Leserstimmen zu
Private - Eine von euch

Kate Brian

Die Private-Serie (1)

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Taschenbuch
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„Weil sie alles haben, was ich immer wollte. Weil sie mir beibringen können, wie sie zu sein. Weil ich eine Zukunft habe, wenn ich zu ihnen gehöre.“ (Reed in Private – Eine von uns) Worum geht’s? Die 15-jährige Reed hat es geschafft. Sie konnte ein Teilstipendium für das legendäre Easton-Academy-Internat ergattern. Von nun an wird sich alles ändern, da ist sich die Einserschülerin sicher. Doch frisch angekommen muss Reed schnell feststellen, dass das Leben hier anders ist, als sie sich vorgestellt hat. Und als Reed dann noch die Billings-Girls, eine Clique hübscher, reicher, selbstbewusster Mädels, kennenlernt und erkennt, dass sie das Sagen an der Schule haben, steht für sie fest: Sie muss eine von ihnen werden. Doch der Weg in diesen exklusiven Club ist schwer und Reed muss sich mehr als einmal fragen, ob all ihre Bemühungen und all die Demütigungen es am Ende wert sind… „Private – Eine von uns“ ist Band 1 der mehrteiligen Private-Reihe von Kate Brian. Im Englischen sind insgesamt 16 Bände erschienen, bislang sind im Deutschen drei Bände erschienen bzw. angekündigt. Das Buch ist nicht in sich geschlossen und die Geschichte wird in Band 2 fortgeführt. Schreibstil / Gestaltung Das Cover von Private wird von drei jungen Mädchen geziert. Man erhält hier bereits den ersten Eindruck von reichen, bösen Mädchen. Das Cover ist weder aufregend noch etwas Besonderes, passt aber zum Buch. Von der Aufmachung her erinnert die Gestaltung lose an die Gossip Girl-Romane. Das Buch besteht aus vielen, teils sehr kurzen Kapiteln. Die Kapitel tragen alle eine thematisch passendende, oftmals aber leicht spoilernde Überschrift. Die kurzen Kapitel von einer Länge zwischen 3 und 7 Seiten (es gibt wenige längere) lassen sich sehr schnell lesen. Das Buch wird aus der Sicht von Reed erzählt, es gibt keinen Perspektivwechsel. Der Schreibstil ist sehr locker und flüssig. Das Buch lässt sich sehr gut über längere Zeit lesen, es ist weder anspruchsvoll noch kompliziert geschrieben. Mein Fazit Für Private habe ich mich aufgrund des doch relativ spannend klingenden Klappentextes entschieden. Eine elitäre Clique an einer Highschool, ein armes Mäuschen, was unbedingt dazu gehören möchte, Geheimnisse und Intrigen? Habe ich schon bei Gossip Girl geliebt. Daher war Freude und Erwartung groß. In das Buch habe ich sehr schnell gefunden. Das Geschichte ist leicht zu lesen, die kurzen Kapitel lassen das Buch wie im Fluge vergehen. Die Geschichte startet direkt mit der Ankunft von Reed in Easton. Ab da geht alles dann wirklich sehr schnell. Man lernt viele Charaktere, meist aber nur sehr oberflächlich, kennen. Anfangs kam ich mit den vielen Namen überhaupt nicht klar. Andauernd passiert etwas, sei es der erste Schultag, sei es irgendein Gerücht, irgendein Erlebnis. Bereits ab dem Zeitpunkt, wo die Billings-Girls das erste Mal auftreten, weiß man, wohin der Hase hoppelt. Reed ist wie besessen von diesen Mädchen, die so anders sind als sie, die alles zu haben scheinen. Und Reed, die bisher keine Freundinnen hatte und eher ein zurückhaltender Mensch ist, will unbedingt dazugehören. Soweit, sogut. Aber, das große Aber: Es passt alles nicht. Die Obsession, die Reed entwickelt, passt weder zur Beschreibung