Leserstimmen zu
Hoffen, dass der Schulbus nicht fährt

Stefan Schade

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Wer auf dem Land oder in einer ländlichen Kleinstadt aufgewachsen ist, der muss bei der Lektüre dieses genialen Buches ständig schmunzeln und fast immer zustimmen. Genauso ging es mir… Das Taschenbuch in handlichem Format gefällt mir schon vom Cover her sehr gut. Man sieht darauf eine Haltestelle mitten auf dem Land. Im Hintergrund sind Felder zu sehen, Vögel fliegen vorbei, in der Ferne sieht man einen Einödhof und rechts im Bild erkennt man das Hinterteil einer Kuh, die an der Haltestelle vorbeitrottet. Typisch Land und perfekt zum Thema passend! Ich habe das Buch ganz einfach von vorn nach hinten gelesen. Man kann es aber einfach querbeet durchschmökern. Auf jeder Seite findet man einen Spruch bzw. eine Aussage zum Landleben auf einem dazu passenden Foto. Ich musste diesen Sätzen meist recht geben und kann auch bestätigen, dass die Kindheit auf dem Land wirklich so war. Wer auf dem Land aufgewachsen ist, kennt Jungs, die als Mutprobe auf einen Elektrozaun gepinkelt haben, weiß, dass man zwei Stunden warten musste, wenn man den Bus in die Stadt verpasst hat. Ich werde heute noch samstags um 6 von kreischenden Kreissägen und krähenden Hähnen geweckt. Ich weiß, wie es ist, mit dem Schlitten von einem Traktor gezogen zu werden, wenn man in der Kindheit im Baumhaus gespielt hat, wenn man als Jugendlicher die Sommernächte am See verbrachte, wenn man bei Oma die Erbsen roh und frisch im Garten verzehrt hat, wenn am Samstag Morgen alle brav die Straße kehren usw. Ich finde dieses Buch einfach genial und kann es bestens weiterempfehlen. Auch für Städter ist es durchaus lesenswert, denn vielleicht kann man Landbewohner dann besser verstehen…;-) Ich gebe diesem wunderschönen, witzigen Buch volle Punktzahl: fünf Sternchen!

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Klappentext: Du bekommst das Kind aus dem Dorf, aber nicht das Dorf aus dem Kind Für echte Dorfkinder ist klar: Das Leben auf dem Land ist eindeutig schöner als das in der Stadt. Die Facebookseite »Dorfkindmomente« versammelt die schönsten und witzigsten Sprüche und Bilder, die diesem Gefühl Ausdruck verleihen, und bringt damit Hunderttausende Fans zum Schmunzeln und Nicken. Dieses Buch ist für alle, die sich auf Feldwegen besser auskennen als in der Stadt, die nach der Scheunenparty im Heu schlafen, die auch Leute grüßen, die sie nicht kennen, und für die erst Frühling ist, wenn es nach Gülle riecht. Witzig, atmosphärisch – Landleben pur! ——————— ——————— Bewertung: ★★★★★☆☆☆☆☆ Ich finde dieses "Bilderbuch Wunderbar. Als Kind vom Land, dort aufgewachsen und gelebt kann ich einfach sagen: YES! Es handelt sich zwar im Buch um eine 200 Kilometer entfernte Gegend, als die, aus der ich stamme, aber es ist wirklich so, bis auf ein paar Benennungen, wie es bebildert und beschrieben ist. Den einen Stern habe ich ledigleich abgezogen, da auf dem Land nicht zum "Ausgleich" mehr gesoffen wird. Ich habe es bis heute nicht so extrem oft erlebt oder beobachtet. Aber ja, die Art und Weise wie man es dann doch tut, wird auf die unterschiedlichsten und blümerantesten Arten zum Anlass genommen. Ja, letztens und zwischendrin passiert es schon, aber, nur für "Aussenstehende": es wird nicht jeden 2ten Tage gesoffen ;) Dennoch, Anlässe wie z.B. eine Leiter holen und betrunken, ohne Leiter nach Hause gehen, das kommt vor. Denn auf dem Land reden die Nachbarn noch miteinander...und dabei entsteht dann eben mal eine kleiner "Sit in" mit gastfreundlicher "Verköstigung". Ich möchte hiermit nur ausdrücken, dass Stadtleute die das Buch lesen, nicht denken, wir wären gnadenlose oder gar berufsmäßige Dauer - Säufer :D Die Alkoholresistenz liegt wahrscheinlich höher als bei Leuten aus der Stadt... hab ich 13 Jahre erprobt, und das kommt hin. Bisher hat mich noch kein Stadter geschafft. Zurück zum Buch: Schon der Titel sprach es aus und zog mich an. Wenn der Schulbus nicht kam, war man in der Schule gleich entschuldigt. Keiner macht einen Aufstand. Und viele andere "beschriebene" Dinge werden auf dem Land nicht so ernst genommen. Andere dafür schon, die Spaß am Leben bringen und anderswo entweder als KOMISCH oder unbedeutend daher kommen. Ich habe dieses Buch für mich genommen. Und ich werde es an meine Jetzt - Stadtfreunde verschenken, als Beleg für meine zahlreichen Geschichten und auch Erzählungen, in denen immer wieder genau die Dinge einfloßen, wie sie IM BUCHE STEHEN. Ich habe jetzt einen Beweis. Es ist ein Buch zum Erinnern und auch zum verschenken, um andere teilhaben zu lassen. Es ist witzig und für " Aussenstehende" trotzdem zu verstehen. Weitestgehend, denn wieso man z.B. Eier auf einem Spaten überm Feuer brät, kann man nur 100 Prozentig nachvollziehen, wenn man es schon gemacht hat: es ist einfach das Landleben: Man macht sich nicht so viel Kopf um Konventionen oder Design. Und man ist, wie ich es bemerken konnte, auch immernoch stolz darauf, eine richtige schon fast schnodderige Kindheit / Jugend gehabt zu haben. Ohne viel Schnick Schnack Glücklich. Und auch als Erwachsener weiß man zu schätzen, dass nicht nur Natur auf dem land zu finden ist. Sondern Leben. Einfach drauf los Leben. Ich bedanke mich bei Randomhouse und dem Heyne Verlag, der mit das Buch zur Verfügung gestellt hat. © printbookaholic Stephanie Jones ——————— ——————— € 10,00 [D] Taschenbuch, 176 Seiten ISBN: 978-3-453-60445-2 Erschienen: 11. Dezember.2017 beim Heyne Verlag

