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Leserstimmen (29)

Melanie Raabe: Der Schatten

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Paperback, Klappenbroschur ISBN: 978-3-442-75752-7

Erschienen:  23.07.2018
Dieser Titel ist lieferbar.

Bestseller Platz 12
Spiegel Paperback Belletristik

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Ruhiger Thriller

Von: Hilal Türe aus Bielefeld Datum : 12.09.2018

Zum Inhalt :
Norah hat ihre Beziehung zu Alex beendet und zieht von Berlin nach Wien, um komplett neu zu starten. Dort hat sie eine unheimliche Begegnung mit einer alten Bettlerin, die ihr prophezeit, dass sie am 11. Februar einen Mann namens Arthur Grimm töten wird. Kurz darauf häufen sich mysteriöse Zufälle und ein Geheimnis aus ihrer Vergangenheit holt sie wieder ein.

Meine Leseerfahrung :
Ich hatte bisher noch nichts von Melanie Raabe in den Händen gehalten und hatte hohe Erwartungen, nachdem ich einige Rezensionen zu ihren bisherigen Thrillern gelesen hatte.
Die Autorin hat einen angenehmen leicht poetischen Schreibstil und baut die Spannung in diesem Thriller etappenweise auf. An einigen Stellen empfand ich den Handlungsverlauf allerdings als eher schleppend und war dankbar, dass die Kapiteln relativ kurz gehalten wurden.
Anfänglich wurde viel ausschweifend beschrieben, indem sich die Autorin der Stadt Wien im Winter und dem Tagesablauf der Protagonistin Norah widmet. Dadurch schafft sie allmählich eine düstere und beklemmende Atmosphäre, in der man als Leser sich plötzlich gefangen sieht, während sich die mysteriösen Ereignisse sich zuspitzen und immer bedrohlicher werden. Diese düstere Grundstimmung bleibt auch durchgehend erhalten, wobei die Spannung zunehmend auch durch die geheimnisvollen Charaktere erzeugt wird. Allerdings wird der Leser mit der Hauptfigur einfach nicht warm, da sie stets eine gewisse Distanz zu allen Dingen und Personen umgibt. Außerdem verbirgt sie ein Geheimnis aus ihrer Vergangenheit, dass nur stückchenweise enthüllt wird und die Spannung nicht wirklich vorantreibt. Lediglich gegen Ende des Romans beeindruckt ihre mutige und clevere Verhaltensweise, als alles aus den Fugen zu geraten scheint.
Zwischendurch gibt es zudem gedankliche Einschübe des Gegenspielers, die den Leser zum Miträtseln animieren. Dennoch wird nicht allzuviel verraten, so dass die Vermutungen wiederum ins Leere laufen. Schließlich gelangen alle Handlungsstränge doch noch zu einem zufriedenstellenden Abschluss.

Äußerst interessant fand ich bei diesem Thriller die Grundidee der Manipulation von Personen, die Bedeutung der Entscheidungsfreiheit eines Menschen, sowie die Mentalität der Hauptprotagonistin, jeder leidenden weiblichen Person auf Erden beistehen zu wollen.
"There is a special place in hell for women who don't help other women." - Ein Zitat, dass ich aus dieser Leseerfahrung definitiv mitnehmen werde.

Fazit:
"Der Schatten" von Melanie Raabe ist eine klare Leseempfehlung für Liebhaber des eher ruhigen und düsteren Psychothrillers. Beklemmend und mitreißend, eine gute Kombination für die spätabendlichen Lesestunden.

... was passiert am 11. Februar? ...

Von: Levenya (Levenyas Buchzeit) Datum : 11.09.2018

https://levenyasbuchzeit.de/

Der Schatten

Melanie Raabe wurde 1981 in Jena geboren, wuchs in einem 400-Seelen-Dorf in Thüringen und einer Kleinstadt in NRW auf, studierte Medienwissenschaft und Literatur in Bochum und lebt inzwischen in Köln – als Journalistin, Drehbuchautorin, Bloggerin, Performerin und Theaterschauspielerin. Sie betreibt ihren eigenen Interview-Blog (www.biographilia.com) und erhielt bereits mehrere Preise für ihr Schreiben. Die Rechte an ihrem Roman "Die Falle" wurden bereits vor Erscheinen international verkauft, u.a. nach Frankreich, Italien, die Niederlande, Spanien und das englischsprachige Ausland. Quelle

Erster Satz: „Sie würde einfach verschwinden.“

Klappentext:
„Am 11. Februar wirst du am Prater einen Mann namens Arthur Grimm töten. Aus freien Stücken. Und mit gutem Grund.“ Gerade ist die junge Journalistin Norah von Berlin nach Wien gezogen, um ihr altes Leben endgültig hinter sich zu lassen, als ihr eine alte Bettlerin auf der Straße diese Worte förmlich entgegenspuckt. Norah ist verstört, denn ausgerechnet in der Nacht des 11. Februar ist vor vielen Jahren Schreckliches geschehen. Trotzdem tut sie die Frau als verwirrt ab, eine Irre ist sie, es kann gar nicht anders sein – bis kurz darauf ein mysteriöser Mann namens Arthur Grimm in ihrem Leben auftaucht. Bald kommt Norah ein schlimmer Verdacht: Hat sie tatsächlich allen Grund, sich an Grimm zu rächen? Was ist damals, in der schlimmsten Nacht ihres Lebens, wirklich passiert? Und kann Norah für Gerechtigkeit sorgen, ohne selbst zur Mörderin zu werden?

Cover:
Das Cover finde ich auch bei diesem Buch von Melanie Raabe total klasse und sehr passend. Es ist ganz schlicht gestaltet. Man sieht ein Stück einer toten Krähe, was vor allem im Nachhinein toll zum Inhalt des Buches passt. Dazu ganz klar und deutlich der Titel in rot. Sehr schlicht, aber genau das gefällt mir so gut. Vom Stil her passt es auch sehr schön zu den anderen Büchern der Autorin. Mich hat es neugierig gemacht und ich wollte sofort die Geschichte erfahren.

Meinung:
An dieser Stelle meinen herzlichsten Dank an btb für das Rezensionsexemplar.

Die Geschichte wird uns aus Sicht der Journalistin Norah Richter erzählt, die vor kurzem von Berlin nach Wien gezogen ist, wo sie einen neuen Lebensabschnitt beginnt. Nach einem einschneidenden Erlebnis in Berlin und der Trennung von ihrem Freund, musste Norah einen Neuanfang starten, fast vollkommen isoliert. Doch kaum in Wien angekommen, wird sie von einer Bettlerin angesprochen, die ihr eine kryptische und beängstigende Nachricht überbringt. Zu diesem Zeitpunkt ahnt Norah noch nicht, dass sich ihr Leben von jetzt auf gleich ändern wird und das nicht zum Besten …
Ehrlich gesagt hatte ich zu Beginn etwas Schwierigkeiten mit Norah Richter warm zu werden. Obwohl sie eine sehr interessante Protagonistin ist, war sie mir zunächst unsympathisch. Aber je weiter die Geschichte voranschritt, umso mehr habe ich mich mit ihr angefreundet. Sie ist verdammt gut in ihrem Job, sehr ehrgeizig und ein regelrechter Workaholic. Zudem ist sie eine sehr starke Persönlichkeit, die impulsiv und leidenschaftlich ist und es ihren Mitmenschen nicht immer leicht macht. Ihr scharfer Verstand und ihre Schlagfertigkeit haben sie schon das eine oder andere Mal in eine schwierige Situation gebracht. Es fällt ihr schwer, Hilfe von anderen anzunehmen, was sie eventuell nicht in diese Situation gebracht hätte. Im Verlauf des Buches lernen wir die verschiedenen Seiten von Norah kennen, die erst am Ende ein komplettes Bild ergeben, was mir sehr gut gefallen hat.
Die Autorin hat die Charaktere wirklich sehr authentisch, individuell und vielschichtig gezeichnet. So, wie ich es von ihr gewohnt bin. Absolut fesselnd gestalten die Charaktere die Geschichte und bringen den Leser ein ums andere Mal auf eine neue Spur. Toll!

