Leserstimmen zu
Palace of Glass - Die Wächterin

C. E. Bernard

Palace-Saga (1)

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Paperback
€ 14,00 [D] inkl. MwSt. | € 14,40 [A] | CHF 20,50* (* empf. VK-Preis)

Nachdem ich dieses Buch seit Monaten auf dem SuB liegen habe und meine Freundin ständig davon geschwärmt hat musste ich es unbedingt lesen. Ich mag Mehrteiler eigentlich nicht so gerne, besonders nicht wenn es um die gleichen Protagonisten geht. Denn manchmal werden genau diese Geschichten unnötig in die länge gezogen. Aber ih muss sagen das mir dieser erste Band der Reihe sehr gut gefallen hat. Ich muss leider gestehen das ich etwas brauchte um in die Geschichte rein zukommen. Das lag vor allem an dieser ungewöhnlichen Welt, die sehr an das viktorianische Zeitalter angelehnt wurde, aber in der Zukunft spielte. Das verwirrte mich gerade am Anfang ein wenig. Zudem musste ich mir die Gesetze notieren und die verschieden Arten der Magdalenen um durchzusteigen. Aber ich muss sagen das die Autorin diese komplexe Welt sehr gut durch dacht hat. Denn sie wurde sehr glaubhaft rübergebracht. Zur Geschichte, in London herrschen strenge Gesetze. Es ist den Menschen untersagt sich gegenseitig anzufassen oder zu berühren. Auch zufällige Berührungen werden, durch spezieller Kleidung, somit verhindert. Rea lebt in dieser Stadt und für sie ist dieses Gesetz furchtbar. Denn sie ist eine Magdalene. Sie baucht die Berührungen der anderen Menschen. Durch diese Gabe kann sie nicht nur die Gedanken durch Berührung lesen sondern auch noch zu ihrem Vorteil manipulieren. Um ihr Verlangen nach Berührungen zu besänftigen macht Rea bei den illegalen Faustkämpfen mit. Dort muss sie keine Handschuhe tragen und kann ihre Gegner dadurch berühren. Doch das Glück wärt nicht lange denn sie wird entdeckt und zum König gebracht. Der König will das sie den Kronprinzen beschützt. Die Frage bleibt warum gerade sie? Doch leider bleibt ihr nicht viel Zeit sich darüber Gedanken zu machen, denn es folgt das nächste Attentat auf den Prinzen. Wie ich bereits erwähnte hat mir diese Geschichte ganz gut gefallen. Sie war spannend und mitreißend beschrieben und brachte auch ein wenig Gefühl mit sich. Besonders der innere Konflikt der Protagonistin und die verbotene Liebesbeziehung zum Prinzen wurde ihr sehr schön und berührend dargestellt. Bis zum Schluss bleibt auch die Frage wer ist der Maulwurf? Ich habe immer wieder mit Rea gerätselt. Welche Motive könnte der oder diejenige haben? Als es dann aufgedeckt wurde war ich doch ziemlich überrascht. Aber im nachhinein ergab genau dieser Charakter Sinn. Dennoch sehr überraschend und schlüssig. Die vielen Charaktere in dieser Geschichte konnten mich auch vom Buch überzeugen. Besonders die Beziehung zwischen Rea und ihren Bruder fand ich sehr authentisch und ergreifend. Beide haben in ihrem Leben schon einiges durch gemacht und stehen sich sehr nahe. Selbst der Kronprinz Robin war ein sehr interessanter Charakter von dem man in den nächsten Bänden hoffentlich mehr erfährt als es jetzt der Fall war. Gerne würde ich euch auch mehr über jeden einzelnen Charakter erzählen aber ich hab große Sorge das ich dann aus versehen Spoilern würde. Ansonsten waren die authentisch und tiefgründig dargestellt. "Palace of Glass" ist ein sehr gelungener Auftakt dieser Fantasy Reihe. Auch wenn zu Anfang einige Probleme hatte in die Geschichte rein zukommen, hat mich diese Geschichte wunderbar unterhalten. Die Charaktere, die komplexe Welt sowie die Spannung und die Emotionen konnten mich zum Schluss begeistern und umhauen. Besonders gelungen fand ich das Ende. Dieses war zwar sehr rasant gestaltet dennoch war war es ein gutes Ende. Auch wenn es nicht klassische Happy End war. Natürlich bleiben noch einige Fragen offen. Daher bin ich sehr gespannt wie es in den anderen Teilen weitergeht.

