Leserstimmen zu
STILL ALIVE - Sie weiß, wo sie dich findet

Claire Douglas

(35)
(21)
(10)
(3)
(0)
€ 13,00 [D] inkl. MwSt. | € 13,40 [A] | CHF 18,90* (* empf. VK-Preis)

Libby ist außer sich vor Freude: Sie und Ihr Mann haben sich auf einen Haustausch eingelassen. Für die beiden bedeutet das eine lange ersehnte Auszeit nach einer schweren Zeit. Die beiden können ihr Glück kaum fassen als sie vor dem modernen Herrenhaus an der Küste von Cornwall stehen. Doch das Glück hält nicht lange an als plötzlich seltsame Dinge im Haus passieren. Türen stehen offen obwohl sie zuvor geschlossen wurden, Gegenstände verschwinden und Libby hat das Gefühl beobachtet zu werden. Ihre Vergangenheit scheint sie eingeholt zu haben und nun steht ihr Leben auf dem Spiel. Von Claire Douglas erstem Buch hab ich nur gutes gehört weshalb ich mir dachte warum nicht mit dem neusten Buch anfangen. Die Geschichte klang vielversprechend und zu Beginn fand ich es auch noch recht interessant und spannend. Nachdem dann aber einige Hinweise auf Claires Vergangenheit gefallen waren war recht schnell klar in welche Richtung es lief. Dadurch wurde leider die Spannung rausgenommen. Meiner Meinung nach verrät der Titel auch schon zu viel bzw. in Kombination mit dem Untertitel war dann ab einer gewissen Stelle klar wie es kommt. Es gab im letzten Drittel einen paar kleinere Twists die der Geschichte nochmal neuen Schwung verschafft hat. Die Geschichte an sich wirkt an vielen Stellen auch zu konstruiert. Die Beziehung von Libbys Ehemann zu seiner Exfreundin oder auch manche Stellen im den Herrenhaus in Cornwall kamen mir zu gewollt vor als ob es nur da wäre um die Handlung voran zu treiben. Die Charaktere stechen leider auch nicht wirklich hervor, sie waren relativ austausch- und vorhersehbar. Sympathisch war mir persönlich eigentlich nur Libbys Ehemann. Libby wurde mir erst zum Ende des Buches etwas sympathischer. Sie war mir anfangs zu verschlossen und zu zickig. Erst das Geheimnis um ihre Vergangenheit machte mir den Charakter etwas zugänglicher. Der Schreibstil von Claire Douglas ist allerdings wirklich toll an den richtigen Stellen spannend und auf das wesentliche konzentriert entsteht ein toller Lesefluss. Still Alive konnte mich leider nicht so ganz überzeugen allerdings konnte die Autorin vieles durch den Schreibstil retten und langweilig wurde es zu keiner Zeit. Für mich persönlich war der Titel einfach das große Manko bei dem Buch. Zum Ende hin nimmt die Geschichte nochmal gut an Fahrt auf so dass man dann nur so durch die Seiten fliegt. Eine Solide Story von der ich mir etwas mehr erhofft hatte. Trotz allem werde ich auch Missing von Claire Douglas eine Chance geben.

Lesen Sie weiter

STILL ALIVE - Sie weiß, wo sie dich findet Zuhause bei Wildfremden, hört und liest sich für mich, eher schon spooky. Ein anderes Leben, eine neue Umgebung, vielleicht sogar ein anderes Land. Irgendwie unheimlich, wenn es mit dem Tausch der „eigenen“ vier Wände einhergeht. Mein neuester Thriller von Claire Douglas, die mir schon von „Missing“ bekannt ist, zieht mich daher magisch an. Das Cover ist recht ansprechend gestaltet. Ein einsame Villa, das Meer und der Blick auf die Küste. Ein Weg, der sich etwas schlängelt, eine junge, schlanke, langhaarige Frau in einem türkisen Oberteil, die schnellen Schrittes auf das Haus zugeht. Darüber in Glitzerschrift der Titel des Psycho-Krimis. Gespannt fange ich an zu lesen. Die Handlung verspricht einiges. Die Protagonisten Libby und Jamie sind von der Bestseller Autorin gut erdacht und fein mit Leben gefüllt. Der Sprachstil ist der Thematik angemessen. Der Prolog ist zwar, für meinen Geschmack etwas knapp, aber durchaus verständlich. Erzählt wird die durchaus spannende Geschichte in zwei Perspektiven, nämlich früher und heute. Trotzdem geht mir die Lektüre nicht wirklich unter die Haut. Beklommenheit macht sich zwar hin und wieder breit. Spannung ist auch vorhanden. Aber irgendwie nicht durchgängig. Viele Wendungen gibt es auch, aber irgendwie ist mir das Ganze zu konstruiert und auch stellenweise sehr, sehr laaaangatmig.... Nichts desto Trotz, richtig schlecht ist es auch nicht, eher so mittel. Man hätte aus der Grundidee bestimmt mehr zaubern können. Aber lest bitte selber und bildet euch euer Urteil selber ☺!

