Leserstimmen zu
Licht in tiefer Nacht

Nora Roberts

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€ 19,99 [D] inkl. MwSt. | € 20,60 [A] | CHF 28,90* (* empf. VK-Preis)

Vielen lieben Dank an Randomhouse (Diana Verlag) für das Rezensionsexemplar ♥ Rezension: In Montana liegt eine Pferderanch, die den schönen Namen „Bodine Ranch“ trägt. Hier können sich Urlauber, die gerne reiten oder einfach die Natur genießen wollen, erholen und Reitunterricht bekommen. Geführt wird die Ranch von Bodine Longbow, die das Familienanwesen zu einem großen Resort ausgebaut hat. Ihre Brüder leiten das Gestüt. Alles scheint seine Ordnung zu haben, doch die Familie hat ein Geheimnis, über das keiner gerne spricht. Bodines Tante Alice hat vor über 30 Jahren das Familienanwesen verlassen und seither hat man nichts mehr von ihr gehört. Das ist natürlich für Bodines Großmutter und Mutter sehr schmerzhaft. Was die Familie jedoch nicht weiß, Alice wollte vor vielen Jahren zurück und kurz vor der Ranch wurde sie von jemandem gefangen genommen und muss seither grausame Dinge über sich ergehen lassen. Und da ist Callen, den Bodine noch aus der Kinder- und Jugendzeit kennt, und möchte auf der Ranch anheuern. Sein Auftauchen bring Bodines streng gehütete Ordnung völlig durcheinander. Als dann noch auf dem Grundstück der Familie eine Frauenleiche im Schnee entdeckt wird, gerät alles durcheinander. Fazit: Am Anfang dachte ich noch, dass es sich um einen Roman über eine Pferderanch handelt, was mich eher nicht so interessierte. Aber dann kamen immer wieder Kapitel, in denen es sich um die verschwundene Tanta Alice handelt. Diese Kapitel waren so grausam beschrieben und meine Neugierde war geweckt. Dann waren auch noch die Kapitel, die aus der Sicht des Mörders geschrieben waren, ohne dass man wirklich erkennen konnte um wen es sich handelt. Der ganze Roman, den ich jedoch eher als Thriller betitelt hätte, wurde von Kapitel zu Kapitel spannender und es fiel mir wirklich schwer, das Buch mal zur Seite zu legen. Die Charaktere hat Nora Roberts sehr gut beschrieben, so dass man sie auch lebhaft vor sich sah und ich habe mit Alice und weiteren Frauen förmlich mitgelitten. Wieder hat mich ein Roman von Nora Roberts völlig überzeugt und mich in dem Glauben bestärkt, dass ihr großes Talent im Schreiben von Thrillern liegt. 5 von 5 Sterne

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INHALT: Bondine Longbow leitet die Familienranch in Montana. In den letzten Jahren ist die Ranch sehr gewachsen in zu einem Imperium geworden. Nicht nur das Gestüt wurde ausgebaut, sondern es ist zu einem Feriendomizil geworden. Doch über all den Erfolgen hängt auch ein Schatten. Bondines Tante Alice hatte die Ranch verlassen, als sie gerade achtzehn Jahre alt war. Sie verschwand spurlos und niemand hat je wieder etwas von ihr gehört. Doch Alice lebt und sie lebt sogar ganz in der Nähe der Ranch. Das ahnt niemand von der Familie und auch nicht, dass Alice dort nicht freiwillig wohnt. MEINE MEINUNG: Schon lange habe ich nichts mehr von Nora Roberts gelesen, aber dieser Klapentext hat mich so neugierig gemacht und ich wollte das Geheimnis lüften. Und wie erwartet, hat es keine drei Seiten gedauert und die Geschichte hatte micht gepackt. Es ist bei der Autorin immer so einfach in ihre Geschichten zu finden. Ihr Schreibstil lässt sich locker und leicht lesen, sie entführt uns an die schönsten Orte und beschreibt alles sehr detailverliebt und bildhaft. In diesem Buch spielen sehr viele Personen mit und spielen auch eine Rolle. Ich brauchte doch einige Zeit, um alle richtig einzuordnen. Aber sie hat den Protagonisten dann auch sehr viel Raum zum Entwickeln gelassen und sehr viel Tiefe gegeben. Von jedem hat man als Leser sehr viel erfahren. Nora Roberts verbindet hier sehr viele Handlungen. Wir haben einen Liebesroman, eine Familiengeschichte und Thrillerelemente. Das alles verflechtet sie zu einem sehr spannenden Buch mit fesselnder Handlung. Als Leser war ich die ganze Zeit am Miträtseln und bin dann doch nicht auf diesen Ausgang gekommen. Für mich gab es somit zum Ende hin noch den Überraschungsmoment. FAZIT: Wieder eine Highlightgeschichte der Autorin. Einen Schmöker, den man gerne liest und der am Ende überrascht.