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Viele haben darüber geredet, die meisten in den höchsten Tönen geschwärmt. Ich war mir so recht sicher, dass mich das Buch nicht enttäuschen würde. Und ich hatte recht: Meine unglaublich hohen Erwartungen wurden noch einmal übertroffen und das Buch gehört zu meinen liebsten Büchern 2018. Die Rede ist von Palace of Glass: Die Wächterin von C.E. Bernard. Eine Welt, verankert in Zukunft und Vergangenheit Zuerst habe ich mich in das Setting verliebt. Es ist eine Mischung aus Zukunft und Mittelalter und spätestens seit der Königin der Schatten stehe ich darauf unglaublich. Aber nicht nur das: Es gibt Magdalenen. Was genau diese sind, möchte ich an dieser Stelle nicht weiter erläutern, um nicht unnötig vorzugreifen. Allerdings hat ich das Konzept dahinter sehr beeindruckt: Man darf sich nicht mehr berühren! Die Menschen verstecken sich hinter Stoff und haben ihre Hände jederzeit in einem Kummerbund, der sie so vor zufälligen Berührungen schützt. Eine eindrucksvolle Welt, die auch sehr stark auf feministischen Ansätzen basiert und mich einfach enorm angesprochen hat. Außerdem gibt es ein Königshaus und ich liebe Geschichten, in denen ein Königshaus eine wichtige Rolle spielt. Eindrucksvolle Charaktere Rea war ein toller und vielschichtiger Charakter. Wie viele Protagonist*innen in Dystopien hat sie eine sehr rebellische Ader und spielt sie im Buch so gekonnt aus, dass man sie einfach lieben muss. Schnell spinnt sich um sie eine unglaublich spannende Geschichte voller Gefühle, Intrigen und spannenden Szenen, sodass man das Buch eigentlich nicht aus der Hand legen will. Besonders gut gefallen haben mir außerdem die ganzen Nebencharaktere. Sie waren alles andere als blass und so unterschiedlich gestaltet, dass sie enorm viel Persönlichkeit hatten. Ebenso wie mir Rea, hat man mit ihnen durchweg mitgefühlt und ich habe den einen oder anderen Favoriten in ihnen gefunden. Ich freue mich schon wahnsinnig auf die beiden Fortsetzungen, die glücklicherweise schon hier darauf warten, gelesen zu werden. Während der erste Roman in London spielt und etwas von dem britischen Flair einfängt, das wir aus Sherlock Holmes Romanen kennen, wird Band 2 in Paris spielen. Ich freue mich darauf zu lesen, wie diese Stadt von C.E. Bernard umgesetzt wird und hoffe, dass auch der Rest der Trilogie mich nicht enttäuschen wird. Palace of Glass: Die Wächterin ist Überraschung und Lesehighlight zugleich. Ich liebe alles an diesem Buch! Das tolle Setting, der royale Anteil, die Protagonistin Rea und alle anderen Charaktere ebenso wie den Schreibstil und die Geschichte selbst. Ich freue mich wahnsinnig auf den Rest der Reihe und kann euch den Auftakt nur ans Herz legen, falls ihr ihn nicht schon gelesen habt.