„Doch dann drangen die Geschehnisse der letzten Tage an die Oberfläche, einzelne Gesichter und Szenen tauchten vor ihrem inneren Auge auf, in rascher Folge, wie die Aufnahme eines Karussells, das sich schneller und schneller drehte und seine Passagiere schließlich aus seinem Orbit schleuderte, mit verrenkten Gliedmaßen, wie Ballerinas im Sprung.“ - Der Schatten

Die Thematik des Buches hat mir ebenfalls sehr gut gefallen, obwohl ich sonst nicht unbedingt zu den Thrillerlesern gehöre. Aber dieser Thriller, genau wie „Die Falle“ und „Die Wahrheit“, hat es mir sehr angetan und er hat mir unglaublich gut gefallen. Norah Richter will nur eines, einen Neuanfang in Wien. Doch stattdessen trifft sie auf eine Bettlerin, die verstörende Dinge zu ihr sagt. Schon bald geschehen merkwürdige Sachen, die sich Norah nicht erklären kann. Ihre Paranoia ist geweckt und sie ist von einem Verfolgungswahn getrieben, den sie sich nicht erklären kann. Man bangt und fiebert zusammen mit Norah auf den 11. Februar hin, fragt sich, ob der Spruch der Bettlerin zutrifft und ob Norah wirklich dabei ist, den Verstand zu verlieren. Norahs Ängste, Selbstzweifel und Schuldgefühle werden nicht nur absolut authentisch und glaubwürdig von der Autorin Melanie Raabe erzählt, sondern am Ende auch noch gegen Norah selbst gestellt. Immer neue Spuren und Informationen kommen hinzu, sodass nicht nur Norah ins Zweifeln gerät, sondern auch der Leser bis zum Schluss nicht weiß, was wirklich los ist. Als ich schon dachte, mir sei die Auflösung bekannt, hat mich das Ende noch einmal völlig überrascht. Gerade das hat mir so gut gefallen. An dieser Stelle will ich auch nicht zu genau darauf eingehen, um euch nicht zu spoilern.

Den Schreibstil der Autorin kannte ich bereits aus ihrem Debütroman „Die Falle“ und aus dem Buch „Die Wahrheit“ und ich muss sagen, dass er mir auch in diesem Buch sehr gut gefallen hat. Ihr Schreibstil ist sehr authentisch, bildhaft und knisternd. Von der ersten Seite an ist die Atmosphäre bedrückend und geladen. Die Frage nach „Der Schatten“ liegt in der Luft und man fiebert hin und bangt was am 11. Februar passieren wird und wie alles zusammenhängt. Zusammen mit Norah erleben wir, wie ihr Leben nach und nach aus den Fugen gerät. bereiten uns auf die Begegnung mit Arthur Grimm vor und geraten in tiefe Selbstzweifel, bis sich alles in einem spannenden Finale entlädt. Das Buch hat mir wirklich sehr gut gefallen und bis auf die Startschwierigkeiten mit Norah konnte es mich voll und ganz überzeugen.

„Der Schatten“ war für mich abermals ein sehr spannender Thriller, der vor allem mit seinem schönen Setting, der knisternden und nervenaufreibenden Atmosphäre und der genialen Auflösung überzeugen konnte. Dieses Buch kann ich wirklich nur jedem empfehlen, der herausfinden will, um was für einen „Schatten“ es geht, was am 11. Februar passiert und wie alles mit Arthur Grimm zusammenhängt. Wagt das Abenteuer und begleitet Norah Richter. Ich bin absolut begeistert und hoffe, schon bald ein neues Buch von der Autorin lesen zu können!

Lg
Levenya
Vielen DANK für ein Rezensionsexemplar!

Psycho, meisterhaft erzählt

Von: Hennie aus Chemnitz Datum : 08.09.2018

„Der Schatten“ ist für mich nach „Die Wahrheit“ das zweite Buch von Melanie Raabe und ich schicke voraus, dass mich die Story wieder überzeugt hat. Es liegt Unheimliches, Gefährliches, Drohendes von Beginn an in den Zeilen.

Der Leser wird nach dem düsteren Prolog mit einer noch unheilschwangeren Situation konfrontiert. Die Protagonistin Norah Richter, Mitte Dreißig, verläßt Hals über Kopf ihre Heimatstadt Berlin, den Freund Alex und den Hund nach einer angeblichen Katastrophe. Ihre Gründe dafür konnte ich leider nicht nachvollziehen. Sie sind wahrscheinlich in ihrem Charakter zu suchen. Die Journalistin zieht nach Wien. Kaum dort angekommen, passieren merkwürdige Dinge. Schon nach der ersten Nacht in ihrer Wiener Wohnung begegnet sie im Treppenhaus einer jungen Frau, von der sie glaubt, sie sei ein Geist. Diese Ähnlichkeit mit ihrer verstorbenen, besten Freundin Valerie! Als nächstes hat sie in der Wiener Fußgängerzone ein beunruhigendes Erlebnis mit einer auffälligen Bettlerin, die ihr prophezeit:
„Am 11. Februar wirst du am Prater einen Mann namens Arthur Grimm töten. Aus freien Stücken. Und mit gutem Grund.“
Sie findet es im Moment nicht bedrohlich, aber nach und nach beschäftigt sie sich intensiver mit dieser Aussage und wird fündig. Wird sie wirklich zur Mörderin?

