Leserstimmen zu
Parceval - Seine Jagd beginnt

Chris Landow

Ralf Parceval (1)

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Taschenbuch
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Was für ein Überraschungspaket! Auf den Punkt gebracht, steht "Parceval" für ACTION, SPANNUNG und GEWALT, und dies von der ersten bis zur letzten Seite und für wen dies einen guten Thriller ausmacht, der wird an "Parceval" nicht drum herum kommen - einem Rachefeldzug und einer Jagd quer durch Berlin! Die Story ist extrem temporeich und fantastisch konstruiert. Ich flog nur so durch die Seiten. Ralf Parceval ist ein Ex-Bundespolizist, ein Verhörspezialist und war als Polizeiausbilder in Afghanistan. Er ist ein Protagonist mit gaaaanz viel Charisma. Zu Anfang zweifelt man stark, ob man zu einem Mann, der fünfzehn Menschenleben auf dem Gewisse hat, Sympathien entwickeln kann. Aber man kann! Je mehr man über seine Vergangenheit erfährt, desto höher steigt das Sympathiepotential an. Parceval ist für mich einer dieser Helden, die für Gerechtigkeit und Verantwortung eintreten und bereit sind, dafür auch mit ihrem Leben einzutreten und persönliche Opfer zu bringen. Ein Mensch voller Ideale, der aber durch Umstände dazu getrieben wird, auch Mittel anzuwenden, die nicht von jedem gut geheissen werden. Genau so ein Mensch ist Ralf Parceval. Aus einer unheimlich interessanten und fesselnden Story hat der Autor Chris Landow mit Hilfe fantastischer Charaktere ein Maximum an Spannung herausgeholt. Die Charaktere entwickeln im Laufe der Geschichte Seiten und Züge, mit denen man zu Anfang nicht rechnet. Sie sind toll herausgearbeitet, sehr vielschichtig, nicht zu glatt. Nahezu jeder hat auch eine dunkle Seite. Grenzen werden permanent umgangen! Chris Landow ist übrigens laut Verlag das Pseudonym eines deutschen Bestsellerautors, dessen Romane sich millionenfach verkauft haben und in ein Dutzend Sprachen übersetzt wurden. Man fragt sich erst mal unwillkürlich: Ist es tatsächlich ein Autor, der auch mal andere Wege gehen will? Oder vielleicht doch ein No-Name-Autor der künstlich gepusht wird? Ich bin mir sicher, ersteres ist der Fall und ich habe schon so eine Ahnung, zu wem dieser Schreibstil passen könnte. Aber egal, ich liebe Chris Landows Schreibstil. Er schreibt sehr, sehr angenehm, weiß sich unkompliziert auszudrücken, würzt mit einer gehörigen Portion schwarzen Humors und erzeugt Spannung und Rasanz. "Parceval - seine Jagd beginnt" ist der grandiose Auftakt einer Reihe, die ich hundertprozentig weiter verfolgen werde. Ich freue mich schon auf den nächsten Teil.

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Bevor ich dieses Buch in die Hand genommen habe, hat es ein wenig Überzeugungsarbeit benötigt. Letztlich siegte die Neugierde und es zog bei mir ein und ich habe es nicht bereut. So viel kann ich schon einmal verraten. Zwar gibt es Momente, die ausbaufähig sind (Figuren wirken blass) und man merkt deutlich, wo der Autor wert auf Details legt (was zu Wiederholungen führt). Trotzdem unterhält einen die Geschichte von der ersten bis zur letzten Sekunde. Gemixt mit der Frage danach, was gerecht ist oder nicht, klebt man außerdem an den Worten und Gedanken der Charaktere. Selbst der Actionanteil und die dazugehörige Vergangenheit von Parvecal, geben ein stimmiges Bild ab. Oft wird hier übertrieben oder es wirkt wie ein schlechter “Alarm für Cobra 11” – Moment. Obwohl, gibt es da auch gute Szenen? Wie auch immer, hier bleit man jedenfalls größtenteils davon verschont. Die Story aus diesem Buch bietet zudem eine gute Grundlage für kommende Bände und wenn das Level so bleibt oder sich sogar verbessert, bleibe ich gerne am Ball! >> Ein Lesetipp für Liebhaber von Menschen mit zwielichtiger Vergangenheit!

