Leserstimmen zu
Scharnow

Bela B Felsenheimer

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Hardcover
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Bela B. Felsenheimer dürfte den Jugendlichen meiner Generation überwiegend als Mitglied der Band „Die Ärzte“ bekannt sein. Durch viele Interviews und Reportagen wusste ich schon im Vorfeld, dass der Schlagzeuger ein sehr fantasievoller und vielschichtiger Mensch ist, mit einem skurrilen Sinn für Humor. Daher war ich sehr begeistert, als ich vor einigen Monaten das Veröffentlichungsdatum von „Scharnow“ entdeckt habe! Das Buch schildert das Leben in einer deutschen Kleinstadt, vor den Toren von Berlin, voller schräger Vögel und noch viel unglaublicherer Ereignisse. Es erzählt keine klassisch-flüssige Geschichte, sondern setzt sich aus vielen individuellen Handlungen zusammen, die sich aber konsequent miteinander verflechten. Die Protagonisten sind sowohl positiv wie negativ denkwürdige und durchgeknallte Charaktere, deren oft haarsträubende Gedanken und Taten ein absolut einzigartiges Gesamtpaket ergeben. Bela B. rockt schreibender Weise einfach mal drauf los! Ohne sich großartig um die Konventionen eines Genres oder einer sinnvollen Geschichte zu kümmern. Dennoch merkt man dem Roman an, dass das Ganze durchaus eine klare und gute Struktur hat. Es besticht mit einer skurrilen Geschichte und überraschenden Wendungen. Erst bei näherem Hinsehen eröffnet sich dem Leser ein Kosmos aus Büchern, Filmen und der flimmernden Welt von Comics und Pulp Fiction, der sich erstaunlich greifbar in unseren Köpfen festsetzt! Der Schreibstil ist durchaus anspruchsvoll, mit vielen tollen Phrasen und Umschreibungen, passt aber dennoch perfekt zu den unglaublichen Handlungen der Geschichte. Die Szenen sind bildlich und lebendig. Zudem hat der Autor ein enormes Talent, die Szenen unterhaltsam und ironisch zu gestalten. Vermutlich kein Humor für Jedermann, aber bei mir hat er total ins Schwarze getroffen. Obwohl ich mir den Debütroman von Bela B. Felsenheimer schon so in etwa so vorgestellt habe, wurde ich doch positiv überrascht. Ein bisschen hat sich „Scharnow“ auch in meine Seele gebrannt … und wenn mir in Zukunft irgendwo das Lied „Fiesta Mexicana“ unterkommt, werde ich wohl unweigerlich an dieses Buch denken müssen!

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1994 leitete Quentin Tarantino sein Kultwerk “Pulp Fiction” mit einer Definition des Begriffes “Pulp” aus dem American Heritage Dictionary ein. In der deutschen Fassung hieß es dazu: “Schund: 1. Abfall, Ausschussware, Schmutz 2. Schund- und Schmutzliteratur, ästhetisch minderwertige und moralisch anstößige Geschichten in Heft- oder Buchform” Dass Ärzte-Schlagzeuger Bela B. Felsenheimer schon seit jeher ein Faible für das Abseitige hat, für Gruselcomics- Horrorfilme- Italowestern- Groschenromane und andere politisch unkorrekte Genrekost, dürfte ein offenes Geheimnis sein. Nicht zuletzt kooperierte der umtriebige Herr neben seiner Bandtätigkeit in den letzten Dekaden auch immer wieder mit Akteuren dieses kulturellen Milieus: Mit Extrem Erfolgreich Enterprises betrieb er bis 2006 etwa ein Comiclabel primär für Horrorcomics. Als Schauspieler drehte er mit Leuten wie Jörg Buttgereit (u.a. Nekromantik), Splatter-Künstler Olaf Ittenbach (in Garden of Love z.B.) und, hier können wir die Brücke zum Beginn schlagen, war mitunter auch mit einem Cameo in Tarantino’s Inglorious Basterds vertreten, den er zwei Jahre zuvor zu seinem Grindhouse-Feature Film Death Proof: Todessicher interviewt hatte. Kurzum: Es war bloß eine Frage der Zeit, bis Herr Felsenheimer unter die Schriftsteller geht und seine Liebe zur Schund- und Trivialliteratur auch in diesem Medium auf die Leser*Innen loslässt. Nun ist das Debüt da, “Scharnow” heißt das Ganze, und beinahe pflichtgemäß handelt es sich hierbei um eine irre Tour de Force, rauschhaft oszillierend zwischen allen Genretrademarks, haufenweise Popkultur-Referenzen, mit einem höchst heterogenen Figurentableau, spaßig und abgründig zugleich, und dabei alle rationalen Grenzen