Leserstimmen zu
Achtzehn Hiebe

Assaf Gavron

(6)
(3)
(1)
(0)
(0)
Taschenbuch
€ 11,00 [D] inkl. MwSt. | € 11,40 [A] | CHF 16,90* (* empf. VK-Preis)

Achtzehn Hiebe der Vergangenheit

Von: Buecherseele79 aus Hochrhein

29.04.2019

Eitan Einoch ist geschieden, lebt als selbstständiger Taxifahrer im heutigen Tel Aviv und hat immer eine Geschichte zur Stadt für die Fahrgäste auf Lager. Sein Leben erhält eine Wendung als eine ältere Dame, Lotta Perl, bei ihm als regelmäßigen Fahrgast ihre Fahrt zum Friedhof bucht. Auf diesen Fahrten erfährt Eitan dass Lotta Angst hat vor einem Mordanschlag, auch ihr Geliebter ist wohl unter mysteriösen Umständen gestorben. Dann verschwindet Lotta plötzlich und Eitan geht auf Spurensuche, mit seinem ehemaligen besten Freund Bar... Dieses Buch ist eine gelungene Mischung aus Roman, Historisch sowie Krimi, mir hat diese Mischung im Gesamtteil sehr gut gefallen. Hin und wieder gibt es die eine oder andere Überlänge, aber die kann man, in meinen Augen, problemlos mitlesen bzw. hält nicht großartig auf. Der Schreibstil an sich fand ich sehr schön, ruhig, interessant, spannend und auf den Punkt. Der Autor baut nicht nur Spannung in dieses Buch, sondern auch Gefühl, einen Hauch von Erotik, von Zeitgeschichte, aber auch wie das Leben von Eitan sich in Tel Aviv abspielt, wie sein Alltag aussieht – alles in einer sehr interessanten Geschichte verpackt. Die Protagonisten habe ich, mehr oder weniger, in mein Herz geschlossen. Gerade Eitan, auch „Das Krokodil“ genannt, konnte mich restlos begeistern. Ich mag seine ruhig Art, seine Leidenschaft für das Taxifahren, seine Bescheidenheit aber auch sein Wissen über seine Stadt Tel Aviv. Dies hat der Autor sehr gekonnt und interessant für den Leser umgesetzt. Bei der älteren Dame Lotta sowie ihren 3 Freunden aus der Zeit 1946, da war ich immer am raten und überlegen, denn der Autor spielt gekonnt mit Verwirrungen, Überraschungen aber auch Wahrheit oder Lüge, man kann sich nie sicher sein wie sicher man in dieser Geschichte steht. Die Vergangenheit von Lotta und ihrer jüdischen Freundin Ruti, mit den zwei britischen Soldaten Edward und James, 4 Menschen die sich zur Zeit der britischen Mandatszeit abspielt, fand ich hier sehr spannend und toll umgesetzt, man lernt in dieser Geschichte noch einiges über das Land und die Entstehung kennen. Ein Buch welches sich nicht nur verschiedenen Genre bedient, sondern auch hinter die Kulissen von Freundschaft, wahrer Liebe, kurzweiliger Liebe und Erotik schaut. Die Geschichte zeigt die Entstehung von junger Liebe und Freundschaft und wie sich mit der Zeit, mit dem eigenen Erlebten sich die Ansichten ändern, man um Vergebung bitten möchte, seine alte Liebe wieder neu entdeckt oder die Geheimnisse alles zerstören. Wer hier eine komplette Auflösung von Eitan und Bar erwartet wird von Ende des Buches wohl eher enttäuscht sein. Auch hier behält es sich der Autor Klarheit zu verschaffen, aber ich fand dies nicht dramatisch. Denn Eitan und Bar sind so gesehen „Hobbydetektive“ und ihnen standen nicht allerlei Möglichkeiten zur Verfügung. Es bleibt hier dem Leser selbst überlassen was er glauben möchte, was er denkt wie sich die ganze Geschichte wirklich zugetragen hat. Der Titel „Achtzehn Hiebe“ passt perfekt und wird in diesem Buch auch sehr genau erläutert. Ich persönlich bin von diesem Buch sehr angetan und kann es auf jeden Fall empfehlen!