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Titel: Palace of Glass Autorin: C. E. Bernard Verlag: Penhaligon Verlag Reihe: Palace-Saga 1 Seitenanzahl: 416 Seiten Aufmachung: Paperback, Klappbroschur Preis: 14,00 € DE ISBN: 978-3-7645-3195-9 KLAPPENTEXT: London wäre ein Ort, an dem Tugend und Angst regieren. Ein hartes Gesetz untersagt den Menschen, die Haut eines anderen zu berühren. Denn die Bevölkerung und insbesondere das Königshaus fürchten die Gefahr, die von den sogenannten Magdalenen ausgeht – Menschen, deren Gabe es ist, die Gedanken anderer durch Berührung zu manipulieren. Die junge Rea zeigt so wenig Haut wie möglich. Einzig während illegaler Faustkämpfe streift sie ihre Handschuhe ab. Doch wie kommt es, dass die zierliche Kämpferin ihre körperlich überlegenen Gegner stets besiegt? Und warum entführt sie der britische Geheimdienst? Bald erfährt Rea, dass sie das Leben des Kronprinzen beschützen muss. Doch am Hof ahnt niemand, dass sie selbst sein größter Feind ist. (Quelle: Random House) COVER: Ich finde des Cover passt gut zu der Geschichte, welche sich hinter diesem Cover steckt. Die rote Seide, welche auf dem Cover zu sehen ist, ist auch in dem Buch ein recht großes Thema spielt. Ansonsten ist es kein wirklich besonderes Cover, es hat mich einfach nicht wirklich ansprechen können. Klar ist es eine wirklich coole Idee die drei Teile durch die rote Seide zu verbinden in dem man sie nebeneinander stehen hat es verleitet einen einfach auch dazu die anderen beiden Bände noch zu kaufen um es vollständig im Regal zu haben. Ansonsten ist es ein sehr schlichtet Cover, welches durch die rote Seide dominiert wird, welche hier auf dem Cover zu finden ist. MEINE MEINUNG: JA, fangen wir heute mal mit der Geschichte an sich an, denn anfangs dachte ich nach dem ich dann doch mal zu dem Buch gegriffen habe; es war ein absoluter Fehlkauf. Denn mich konnte die Geschichte einfach im ersten Viertel nicht packen. Ich stehe eigentlich eh nicht so auf die mega gehypten Bücher, eher auf Unbekanntere, aber hier habe ich mich dann einfach durch die ganzen Beiträge auf Instagram dazu verleiten lassen, mir das Buch doch zu zulegen. Als ich dann aber gesehen habe, dass im ersten Viertel so gut wie nichts passiert, dachte ich mir, ich habe einfach anfangs doch damit richtig gelegen, es mir nicht zu kaufen. Tja das hat sich aber recht schnell geändert. Das nur so vorweck, falls es euch auch so gehen sollte. Aber es fängt damit an, dass wir Rea begleiten, in eine Welt, die uns so nicht wirklich bekannt ist. Denn in dem London, in der sie lebt, sind Berührungen untersagt und man muss seine nackte Haut komplett verhüllen. Dies geschieht alles aus einem Grund. Dieser nennt sich Magdalena und dies sind Personen, die durch Berührungen der nackten Haut eines anderen mit ihrer in die Gedanken und das Erlebte eintauchen können. Vor genau diesen hat die Menschheit und ihr König mehr als nur Angst und deswegen werden diese gejagt und ihnen öffentlich der Prozess gemacht. Auch Rea ist eine solche Magdalena und sie nutzt den Straßenkampf, um ihre Haut- und Geistgier zu stillen. Klar ist es mehr als nur gefährlich sich in solche Verbindungen zu verstricken, jedoch nimmt sie das Risiko auf sich, nur um einmal das auszuleben, was sie ist. Als sie dann aber nach einem Kampf verfolgt wird, flüchtet sie vor dem Mann und sie hofft einfach das alles gut wird und dass ihr und ihrem Bruder nichts passiert. Als sie jedoch in den nächsten Tagen dann von einem