Leserstimmen zu
ASH PRINCESS

Laura Sebastian

Die ASH PRINCESS-Reihe (1)

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"Die Freiheit ist zum Greifen nah, und doch jagt mir der Gedanke gleichermaßen Angst ein, wie er mich begeistert. Schließlich war ich schon einmal der Freiheit ganz nah, und es tut furchtbar weh, wenn sie einem wieder entrissen wird." ~ S. 72 "Vermutlich ist es leicht, sich in einer Welt heimisch zu fühlen, in der man ganz oben steht. Man übersieht leicht, wer die Knochen dafür hinhalten muss, damit man dortbleiben kann. Man nimmt diejenigen nicht einmal wahr." ~ S. 306 ~ Cover & Gestaltung ~ Die Aufmachung des Buches ist einfach gelungen, ein richtiger Blickfang! Es ist in dunklen Farben und eher schlicht gehalten, trotzdem sehr ausdrucksstark und geheimnisvoll. Ich bin froh, dass zur Abwechslung kein Mädchengesicht abgebildet ist, sondern lediglich die Aschekrone, die im Buch eine zentrale Rolle spielt. Die Krone scheint noch leicht zu glühen und ihre Asche rieselt nach unten auf den Buchtitel. Beides wird mit glänzendem Spotlack hervorgehoben, der alle wichtigen Elemente des Covers stärker vom dunklen Hintergrund abgrenzt. Auffällig ist, dass das Buch größer ist als die regulären Hardcover von cbj, wodurch es noch mehr ins Auge sticht. Im Innenteil finden sich darüber hinaus zwei Karten, jeweils eine Weltkarte und eine der Insel Astrea. Etwas enttäuscht bin ich leider von der Papierqualität, da die einzelnen Seiten sich am Buchschnitt langsam auflösen. Dass sich beim Lesen andauernd Papierfusseln von den Seiten lösten wie die Asche von der Krone, hat mich sehr gestört. Scheint ein Produktionsfehler zu sein. ~ Umsetzung ~ Momentan findet man Jugendfantasy mit verfeindeten Königreichen, Intrigen und starken Heldinnen ja wie Sand am Meer, weshalb ich dem Buch vorab recht skeptisch gegenüberstand. Auf gewisse Art und Weise liebe ich dieses Schema F mit der Prinzessin, die ihr Land zurückerobern muss - allerdings muss ein solches Buch auch neue Aspekte bieten können, um aus der Masse hervorzustechen. Laura Sebastian ist dies mit "Ash Princess" teilweise gelungen, doch es konnte mich nicht zu 100% überzeugen. Wir landen direkt im Geschehen und lernen Prinzessin Theodosia kennen, deren Volk in Astrea von den Kalovaxianern unterdrückt wird. Theo selbst wird nur noch Lady Thora oder Ascheprinzessin genannt, lebt im Schloss des Kaisers wie ein Vogel im Käfig und ist täglich seinen Bestrafungen und seinem Spott ausgesetzt. Bereits am Anfang war ich sehr überrascht, wie brutal es hier zugeht und wie detailreich diese Gewalt beschrieben wird. Doch nicht anders geht es nun einmal im Krieg zu: Es wird versklavt, gefoltert und gemordet. Ich habe es aus diesem Grund als sehr positiv empfunden, dass man als Leser nicht mit Samthandschuhen angefasst, sondern ein klares Bild gezeichnet wird, welche Art von Unmenschlichkeiten unter der Herrschaft des Kaisers geschehen. Es passt einfach zum Buch und macht viele Szenen authentischer. Nach einem schrecklichen Ereignis ist Theo am absoluten Tiefpunkt angelangt, doch kommt es schon bald zu einer Begegnung, die alles ändert. Theo weiß, sie muss auch weiterhin die Maske der gebrochenen Ascheprinzessin aufrechterhalten und im Hintergrund die Fäden ziehen, um dieses Spiel zu gewinnen. Nur dann kann sie ihre Freiheit und die Art von Rache erlangen, an die sie lange Zeit über nicht mehr zu hoffen glaubte. Als Teil ihres Plans nähert sie sich langsam Prinz Søren an, um Zwietracht zwischen ihm und seinem Vater zu sähen. Doch durch ihre gemeinsame Zeit beginnt sie mehr und mehr daran zu zweifeln, ob er ihr nicht wirklich etwas bedeutet. Ob Menschen wie der Prinz oder ihre beste Freundin Crescentia es wirklich verdient haben zu sterben, nur weil sie dem Volk der Kalovaxianer angehören. Theos innerer Konflikt spielt eine zentrale Rolle in der Geschichte, denn ihre Gefühle und Moralvorstellungen kommen ihren Plänen immer wieder in die Quere. Dadurch kann man sich bis zum Schluss nicht sicher sein, welche