von Reed noch ist sie für mich als Leser nachvollziehbar. Man merkt relativ schnell, dass die Billings-Mädels keine wirklichen Freundinnen sind, dass hier gemobbt, gepiesackt, gelästert und gedemütigt wird. Mehr als einmal trifft es auch Reed. Und dennoch: Sie will es trotzdem unbedingt. Das ist so unlogisch, da neben Reed einige Mädels bereitstehen, die wirklich das Potenzial haben, Freundinnen zu werden. Alle paar Seiten fragte ich mich, ob das Verhalten von Reed nachvollziehbar ist. Fast immer sagte die Stimme in meinem Kopf: Nein, ist es nicht. An einigen Stellen reflektiert Reed ihr Verhalten selbst, kommt sogar selbst zum Schluss, dass es dumm ist und springt dann dennoch direkt, wenn die Billings-Mädels schnipsen. Dazu kommt, dass Reed unbedingt mit diesen Mädels befreundet sein will, ohne sie überhaupt wirklich zu kennen. Vielleicht bin ich mittlerweile zu alt, um ein derartiges Verhalten nachvollziehen zu können. Das Buch hat nicht viele Stärken, ganz im Gegenteil. Zwar ist es wirklich easy to read, aber es bleibt auf einem absolut seichten, oberflächlichen Niveau. Die Charaktere sind wahlweise naiv, unsympathisch, sprunghaft oder gern auch einmal alles zusammen. Vor allem Reed fand ich von der ersten bis zur letzten Seite unsympathisch. Die Billings-Mädels sind größtenteils kleine Tyranninnen, Reed steht regelmäßig vor Aufgaben, die ihre akademische Laufbahn für immer begraben könnten. Dazu kommt mit der Storyline um Thomas eine kleine romantische Geschichte dazu. Aber auch hier ist das Problem: Plötzlich ist er da, plötzlich ist sie in ihn verliebt, plötzlich wird es ernst. Man lernt ihn kaum kennen, Reed kennt ihn kaum und verliebt sich trotzdem und man sitzt wie bei einem Autounfall daneben, weil man eine Vorahnung hat, was Thomas für ein Geheimnis haben könnte (ich habe mit meiner Vermutung absolut ins Schwarze getroffen). Ich denke, dass Private ein großes Problem hat: Das Buch wurde bereits 2006 geschrieben. Damals, als soziale Medien noch kein Thema waren, wo Gossip Girl gerade geboomt hat, da ist dieses Buch noch etwas nachvollziehbarer als in der gegenwärtigen Zeit. Gerade die fehlenden modernen Elemente fand ich schade. Leider wirkt Private jetzt aber nur wie etwas Halbgares, was absolut in die Breite, nie aber in die Tiefe geht. Sobald ein Problem entsteht, wird bereits zwei Seiten später entweder eine Lösung gefunden oder das Problem kommentarlos begraben. Einzig ein kleiner Cliffhanger in der Storyline um Thomas gegen Ende hin baut noch einen kleinen Spannungsbogen auf. Bei den allerletzten Seiten im Buch musste ich dann allerdings nur noch müde lachen. Hier hat die Autorin eine fast schon sektenartige Welt aufgezeigt, die als begehrenswert von Reed empfunden wird, und ohne Rücksicht auf Verluste zu verfolgen ist. Vor dem Hintergrund, dass hier ein Jugendbuch vorliegt, finde ich diese Message schon fast fatal. Es ist nicht so, dass Private mich nicht unterhalten hat. Das hat es. Ich habe es gern gelesen. Aber die Story hat keinen Tiefgang, die Story hat keine sympathischen Charaktere, die Story hat nur einen minimale Spannungsbogen und hinzu kommen noch mehr als zweifelhafte Verhaltensweisen. Wer damit leben kann, kann hier also gefahrenlos zugreifen. [Diese Rezension basiert auf einem Rezensionsexemplar, das mir freundlicherweise von dem Verlag zur Verfügung gestellt wurde. Meine Meinung wurde hierdurch nicht beeinflusst.]