Über die gesamte Story fühlte ich wie die Hauptperson Norah. Ich empfand mit. Es war für mich sehr verwirrend, irgendwie mysteriös! Ständig schwebte über dem Geschehen diese unterschwellige Bedrohung, eine beklemmende Atmosphäre, die sich auch auf mich übertrug. Es gab etliche Wiederholungen bei Norahs Tagesablauf, ihrem Gemütszustand, ihren Handlungen. Sie drehte sich im Kreis. Was hatte es mit der „Weissagung“ der großen, obdachlosen Frau auf sich? Wer wollte unbedingt, dass sie diesen Arthur Grimm tötet? Welches Motiv steckte dahinter? Und was hatte die vor langer Zeit verstorbene Valerie damit zu tun? Es geschehen rätselhafte Dinge um Norah herum. Norah hört Geräusche, riecht Pfeifentabak, doch niemand ist zu sehen. Sie fühlt sich beobachtet. Es verschwinden Dinge aus ihrer Wohnung, andererseits finden sich welche an. Ein Fremder, der sich als ihr Freund bezeichnet, sendet merkwürdige SMS-Botschaften. Die Freunde Tanja, Max und Paul wenden sich von ihr ab. Als Leser war ich hin- und hergerissen. Bildet sich Norah das alles nur ein? Oder ist es so, wie es beschrieben wird? Sind es tatsächliche Wahrnehmungen, Feststellungen, Ahnungen von Norah oder handelt es sich vielleicht doch um Halluzinationen? Bis ins letzte Drittel des Buches war ich im Unklaren. Wie die Autorin die Geschichte auflöst, und als Stilmittel dann in die Ich-Perspektive (Norah) wechselt, finde ich meisterhaft. Eine Wendung in der Geschichte, die ich zwar ahnte, aber mich dennoch erstaunte. Die Hauptperson ist und bleibt Norah. Sie wurde gut dargestellt, eine taffe, mutige, aber zugleich auch unsichere, zweifelnde Persönlichkeit. Die Nebenfiguren bleiben weitgehend im Hintergrund, aber wurden von der Autorin mit akribischer Sorgfalt mit positiven wie negativen Eigenschaften ausgestattet.
Melanie Raabe versteht es von Anfang an, mit ihrem angenehmen Schreibstil zu fesseln. Sie weiß wunderbar zu formulieren. Mich beeindruckte ihre bildhafte Sprache. Dadurch wurden Stimmungen erzeugt, die Suggestionen, Manipulationen noch befeuern.

Cover und Titel sind gut gewählt. Tote Vögel gibt es jede Menge im Buch und werden auch in der Prophezeiung der Bettlerin erwähnt:
„Blumen welken...Uhren bleiben stehen. Die Vögel fallen tot vom Himmel.“

"Der Schatten" kann ich empfehlen, vor allem für Leser, die Psychothriller lieben. Ich vergebe die höchste Bewertung. Fünf von fünf geheimnisvollen Sternen!

lesenswert

Von: StephanieP aus innsbruck Datum : 30.08.2018

Norah ist Journalistin und nach Wien gezogen und wird sofort von einer Bettlerin angesprochen. Laut dieser wird Norah einen Mann namens Arthur an einem bestimmten Datum töten. Norah ist zunächst irritiert, glaubt der Frau allerdings nicht. Plötzlich tritt besagter Arthur in ihr Leben und bei Norah schürt sich der Verdacht, dass sie tatsächlich allen Grund hat ihn zu ermorden.

Melanie Raabes Schreibstil ist flüssig, fesselnd und mitreißend. Ich konnte sofort in die Handlung eisteigen und ihr ohne Probleme bis zum Ende folgen. Die Autorin kann schnell Spannung aufbauen, diese allerdings leider nicht bis zum Schluss aufrechterhalten. Dies war sehr schade, da mich die Handlung dadurch nicht komplett in ihren Bann ziehen konnte. Es finden sich allerdings zahlreiche unerwartete Wendungen im Buch, wodurch die Autorin immer wieder neue Spannung aufbauen kann. Mir persönlich war das Ende etwas zu abwegig, wodurch es konstruiert, langatmig und unglaubwürdig wirkte.

Die einzelnen Protagonisten sind authentisch und vielschichtig. Als Leser kann man sich schnell ein Bild machen. Allen voran die Hauptprotagonistin Norah konnte mich mit ihrer Lebenseinstellung und ihren Ansichten überzeugen: Sie war mir von Anfang an äußerst sympathisch und ich konnte das gesamte Buch über mit ihr mit fiebern. Besonders gut gefällt mir, dass das Buch in Wien spielt und viele Schauplätze äußerst bildlich und atmosphärisch beschrieben wurden.

Melanie Raabes Art zu Schreiben ist besonders und unterscheidet sich von vielen anderen Schriftstellern dieses Genres. Ich habe bereits drei Bücher der Autorin gelesen und mich daher an den Schreibstil gewohnt. Allerdings denke ich, dass er einigen Lesern nicht zusagt. Aus diesem Grund wäre es für neue Leser empfehlenswert zunächst eine Leseprobe zu lesen. Ich persönlich finde, dass das aktuelle Buch leider nicht ganz so gelungen wie andere ihrer Bücher ist.

FAZIT:
„Der Schatten ist ein lesenswerter Kriminalroman, der vor allem durch eine starke Hauptprotagonistin und bildliche Landschaftsbeschreibungen überzeugen kann. Mir persönlich wirkte das Ende allerdings zu unglaubwürdig und konstruiert, weswegen ich 4 Sterne vergebe!

mega-spannender Thriller

Von: Carolin Gratzer aus Hamburg Datum : 29.08.2018

Buchhandlung: Libri GmbH

Mit diesem mega-spannenden Thriller hatte ich ein paar wirklich schöne Lesestunden. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich zuletzt einen Thriller mit so viel Begeisterung gelesen habe. Man fiebert richtig mit Norah mit und fragt sich, wie es sein kann, dass so viele Zufälle in Wien aufeinander treffen. Als sie sich (scheinbar) entschließt, die Prophezeiung der alten Bettlerin zu erfüllen, wollte ich sie am liebsten schütteln. Und mit der letzten Wendung am Ende des Romans hätte ich nie gerechnet, obwohl ich insgeheim auf etwas in der Art gehofft hatte. Ein tolles Leseerlebnis! Wie Melanie Raabe ihre Charaktere erschafft und welch spannende und neue Ideen sie hat, ist wirklich faszinierend! Einfach toll! Ich hoffe, Melanie Raabe schreibt schon an ihrem nächsten Buch und werde auch die beiden älteren Titel auf jeden Fall noch lesen.

Spannend, subtil, großartig!

Von: Buchmagie Datum : 09.08.2018

https://m.facebook.com/buchmagie88

Norah ist gerade neu nach Wien gezogen. Nach der Trennung von ihrem Freund hat sie nichts mehr in Berlin gehalten und so entschloss sie sich in einer neuen Stadt ihr Glück zu versuchen. Doch nach der Ankunft in Wien und dem Antreten ihres neuen Jobs in einer Zeitschriften-Redaktion, überwiegen schnell Einsamkeit und Leere.
Eines Tages wird Norah mitten in Wien von einer seltsamen Bettlerin eine mysteriöse Vorhersage gemacht:
"Am 11. Februar wirst du am Prater einen Mann namens Arthur Grimm töten. Mit gutem Grund. Und aus freien Stücken".
Zunächst versucht Norah die Bettlerin als Spinnerin abzutun, doch schon bald wird ihr klar, dass die Vorhersage bloß der Anfang einer ganzen Reihe von seltsamen Geschehnissen ist, die plötzlich in ihr Leben treten. Und auch ein weiterer Mensch tritt in Norahs Leben. Ein Mann namens Arthur Grimm.