Herrn überrascht werden, der zur königlichen Garde gehört, fürchten sich ihr Bruder und sie. Rea will flüchten, da sie Angst hat, dass man hinter ihr Geheimnis gekommen ist und sie umbringen will, doch mit dem was dann passiert hat weder sie noch ihr Bruder gerechnet, denn es verändert das Leben der beiden von Grund an. Mehr mag ich euch jedoch zu der Geschichte nicht mehr verraten, denn ich will euch nicht spoilern zu dem was alles noch passiert. Nur eins: wir haben zwei wirklich fantastische Protagonisten. Rea ist eine wirklich starke Frau, die ihr Geheimnis zu hüten weiß und sich nicht mal denen anvertraut, bei denen sie fast zu 100 % weis, dass sie es nicht verraten würden. Doch wer hätte nicht Angst, wenn es dabei um sein eigenes Leben geht. Rea ist aber eine Frau, die sich nicht unterkriegen lässt und immer weiter kämpft, auch wenn es aussichtslos erscheint. Sie gerät jedoch oft in einige Situationen, in denen ich an ihrer Stelle ganz klar aufgegeben hätte oder einfach die Nerven verloren hätte. Robin, unser zweiter Protagonist in diesem Buch, hat zwei Seiten, die er wechseln kann wie seine Klamotten. Er ist der Prinz, welcher Reas Leben auf den Kopf stellt und welches von seinem Vater recht doll fremdbestimmt wird. Robin ist an sich, wenn er mal seine so eiskalte und seriöse Seite ablegt, ein wirklich charmanter junger Mann, welcher die Herzen anderer Frauen sicher höher schlagen lässt. Doch auch er hütet ein Geheimnis, welches Rea vielleicht zum Verhängnis wird. Aber das müsst ihr selber herausfinden. Mehr mag ich zu den einzelnen Protagonisten nicht verraten. Aber nun mal etwas zum Schreibstil der Autorin. Er ist wirklich schön flüssig und man kann gut ein paar hundert Seiten hintereinander weg lesen und man hat kaum Probleme auch nach einer kleinen Paus wieder in das Buch hinein zu finden. Ich habe dieses Buch nach dem es in dern ersten Seiten, was die Geschichte anging, etwas geschwächelt hat, auch durch den flüssige Schreibstil gut Fahrt aufgenommen und ich habe mich mitgenommen gefühlt. Ich habe keine Stellen in diesem Buch gehabt, in denen ich mich nicht unterhalten gefühlt habe, gerade gegen Ende ist es auch richtig schön spannend geworden, was durch den Schreibstil immer wieder unterstrichen wurde. Alles in allem ein wirklich schöner und leichter Schreibstil der von jedem verstanden werden kann. FAZIT: Eine Gesichte die am Anfang recht geschwächelt hat und mich erst im zweiten Viertel wirklich für sich gewinnen konnte. Jedoch hat die Geschichte mich dann so richtig mitgerissen und es hat mir Spaß gemacht zu erfahren, was alles rund um Rea und Robin passiert. Rea ist eine Protagonistin mit der ich nicht wechseln möchte, denn die Kraft, die sie mitbringt, hege ich in mir nicht, genau deswegen hat sie mich so begeistern können. Das Buch bekommt 4 von 5 Sternen, weil mich das Cover nicht für sich begeistern konnte, sowie auch der Anfang nicht. Ansonsten ist dieser Band ein wirklich guter Einstieg in die Saga