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Zum Inhalt: Bodine lebt schon ihr ganzes Leben auf der Ranch ihrer Familie in Montana. Ein Leben ohne ihre Familie und die Pferde kann sie sich nicht vorstellen. Mittlerweile ist die die Ranch nicht mehr „nur“ eine Ranch, sondern verfügt auch über ein thematisch passendes Ferienresort. Während sich ihre Brüder um die Ranch kümmern, leitet Bodine das Ferienresort. Alles ist perfekt. Und dann kehrt auch noch Callen zurück. Einst ihre große Liebe während der Teenagerzeit, ist er zu einem äußerst attraktiven Mann herangewachsen, der beschlossen hat, diesmal die Anziehungskraft zwischen ihnen nicht zu ignorieren…. Also könnte das Leben auf der Bodine Ranch so idyllisch sein, doch ganz so ist es nicht. Vor 25 Jahren verschwand Bodine’s Tante Alice spurlos. Was niemand weiß, sie wurde entführt und erlebt seitdem ein wahres Martyrium. Doch dann gelingt ihr eines Tages die Flucht... Meine Meinung: Ich lese die Romane von Nora Roberts unheimlich gerne. In ihren Büchern findet man immer unheimlich sympathische Charaktere, ein tolles Setting, Liebe und Spannung – also quasi alles, was man sich von einer guten Lektüre wünscht. Schreibstil ist wie gewohnt fesselnd und flüssig, ich habe das Buch regelrecht verschlungen. Die Geschichte spielt abwechselnd in der Gegenwart und in der Vergangenheit. Die Hauptcharaktere sind Bodine & Callen in der Gegenwart und Alice in der Vergangenheit. Die Menschen, die im Leben der drei Protagonisten eine wichtige Rolle spielen, sind facettenreich und machen es dem Leser leicht, sie ins Herz zu schließen. Mal vom Entführer und dem garstigen Polizisten abgesehen. Aber die soll man ja auch nicht leiden können. Die Szenen, in denen der Leser Einzelheiten über die Gefangenschaft von Alice erfährt, gehen an die Nieren. Die Vorstellung, 25 Jahre lang so etwas erleben zu müssen, ohne Hoffnung, jemals wieder frei zu sein. Gruselige Vorstellung. Aber das Schöne an den Büchern von Nora Roberts ist doch immer wieder, dass das Gute gewinnt und die Liebe siegt. Das mag ich immer gern. Gerade, wenn in der Realität alles ungewiss ist und es keine Garantien gibt im Leben, tut es mir immer wieder gut, Bücher zu lesen, in denen die Liebe gewinnt und am Ende alles gut ist. Also von mir gibt es mal wieder eine klare Leseempfehlung!