sprengend. “Scharnow” ist, Spoiler Alert, ganz großes Entertainment. Aber der Reihe nach: “Scharnow ist über(all)” Auf den ersten Blick ist Scharnow lediglich ein Stückchen dröge ostdeutsche Provinz, ein 4200-Seelen Dorf, nördlich von Berlin, in welchem scheinbar der Hund begraben liegt. Doch bereits die ersten Seiten des Romans lassen erahnen: Hinter der bürgerlichen Fassade vermeintlich klassischer Biografien – zwischen frustrierten Supermarktkassiererinnen, einsamen Literaturbloggern, Säufern, verkappten Neonazis, Otaku-Mädchen aus Berlin, Erotikdarstellern und gleichsam hoffnungsvollen wie desillusionierten Flüchtlingen – da brodelt etwas – da entpuppen sich Scharnow und die danebengelegene Kreisstadt Sahsenheim plötzlich als schicksalsträchtige Mikrokosmen. Dabei liefern just jene ersten Seiten auch gleich die Anleitung, um das Örtchen greifbar zu machen: Eine Karte von Scharnow etwa, um den Ort geografisch greifbar zu machen. Der Supermarkt “Billkauf”, Hakan’s Internetcafé, die nördlichen Siedlungen- in Opposition zur Plattenbausiedlung – Sie bilden das Gerüst für haufenweise verrückte Schnittpunkte ganz unterschiedlicher Schicksale – Und auch das ganze sechs Seiten umfassende Personenverzeichnis ist ein Indiz dafür, dass Scharnow gar nicht so langweilig ist, wie die geografische Verortung es zunächst vermuten lässt. "VORSICHT SPOILER!" In seiner Plotstruktur ähnelt Scharnow dabei der David Lynch-Serie Twin Peaks: Das beginnt bereits beim abseitig gelegenen Dörfchen als eher assoziatives Haupthandlungszentrum und bei einem undurchschaubaren und weitläufigen Figurentableau, welches zunächst eher eine bürgerliche “Working Class”-Gesellschaft in den Vordergrund stellt. Gleichzeitig ist jede Figur mit einem eigenen Subplot unterfüttert und durchläuft gleichermaßen unvorhersehbare, dabei aber nie komplett abwegige Entwicklungsprozesse durch. Es gibt einige zentrale geografische Eckpunkte, wo die für sich unbekannten Charaktere aufeinandertreffen. Was in Twin Peaks das Double R Diner ist, dürfte hier beispielsweise der Billkauf sein – Die schwarze Hütte in Twin Peaks findet hier ihre metaphysische Entsprechung in den sogenannten Seelenparkplätzen – Und wie Twin Peaks hüpft Scharnow unbeirrt zwischen den Genres: Manchmal Krimi– manchmal Thriller, manchmal Seifenoper, ab und an beinharter Actionfilm und durchaus auch mal splattriger Horrorfilm. Die einzelnen Handlungsstränge sind dabei relativ episodisch gehalten – In jedem Kapitel wechselt die Perspektive, letztlich läuft das Schicksal aller Protagonisten aber auf ein Ereignis X hinaus, bei dem bis zuletzt unklar bleibt, was da eigentlich konkret passiert. Hier fühlte ich mich vom Vibe her wiederum sehr an die Screwball-Fingerübung der Coen-Geschwister Burn After Reading erinnert. Burn After Reading "VORSICHT SPOILER!" Eingeleitet wird die Geschichte, und hier wird ein kleiner Metaebenen-Seitenhieb auf unsere Bloggerzunft geliefert, mit dem durchaus intelligenten, aber auch pendantischen Literaturblogger Ron Thorsten Wassmann, der von seinem Erbe lebt, welches ihm seine Tante hinterließ, und ansonsten lediglich einen durchaus einflussreichen Blog namens “Wassmanns Wisdom” betreibt. Um die Deadlines der Verlage einzuhalten, überfliegt er die Romane häufig bloß noch, um auf Basis des ersten Eindrucks eine Lobhudelei oder vernichtende Kritik abzuliefern – mitunter gegen Entgeld natürlich. Eines Tages trifft ein unbeschriftetes Päckchen bei ihm ein, das ein edel gebundenes Buch mit der Aufschrift “Horror Vacui” enthält (die Lateiner unter uns wissen: “Die Angst vor der Leere”, ein künstlerischer Griff, um Leerstellen in künstlerischen Werken zu meiden) – ohne Angabe von Verlag, Herausgeber oder Schriftsteller. Das mysteriöse Buch beginnt mit den Worten “Kennen Sie das Gefühl, etwas an Ihrem Leben verändern zu müssen?” Obschon Wassmann diese Einleitung als billigen literarischen Kunstgriff zu entlarven glaubt, scheint das Buch schon bald auf merkwürdige und durchaus tödliche Weise Besitz von ihm zu ergreifen – und er soll im Verlauf des Buches nicht der letzte sein. Dieser Prolog hat