Leserstimmen zu
ASH PRINCESS

Laura Sebastian

Die ASH PRINCESS-Reihe (1)

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Theodosia war 6 Jahre alt, als ihr Reich überfallen wurde und ihre Mutter, die Feuerkönigin, vor ihren Augen ermordet wurde. Seit diesem Tag herrscht der Kaiser über ihrem Land und Theo ist seine Gefangene als Ash Princess. Zehn Jahre erträgt sie die Erniedrigungen und Misshandlungen in der Hoffnung irgendwann den Thron zurückzuerobern. Eines Abends zwingt der Kaiser sie eine furchtbare Tat zu begehen. Mit den Blut an ihren Händen und alle Hoffnung den Thron zurückzuerobern verloren, wird ihr klar, dass einfach überleben nicht mehr reicht. Sie muss zurückschlagen. Laura Sebastians „Ash Princess“ ist ein Fantasy Roman, der ein sofort in die Geschichte zieht, doch leider so schnell, dass viele Dinge untergehen oder man sich wundert, warum gerade über Götter gesprochen wird. Nach zwei Drittel des Buches wird es dann deutlich, dass es mit dem Magiesystem zusammenhängt. Durch magische Gegenstände können die vier Elemente kontrolliert werden und um diese Gegenstände besitzen zu dürfen, muss man sich den Göttern würdig erweisen. Klingt also nicht wirklich nach einen neuen Idee. Das Buch sollte vor allem auch mit einer Trigger Warnung kommen, was leider nicht der Fall ist. Viele Misshandlungen, die einigen Charakteren zugefügt werden, sind brutal und detailliert beschrieben, besonders für ein Jugendbuch. Die Brutalität dient hauptsächlich dafür, um zu zeigen, wie furchtbar das Leben von Theodosia aktuell ist. Theodosia ist eine dieser Hauptcharakterinnen, zu der man schwer ein Beziehung während des Lesens aufbaut. Viel mehr ist man von ihren unüberlegten Entscheidungen genervt, aber auch so von manchen anderen Charakteren im Buch. Dass sie dazu noch Teil einen Dreiecksbeziehenung ist – ugh, nein danke – welche den Sohn des Kaisers mit einschließt. Das Buch ist zwar 2018 erschienen, , aber selbst zu dieser Zeit war dieses Trope, um Drama zu generieren, durch. „Ash Princess“ von Laura Sebastian ist ein Fantasy Jugendbuch mit Aufmerksamkeit erregendes Cover. Man hätte sich eine Story gewünscht, die dazu passt. Stattdessen gibt es magische Gegenstände zum Kontrollieren der Elemente, eine Dreiecksbeziehung und einen fragwürdigen Weltenaufbau.