Mit ihrem lang erwarteten drittem Roman "Der Schatten" hat sich Melanie Raabe endgültig in die erste Liga des subtilen Thrillers geschrieben.
Es ist schon beeindruckend bis fast beängstigend was für eine unglaublich ausgeprägte Intensität diese Geschichte besitzt. Genauso wie die beiden Vorgänger der Autorin "Die Falle" und "Die Wahrheit" versteht es auch Melanie Raabes neuer Thriller die subtile Spannung ganz langsam aber überaus beständig aufzubauen. Der Leser bemerkt fast nicht, wie er irgendwann vollkommen von der Geschichte eingeschlossen wird und es nicht mehr möglich ist das Buch beiseite zu legen, ohne zu wissen, wie es endet. Dieses besondere Talent ihren Leser so vollkommen einzuhüllen, hat die Autorin wahrlich zur Perfektion getrieben und somit auch zu einem ganz eigenen Schreibstil beigetragen, den ich mittlerweile wahrscheinlich unter vielen anderen wieder erkennen würde.
Um den Ganzen schlussendlich die literarische Krone aufzusetzen, lässt Raabe ihre Geschichte dieses Mal in einer Stadt spielen, dessen einzigartige Magie durch jede gelesene Seite schimmert. Wien zur Winterzeit scheint in "Der Schatten" ein melancholischer und fast schon mystischer Ort zu sein und treibt einen auch im intensivsten Hochsommer eine Gänsehaut auf den Körper.
Wer nach diesen großartigen Beschreibungen der Stadt Wien nicht das dringende Bedürfnis verspürt nach Beenden des Buches diese sofort selbst in Augenschein zu nehmen, dem kann man wirklich nicht mehr weiter helfen.
"Der Schatten" nimmt uns mit auf eine mysteriöse Reise durch Wien und in unser Inneres. Denn Melanie Raabe stellt nicht nur die Wahrnehmung ihrer Protagonistin immer wieder auf die Probe, sondern auch wir, als Leser, hinterfragen uns immer wieder.
Haben wir etwas übersehen und inwieweit können wir der Hauptfigur überhaupt vertrauen?
Mit "Der Schatten" ist Melanie Raabe ein großes Meisterstück gelungen. Ein Roman wie ein Sog, der einen gefangen nimmt und nicht mehr loslassen wird.

Der Fluch!!

Von: Karins Bücherwelt karmaribook Datum : 08.08.2018

https://www.instagram.com/karmaribook

Dies ist mein erstes Buch,dieser Autorin.Schon nach nur wenigen Seiten,konnte mich der Schreibstil und die fulminante Erzählweise fesseln.Ein gut durchdachter Plott erhält konstant den Spannungsbogen und zieht stetig an.Verwirrt über die Reaktion ,ihres alten Kumpel,mache ich mir so meine Gedanken,was es damit auf sich hat.

Norah trennt sich nach einer längeren Beziehung,von jetzt auf gleich von ihrem Freund.Wie überstürzt scheint das ganze zu sein.Zuflucht findet sie in Wien,da lebt auch ein früherer Freund von ihr.Dort hat sie auch eine neue Stelle als Journalistin bekommen .Eines Tages begegnet sie einer Bettlerin, die ihr voraussagt,sie werde am 11.Februar einen Mann,Namens Arthur Grimm töten.Völlig absurd,denkt sie sich.

Melanie Raabe gelingt es durch eine düstere und unheimliche Atmosphäre, den Spannungsbogen immer weiter zu erhöhen.Die Seiten sauge ich förmlich auf.Vieles wird so lebhaft erzählt,als wäre man in dem Moment dabei.Man mag das Buch nicht an die Seite legen.

Ein unvorhersehbares Ende entwickelt sich überraschend bizarr mit vielen Irrungen und einem Verlauf,der einem den Atem verschlägt.Tolle Wendungen, die ich nie für möglich gehalten hätte.Was ein Highlight dieses Buch!! Man denkt,wenn man fast am Ende angelangt ist,was ein gigantisches Buch .Doch die Autorin trumpft immer wieder auf ,indem sie einen Knaller,nach dem nächsten liefert. Ich bin einfach überwältigt von dem ganzen Ausmaß.Ihr müsst das Buch unbedingt lesen!!
Das Cover passt perfekt zum Inhalt.Es ist super toll,gestaltet mit dem roten innen abgesetzt.

Fazit:Schon nach wenigen Seiten,hat es mich begeistert.Ein Thriller der unblutig daher kommt,aber unglaublich düster und geheimnisvoll packend ist.

Ein ruhigerer Thriller mit langsamen Spannungsaufbau und überraschender Auflösung!

Von: Schurkenblog Datum : 02.08.2018

https://schurken.blog

Die Journalistin Norah Richter lässt alles hinter sich. Sie zieht von Berlin nach Wien, doch dort wartet der Tod. Oder zumindest eine Bettlerin, die ihr prophezeit, dass sie den Tod bringt und am 11. Februar einen Arthur Grimm ermorden wird.

Melanie Raabe schreibt auch den dritten Thrillerroman beinahe poetisch. Langsam führt sie den Leser durch die Geschichte, packt nach und nach nicht nur Umzugskartons sondern auch Geheimnisse und Vergangenes aus. Bis fast zum letzten Dritten muss man diesen langsamen Storyaufbau aber mögen, sonst empfindet man ihn eher als schleppend.
Und auch Norah Richter muss man mögen, was an einigen Stellen etwas schwer fällt. Denn diese Journalistin, die für Toleranz und Gerechtigkeit steht, handelt selbst in manchen Situationen sehr intolerant. Besonders bei ihren eigenen Freunden, von denen sie erwartet, dass diese immer Zeit für sie haben müssen, wenn sie gerade mal wieder ihre Probleme bei ihnen abladen möchten. Ansonsten schmollt sie trotzig wie ein kleines Kind.

Wer langsamen Storyaufbau mag, Geheimnisse liebt, und sich von einer überraschenden Auflösung überraschen lassen mag, ist mit „Der Schatten“ richtig.

Suggestion Deluxe

Von: Melanie E. aus Leopoldshöhe Datum : 31.07.2018

https://melbuecherwurm.blogspot.com/

Da mir "Die Falle" und auch "Die Wahrheit" der Autorin sehr zusagten, war ich natürlich höchst erfreut über die Zusage des Bloggerportals den neusten Thriller lesen zu dürfen. Dieser stand auch nicht lange im Regal, da ich sehr neugierig darauf war, was der Feder der Autorin entsprungen ist. Meine Begeisterung versuche ich nun in Worte zu fassen, da ich auch dieses Mal sehr fasziniert von der Wandlung der Story war, die für mich völlig unvorhersehbar war. Ich habe schon lange nicht mehr einen Thriller gelesen, dessen Ende ich mir schnell möglichst herbeigesehnt habe. Ich flog förmlich durch die Seiten, um die Wahrheit der Suggestion zu erkennen, denn darum geht es letztendlich. Viele Zufälle oder Begebenheiten führen dazu, dass Norah sich vor dem 11. Februar fürchtet, denn es ist ihr vorausgesagt, dass sie an diesem Tag am Prater einen Menschen ermorden wird. Was unglaublich klingt zieht sich nun wie ein roter Faden durch die Story und es ist nicht erkennbar, wer hier die Fäden in den Händen hält. Irgendwann ist Norah so voller Hass, dass es nur logisch erscheint, dass sie Arthur Grimm töten wird. Es war für mich äußerst spannend zu sehen, wie leicht wir Menschen beeinflusst werden können und auch vor Mord nicht zurückschrecken. Ich fand die Grundidee und auch die sich langsam aufbauende Spannung ideal für meinen Lesefluss. Der Strudel der Manipulation in dem sich Norah befindet ist gigantisch und sehr beklemmend. Es zeigt sich, dass Norah mit ihrer Vergangenheit nicht abgeschlossen hat und der Mord an Arthur Grimm einer Erlösung gleich kommen soll. Die Grundstimmung ist und bleibt bis zum Ende düster, dennoch ist das Ende wirklich genial, da ich mit einem anderen Ausgang gerechnet hätte. Brutaler und wenig menschenwürdig, aber es ändert sich alles und für einige Menschen wird damit Heilung der Seelenqualen offenbar. Man nehme einen von sich komplett überzeugten Menschen, der scheinbar nur sich selbst liebt, andere um den Finger wickelt und damit dafür sorgt, dass jemand anderes kurz davor ist durchzudrehen. Dies ergibt einen Thriller der mich wirklich von der ersten Seite begeistern konnte und daher eine Leseempfehlung wert ist. Für mich war alles ausgewogen und nahezu perfekt. Vielen Dank dafür!

