieht Akos sein Ende näher denn je. Lazmet beginnt einen brutalen Krieg, und Cyra und Akos sind zu allem bereit, um ihn zu stoppen. Für Cyra könnte das bedeuten, dass sie ihren eigenen Vater töten muss. Für Akos steht das eigene Leben auf dem Spiel. Doch schließlich bestimmt das Schicksal beide Leben auf vollkommen unerwartete Weise … Autor Veronica Roth lebt in Chicago und studierte an der dortigen Northwestern University Creative Writing. Im Alter von nur 20 Jahren schrieb sie während ihres Studiums den Roman, der später "Die Bestimmung" wurde und den Auftakt zu ihrer internationalen Bestseller-Trilogie bildet. Für Fans von These Broken Stars, Hunger Games Der erste Teil der Reihe, Rat der Neun, hat mich wirklich überrascht. Ich hatte an das Buch keine besonders hohen Erwartungen, bei dem zweiten Teil war das nicht mehr der Fall. Dadurch, dass mir das erste Buch so gut gefallen hat, habe ich natürlich gehofft, dass mich der zweite Teil ähnlich begeistern könnte. Das Buch spielt weiterhin zu großen Teilen auf anderen Planeten und im Weltall. Diese Thematik hat mir sehr gefallen und die Autorin hat es geschafft, alles sehr anschaulich dazustellen. Insbesondere Orga als Planet fand ich toll, sehr außergewöhnlich, aber trotzdem konnte ich mir alles bis aufs kleinste Detail vorstellen. Die verschiedenen Sichtweisen, haben mir schon im ersten Buch sehr gut gefallen und da im Buch auch ein Krieg stattfindet, war das für mich ein besonderer Pluspunkt. Krieg wird wahrscheinlich immer ein aktuelles Thema der Erde darstellen und da finde ich es einfach wichtig, dass wir uns mehr mit dem Thema beschäftigen, besonders mit den Beweggründen, die zu Krieg führen. Der Plot Twist in der Mitte des Buches, kam für mich komplett unerwartet und hat das Buch für mich „gerettet“. Das klingt jetzt vielleicht zu negativ, aber das Buch ist bis dahin nur vor sich hingeplätschert und der Plot Twist hat es wieder auf ein neues Level gehoben. Außerdem ist das Buch dadurch, viel emotionaler und nahbarere geworden. In diesem Teil ist mir wieder besonders aufgefallen, dass die Autorin nicht vor Opfern und schwierigen Charakteren zurückschreckt. - Cisi fand ich schon im ersten Buch schwierig im zweiten Buch gibt es einige Kapitel aus ihrer Sichtweise, diese fand ich teilweise sehr langgezogen, weil ich Cisi einfach zu blass fand und mich nicht mit ihr anfreunden konnte. Für mich ist sie der schwächste Charakter der Reihe. Das zweite Buch hatte leider mehr Längen als das erste und viele Szenen fand ich einfach unnötig, da war die Autorin für mich das ein oder andere mal zu Detailverliebt. Was zu einem großen Teil auch daran liegt das viele wichtige Charaktere zu kurz kommen und nur angeschnitten werden. Mir hätte es besser gefallen, wenn die Autorin weniger Details eingebaut hätte und dafür mehr auf alle Charaktere eingegangen wäre. Fazit Die Reihe war für mich überraschend stark und außergewöhnlich. Leider fand ich den zweiten Teil nicht ganz so Stark wie den ersten Teil. Schulnote: 2 - Werbung l Rezensionsexemplar l unbezahlt

