Leserstimmen zu
Und ewig schläft das Pubertier

Jan Weiler

Das Pubertier - Die Einzelbände (3)

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Enttäuschend

Von: Crazyb00ks

29.08.2018

Als eine Person, die seit ihrer Kindheit die Hörbücher von Jan Weiler hört und sozusagen damit aufgewachsen ist, muss ich ehrlich zugeben: Der Dritte Band der Pubertier-Reihe ist schlichtweg enttäuschend. Man merkt deutlich, dass Jan Weiler die Inspiration ausgegangen ist, so wurden beispielsweise Kapitel aus dem ersten Band genommen und einfach neu geschrieben - teilweise nicht einmal besser. Die neuen Kapitel sind auch nicht gerade die unterhaltsamsten und Namen der Personen, die später wieder aufgegriffen wurden, wurden einfach geändert (Pauline --> Paula). Das Verhalten der Teenager ist (zumindest für die Bildungsschicht, in der sie sich, dem Vater nach zu urteilen, befinden) sehr überspitzt (Und, wenn wir mal ehrlich sind, auch für alle anderen Bildungsschichten) und somit nicht mehr unterhaltsam, sondern nur ein Anlass zum Fremdschämen. Ohne die anderen Bücher zu kennen, scheint das Buch dennoch witzig zu sein, kennt man jedoch die Vorgängerbände, ist es durchaus enttäuschend und erweckt den Eindruck, dass Weiler einfach versucht, auf altbewährte Art Geld zu verdienen. Ich hoffe sehr, dass sich das ändert - sonst werde ich mir die in Zukunft erscheinenden Bücher vermutlich nicht mehr holen.