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Stefan Schade fasst in diesem Buch treffend in einer Bilderserie die schönsten Dorfkindmomente zusammen. Zu jedem Bild steht ein Satz, eine Erinnerung oder Erfahrung, mit der sich vermutlich jedes Dorfkind identifizieren kann, wie zum Beispiel "Wenn ein schlechter Empfang dein ständiger Begleiter ist." Meine Meinung: Ich persönlich komme nicht direkt aus einem Dorf, sondern eher aus einer Kleinstadt. Trotzdem konnte ich mich in vielen Situationen auch hier wiederfinden und vor allem durch meine Sommer bei meiner Oma in ihrem Dorf nachempfinden. Vor allem der Titel hat mich angesprochen, weil ich diese Hoffnung nur zu gut aus meiner Kindheit kenne. Wenn der Schulbus eine halbe Stunde zu spät kam, drehten alle Kinder wieder um und wussten: Der kommt eh nicht mehr und die Hälfte der Klasse taucht dementsprechend gar nicht mehr auf. Kein Bus = keine Schule, ist doch klar. Vor allem im Winter. Zum 18. Geburtstag gab es bei den meisten wohl eine alte Rostlaube oder die Kurse für den Führerschein geschenkt, ohne Auto kam man ja nirgendwo hin. Über viele, sogenannte "Dorfkindmomente", wie die Aktion auf Facebook genannt wurde, musste ich wirklich schmunzeln. Die Sprüche in Schades Buch und die passenden Bilder sind humorvoll ausgewählt. Viele treffen auf mich zu. Als Kind konnte ich ohne Aufsicht im Wald spielen und hab jeden, der im Feld auf mich zukam gegrüßt (die meisten kannte man eh, aber eben nicht alle). Ich weiß nicht, ob das der Unterschied zwischen Stadt und Dorf ist oder ob sich die Zeiten einfach geändert haben, aber ich habe das Gefühl, dass heutzutage die Kinder nichts mehr ohne Aufsicht tun dürfen und ständig überwacht werden. Die Eltern scheinen in der ständigen Angst zu leben, dass ihrem Kind etwas passieren könnte und lassen gar nicht zu, dass es so manch eigene Erfahrung macht. Es ist nur natürlich, dass sich Eltern immer Sorgen um ihr Kind machen, aber es wirkt, als sei es einfach extremer geworden. Viele Momente kann ich aber auch nicht so wirklich nachvollziehen, vor allem alle Bilder zum Bier trinken und feiern. Das Buch stellt es ein bisschen so dar, als gäbe es im Dorf nichts anderes als sich die Hucke vollzusaufen und zu feiern. Fazit: In Stefan Schades "Hoffen, dass der Schulbus nicht fährt" kann man als Dorfkind wunderbar in Erinnerung schwelgen und noch einmal typische "Dorfkindmomente" der Kindheit aufleben lassen. Echte Stadtkinder können mit dem Buch vermutlich weniger anfangen und wären vielleicht ein wenig enttäuscht von der Machart, also immer nur ein Bild mit einem passenden Spruch. Oder sie schütteln vielleicht ungläubig dden Kopf über die Dorfkinder, die alles mögliche anstellen. Mir persönlich hat dieser humorvolle Bildband sehr gut gefallen.

