Leserstimmen zu
Der Himmel gehört uns

Luke Allnutt

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Sehr dramatische Geschichte

Von: JosephinW

05.02.2020

Das Buch ist eine sehr gut geschriebene, aber äußerst dramatische Geschichte. Es geht um eine Krebserkrankung eines Kindes und was das mit einer Familie und dem Umfeld macht. Die Geschichte wirkt sehr authentisch, auch wenn es kein Erfahrungsbericht ist. Sämtliche Gefühle der Protagonisten kann man nachvollziehen und es ist ein wirklich trauriges Buch, auch wenn viele positive Gefühle vermittelt werden. Aber das Thema ist einfach nicht positiv, dass ändert sich auch nicht dadurch, wenn man hoffnungsvoll in die Zukunft schaut. Nachdem ich anfangs nicht ganz warm wurde mit der Erzählweise, änderte es sich dann aber in dem Moment, als die Geschichte von der Gegenwart in die Vergangenheit sprang (aber immer noch im Jetzt erzählt). Von da an war das Buch gut und nachvollziehbar geschrieben und man konnte die Gefühle verstehen. Ich würde das Buch uneingeschränkt empfehlen. Vermutlich werden eher Frauen, als Männer angesprochen, obwohl das Thema völlig geschlechtsneutral ist. Es ist für Leser geeignet, die kein Problem mit dramatischer oder trauriger Literatur haben. Es kann durchaus sein, dass Taschentücher benötigt werden. Ob es für Betroffene oder Angehörige von Betroffenen geeignet ist, um aus der Geschichte Trost und Kraft zu ziehen, kann ich nicht beurteilen, dass muss jeder für sich selbst herausfinden.

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Lasst euch, falls ihr euch am Anfang auch schwer tut, nicht davon abhalten! Denn es wird richtig gut. Es ist leicht geschrieben, und mit so viel Spannung das ich hin und wieder das Buch nicht aus meinen Händen legen konnte und wollte. Es wird ein Familiendrama aufgezeichnet das schwer ist, und doch sehr realistisch dargestellt ist, ich kann also nur sagen, lasst euch darauf ein. Es gibt trotz der schwere auch immer wieder tolle Lichtmomente, die einem zum schmunzeln und nachdenken anregen.

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Der Himmel gehört uns von Luke Allnut ist ein sehr persönliches, emotionales und berührendes Buch, was sehr glaubwürdig und authentisch daher kommt. Es ist aus der Perspektive von Rob geschrieben und schildert das Leben vor, während und nach der Diagnose Krebs seines Sohnes Jack. Die Charaktere sind sehr gut bzw. authentisch dargestellt. Rob und Anna als wundervolle Eltern, die unterschiedlich mit der Diagnose umgehen und auf den ersten Blick anders damit umgehen als der andere, aber im Grunde leiden sie beide und es ist schade zu sehen wie sie sich nach und nach von einander entfernen. Ich konnte sehr gut mit allen Protagonisten mitfühlen, sowohl mit Rob, mit Anna als auch mit Jack. Rob ist der Informatiker, der nicht aktzeptieren will, dass die Ärzte Jack keine Chance mehr geben und er informiert sich und recherchiert stundenlang bis er auf etwas trifft was ihm Mut gibt und irgendwann trifft er eine folgenschwere Entscheidung. Anna kommt aus einem christlichen Haushalt und hat einen nüchternen Charakter, ist realistisch und vernünftig, geht keine Risiken ein und somit nimmt das Buch seinen Lauf. Jack ist ein bezaubernder, süßer und humorvoller Junge, der begeisterungsfähig und tapfer ist. Bemerkenswert wie er seinen Lebenswillen nicht aufgibt. Er interessiert sich für Fotographie und ist ein aufgeweckter kleiner Junge.Der Schreibstil aus der Perspektive von Rob hat mir sehr gut gefallen und auch wenn das Buch ein paar Längen hatte konnte mich dieses emotionale Buch mitreißen und begeistern. Dadurch konnte ich die Gefühle und Sicht von Rob sehr gut nachvollziehen, aber auch Annas Sicht und Gefühle waren sehr gut nachzuvollziehen, wobei ich eher bei Rob war....seine Sicht war mir näher als die von Anna. Es war aber sehr gut dargestellt, warum Anna so ist wie sie ist. Die Verzweiflung der Eltern kann man sehr gut nachempfinden und ist gut dargestellt worden und man hat richtig mitgelitten.

