Leserstimmen zu
Weckruf der Seele

Paul Ferrini

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Das neue Buch von Paul Ferrini ist wieder ein "Weckruf", sich nicht in den Strukturen des Ego zu verheddern, sich nicht selbst zu täuschen, sondern den Weg zur Befreiung aus Leid und Schmerz konsequent weiter zu verfolgen. Ein großes Thema des Buches ist es, sinnvoll mit Schmerz und Leid umzugehen. Weder das Identifizieren mit dem Leiden in einer Opfermentalität noch das Ignorieren des Leidens in Gefühlskälte und Ego-Aktionismus können uns aus dem Leiden befreien. Oft sind wir blind für die eigenen Unzulänglichkeiten. Da kann die Seele mit ihrer Unruhe zu einem "Weckruf" werden. In diesem Buch von Paul Ferrini steht die SEELE im Mittelpunkt der Gedanken. Die Seele ist geduldig, doch wenn wir ihre Signale nicht hören, kann sie immer "unruhiger" werden, immer mehr auf Lösungen hindrängen - bis es beim Nichtbeachten des Weckrufs der Seele zu einem Erdbeben im Leben kommen kann. "Aber wenn du zu lange im Gefängnis sitzt, wird deine Seele vielleicht unruhig. Und ein Gefängnis ist kein passender Ort für eine unruhige Seele." (S. 60) Das Buch ist wieder typisch Ferrini: Es liest sich sanft wie eine Meditation. Als Leser fühlst du dich nicht angeklagt, sondern nur erinnert und wie von liebevollen Eltern ans Licht geführt. Es ist durchaus nicht einlullend, warnt vor "spiritueller Arroganz", spricht klare Worte. Viele Hinweise, deinen Weg zu gehen, auch mit Verzweiflung umzugehen, mit Groll dem Göttlichen gegenüber. Es bedarf keiner Reparatur. Du bist von Grund auf Gut und ein Kind Gottes. Es gilt nur den ganzen Müll beiseite zu räumen, um deine wahre Natur wieder leuchten zu lassen. "Du brauchst Gott nicht, um heil zu werden. Alles, was du brauchst, ist die Erinnerung an deine Unschuld." (S. 107) Am Ende geht es um das bedingungslose Vertrauen in den Fluss des Lebens, aber auch um den Respekt vor ihm als Naturgewalt. Auch wenn ein Fluss gefährlich und Übermut unangebracht sein kann, der Fluss ist es, der uns ans Ziel der Reise trägt.

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