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Nachdem mein Gewinn von „Nicks Sammelsurium“ so ein Familienhit wurde, der bei uns ständig lief und zitiert wurde, brauchten wir dringend Nachschub. Mit 2 CD's klang „Und ewig schläft das Pubertier“ nach prima Stoff für unsere Fahrt in den Osterurlaub. Da es sich anders als bei „Nicks Sammelsurium“ um einen Live-Mitschnitt von Jan Weilers Familienanekdotenhandelte, beginnt die CD erst mit einer Ansage und Begrüßung ehe es losgeht, mit Nicks (inzwischen 15 Jahre alt) vorgeschobenen Krankheiten aus dem Land der Phantasie, damit er nicht zur Schule muß. Das das der totale Quatsch ist, konnten sie super verstehen. Bei Karlas (inzwischen 18 Jahre alt, aber noch immer nicht weise) Verkehrserziehung auf dem Verkehrsübungsplatz zur Vorbereitung auf den Führerschein, haben alle, auch die Jüngste (8) vor Freunde gequietscht und gejohlt. Dies ist ein realer Kosmos, den wir alle kennen, lieben und fürchten. Ebenso die Geschichten vom gemobbten Autorenvater, der im Keller versteckt wird und der anscheinend nicht mit den Anzugträger-Wirtschaftsväter mithalten kann, ist wirklich familienkompatibel. Es folgen die Probleme von Smartphones im Familienalltag, die Schnelllebigkeit der heutigen Jugend mit ihrer interessanten Beziehungsanbahnung über What's app, für uns totales Neuland, aber herrlich trocken und urkomisch erzählt, Auch an Karlas Versuchen einen angebeteten Jungen mit ihren Kochkünsten zu verführen, ohne sich ein Kochbuch genauer durchzulesen oder sich mit dem Thema ernsthaft zu befassen (nein, auch kein You-Tube-Tutorial! Ja wo lebt sie denn!) bereitet uns bei zwei Töchtern auf einiges vor (ich hoffe aber, daß sie kochtechnisch bis dahin mehr auf dem Kasten haben). Als Jan Weiler dann im Würgegriff von Ulrich Dattelmann hing, mußte gerade die Eltern grinsen. Die Mutter, weil sie selbst seit der Kindergartenzeit an so unzähligen Elternabenden mit diversen Versionen von Ulrich Dattelmann teilnahm und der Vater ist als Lehrer ebenfalls leid geprüft. Das besondere Plus für uns: es ging um die Planung von Nicks Klassenfahrt, die natürlich von München nach Berlin gehen sollte (wo wir gerade hinfuhren), jedoch von Vater Weiler scherzeshalber mit dem Vorschlag Manderscheid boykottiert wurde. Manderscheid liegt bei uns in der Nähe, in der Vulkaneifel und die katholische Jugend des Ortes fährt dort alljährlich ins Zeltlager hin. Die Rezensentin hat es tatsächlich geschafft, sich dort im Wald bei einem Waldspiel zu verlaufen, gefährliches Pflaster! Auch war sie in Nicks Alter in Gerolstein in der Vulkaneifel auf Klassenfahrt, die Genugtuung war in mein Gesicht gepflastert! All jene, die schon in jungen Jahren in die Metropolen der Welt auf Klassenfahrt gelangen, werden nur genüsslich vor sich hingrinsen können, werden die übrigen mit Nick mitleiden. Meine Kinder (10 und 8 Jahre)haben den ironischen Humor von Jan Weilers Familieneinblicken mit Ausnahme der 1.000-Schuss-Theorie zur Vermeidung des Ornanierens sehr gut verstanden. Das hat mich wirklich erstaunt, bei dieser CD dachte ich wirklich, daß es nicht so gut ankäme, wie Nicks Erlebnisse, der ja damals im Alter meiner Kinder war und deren Erlebnishorizont teilte. Mein Mann findet die neuen Weilerschen Erlebnisse nicht minder witzig, als „Nicks Sammelsurium“ und auch die Kinder mögen es, besonders die erste CD mit Karlas Fahrversuchen, Nicks Flirtversuchen und Karlas Kochkünsten. Auch wenn es ein Live-Mitschnitt ist, kann man bis auf eine kleine Stelle wirklich die Späße verstehen. Jan Weiler amüsiert durch seine elaborierte Sprache, seine Ausdrucksweise und seine Verzweiflung an der Welt des Pubertiers, statt durch Mimik und Gestik. Das lachende Publikum ist auch verhältnismäßig leise zu hören, so daß man sich nicht wie in einer amerikanischen Sitcom fühlt, wenn einem eingespielte Lacher den richtigen Zeitpunkt zum Lachen vorgeben. Die Aufnahmequalität ist sehr gut, man kann jedes Wort verstehen und es gibt keinerlei akustische Probleme. Durch die regelmäßig gesetzten Tracks, zum Ende einer jeden Anekdote ist ein Wiedereinstieg nach einer kurzen Unterbrechung stets gewährleistet. Nun will meine Familie unbedingt zu einer Jan Weiler Live-Lesung und als Held der Gegenwartsliteratur wagt er sich sogar in die Vulkaneifel zurück zu einem Eifel-Lesefestival, zu einem für uns unpassenden Datum und in Bonn liest er aus seinen Kühne-Krimis, schon ganz bald am 12.4.18. Ich fürchte, wir werden dann doch weiter nach Hörbüchern von ihm forschen. Ach ja, wer noch nicht weiß, wer Jan Weiler ist: Er ist eigentlich Journalist und war Chefreadakteur des SZ-Magazins als ich noch Zeitungsleserin war. Seit dem mit Christian Ulmen verfilmten „Maria, ihm schmeckt's nicht!“ in dem er die Erlebnisse mit der italienischen Familie seiner Frau verarbeitet, ist er ein erfolgreicher Autor, der inzwischen sogar seinen zweiten Krimi veröffentlicht hat. In diesem Live-Mitschnitt kommt aber auch Sarahs italienische Schwester mit ihrem sehr speziellen Göttergatten beim Track „Eva's Busen“ wieder zu Wort. Keine Sorge, diese Anekdote ist ganz anders als erwartet, unseren Kindern mußten wir lediglich den Begriff „Esotherik“ erklären. Für Kinder nicht ganz so gut geeignet, wie „Nicks Sammelsurium“, aber dennoch absolut familientaugliche Familienunterhaltung und einige Brüller sind garantiert! Es hilft absolut mindestens vorpubertierende Kinder zu haben, um die Komik zu verstehen. Wer noch nie mit nackten Füßen auf einen Legostein trat, kann diese Leiden eines Vaters sicher nicht immer nachvollziehen. Wir bedanken uns ganz herzlich bei Der Hörverlag, für diese lustige Unterhaltung im österlichen Autobahnstau!