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Allgemein zum Buch: Titel: Licht in tiefer Nacht Autor/in: Nora Roberts Genre: Roman Verlag: Diana Verlag Ersterscheinung: 2017 Seitenanzahl: 544 Seiten Preis: 19,99 € (Gebundene Ausgabe) Meine Meinung: Als ich den Klappentext gelesen hatte, habe ich mir ein Buch mit ländlichem Flaire, einer tollen Liebesgeschichten und nebenbei noch einem interessanten Krimi vorgestellt und ich muss sagen das Buch hat mich nicht enttäuscht. Anfangen möchte ich mit den Charakteren. Jeder wurde gut zur Schau gestellt. Man konnte sie als Leser sehr gut kennenlernen, sich in sie hineinversetzen und hat meiner Meinung nach auch viel über ihre Vergangenheit erfahren, was in diesem Fall sehr wichtig war, um die Handlung nachvollziehen zu können. Keiner der Charaktere war mir unsympathisch, außer vielleicht die, die dies auch sein solllten. Der Verlauf der Handlung war stets spannend, so dass ich immer weiter lesen wollte. Es gab zwar Stellen, die sich sehr langgezogen haben, aber man wusste, hat man diese überwunden, dann kann man das Buch auch nicht wieder aus der Hand legen. Somit haben mich die etwas schwächeren Phasen nicht allzu sehr gestört. Den Perpektivenwechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit hat mir gut gefallen. Es war als würde man aus zwei verschiedenen Welten lesen und sie nach und nach zu einer zusammenfügen können. Nora Roberts Schreibstil ist leicht, so dass er zum flüssigen Lesen beiträgt. Außerdem hat Roberts das Talent den Leser denken zu lassen man wisse was passiert, nur um im nächsten Moment festzustellen, dass man damit gar nicht damit gerechnet hat. Als Fazit kann ich sagen: Nora Roberts schafft es mit diesem Buch so viele Themenbereiche abzudecken. Sie thematisiert die Liebe, die Kriminalität, die Psychie des Menschen und bringt zusätzlich reichlich Emotionalität in das Buch. Daher habe ich nur wenig zu bemängeln, weshalb das Buch 4/5 Sterne von mir bekommt. Vielen Dank für das Rezensionsexemplar. :)

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Titel: Licht in tiefer Nacht Autorin: Nora Roberts Verlag: Diana Verlag Seitenanzahl: 542 Vielen Dank an den Diana Verlag und das Bloggerportal für dieses Rezensionsexemplar! ♥ Inhalt/Klappentext: Die prächtige Bondine Ranch in Montana ist seit Generationen ein familiegeführtes Gestüt. Unter der erfolgreichen Leitung der jungen Bodine Longbow wurde das Anwesen zu einem beliebten Feriendomizil ausgebaut. Doch so lange Bodine denken kann, liegt ein dunkler Schatten über diesem idyllischen Ort. Ihre Tante Alice lieft mit achtzehn fort und wurde nie wieder gesehen. Was niemand von den Longbows ahnt: Alice lebt. Nicht weit von ihrer Heimat entfernt, ist sie Teil einer Familie, die sie nicht selbst gewählt hat... Mein Fazit: "Licht in tiefer Nacht" ist mein erstes Buch von Nora Roberts. Daher war ich natürlich noch neugieriger, wie mir ihr Schreibstil und ihre Ideen gefallen werden. Ich wurde in keinster Weise enttäuscht. Nora Roberts Schreibstil ist leicht und fesselnd. Sie hat mich von der ersten Seite an, einfach in den Bann gezogen. Dieser tolle Mix aus Liebesroman und Krimi konnte mich auf ganzer Linie überzeugen. Auch Elemente eines Psychodramas konnte ich in dieser Handlung finden. Nora Roberts hat außerdem ein Talent dafür, den Charakteren so viel Leben einzuhauchen, sodass sie einfach glaubwürdig und sehr rüberkommen. Die Handlung wird darüber hinaus aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt. Dies fand ich sehr gut, um die verschiedenen Personen der Geschichte besser kennenlernen zu können. Was ich außerdem sehr gut fand, ist das man den Ausgang der Geschichte nicht vorhersehen konnte. Wenn ich glaubte zu wissen, was als nächstes passiert, wurde man als Leser doch wieder auf eine falsche Fährte geführt und alles kam ganz anders. Ich wurde wirklich sehr von der Geschichte mitgerissen. Ich kann daher sehr verstehen, wieso die die Bücher von Nora Roberts so beliebt sind. Ich werde in Zukunft auf jeden Fall noch mehr Bücher der Autorin lesen. Daher kann ich eine absolute Leseempfehlung aussprechen und vergebe hierfür 5 von 5 Sterne!