Entscheidungen sie treffen wird. Allgemein habe ich viele Wendungen absolut nicht kommen sehen. Von vielen Charakteren müssen wir uns bereits in diesem ersten Band überraschend (und manchmal auch weniger überraschend) wieder verabschieden. Hat mich stellenweise sehr an Game of Thrones erinnert. Leider hatte das Buch für mich einen längeren Durchhänger in der Mitte, wodurch es nur noch schleppend mit dem Lesen voranging. Die Handlung verlagert sich stark auf Theos Gefühlswelt: Ihre Beziehung zu Søren, die sich langsam entwickelnden Intrigen sowie ihre echten Gefühle, derer sie sich schleichend bewusst wird. Noch dazu entsteht ein Liebesdreieck, dass sich im ersten Band zwar noch nicht voll und ganz entfaltet, aber mich trotzdem ein wenig genervt hat. Während Theo die Nähe des Prinzen sucht und ihm Briefe schreibt, um sich sein Vertrauen zu erschleichen, bewegt sich die Geschichte leider sehr auf der Stelle. Dies ändert sich gegen Ende des Buches aber zum Glück wieder. Als Theos Pläne endlich Gestalt annehmen und sie nach all den Jahren ihre Chance ergreift, überschlagen sich die Ereignisse und münden in einen packenden Showdown. Ich konnte das Buch ab diesem Punkt kaum noch zur Seite legen. Die Autorin trumpft noch einmal ordentlich mit spannenden Wendungen, grausigen Szenarien und intensiven Gefühlen auf. Wem der Anfang schon zu brutal war, sollte wohl lieber nicht bis zum Ende weiterlesen, denn die Gewaltbeschreibungen und der psychische Druck haben es für ein Jugendbuch wirklich in sich. ~ Charaktere ~ Protagonistin dieser Geschichte ist Prinzessin Theodosia, die nicht nur ihre Mutter, sondern auch ihren Stand und ihre Freiheit verloren hat. Sie ist ein sehr starker Charakter, der sich trotz seelischer Folter, Auspeitschungen und Hohn nicht unterkriegen lässt, während sie insgeheim auf eine Gelegenheit wartet, zurückzuschlagen. Wie ein Phönix aus der Asche erhebt sie sich und beweist dabei nicht nur innere Stärke. Als Teil der Rebellion muss sie sich zudem vielen schwierigen Entscheidungen stellen, die sie schon bald in einen Zwiespalt zwischen dem Pflichtgefühl gegenüber ihrem Volk und ihren eigenen Überzeugungen und Gefühlen bringen. Ab und an konnte ich mich mit ihren Handlungen nicht ganz anfreunden und wünschte, sie hätte sich anders entschieden. Das lässt sich aber leicht sagen, wenn man selbst nicht das Schicksal tausender Menschen in der Hand hält. Von daher konnte ich mich trotzdem gut mit ihr identifizieren. Weitere wichtige Figuren sind der kalovaxianische Kaiser, Lady Crescentia, Prinz Søren sowie die astreanischen Rebellen Blaise, Heron und Artemisia. Crescentia, kurz Cress, ist die Tochter des Theyn, der hoch in der Gunst des Kaisers steht, und zugleich Theos einzige Freundin. Trotz ihrer unterschiedlichen Herkunft betrachten sie sich gegenseitig als Herzensschwestern. Als sich die Dinge immer weiter zuspitzen, muss sich Theo aber zunehmend fragen, ob sie ihr wirklich vertrauen kann und was eine echte Freundschaft überhaupt ausmacht. Ihre Beziehung zueinander fand ich sehr interessant dargestellt und es hat mir ein wenig das Herz zerrissen, wie schwerwiegend sich Theos Entscheidungen dadurch entwickeln. Mit Prinz Søren und ihrem Kindheitsfreund Blaise treten gleich zwei attraktive junge Männer in ihr Leben. Der freundliche, fürsorgliche Sohn des Kaisers, der so gar nicht in das Bild zu passen scheint, das sich Theo von einem typischen Kalovaxianer gemacht hat, und der Rebell, der alles für seine Königin tun würde. Ein bisschen unglücklich war ich damit, dass es zu einem Liebesdreieck kommt, ich mich aber mit keinem der Auserwählten wirklich identifizieren konnte. Beide Charaktere bleiben für meinen Geschmack noch etwas blass, folglich war es mir ziemlich egal, für wen nun Theos Herz schlägt. Auch Blaises Freunde, der gutmütige Heron und die aufbrausende Artemisia, wirken im ersten Band eher eindimensional. Den Kaiser dagegen finde ich in seiner Rolle als Antagonisten sehr gut ausgearbeitet. Er ist intrigant, blutrünstig, grausam