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Rezension Kann Spoiler bezüglich des ersten Teils enthalten! Den ersten Band der Reihe mochte ich sehr, sodass ich froh war, direkt weiter lesen zu können. Leider hat mich der zweite Teil dann aber eher enttäuscht. Zwischenzeitlich habe ich das Buch sogar unterbrochen. Es konnte mich von Anfang an irgendwie nicht richtig packen. Woran es in den ersten Kapiteln lag, weiß ich nach wie vor nicht. Im späteren Verlauf sind mir aber einige Kritikpunkte aufgefallen. Im Gegensatz zum ersten Teil, in dem die Autorin sich bei Geheimnissen und Enthüllungen immer gegen die offensichtliche Lösung entschieden hat, war in diesem zweiten Teil viel vorhersehbar. Besonders die größte Offenbarung, die wohl alles auf den Kopf stellen sollte, habe ich mir schon im Verlauf des ersten Teils gedacht. Daher waren vermeintliche Wendepunkte für mich wenig überraschend. Dementsprechend blieb auch die Spannung häufig auf der Strecke. Ich habe mich nicht gelangweilt, aber begeistern konnte mich die Handlung auch nicht. Genauso erging es mir auch mit den Charakteren. Während ich die Annäherung zwischen Cyra und Akos im ersten Band noch gelungen fand, weil sie langsam war und nicht so sehr im Vordergrund stand, gefiel mir die Beziehung der beiden im zweiten Teil nicht mehr. All die Schmachterei und der Herzschmerz, auf die die Autorin im ersten Band verzichtet hat, fanden sich nun hier wieder. Besonders Cyra ging in Selbstmitleid und Selbsthass auf und mir damit leider zunehmend auf die Nerven. Am meisten haben mich in diesem Buch jedoch die Schicksale enttäuscht. Sie klangen alle so spannend und dramatisch und ich fand das Konzept richtig interessant. Ich hatte mich darauf gefreut, dass die Charaktere weiterhin versuchen, ihren Schicksalen zu entkommen oder sie zumindest hinauszuzögern soweit wie möglich. Stattdessen haben die Schicksale sich leise, still und heimlich nebenbei erfüllt. Teilweise hat es nicht einmal jemand mitbekommen. Die ganze Thematik rückt in den Hintergrund. Hauptsächlich wird in diesem Buch der Konflikt zwischen den Völkern sowie zwischen dem Rat und den Orakeln behandelt. Grundsätzlich wäre es kein Problem, dass sich das Buch mehr mit Kriegen und Politik befasst, wenn dies denn zu Ende geführt worden wäre. Es bleiben jedoch erstaunlich viele Handlungsstränge offen. Das Buch in sich ist zwar abgeschlossen, aber eher in der Art wie es zweite Bände von Trilogien sind und nicht finale Teile. Einige Charakterentwicklungen und Konflikte bleiben einfach in der Luft hängen. Die Autorin hat gerade mit der Auseinandersetzung zwischen dem Rat und den Orakeln ein ziemlich großes Fass ausgemacht, das dann aber ignoriert wird. Scheinbar war für eine Lösung dieses Problems kein Platz mehr. Kurz vor Ende war ich noch gespannt, wie die Autorin die vielen offenen Konflikte noch lösen wollte. Die Antwort lautet: Nicht. Sie löst die Konflikte schlichtweg nicht. Potenzial für Fortsetzungen gibt es damit noch eine ganze Menge, obwohl ich zugeben muss, dass ich nach diesem eher enttäuschenden zweiten Band eigentlich froh bin, dass die Reihe nun abgeschlossen ist. Fazit Nachdem mir der erste Teil der Reihe so begeistert hat, war ich von der Fortsetzung umso enttäuschter. Die Geschichte konnte mich von Anfang an nicht packen. Viele Entwicklungen waren vorhersehbar, Schmachterei und Selbstmitleid gingen mir auf die Nerven, die Thematik der Schicksale rückt völlig in den Hintergrund und viele Handlungsstränge, Konflikte und Charakterentwicklungen bleiben offen. „Rat der Neun: Gegen das Schicksal“ hat mich leider ziemlich enttäuscht und bekommt dafür nur zwei Schreibfedern. Ich bedanke mich beim cbj Verlag für das Rezensionsexemplar.