Der Tod gehört nach Wien

Von: ulrike rabe aus Wien Datum : 31.07.2018

www.facebook.com/mrsrabesbookaccount

Die Journalistin Norah Richter versucht nach beruflicher und privater Katastrophe einen Neuanfang. Dazu verlegt sie ihren Wohnsitz von Berlin nach Wien. Doch kaum in Wien angekommen, prophezeit ihr eine Bettlerin, dass sie zu einem bestimmten Datum an einem bestimmten Ort einen Mann ermorden wird. Norah ist der Mann allerdings völlig unbekannt.
Melanie Raabe kann unbestritten schreiben, mühelos und spannend liest sich ihr dritter Roman Der Schatten. Die Autorin lässt ihre Protagonistin Grenzen ausloten. Im düsteren winterlichen Wien erscheint die unwirkliche Gaslichtstimmung, die Norah erleben muss gleich umso bedrohlicher. Und doch war gut ab der Hälfte des Buches die Inszenierung durchschaubar, die Auflösung deckt sich mit den eigenen Vorahnungen.
Ich gebe zu, ich bin unverbesserlich beeinflussbar, wenn ein Thriller in meiner Heimatstadt spielt und sich mir liebe Büchermenschen sehr motivierend zu diesem Buch äußerten. Doch es war nicht nur die vorhersehbare Entwicklung der Geschichte, die es mir mit dem Buch nicht leicht machte. Gewisse geografische Unzulänglichkeiten, so etwas, dass die türkische und brasilianische Botschaft weder benachbart sind noch sich, genauso wenig, wie das Belvedere, im 7. Bezirk befinden oder der großartige Spruch „Never forget, if you can touch it, it also can touch you“ nicht am Volkstheater sondern an einer Performancebühne des Wiener Künstlerhauses angebracht ist, mag ja noch als dichterische Freiheit und nicht als Recherchefehler ausgelegt werden. Aber niemand, wirklich niemand sagt in Wien „am“ Prater. Eine Phrase, die im Schlüsselsatz des Buches leider viel zu oft vorkommt. Schade, dass es im btb Lektorat niemand mit mehr Wien-Affinität gibt.
Man möge mir meine Befindlichkeiten verzeihen, es wird andere wahrscheinlich nicht stören und vom Lesegenuss nicht abhalten.

Mordet sie?

Von: leseratte1310 aus Mönchengladbach Datum : 30.07.2018

Die Journalistin Norah wollte ihrem Leben nach der Trennung von ihrem Freund eine neue Richtung geben und ist daher gerade von Berlin nach Wien gezogen. Auf der Straße wird sie von einer Bettlerin angesprochen, die ihr prophezeit, dass Norah am 11. Februar am Prater einen Mann namens Arthur Grimm ermorden wird. Norah ist irritiert. Sie kennt niemanden mit dem Namen und schon gar nicht ist sie eine Mörderin. Allerdings gab es da vor vielen Jahren einen schrecklichen Vorfall an diesem Datum. Sie schiebt das Ganze beiseite. Doch dann taucht tatsächlich ein Mann mit dem Namen Arthur Grimm in ihrem Leben auf. Was ist damals geschehen? Hat sie einen Grund, diesen Mann zu töten?
Dies ist mein erstes Buch der Autorin Melanie Raabe und es hat mich von Anfang an gepackt. Die Örtlichkeiten sind gut und bildhaft beschrieben, so dass ich das Gefühl hatte, mich auch durch Wien zu bewegen. Hauptsächlich wird aus der Sicht von Norah berichtet.
Es dauert eine ganze Weile, bis wir mehr über Norahs Vergangenheit erfahren. Sie wirkt anfangs ziemlich geheimnisvoll. Dabei hat sie eine Art an sich, die sie mir nicht wirklich nahebringt. Norah brauchte eine Veränderung in ihrem Leben und hat einen Schnitt gemacht, aber nun fühlt sie sich einsam und weiß nicht so recht, ob das richtig war. Nach der Begegnung mit der Bettlerin fängt sie an, an sich selbst zu zweifeln und dann passieren auch noch ständig merkwürdige Dinge. Umso mehr erstaunt es mich, wie couragiert sie sich dann verhält, manchmal regelrecht leichtsinnig.
Auch die anderen Charaktere sind sehr gut beschrieben und nicht jeder ist leicht zu durchschauen. Aber auch für mich blieb die Geschichte bis zum Ende überraschend und undurchschaubar. Das Ende ist schlüssig, aber irgendwie fehlte mir doch manchmal etwas Spannung. Dennoch ein interessanter Psychothriller, der mit gefallen hat.

Ein Thriller vom Feinsten

Von: MelaKafer Datum : 29.07.2018

https://www.lovelybooks.de/mitglied/MelaKafer/

Die Journalistin Norah lässt ihr altes Leben in Berlin hinter sich und wagt einen Neuanfang in Wien. Doch schon kurz nach ihrer Ankunft prophezeit ihr eine Bettlerin in der Fußgängerzone, dass sie am 11. Februar am Prater aus freien Stücken eine Mann namens Arthur Grimm töten wird. Über ihr wohnt eine junge Frau, die genauso aussieht wie ihre beste Freundin Valerie, die sich mit sechszehn Jahren das Leben genommen hat. Sie fängt an Nachforschungen anzustellen. Hat Arthur Grimm etwas mit dem Tod von Valerie zu tun? Was hat es mit den SMS auf sich, die sie von einer Unbekannten erhält? Ist sie zu einem Mord fähig?
Ich war von der ersten Seite an gefesselt von diesem Buch. Die Sprache nimmt einen sofort mit und lässt einen nicht mehr los. Die Geschichte ist unglaublich spannend und verschlungen. Wieder ein absolutes Meisterwerk von Melanie Raabe. Sie ist der mein neuer Stern am Thrillerhimmel. Unbedingt lesen.