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Inhalt: Bodine Longbow leitet erfolgreich das Familienunternehmen, eine Ranch in Montana. Immer wieder stellt sie auch Callen Skinner, den sie schon aus ihrer Jugend kennt... Alles könnte total schön und idyllisch sein, doch da ist ein Schatten der seit Jahren über der Familie schwebt: Vor vielen Jahren ist Alice verschwunden, die Tante von Bodine. Die meisten Familienmitglieder glauben, dass sie nicht mehr lebt. Doch sie täuschen sich und ahnen nicht, dass Alice ganz in der Nähe lebt, allerdings nicht das Leben führen darf, dass sie sich wünscht... Rezension: Ich bin ein Fan von Nora Roberts und auch diesmal bin ich nicht enttäuscht worden. Auch diese Geschichte hat mich tief berührt. Auch wenn man als Leser natürlich von Anfang an weiß, wie (fast) alles zusammenhängt, tut das der Spannung natürlich keinen Abbruch. Man fiebert Gleichzeit mit Alice und Bodine mit und ahnt dann nicht, wie sich am Ende wirklich alles fügt. Natürlich ist die Handlung besonders im Bezug auf Alice Leben aber auch erschreckend, doch nicht so düster beschrieben, dass es meine Lese- bzw. Anhöre-Freude hat trüben können. Auch die Stimme der Vorleserin ist sehr angenehm und auch wenn man das Buch über einen längeren Zeitraum im Auto hört, verliert man nie den Faden und freut sich nebenbei auf jede noch so kleine Fahrt und ärgert sich plötzlich auch nicht mehr im Stau zu stehen. Ich habe die Protagonisten nach und nach richtig ins Herz geschlossen. Das Hörbuch kann ich wirklich absolut empfehlen. Einziger kleiner Wermutstropfen ist dass das Buch dann "sehr schnell" endet und ich gerne noch ein paar mehr Infos zu Alice bekommen hätte.

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Ich bin ein großer Fan von Nora Roberts, habe aber bisher fast nur ihre Trilogien gelesen. Jetzt habe ich mich nach langer Zeit mal wieder an einen ihrer Einzelromane gewagt. Die Bodine Ranch gibt es schon seit mehreren Generationen und seit einiger Zeit existiert unter der Leitung der Bodine Longbow auch das Bodine Resort. Ein wunderschönes und beliebtes Feriendomiziel, das die gesamte Zeit von Bodine fordert. Aber ihr Privatleben wird nun durcheinander gewirbelt, denn ihre Tante Alice Bodine, die vor mehr als 25 Jahren verschwand taucht wieder auf. Das Geheimnis ihres Verschwindens wird nach und nach gelüftet, denn Alice wurde all die Jahre festgehalten und misshandelt. Schon am Anfang wird man mit der gesamten Familie und auch den Mitarbeitern der Ranch und auch des Resorts konfrontiert. Dazu kamen auch direkt noch die Spitznamen und dass der Vorname der Protagonistin der Name auch der Familienname ist, hat mich schon ziemlich irritiert. Bis ich wusste wer wer ist, hat es auch ziemlich gedauert. Dadurch blieben die Charaktere sehr blass und ich habe keinen richtigen Zugang zu irgendwem gefunden. Bodine selbst war mir weniger sympathisch und dachte die meiste Zeit nur an ihre Arbeit und kam für mich selbst sehr gefühlskalt rüber. Auch die anderen Charaktere blieben eher flach und es fehlte ihnen an Tiefe. Allgemein hat es über 150 Seiten gedauert bis ich überhaupt in die Geschichte hineingefunden hatte. Wäre das Buch nicht von Nora Roberts gewesen, hätte ich es vermutlich abgebrochen. Nach einem Drittel war ich endlich ein Teil der Geschichte und fand es dann auch sehr spannend. Der Spannungsbogen hat aber ziemlich schnell wieder abgenommen und die Geschichte dümpelte dann so vor sich hin. Es passiert nicht mehr viel und ab der Hälfte habe ich mich nur noch dazu gezwungen weiterzulesen. Ich wollte schon wissen, wer jetzt genau Alice entführt hat und dieser dramatische Suspense-Teil hat mich überhaupt dazu gebracht bis zum Ende durchzuhalten. Ich finde es sehr schade, dass dieses Buch so enttäuschend für mich war, da ich ein riesiger Fan von Nora Roberts bin, aber vielleicht sollte ich einfach bei ihren Trilogien bleiben.