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KURZBESCHREIBUNG Theo war dabei, als ihre Mutter, die Köni­gin, vor zehn Jahren er­mor­det wurde. Seit­dem unter­steht ihr Volk dem Kaiser, der sie bei sich im Pa­last woh­nen lässt, sie aber in kei­ner Weise wie eine Thron­fol­ge­rin be­han­delt. Sie wird ge­fol­tert, ge­de­mü­tigt und ihrer Iden­ti­tät ent­le­digt. Durch eine Fü­gung des Schick­sals er­weckt in Theo die Re­bellin und sie macht sich be­reit dazu, ihren Thron zu­rück­zu­ero­bern und ihr Volk zu befreien … MEINUNG Ich gebe ehrlich zu, ich hatte ziemlich hohe Er­war­tun­gen an diesen Ro­man. Lange habe ich mich auf die Lek­türe ge­freut und diese Vor­freu­de wurde durch das Lesen posi­ti­ver Buch­be­spre­chun­gen sogar ge­stei­gert. Als ich den Roman dann be­gann, wurde mir je­doch schnell klar, dass Ash Princess nicht das High­light wird, das ich mir er­hoffte. Nicht dass die Ge­schich­te schlecht ist, aber es gibt vie­les, das mir mehr als be­kannt war. THEO, EINE UNENTSCHLOSSENE REBELLIN, UND ANDERE FIGUREN Ash Princess kann mit einer di­ver­sen Band­breite an Fi­gu­ren punkten. Viele die­ser Cha­rak­tere haben mir aus­ge­spro­chen gut ge­fallen und sie waren mir sym­pathisch. Be­dau­er­li­cher­wei­se ge­hör­te Theo nicht dazu. Ich habe leider kei­nen rich­tigen Draht zu ihr auf­bauen können. Dies liegt vor allem an ihrer Un­ent­schlossen­heit. In der einen Se­kunde ord­net sie sich allen unter, zwei­felt an sich selbst, wäh­rend sie in der nächsten fes­ter Über­zeu­gung ist ihr Volk zu retten, nur um dann wie­der zu verzweifeln. Mir kam es so vor, als würde Laura Se­bas­tian da­mit ver­suchen Spannung auf­zu­bauen. Theos inne­rer Kon­flikt treibt die Ge­schich­te voran, da an­sons­ten nicht wirk­lich viel passiert. Ich hätte es als ge­lunge­ner empfun­den, hätte Theo einen lan­gen Weg bis zu der Er­kennt­nis ge­habt, dass sie ihr Volk retten muss. Dass sie am An­fang des Ro­mans dem Re­gime folgt, sich un­ter­ordnet, nur um dann lang­sam wie ein Phoe­nix aus der Asche zu er­wa­chen und zu zei­gen, was für eine Power­frau in ihr steckt. Für meinen Ge­schmack war dieses Hin und Her lang­atmig und nicht notwendig. Theo war für mich nicht greif­bar; ich konnte sie nicht ein­schätzen. Ich kann mir aber auch gut vor­stellen, dass vie­len Le­sern genau das Freu­de bereitet. Ash Princess lebt von Theos Innen­leben, ihren Ge­füh­len, ihrem Hadern mit sich selbst und den Wer­ten, die sie vertritt. Die männlichen Figuren, Søren und Blaise, finde ich dafür sehr inte­ressant und hätte mir mehr zu ihnen – und vor allem ihrem Innen­leben – ge­wünscht. Die Ge­dan­ken von Søren und Blaise hätte ich wirk­lich zu gerne er­fahren, da sie sich so sehr von­einan­der und auch von Theo unter­schei­den. Da Ash Princess durch­gehend aus Theos Sicht er­zählt wird, er­hal­ten Leser nur ihre Ein­drü­cke des Ge­schehens. Was Søren und Blaise be­trifft bleibt es daher etwas ober­fläch­lich. Zwar erhalten sie durch­aus inte­ressan­te Eigen­schaf­ten von der Au­to­rin und beide vertre­ten ihre An­sich­ten stark und durch­dacht, doch das ist es irgend­wie auch. Beide haben ihre Cha­rak­ter­eigen­schaf­ten zu­ge­wie­sen be­kommen und damit hat es sich. Es gibt kei­ne Ent­wick­lung. Stag­na­tion trifft es für die beiden, während Theo un­ent­schlossen nach vorne und hinten läuft. DER SCHREIBSTIL Den Schreibstil von Laura Sebas­tian finde ich an­spre­chend für das Genre. Sie be­schreibt Theos Um­ge­bung ge­konnt, setzt Fi­gu­ren gut in Szene und bie­tet eine de­tail­reiche Schil­de­rung des Innen­le­bens der Pro­tago­nis­tin. Zudem haben die Ka­pitel eine sehr ange­neh­me Länge, wie ich finde. Die einzelnen