Leserstimmen zu
Der Himmel gehört uns

Luke Allnutt

(45)
(26)
(5)
(0)
(0)
€ 15,00 [D] inkl. MwSt. | € 15,50 [A] | CHF 21,90* (* empf. VK-Preis)

Der Himmel gehört uns - Luke Allnutt 448 Seiten Wenn du glaubst, alles verloren zu haben, bleibt immer noch die Liebe … Rob Coates kann sich wirklich glücklich schätzen: Er ist mit seiner großen Liebe Anna verheiratet und nach vielen gemeinsamen Jahren krönt der gemeinsame Sohn Jack endlich das große Glück der beiden. Bis zu dem Moment, an dem die kleine Familie eine unfassbare Diagnose erhält: Der kleine Jack leidet an einer unheilbaren Krebsart. Während es Rob den Boden unter den Füßen wegzieht, versucht Anna stark zu bleiben – doch anstatt zusammenzuhalten, entfernen die beiden sich immer weiter voneinander. Bis Rob einen Entschluss fasst, der das Leben der Familie für immer verändern wird … Das Buch berührt einen sehr. Eine ganz tolle Geschichte über das Leben. So kann es leider immer wieder kommen, obwohl es nicht so sein sollte. Kinder sollten nicht vor ihren Eltern das Leben verlassen. Und leider hört man es immer wieder auch im echten Leben, dass Eltern es nicht gemeinsam bewältigen können, wenn das Kind das Leben verlässt. Eine gut geschriebene und leicht zu lesende Geschichte, die einen dazu bringt, jede Sekunde in seinem Leben genießen. "Der Himmel gehört uns" - der Titel der gut zu dem Buch passt und am Ende auch noch seiner Bedeutung einen Sinn gibt. Ich kann das Buch nur weiter empfehlen!

Lesen Sie weiter

Dieser Roman war mein erster Roman von Luke Allnut. Das Cover sprang mir direkt ins Suge und der Klappentext hat mich angesprochen. Doch, dass dieses Buch so emotional ist, dass ich es teilweise aus der Hand muss legen, habe ich nicht erwartet. Gerade wenn es um die Krankheit von Robs Sohn geht, hat mich das sehr mitgerissen. Vor allem durch den Schreibstil waren die Gefühle und die Verzweiflung sehr gut dargestellt. Anna ist eine starke Frau, die nicht immer viele Emotionen zeigt. Sie ist sehr verzweifelt und fängt an sich selbst die Schuld zu geben. Sonst war Rob immer ihre große Stütze, doch dies wandelt sich im Laufe der Handlung.  Rob ist ein toller Mann, der sich um seine Familie mit vollem Elan kümmert. Doch ab und zu war er mir zu verbissen und selbstlos, was ich auf der einen Seite verstanden habe in der Situation, doch mich auch störte, schließlich vergaß er dabei seine Familie.  Alles in allem ist Der Himmel gehört uns ein sehr emotionaler Roman, der den Leser mitfühlen lässt und nicht schnell loslässt.