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Meine liebsten Dorfkindmomente auf den Punkt gebracht und dies sogar ohne geschönte Instagram-Fotos Vorsicht Spoiler! - dieser Beitrag enthält Zitate. Als mir ein Rezensionsexemplar von Stefan Schades Bildband "Hoffen, dass der Schulbus nicht fährt" angeboten wurde, musste ich direkt über den Titel schmunzeln. Denn bei uns galt im Winter die Faustformel: Wenn der Schulbus eine halbe Stunde verspätet ist, können wir wieder nach Hause gehen und die Schule fällt aus. Aber nicht nur das Cover weckt Erinnerungen an meine Kindheit - auch die humorvoll bebilderten Sprüche im Innenteil rufen ein "stimmt, so war das" hervor. Wenn man jung ist, will man in die Stadt. Etwas erleben und nicht ständig das Gefühl haben, viel zu verpassen. Jedenfalls war es so bei mir. Die Entscheidung nach dem Abitur nach Leipzig zu ziehen, war für mich eine wichtige und richtige Entscheidung. Aber trotzdem gilt: "Du bekommst das Kind aus dem Dorf, aber nicht das Dorf aus dem Kind" Der Autor Stefan Schade, selbst Dorfkind, sammelt auf seiner Facebookseite "Dorfkindmomente" die schönsten und witzigsten Sprüche und Bilder, die wahrscheinlich nur echte Dorfkinder verstehen werden. Eine Auswahl davon hat es nun in einen Bildband geschafft. Ich bin in Bralitz, einem kleinen Dorf im Osten Brandenburgs, aufgewachsen. Meine Grundschule war im Nachbardorf und später das Gymnasium in der nächsten Stadt. Die Sommerferien habe ich hauptsächlich zu Hause - also im Garten oder auf den Wiesen dahinter verbracht. Meine Highlights waren Kinobesuche und Eis essen in der großen Stadt oder wenn es Katzenbabys gab. Handys spielten damals noch keine Rolle - und später war der Empfang eh viel zu schlecht. "Wenn ein schlechter Empfang dein ständiger Begleiter ist." Als ich später meinen Freund Sebastian mit zu uns aufs Land genommen habe, schätzte er am meisten die Frühstückseier unserer Hühner. Für mich war es lange Zeit ungewohnt, dass man Eier im Supermarkt kauft, man hält doch selbst Hühner und wenn diese zu wenig Eier gelegt hatten, kannte man irgendjemanden, der noch welche übrig hatte. "Wissen, wo das Frühstücksei erkommt." Ich weiß nicht, ob es an der Zeit oder am Dorfleben lag, aber ich konnte noch ohne Aufsicht im Dorf spielen oder Fahrradfahren. Heutzutage habe ich das Gefühl, dass Eltern in der ständigen Angst leben, ihren Kindern könnte etwas passieren und daher werden sie zur Schule gebracht, wieder abgeholt und auch so ständig "überwacht". "Dorfkindmomente" werden häufig mit Freiheit in der Kindheit verbunden, vielleicht schwelgen wir auch daher so gern in unseren Erinnerungen. Die Stadt bietet zweifelsfrei viele Vorteile und noch mehr Möglichkeiten, aber manchmal sehnt man sich einfach danach aufzuwachen und mitten in der Natur zu sein. Im Sommer noch im Nachthemd durch den Garten der Eltern zu laufen, Obst zu naschen, anstatt ein Nutellabrot zu frühstücken und die warmen Sonnenstrahlen auf der Haut zu spüren. In der Stadt muss man sich erst duschen, anziehen und kann dann in den nächstgelegenen Park fahren. "Ohne Aufsicht im Wald spielen" Ich habe das erste Drittel des Bildbandes durchgeblättert und könnte zu fast jedem Bild meine Dorfkindmomente hier zum Besten geben. Okay, die ganzen Sprüche rund ums Bier trinken, treffen auf mich nicht zu, aber der Autor ist ein Mann und da dreht sich das Dorfleben eh um Angeln, Bier trinken am Lagerfeuer und die Freiwillige Feuerwehr. Interessant finde ich auch, dass das Dorfkindleben in Ost- und Westdeutschland wohl sehr ähnlich war bzw. ist. Denn die Themen des Autors, der in Lauenförde (Niedersachsen) aufgewachsen ist, passen auch zu meinen ostdeutschen Kindheitserlebnissen. Auch bei uns fuhren, wie eingangs bereits erwähnt, nur sehr selten Busse und die Bahnlinie wurde sogar stillgelegt. Daher war es auch normal, dass meine Mitschüler und ich zum 18. Geburtstag ein altes Auto geschenkt bekommen haben. Anders wären wir nach der 10.! Unterrichtsstunde auch nicht mehr nach Hause gekommen, da der letzte Bus um 16.30 Uhr fuhr und der Unterricht bis 17.15 Uhr ging. Daher kenne ich auch das Autowaschen am Sonntag zu Hause und dass auf dem Weg zur Schule minutenlang kein Auto entgegenkommt. Mittlerweile bin ich fast in der Mitte des Buches angelangt: "Am ersten Samstag im Monat ist Probealarm" Oh ja, wie ich es gehasst habe. Da wolllte man mal ausschlafen, was aber unmöglich ist, wenn sowohl Dorfkirche als auch Freiwillige Feuerwehr nur wenige Meter entfernt sind. Naja in der Stadt ist ausschlafen noch viel schwieriger, da irgendwo in Leipzig garantiert eine Baustelle in meiner Nähe ist, die ab 6.30 Uhr Lärm macht. "Bus fahren" prägt wohl Dorfkinder besonders stark, denn immer wieder kommen Sprüche mit diesem Verkehrsmittel: "Wenn der Busfahrer zwei Minuten wartet, weil wieder jemand zu spät ist" Wie oft ist das früher mir passiert. Aber gottseidank hatten wir nette Busfahrer, die uns über die Jahre schon kannten und auf den ein oder anderen gewartet haben. Manchmal wünsche ich mir solche Busfahrer auch in Leipzig. ;) Bei Dorfkindern, ob sie es gern sind oder nicht, wird dieser Bildband Erinnerungen wachrufen und anwesende Stadtkinder werden das ein oder andere Mal den Kopf schütteln oder ungläubig schauen. Daher ist dieser Bildband ein schönes Geschenk oder Mitbringsel für die nächste Feier im Heimatdorf. Grill anschmeißen, Bierflasche öffnen und gemütlich mit den alten Schulfreunden durchs Buch blättern und die ein oder andere peinliche Geschichte zum Besten geben. Ich werds auf alle Fälle zum nächsten Lagerfeuer bei meiner Schwester mitnehmen.