und unberechenbar. Schon in den ersten Kapiteln entwickelt man eine Abneigung gegen ihn, die sich im weiteren Verlauf der Geschichte immer mehr festigt. Dabei bleibt er stets authentisch, ohne erzwungen böse zu wirken. Eine sehr interessante Figur ist meiner Meinung nach auch Königin Anke, eine undurchschaubare und geheimnisvolle Frau. ~ Schreibstil ~ Laura Sebastians Schreibstil empfand ich als sehr angenehm. Theo erzählt ihre Geschichte aus der Ich-Perspektive, wodurch ihre ausweglose Situation am Kaiserhof sehr gefühlvoll und einnehmend beschrieben wird. Sie nimmt dabei kein Blatt vor den Mund, wodurch die bereits angesprochenen Gewaltdarstellungen expliziter ausfallen als in manch anderem Buch dieses Genres. Besonders auffällig stechen auch die ungewöhnlichen Eigennamen heraus, mit denen die Autorin wahre Zungenbrecher eingebaut hat (zB Theodosia, Crescentia, Kallistrade, Artemisia, Dagmær oder die Völker Kalovaxianer und Astreaner). Die Dialoge sind zwar ganz nett, mir aber nicht wirklich im Gedächtnis geblieben. ~ Fazit ~ "Ash Princess" ist ein gelungener Fantasyroman über Freiheit, Unterdrückung, Loyalität, innere Stärke, Liebe und Hass. Besonders gut gefallen haben mir die spannenden Wendungen und Theodosia, die, gefangen zwischen Moral und Pflichtbewusstsein, trotzdem niemals den Mut verliert. Die Geschichte liest sich authentisch und intensiv, ist jedoch aufgrund der stark ausgeprägten Gewalt eher nicht für zartbesaitete Leser geeignet. Leider gab es einen längeren Durchhänger in der Mitte und auch die teilweise austauschbaren Charaktere sowie das Liebesdreieck haben mir eher weniger zugesagt. Alles in allem ein spannender Auftakt mit überschaubaren Schwächen.

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"Ash Princess" ist definitiv ein Debut, welches mich sehr mitgerissen hat, da mich nicht nur der Schreibstil, sondern auch die Geschichte zu 100% Prozent überzeugen konnte. Es geht um Theo, die Tochter der Fire Queen, die inzwischen nur noch unter dem Namen Ascheprinzessin bekannt ist. Der Kaiser hat nicht nur ihre Mutter umgebracht, sondern raubt das Land aus. Die Ressourcen, die Menschen, alles. Selbst ihre Sprache ist verboten. Zehn Jahre sind seit dem Tod ihrer Mutter vergangen und zehn Jahre hat Theo alles unterdrückt und ihre Hoffnung versteckt. Denn jedes Mal, als sie diese Hoffnung gezeigt hat, musste sie dafür bezahlen. Eines Tages geht der Kaiser zu weit und Theo weiß, dass sie es nicht mehr aushalten kann nicht zurückzuschlagen. Sie hat auch schon einen Plan, aber dafür braucht sie den Sohn des Kaisers. Aber was passiert, wenn man sich in den eigentlichen Feind verliebt? Mich hat der Klappentext schon sehr angesprochen und zudem auch das geniale Cover, welches die Blicke sofort auf sich zieht. Daher konnte ich es kaum erwarten das Buch zu lesen. Die 512 Seiten des Buchs haben mich anfangs etwas abgeschreckt und ich hatte Angst, dass ich nicht voran kommen würde, aber ich lag falsch. Denn die Seiten flogen so dahin und ich habe gar nicht gemerkt wie schnell ich das Ende des Buchs erreicht hatte! Es hat sich sehr flüssig lesen lassen und die Autorin hat das perfekte Maß an Spannung erzeugt, das mich vollkommen mitgerissen hat! Ich habe von Anfang bis Ende mit gefiebert und all die überraschenden Wendungen haben mich "umgehauen". Ich wollte echt nicht mehr aufhören zu lesen und war etwas traurig, als es dann zu Ende war. Der Cliffhanger lässt dem Leser jedoch genügend Vorfreude auf den zweiten Teil! Nicht nur der Schreibstil und die Geschichte konnten mich überzeugen, sondern auch die Charaktere, zu welchen ich an dieser Stelle jedoch nicht allzu viel verraten werde. Nur, dass jeder auf seine Art besonders ist und jeder Charakter etwas Spezielles mit sich bringt, das sie einzigartig macht! Ich kann dieses Buch nur weiter empfehlen und freue mich schon sehr auf den zweiten Teil, weshalb ich insgesamt 5 von 5 möglichen Sternen. Ich bin auch gespannt, welche anderen Bücher man von der Autorin zu lesen bekommt.