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Meine Meinung: Rea ist eine Magdalena. Sie und ihresgleichen werden vom König regelrecht ausgerottet. Und nur wegen ihnen sind in dem ganzen Land Berührungen verboten. Doch dies stellt ein großes Problem für Rea dar, denn wenn sie keine Haut berührt, hat sie das Gefühl sie würde durchdrehen. Und dann wird sie auch noch eingestellt, um die geheime Leibwächterin des Prinzen zu werden. Das macht die ganze Sache nicht wirklich einfacher. Denn trotz ihrer Willensstärke und ihrer toughen Art steckt in ihr ein zerbrochenes Mädchen, mit einem Geheimnis, für welches sie nichts kann, da sie so nun mal geboren ist. Der Prinz scheint der einzige Lichtblick in ihrem Leben zu sein, denn er verbringt Zeit mit ihr und schenkt ihr sein Vertrauen, sodass beide die Regeln für einige Momenten brechen. Robin ihr Geheimnis zu verraten, könnte all das Glücksgefühl zerstören. Außerdem sind da auch noch Attentäter, die es auf den Prinzen abgesehen haben. Rea war mir von Anfang an sympathisch, sie lässt sich von nichts und niemandem runterbringen, so wie ich die Protagonistinnen mag. Sie nutzt ihr Geheimnis zum Vorteil aller, so gut es ihr eben möglich ist, ihr Herz ist am rechten Fleck. Sie kämpft sich durch und der Leser merkt, dass sie ein großer Familienmensch ist oder in diesem Falle Freundeliebhaber. Sie fühlt sich wohl, wenn ihr Vertrauen und Behütung gegeben wird und nutzt dieses nicht aus. Ich mochte sie sofort und auch jetzt kann ich eigentlich nur positiv über sie sprechen. Robin allerdings habe ich mir vollkommen anders vorgestellt. Im Klappentext wird er als unnahbar und arrogant beschrieben, mir fehlten jedoch diese Eigenschaften an ihm besonders. Beim "Kennenlernen" war er natürlich unnahbar, aber da war er auch nur ein Fremder. Arrogant und unnahbar stelle ich mir anders vor und so wurde Robin für mich eigentlich größtenteils langweilig. Auch im entscheidenden Moment hatte mich nicht gewundert, wie er reagiert hat und seine Handlungen waren etwas zu vorhersehbar meiner Meinung nach, was ich schade finde, denn meine Vorstellung vom Prinzen hatte mir sehr gefallen. Deshalb fand ich ihre Beziehung zueinander auch ziemlich vorhersehbar und wie gesagt etwas langweilig. Für meinen Geschmack war ein Ticken zu viel Romantik drin, jedenfalls was Robin angeht. Seine Worte, seine Handlungen waren mir einfach zu viel, für einen Prinzen der doch unnahbar und arrogant ist. Natürlich finde ich die Unterstützung zu Rea wundervoll, aber diese hätte einen ticken später kommen sollen. Ich weiß nämlich nicht, in welchem Moment Robin Rea verfallen ist, weil es einfach nichts Besonderes an ihrer Beziehung für mich gab. Die Handlung war in Ordnung, jedoch auch anders als ich es mir vorgestellt habe. Die Geschichte an sich hat mir wirklich gefallen und das Setting, die Idee ist einfach fantastisch. Solch eine Welt habe ich noch nie erlebt und das gefällt mir wirklich sehr. Trotz anfänglicher Schwierigkeiten habe ich mich in der Welt wirklich zuhause gefühlt, die Autorin hat mich da wirklich mitgenommen. Die Beschreibungen der ganzen Orte waren auch wirklich wundervoll, was auch am Schreibstil liegt. Jedoch fehlte mir die ganze Zeit über die hochemotionale Spannung, die kam erst zum Ende hin, was ich wirklich schade finde. Emotionen und Tiefe hat mir ein wenig gefehlt. Der Schreibstil der Autorin ist wirklich super. Sie hat mich in ihre Welt entführt, ich konnte die Kapitel wirklich verschlingen trotz fehlender Spannung. Er ist einfach zu lesen und wird aus Rea's Sicht in der Ich-Perspektive geschrieben, so ist der Leser ihr noch näher. Möglicherweise hat mir daher Robin's Sicht gefehlt und ich deshalb nicht so mit ihm warm wurde, wie erhofft. Fazit: Ein guter Auftakt einer Reihe, das mich jedoch nicht ganz überzeugen konnte. Mir hat leider die Spannung gefehlt und mit dem männlichen Protagonisten wurde ich leider nicht warm, da ich mir etwas anderes vorgestellt hatte. Es bekommt dementsprechend 3 von 5 Krönchen!