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Actionfilm als Buchform

Von: Buecherseele779 aus Hochrhein

03.04.2019

Ralf Parceval hat 15 Mensch auf dem Gewissen - nach deutschem Recht ist er ein Mörder und sitzt lebenslänglich im Gefängnis. Doch Parceval hat seine „Mission“ noch nicht beendet und als der Chef der Berliner Kripo Parceval für 24 Stunden aus dem Gefängnis holt um einen Zeugen zu verhören, es geht um das Leben eines Mädchens, nutzt Ralf Parceval seine Chancen. Doch der aktuelle Fall der Berliner Kripo hat auch mit seiner Vergangenheit zu tun.... Hier liest man auf jeden Fall einen Actionfilm in Buchform und im Prinzip bleibt es jedem selbst überlassen ob er dies gut findet oder eher nicht. Vorweg vielleicht gut zu sagen - dieser Thriller ist jetzt nichts für schwache Gemüter, der Autor beschreibt gewisse Szenen sehr detailliert. Der Plot klingt vielversprechend, die ersten Seiten fliegen nur so dahin und ehe man es sich versieht ist man schon mitten in der Geschichte. Der Schreibstil ist locker, fesselnd und konnte mich umgehend für sich einnehmen. Ralf Parceval ist ein Mann der einiges bei der Bundespolizei gelernt hat, er ist ehemaliger Ausbilder für Polizisten in Afghanistan und seine Verhörmethoden haben Stil. Für Parceval gibt es nur eine Gerechtigkeit – seine eigene, aber trotzdem ist er kein Mensch der wegsieht sondern versucht zu helfen, aber eben auf seine eigene Art und Weise. Er handelt wenn er es für nötig hält, im Notfall gegen das Gesetz, gegen die Rechtsprechung, gegen die Gesellschaft, ich denke da muss man schon genau überlegen ob man sich auf diesen Thriller einlassen möchte. Die Rückblicke die es in der Geschichte gibt, seine Zeit in Afghanistan, fand ich sehr gelungen, interessant, erschreckend und doch realitätsnah. Ein Thriller der Lust auf weitere Bücher mit Parceval macht, ich möchte unbedingt wissen was er mit der Zeit in Afghanistan auf sich hat, wo gewisse Menschen sind, was es mit dem Video auf sich hat und was Ralf Parceval bereit ist zu geben um endlich Gewissheit zu erlangen. Ein Thriller der Spannungsgeladen ist, mit einem sehr sympathischen Ralf Parceval der sich manchmal doch selbst im Weg steht, manchmal mit etwas brutalen Beschreibungen und Handlungen aber mich konnte der Thriller absolut fesseln, packen und mitreißen. Für Thriller und vor allem Actionfans ist dieses Buch auf jeden Fall zu empfehlen! weniger

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Hier liest man auf jeden Fall einen Actionfilm in Buchform und im Prinzip bleibt es jedem selbst überlassen ob er dies gut findet oder eher nicht. Vorweg vielleicht gut zu sagen - dieser Thriller ist jetzt nichts für schwache Gemüter, der Autor beschreibt gewisse Szenen sehr detailliert. Der Plot klingt vielversprechend, die ersten Seiten fliegen nur so dahin und ehe man es sich versieht ist man schon mitten in der Geschichte. Der Schreibstil ist locker, fesselnd und konnte mich umgehend für sich einnehmen. Ralf Parceval ist ein Mann der einiges bei der Bundespolizei gelernt hat, er ist ehemaliger Ausbilder für Polizisten in Afghanistan und seine Verhörmethoden haben Stil. Für Parceval gibt es nur eine Gerechtigkeit – seine eigene, aber trotzdem ist er kein Mensch der wegsieht sondern versucht zu helfen, aber eben auf seine eigene Art und Weise. Er handelt wenn er es für nötig hält, im Notfall gegen das Gesetz, gegen die Rechtsprechung, gegen die Gesellschaft, ich denke da muss man schon genau überlegen ob man sich auf diesen Thriller einlassen möchte. Die Rückblicke die es in der Geschichte gibt, seine Zeit in Afghanistan, fand ich sehr gelungen, interessant, erschreckend und doch realitätsnah. Ein Thriller der Lust auf weitere Bücher mit Parceval macht, ich möchte unbedingt wissen was er mit der Zeit in Afghanistan auf sich hat, wo gewisse Menschen sind, was es mit dem Video auf sich hat und was Ralf Parceval bereit ist zu geben um endlich Gewissheit zu erlangen. Ein Thriller der Spannungsgeladen ist, mit einem sehr sympathischen Ralf Parceval der sich manchmal doch selbst im Weg steht, manchmal mit etwas brutalen Beschreibungen und Handlungen aber mich konnte der Thriller absolut fesseln, packen und mitreißen. Für Thriller und vor allem Actionfans ist dieses Buch auf jeden Fall zu empfehlen!