einerseits nicht sonderlich viel Einfluss auf den Rest der Handlung, aber er gibt die Marschrichtung vor. Neben Wassmann haben wir einen Haufen anderer illustrer und verpeilter Figuren: Wassmann’s reizende Nachbarin etwa ist alleinerziehende Pornodarstellerin, deren beste Freundin Patty eine eitle Drag Queen mit einem durchaus brisantem Geheimnis ist. Ihr Töchterchen wiederum ist befreundet mit der Tochter vermeintlicher Neonazi-Eltern, die bloß aus seltsamen pädagogischen Gründen die rechte Fassade aufrechterhalten, und dabei Sozialleben und gesellschaftliche Anerkennung einbüßen. Der “Pakt der Glücklichen” wiederum ist eine Gruppe gesellschaftlicher Aussteiger, die eine gemeinsame Wohnung in der nördlichen Siedlung bewohnen und ihr Leben einem strengen Manifest unterworfen haben. Im Kern geht es um Gorefilme- Pornografie, Saufen und gegenseitigen Respekt – Eine weitere handlungsrelevante Fraktion ist der BsB, der Bund skeptischer Bürger – eine Gruppe von Veschwörungstheoretikern, die scheinbar den nicht ganz irdisschen Weltenlenkern auf der Spur sind und dabei auch vor gewalttätigen Anschlägen nicht haltmachen, um die vermeintliche Manipulation der Menscheheit einzudämmen. Und zu guter Letzt taucht ein ominöser Superhelden-artiger Protagonist mit dunkler Vergangenheit auf, der die Welt in Atem hält – In diesem Gemengelage bewegen sich das eher unbedarfte Berliner Manga-Mädchen Nami, die auf den syrischen Flüchtling Hamid trifft, und im Zuge dessen eine zarte Romanze erblüht, aber auch Erotiktänzer Peter Märse und die Supermarktkassiererin Sylvia Pathé, mit der es das Schicksal nicht gut gemeint hat und die im Verlauf der Handlung weitere tragische Verluste zu beklagen hat. Man sieht: Es passiert unglaublich viel. Und Bela B. hat dabei eine erfrischend punkige Weise zu schreiben und dabei der starren Vernunft eine klare Absage zu erteilen. Das tolle am Buch ist – trotz aller hanebüchenen Charakterentwicklungen und Plotwendungen, die ins Fantastische und Surreale abdriften, bleibt der Kern erstaunlich geerdet: Einerseits ist Bela ein sehr detailversessener Beobachter seiner Gesellschaft, wir haben hier tatsächlich relative viele Archetypen unserer Gesellschaft, die in dieser Form durchaus existent sind – Gleichermaßen hat Bela B. einen Heidenspaß daran entwickelt, diese Archetypen zu dekonstruieren. Weder sind die Säufer hier ausschließlich primitive Asoziale, noch ist der Flüchtling hier einfach Flüchtling – und selbst die Neonazis sind hier nicht einfach Nazis. Die Figuren sind ambivalent gezeichnet und werden alle zu irgendeinem Zeitpunkt ironisch gebrochen, bekommen ihren Heldenmoment. Es ist fast schon eine sehr wohlwollende Idee von der Menschheit – und das finde ich herrlich erfrischend. Denn gleichermaßen gibt es hier auch einige Tote zu beklagen, es warden sexuelle Übergriffe thematisiert, soziale Verwahrlosung, interkulturelle Hürden, sinnstiftende Menschenfeindlichkeit – und diese Abgründe haben immer auch einen gewissen emotionalen Punch. Aber sie ufern nicht aus, sondern werden durch einen optimistischen und klamaukigen Humor konterkariert. Man merkt, wieviel Herzblut in dieses Projekt geflossen ist und wie sehr die Figuren Bela ans Herz gewachsen sind. Und auch mir hat dieser wilde Parforceritt außerordentlich viel Spaß gemacht, nicht zuletzt durch die vielen Referenzen: Da werden kleine Exkurse auf italienische Splatterfilme- und Exploitationflicks geliefert – Der unscheinbare Superheld Trotsky ist eine Art Watchmenesquer Dr. Manhattan, der sich zunehmend von der Menschheit entfremdet, die Cops agieren hier auch mal ahnungslos aber selbstherrlich nach klassischer Dirty Harry-Manier und zwischenzeitlich gibt es auch mal eine Episode aus der Sicht eines homosexuellen Eichhörnchen-Paares. Die Nutzung der Sprache ist im Großen und Ganzen nicht sonderlich kunstvoll oder hochtrabend literarisch ausgestaltet, aber auf der anderen Seite schüttelt Bela die Stories recht locker aus dem Ärmel – beinahe so, als würde er dir einen Pitch für ein Projekt bei einem Bierchen vorstellen. Die Sprache ist simpel, hat aber