Leserstimmen zu
Abschied in Prag

Alyson Richman

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Hut ab, kann ich nur sagen! Selten hat mich ein Buch so gepackt wie dieses. "Abschied in Prag" ist ein wahnsinnig berührendes Buch, das mir extrem unter die Haut ging und bei mir noch sehr, sehr lange nachgewirkt hat. Es ist eine Roman über den Irrsinn des Holocaust und gleichzeitig eine zu Herzen gehende Liebesgeschichte. Alyson Richman hat grandios recherchiert und viele wahre Begebenheiten miteinander verknüpft und in dieses fantastische Buch einfließen lassen. In den dreißiger Jahren lernen sich Lenka und Josef, beide jüdischer Herkunft, kennen und lieben. Dieses vorsichtige Annähern, dieses Knüpfen zarter Bande - in der damaligen Zeit so ganz anders als heute - die Heimlichkeit und die entstehenden tiefen Gefühle kommen beim Lesen so natürlich und ungekünstelt rüber. Kurz nach ihrer Heirat werden die beiden getrennt, hoffen jedoch auf ein gemeinsames Leben und eine Zukunft in Amerika. Josef gelingt es, von England aus New York zu erreichen. Lenka wird mit ihren Eltern und ihrer Schwester nach Theresienstadt deportiert und von dort in das Konzentrationslager Auschwitz überführt. Diese Zeit, in der Lenka durch die Hölle gegangen ist, beschreibt Alyson Richman mit wahnsinnig viel Tiefgang und einer Intensität, die mir bei all dem Leid das Herz schwer gemacht hat. Tragischer Weise erfahren beide irrtümlich vom jeweiligen Tod des anderen. Jahre später und nach vielen Tränen bauen sich beide mit neuen Partnern ein neues Leben auf. Aber keinem gelingt es, in der jeweilig neuen Beziehung miteinander über die "Altlasten" zu sprechen und die wirklich tiefen Gefühle zu entwickeln. Beide leben zu sehr in ihren Erinnerungen. Alyson Richman hat dieses Buch mit einer fantastischen, unter die Haut gehenden Atmosphäre geschrieben, mit Charakteren, die authentischer nicht sein können. Sie zeigt uns die Bedeutung von Familie, von Freundschaft und Liebe auf und lässt viel Raum zum Nachdenken. Meine unbedingte Leseempfehlung!

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1939. Die Nazi-Herrschaft lässt sich auch in Prag nicht mehr leugnen. Trotz oder gerade wegen des nahenden Krieges beschließen Lenka und Josef, der Welt zu zeigen, dass sie für immer zusammengehören. Sie heiraten. Zur gleichen Zeit. Josefs Vater sucht auf dem Schwarzmarkt Visa für Amerika. Er will sich und seine Familie vor den Nazis in Sicherheit bringen. Verzweifelt versucht Josef, ihn zu überzeugen, auch Lenkas Familie mit den entsprechenden Papieren zu versorgen. Vergebens. Der Krieg trennt das junge Paar. Während Josef sich in Amerika als Arzt niederlässt, überlebt Lenka nur knapp das Lager Theresienstadt. Jeder denkt, der andere sei tot. Nach sechzig Jahren treffen Sie sich per Zufall in New York wieder. EINE BEZAUBERNDE, EINE BRUTALE LIEBESGESCHICHTE Abschied in Prag von Alyson Richman ist ein bezauberndes Buch. Durch die konsequente Trennung der Erzählperspektiven von Lenka und Josef hat mich das Schicksal der beiden Menschen tief berührt. Aber es hat mir auch gezeigt, dass man die Hoffnung niemals aufgeben sollte. Dass es sich immer lohnt, für das zu kämpfen, was einem wirklich wichtig ist. Alyson Richman kommt bei ihrem Buch völlig ohne Schuldzuweisungen und übertriebene Rührseligkeit aus. Genau das macht Abschied von Prag so authentisch. Meine Empfehlung: Kaufen, lesen und mit Lenka und Josef von der großen Liebe träumen.