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Parceval

Von: Michael Winkelmann aus Potsdam

01.04.2019

Ein wirklich rasant spannende Geschichte, die ihren Anfang in Afghanistan nimmt und in Berlin Jahre später zum Shodown führt. Ein spannende Geschichte, die man einem Zug durchlesen möchte. Fast ein Zwang.

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Ich bin beim Büchershoppen eher zufällig über dieses Titel gestolpert und war sofort angefixt. Mit Ralf Parceval ist es Landow gelungen einen Charakter zu erschaffen, wie es nicht vielen Autoren und Autorinnen da draußen gelingt: der perfekte Antiheld! Das gesamte Buch über, war ich mir nicht sicher, ob ich wirklich warm mit ihm werden könnte, oder ob er einfach nur ein großes, selbstverliebtes A***och ist. Doch seine weiche Seite zeigt sich auch immer wieder, weshalb es mir mittlerweile nicht mehr möglich ist ihn nicht zu mögen. Auch die restlichen Charaktere sind dem Autor sehr gelungen und konnten durch Facettenreichtum und Authentizität überzeugen! Der Handlungsbogen baut sich kontinuierlich immer mehr auf und weiß auch an den richtigen Stellen aufzulösen, weshalb keine Langeweile aufkommt. Lediglich am Anfang gibt es eine Szene in einem Waldstück, die mir zu überspitzt war. Aufgrund des offenen Endes und der vielen noch unbeantworteten Fragen, hoffe ich, dass ich nicht allzu lange auf eine Fortsetzung warten muss. Hinter dem Autorennamen "Chris Landow" versteckt sich laut Klappeninfo ein berühmter deutscher Krimiautor, der auch schon einige Werke im Ausland verfasst hat: Meine Vermutung: Sebastian Fitzek. Warum? Bereits als Max Rhode hat er ein Buch unter Pseudonym veröffentlich, wenn auch als Offenes Pseudonym. Die kurzen Kapitel und auch der Schreibstil erinnerten mich stark an Fitzek, ebenso das "Feeling" beim Lesen. Und zuguter Letzt: Das Handlungsschema: Setting - Berlin, verschwundenes Kind und der Protagonist ist ein "gebrochener Mann", der sich auf die Suche macht, das Kind zu finden. Auch die Chemie zwischen parceval und seiner "Partnerin" erinnerte stark an die "Beziehung" in der Augendilogie. Ich bin gespannt, ob ich recht behalte, beziehungsweise, ob das Pseudonym generell aufgelöst wird. Fazit: Ein wirklich gelungener erster Teil einer Thrillerreihe, der Lust auf mehr macht.

