Leserstimmen zu
Wie wir kochen

Julia Stelzner

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Blogs rund um die Welt des Essens gibt es mittlerweile ja wie Sand am Meer. Wer sich einen kleinen Überblick verschaffen möchte, was es noch so alles gibt und sich dabei die ein oder andere Inspiration erhofft, der ist mit „Wie wir kochen. Die besten Foodblogs und ihre leckersten Rezepte“ von Julia Stenz aus dem Prestel Verlag gut beraten. Nach einem Vorwort von Eva Biringer, selbst Bloggerin und zudem Journalistin für Zeit Online im Bereich Food, kommt auch noch die Herausgeberin, Bloggerin und freie Journalistin, zu Wort bevor uns auf den kommenden Seiten 27 Bloggerinnen und Blogger-Teams aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sich und ihren Blog präsentieren (- einzene Blogger gibt es diesmal nicht). Aufgebaut sind die Kapitel dann alle gleich: Der Blog wird vorgestellt, die Autoren beantworten einige Fragen und im Anschluss daran finden wir das beliebteste Rezept des Blogs, den „Blog-Favorit“ und ein neues Rezept. Den Anfang macht „Our Food Stories“ von Laura und Nora, die ein bisschen was zu ihrer Inspiration erzählen, darüber, worauf sie Wert legen und was ihre „Mission“ ist. Welches Gewürz bei Ihnen am häufigsten zum Einsatz kommt, was das liebste Küchengerät ist, was ein gutes Foodfoto ausmacht und, was sie bei zehn Personen als Hauptgang kochen würden, sind einige der hier gestellten Fragen. Dann gibt es „Banana-Nussmus-Kuchen“ und „Glutenfreie Erdnussbutter-Pancakes“. Als nächstes folgt „Chestnut & Sage“ von Julia. bei ihr gibt es „Sobanudeln mit Gurke und Wakame“ sowie „Orientalisches Risi E Bisi“. Definitiv höchst anspruchsvoll angerichtet, aber für mich ein bisschen zu blass und vor allem so wenig auf den Tellern drauf… aber wahrscheinlich gäbe es noch Nachschlag ^^. Vorgestellt werden außerdem „Eat in my kitchen“, „Krautkopf“, „Mundwerl“, „Nicky & Max“, „Albertines“, „What should I eat for breakfast today?“, „Splendido Magazin“, „Eat this!“, „Die Jungs kochen und backen“, „Sophia Hoffmann“, „Geschmacksmomente“, „Theresas Küche“, „Heavenlynn Healthy“, „Culinary Pixel“, „Zucker & Jagdwurst“, „Food with a view“, „The Wednesday Chef“,“derultimativekochblog“, „Te olde kitchen“, „Tiny Spoon“, „GourmetGuerilla“, „Individualisten“, „Little City“, „Because you are hungry“ und „The Norwegian Hausfrau“. Die Namen lassen auf alle Fälle schon mal erahnen, dass es sich hier um einen kompletten Querschnitt durch die Foodblog-Welt handelt. Tatsächlich sind hier vegetarische, vegane, biologische, glutenfreie sowie diverse internationale Tendenzen zu finden. So vielfältig die Blogs, so vielfältig auch entsprechend die Rezepte, die von „Kürbis-Ricotta-Crespelle mit knusprigem Salbei“, „Birnen-Sternanis-Frühstücks-Kuchen“, „Thai-Kokos-Suppe“, „Rhabarber-Cheesecake-Schnitte“, „Bunter Feigensalat mit Ziegenfrischkäse“, „Vanille-Chocolate-Chip-Kirsch-Shake“, „Gefüllte Kartoffeln mit Ziegen-Frischkäse und Linsen“, „Cheesecake im Glas mit Orangen“, „Rohe Artischocken“, „Good Life Bowl mit Mais und Räuchertofu“, „Whiskey-Schoko-Cupcakes“, „Entenbrust von der Barberie-Ente an Bergkäse-Risotto und Entenpüree“, „Rote Schnecken mit Grünkohl-Pekannuss-Senf-Füllung“, „Süßkartoffel-Qunioa-Falafel-Bowl mit Kokos-Koriander-Tzatziki“, „Offene Lasagne mit grünem Spargel und Büffel-Mozzarella“, „Vegane Mohnnudeln mit Pflaumensauce“, „Belugalinsen-Salat mit Holunderbeeren-Dressing“, „Crème Brûlée mit Kürbis und Kokos“, „Haselnuss-Gnocchi mit gebratenem Rosenkohl“, „Ramen-Burger“ bis hin zu „Pochierte Eier im Glas mit Paprika und Grieben“ reichen. nudelSchöne Rezepte, ganz unterschiedliche Fotos, aber auch nahezu alle richtig toll, und eben eine kunterbunte Mischung. Wie bereits bei „100 Foodblogger haben wir gefragt. Vier Jahreszeiten – 100 Lieblingsgerichte“ tue ich mir damit schwer. Für einen Überblick über die Blogger-Szene ist das sicherlich eine gute Idee, für alle, die selbst mit dem Gedanken spielen, einen Blog zu eröffnen, ebenfalls ein hilfreiches Buch – für mich allerdings eher ungeeignet. Eben gerade durch die Mischung kann man nicht gezielt nach einem Rezept suchen, eine einheitliche Thematik oder so der rote Faden bei den Rezepten ist eben bei diesem Konzept so nicht möglich.

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