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Emotionale Geschichte

Von: lovelysummerday

01.12.2019

Eine sehr berührende Geschichte. Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen jedoch war der Anfang etwas langatmig, jedoch war die Geschichte trotzdem sehr schön.

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Normalerweise fällt es mir als Mama schwer, mich mit Geschichten auseinanderzusetzen, in denen ein Kind stirbt. In diesem Fall bin ich aber sehr froh, dass ich den Mut hatte, die Story zu entdecken. Besonders gut gefallen hat mir der Stil des Autors. Direkt, schonungslos und dennoch voller Gefühl. Man wird hineingesogen und erlebt hautnah, wie dramatisch Rob und seine Frau den Schicksalsschlag erlebt haben. Ihre Hilflosigkeit wirkt beinahe greifbar und hat mich sehr berührt. Viele Geschichten werden aus der Perspektive des Kranken geschildert, doch diese zeigt, wie stark das Leben der Angehörigen sich ändert. Luke Allnutt ist es gelungen, dieses sensible Thema unglaublich authentisch auszuarbeiten. Man kann sich hineinfühlen, leidet mit und hofft … bis zum Schluss. Ob Höhen und Tiefen, Rückschläge oder Hoffnungsschimmer – oftmals gehen diese Dinge Hand in Hand oder es trennt sie nur ein schmaler Grat. Ich bin froh, dass ich diesen höchst emotionalen Roman entdecken durfte und kann ihn wirklich jedem ans Herz legen, der das Thema Leben und Tod nicht scheut.

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Meine Meinung: Ich weiß gerade nicht, wie ich anfangen soll. Dieses Buch hat mich sehr zu Tränen gerührt! Rob und Anna sind so unfassbar tolle Eltern, die ich mir für jedes Kind wünsche. Ihre bedingungslose Liebe ihrem Sohn gegenüber war so ergreifend und authentisch. Wow! Einfach nur wow. Charaktere: Rob ist ein Informatik Genie und kämpft für Dinge, die ihm wichtig sind. Seinen Kampfgeist fand ich sehr bewundernswert! Anstatt herumzusitzen, nimmt er die Dinge lieber selbst in die Hand und versucht für jedes Problem eine Lösung zu finden. Leider, ist er auf der anderen Seite, sehr naiv und droht somit einen fatalen Fehler zu begehen ... Anna hat mich ein bisschen aufgeregt. Sie kommt aus einem sehr christlichen Haushalt und scheint deswegen sichtlich Probleme zu haben. Ihre Art war einfach nur furchtbar. Ich meine, sie ist eben Realistin und macht deswegen alle Hoffnung zunichte. Diese Eigenschaft hat nicht nur Nachteile. Anna ist generell sehr negativ eingestellt, aufgrund ihrer Erfahrungen ... Jack ist so ein süßer kleiner Kerl! Der tapferste Junge überhaupt. Er ist extrem neugierig, an Fotografie interessiert und hat das Herz am rechten Fleck. Dieser kleine Junge ist ein echter Kämpfer! Der Schreibstil hat mir super gut gefallen! Auch, wenn ich am Anfang etwas Probleme mit dem Einstieg hatte, lief es im weiteren Verlauf deutlich besser und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Diese Geschichte wird aus der Sicht von Rob erzählt, wodurch seine Gefühle mich erst recht getroffen und bis zum Ende über begleitet haben. Das hier war das erste Buch, das ich bis jetzt gelesen habe, in welchem die Hoffnung und Verzweiflung der Eltern auf mich übergeflossen sind. Ich habe definitiv mit den beiden mitgelitten und versucht gedanklich bei ihnen zu sein und zu helfen. Die Story ist auf ihre Weise tiefgründig und sehr gefühlvoll! Sie behandelt eine ernsthafte Krankheit und deren Auswirkung, die jeden von uns irgendwann treffen könnte. Zu was Menschen in der Lage sind, kann ich immer noch nicht ganz fassen. Sowas passiert nicht nur im Buch, sondern ist schon öfter in der Realität vorgekommen. Das macht die Geschichte noch realistischer und regt den Leser zum Nachdenken an. Außerdem werden hier viele Werte und Normen vermittelt, die auch heutzutage anscheinend keine Bedeutung mehr haben oder vielen schlichtweg egal sind. Ich habe das Gefühl, dass ich diesem Buch mit meiner Rezension nicht gerecht werden kann. Es ist einfach zu gut! Zu emotional! Zu bedeutend! Ein Herzensbuch, das ich euch wärmsten empfehlen und ans Herz legen möchte. Fazit: Das Leben kann so grausam sein. Wenn ich solche Bücher lese, wird es mir immer wieder vor Augen geführt. "Der Himmel gehört uns" ist ein sehr emotionales und vor allem hoffnungsvolles Buch, das uns zeigt, wie wichtig es ist, das Beste aus seinem Leben zu machen. Es zeigt uns, dass es menschlich ist Fehler zu machen, auch wenn wir diese bis an unser Lebensende bereuen werden. Diese Story wird mir noch lange nachhängen ...