Lesen Sie weiter

Eitan Einoch ist geschieden, lebt als selbstständiger Taxifahrer im heutigen Tel Aviv und hat immer eine Geschichte zur Stadt für die Fahrgäste auf Lager. Sein Leben erhält eine Wendung als eine ältere Dame, Lotta Perl, bei ihm als regelmäßigen Fahrgast ihre Fahrt zum Friedhof bucht. Auf diesen Fahrten erfährt Eitan dass Lotta Angst hat vor einem Mordanschlag, auch ihr Geliebter ist wohl unter mysteriösen Umständen gestorben. Dann verschwindet Lotta plötzlich und Eitan geht auf Spurensuche, mit seinem ehemaligen besten Freund Bar... Dieses Buch ist eine gelungene Mischung aus Roman, Historisch sowie Krimi, mir hat diese Mischung im Gesamtteil sehr gut gefallen. Hin und wieder gibt es die eine oder andere Überlänge, aber die kann man, in meinen Augen, problemlos mitlesen bzw. hält nicht großartig auf. Der Schreibstil an sich fand ich sehr schön, ruhig, interessant, spannend und auf den Punkt. Der Autor baut nicht nur Spannung in dieses Buch, sondern auch Gefühl, einen Hauch von Erotik, von Zeitgeschichte, aber auch wie das Leben von Eitan sich in Tel Aviv abspielt, wie sein Alltag aussieht – alles in einer sehr interessanten Geschichte verpackt. Die Protagonisten habe ich, mehr oder weniger, in mein Herz geschlossen. Gerade Eitan, auch „Das Krokodil“ genannt, konnte mich restlos begeistern. Ich mag seine ruhig Art, seine Leidenschaft für das Taxifahren, seine Bescheidenheit aber auch sein Wissen über seine Stadt Tel Aviv. Dies hat der Autor sehr gekonnt und interessant für den Leser umgesetzt. Bei der älteren Dame Lotta sowie ihren 3 Freunden aus der Zeit 1946, da war ich immer am raten und überlegen, denn der Autor spielt gekonnt mit Verwirrungen, Überraschungen aber auch Wahrheit oder Lüge, man kann sich nie sicher sein wie sicher man in dieser Geschichte steht. Die Vergangenheit von Lotta und ihrer jüdischen Freundin Ruti, mit den zwei britischen Soldaten Edward und James, 4 Menschen die sich zur Zeit der britischen Mandatszeit abspielt, fand ich hier sehr spannend und toll umgesetzt, man lernt in dieser Geschichte noch einiges über das Land und die Entstehung kennen. Ein Buch welches sich nicht nur verschiedenen Genre bedient, sondern auch hinter die Kulissen von Freundschaft, wahrer Liebe, kurzweiliger Liebe und Erotik schaut. Die Geschichte zeigt die Entstehung von junger Liebe und Freundschaft und wie sich mit der Zeit, mit dem eigenen Erlebten sich die Ansichten ändern, man um Vergebung bitten möchte, seine alte Liebe wieder neu entdeckt oder die Geheimnisse alles zerstören. Wer hier eine komplette Auflösung von Eitan und Bar erwartet wird von Ende des Buches wohl eher enttäuscht sein. Auch hier behält es sich der Autor Klarheit zu verschaffen, aber ich fand dies nicht dramatisch. Denn Eitan und Bar sind so gesehen „Hobbydetektive“ und ihnen standen nicht allerlei Möglichkeiten zur Verfügung. Es bleibt hier dem Leser selbst überlassen was er glauben möchte, was er denkt wie sich die ganze Geschichte wirklich zugetragen hat. Der Titel „Achtzehn Hiebe“ passt perfekt und wird in diesem Buch auch sehr genau erläutert. Ich persönlich bin von diesem Buch sehr angetan und kann es auf jeden Fall empfehlen!

Lesen Sie weiter