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Zum Inhalt (Klappentext) Für echte Dorfkinder ist klar: Das Leben auf dem Land ist eindeutig schöner als das in der Stadt. Die Facebookseite »Dorfkindmomente« versammelt die schönsten und witzigsten Sprüche und Bilder, die diesem Gefühl Ausdruck verleihen, und bringt damit Hunderttausende Fans zum Schmunzeln und Nicken. Dieses Buch ist für alle, die sich auf Feldwegen besser auskennen als in der Stadt, die nach der Scheunenparty im Heu schlafen, die auch Leute grüßen, die sie nicht kennen, und für die erst Frühling ist, wenn es nach Gülle riecht. Witzig, atmosphärisch – Landleben pur! Meine Gedanken zum Buch Das Cover zeigt eine typisch ländliche Szene bei der mich gleich ein Heimatgefühl gepackt hat. Da ich auch vom Land komme, kein Wunder. Das Cover passt auf jeden Fall zum Inhalt und bereitet humorig auf die folgenden Seiten vor... Auf 176 Seiten findet man nun Fotos unterlegt mit lustigen Andeutungen über das Landleben. In vielen habe ich mich wieder gefunden, wenn auch nicht in allen. Ja, so ist es bei uns auf dem Dorf: Es fällt sofort auf, wenn da ein Fremder spazieren geht, oder man bei unbekannten Autos sofort fragt "Wer war das denn". Auch wenn man sich nicht kennt, wird trotzdem mit einem freundlichen "Moin" gegrüßt, was wohl manchen Städter verwundert. Der Busfahrer ist seit Jahren der Selbe und die Kinder sitzen tatsächlich auch mal allein im Bus. Unsere Feldwege sind für vieles gut und manches wird einfach nicht so ernst genommen. Die Gülle-Stinkereien gehen mir schon mal auf den Kecks, aber so ist es eben auf dem Land. Dann wird die Wäsche nach dem Aufhängen, eben wieder reingeholt... Eine wirklich gelungene Sammlung an Dorf-Feinheiten, die mir auf fast jeder Seite ein Schmunzeln ins Gesicht gezaubert hat. Lieblingslesezeichen: "Wenn plötzlich alle im Dorf die Wäsche reinholen" (Foto von einem Trecker mit Gülleanhänger) Fazit: Auf jeden Fall ist es auf dem Dorf schöner als in der Stadt ;o) und somit ist dies ein tolles Buch mit witzigen Landsprüchen und Bildern, die nicht nur Landkinder zum Schmunzeln bringen. Auch als Geschenk bestens geeignet. 5 Sterne