was sehr filmisches an sich. Natürlich sind einige Episoden vernachlässigbarer als andere, Die dezent surreale Eichhörnchen-Story etwa hat mir nichts gegeben, und natürlich sind einige sprachliche Konstrukte auch ein wenig redundant geraten. Nichtsdestotrotz hat Scharnow was sehr schön unprätentiöses an sich – Man merkt einfach, dass das Ding kein selbstzweckhaft zusammengeschustertes Promi-Ego-Projekt ist, sondern einfach ein weiteres künstlerisches Ventil für Herrn Felsenheimer. Und das macht Laune. Wie es auf (negative) Weise anders geht, zeigt ganz aktuell “Aus dem Dachsbau” vom Tocotronic-Barden Dirk von Lotzow. Fazit: Scharnow ist skurrill. Scharnow ist abgründig. Scharnow gibt keinen Fick. Bela B. hat hier als Schriftsteller offenbar absolute Narrenfreiheit genossen. Seine Liebe zu Comics- und B-Movies zieht sich durch das ganze Ding hindurch. Gleichermaßen ist er aber auch pointierter und kluger Beobachter, der die Empfindlichkeiten deutscher Provinzbiografien in seinen wahnwitzigen Stories persifliert, ohne die Figuren dabei der Lächerlichkeit vorzuführen. Scharnow ist wie ein klamaukigeres, deutsches Twin Peaks – Häufig ein bisschen doof, manchmal grenzgenial. Manchmal albern, punktuell auch tragisch. Durch das Buch zieht sich ein hoffnungsvoller Feel Good-Tenor, obwohl Bela auch vor beinahe pornografischen- und extrem gewalttätigen Sequenzen nicht zurückschreckt. Die Erzählweise beruht natürlich auf der Montagetechnik, das ist nicht sonderlich innovativ, durch die Dynamik der Ereignisse bekommt das ganze Ding aber einen sehr filmischen Charakter. Es ist schön, dass Bela seinen Bekanntheitsgrad ausschließlich dafür nutzt, tatsächlich die künstlerischen Grenzen des Verlagsprogramms auszureizen. Scharnow macht nicht zuletzt durch die unprätentiöse Herangehensweise sehr viel Spaß.

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Inhalt In Scharnow passiert eigentlich nie etwas. Es ist die meiste Zeit ruhig und nicht gerade spannend. Deswegen ist Nami damals auch froh gewesen, aus Scharnow wegzukommen. Nun ist sie wieder in der Stadt, um ihre Großmutter zu besuchen. Genau zu dieser Zeit beginnt das große Chaos in Scharnow. Ein fliegender Mann wird gesichtet, ein Mord wird in Auftrag gegeben, die Verschwörungstheoretiker laufen heiß, der Supermarkt wird überfallen, ein böswilliges Buch treibt sein Unwesen und der Polizeichef ist überfordert. Zu eben dieser Zeit begegnet Nami aber auch ihrer großen Liebe und kümmert sich liebevoll um ihre Oma. Nach und nach wird deutlich, dass alle ungewöhnlichen Vorfälle in Scharnow mit einander zu tun haben. Mitspieler bei dem Ganzen sind dazu noch der Bund der besorgten Bürger und der Pakt der Glücklichen. Meinung Ich bin begeistert, aber auch noch immer durcheinander. Fiktion wird hier so genial und selbstverständlich mit der Wirklichkeit vermischt, dass man am Ende noch immer nicht sicher sein kann, was wahr ist und was nicht. In diesem Buch gibt es so viele geniale Wendungen. Ich liebe es, wie die Personen und die Ereignisse alle aufeinander aufbauen und miteinander zu tun haben. Außerdem finde ich Scharnow generell sehr clever gemacht. Das Buch ist in Abschnitte aufgeteilt und hat relativ kurze Kapitel. Diese erzählen immer wieder aus einer anderen Sicht. Vorne und hinten im Buch gibt es eine Karte und zu Beginn ist ein Personenregister enthalten. Dieses habe ich mehr als nur einmal gebraucht, denn die wechselnden Sichtweisen können schon etwas verwirren. Mein einziger Kritikpunkt ist, dass ich aus dem Ende nicht ganz schlau werde. Eine Freundin hat die Schreibweise des Buches mit der von Murakami vergleichen. Ich finde dies ist ein cleverer Vergleich. Doch anders als bei Murakami bin ich am Ende von Scharnow ein wenig unbefriedigt geblieben. Es bleibt für mich noch so viel ungeklärt, aber wahrscheinlich soll das genau so sein. Davon lebt die Erzählweise des Autors auch irgendwie. Fazit Scharnow ist ein genial geschriebenes Buch mit Humor, Fiktion und Intelligenz. Dabei nimmt es bestimmte Teile der Bevölkerung sehr gut auf die Schippe. Von mir gibt es 4/5 Sternen.