Ab­schnitte ziehen sich nicht über un­zäh­lige Sei­ten, sind aber auch nicht zu kurz. Man kann die Kapi­tel wun­der­bar lesen und sie machen neugierig auf den Ver­lauf der Ge­schich­te. DAS SCHEMA F Die Handlung wurde von Laura Se­bas­tian lie­be­voll er­schaffen und der Einstieg fällt leicht. Je­doch hatte ich auch mit der Hand­lung eini­ge Pro­bleme, da sie nichts Neu­es zu bieten hat. Die Lek­türe und der Hand­lungs­ver­lauf bereiteten mir zwar gro­ße Freude, hielten für mich aller­dings kaum Überraschun­gen pa­rat. Wenn man einmal einen Young Adult Fan­tasy­ro­man ge­lesen hat, weiß man, was man von Ash Princess er­war­ten kann. Daher würde ich dieses Buch eher jünge­ren, un­er­fah­re­nen Lesern empfehlen, die in dem Genre noch viel zu ent­decken haben. Ich würde das Buch auch Lesern empfeh­len, die kei­ne großen Fans von Fan­tasy sind, denn ich empfinde den An­teil an fan­tas­ti­schen oder über­natür­li­chen Ele­men­ten als sehr ge­ring und hoffe, dass die Fort­setzun­gen etwas mehr bieten. Dies bedeutet wirk­lich nicht, dass es eine schlech­te Ge­schich­te ist, aber für mich war die Hand­lung sehr vor­her­seh­bar. Eine junge Prin­zessin, die mehr oder weni­ger in Ge­fangen­schaft lebt, rea­li­siert, dass das so nicht in Ordnung ist und ver­sucht aus dem Sys­tem aus­zu­brechen. Dabei hat sie zu­dem die Rolle der Heldin ein­ge­nommen, da sie ihr Volk be­frei­en möchte. Ab der etwa fünf­zigsten Seite war mir klar, wo­rauf die­ses Lese­ver­gnügen hi­naus­lau­fen wird. Für mich hat ein­fach das I-Tüpfel­chen in der Hand­lung ge­fehlt. Das Grundgerüst ist spitze, es ist ein guter Start in die Tri­lo­gie, aber es wurde einfach nicht zu etwas Außer­ge­wöhn­li­chem ge­macht. Wie be­reits er­wähnt, ist Theo über den ge­sam­ten Roman hin ziem­lich un­ent­schlossen. Diese Unentschlossenheit be­zieht sich zu einem maß­geb­lichen Teil auch auf ihre Liebesbeziehungen, denn Laura Sebastian kam nicht um­her, ein ordent­li­ches Lie­bes­drei­eck ein­zu­schleusen. Ich kann mir vor­stellen, dass dies bei vielen Ge­fallen findet, doch auch das Liebes­drei­eck über­zeugte mich nicht. Und zwar weil es zu ra­sant Ge­stalt annahm. Auf einer Seite küsst Theo Liebes­inte­resse Nummer eins, zwei Seiten später küsst sie Liebes­inte­resse Nummer zwei. Dabei schwärmt sie von beiden extrem, was für mich nicht zur Hand­lung ge­passt hat. Zumal sie vor den Küssen keine Anzeichen von Inte­resse ge­zeigt hat. Woher kamen die Gefühle so plötzlich? DAS AUSSERGEWÖHNLICHE IM SCHEMA  Ehrlich gesagt fallen mir zu diesem Punkt spon­tan nur die Namen der unterschied­lichen Völker ein. Dort sieht man wirk­lich, dass sich die Auto­rin Mühe ge­ge­ben hat. Ash Princess hat den ein oder ande­ren Zun­gen­bre­cher zu bie­ten, was mir gut ge­fallen hat. Das Setting be­schränkt sich zum größten Teil auf den Pa­last des Kaisers. Dieser ist ein guter Hand­lungs­ort, da er mit dunklen Tunneln und Ge­heim­nissen lockt. Dennoch er­hoffe ich mir von der Fort­setzung etwas mehr Ab­wechslung, denn die Welt, die Theo, Søren und Blaise be­schrei­ben, klingt un­glaub­lich spannend und hat sehr viel Po­ten­zial. Mich per­sön­lich spricht auch das Cover des Ro­mans sehr an. Es wirkt sehr düster und man er­kennt kleine Details, gleich­zei­tig ist es aber schlicht. Mir ge­fällt vor allem die Asche­krone. Meiner Meinung nach dürf­te es viel mehr Cover die­ser Art geben. FAZIT »Ash Princess« ist ein Werk, das mich nicht überraschen konnte. Mir war schnell klar, in welche Richtung sich der Roman entwickeln würde. Durch die unentschlossene Protagonistin, den zahlreichen Klischees und dem etwas gewöhnungsbedürftigen Schreibstil fiel mir das Lesen mitunter sehr schwer.