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Bei Veronica Roth muss ich immer an "Die Bestimmung"-Trilogie denken, von der ich noch heute immer begeistert bin. Mit ihrer neuen Dilogie "Rat der Neun" bin ich im ersten Band leider noch nicht so warm geworden, dennoch wollte ich wissen, wie es mit Cyra und Akos weitergeht. Anknüpfen tut die Geschichte an ihren Vorgängerband, aber leider fiel mir der Wiedereinstieg ziemlich schwer. Entweder lag es daran, dass es schon ziemlich lange her ist, dass ich den ersten Band gelesen habe oder, dass mich die Welt noch nicht wirklich abgeholt hatte. Protagonisten Akos und Cyra kämpfen beide mit ihrem Schicksal, was ihnen von den Orakeln vorhergesagt wurde. Dem Planetensystem steht ein Krieg bevor, viel Diplomatie und Geschick ist gefragt. Die Geschichte wird aus mehreren Perspektiven erzählt. Sowohl Cyra als auch Akos schildern ihre Erlebnisse und ihre Sicht auf die Beziehung. Auch Akos Schwester Cisi bekommt einen eigenen Part, sie erklärt dem Leser die Einstellungen der gegeneinander kämpfenden Völker. So bekommt man einen guten Überblick und Einblick in die Welt. Eine größere Rolle bekommt Eijeh, ein Charakter, an den man sich erst einmal gewöhnen muss, ein Orakel, was sich erst einmal noch an seine Rolle gewöhnen muss. Ich habe zu lange gebraucht, um in die Geschichte zu finden, zu lange, bis es mich wieder fesseln konnte, was den Lesefluss gehemmt hat. Es waren zu wenig Rückblenden und zu viel Neues auf einmal. Es brauchte seine Zeit, bis ich wieder mit den bekannten Charakteren warm geworden bin und die neuen einschätzen konnte. Allgemein hat mir die Ausarbeitung der Charaktere aber gut gefallen, jeder hatte seine eigene Persönlichkeit und wusste von sich zu überzeugen. Jedoch der generelle Handlungsverlauf konnte mich nicht für sich gewinnen. Fazit: "Gegen das Schicksal" kommt grundsätzlich mit einer interessanten Idee daher, aber die Umsetzung konnte mich leider nicht überzeugen. Der Einstieg war zu holprig, einzig die Charaktere waren interessant gestaltet.

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Ich muss gestehen, ich habe lange Zeit wirklich nicht mehr daran geglaubt, dieses Buch eines Tages überhaupt in der Hand halten zu können. Als Band 1, Rat der Neun – Gezeichnet, 2017 erschien stand nämlich nicht nur noch kein angepeilter Termin für die Fortsetzung fest, nein, sie war noch nicht mal geschrieben und wo auch immer ich in den folgenden Monaten im Netz schaute – Informationen über das Wann und Ob überhaupt fand ich keine. Umso glücklicher war ich, als ich das Cover zu Rat der Neun – Gegen das Schicksal schließlich in einer Vorschau entdeckt habe und mir somit sicher sein konnte, dass ich erfahren würde, wie die Geschichte rund um Cyra und Akos enden geht. Inhalt Auch auf Ogra können Cyra und Akos ihrem Schicksal nicht entkommen. Und nachdem Lazmet Noavek, Cyras tot geglaubter Vater, plötzlich auf der Bildfläche erscheint, den Thron für sich beansprucht und einen Krieg anzettelt, scheint die Erfüllung ihrer Schicksale näher denn je. Doch das hält beide nicht davon ab, für das Richtige zu kämpfen – auch, wenn das ihre Leben kosten könnte .. Nichts für mal eben nebenbei Band 1 hat mir damals mit all den neuen Namen, Völkern, Planeten und Begriffen zu Beginn ganz schöne Schwierigkeiten bereitet. Durch gut die Hälfte des Buches musste ich mich quälen, bis all die fremd klingenden Wörter hängen geblieben sind und ich endlich ganz in die Geschichte abtauchen und sie genießen konnte. Das ist inzwischen knapp zwei Jahre her und – ihr ahnt vielleicht schon, was jetzt kommt – ich habe alles wieder vergessen. Mist. Dabei hatte ich