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Bela B hat ein Buch geschrieben?! Und schon der Klappentext stand einem durchschnittlichen Ärzte-Song an Skurrilität in nichts nach. Ich war sehr gespannt, was dieser Musiker wohl als Romandebüt ablegen würde….und frage mich noch jetzt: Was genau habe ich da gelesen? Worum geht's? Scharnow – ein kleiner Ort irgendwo in Brandenburg. Man könnte meinen, dass die Menschen dort in friedlicher Idylle zusammenleben, weit abseits der turbulenten Großstadt. Aber dann hat man die Bewohner noch nicht kennengelernt. Von verrückten Verschwörungstheoretikern, über Porno-Darstellerinnen, merkwürdige Kommunen bis hin zu Superhelden ist hier alles zu finden. Sogar Dinge bekommen hier ein eigenes Bewusstsein. Und plötzlich kommt alles zusammen. Während dem Pakt der Glücklichen der Alkohol ausgeht und sie daher zu drastischen Maßnahmen greifen müssen, haben ein paar Attentäter die Aufgabe, versteckte Agenten auszuschalten, um eine geheime Weltmacht ins Wanken zu bringen. Gleichzeitig zieht ein Buch mordend durch die Stadt und ein fliegender Mann lässt seinen Frustrationen freien Lauf… Meine Meinung Ich habe jetzt eine Woche gewartet, nachdem ich das Buch beendet hatte, weil ich zunächst nicht wusste, wie ich meine Meinung dazu in Worte fassen soll. Ich muss zugeben, ich weiß es jetzt noch nicht genau. Optisch macht diese gebundene Ausgabe mit ihrem schwarzen Buchschnitt und dem mysteriösen fliegenden Mann über einem ortstypischen Plattenbau schonmal einiges her. Im Innern des Einbands befindet sich zudem eine skizzierte Karte von Scharnow, was einem zumindest einen örtlichen Überblick verschafft. Auf den ersten Seiten findet man dann zunächst einen mehrseitigen Personenregister. Der ist auch durchaus hilfreich, da der Roman mit einer Unmenge an Charakteren aufwartet, deren genaue Identitäten und Beziehungen untereinander sich zudem oft erst im Laufe des Buches enthüllen. Diese Vielzahl an Charakteren hat mich am Anfang etwas erschlagen und dazu geführt, dass ich zunächst nur schwer einen Zugang zur Geschichte finden konnte. Langsam wurde das Bild dann immer klarer, aber definitiv nicht weniger skurril. Bela B erschafft hier gleichzeitig klischeehafte und doch originelle Charaktere. Wenn ihr euch jetzt fragt, wie das denn geht, dann kann ich das, so leid es mir auch tut, nicht wirklich erklären. Dazu muss man sie kennenlernen. Vielleicht erlangen diese Stereotype ihre Originalität einfach durch die sonderbaren Ereignisse, in die sie verstrickt werden und die ihr eingefahrenes Leben plötzlich komplett auf denn Kopf stellen und somit auch ihre Persönlichkeit in Frage stellen?! Ja, ich denke so lässt es sich am besten beschreiben. Die Ereignisse in Scharnow wirken wie ein Meteoriteneinschlag in das langweilige, geregelte und etwas marginalisierte Leben in der heruntergekommenen Kleinstadt im Schatten Berlins. Und was passiert da nun eigentlich in dieser Geschichte? Wen der Klappentext schon stutzig gemacht hat, dem kann ich versichern, die ganze Geschichte ist noch viel kurioser. Der Pakt der Glücklichen ist eine Kommune mittelalter Juggesellen, die ihr Leben dem Alkohol, Junkfood und Splatter-Filmen, bevorzugt über Kannibalen, verschrieben haben. Irgendwann geht ihnen der Alkohol aus, weshalb sie zu drastischen Maßnahmen greifen müssen. Dabei kommen sie beinahe dem Bund skeptischer Bürger in die Quere, einer Vereinigung begeisterter Verschwörungstheoretiker, die glauben, das Netzwerk einer geheimen Weltmacht entdeckt zu haben und daher den Auftrag bekommen haben, deren Agenten auszuschalten… Je verrückter die Theorie, desto glaubwürdiger, scheint das Credo der skeptischen Bürger zu lauten. Bei einem Polizeieinsatz mit Hilfe von Vertretern einer Art Bürgerwehr-Reserve, kommt es zur Waffengewalt mit Todesopfern, was alle überlebenden Beteiligten, zwangsweise näher zusammenbringt. Währenddessen ist die richtige Polizei eigentlich in die Kreisstadt abbestellt, in der ein fliegender Mann sein Unwesen treibt. Um diese durchaus schon für sich komplexen Handlungsstränge entwickeln sich weitere Nebenstränge um Pornodarsteller, mordende Bücher und eine junge Liebe, die sich jedoch immer wieder in die Haupthandlung verweben. Jetzt seid ihr verwirrt? Ja, es ist nicht einfach, diese vollkommen verrückte Handlung kurz zusammenzufassen, ohne zu viel zu verraten. Die einzelnen Kapitel sind sehr kurz, was ebenfalls dazu führt, dass die Perspektiven ständig wechseln und man die zahlreichen Personen näher kennenlernt. Der Schreibstil ist sehr einfach und Bela Bs stets