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Meinung Das Cover ist der absolute Augenschmaus. Die Aschekrone sieht einfach unglaublich gut aus und vermittelt durch die Düsteren Farben gleich die Richtige Stimmung. Der Verlag hat bei dem Cover alles richtig gemacht. In dem Buch geht es um Theo. Sie hat alles verloren. Ihre Familie, ihre Krone, ihr Land. Nichts ist ihr geblieben. Nicht mal ihr Wille zu Kämpfen. Doch eine Begegnung ändert alles und der verloren geglaubte Funke Hoffnung fängt wider an zu glühen. Das Buch hat mich von Beginn an gefesselt. Man lernt schnell Theo kennen und die Umstände in denen sie lebt. Sofort baut man auch Verständnis und Mitleid für sie auf. Sie weckt das Bedürfnis in einem ihr Helfen bzw. hofft das ihr geholfen wird. Auch merkt man sofort das diese Buch eine brutale und dunkle Seite hat. Was mir gut gefallen hat. Zudem kommen immer wider neue Geheimnisse ans Tageslicht, es gibt Verschwörungen und Morde mit denen man nicht gerechnet hätte. Das Buch hat viele Facetten und ist mit stolzen 503 Seiten ein echter Wälzer. Auf diesen Seiten passiert mal mehr und mal weniger. Ich muss zugeben, das ich ziemlich lange für das Buch gebraucht habe, da ich oft keinen Lust hatte weiter zu lesen, weil einfach nicht so viel passiert ist. Und die Liebesgeschichte, die aus dem Klappentext hervor geht ist auch nicht groß im Vordergrund. Die Entwicklung die unsere Haupt Charakterin durch macht hat mir gut gefallen. Man merkt wie sie an stärke gewinnt, aber auch wie schnell sie wieder ins wanken geriet. Was mir auch ein leichter Dorn im Auge ist. Aus dem Grund, weil ich starke Weibliche Charaktere bevorzuge. Die Welt in der die Geschichte Spielt hat mir ganz gut gefallen, es handelt sich dabei um eine typische Fantasie Welt, also nicht besonderes. Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Leicht verständlich, mit viel Spannung, aber auch Gefühl. Man kann sie in die Charaktere hineinversetzen und das ist sehr wichtig. Das Ende hat mich dann wider komplett gepackt und auch überzeugt, trotzdem bin ich mir noch nicht sicher ob ich die Geschichte weiter verfolgen möchte, da ich dem Buch sehr skeptisch gegenüber stehe. Fazit Das Buch hat seine Höhen und Tiefen. Die Geschichte ist gut, mal etwas andres. Auch die Charaktere haben mir gefallen. Trotzdem hat es sich etwas gezogen und konnte mich nicht überzeugen. Ich gebe dem Buch 3,5 von 5 Sternen.