Mehr als spannend

Von: Buchlieblinge Datum : 27.07.2018

www.buchlieblinge.de

Inhalt:

Norah ist Journalistin und gerade von Berlin nach Wien gezogen. Denn in Wien möchte sie noch einmal ganz von vorne beginnen. Kurz nach ihrer Ankunft stellt sich ihr eine Bettlerin in den Weg und behauptet: "Am 11. Februar wirst du am Prater einen Mann namens Arthur Grimm töten. Aus freien Stücken. Und mit gutem Grund." Norah ist entsetzt, denn der 11. Februar hat für sie eine ganz besondere - nicht gerade schöne - Bedeutung. Dennoch tut sie die Bettlerin als verwirrt ab. Doch kurz darauf stößt sie tatsächlich auf einen Arthur Grimm und auch andere merkwürdige Dinge geschehen. Bis sich Norah schließlich fragt, ob sie tatsächlich einen Grund hat, Arthur Grimm zu töten.

Meine Meinung:

Ein passendes Buchcover

Das Buchcover passt wunderbar zu den anderen beiden Büchern von Melanie Raabe und ist auch zum Inhalt dieses Buches überaus passend. Mir gefällt es ganz gut, allerdings würde es im Buchladen wohl nicht direkt in mein Auge springen.

Ein spannender Schreibstil

Der Schreibstil von Melanie Raabe hat mich sofort gepackt. Er ist ziemlich spannend und die Kapitel sind relativ kurz gehalten, so dass es mich permanent dazu verführt hat, weiterzulesen und das Buch wirklich schwer aus der Hand zu legen war. Erst ist Norahs Vergangenheit sehr geheimnisvoll. Doch nach und nach erfährt der Leser, was in Wien passiert ist und vor allem auch, was es mit dem 11. Februar auf sich hat. Mir hat es sehr viel Spaß gemacht, nach und nach mehr über Norah und ihre Vergangenheit zu erfahren. Aber auch die Gegenwart ist sehr interessant, denn es passieren viele aufregende und verwirrende Dinge, die mich absolut an das Buch gefesselt haben. Großes Kompliment an Melanie Raabe, das war einfach toll!

Geheimnisvolle Charaktere

Wie schon erwähnt, war Norah für mich anfangs sehr geheimnisvoll und ich war ziemlich gespannt auf ihre Geschichte und was sie nach Wien geführt hat. Als Charakter ist sie mir zwar nicht wirklich ans Herz gewachsen, denn sie hat schon eine sehr spezielle Art, mit der ich mich nicht immer identifizieren konnte. Dafür hat sie mich aber oft sehr überrascht, denn sie ist unerschrocken und mutig und traut sich so manche Sache zu, von der ich ihr lieber abgeraten hätte. Überhaupt habe ich oft mit offenem Mund über Norah und ihre Aktionen gelesen und hätte sie am liebsten gebremst. Das hat wirklich viel Spaß gemacht und das Lesen zu etwas sehr Emotionalem gemacht.

Aber auch die anderen Charaktere, denen ich im Buch begegnet bin, haben mir alle gut gefallen. Max und Paul habe ich - im Gegensatz zu Norah - sofort in mein Herz geschlossen und bei manch anderem Protagonisten bin ich ziemlich überrascht worden. Wenn Ihr auch Protagonisten mögt, die nicht leicht zu durchschauen sind, dann seid Ihr hier genau richtig. Schnappt Euch das Buch und lest drauf los!

"Wir sehen die Welt nicht, wie sie ist. Wir sehen die Welt, wie wir sind."

Dieses Zitat von Seite 413 hat mich sehr beeindruckt und lässt mich einfach nicht mehr los, denn es ist so wahr. Es wird sicherlich noch einige Zeit in meinem Kopf herumspuken und das Buch in wunderbarer Erinnerung halten.

Mein Fazit:

"Der Schatten" von Melanie Raabe ist ein unglaublich spannender Thriller mit einem Ende, das mich wirklich komplett überrascht hat. Wer gerne bis zum Schluss des Buches miträtseln möchte und viele kleine und große Überraschungen mag, ist hier genau richtig. Ich hatte unglaublich spannende Lesestunden und kann das Buch nur absolut weiterempfehlen.

Der Schatten

Von: Christel Härich aus Erkrath-Hochdahl Datum : 24.07.2018

Ich mache das mal in Versorm:

Jetzt, wo die Sonne erbarmungslos brennt
und jeder schnell nach Hause rennt,
stellt sich mir ja schon die Frage:
Was tun an einem solchen Tage ?
Am 17.07.2018 morgens, wunderbar:
"ihr bestelltes Buch ist da"
so lautete die Mail -
ich eilte schnell.
Der Schatten von Melanie Raabe!
und sie hat eine ganz besondere Gabe:
Sie hält die Spannung bis zum Schluss,
dass man einfach weiterlesen muss.
Nach zwei anderen Werken, die ich auch besitze-
möchte ich anmerken:Danke, Frau Raabe, das ist Spitze!
Denn am 20.07. waren 414 Seiten gelesen,es hat sich gelohnt und ist spannend gewesen.
Ich freu mich auf den 11.September,
denn da liest Frau Raabe in unserer Buchhandlung selber.

Absolute Leseempfehlung

Von: Tintenhain Datum : 24.07.2018

https://tintenhain.de

Melanie Raabe schafft in ihrem neuesten Thriller ein spannendes Szenario. Eine Prophezeiung, die absurder nicht sein kann. Wieso wollte die junge Journalistin einen ihr unbekannten Mann töten? Ausgerechnet sie, die kaum einer Fliege etwas zuleide tun kann und mit der Ungerechtigkeit der Welt hadert. Norahs Waffen sind eher Worte und diese nutzt sie in Reportagen über Obdachlose oder psychischen und physischen Missbrauch von Frauen durch einflussreiche Männer. In einer Bank lässt sie einen Bankangestellten, der eben noch beleidigend und herabwürdigend mit einer Transgender-Kundin umgesprungen ist, sprachlos zurück. Das sind Norahs Waffen. Aber ein Mord?!

„Der Schatten“ steigt gleich in eine sehr düstere, bedrückende Atmosphäre ein, betont durch abgehackte, kurze Sätze, die schnell eine Beklemmung hervorruft, die sich wie ein dunkles Tuch auf die Seele legt. Norah wirkt wie gefangen und gleichzeitig getrieben. Die Ungerechtigkeit der Welt macht ihr zu schaffen. Als Journalistin versucht sie, Missstände aufzudecken und anzuprangern und doch zieht sie schon der Anblick der Fernsehnachrichten in einen Strudel aus Wut, Ohnmacht und Fassungslosigkeit. Man merkt sehr schnell, dass ein Ereignis aus der Vergangenheit auf ihr lastet. Immer wieder blitzen Erinnerungen auf, ausgelöst von Kleinigkeiten. Ein gefundenes Fressen für die Person, die alles daran setzt, dass Norah sich erinnert und ihre Schlüsse zieht.

Norah ist ein toller Charakter, stark und prinzipientreu, doch gleichzeitig möchte man sie fest in den Arm nehmen und trösten. Ich mochte sie sehr gern und auch ihre Einstellung zu aktuellen Themen wie die Asyldiskussion oder die #metoo-Debatte. Es ist unglaublich faszinierend, wie sehr sich diese junge, reflektierte Frau in einen Strudel der Manipulation hinein begibt und kaum realisiert, was eigentlich mit ihr geschieht. Zu sehr ist sie gefangen von der Suche nach Gerechtigkeit und den Schatten der Vergangenheit.