sarkastischer Unterton, macht den temporeichen Roman zusätzlich unglaublich unterhaltsam. Schon der Klappentext beinhaltet einen witzigen Hinweis, der einem erst beim Lesen des Buches bewusst wird. Natürlich muss man diese Art Humor mögen, ich persönlich finde ihn grandios. Der schnelle Wechsel zwischen den Charakteren und Handlungssträngen führt zwar zu einem zu einem schnellen Erzähltempo hatte jedoch für mich auch leider die Auswirkung, dass sich bei mir kein richtiger Lesefluss einstellen konnte. Bela Bs Debütroman ist wirklich eine rasante Irrfahrt durch ein Kuriositätenkabinett und somit ziemlich genau das was ich von dem Ärzte-Mitglied erwartet hatte. Allzu tiefgründige Gedanken und große Weisheiten sucht man hier vergeblich, eher wird sich hier oftmals mit dem genauen Gegenteil über genau diesen Anspruch lustig gemacht. Ich bin mir sicher, dass der Autor sehr viel Spaß beim Schreiben hatte und das wiederum hat sich auf mich als Leserin übertragen. Wer Lust auf eine verrückte scheinbar bewusst aufgesetzt wirkende Action-Verschwörungs-Superhelden-Story gepaart mit dem alltäglichen Irrsinn des verwahrlosten Kleinstadtlebens hat, für den ist Scharnow definitiv das Richtige. Es ist vollkommen abgedreht, ja, es scheint oft plump und gewollt übertrieben, aber genau so soll es wohl sein, eben eine ganz spezielle Art von Humor. Zumindest brachte genau das für mich die komische und skurrile Wirkung mit sich. Meine Empfehlung: einfach mal lesen und wirken lassen.

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Rezension "Scharnow" von Bela B Felsenheimer "In Ramnicu in Transilvanien sah ich ein Plakat, drauf stand, dass der Graf Dracula zum Fest geladen hat, eingeladen war ein jeder auch Doktor Frankenstein - einzige Bedingung war, es musst ein Monster sein." - Transilvanien war in diesem Buch nur eines von vielen Schlagwörtern, welches mich sofort in ein Lied der bästen Bänd der Welt geschmissen haben. Auch die Story an sich war sehr sehr sehr Ärzte-Humor und sehr verdreht und absolut was komplett anderes, als man es normalerweise zu lesen bekommt. Hiermit ist dann auch erklärt, warum das Buch im Heyne Hardcore Verlag erschienen ist, denn dieser Humor, dieser Schreibstil und diese verdrehte Geschichte sind sicher nicht für jedermann etwas. Ich muss zugeben - Ich war immer schon ein großer Fan von Bela B. Ich fand ihn schon immer cool und einfach witzig und ich mag die Lieder sehr, welche er für die Ärzte geschrieben hat. Gerade die letzten Kapitel des Buches haben sehr an ihn erinnert, vom Schreibstil her. Hier dachte ich mehrmals sofort an folgendes: "Deutschland, Februar '92: der arbeitslose Schustergeselle René geht bewaffnet und im schwarzen Kampfanzug über die polnische Grenze...-" ob dies nun ein von Bela geschriebener Song ist oder nicht, sei mal dahin gestellt. Der Schreibstil gleicht sich frappierend. In diesem Buch geht es um die Stadt Scharnow, Nähe Berlin. Scharnow ist eigentlich überall und es gibt dort alles. Fliegende Bücher und Menschen, Asylanten und Nazis, Todesfälle, Morde und einen Supermarkt-Überfall durch eine Bande nackter Männer. Ärzte - Humor?? - Volle Kanne. Etwas für jedermann? - Sicherlich nicht. Ernsthafte Literatur? - Nein. Aber genau das hatte ich mir auch darunter vorgestellt. Ich wusste ich kann nichts hochtrabendes erwarten und wäre wirklich enttäuscht gewesen, wäre das anders gewesen. Scharnow zeigt auf, dass Deutschland Probleme hat und dass diese Probleme aktueller denn je sind, angegriffen und bekämpft werden müssen. Eine Szene in diesem Buch werde ich so schnell nicht vergessen. Folgendes. Zwei ältere Damen an der Kasse. Der junge Asylant und Auszubildende im ersten Jahr öffnet eine zweite Kasse und die Damen sind an der Reihe. Es kommt in der Folge zu einem ganz normalen Käufer-Verkäufer Gespräch, in dessen Verlauf der junge Hamid die Damen nach ihrer Payback-Karte fragt und eine der Damen antwortet "Sie können ja richtiges Deutsch". Ich musste mich dermaßen zusammen reißen, weil ich nicht wusste, ob ich lachen oder weinen soll. Im Endeffekt ist es genau das, was ich mir bei älteren Leuten gern vorstelle, wie sie reagieren. Aber dann wieder so überspitzt, dass ich irgendwie auch drüber lachen musste. Und es ist absolut mein Humor gewesen. Von meiner Seite, und nicht etwa weil es ein super gutes Buch war oder faszinierend geschrieben. Es war nicht mal ansatzweise ein ordentlicher Schreibstil zu erkennen...aber einfach weil ich mich bestens unterhalten fühlte und 100% das bekommen habe, was ich mir erwartet hatte - gibt es hier 5 von 5 Sternen.