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Die Ascheprinzessin beginnt zu lodern

Von: Sound of my Books

28.10.2018

Erster Satz Die Letzte, die mich bei meinem wahren Namen nannte, war meine Mutter. Klappentext Sie war zur Königin bestimmt und wird als Ascheprinzessin verhöhnt. Doch Theodosia von Astrea lebt und mit ihr die Hoffnung, eines Tages zurückzuholen, was ihr zusteht: Ihr Reich, Ihre Krone, den Thron. Eigene Meinung Dies ist der Auftakt einer Reihe um die entmachtete Kronprinzessin Theodosia, die ihrem Volk wieder zur Freiheit verhelfen möchte. Als das Königreich Astrea von den Kalovaxianern erobert wird, verliert Theodosia nicht nur ihre Mutter, die Königin, sondern auch ihr Geburtsrecht. Vom Kaiser gedemütigt lebt sie nun als Lady Thora mit im Palast und muss bei Festen stets eine Krone aus bröckelnder Asche tragen. Äußerlich nimmt sie ihr Schicksal an, aber in ihr regt sich immer noch Widerstand... . Während der Geschichte hatte ich immer wieder Probleme mit dem Magiekonzept, dass die Autorin entworfen hat. Scheinbar gibt es in Astrea sogenannte Magiesteine, welche dem Träger Macht verleihen, aber deren Gebrauch wohl sehr gefährlich sein soll. Aus meiner Sicht braucht die Handlung diese sonderbaren Steine nicht und könnte gut darauf verzichten. Manchmal wird so die Geschichte auch unübersichtlich und unterbrochen durch störende Erläuterungen, welche Götzen für welche Magie zuständig sind. Auch die Protagonistin Theodosia konnte mich nicht vollständig überzeugen. Es wird zwar immer wieder betont, wie viel Mühe sie sich gibt, nicht aufzufallen und dem Kaiser das gebrochene und ungefährliche Mädchen vorzuspielen, aber dabei stellt sie sich sehr ungeschickt an und für mich war ihre Taktik dabei offensichtlich. Umso mehr gewundert habe ich mich, dass sie tatsächlich damit durchkommt und niemand am ganzen Hof sie durchschaut. Allerdings konnte sie mich, je weiter die Handlung voran schritt, doch noch überraschen und mich mit ihrem plötzlich vorhandenen Mut und Furchtlosigkeit doch noch für sich einnehmen. Eine interessante Figur war für mich noch der Prinz, der aber auch aus meiner Sicht zu spät beweist, dass er Mumm in den Knochen hat und doch mehr kann, als seinem Vater, dem Kaiser, zu gehorchen. Laura Sebastian schreibt passend für ein Jugendbuch einfach und gut lesbar. Es finden sich aber auch so einige sehr grausame und brutale Szenen im Buch, die der ganzen Handlung einen düsteren und etwas schwermütigen Charakter verleihen und so auch in diese Dystopie passen. Ein wenig hat mich dieses Buch jedoch an Grischa erinnert, warum kann ich gar nicht so genau sagen. Fazit Insgesamt ist ,,Ash Princess" zwar ein unterhaltsamer Auftakt zu einer neuen Reihe, der aber deutlich mehr Potenzial gehabt hätte. Jetzt bleibt zu hoffen, dass der zweite Band alles wieder rausholt. Ein Zitat "Du bist ein Lamm in der Höhle des Löwen, Kindchen. Du überlebst. Ist das nicht genug? " ( zu finden auf Seite 169 )