Lesen Sie weiter

„Der Himmel gehört uns“ ist nicht mein erstes Buch, was solche eine schwere Thematik verarbeitet aber tatsächlich ich mein erstes Buch, was mir so schonungslos ehrlich einen Einblick in die Gefühlswelt eines Mannes offenbart hat, der für seinen Totkranken Sohn alles getan hätte. Oft habe ich mich in diesen Momenten auch gefragt, ob dem Autor ein ähnliches Schicksal zuteilwurde, weil es fast unbeschreiblich ist, so bildlich die Gefühlswelt eines gebrochenen Mannes darzustellen. Ich gebe zu, dass mir der Einstieg in das Buch gar nicht so leicht gefallen ist. Nicht, weil es mich bereits nach einigen Seiten mit einer Härte traf, sondern, weil die Erzählung über Rob und Anna sehr distanziert wirkte und ich keinen Zugang zu beiden finden konnte. Gerade Anna mit ihrer immerwährenden starken Haltung bereitete mir Probleme und gab mir keinen rechten Zugang. Das änderte sich erst, als der kleine Jack dazustieß und das Schicksal einen unerfindlichen grausamen Verlauf nahm. Robs unerfindliche Liebe dem Kleinen gegenüber ist in jedem weiteren Wort deutlich spürbar und ich habe während des Lesens oft mit ihm mitgelitten, ob es noch nicht eine Chance geben wird. Eine Chance für sie als Familie und für die Liebe. Rob, deren Handlungen teilweise unglaublich klangen aber mir ein tiefes Mitgefühl entrissen. Wer würde nicht alles für sein Kind versuchen, wenn es ihm bloß ein längeres Leben schenken würde? Die schiere innere Zerissenheit und Verzweiflung war so deutlich spürbar, dass ich Momente hatte, in denen ich das Buch kurzzeitig zur Seite legen musste, weil es mich einfach zu sehr beschäftigte. Das Luke Allnutt als Autor sein Handwerk meisterhaft versteht, ist mir ab diesem Zeilen mehr als klar geworden. Zu dem Ende möchte ich gar nicht viele Worte verlieren, weil es dem Leser schnell klar wird, in welche schicksalshafte Richtung sich dieses Buch zubewegen wird. Anna, zu der ich durchweg im Buch am wenigstens eine Beziehung aufbauen konnte, öffnete sich zum Ende hin, sodass ich mich mit beiden Protagonisten versöhnen konnte. Auch wenn es dem Buch ein versöhnliches Ende schenkte, war es nicht das, was ich mir für die beiden so sehnlich gewünscht habe. Fazit: „Der Himmel gehört uns“ ist ein sehr emotionales Buch über die große Liebe eines Vaters zu seinem Sohn. Ein Buch, welches aufzeigt, zu was ein Mensch aus tiefer Liebe fähig sein kann. Ergreifend, authentisch und mit viel Gefühl geschrieben. Ich vergebe 4/5 Sternen.