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Das Buch startet mit einem Prolog im Jahr 1991 in West Montana. Alice Bodine ist direkt nach der super spießigen Hochzeit ihrer Schwester Maureen vor drei Jahren von zu Hause ausgerissen und hat ihre Familie unbedacht in großer Sorge zurück gelassen. Nun ist die 21-Jährige quasi mittellos und reumütig auf den Rückweg zur Familien. Als in Schnee und Eis auf der einsamen und endlosen Landstraße auch noch die Nacht hereinzubrechen droht, hält endlich ein Truck an. Sie kann ihr Glück kaum glauben, aber unvermittelt schlägt der Fahrer sie bewusstlos und verschleppt sie. Dann wird die Geschichte in der Gegenwart auf der Ranch der Familie Bodine Longbow fortgesetzt. Wir lernen Maureens Familie mit Ehemann Sam und den drei großen Kindern, den Großmüttern und den Familienbetrieb kennen. Maureens Tochter Bodine, nach ihrer seit Jahrzehnten verschwundenen Tante benannt, leitet das Ferienressort. Nun kehrt ihre erste große Liebe Callen Skinner, bester Freund ihres Bruders, nach zehn Jahren in die Gegend zurück und soll Chefbereiter im angegliederten Pferdebetrieb werden. Schon bald laufen sie sich auf der Farm über die Füße und verstehen sich auf Anhieb wieder gut. Im zweiten Handlungsstrang im Jahr 1991 wird Alice nun schon seit einem Monat in einem Kellerraum gefangen gehalten. Ihr Kerkermeister sagt, dass sie ihm nun gehört, leitet aus der Bibel ab dass die Frau den Mann Untertan sein muss und tut ihr regelmäßig Gewalt an um männliche Nachkommen zu zeugen. Sie ist ihm hilflos ausgeliefert und versucht nur noch zu überleben. Als sie später ein Mädchen auf die Welt bringt ist er nicht weiter interessiert, nach drei Tagen nimmt er ihr, trotz aller Gegenwehr das Baby weg um es zu verkaufen. Sie tobt und wütet gegen ihn, kann aber nichts ausrichten und zerbricht ein weiteres Stück. Es herrscht ein krasser Stimmungsunterschied zwischen den beiden Erzählsträngen. Die Handlung in der Gegenwart lässt sich zunächst recht gemächlich an und führt in ein harmonisches Familienleben ein, man fragt sich wie die beiden Geschichtsverläufe zusammen führen werden. Die Geschäfte auf der Ranch und im Ressort laufen trotz Winter hervorragend und es wird noch etliches neues Personal eingestellt. Bodine und Callen haben immer mehr miteinander zu tun und flirten dabei oft locker miteinander. Sie necken sich gerne, aber es ist auch klar dass sie seine Chefin ist. Doch dann verschwindet plötzlich Billy Jean und wird später tot aufgefunden. Die sich langsam klärenden Zusammenhänge und Beteiligten können überraschen. Das Buch hat eine sehr spannende und emotionale zweite Hälfte. Nora Roberts entwickelt hier für Alice ein mögliches realitätsnahes Szenario, über das ich nicht zu viel verraten will. Man spürt, dass die Autorin sich mit dem Thema gründlich auseinander gesetzt haben muss. Die schreckliche Vergangenheit und was sie aus einem Menschen gemacht hat, lässt sich nicht ungeschehen machen, aber es gibt Hoffnung. Das Buch „Licht in tiefer Nacht“ von Nora Roberts ist gekennzeichnet von bewundernswert toughen Frauen, die sich nicht unterkriegen lassen und auch den schlimmsten Umständen trotzen. Bodine und Callen sind sehr sympathische Hauptfiguren, mit denen man sich identifizieren kann. Die Geschichte wird von zahlreichen überzeugenden und liebenswerten Nebenfiguren wie weiteren Familienangehörigen und Ranch- und Ressortkräften bevölkert. Nora Roberts kann mit diesem Buch an ihre alten Bestseller anknüpfen. Es kommt zum Ende zu einem dramatischen Showdown in unerwarteter Konstellation. Im Epilog folgt dann ein hoffnungsfroher Ausblick in die Zukunft, für ein Paar das beste Chancen auf ein langes glückliches gemeinsames Leben hat. Fazit: Außergewöhnlich hart und düster für Roberts, dafür gibt es zum Ausgleich mehrere schöne Liebesgeschichten. 5 von 5 Punkten

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