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Die Geschichte rund um Reed Brennan ist wirklich süß gestaltet. Die Kapitel sind meist sehr kurz (2-3 Seiten), sodass es vom zeitlichen Ablauf sehr schnell voran geht. Ich persönlich fand das sehr gut, so konnte man direkt miterleben, was im vorherigen Kapitel angeteasert wurde. Reed wünscht sich nichts mehr als bei den Billings-Girls aufgenommen zu werden und kommt dabei immer wieder in einen moralischen Konflikt. Ich finde dies sehr schön beschrieben und ebenso spannend dargestellt. Auch die sich entwickelnde Beziehung zu Thomas finde ich spannend und gut aufgebaut. Ich glaube die Gedanken, die Reed entwickelt während Sie die neue Schule entdeckt, sind sehr typisch für das Alter und erinnert mich an "Mini"Gossip-Girl. Ich kann das Buch nur empfehlen und freue mich nach dem spannenden Ende auf Band 2. Danke an das Bloggerportal für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares.

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Wünsche beeinflussen das Leben und treiben die Menschen) voran. Doch man sollte immer vorsichtig mit dem sein, was man sich wünscht. Der Wunsch könnte schließlich in Erfüllung gehen! Mit Wünschen und deren Erfüllung beschäftigt sich auch die amerikanische Autorin Kate Brian in ihrer Jugendbuchreihe ''Private'' (cbj): Die 15-jährige Reed Brannan möchte nur allzu gerne ihrem Elternhaus entkommen. Stets von ihrer alkoholkranken und tablettensüchtigen Mutter niedergemacht, träumt Reed von einem Platz an der elitären Easton-Academy. Von ihrem liebevollen Vater unterstützt, bekommt Reed dank harter Arbeit auch wirklich die erhoffte Zusage. Frohen Herzens macht sie sich auf den Weg in ein neues Leben, von dem sie viel erwartet. Doch auf dem Campus angekommen wird Reed schnell mit der dort herrschenden Realität konfrontiert. Die Lehrer haben hohe Erwartungen und das Lernpensum ist enorm. Die einstige Spitzenschülerin muss um ihre Noten kämpfen, wenn sie ihr Stipendium nicht verlieren will. Doch mehr als die schlechter werdenden Noten bangt Reed um die Akzeptanz der Mitschüler. Dabei liegt ihr nicht die Freundschaft mit ihrer Zimmergenossin Constance am Herzen, sondern der Kontakt mit den Billings-Girls. Noelle, Taylor, Ariana und Kiran gehören zu der Highsociety des Campus. Sie ''regieren'' die Mitschüler und richten über deren Verhalten. Reed ist fasziniert von ihrem Glamour und wünscht sich nichts sehnlicher, als ein Teil von ihnen zu werden. Sie setzt alles daran, um von den Mädchen wahrgenommen zu werden. Und tatsächlich kommt sie mit ihnen ins Gespräch. Nach ersten Unstimmigkeiten macht es den Eindruck, als ob Reed von den Billings-Girls wirklich gemocht wird und sie sie als Mitglied ihrer Vereinigung haben wollen. Reed kann ihr Glück nicht fassen. Sie ist sich ganz sicher, dass sie durch die Freundschaft zu diesen Mädchen Privilegien genießen kann und es eines Tages an eine angesehene Universität schaffen wird. Doch Reed hat nicht bedacht, dass sie nun der Spielball der Clique ist und allerlei Schikane über sich ergehen lassen muss, wenn sie eine von ihnen sein will. Sie beißt die Zähne zusammen und erledigt die Aufgaben, die ihr gestellt werden. Dass sich diese am Rande der Legalität bewegen, versucht sie zu ignorieren. Schwierig wird es, als sich Reed in Thomas verliebt, einen beliebten Zwölftklässler, der auf dem Campus bekannt ist. Niemand der Billings akzeptiert ihn, wodurch die Beziehung zwischen ihm und Reed zum Scheitern verurteilt ist. Da Reed ihm aber nicht widerstehen kann, findet ihre Liebe im Geheimen statt. Doch dann kommt ein dunkles Geheimnis von Thomas ans Tageslicht, dass nicht nur Reeds Liebe auf die Probe stellt, sondern auch ihre Stellung bei den Billings. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, denn Reed muss sich für eine der zwei Seiten entscheiden: Die Billings oder Thomas, der ihre Hilfe zu brauchen scheint. Ganz im Stil von ''Gossip Girl'' hat Kate Brian einen Roman über Macht, Intrigen und den Privilegien der Highsociety geschaffen. Mit Reed steht eine einfache und naive Hauptfigur im Fokus, die eine unbekannte Welt betritt, in der Geld und Macht über alles entscheidet. Aus einfachen Verhältnissen stammend, versucht sie, sich ihren Platz in der Gesellschaft zu erobern. Ausgenutzt und schikaniert von den Mitschülern, die aus reichen Elternhäusern stammen, hadert die Hauptfigur mit ihrem bisherigen Dasein und muss erkennen, dass auch die Welt der Reichen mit Problemen gepflastert ist. Die Geschichte ist realistisch dargestellt und spiegelt jene Gesellschaft wieder, die man auch aus Serien und Filmen kennt. Die beschriebenen Teenagerprobleme erleben ein neues Niveau, da die reichen Jugendlichen ihre Macht gegenüber den ärmeren ausspielen. Und dies scheinbar ohne Konsequenzen. Wer sich ihnen in den Weg stellt, muss büßen. Und vor diesen dunklen Racheplänen scheinen noch nicht einmal die Lehrkörper sicher zu sein, wie sich im ersten Roman bereits ankündigt. Positiv sind die sehr kurzen Kapitel, die man zwischendurch schnell einmal lesen kann. Die Sprache ist einfach gehalten, wobei die Geschichte schon alleine durch die vielen Figuren im Fokus sehr wandlungsreich ist. Wie sich Reeds Leben als Billings-Girl gestaltet, erfahren die Leser in dem Fortsetzungsroman ''Private – Spiel mit, wenn du kannst'', der ebenfalls schon im Handel erhältlich ist.

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Inhalt: Für die 15-jährige Reed Brennan geht ein Traum in Erfüllung. Sie hat einen Platz an der Elite-Schule Easton - Academy bekommen. Doch das Leben dort ist schwerer als gedacht. Für Reed ist klar, um zu bestehen braucht sie gute Kontakte. In ihrem Fall die Billing-Girls, die vier mächtigsten Mädchen der Schule. Aber auch diese bergen viele Geheimnisse wie auch Thomas, ein Junge, den sie kennenlernt. | Meinung: Das erste, was mir beim Lesen direkt aufgefallen ist, sind die äußerst kurzen Kapitel, die oft nur drei bis fünf Seite lang sind. Ich fand das nicht schlecht, da man so immer mal zwischendurch ein Kapitel lesen kann und einem die vergangene Lesezeit wirklich kurz vorkommt, man immer denkt:"Ach, eins schaffe ich noch". Auf diese Weise ist man natürlich auch schnell mit dem Buch durch, wozu auch die vergleichsweise geringe Seitenanzahl beiträgt. Zu Beginn hatte ich ein paar Probleme mit den Namen, da es ein paar gab, die ich nicht mehr zuordnen konnte. Besonders, was die Billing-Girl betrifft, da sie hätten mehr beschrieben werden können. Allerdings hat sich das schnell gelegt. Ein großer Minuspunkt bietet aber dür mich die fehlende Romantik. Wie der Klappentext schon vermuten lässt, gibt es auch eine Liebesgeschichte, die mir aber viel zu wenig ausgearbeitet wurde. Sie wirkte überstürzt und überhaupt nicht authentisch. Eine Verhältnis "Liebe" zu nennen, ohne sich einander wirklich zu kennen, reicht meiner Meinung nach nicht. Mit der Protagonistin Reed konnte ich mich gut anfreunden, wobei mir nicht ganz gefällt, was sie unter Freundschaft versteht. Thomas hingegen ist mir nicht wirklich sympatisch, was aber seine Gründe habwn kann. Ich bin gespannt, was noch kommt. Dennoch hat es Spaß gemacht das Buch zu lesen und dank des leichten Schreibstils und der kurzen Kapitel kam man auch schnell voran. Dieser Teil lässt aber noch viele Fragen offen, weshalb ich mich schon auf den nächsten Band freue. Vielleicht nutzt dieser sein Potenzial auch noch mehr. | Fazit: Das Buch besitzt Potenzial und lässt sich sehr gut und schnell lesen, allerdings hätte die Liebesbeziehung noch mehr ausgeschöpft werden können.