Melanie Rabe schreibt mitreißend und kraftvoll. Es entsteht ein Sog, dem man sich kaum entziehen kann. Dabei bekommt man durchaus immer kleine Puzzleteil zugespielt und ahnt auch schon, wie sich das Szenario aufbaut. Es ist faszinierend, wie man mitraten kann, sich aber trotzdem immer noch ein Stückchen von der Wahrheit entfernt befindet. Die zwischendurch eingestreuten Einblicke in die Gedanken des Drahtziehers lassen Spekulationen zu, verraten aber nicht zuviel. Sehr gefallen hat mir auch, dass alle Fäden wieder zusammengeführt werden und es für jede Nebenhandlung auch einen Abschluss gibt.

Ein wirklich tolles Buch, das ich nicht nur an einem Tag gelesen habe, sondern unbedingt auch weiterempfehlen möchte.

© Tintenhain

Ein absolutes Lesehighlight

Von: Nalik Datum : 24.07.2018

nalikslesewelt.blogspot.de

Melanie Raabe ist mit diesem Buch ein Meisterstück gelungen, dass sie definitiv auf gleicher Stufe mit den großen Autoren stehen lässt.

Zum Inhalt:
Norah wagt einen Neustart in Wien. Geflüchtet aus Deutschland vor privaten und beruflichen Dingen beginnt sie motiviert ihren Job als Journalistin. Doch kaum hat sie angefangen überschlagen sich die Ereignisse. Sie bekommt von einer Bettlerin prophezeit, dass sie am 11. Februar am Prater einen Mann namens Arthur Grimm töten wird. Einen Namen, den sie noch nie gehört hat, der sie von nun an aber ständig und überall begleitet. Als dann auch noch Sachen aus ihrer Wohnung verschwinden und andere dafür bei ihr auftauchen, ihre Freunde keine Zeit mehr für sie haben und sich von ihr abwenden steht Norah verzweifelt alleine da und fühlt sich bedroht. Wer möchte ihr schaden und spielt ihr so übel mit?

Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen. Raabe schafft es einen von Seite eins an direkt in die Geschichte hineinzukatapultieren und hält einen dann bis zur letzten Seite gefangen. Ich konnte dieses Buch nicht mehr zur Seite legen, so sehr hat es mich gefesselt und fasziniert. Ich muss gestehen, dass mir Norah nicht unbedingt sympathisch war, jedoch finde ich sie als Protagonistin geradezu passend und authentisch. Mir war bis zum Schluss nicht klar wie dieses Buch endet, alles ist möglich. Oft wurde ich im Buch auf eine falsche Fährte gelenkt. Dies versteht Raabe sehr geschickt zu tun. Auf dem Buch liegt ausserdem der Hauch von Mysteriösem, der dem Buch noch das gewisse Etwas verleiht.

Wer ein spannendes Buch lesen möchte, das einen so fesselt, dass man nur noch lesen möchte ist hier genau richtig.

Schatten der Vergangenheit

Von: sommerlese Datum : 21.07.2018

sommerlese.blogspot.de/

„Am 11. Februar wirst du am Prater einen Mann namens Arthur Grimm töten. Aus freien Stücken. Und mit gutem Grund.“ Die junge Journalistin Norah ist nach der Trennung von ihrem Freund nach Wien gezogen, als ihr eine alte Bettlerin diese Worte entgegenwirft. Norah ist verstört, denn mit diesem Datum, mit der Nacht des 11. Februar, verbindet sie schreckliche Erinnerungen. Sie tut das Ganze als irren Zufall ab und doch tritt dieser mysteriöse Mann namens Arthur Grimm in ihr Leben. Welchen Grund hätte Norah, sich an Grimm zu rächen? Hängt das mit dem Erlebten vom 11. Februar zusammen? Es gilt nun für Gerechtigkeit zu sorgen, fragt sich nur, wie!

"Die Einsamkeit kroch auf Norah zu wie die Flut." Zitat Seite 110


Mit Norah, lernen wir eine junge Frau kennen, sie ist 34, tätowiert und Journalistin. Gerade hat sie sich von ihrem Freund Alex getrennt und ist nach Wien gezogen, dort findet sie einen neuen beruflichen Wirkungskreis. Aber irgendetwas ist schräg an dieser Hauptfigur. Sie ist neben ihrer normalen Lebensweise innerlich zerrissen, wirkt oft niedergeschlagen und einsam und trägt ein dunkles Geheimnis mit sich. Irgendwie trägt sie die Mitschuld am Tod einer früheren, engen Freundin.

Melanie Raabe hat eine besondere Gabe, Bücher zu schreiben. Ich mag den Schreibstil, die kurzen, prägnanten Sätze, die atmosphärischen Beschreibungen. Ihre Thriller fallen durch ihren besonderen Schreibstil auf, der mich gespannt durch dieses Buch lesen lässt. Mit einfachen stilistischen Mitteln versteht es die Autorin geschickt, die Spannung durch das gesamte Werk aufrecht zu erhalten und am Schluss durch eine überraschende Wendung noch zu steigern.

Die Gedanken der Figuren und die intensive Ich-Erzählweise lassen die Charaktereigenschaften sehr deutlich präsent werden. Dadurch erlebt man die geschilderten Vorgänge auch intensiv mit und fühlt sich genau wie Norah von den Vorgängen überrollt. Es ist eine schauderhafte Vorstellung, wenn man angeblich zur Mörderin werden soll und diese Person nicht einmal zu kennen glaubt.

Es gibt einen Kritikpunkt, der mir zu diesem Buch auffällt, nämlich die etwas offensichtliche Verbindung einer bestimmten Figur, die neu in Norahs Leben tritt. Schnell war mir die Bedeutung dieser Person klar, allerdings konnte ich mir keinen genauen Reim darauf machen und insofern hat es auch dort noch eine Überraschung gegeben.


Ein einzelner vorhergesagter Mord und die atmosphärische Dichte um die Fragen, die dieser Mord aufwirft, sorgen für fesselnde Lesezeit und reichen für die Rahmenhandlung. Zumal der Thriller ohne blutrünstige Vorgänge und die in manchen Büchern üblichen rasanten Verfolgungsjagden auskommt.

Hier geht es viel subtiler zu, Norah wendet ihre journalistischen Recherchefähigkeiten an, zapft Internet-Quellen an und observiert das besagte Mordopfer. Nach und nach findet sie die Verbindung zu Arthur Grimm heraus und hätte damit sogar ein denkbares Mordmotiv, doch wird sie ihn töten?


Der Schatten ist ein unblutiger Thriller, ein sprachgewaltiges psychologisches Verwirrspiel, bei dem der Leser mit der Protagonistin den unweigerlich vorhergesagten Weg geht. Man wird in eine geheimnisvolle Handlung geführt, bei der sich eine Weissagung wie ein Schatten, ein Fluch über Norah legt, der sie zur Mörderin machen soll. Zur Mörderin an einem scheinbar unbekannten Mann, Arthur Grimm. Wer ist dieser Mann und welche Gründe könnten für Norah ein Mordmotiv sein? Wird sich diese Vorhersage erfüllen, auch wenn die Protagonistin noch so dagegen angeht? Als Leser ist es genau diese Frage, die einen antreibt weiter zu lesen. Die Inszenierung kommt wie erwartet, doch dann folgt eine überraschende Wende.