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Abschied in Prag

Von: Visal

19.04.2018

„Ein Liebespaar. Für Jahrzehnte getrennt. Doch die Geschichte von Lenka und Josef ist noch nicht zu Ende.“ Lenka erhält die Nachricht, dass das Schiff, mit dem Josef in die USA wollte, untergegangen ist, Josef, auf der anderen Seite, kriegt die Nachricht, dass Lenka in Auschwitz gestorben ist. Jahrzehnte später stehen sie sich plötzlich gegenüber. Ein tiefberührender Liebesroman mit traurigem geschichtlichem Hintergrund. Schon mit dem ersten Kapitel hat mich das Buch gefesselt und habe es in 3 Tagen zu Ende gelesen. Lenka ist Studentin der Kunsthochschule in Prag und durch eine Freundin lernt sie den Medizinstudent Josef kennen. Sie beide verlieben sich und heiraten, doch leider trennen sich ihre Wege. In dem Roman geht es nicht nur um die Liebesgeschichte, vielmehr um das Leiden der Geliebten. Beide Protagonisten erzählen ihre Geschichte in erster Person. Die Kapiteln sind mit „Lenka“ oder „Josef“ überschrieben, damit der Leser weiß, aus wessen Sicht die Erzählung folgt. Nachdem der 2. Weltkrieg ausgebrochen ist und die Nazis auch Prag besetzt haben, werden sie getrennt. Das Buch ist gut recherchiert und sehr informativ. Dennoch gelingt es der Autorin, diese dramatische Ereignisse nicht zu sehr zu dramatisieren. Der Erzählstil ist sachlich und neutral. Es ist die Geschichte, die einem berührt und nicht der Stil. Wer sich mit dem Leiden im 3. Reich beschäftigen möchte, sollte das Buch auf jeden Fall lesen!

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Das der Zweite Weltkrieg Millionen von Menschen das Leben gekostet hat, wissen wir und unsere Ahnen. Wir wissen auch, wie es in den KZ´s zuging, dass Juden verfolgt wurden.. Auschwitz, Dachau, Buchenwald… Wir kennen die Geschichte. Aber nicht die, über zwei Herzen die sich fanden und (endgültig?) getrennt wurden. Lenka und Josef! Lenka, die an der Kunstakademie in Prag Kunst studiert, lernt über Versuka ihren Bruder Josef kennen. Soweit so gut, aber der Krieg klopfte allmählich an und die Unruhen, die in Deutschland tagein tagaus herrschten, schwappten in andere Länder über. Doch sie bekannten sich zu ihrer Liebe. Lenka wurde von Josef schwanger, heirateten so schnell es nur ging und dann zog der Krieg ein. Josef, der Medizin studierte, konnte für seine Familie und seiner Liebe Visas beantragen. Weg vom Krieg, weg aus Prag. Doch als Lenka erfuhr, und das nach ihrer Hochzeit, dass er für ihre Familie nichts bekommen hatte, entschied sie sich zu bleiben. Ihre Eltern drängten sie mit zu gehen, wollten, dass sie in Sicherheit war, ein neues Leben anfing. Lenka jedoch blieb stur und dies sollte sich als Fehler erweisen… Lenka verlor das Kind nach der Meldung, dass ein Rettungsboot durch die Schiffsschraube zerstört wurde und man Josef für tot erklärte… Aber auch Josef versuchte ausfindig zu machen, ob seine Lenka noch lebt. Ging jede Woche zum Stand des Roten Kreuz und eines Tages musste er sich der Wahrheit stellen, aber sein Herz sagte immer wieder: Lenka, meine Lenka lebt! Das Buch zeigt eine Art Tagebuch und wird aus der Sicht der beiden beschrieben. Es ist erschreckend, wie tief die Autorin in die Materie geht, aber es ist unsagbar spannend und auch übelkeitserregend, wie man mit den Menschen damals umgegangen war. Ein tolles Buch!