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Meinung: Oh du herrliches Klischee. Was hatte ich einen Spaß an diesem Buch. Zwar steckt es von oben bis unten mit jedem denkbaren Highschool-Klischee voll aber dennoch war es super erfrischend diese Geschichte zu verfolgen. Das leichte an der Geschichte hat mir einfach gut gefallen, es waren Teenagerprobleme, die nicht extrem ernst und lebensbedrohlich waren (wobei es eine kleine Ausnahme gibt, auf die ich im nächsten Band gespannt bin) aber ansonsten war es relativ leichte Lektüre. Es gab Glamour, Intrigen, Zickereien und Liebe. Es erinnerte etwas an ''Girls Club'' nur auf einem ''Internat'', was ich immer besonders mag. Ich finde es super cool diesen gesamten Alltag an einem Internat zu lesen und dabei zu sein. Die Billing Girls waren ätzend und anstrengend, hochnäsig und arrogant und genau das was man von so einer Mädchenclique erwartet, kennt und mag. Die Probleme, die sie machen, haben und versuchen los zu werden machen Spaß, denn eigentlich müsste es viele davon nicht geben und trotzdem wird ein riesen Spektakel darum veranstaltet, und das war unglaublich unterhaltsam. Geeignet ist es meiner Einschätzung nach eher für Mädchen von 12-15 aber auch als 10 Jahre weiter kann man seinen Spaß damit haben, wenn man es einfach das sein lässt, was es ist und nicht mehr daraus zu machen versucht. Denn Fakt ist, dass es unterhalten und Teenager an eine Geschichte fesseln soll, eine gewisse Spannung soll erzeugt werden ebenso, wie die kleinen oder etwas größeren Dramen hervor gehoben werden, die man eben als Teenager erlebt und als solches ist es fabelhaft. Wer anspruchsvolle Lektüre sucht, der sollte hier nicht zu greifen, was ich absolut nicht negativ meine. Wer aber Freude an Jugendbüchern hat, mit Protagonisten, die sich ihres Alters entsprechend benehmen, die Wege suchen und finden mit ihrem Alltag in der Schule, sich selbst, Jungs und fiesen Zicken klar zu kommen, dann seid ihr goldrichtig. Schreibstil: Ein locker, leichter und witziger moderner Stil, wie ich finde. Absolut schön und passend für ein Jugendbuch. Cover : Als ich es das erste Mal gesehen habe wusste ich direkt, was für eine Art Geschichte da hinter steckt und das gefällt mir. Es vermittelt genau das, was ich in meiner Rezension geschildert habe, wenn man Fantasie hat etwas länger über ein Cover nachzudenken. Ich mag es!