Lesen Sie weiter

Ich habe von der Autorin schon Missing gelesen und war von dem Thriller absolut fasziniert. Er hatte mich von vorne bis hinten gefesselt. Leider konnte Still Alive da für mich nicht mithalten. Der Thriller war sehr ruhig und hat mich wenig fesseln können. Man lernt die Protagonisten langsam kennen und entwickelt seine eigenen Theorien, was passiert sein könnte und weshalb sich die seltsamen Geschehnisse häufen, die vorkommen. Doch richtig interessant wurde dieses Buch für mich leider erst im letzten drittel. Was sehr schade ist. Der Schreibstil ist auch hier sehr gelungen und man erkennt das Potential, jedoch hätte es einfach etwas spannender sein können. Libby und ihr Mann Jamie können eine Auszeit gut gebrauchen und so kommt es ganz gelegen, dass sie ein völlig fremder, durch einen Brief im Briefkasten um einen Haustausch bittet. Doch wird dieser Brief gar nicht hinterfragt. Sucht man sich so etwas nicht lieber aus dem Internet und trifft sich, bevor man so etwas durchzieht? Schließlich ziehen Fremde in die eigenen vier Wände, während man selber bei ihnen wohnt. Nicht, dass man durch ein kurzes treffen einen Menschen kennen würde, jedoch hat man sich zumindest mal gesehen. Aber auch dies trifft nicht zu. Es naiv zu nennen wäre hier noch untertrieben. Aber Libby und Jamie ziehen den Haustausch durch und zuerst finden sie auch gefallen an dieser atemberaubenden Villa. Jedoch passieren gruselige Dinge. Sie werden verfolgt und kommen fast um, doch das alles ist kein Grund für sie, diesen Urlaub abzubrechen. Erst ein Inspektor beendet diesen Haustausch. Im zweiten Teil des Buches schauen wir dann in die Vergangenheit von Libby, dem Urlaub in Thailand und es tauchen langsam weitere Ungereimtheiten auf. Ab da kann man dann ein wenig rätseln. Als ich dann dahinterkam, was ein Teil der Wahrheit war, musste ich tatsächlich zuerst einmal das Buch zuklappen, um das ganze für mich umdrehen zu können. Ich habe es mir nämlich andersherum gedacht und musste das nun verarbeiten. Im dritten Teil ging es dann wieder in die Gegenwart und dort wurde es dann auch spannender. Aber nicht weniger verwirrend. Leider! Und das Ende war für mich kein richtiges Ende. Sehr unbefriedigend. Die Protagonisten waren ganz interessant. Libby wirkte auf mich sehr ängstlich, obwohl sie ihre Schüler immer beschützte. Zwischendurch hatte ich die Vermutung, sie wäre vielleicht Schizophren. Dies bestätigte sich jedoch nicht. Alles was sie tat, tat sie aus gutem Grund. Jamie war eher der ruhige, nette Mann von nebenan. Doch auch er hat seine Geheimnisse und eine Ex- Freundin, die ihr ganz eigenes Ding durchzieht. Jamies Familie steht voll und ganz hinter ihm, doch Libby lassen einige aus seiner Familie im Regen stehen, obwohl sie sonst keinen hat. Doch wem gelten die seltsamen Geschehnisse. Wer will den beiden etwas antun und wer ist Karen Fisher?