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Wenn Liebe nie endet... Gegenwart: Sein Enkel heiratet und Josef ist eingeladen, nicht ahnend, dass er dort die Überraschung seines Lebens vorfindet. Als ihm die Großmutter der Braut vorgestellt wird, glaubt er im ersten Moment nicht wer er sieht, ist sicher dann aber ganz sicher das Sie es ist! Lenka, die Frau die er damals 1939 in Prag zurücklassen musste, die Frau die er geliebt und geheiratet hat. Rückblick: Die junge Lenka ist Studentin für die Kunsthochschule wie einst ihre Mutter. Durch eine Freundin vom Campus lernt Sie dessen Bruder Josef kennen, der Student der Medizin ist. Aus einer Freundschaft heraus entwickelt sich Zuneigung und dann schließlich Liebe. Aber es ist ein gefährliches Jahr, denn die Nationalsozialisten sind an der Macht und für Juden, was die beiden sind beginnen schwarze Tage. Josef kann als Arzt die Chance nutzen und nach Amerika auswandern, doch Lenka sieht das anders. Sie will ihre Familie hier nicht einfach so zurücklassen. So geschieht es, dass Josef nach New York geht und Lenka mit ihrer Familie nach Theresienstadt und anschließend nach Ausschwitz deportiert wird. Erst erhält Lenka die Nachricht das, dass Schiff, mit welchen Josef in die USA wollt untergegangen ist, dann erhält Josef nach dem Kriegsende die Botschaft das Lenka in Ausschwitz den Tod fand. …und nun stehen Sie sich plötzlich gegenüber Wieder ein Buch was mich sehr berührt hat, es hat eine unglaublich Tiefe und berührt einen sehr. Diese Schicksalsjahre von 1939 – 1945 vermag man sich als junger Mensch nicht vorstellen, mit welchen Zweifeln und Ängste die Menschen damals Leben mussten. Der Autor Alyson Richmans hat eine wirklich bewegende Geschichte verfasst, die meiner Meinung nach auch gut recherchiert ist. Was mich wirklich sehr berührt hat waren die Ausführungen von Lenka in der Zeit des Konzentrationslagers. Man hatte wirklich das Gefühl, dass man mit Lenka direkt vor Ort ist. Josef hat während dessen ein neues Leben in NY angefangen und ist verschont geblieben was in und um Deutschland geschah. Fazit: Wieder ein Buch welches meiner Meinung nach gelesen werden muss.

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Abschied in Prag Diane Jordan Brisant, hochaktuell und meiner Meinung nach, wichtiger denn je zu lesen.... Die Rede ist von meiner neusten Lektüre „Abschied in Prag“ von Alyson Richman. Nationalsozialismus, rassistische, politische Bewegung, der Weltkrieg, Hitler an sich schon harter, starker Tobak, das menschliche Leid dahinter unerträglich. Der Roman um ein Liebespaar, das Jahrzehnte getrennt wird, hat mich deshalb sehr beschäftigt und auch die ein oder andere Träne ist beim Lesen gekullert. So traurig, was aus falschen Ideologien und durch Diktatur entstehen kann. Gut recherchiert und fein in zwei parallele Zeit- und Erzählstränge verpackt, erfährt der Leser die dramatische Geschichte der Protagonisten Lenka und Josef. Ein Liebespaar jüdischer Abstammung, das im goldenen Prag lebt. Allerdings in den dreißiger Jahren und da ahnt man als Leser schon, dass das kein gutes Ende nehmen wird. Hilflos und traurig habe ich die Beiden Seite um Seite begleitet. Habe die Sicht auf die Dinge aus den verschiedenen Perspektiven betrachtet und oft den Kopf geschüttelt. Am liebsten wäre ich stellenweise in die Geschichte gehüpft und hätte die beiden gerettet. Die Atmosphäre war zeitweise so real und bedrückend. Ich konnte das Buch kaum aus den Händen legen, da es so spannend ist. Dieses Schicksal einfach erschütternd. So viel Leid und Hoffnungslosigkeit. Selten hat mich ein Roman so traurig und nachdenklich gemacht. Krieg, Flucht, Koffer packen, auseinander gerissen werden, Trennung, Tod was für entsetzliche Bilder, die da im Kopf entstehen. Der Autorin gelingt der Spagat, das „schwierige“ Thema überzeugend umzusetzen. Der Sprachstil ist bildhaft und in der Ich- Perspektive geschrieben. Meines Erachtens, dadurch sehr gelungen. Besonders schön gemacht, fand ich die Betrachtungsweise aus dem „Hier und Jetzt“ bis zurück in die „Vergangenheit“. Dieser Aufbau hat irgendwie etwas, was ich gerne immer wieder mal lese. Und natürlich ist dieses Buch daher mein Lesehighlight im Jahr 2018. Aber lest bitte selber ... Inhalt: Lenkas und Josefs Geschichte beginnt im Prag der 1930er Jahre. Kurz nach ihrer Heirat werden die jungen Liebenden beim Einmarsch der Deutschen auseinandergerissen. Josef emigriert, arbeitet als Arzt in New York, heiratet. Lenka entrinnt im Konzentrationslager dem Tod nur knapp und beginnt nach dem Krieg ein neues Leben in den USA. Obwohl sie glauben, einander nie wiederzusehen, vergessen sie ihre Liebe nie. Bis sie sich sechs Jahrzehnte später in New York zufällig begegnen… Die Autorin: Die amerikanische Bestsellerautorin Alyson Richman hat bereits mehrere Romane verfasst, die in zahlreiche Sprachen übersetzt wurden. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren Kindern auf Long Island, New York. Weitere Bücher: Der italienische Garten Fazit: 5***** für eine großartige Liebesgeschichte, die mich sehr berührt und traurig gestimmt hat. “Abschied in Prag“ ist im DIANA VERLAG erschienen. Das Buch hat 384 Seiten und kostet 10,99 Euro. Das Cover zeigt die in Sepiafarben gehaltene Karlsbrücke mit einem Paar im Hintergrund. Alles überlagernd und prägnant im Vordergrund stehend, der obere Teil eines roten Koffers. Ein Bild, das den Titel reflektiert und den wesentlichen Inhalt des Handlungsstrangs perfekt zusammenfasst. Nun muss der geneigte Leser nur noch in die Handlung eintauchen …