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Wer wie ich gern Bücher aus verschiedenen Genres liest, kennt bestimmt das Gefühl von “das richtige Buch zum falschen Zeitpunkt”. Manchmal passt es gerade einfach nicht. Sei es Schreibstil, Charaktere oder das Setting– irgendwas veranlasst einen dazu das Buch nicht weiterlesen zu wollen. Allerdings habe ich mir angewöhnt solchen abgebrochen Büchern nach einer Zeit noch einmal eine zweite Chance zu geben, bevor sie eventuell endgültig aussortiert werden. Zum Glück, denn sonst wäre mir diese Perle durch die Lappen gegangen und das wäre äußerst bedauerlich gewesen! An der Stelle möchte ich mich bei dem Bloggerportal von Random House für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares bedanken. Ich habe mich sehr, sehr darüber gefreut, auch wenn es ein bisschen länger als normal auf dem SuB warten musste. Denke ich an dieses Buch zurück, wird mein Körper von einem freudigen Kribbeln erfasst. Was bin ich froh, dass ich noch einmal zu Palace of Glass gegriffen habe, denn ich kann es schon einmal vorwegnehmen: es ist ein absolutes Highlight für mich und ich war so unheimlich traurig, als ich es beendet habe und nicht direkt zu den Folgebänden greifen konnte, weil ich sie schlichtweg noch nicht gekauft habe. Doch warum bin ich so verliebt und fasziniert? Beginnen wir mit der wundervollen Rea M. Emris. Die Protagonistin ist einfach perfekt! Nicht sie selbst, denn sie ist herrlich unperfekt, aber sie ist so… menschlich! Sie hat Stärken und Schwächen, Ängste und Sorgen und strahlt dennoch so viel Leben aus, dass jeder Moment, den man mit ihr verbringen darf ein Geschenk ist. Ich bewundere Rea für all das, was sie täglich ertragen muss, für die Kraft, die in ihr ruht. Ich kann mir kaum vorstellen, wie es wäre ein Leben in ständiger Angst verbringen zu müssen und gezwungen zu sein meine tiefsten Bedürfnisse und Nöte vor allem und jeden verstecken zu müssen. Ja, ich bewundere sie dafür. Und auch wenn Rea mein Herz erobert hat und ich sie unheimlich gern als meine beste Freundin hätte, wäre sie doch ohne die anderen Charaktere nichts. Robin, der Kronprinz, der weiße Ritter Blanc, die unerschrockene Ninon und der so unfassbar britische Mister Galahad– sie alle sprühen so voller Leben und es war, als wäre ich mitten unter ihnen. Sie alle sind mir so ans Herz gewachsen, dass ich jedes liebe Wort, jede Beschimpfung förmlich selbst gespürt habe. Ich kann mit Fug und Recht behaupten, dass ich diese Story wirklich gefühlt habe und das in einer Intensität, die ich lange vermisst habe. Nachdem ich euch jetzt aber so von den Charakteren vorgeschwärmt habe, sollte ich euch vielleicht auch mal erzählen, worum es überhaupt geht– natürlich spoilerfrei! Rea ist eine Magdalena und hat somit die Fähigkeit bei Hautkontakt mit anderen Menschen deren Gedanken zu hören, aber auch zu manipulieren. Doch Hautkontakt wurde unter Strafe gestellt, denn die Magdalenen gelten allgemein als gefährlich und werden gnadenlos verfolgt. Rea verbringt somit ein Leben in ständiger Angst, doch auch in anhaltender Gier, denn der Entzug von Hautkontakt weckt in ihr eine Gier, die kaum zu bändigen ist. Plötzlich allerdings findet sich die junge Frau unter ihren ärgsten Feinden wider, denn obwohl sie den Prinzen abgrundtief hasst, wird sie engagiert sein Leben zu beschützen. Wie soll sie ihr größtes Geheimnis unter den aufmerksamen Blicken aller nur bewahren? Was bleibt mir noch zu sagen? Der Schreibstil, die Story, die Plottwists und eben diese großartigen Figuren werden euch wundervolle Lesestunden bereiten. Es ist eine perfekte Mischung aus Spannung, Gefühl und Action, gepaart mit einer Prise Fantasy. Ich bin hellauf begeistert und bin so, so froh, dass ich es nach dem ersten Versuch nicht komplett aufgegeben habe. Für mich definitiv mein bisheriges Jahreshighlight und ich freue mich gerade in diesem Augenblick über die Nachricht, dass mein Freund mir die zwei Folgebände mitgebracht hat!