Der Schatten konnte mich mit seiner Sprache und dem psychologischen Verwirrspiel fesselnd unterhalten. Wer Thrillerdarstellungen lieber unblutig mag, für den ist dieses Buch perfekt. Die Spannung kommt durch die unheimlichen Vorgänge dennoch nicht zu kurz.

Meisterhaft! Nicht verpassen, es lohnt sich!

Von: Heidi Haspinger aus Meran Datum : 18.07.2018

Buchhandlung: Athesia Buch GmbH

Straße prophezeit, dass du töten wirst? Und dir auch noch Datum, Ort und den Namen deines Opfers nennt. Tust du sie als Verrückte ab und denkst nicht mehr daran oder beginnst du, zu grübeln und nachzuforschen? Wie Norah, eine Journalistin, die von Berlin nach Wien gezogen ist, um neu anzufangen. Und die beginnt, in dieser Prophezeiung eine Verbindung zu ihrer Vergangenheit zu sehen. Wird sie es tun? Wird sie den Mann wirklich töten?

Melanie Raabe versteht es meisterhaft, langsam einen Spannungsbogen aufzubauen und ihre Leser immer wieder mit neuen Wendungen zu überraschen. Ein psychologischer Spannungsroman um Verrat, Wut, Täuschung und Einsamkeit. In bildhafter Sprache erzählt und mit einem verblüffenden Finale. Für alle Leserinnen von Mary Higgins Clark und Sabine Kornbichler. Nicht verpassen, es lohnt sich!

Der Titel ist Programm

Von: Kim aus Wolfsburg Datum : 17.07.2018

Bei Melanie Raabes "Der Schatten" ist der Name Programm!
Während der gesamten Lesezeit ist es so, als ob über der Geschichte ein Schatten schwebt -
ein grauenhaftes Geheimnis, bei dem man hofft, dass es auch aufgeklärt wird.
Jede Person in diesem Buch scheint ein dunkles Geheimnis zu haben und das dunkelste ist das der Protagonistin selbst.
Durch einige unvorhersehbaren Wendungen wurde es auch nie langatmig.

Ich war von Anfang an gefesselt von dieser flüssigen und spannenden Erzählweise,
auch die kurzen Kapitel gefielen mir sehr gut (wenn man mal nicht so viel Zeit zum lesen hat, aber die Finger doch nicht vom Buch lassen kann).

Für mich ist dieser Roman uneingeschränkt weiterzuempfehlen.

Fantastischer Schreibstil - macht große Lust am Weiterlesen !!!

Von: Marian aus Augsburg Datum : 13.07.2018

"Vorsicht Spoiler !"
Wieder einmal hat es Melanie Raabe geschafft so fesselnd zu schreiben das man sofort nach der Leseprobe ihres Buches das ganze Buch weiter lesen möchte- sich am besten dafür eine Nacht um die Ohren schlagen würde weil die Leseprobe so spannend ist und an einer solch spannenden Stelle aufhört das man ganz heiß darauf ist wie die Geschichte weitergeht.
Eine Frau die der Journalistin Norah voraussagt sie wird am 11.Februar einen Mann Namens Arthur Grimm töten.
Sie beschließt bei ihrer neuen Redaktion in Wien ( Sie hat den Arbeitsplatz in Berlin verlassen als Journalistin- und bekam ein Jobangebot aus Wien) einen Artikel über Obdachlose zu schreiben.
Sie sucht die Frau die ihr die schlimme Voraussage machte sie würde den Mann "Arthur Grimm" töten- aber sie scheint wie vom Erdboden verschluckt zu sein.

Absolute Empfehlung für Liebhaber von spannenden Thrillern !!

Spannung wie in einem Hitchcock-Film

Von: Markus Felsmann aus Köln Datum : 25.06.2018

Buchhandlung: Siebter Himmel Bastei Lübbe GmbH

Melanie Raabe hat mit "Der Schatten" wieder einen spannenden Psycho-Thriller vorgelegt. Kaum zu glauben, dass sich die Autorin nach ihren vorangegangenen - ebenfalls sehr lesenswerten - Romanen noch steigern konnte. "Der Schatten" ist für mich ihr bester Thriller. Das Finale ist eine große Überraschung, mit der man so nicht gerechnet hat. Mein Thriller-Highlight im Herbst.

Sehr, sehr zu empfehlen!!!!!!

Von: Tanja Bemerl aus Waldmünchen Datum : 15.06.2018

Buchhandlung: Buchhandlung Gustav Fuss

***ACHTUNG SPOILER***



Wow, das nenne ich mal ein tolles Buch. Ich war gefesselt von der 1. Seite an. Es war sehr gut geschrieben und spannend ohne Ende. Ich war fasziniert, wie man mit dem Wissen, dass man am 11. Februar einen Menschen tötet umgeht, obwohl man doch kein Mörder ist. Und es dann „irgendwie“ doch tut.

Man wird dauernd in die Irre geleitet, und man leidet regelrecht mit Norah mit. Ein impulsives aber irgendwie schwer vorstellbares Ende. Gerade durch diese Manipulation von dem Professor.

Aber trotz diesem kleinen „komischen“ Ende ist das Buch der absolute „Hammer“.

Sehr, sehr zu empfehlen!!!!!!

Der Schatten könnte auch die Falle heißen

Von: Bettina Schmitt-Bauer aus Uettingen Datum : 03.06.2018

Buchhandlung: Spielhimmel

Bereits das Buch "Die Falle" der Autorin war sehr gut und raffiniert geschrieben. Der Schatten schlägt das Buch aber trotzdem für mich um Längen. Ich habe es in einem Zug durchgelesen und war verblüfft, wie die Autorin es versteht mit dem Leser zu spielen, clevere Wendungen einbaut und die Spannung bis ganz zum Schluß aufrecht erhält. Für mich ein Meisterwerk. Unbedingt lesen!

Spitzenklasse!!!

Von: Theresa Hans aus München Datum : 14.05.2018

Buchhandlung: Buchhandlung Franz Eberl

Spitzenklasse!!! Leider habe ich den Fehler gemacht, das Leseexemplar zu einer letzten Tasse Kaffee nach dem Frühstück in die Hand zu nehmen. Mann, Kinder, Haushalt - total vergessen! Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen.
Melanie Raabe hält die Spannung bis auf die letzten Seiten. Ich mochte auch die anderen Bücher von ihr, aber "Der Schatten" übertrifft sie noch.

„Der Schatten“ stellt vorheriges in den Schatten…

Von: Hauke Harder alias der "Leseschatz" aus Kiel Datum : 02.05.2018

Buchhandlung: Buchhandlung Almut Schmidt

Man hört oft, das dritte Buch soll immer das Beste sein. Melanie Raabe scheint dieses Sprichwort sehr angespornt zu haben. Gleich am Anfang, nach dem Prolog, wird man regelrecht in die „Schatten“ gezogen. Die Handlung ist sofort spannend und die Sprache ist flüssig und dennoch für einen Thriller kunstvoll. Die Charaktere sind sofort präsent und nisten sich in dem Kopf des Lesers ein. „Die Falle“ war ein sehr gelungenes Debüt. „Die Wahrheit“ konnte dann mit dem Debütroman nicht ganz mithalten, aber nun hat sich Melanie Raabe gesteigert und „Der Schatten“ stellt die vorherigen in den Schatten…