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Es sind die 30er Jahre in Prag, als Lenka und Josef sich ineinander verlieben. Er ist Medizinstudent und sie an der Kunsthochschule, das Leben könnte nicht schöner sein. Aber der Einmarsch der deutschen Truppen steht kurz bevor, als die beiden überstürzt heiraten, damit die Familien gemeinsam nach Amerika fliehen können und Visa bekommen. Doch es kommt anders als geplant und Josef flieht alleine, während Lenka in Prag bleibt und als Jüdin mit ihrer Familie nach Theresienstadt deportiert wird. Sie verlieren sich aus den Augen, bis eine Hochzeit sie Jahrzehnte später wieder zusammenführt. Die Geschichte um Lenka und Josef hat mich beim Lesen tief berührt und einfach nicht losgelassen, so dass ich den ganzen Roman fast in einem Rutsch durchgelesen habe. Ihr Schicksal ist mir sehr nahe gegangen und besonders die Beschreibungen von Lenkas Leben in Theresienstadt und später in Auschwitz treiben einem die Tränen in die Augen. Die Autorin Alyson Richman durchbricht in ihrer Erzählung immer wieder die Chronologie und wechselt zwischen den Perspektiven von Lenka und Josef hin und her, was die Geschichte noch aufregender und spannender macht. Doch im Mittelpunkt der ganzen Geschichte stand für mich die ganze Zeit Lenka, denn wie ihr Leben dargestellt wird, welches Leid sie erfahren muss, bewegt einen so sehr, dass man sie einfach nicht mehr loslassen kann. Selten hat mich eine Geschichte beim Lesen so berührt wie diese. Alyson Richman ist mit ihrem Roman „Abschied in Prag“ ein beeindruckendes Buch gelungen, das einem mitnimmt in eine dunkle Zeit Europas und einem die damaligen Zustände so nahe bringt, wie es kein Sachbuch jemals könnte.

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"Abschied in Prag" war mein erstes Buch von dem Autor und ich muss sagen es hat mich absolut überzeugt. Cover: passt perfekt zur Geschichte. Der rote Koffer der für Abschied und Reise zu gleich steht, sticht sofort ins Auge und die Kulisse Prags dahinter passt einfach zum Titel. Schreibstil: Sher angenehm war man ab Seite 1 direkt dabei. Ich hatte nicht die kleinsten Pronbleme in der Geshcichte mitzukommen und fand es wirklich schönn zu lesen. Inhalt: Im Buch geht es um Lenka und Josef. Früher ein paar lässt sie der 2. Weltkreig auseinanderdrifften und denken das der jeweils andere tod ist. Das Buch beginnt damit das die beiden sich das erste mal nach 60Jahre auf der Hochzeit ihre Enkel treffen und nicht glauben können, dass der jeweils andere vor ihnen steht. Danach erfährt der Leser in einzelnen Passagen immer mehr über die Vergangenheit der beiden und was sie erlebt haben. Während der AUtor bei Lenka dabei chronologishc vorgeht, springen Josefs Erzählungen immer mal wieder in der Zeit umher. Das hat mir leider nicht so gut gefallen da man zu tun hatte alles richtig in seinem Kopf zu sortieren. Sehr gut schafft der Autor es die gegebenheiten des zweiten Weltkriegs aufzuzeigen und den Lesern die Lebensumstände dieser Zeit näher zu bringen. Auch die einzelnen Orte sind unglaublich gut malerisch in Szene gesetzt. Fazit: Ein unglaubliches Buch das dem Leser den Glauben an die Macht der Liebe zurückgibt und nicht so einfach vergessen werden kann!

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