Lesen Sie weiter

Meine Meinung zum Roman: Der Himmel gehört uns Inhalt in meinen Worten: Du findest deine Liebe des Lebens, und ihr bekommt zusammen ein Kind, doch das klappt auch erst nach zwei Fehlgeburten. Ihr liebt euren Sohn, ihr macht euch tagein und tagaus Gedanken. Als Rob mit ihm Fahrradfahren übt, fällt Jack plötzlich um, doch nicht nur das, auch auf dem Spielplatz passiert das ab und an. Somit steht fest, Ärzte müssen konsultiert werden. Doch was dann für ein Ergebnis kommt, ist ungerecht, denn der geliebte Sohn ist krank – sterbenskrank – und davon berichtet euch Rob. Wie er die Zeit wahr nahm, was er erlebte, als er von seinem Sohn loslassen musste und was es bedeutet, zu leben selbst wenn man stirbt. Die Frage ist, lässt du dich auf diese Geschichte ein und lässt dich berühren? Wie ich das Gelesene empfand: Das Buch ist in drei Teile geteilt. Ein kurzer Einstieg, der mir aber das Buch fast vereitelte, weil ich mit dem Einstieg nicht klar gekommen bin, einem etwas längeren Mittelteil, wo es um Jack geht. Wie Rob seinen eigenen Sohn entführt um mit ihm in eine Klinik zu fahren, die alles andere als Regelkonform arbeitet. Es geht darum wie er trauert und in seiner Trauer vergisst zu leben. Im letzten Teil des Buches geht es um Rob. Wie er in seiner Trauer seine Frau verliert und sich ein neues Leben aufbauen muss, denn das Haus wo Jack lebte soll so nicht mehr existieren, denn das ist nicht gut für ihn. Leider verfällt er immer mehr in eine Drogensucht, und wie er dort rauskommt und am Ende vielleicht doch noch ein kleines Happy End geschehen könnte, das erfahre ich im letzten Teil des Buches. War der Einstieg für mich sehr schwer, so hat es ab der 100 Seiten geklappt und das Buch riss mich mit, nicht nur das, irgendwann wollte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen und hab das Buch ab der Hälfte in einem Rutsch gelesen, denn ich wollte einfach nur erfahren wie es mit der kleinen Familie weiter geht und ob Rob sich völlig verliert oder ob er wach wird und dadurch sein Leben leben und retten kann. Mittelpunkt: Im Mittelpunkt der Geschichte steht ein Forum. Ein Elternforum, das Eltern die Kinder die an Krebs erkrankt sind, Mut und Halt geben möchte, aufklären möchte und vor einer bestimmten Klinik warnt. Dort im Forum trifft Rob auf Nev, der ihm von dieser besonderen Klinik vorschwärmt, die Jack retten möchte, doch möchte diese Klinik wirklich retten oder zerstört diese nicht eher Leben? Rob glaubt Nev und handelt sich ziemlichen Streit mit seiner Frau ein. Doch so unwahrscheinlich ist es nicht, die Klinik die im Buch beschrieben wird (natürlich nicht die Haargenaue) ging in den letzten Jahren hin und wieder in den Medien herum, wo Experimente und seltsames an Klienten oder besser Patienten ausprobiert wird, wo Patienten sich in Schulden über Schulden stürzen um ihrem Leben mehr als einen Tag schenken möchten, auch wenn diese eigentlich zum Tod verdammt sind. Das greift das Buch hier auch richtig gut auf. Es ist eben immer die Frage, wie weit darf man gehen, wie weit ist das alles noch ethisch vertretbar? Charaktere: Es gibt Rob, Jack, und Anna. Anna und Jack sind das Ehepaar, das schon einige Schicksalsschläge einstecken musste. Gerade Anna war für mich bis zum Ende hin eine nicht klar strukturierte Person. Einerseits überbehütet sie Jack andererseits ist sie diejenige die sich gegen alles stellt, sie hat auch einen Grund dafür, doch dadurch kommt ihr Herz zu wenig zur Geltung und ich musste feststellen sie war nicht immer mein Liebling im Buch. Bis sie am Ende ihr wahres Ich zeigte und ich das so toll fand, das ich doch einerseits einmal auflachen musste und mich diebisch für Rob freute, anderseits aber auch eine kleine Träne loslassen musste. Rob dagegen ist am Anfang fremd, dann doch im Mittelpunkt, denn die Geschichte wird von ihm erzählt. Was er erlebt, was für ihn so schwer ist loszulassen und zeitgleich ist er es, den ich hin und wieder wirklich gerne an die Wand geschubst hätte, wie den Froschkönig, damit ein Prinz daraus wird, denn manchmal ist er doch sehr fragwürdig im Umgang mit anderen. Doch auch er ist am Ende ein anderer Mensch geworden. Jemanden zu verlieren, geht nah, tief und vor allem wenn es das einzige Kind ist. Krebs: In dieser Geschichte ist zum Teil auch die Geschichte vom Autor versteckt, denn er selbst hatte Krebs und musste durch ziemlich vieles durchgehen. Allerdings, wenn ich das richtig verstanden habe, hat Luke Darmkrebs gehabt. Das Kind hat einen Gehirntumor der grausigsten Art. Krebst ist und bleibt ein Dämon, den man nicht immer so einfach abschütteln kann und das fängt das Buch gut ein, leider hat Jack es jedoch im Buch nicht überstanden, sondern musste den schweren Weg mit seinen Eltern gehen. Empfehlung: Lasst euch, falls ihr euch am Anfang auch schwer tut, nicht davon abhalten! Denn es wird richtig gut. Es ist leicht geschrieben, und mit so viel Spannung das ich hin und wieder das Buch nicht aus meinen Händen legen konnte und wollte. Es wird ein Familiendrama aufgezeichnet das schwer ist, und doch sehr realistisch dargestellt ist, ich kann also nur sagen, lasst euch darauf ein. Es gibt trotz der schwere auch immer wieder tolle Lichtmomente, die einem zum schmunzeln und nachdenken anregen. Bewertung: Ich gebe der Geschichte vier Sterne, jedoch liegen diese ganz nah bei den fünf Sternen, leider gibt es nicht mehr, weil mir der Anfang das doch etwas fast verbaute. Dennoch bin ich dankbar um froh darum die Geschichte von Jack gelesen zu haben, und von seinen Eltern. Vor allem wie Rob sich in sein Leben zurückkämpft hat mich sehr berührt.