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Als das Königreich Astrea von den Kalovaxianern erobert wird, verliert Theodosia nicht nur ihre Mutter, die Königin, sondern auch ihr Geburtsrecht. Vom Kaiser gedemütigt lebt sie nun als Lady Thora mit im Palast und muss bei Festen stets eine Krone aus bröckelnder Asche tragen. Äußerlich nimmt sie ihr Schicksal an, aber in ihr regt sich immer noch Widerstand... . Dies ist der erste Band aus einer Reihe um die entmachtete Kronprinzessin Theodosia, die ihrem Volk wieder zur Freiheit verhelfen möchte. Als ich dieses Buch zur Hand nahm, habe ich eine spannende Dystopie mit authentischen Figuren erwartet. Diese Erwartungen wurden zum größten Teil erfüllt, aber die Handlung hat auch einige Schwächen, welche gerade mit der Protagonistin, aber auch mit dem entworfenen Königreich Astrea zusammenhängen. Während der Geschichte hatte ich immer wieder Probleme mit dem Magiekonzept, dass die Autorin entworfen hat. Scheinbar gibt es in Astrea sogenannte Magiesteine, welche dem Träger Macht verleihen, aber deren Gebrauch wohl sehr gefährlich sein soll. Aus meiner Sicht braucht die Handlung diese sonderbaren Steine nicht und könnte gut darauf verzichten. Manchmal wird so die Geschichte auch unübersichtlich und unterbrochen durch störende Erläuterungen, welche Götzen für welche Magie zuständig sind. Auch die Protagonistin Theodosia konnte mich nicht vollständig überzeugen. Es wird zwar immer wieder betont, wie viel Mühe sie sich gibt, nicht aufzufallen und dem Kaiser das gebrochene und ungefährliche Mädchen vorzuspielen, aber dabei stellt sie sich sehr ungeschickt an und für mich war ihre Taktik dabei offensichtlich. Umso mehr gewundert habe ich mich, dass sie tatsächlich damit durchkommt und niemand am ganzen Hof sie durchschaut. Allerdings konnte sie mich, je weiter die Handlung voran schritt, doch noch überraschen und mich mit ihrem plötzlich vorhandenen Mut und Furchtlosigkeit doch noch für sich einnehmen. Eine interessante Figur war für mich noch der Prinz, der aber auch aus meiner Sicht zu spät beweist, dass er Mumm in den Knochen hat und doch mehr kann, als seinem Vater, dem Kaiser, zu gehorchen. Laura Sebastian schreibt passend für ein Jugendbuch einfach und gut lesbar. Es finden sich aber auch so einige sehr grausame und brutale Szenen im Buch, die der ganzen Handlung einen düsteren und etwas schwermütigen Charakter verleihen und so auch in diese Dystopie passen. Nur wenig gelungen fand ich die sich anbahnende Liebesgeschichte im Buch, die wie in anderen Romanen auch, schnell wieder in der Schiene ,,liebe ich ihn oder will ich doch lieber ihn" landet und damit fast schon klischeehaft ist. Insgesamt ist ,,Ash Princess" zwar ein unterhaltsamer Auftakt zu einer neuen Reihe, der aber deutlich mehr Potenzial gehabt hätte. Dennoch empfehle ich hier gerne diesen Jugendroman weiter.

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Hierfür wurden von der Leserunde bei Lovelybooks abgewandelte Paperbacks verschickt, welche so nicht im Verkauf stehen - deswegen sieht das Cover natürlich etwas anders aus als im HC. Cover: Das Cover gefällt mir sehr - die Krone welche Asche/Feuer symbolisiert und die Kraft der Farben - zeichnen diesen Fantasy-Roman aus. Inhalt: ie kommt aus der Asche und greift nach den Sternen Theo ist noch ein Kind, als ihre Mutter, die Fire Queen, vor ihren Augen ermordet wird. Der brutale Kaiser raubt dem Mädchen alles: die Familie, das Reich, die Sprache, den Namen. Und er macht aus ihr die Ash Princess, ein Symbol der Schande für ihr Volk. Aber Theo ist stark. Zehn Jahre lang hält die Hoffnung sie am Leben, den Thron irgendwann zurückzuerobern, allem Spott und Hohn zum Trotz. Als der Kaiser Theo eines Nachts zu einer furchtbaren Tat zwingt, wird klar: Um ihren Traum zu erfüllen, muss sie zurückschlagen – und die Achillesferse des Kaisers ist sein Sohn. Doch womit Theo nicht gerechnet hat, sind ihre Gefühle für den Prinzen ... Fazit: An diesem Roman hatte ich sehr hohe Erwartungen und die Grundidee hinter der Geschichte hat mir gefallen. Allerdings mangelte es für mich etwas an der Umsetzung. Mir hat die Magie dahinter gefehlt - es ging größtenteils um den inneren Kampf der Hauptcharakterin, aber die Erklärungen zu den magischen Elementen welche im Roman doch vorkamen blieben aus. So war es als Leser etwas schwer die Bedeutung dahinter wirklich zu erkennen. Deswegen vergebe ich für den Auftakt 3 von 5 Sternen, da es leider nicht ganz meinen nerv getroffen hat.

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