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Rea ist eine Magdalena. Eine einfache Berührung macht es ihr möglich die Gedanken ihres Gegenübers zu lesen und zu beeinflussen. Um das zu verhindern, herrscht in London ein striktes Verbot von Berrührungen und zeigen von Haut. Illegal stürzt sich Rea Nachts in Faustkämpfe und fällt dort der königlichen Familie ins Auge, die sie dafür engagieren den Kronzprinzen zu beschützen.. Palace of Glass ist was ganz neues. Es ist vieles und trotzdem gut dabei. Zum Anfang habe ich eine Zeit gebraucht, um reinzukommen, in diese doch facettenreiche Welt einzutauchen. Mit jedem Kapitel, dass ich gelesen habe, bin ich mehr darin versunken und habe mit Rea mitgelitten und geliebt. Vorallem die Liebesgeschichte zwischen Rea und dem Prinzen, die zur Mitte hin an Fahrt aufnimmt hat mich angehalten dieses Buch nicht mehr aus der Hand zu legen. Ich bin gespannt auf Teil 2, der schon bereit liegt, gelesen zu werden!

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Bookshot Palace of Glass C.E Bernard Rea ist eine Magdalena. Sie kann durch die bloße Berührung von Haut die Gedanken einer anderen Person lesen und manipulieren. Doch in London lebt es sich als Magdalena gefährlich, denn es ist streng verboten in den Köpfen anderer herum zu pfuschen und wird mit dem Tode bestraft. Als sie als persönlicher Bodyguard des Prinzen engagiert wird beginnt ein gefährliches Katz & Maus spiel. Er darf auf keinen Fall erfahren, wer sie wirklich ist. Das sie Gefühle für Prinz Robin entwickelt macht es nicht leichter. Wird sie es ihm sagen? Und vor allem, wird er es akzeptieren? _________________________________ Ich muss sagen, dass mir das Buch sehr gefallen hat. Reas Angst erwischt zu werden hält einen gewissen Spannungsgrad. Ich habe die ganze Zeit gedacht “bitte nicht, bitte nicht, bitte nicht“ Man wünscht sich die ganze Zeit, dass sie es Robin sagt und dass er es versteht. Leider wusste ich nicht von Anfang an, was genau sie kann. Zwar wurde es erzählt, aber ich habe es trotzdem erst im Laufe der Geschichte mitbekommen. Die Story war einfach, aber effektiv und das Ende war natürlich ein mega Cliffhanger. Super waren auch die Flashbacks, die Häppchenweise serviert wurden.Ich freue mich schon auf Teil 2!

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"Palace of Glass – Die Wächterin" hat mich schon lange vor dem Erscheinungstermin interessiert. Zum einen ist das Cover einfach wunderschön und hat mich sofort angesprochen, zum anderen passte der Klappentext perfekt zu meinem sonstigen Beuteschema bei Büchern. Nachdem das Buch dann erschienen ist und gefühlt jeder es großartig fand und gelobt hat, habe ich mich umso mehr auf das Lesen dieser Geschichte – und natürlich der gesamten Trilogie – gefreut. Anfangs muss ich allerdings gestehen habe ich den Hype nicht wirklich verstanden. Ich bin ausgesprochen schwer in den Plot gestartet. Das lag unter anderem daran, dass mir Rea als Protagonistin einige Zeit fremd blieb, aber primär an den doch komplexen Gesetzen, Richtlinien, Bestimmungen und Arten von Magdalenen. Ich brauchte eine Weile, um das zu sortieren, es in die Geschichte zu integrieren und somit den Haupt-Hintergrund der erschaffenen Welt zu verstehen. Das ist meiner Einschätzung nach nicht unbedingt ein Fehler der Autorin (oder des Schreibstils). Eine komplexe Geschichte mit umfassenden Hintergründen zieht das manchmal nun mal nach sich. Nachdem ich den Einstieg geschafft hatte und der Plot in Fahrt gekommen ist, habe