Lesen Sie weiter

Zunächst möchte ich mich wie immer auf Cover und Titel beziehen, denn diese haben auch in diesem Falle wieder entscheidend dazu beigetragen, dass ich mich für dieses Buch entschieden habe. Ich finde dieses schlichte Design mit den verlaufenden Farben wirklich total schön. Der Titel "Der Himmel gehört uns" ist für mich auch ein schöner Gedankengang, der mich gleich mitgenommen hat. Umso mehr freute ich mich, als das Buch dann bei mir einzog. Ich muss sagen, dass mich die Thematik jedoch ein wenig besorgt hat, denn Geschichten über kranke Menschen (besonders Kinder) machen mir oft Angst und ich kann sie nicht in einem Rutsch lesen. Da ich aufgrund von Arbeit und Terminen nur abends zum Lesen kam, dauerte es seine Zeit, bis ich das doch recht dicke Buch durchgelesen hatte. Denn kurz vor dem Einschlafen etwas zu lesen, wo es um das Leid und die Schmerzen anderer Menschen geht, war für mich ziemlich hart. Doch auf dem Weg zu meinem Weihnachtsurlaub, und somit am Tage unter Leuten, konnte ich das Buch dann schließlich beenden. Das ich so "gelitten" habe ist in diesem Falle ein gutes Zeichen, denn es spricht dafür, wie sehr mich die Geschichte eingenommen und die Charaktere mich berührt haben. Es ist eine herzzerreißende Geschichte über eine junge Familie, die unter der Last einer schweren Krankheit zerbricht. Die Eltern müssen sich mit einer Thematik auseinandersetzen, die ich niemandem wünsche. Haben wir die richtigen Entscheidungen getroffen? Hätten wir etwas besser oder anders machen können? Ist es unsere Schuld? Doch die Antwort auf die Fragen werden nie beantwortet werden können. Und bleiben somit fortwährend bestehen. Ungelöst. Ein wirklich sehr einnehmendes Buch über eine quälende Thematik und die darin untergehende Liebe - aber auch der Macht die aus Hoffnung, Zusammenhalt und Familie entsteht.