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Nicht nur dass Bela B. Felsenheimer gerade mit seiner Band die ärzte erst für Schlagzeilen um eine Auflösung der Band sorgte, hat dieser in den vergangenen Monaten an seinem ersten Roman geschrieben. „Scharnow“ ist der Titel seines Autoren-Debüts, welcher am 25. Februar 2019 durch den Heyne Verlag in Form eines Hardcover-Buches, als Hörbuch in CD-Form sowie auch in digitalen Varianten beider Versionen veröffentlicht wurde. Natürlich fragt man sich, was ein Musiker so zu erzählen hat, wenn es jetzt nicht gerade über die Bandgeschichte oder das eigene Leben in Form einer Auto-Biographie handelt. Und tatsächlich hat der Berliner sich eine Geschichte über den Berliner Vorort Scharnow einfallen lassen, wofür er natürlich durch allerhand Erlebnisse und Geschehnisse im alltäglichen Leben inspiriert wurde. Selbstverständlich spielt aber auch die Fantasie dabei eine wesentliche Rolle, was man beim Lesen der Zeilen deutlich erkennen kann. Auch wir haben ein Exemplar dieses Buches bei uns vorliegen und wollten es uns natürlich nicht nehmen lassen, zu jenen zu zählen, die dieses Literatur-Werk bereits gelesen haben. So haben wir euch den Inhalt von diesem in deutlich gekürzter Form einmal grob zusammengefasst, sodass auch ihr euch einen Überblick verschaffen könnt, worum sich der Inhalt dieses Werkes in etwa dreht. Natürlich waren wir etwas skeptisch dem Buch gegenüber, da wir uns gefragt haben ob das tatsächlich auch funktioniert, weil es gut ist, oder eben nur gekauft wird um in diversen Sammlungen aufzunehmen. Mittlerweile müssen wir sagen, es trifft auf beides zu, denn der Roman oder das Hörbuch sind sehr gut geworden und sollten daher auf jeden Fall in keiner Sammlung fehlen. Ehrlich gesagt dauerte es nicht lange bis wir von dem Inhalt dieses Buchs angetan waren, genauer gesagt bereits nach wenigen Seiten, denn dieses ist ziemlich originell aufgebaut. Man bekommt hier nicht eine, sondern gleich mehrere individuelle Geschichten die letztendlich als Gesamtes einen Zusammenhang ergeben, die Felsenheimer hier locker niedergeschrieben hat und dabei auch richtig Spannung miteinbringt, sodass man hier gar nicht mit dem Lesen aufhören möchte. Auch der Humor kommt hier nicht zu kurz und der ist, wenn man Bela B. bereits ein paar Jahre kennt, ein wenig eigenwillig aber durchaus anspruchsvoll und witzig. Natürlich hat diese Erzählung aber auch ihre ernsten Seiten, die sich hier auch sehr gut einfügen. Obwohl diese sehr viele Charaktere beinhaltet, so ist die Geschichte letztendlich auch sehr gut aufgebaut, sodass man hier auch ganz gut mitkommt und eigentlich kaum den faden verliert. Die Charaktere wirken alle ein wenig verrückt und scheinen alle irgendwo etwas eigenwillig zu sein. Aber vermutlich ist es auch genau das, was dieses Buch zu etwas besonderem, etwas Gutem macht. Sehr gut erzählt sehr Detailreich und ein klein wenig Verrückt, so in etwa könnte man alles zusammenfassen, was dieses Buch enthält. Dieses Buch verfügt über ein offenes Ende und macht definitiv Lust auf eine Fortsetzung, zu welcher sich Bela B. Felsenheimer auch hinreißen lässt, sofern er sich eines Tages in den musikalischen Ruhestand verabschieden sollte. Bela B. ist deutlich anzumerken, wie viele Arbeitsstunden er damit verbracht hat, ein solch detailreiches Buch zu schaffen in welchem zudem viel Liebe und Begeisterung darin steckt. Während sein Bandkollege Farin Urlaub sich nebenher auf die Fotografie spezialisiert hat und wunderschöne Aufnahmen in großen Fotobüchern bringt, so hat Bela B. definitiv ein gutes Händchen dafür was das Schreiben anbelangt. Bela B. Felsenheimer gelingt ein überraschendes, unerwartet