ich "Palace of Glass" einfach nur genossen und sehr liebgewonnen. Denn die Geschichte ist meiner Meinung nach von der Autorin C. E. Bernard fantastisch erdacht und umgesetzt worden. Es gab einiges, was ich mir von diesem Buch erhofft habe und Gott sei Dank wurde auch vieles davon umgesetzt. Eine Welt, in der Haut-Berührungen verboten sind, in der Rea eine Magdalena ist und dadurch die Gedanken anderer Menschen – durch Berührung der Haut – lesen und manipulieren kann, ein Kronprinz, der sich in akuter Anschlagsgefahr befindet, eine gut durchdachte und integrierte Terrorgruppe und die knisternde Spannung zwischen den beiden Hauptfiguren bieten ab der ersten Seite eine enorme Abwechlungs- und Unterhaltungskraft. Rea soll den Kronprinz Robin beschützen – und gleichzeitig muss sie auf jeden Fall ihr Geheimnis bewahren. Gerade die Kombination und die Ausgewogenheit zwischen Romantik, Fantasy und einer dystopischen Welt machte "Palace of Glass" für mich zu einem Page-Turner. Auch an den Charakteren habe ich kaum etwas auszusetzen. Wie oben bereits erwähnt hatte ich zwar anfangs ein paar Probleme mit Rea, aber diese haben sich schnell gelegt. Während ich Rea zu Beginn der Geschichte nicht einzuschätzen wusste, entwickelt sie sich im Laufe des Buches zu einer tiefgründigen und liebenswerten Heldin, die mehr als einmal ihren Mut, ihre Tapferkeit und ihre Leidensfähigkeit beweist. Obwohl sie eine Magdalena ist und sie deswegen oft lügen muss, hat sie mich auf ihre Seite ziehen können. Und obwohl ich natürlich wusste, dass ihr Geheimnis irgendwann auffliegen wird, habe ich gehofft, sie würde es, und damit auch sich selbst, beschützen können. Aber auch die übrigen Charaktere – der Kronprinz, die Königin, der König, Reas Trainer Blanc, Reas Kollege Mister Galahad, ihr Bruder Liam und die Freundin der Königsfamilie Ninon – tragen einen großen Teil zur Entwicklung des Plots bei, nehmen dabei wendungsreiche und fesselnde Rollen ein und haben mich mehrfach aufgrund ihrer Vielschichtigkeit überrascht. Ein Kritikpunkt an diesem Buch ist für mich die Ausarbeitung des World Buildings. Viele Facetten in "Palace of Glass", seien es die Charaktere, Beziehungen, Gefühle und Kleidung, werden ausführlich beschrieben und thematisiert. Allerdings hatte ich mir mehr von dieser Welt erhofft. Es ist das Jahr 2054, Handys und Tablets sind weiterhin ein großer Bestandteil des allgemeinen Lebens. Zusätzlich wird oftmals auf die hochgeschlossene Garderobe aus den letzten Jahrhunderten eingegangen und beschrieben – als Schutz vor Berührungen. Die Welt drumherum hätte mich allerdings genauso interessiert und ich hatte gehofft, dass die Autorin ein bisschen genauer darauf eingeht und an manchen Stellen vielleicht sogar ein bisschen ausholt. Ansatzweise wurde das zu Beginn des Buches umgesetzt (die verschiedenen Spuren auf den Gehwegen, damit sich niemand berührt, etc.), aber leider nimmt es im Verlauf immer mehr und mehr ab. Das fand ich zwar sehr schade, hat aber nicht dazu geführt, dass ich mich weniger auf die Geschichte einlassen konnte. Fazit "Palace of Glass" ist ein ausgesprochen individuelles Buch, das eine grandiosen Geschichte erzählt. Der Plot und die Charaktere sind große Pluspunkte, aber auch das Ende konnte absolut überzeugen und macht Lust auf den zweiten Band der Trilogie. 5 Sterne kann ich leider aufgrund kleiner Kritikpunkte nicht vergeben, doch trotzdem ist "Palace of Glass" auf jeden Fall empfehlens- und lesenswert!

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