Lesen Sie weiter

"Der Himmel gehört uns" ist der Debütroman des britischen Journalisten und Autoren Luke Allnutt und hat mich vor allem aufgrund der Thematik interessiert. Schon der Klappentext macht deutlich: Leichte Kost ist dieser Roman sicher nicht. Denn es geht um die furchtbarste Krankheit unserer Zeit und gleichzeitig um das Schlimmste, das man sich vorstellen kann: Den Tod des eigenen Kindes. Denn mit dieser entsetzlichen Tatsache werden Rob und Anna Coates konfrontiert, als bei ihrem kleinen Sohn Jack ein unheilbarer Hirnturmor diagnostiziert wird. Etwas, das man sich auf gar keinen Fall auch nur vorstellen möchte, und etwas, das durch Luke Allnutts Geschichte erschreckend real und greifbar wird. Aber der Reihe nach: Luke Allnutt erzählt die Geschichte der kleinen Familie von dem Moment an, in dem sich die Protagonisten Anna und Rob auf einer Studentenparty kennenlernen. Er erzählt, wie sie sich ineinander verlieben, sich gegenseitig ergänzen, einfach zueinander gehören. Ich mag es sehr, wie verschieden Allnutts Charaktere sind und wie sie in der Liebe zueinander ihren gemeinsamen Nenner finden. Klingt kitschig, ist es aber überhaupt nicht. Tatsächlich hat sich die Geschichte von Rob und Anna für mich überhaupt nicht übertrieben romantisch angefühlt, sondern einfach ganz nah und echt. Mitten aus dem Leben gegriffen und doch besonders. Dabei ist es auch einmal etwas erfrischend anderes, dass die Geschichte nicht von einem allwissenden Erzähler und auch nicht aus Annas Sicht, sondern aus der Sicht des Mannes erzählt wird. Insbesondere weil der Fokus im Verlauf der Handlung ganz klar auf Robs Gefühlen liegt - und die haben es in sich. Der gemeinsame Sohn Jack krönt nach einigen Jahren endlich die Liebe der beiden und es ist rührend zu verfolgen, wie Rob in seiner Vaterrolle aufgeht, wie vernarrt er in seinen Sohn ist. Und umso tiefer ist der Fall, als bei Jack ein unheilbarer Hirntumor diagnostiziert wird - was harmlos begann, entwickelt sich für die jungen Eltern zum schlimmsten Alptraum und zur Tortur für den kleinen Jack. Ab da wird die Geschichte, wie könnte es angesichts der Thematik anders sein, unheimlich emotional und schwer zu verkraften. Das Schicksal des kleinen Jack, vor allem aber das Schicksal seiner Eltern, die von einem Moment auf den nächsten vor dem Nichts stehen und wie besessen um ihren Sohn kämpfen, immer in dem Wissen, dass sie ihn nicht retten können, geht einem mächtig an die Nieren. Bemerkenswert und wahnsinnig bewegend fand ich dabei, dass Allnutt das Geschehen auf unheimlich klare, ehrliche und wenig zurückhaltende Weise schildert, dabei aber wahnsinnig viel Einfühlungsvermögen beweist. Allnutt schlidert mit brutaler Ehrlichkeit, wie Jacks Diagnose vor allem Rob den Boden unter den Füßen wegzieht. Wie die Krankheit seines Sohnes Rob zu einem anderen Menschen macht, ihn irrationale und bisweilen zweifelhafte Entscheidungen treffen lässt. Wie er nach jedem noch so kleinen Hoffnungsschimmer greift, sich zu vollkommen abwegigen Methoden hinreißen lässt. Man kann Robs Handeln nicht immer nachvollziehen, was ja absolut logisch ist, weil man sich kaum vorstellen kann, was diese Erfahrungen mit einem Menschen machen können. An vielen Stellen, vor allem im letzten Drittel des Buches, war Rob mir sogar richtiggehend unsympathisch - und gleichzeitig hatte ich wahnsinniges Mitleid mit ihm. Luke Allnutt gelingt es hier, das, was die Krebsdiagnose beim eigenen Kind mit den Eltern macht, auf erschütternd ehrliche und dabei sehr berührende Art und Weise in Worte zu fassen. Abgesehen vom emotionalen Faktor der Geschichte gibt es auch einige wissenschaftliche Aspekte, die ich sehr interessant fand und die mich beim Lesen erschüttert haben. Ich möchte nicht zu viel verraten, aber Allnutt geht in "Der Himmel gehört uns" auch darauf ein, wie dubiose Heilmethoden für Eltern, die jegliche Hoffnung aufgegeben haben, plötzlich eine neue Chance darstellen können - wie verlockend die Heilungsversprechen zwielichtiger Ärzte, die das Leid der Familien ausnutzen, sein können. Mich hat das unglaublich erschüttert und wütend gemacht und auch wenn die Geschichte fiktiv ist, habe ich keinen Zweifel daran, dass es solche widerwärtigen Menschen wirklich gibt. Leider - und das macht mich wahnsinnig traurig. Luke Allnutt hat dem kleinen Jack in seinem Roman eine Stimme gegeben - und damit allen Kindern, die an Krebs erkranken. Vor allem aber hat er ihren Eltern eine Stimme gegeben, was ich unendlich wichtig, wenn auch schmerzhaft und tragisch finde. Diese Aspekte machen "Der Himmel gehört uns" für mich zu einem unglaublich emotionalen und aufwühlenden Roman, auch wenn man dem Buch hier und da anmerkt, dass es ein Erstlingswerk ist. Ich hatte das Gefühl, dass Allnutt an einigen Stellen die richtigen Worte fehlten und dass er sich, vor allem in Hinblick auf Robs Job, der einem bis zum Ende irgendwie schleierhaft bleibt, oftmals in unwichtigen Details verliert, die sich schließlich nicht ganz sauber in die Handlung einfügen. Das sind aber nur Kleinigkeiten, die die Geschichte nicht weniger bewegend und mitreißend machen. Mein Fazit In "Der Himmel gehört uns" gibt Luke Allnutt allen Eltern, deren Kindern an Krebs erkrankt sind, eine Stimme. Mit unglaublichem Einfühlungsvermögen geht er auf ihre Ängste, Gefühle und Sorgen ein - und ich verspreche euch, dabei bleibt kein Auge trocken. Auch wenn Allnutts Erzählstil mir hier und da noch nicht ganz ausgereift zu sein schien, hat mich seine Geschichte mitgerissen, mich tief berührt und schockiert. Dieser Roman ist sicher keine leichte Kost, er hat es in sich - aber am Ende ist er auch so wunderschön.