Lesen Sie weiter

Habt ihr schon mal euer Haus oder eure Wohnungen mit anderen Personen für den Urlaub getauscht? In dem Thriller von Claire Douglas geht es um einen solchen Haustausch mit Fremden. Claire Douglas’ Freunde inspirierten sie zu diesem Thriller, denn sie haben bereits an einem solchen Haustausch teilgenommen. Libby und Jamie, die Hauptprotagonisten, haben unfassbares Glück denn dieses Haustausch-Angebot kommt genau zum richtigen Zeitpunkt. Schnell finden Sie sich in einem tollen Sommerhaus direkt am Meer, luxuriöser Ausstattung und das sehr einsam. Richtig: einsam! Schnell kommt es zu merkwürdigen Zufällen und gruseligen Situation. Einbildung oder steckt jemand bewusst dahinter? Der Plot ist spannend und kreativ. Bis zum Schluss wird von einem verlangt, dass man mit rätselt und versucht die Geheimnisse aufzudecken - und das ist wirklich nicht einfach. Mit der Ich-Erzählerin Libby hätte ich leider meine Probleme: zu paranoid, zu ängstlich und anstrengend. Wir wurden einfach nicht warm miteinander, sodass ich kaum Spannung nachempfinden konnte. Stattdessen nervte sie mich mit ihren Oberflächlichkeit und ihrer Opferrolle. Schade. Feststeht, dass die Aufdeckung der Geheimnisse sehr kreativ, interessant aber auch ein klein wenig unrealistisch sind. Ein Thriller mit einem interessanten Plot, der mich leider nicht so mitreißen konnte, wie gehofft. Für mich ein Buch, welches man lesen kann, wenn man etwas Drama und verzwickte Geschichten mag. Den ersten Thriller von Douglas werde ich testen.

Lesen Sie weiter

Geht so ...

Von: Leseratte

04.08.2019

Den Buchinhalt möchte ich hier nicht wiedergeben, dazu kann man genug im Internet lesen. Den ersten Teil des Buches fand ich spannend, ihn habe ich in einem Rutsch gelesen. Doch dann lies das Buch für meine Geschmack stark nach. Konstruierte Wendungen und eine unrealistische Auflösungen haben meinen Lesegenuss jedoch immer mehr getrübt. Auch die Protagonisten sind wenig sympathisch, besonders Libby ging mir mit ihrer Art immer mehr auf die Nerven. Fazit: Im Großen und Ganzen ein eher belangloser Roman, der die Bezeichnung Thriller für mich nicht verdient. Kann man lesen, muss man aber nicht.

Lesen Sie weiter

Starkes Konzept, schwaches Ende

Von: C. Braunersreuther

01.08.2019

Was soll man tun, wenn einem Zuhause die Decke auf den Kopf fällt, man in Problemen zu ertrinken droht und man dann plötzlich ein verlockendes Angebot zu einem Haustausch bekommt? Für Libby und ihren Mann steht es außer Frage das Angebot zu nutzen und an der Küste eine Woche Urlaub in einer Luxusvilla zu machen. Endlich durchatmen und alles hinter sich lassen. Doch das junge Paar stößt auf immer seltsame Vorfälle und Libby sieht sich bald nicht nur mit ihrer Angst, sondern auch ihrer Vergangenheit konfrontiert. Der Thriller "Still alive - sie weiß, wo sie dich findet" von Claire Dougles ist ein hervorragendes Buch für Zwischendurch, kurzweilig und ließt sich sehr flüssig. Die Grundidee des Buches ist sehr gut und hält für den Leser die eine oder andere Überraschung bereit. Jedoch gab es zwei Dinge, die mich fortwährend gestört haben: zum einen wiederholen sich die Gedanken der Protagonistin immer wieder und drehen sich im Kreis. Und zum anderen hat man bald den Eindruck, dass die Autorin ihren Figuren alles nur erdenklich Mögliche zustoßen lässt. Das ist dann tum Teil so klischeehaft, dass es schon weh tut. Und dann kommt das Ende...schnell abgehandelt, unspektakulär und unbefriedigend. Der Epilog wirkt dann wie der letzte Versuch, dass Ruder nochmal rum zu reißen und hat mich schließlich einfach nur frustriert zurück gelassen. Das Buch hat dennoch viel Potenzial, besonders als es zum zweiten Abschnitt kommt. Daher ist es sehr schade, dass es nicht gut zu Ende gebracht wurde.

Lesen Sie weiter

Und plötzlich ist es ein Albtraum...