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Zum Inhalt: Reed Brennan hat es nicht leicht zuhause. Ihre Mutter hat Probleme mit Alkohol und Stimmungsschwankungen und meisten war Reed die Leidtragende. Mit ihrem Vater hingegen versteht sie sich bestens. Um so schwerer fiel ihr der Schritt in ein eigenes, selbstständiges Leben. Aufgrund eines Stipendiums hat Reed die Möglichkeit auf die elitäre Easton-Academy zu gehen. Die erhofft sich mit dem Abschluss dort einen guten Start in ihre Zukunft und erwartet keine schulischen Probleme, schließlich war sie immer eine Einser-Schülerin. Doch natürlich kommt alles anders als erhofft. Ihre Lehrer scheinen sie nicht sonderlich zu mögen und zudem findet sie auch keinen wirklichen Anschluss unter ihren Mitschülern. Einzig der attraktive Thomas scheint sich für sie zu interessieren. Zwischen den beiden knistert es ordentlich, doch als Reed auf einmal in den Kreisen der Billings-Girls verkehrt setzt sie damit alles aufs Spiel. Jeder will ein Teil dieses Hauses sein, doch ist es wirklich das, was Reed sich für ihre Zeit an der Easton gewünscht hat? Meine Meinung: Aufgrund des Klappentextes war ich wirklich gespannt auf diese Geschichte und rechnete mit einer Mischung aus Gossip Girl und Pretty Little Liars. Besonders die angekündigten Intrigen und dunklen Geheimnisse haben mich interessiert. Intrigen gab es genug aber die dunklen Geheimnisse habe ich etwas vermisst. Insgesamt war der Handlungsverlauf eher langweilig und nicht nachvollziehbar. Reed wurde als kluge Protagonistin vorgestellt und auf einmal lässt sie sich von den Billings-Girls die schlimmsten Dinge gefallen? Ich werde dem zweiten Band noch eine Chance geben in der Hoffnung, dass die Geschichte noch ein bisschen an Fahrt aufnimmt. Für den ersten Band gibt es allerdings nur 3 von 5 Sternen.

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Inhalt: Die 15-jährige Reed hat sich nichts mehr gewünscht, als an der elitären Easton-Academy angenommen zu werden. Als es tatsächlich so weit kommt, ist sie froh, der tristen heimat,wo sie immer nur Außenseiter war, den Rücken kehren zu können. Von nun an will sie dazu gehören und sich eine glorreiche zukunft aufbauen. Doch an der neuen Schule, ist der Start schwieriger als erwartet. Um tatsächlich an die Spitze der Mitschüler zu gelangen, setzt Reed alles daran, um zu der Exklusiven Billings-Girl-Clique dazuzugehören. Dabei muss sie weiter gehen, als sie eigentlich bereit war... Meine Meinung: Ein gelungener Auftakt einer dramatischen Highschool-Reihe! Die 15-jährige Reed Brennan ist überglücklich, als sie an der Eliteschule Easton-Academy angenommen wird. Zuhause hält sie nur ihr liebevoller Vater und ganz gewiss nicht ihre Mutter, die jede Menge Probleme mit sich selbst hat oder ihre Schule, an der sie immer nur ein Außenseiter war. Das soll jetzt anders werden, das nimmt sich Reed fest vor. Schnell stellt sie fest, dass die exklusive Billings-Clique das wirkliche Sagen an der Schule hat. Reed will nur eins, dazu gehören, koste es was es wolle... Reed ist eine ideale Jugendliche Protagonistin, da sie meiner Meinung nach genau das verkörpert, womit viele in dem Alter Schwierigkeiten haben - nämlich sie selbst zu sein. An sich ist sie ein tapferes und sympathisches Mädchen, voller Wünsche und Hoffnungen, allerdings vergisst sie dabei ums ein oder andere Mal, sich selbst treu zu bleiben. Einerseits will sie sich von der Bellings-Clique nicht weiter ausnutzen lassen und findet sie hinterhältig und dann „rennt“ sie trotzdem wieder zu Ihnen zurück, in der naiven Hoffnung, durch sie akzeptiert zu werden. Besonders dieses Hin- und Her von Reed fand ich teilweise anstrengend, aber auch nachvollziehbar, da viele sich schwer tun, Entscheidungen zu treffen und sich selbst treu zu bleiben. Ansonsten finde ich Reed‘s Person sehr gut beschrieben und ausgearbeitet, die für Jugendliche besonders gut nachzuvollziehen ist. Insgesamt finde ich den Schreibstil der Autorin gelungen, es wurde durch die mehr oder wenigen kleinen und größeren Dramen und Geheimnisse viel Spannung erzeugt. Ich hatte immer Lust weiter zu lesen und zu erfahren, was als nächstes passiert. Die angesprochenen Themen sind einerseits vielseitig und so wird dem Leser sicher auch nicht langweilig, und andererseits zeigen sie auch auf, was für einige Jugendliche in dem Alter von Bedeutung ist. Klar ist dieses „dazu gehören wollen“ und dafür alles tun, oberflächlich, aber es verdeutlicht auch, wie präsent dieser Wunsch ist und wie weit das gehen kann. Deshalb bieten gerade diese Punkte viel Raum zum Nachdenken. Fazit: Ich kann nur sagen, dass ich die Geschichte trotz einiger Kleinigkeiten wirklich gelungen finde, da sie sowohl unterhaltsam als auch lehrreich ist. Ich bin gespannt, was mich in den Folgebänden erwarten wird und kann sie ab einem Lesealter von etwa 14 Jahren, wirklich nur empfehlen!