Lesen Sie weiter

Rob und Anna lernen sich während des Studiums kennen und lieben , bald darauf wird geheiratet. Die beiden ergänzen sich wundervoll als Paar. Anna hat nun den Gedanken das sie gerne ein Kind möchte um Ihre Beziehung voll abzurunden . Das Schicksal meint es aber alles anders als gut mit Ihnen , nach einigen Fehlgeburten kommt Jack auf die Welt. Doch wer denkt er bekommt hier jetzt einen wundervollen Liebes, Familienroman zu lesen liegt falsch , das Schicksal meint es gar nicht gut mit Anna Rob und dem kleinen Jack. Näher möchte ich gar nicht auf den Inhalt eingehen ,nur soviel der Roman ist sehr emotional am besten Tempos neben das Buch legen . Der Autor hat hier mit seinem Debüt ein sehr schweres Thema aufgegriffen und es wurde wundervoll umgesetzt , die Charaktere und Situationen und Handlungen sind Glaubwürdig nachvollziehbar .

Lesen Sie weiter

Bevor ihr anfangt zu lesen: Dieses Buch ist nichts für schwache Nerven. Der Schreibstil war gut. Anfangs hatte ich Schwierigkeiten in den Inhalt hineinzufinden, aber sobald die Geschichte von Anna und Rob anfing, hatte ich keine Probleme mehr. Das Buch wird aus der Ich-Perspektive von Rob, also dem Vater, geschrieben. Der Schreibstil ist flüssig und man kann den Inhalt auch gut verstehen, obwohl der Autor ab und zu medizinische Wörter verwendet. Die Charaktere waren sehr authentisch beschrieben. Jack, der Sohn der erkrankt, habe ich von Anfang an in mein Herz geschlossen. Er hat so eine tolle und liebe Art an sich, das man gar anders kann, als ihn zu mögen. Auch Rob und Anna mochte ich. Rob ist ein toller Vater der seinen Sohn auf keinen Fall aufgeben möchte, auch als ihm leider nichts anderes mehr übrig bleibt. Anna geht mit der Sache souveräner um und akzeptiert es nach einer Weile. Insgesamt geben die beiden ein schönes Paar ab. Die Emotionen die, die Charaktere empfunden haben, wurden in diesem Buch auch sehr realistisch beschrieben, sodass ich beim lesen oft Gänsehaut bekommen habe. Die Handlung ist unbeschreiblich emotional. Öfters hatte ich während des Lesens Gänsehaut und musste nach einem Taschentuch greifen. Die Geschichte ist sehr realistisch, dadurch kann man sich gut in die Handlung und die Charaktere hineinversetzen. Von Hoffnung, Liebe, Familie, Trauer und Wut ist alles dabei. Diese tragische Geschichte hat mich beeindruckt. Eine Achterbahn der Gefühle. Die Geschichte ging mir sehr zu Herzen ohne kitschig und sentimental zu sein. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung! Vielen Dank an den Blanvalet Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

Lesen Sie weiter