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Dorfleben pur

Von: Oma Inge

20.02.2018

Ein kleiner "Bildband" für Dorfkinder - so möchte ich dieses Buch nennen. Fotografien aus dem Alltag eines Dorfes und aus der Sicht der Dorfkinder, die (trotz allem) das Leben auf dem Lande lieben oder geliebt haben. Ich habe mich in vielen Bildern und Sprüchen wiedergefunden, obwohl mein jugendliches Dorfleben schon etwas länger her ist. Aber auch heute birgt das Landleben seine Tücken, z.B. "Wenn sogar die Kühe schneller sind als das Internet" - wie wahr! Andererseits: "Wenn Dich im Wahllokal niemand nach dem Perso fragt" - ist das Leben auch einfacher. Ein passendes Geschenk für jedes Dorfkind und ehemalige Dorfkind - das Leben kann so schön sein. Beim Durchblättern in Gesellschaft ist für manches "Weißt Du noch?" und Spaß gesorgt.

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Für echte Dorfkinder ist klar: Das Leben auf dem Land ist eindeutig schöner als das in der Stadt. Die Facebookseite »Dorfkindmomente« versammelt die schönsten und witzigsten Sprüche und Bilder, die diesem Gefühl Ausdruck verleihen, und bringt damit Hunderttausende Fans zum Schmunzeln und Nicken. Dieses Buch ist für alle, die sich auf Feldwegen besser auskennen als in der Stadt, die nach der Scheunenparty im Heu schlafen, die auch Leute grüßen, die sie nicht kennen, und für die erst Frühling ist, wenn es nach Gülle riecht. Witzig, atmosphärisch – Landleben pur! Ich bin begeistert! Bin auch ein Dorfkind, und vermisse die Unbeschwertheit von damals manchmal schon. Und ja, die meisten Dinge, die in diesem Buch gesagt werden sind WAHR! So war das damals eben. Keine Ahnung ob es heute auch noch so ist, das müssen mir die heutigen Dorfkinder unbedingt mal erzählen! Aber ja, man erkannte jeden an seinem Auto, auf jeder Feier wurde genagelt und wir haben alle Laternen ausgetreten! Waren etwa alle Dörfer gleich??? Für mich persönlich finde ich das Buch doppelt klasse, da ich quasi in der Nachbarschaft von Lauenförde lebe, wo der Autor groß geworden ist. Unsere Dörfer gleichen sich schonmal ordentlich. Und viele Orte auf den Fotos, die auf jeder Seite zu sehen sind, erkenne ich wieder. Vielen Dank für das Veröffentlichen dieser Erinnerungen! Fünf von fünf Sternen!

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Das Buch sorgt nicht nur für einen Lacher. Ich habe es bereits mehrfach verschenkt und es kam immer sehr gut an. Mit dem Aufbau habe ich so erst nicht gerechnet und war überrascht. Auf jeder Seite ist ein Bild vorhanden und dann der entsprechende kurze Text. Zuerst habe ich nicht damit gerechnet, dass das Buch dem Titel gerecht werden kann, aber das kann es. Mehr als einmal musste nicht nur ich, sondern auch bisher jeder Beschenkte herzhaft lachen und man findet sich in so vielen Texten wieder und schwelgt in Erinnerungen. Für mich ist es nicht nur ein kurzweiliges Buch zum stöbern und lachen gewesen, sondern auch ein Anreiz mal wieder in Erinnerungen zu schwelgen und sich darüber zu unterhalten. Nicht nur für Dorfkinder ein wirklich schönes Buch.

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