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Nur für Ersthörer

Von: Christina aus Wien

02.02.2018

Meine Pubertiere und ich haben mit Begeisterung die beiden Vorgänger-CDs rauf- und runter gehört und freuten uns sehr, als es ein neues "Pubertier" gab. Umso größer war die Enttäuschung, als wir feststellen mussten, dass sich etliche Episoden aus den anderen beiden CD in dieser Ausgabe wiederholen. Damit kann man wohl bei Pubertier-Neueinsteigern punkten, die alten Fans vergrault man aber damit.

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Diskutier + Lamentier + Kommentier + Boykottier = Pubertier! Nick ist mit seinen 15 Jahren genau mittendrin im Pubertieralltag und hat sich in ein Parade-Exemplar entwickelt. Die Kommunikation ist auf ein Mindestmaß reduziert, dafür müffelt er umso mehr. Und mit den „Chicks“ wird es auch interessant. Doch wann hört diese Pubertät endlich auf? Jan Weiler schaut manchmal in den Spiegel und denkt: eigentlich nie. Ich mag die Hörbücher rund um das Pubertier sehr gerne und die lustigen Anekdoten aus dem Alltag mit den lieben Pubertieren sind einfach spitze. Bei diesem Live-Mitschnitt trägt der Autor sein Buch wieder selbst vor und er hat eine tolle Art des Vortragens und eine angenehme Stimme, der ich sehr gerne lausche. Auch hier erfährt man wieder einiges aus dem Familienalltag, aber dieses Mal nicht nur mit Sicht auf das Pubertier, sondern auch auf Sicht der Erwachsenen, bei denen auch immer wieder pubertierende Eigenarten zutage treten. Das fand ich ein kleines bisschen schade, da mir die Pubertiergeschichten (von den eigentlichen Pubertieren) etwas mehr hätten sein können. Es gibt Erzählungen über Elternabende, Handyverbot am Tisch und das erste Candle-Light-Dinner der Tochter und viel mehr. Jan Weiler wäre ein Autor, dem ich wahnsinnig gern mal bei einer Lesung beiwohnen würde und dieses Hörbuch gibt einen guten Einblick in eine solche Lesung. Leider ist es nach 2 Stunden und 8 Minuten auch schon wieder Schluss, aber es macht immer wieder Spaß zuzuhören. Schade, dass die Beiden schon 15 und 18 Jahre alt sind und somit die extreme Pubertierzeit irgendwann doch endet. Ich bin gespannt, was danach für ein Projekt von ihm kommt und hoffe, dass es auch wieder mit einem ähnlichen Humor daherkommt. Unterhaltsam, humorvoll und Jan Weiler als Sprecher! Eine perfekte Mischung, die Spaß garantiert, Lacher garantiert und sich super hören lässt.

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Sehr witzig!

Von: Yanthara

23.12.2017

Eine Freundin hatte so von der Serie geschwärmt, weil sie lustig sein sollte. Da ich im Moment nicht so viele Bücher parallel lesen kann, hab ich mir das Hörbuch angehört. Mir gefällt der Mitschnitt der Lesung, die Stimme von Jan Weiler ist ganz angenehm und er kann sein Buch super rüberbringen. Manchmal stört das geklatsche bzw die Lacher im Hintergrund. Aber es ist ja ein Live-Mitschnitt.  Da das Hörbuch eine normale CD ist und keine mp3-CD, weil die Lesung ja nicht so lange geht, sind die Tracks einzelne Abschnitte aus dem Buch, womit man gekonnt zu seinen Lieblingsabschnitt springen kann.  Mir haben jetzt nicht alle Abschnitte gleich gefallen, es gab welche die lustiger waren als Andere. Aber das ist ok. Beim hören hab ich festgestellt, dass man vieles auch nachvollziehen kann, von dem was Jan Weiler erzählt. Entweder weil man es selbst erlebt hat oder solche Szenen mitbekommen hat. Viele Dinge sind mit einem Augenzwinkern erzählt und man kann sich das Lachen kaum verkneifen. Es macht sehr viel Spaß beim zuhören, da sein Witz angenehm ist. Es ist nicht so übertrieben und er versucht nicht krampfhaft lustig zu sein. Es ergibt sich einfach, dass die Szenen lustig sind.

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