neugieriges Debüt-Werk, in welchem eine frischformulierte Beobachtungsgabe, eine blühende Fantasie miteinander vereint. Wir gratulieren zu einem gelungenen Debüt und erfreuen uns an diesem wirklich sehr gelungenem Roman. Dieses hat so gut wie keine Längen vorzuweisen und es wird auch durchwegs spannend und völlig unvorhersehbar erzählt sodass wir diesem in unserer Gesamtwertung sehr gerne neun unserer möglichen zehn Bewertungspunkte vergeben und euch dieses auf jeden Fall weiterempfehlen können. Wer lesefaul ist, der haut wie bereits erwähnt auch die Möglichkeit sich das Hörbuch zu kaufen, welches vom Autor selbst eingelesen wurde und eine Spiellänge von etwas mehr als zehn Stunden vorzuweisen hat. Bela B. Felsenheimer hat hier mit „Scharnow“ eine ganz eigene Art von Literatur erschaffen, welche vor allem jüngere Leute dazu anstiften könnte, endlich wieder einmal eine Buchhandlung aufzusuchen und dort beherzt zuzugreifen.

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Ich bin ein großer Die Ärzte und auch und vor allem Bela B. Fan. Deswegen musste ich diesen ersten Roman aus der Feder des Herrn Felsenheimer unbedingt lesen. Ich muss sagen, dass ich nicht unbedingt überrascht war. Wer das bisherige Wirken des Autors verfolgt hat, hat schon bestimmte Vorstellungen, was ihn im Buch erwarten könnte. Ich wurde nicht enttäuscht. Das Buch ist verrückt, skurril, tragisch und urkomisch. Auf seine Art etwas völlig Anderes. Erfrischend. Es ist im Grunde alles drin. Trash-Film-Fans, Manga-Mädchen, gescheiterte Existenzen und ganz schlichte Nachbarn, von der Kassiererin des Dorf-Supermarktes bis hin zur Sexfilm-Darstellerin. Bela B. hat so viele kleine Andeutungen und witzige Anekdoten eingestreut, dass ich das Buch definitiv nicht nur dieses eine Mal gelesen haben werde. Die Geschichte verliert nicht an Spannung, was auch an den ständig wechselnden Schauplätzen und abwechslungsreichen Erlebnissen der sympathischen Charaktere liegt. Am Ende lösen sich viele Erzählstränge eher subtil auf, wenn überhaupt, was aber kein nennenswerter Nachteil ist. Man merkt schon, dass Bela B. gerne eine Sammlung Kurzgeschichten geschrieben hätte. Ich kann mir eine Umsetzung als TV-Serie durchaus vorstellen. Von mir gibt es für Scharnow eine ganz klare Leseempfehlung! Auf das Hörbuch freue ich mich auch schon.

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Scharnow ist ein seltsames Dorf in der Brandenburger Einöde mit vor allem seltsamen Menschen. Bela B hat in seinem Debütroman eine ganz besondere Atmosphäre geschaffen, mit zahlreichen aberwitzigen Charakteren. Es passieren wirklich bizarre Dinge in Scharnow, die mich manchmal extrem Schmunzeln ließen. Fliegende Männer, dämonische Bücher, eine Verschwörungs-Gruppe namens Bund skeptischer Bürger, ein Pakt der Glücklichen, ein ermordeter Literaturblogger und ein Supermarkt-Überfall von 3 nackten Männern...Den Inhalt kann ich in Kürze kaum wiedergeben, der Klappentext resümiert das schon ganz gut. Teilweise war mir das alles echt schon ein bisschen zu durch, aber ich mochte Bela Bs Schreibe wirklich sehr, er hat die einzelnen skurrilen Geschichten geschickt miteinander verknüpft, sodass trotz vieler Perspektiv- und Ortswechsel ein schöner Lesefluss entstanden ist. Ich muss aber zugeben, wenn Scharnow nicht das Debüt von Herrn Felsenheimer gewesen wäre, hätte ich es vom Inhalt her wahrscheinlich eher nicht gelesen. Trotzdem hat es mich nicht enttäuscht, bisher hat mich noch kein Buch aus dem Heyne Hardcore Verlag enttäuscht. Ich mag die Auswahl sehr! Ps.: Ab sofort wird „Du Nacho“ in mein Beleidigungs-Repertoire aufgenommen.

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