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Der Himmel gehört uns - Luke Allnutt 448 Seiten Wenn du glaubst, alles verloren zu haben, bleibt immer noch die Liebe … Rob Coates kann sich wirklich glücklich schätzen: Er ist mit seiner großen Liebe Anna verheiratet und nach vielen gemeinsamen Jahren krönt der gemeinsame Sohn Jack endlich das große Glück der beiden. Bis zu dem Moment, an dem die kleine Familie eine unfassbare Diagnose erhält: Der kleine Jack leidet an einer unheilbaren Krebsart. Während es Rob den Boden unter den Füßen wegzieht, versucht Anna stark zu bleiben – doch anstatt zusammenzuhalten, entfernen die beiden sich immer weiter voneinander. Bis Rob einen Entschluss fasst, der das Leben der Familie für immer verändern wird … Das Buch berührt einen sehr. Eine ganz tolle Geschichte über das Leben. So kann es leider immer wieder kommen, obwohl es nicht so sein sollte. Kinder sollten nicht vor ihren Eltern das Leben verlassen. Und leider hört man es immer wieder auch im echten Leben, dass Eltern es nicht gemeinsam bewältigen können, wenn das Kind das Leben verlässt. Eine gut geschriebene und leicht zu lesende Geschichte, die einen dazu bringt, jede Sekunde in seinem Leben genießen. "Der Himmel gehört uns" - der Titel der gut zu dem Buch passt und am Ende auch noch seiner Bedeutung einen Sinn gibt. Ich kann das Buch nur weiter empfehlen!

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Dieser Roman war mein erster Roman von Luke Allnut. Das Cover sprang mir direkt ins Suge und der Klappentext hat mich angesprochen. Doch, dass dieses Buch so emotional ist, dass ich es teilweise aus der Hand muss legen, habe ich nicht erwartet. Gerade wenn es um die Krankheit von Robs Sohn geht, hat mich das sehr mitgerissen. Vor allem durch den Schreibstil waren die Gefühle und die Verzweiflung sehr gut dargestellt. Anna ist eine starke Frau, die nicht immer viele Emotionen zeigt. Sie ist sehr verzweifelt und fängt an sich selbst die Schuld zu geben. Sonst war Rob immer ihre große Stütze, doch dies wandelt sich im Laufe der Handlung.  Rob ist ein toller Mann, der sich um seine Familie mit vollem Elan kümmert. Doch ab und zu war er mir zu verbissen und selbstlos, was ich auf der einen Seite verstanden habe in der Situation, doch mich auch störte, schließlich vergaß er dabei seine Familie.  Alles in allem ist Der Himmel gehört uns ein sehr emotionaler Roman, der den Leser mitfühlen lässt und nicht schnell loslässt.

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