gedacht, dass ich eigentlich noch gut bescheid wüsste, doch Pustekuchen. Das hatte für mich dann natürlich zur Folge, dass ich mit Band 2 wieder ganz vorne anfangen und mich zu Beginn ganz schön durchkämpfen musste. Ich würde sogar sagen, dass es dieses Mal um einiges schlimmer war, als beim ersten Band, denn während die Geschichte damals nur langsam an Fahrt aufnahm, um den Lesern die Chance zu geben, die Welt erstmal kennenzulernen, setzt Band 2 nahtlos am Cliffhanger aus dem ersten Band an und so mitten in der Handlung und einem drohenden Krieg auf einmal Schwierigkeiten zu haben, alles und jeden zuzuordnen, hat mir dann leider doch einiges an Lesefreude geraubt. Was hätte ich nicht alles dafür gegeben, wenn es ganz am Anfang eine kurze Zusammenfassung des ersten Bandes gegeben hätte, denn nicht nur Namen und Begriffe sind mir in den vergangenen zwei Jahren flöten gegangen, sondern auch wichtige Zusammenhänge. Für mich als Leserin war das natürlich doof, aber auch das Buch hat darunter gelitten, denn so konnte ich mich anfangs einfach nicht so sehr auf die Handlung konzentrieren, wie es nötig und verdient gewesen wäre. Wie zuvor schon im ersten Band geht es nämlich auch hier sehr komplex weiter. Es droht ein Krieg und Machtkämpfe sowie Manipulationen und Intrigen stehen an der Tagesordnung, wodurch viele Handlungsstränge nebeneinander herlaufen, sich verbinden und zu neuen Strängen werden. Für mal eben nebenbei ist dieses Buch also nicht unbedingt geeignet, ebenso wenig für das berühmte eine Kapitel vor dem Schlafen gehen, wenn einem schon fast die Augen zufallen. Wer bin ich? Obgleich Politik und Rassendiskriminierung in der Rat der Neun – Dilogie eine zentrale Rolle spielen, dreht es sich Hauptsächlich doch um Schicksale und die Fragen, die diese aufwerfen. Ist die Zukunft eines Schicksalsgesegneten in Stein gemeißelt? Tut und fühlt man, was man tut und fühlt, nur, weil es das Schicksal ist? Hat man eigentlich überhaupt noch einen freien Willen? Und, die wichtigste aller Fragen: wer bin ich eigentlich? Dabei hat Veronica Roth die Identitätskrisen meiner Meinung nach sehr gut ausgearbeitet, wodurch die Gedanken und Unsicherheiten der Figuren für mich sehr nachvollziehbar und glaubwürdig wurden. Besonders gefallen hat mir hier der Konflikt zwischen dem eigenen Schicksal, dem, was man unabhängig davon eigentlich fühlt und tun will und den Gaben, durch die die Identitätsfrage manchmal nur noch schwieriger zu beantworten war. All dies zusammengenommen hat dafür gesorgt, dass ich große Freude daran hatte, die Figuren zu begleiten, ihren Überlegungen zu lauschen, mit ihnen zu hadern, zu zweifeln, stark und mutig zu sein. Es hat mir Freude bereitet, an ihrer Seite zu sein, während sie ihren Weg in der düsteren Atmosphäre gehen, Fehler begehen, stolpern, sich erheben und kämpfen. Kurzum Ich habe mich wahnsinnig schwer damit getan, in Rat der Neun – Gegen das Schicksal rein zu kommen, was einzig und allein daran lag, dass ich sämtliche Namen und Begriffe, die ich vor zwei Jahren mühsam gelernt habe, wieder vergessen hatte und somit anfangs nur sehr schleppend voran kam. Ich empfehle also jedem, der dieses Buch lesen möchte, entweder einen Reread von Band 1, oder sich eine Namens- und Vokabelliste anzulegen, auf die man im Zweifel zurückgreifen kann. Das Buch gar nicht erst zu lesen, weil man keine Lust auf Stolpersteinchen hat, ist nämlich keine Option, denn dafür ist es zu gut. Veronica Roth weiß, wie man starke Figuren (und davon sind die meisten weiblich!) und eine komplexe Welt erschafft. Sie weiß, wie man Leser an die Seiten fesselt!

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