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Die Billings-Girls haben das Sagen an der Easton-Academy. Reed muss das schnell lernen und möchte gerne eine von ihnen werden. Doch der schöne Schein trügt und hinter den Masken lauern dunkle Geheimnisse. Die Clique macht Reed das Leben schwer und die Highschool scheint ein richtiger Alptraum zu werden... Meine Meinung Ich liebe ja Gossip Girl und Pretty Little Liars.. klar, wer eigentlich nicht? Als ich den Klappentext gelesen habe dachte ich mir daher nur: Okay, eine Mischung aus Beidem, das kann ja nur gut werden. Ist es aber leider nicht. Die Idee ist toll und kann einen eigentlich immer mitreißen. Wenn da Spannung aufkommt und das war leider nicht der Fall. Ja, es gab hier und da ein Geheimnis, oder etwas, womit Reed klarkommen musste. Aber war das spannend? Nein... leider gar nicht. Das Einzige, was hier spannend gehalten wurde, war der Hintergrund der Billings-Girls. Ich habe nämlich kaum etwas über sie erfahren. Mag sein, dass es gewollt ist, immerhin ist das ja ein Reihenauftakt und man wusste ja auch erst in der letzten Staffel wer Gossip Girl ist, aber irgendetwas hat mir da einfach gefehlt. Die nötige Prise Salz, für solche Mädchen eben.. die haben manchmal dieses gewisse Etwas, was man schon auf 30 Meter Entfernung sieht ( denken wir da nur mal an Blair.. ) Hinzu kommt, dass nicht nur um die Clique ein Geheimnis gemacht wurde, sondern auch um die anderen Charaktere. In den Beschreibungen wurde hier wohl ein größeres Augenmerk auf das Aussehen als auf den Charakter gelegt. Mag an solch einer Schule auch von größerer Bedeutung sein, bringt nur leider die Protagonisten nicht näher an den Leser. Letztendlich stand ich bei dieser Geschichte also mit einer Handvoll Personen dar, von denen ich Namen und Aussehen kenne, die mir aber weder sympathisch noch sonst etwas waren. Hinzu kommt, dass Reed förmlich besessen von dieser Clique ist. Nichts und niemand sonst scheint noch groß zu zählen. Außer Thomas mit dem sie eine rasante Entwicklung durchläuft. Aber so genau habe ich dennoch nicht verstanden, was Reed so toll an diesen Mädchen findet. Ist es das geheimnisvolle? Oder der Ruf? Ich weiß es wirklich nicht.. zumal Reed nicht ganz auf den Kopf gefallen zu sein scheint. Ich mochte diesen Band leider gar nicht. Aber vielleicht war das alles auch nur eine Taktik, um nicht zu viel Preiszugeben und den Leser noch auf Abstand zu halten. Daher vergebe ich 3 von 5 Sterne und werde dem nächsten Band trotzdem eine Chance geben.

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