Von: Euterpe

31.07.2019

Libby ist Lehrerin und trägt, nachdem sie ein Kind vor dem Feuer gerettet hat, einen Arm im Gips, außerdem hatte sie vor kurzem eine Fehlgeburt. Ihr Mann Jamie hat sich gerade selbständig gemacht und die Geschäfte laufen nur schleppend an, als Libby im Briefkasten ein Angebot für einen Haustausch findet. Ein Ehepaar, dessen Tochter operiert werden soll, möchte näher bei ihrer Tochter sein und bietet dafür ihr Haus in Cornwall an. Schnell werden sich Libby und das Ehepaar einig und schon bald genießt Libby und ihr Mann die Küste Cornwalls. Doch dann passieren eigenartige Dinge und Libby fühlt sich in einem Albtraum gefangen. Der Autorin ist es gelungen Libby als eine rechtschaffene Person dem Leser näher zu bringen, eine Lehrerin, die ihren Mann liebt und in eine Sache hineingerät für die sie nichts kann. Dann passieren viele Dinge, die ich eher unglaubwürdig fand und plötzlich ändert sich Libby oder doch nicht? Die Geschichte wird überwiegend aus Libbys Sicht erzählt. Sie gibt dem Leser Einblick ihn ihr Leben, verschweigt jedoch ihre Vergangenheit, sondern ergeht sich, bezüglich dieser, nur in Andeutungen. Irgendwann wurde mir, als Leser, dann klar, dass man mehr über die Vergangenheit wissen sollte um die Geschichte verstehen zu können, doch die Autorin lässt sich Zeit und hält den Leser recht lange hin. „Still Alive“ habe ich recht schnell durchgelesen, weil ich einfach neugierig darauf war, warum über Libby plötzlich ein Albtraum hereinbricht. Die Auflösung hat mich dann, wie ich zugeben muss, enttäuscht. Sie ist zwar schon stimmig aber auch irgendwie trivial – mehr kann ich leider nicht verraten, da ich nicht spoilern möchte.

Lesen Sie weiter

Schwieriger Anfang mit überraschenden Ideen

Von: Amene Melior

29.07.2019

Libby Hall und ihr Mann Jaime machen Urlaub in Cornwall, wobei sie auf das Angebot eines Haustausches zurückkommt, das per Flyer in ihrem Briefkasten beworben wurde. Nachdem Libby bei einem Brand in ihrer Schule, sie ist von Beruf Lehrerin, verletzt wurde, und ihr Mann viel Stress mit seiner neuen Selbstständigkeit hat, kommt diese Auszeit ihnen gerade recht. Aber von Anfang an geschehen in dem Haus merkwürdige Dinge, sodass sie sich nicht wohl fühlen und Libby mehr und mehr von ihrer Vergangenheit eingeholt wird. Gerade dieser erste Teil war in meinen Augen der schwächste Teil des Buches. Eine Bindung zu den Charakteren wollte bei mir nicht so recht aufkommen, insbesondere Jaime, der Mann der Protagonistin, bleibt extrem blass. Auch passen an manchen Stellen die Erzählungen nicht so richtig zusammen - so hat Libby nach dem Brand in ihrer Schule einen Gipsarm, tut aber trotzdem Dinge wie in die Hände klatschen oder ein Bett beziehen. Es wird zudem immer nur gezeigt, wie unwohl sie sich in dem Ferienhaus fühlen, und dann wird in einem Nebensatz festgestellt, dass der Urlaub so erholsam ist. So kam trotz der Einsichten in Libbys Gedanken durch die Erzählweise in der Ich-Perspektive nur sehr wenig Verständnis oder gar Mitgefühl für ihre Situation bei mir auf. Es werden auch in dem Teil sehr viele Andeutungen auf Libbys Vergangenheit gemacht, die aber so zahlreich und unkonkret sind, dass sie eher nerven, als eine Spannung aufzubauen. Im zweiten Teil des Buches wird die Geschichte um einige erklärende und gut geschriebene Rückblenden ergänzt und nimmt insgesamt mehr Fahrt auf. Die Handlungen von Libby werden nachvollziehbarer, wenn auch der Charakter ihres Mannes weiterhin blass bleibt. Einige der Wendungen haben mich wirklich überrascht und mir haben die Ideen sehr gut gefallen. Es entwickelt sich ein sehr spannender Thriller, der bis zum Schluss mit unvorhergesehenen Wendungen die Spannung hochhält. Die Geschehnisse wirkten auf mich auch nicht zu konstruiert, wie es bei Thrillern sonst auch gerne der Fall ist. Mehr kann ich zu diesem Teil gar nicht sagen, ohne zu viel vorweg zu nehmen. In Bezug auf die Vorwegnahme ist der Titel meiner Meinung nach sehr schlecht gewählt, er gibt bereits zu viel über den Inhalt des Buches preis. Als Gesamtfazit empfinde ich das Buch als einen in der ersten Hälfte langatmigen und etwas nervigen Thriller, der sich aber mit einigen guten Ideen in der zweiten Hälfte deutlich verbessert und dort auch viel Spannung aufkommen lässt!

Lesen Sie weiter