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Darum geht's: Weil er 15 Menschen ermordet hat, sitzt der ehemalige Polizist Ralf Parceval in Berlin im Gefängnis. Der Polizeichef traut ihm eine Skrupellosigkeit zu, die er sich selbst als Staatsdiener nicht erlauben kann, und holt Parceval heimlich aus dem Knast. Er soll einen Mann mit allen Mitteln verhören, der ein junges Mädchen, die Tochter eines Bauunternehmers, entführt hat und eisern darüber schweigt, wo sich sein Opfer befindet. Dabei ist das ein Spiel gegen die Zeit - das Mädchen muss schnell gefunden werden, damit man es noch lebend entdeckt. So fand ich's: Schon der Einstieg war filmreif und hat das Kopfkino gleich auf volle Touren gebracht. Der dicke BMW, der auf vier geplatzten Reifen nachts einsam auf dem Flughafengelände des BER steht und den zwei Wachleute misstrauisch umschleichen. Um dann entsetzt festzustellen, dass der Innenraum voller Zement ist und der Fahrer noch auf seinem Sitz befindlich darin zerquetscht wurde. Ab da geht es weiter ohne ruhigere Passagen, denn die Handlung wird Szene für Szene vorangetrieben und lässt einen nicht mehr los. Die Kapitel sind kurz und verführen dazu, noch eines und noch eines und dann schnell dieses auch noch zu lesen. Und Parcevals Geschichte an sich tut ihren Teil dazu, denn erst versucht er, so schnell wie möglich das entführte Kind zu finden und dann, als er durch die vorübergehende Freiheit seine Chance sieht, der lebenslangen Gefängnishaft zu entkommen, ist er ständig auf der Flucht und getrieben von nur einem Gedanken, der sein ganzes Leben bestimmt. So ganz logisch geht es nicht immer zu bei diesem ersten Band einer neuen Thriller-Reihe. Man darf nicht allzu viel darüber nachdenken, wie wahrscheinlich es ist, was da passiert und ob der Zufall da nicht einmal zu oft zur Hilfe genommen wurde. Egal, denn der Focus liegt hier auf flotter Spannung und aufregender Action, die mich definitiv mitgerissen und mit astreinem Popcorn-Kopfkino wunderbar unterhalten haben. Und auf Parceval. Die Bösen sind böse und die Guten sind gut in diesem Buch, ganz eindeutig und schnell identifizierbar. Nur Parceval (und Ksenia) stehen dazwischen. Parceval hat einen Massenmord begangen und wurde dafür rechtskräftig verurteilt. Doch wir erfahren - in vielen kurzen Rückblenden ziemlich eindringlich - seine Gründe dafür und man entwickelt ein gewisses Verständnis für seine Taten. Ein Held mit reiner Weste ist er dennoch nicht. Er setzt Gewalt ein, ohne deswegen ein schlechtes Gewissen zu haben. Er hat seine ganz eigenen Moralvorstellungen und auch wenn er einem als Rächer derjenigen, die sich nicht selbst helfen können, in manchen Situationen durchaus sympathisch ist, geht er doch oft einen ungesetzlichen und für viele damit auch immer falschen Weg. Auch wenn das Thema nicht lang und breit philosophisch betrachtet wird, schwingt durch den ganzen Roman doch immer die Frage, wie weit man mit seinem Sinn für Gerechtigkeit, in seinem Rachedurst und beim Schutz Unschuldiger gehen darf. Parceval tut, was sein Gewissen ihm vorgibt und ist damit Held und Antiheld in einer Person. Mir hätte es gut gefallen, wenn sich dieser Aspekt auch bei anderen Figuren des Romans mehr widergespiegelt hätte, doch der Figur Parceval hat seine Art, Vorgaben von außen zu ignorieren und sich nur auf seinen eigenen inneren Morlkompass zu verlassen, ein interessantes Flair verliehen. Natürlich frage ich mich, welcher Autor sich hinter dem Pseudonym Chris Landow verbirgt. Aber egal, wer diesen spannenden Baller-Film für's innere Auge geschrieben hat, er hat es spannend und unterhaltsam getan und dafür gesorgt, dass ich das Buch quasi in einem Rutsch durchgelesen habe.

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Schon auf den ersten Seiten verspürt man die Sucht, immer weiterlesen zu wollen. Eine Leiche ... in einem Auto... na ja, soweit eigentlich nichts ungewöhnliches. Aber das der Fahrgastraum inklusive dem Toten bis zum Armaturenbrett mit Beton ausgegossen war ... das war schon gewaltig. Jeder noch so geübte Thrillerleser wird an dieser Stelle erstmal kräftig schlucken, aber wie ich, sofort weiterlesen wollen. Durch die kurzen Kapitel schafft der Autor viel Spannung und eine teilweise sehr düstere Stimmung. Die Nerven liegen sozusagen blank und das Fingernagelknabbern geht weiter. Parcevals Figur bleibt zwar bis zum Schluß irgendwie undurchsichtig, aber dennoch strahlt sie das gewisse Etwas aus. Oder ist es gerade das Unnahbare, was so anziehend wirkt. Obwohl er sehr aktiv und gewaltbereit ist, gibt es doch Momente, in denen er verletzlich wirkt. 📚 Fazit 📚 Mir hat dieser Auftakt zu einer neuen Thrillerreihe sehr gut gefallen. Er ist actionreich und die Story ist sehr rasant, aber dennoch unterhaltsam. Die Lesezeit verging bei mir ziemlich fix, da ich immer mehr wissen wollte und auch der Schreibstil meiner Neugier sehr zugetan war.

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