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Als ich mit dem Buch begonnen habe, wusste ich nur, dass es im englischsprachigen Raum total gehyped wurde und meine Erwartungen waren hoch. Von Laura Sebastian habe ich bisher noch nichts gehört und war umso gespannter, was mich erwarten wird. Von Anfang an war ich total in der Geschichte drin und konnte mich gut in Theo hineinversetzen. Ihre Vergangenheit war nicht einfach und man merkt, dass sie den Willen hat, zu überleben. Es sind viele grausame Dinge passiert und sie muss quasi täglich mit einer Maske leben. Sie ist das Gespött und der Kaiser traut ihr nicht, weshalb sie ständig überwacht wird. Ich habe mit Theo mitgefühlt und mitgelitten. Zum einen habe ich nur darauf gewartet, dass es richtig actionreich wird, aber zum anderen musste ich immer wieder drüber nachdenken, wie ich mich in den vielen Situationen verhalten würde. Den Mut zu haben, Widerstand zu leisten, ist auf sich allein gestellt und in der Zeit nicht gerade einfach. Die anderen Charaktere waren ebenfalls gut ausgearbeitet und ich habe ständig versucht, die Fehler an den einzelnen Leuten zu finden, weil ich auf einen Hinterhalt gewartet habe. Es ist natürlich auch eine Liebesgeschichte vorhanden, oder eher ein Liebesdreieck. Dort habe ich versucht, mit Theo den Richtigen für sie zu finden! Die ganze Story fand ich gut ausgearbeitet, auch wenn mir im Schreibstil einige Wiederholungen aufgefallen sind. Zum Ende hin ist es dann richtig spannend geworden und plötzlich war es schon vorbei. Ich sitze hier nun mit vielen Fragen und warte sehnsüchtig auf Band 2! Mir hat Ash Princess im Großen und Ganzen richtig gut gefallen, ich fand es nur schade, dass die Geschichte am Anfang eher ruhiger war und als die richtige Spannung aufkam, war es dann schon zu ende. 4/5 ♥

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Dieses Buch habe ich schon vor einiger Zeit vom Bloggerportal zur Verfügung gestellt bekommen und ich war super froh darüber, denn ich habe bisher nur gutes davon gehört. Und als es dann auch noch bei 1Live im Radio vorgestellt wurde musste ich es dann endlich lesen. Zum Buch Theo ist die Ascheprinzesssin, zumindest wird sie in ihrem Ehemaligen Königreich so von allen genannt. Vor zehn Jahren wurde das Land überfallen und von einem anderen Volk eingenommen, sie töteten alle die sich ihnen in den Weg stellten, auch die Königin und damit Theos Mutter. Nun lebt Theo seit mehr als zehn Jahren als einzige ihrer Art unter ihnen und wird regelmäßig für alles Bestraft was ihr Volk sich wagt zu tun. Als der Sohn des bösen Königs jedoch auftaucht und immer mehr ihr Herz zu rauben scheint gerät alles ins wanken. Meine Meinung Ich habe dieses Buch leider viel zu lange auf meinem SuB vergammeln lassen. Als ich es endlich begonnen habe war ich sehr froh drum, denn ich war von der ersten Seite an komplett in der Geschichte. Ich konnte mich sehr gut mit Theo identifizieren, auch wenn ich nicht annähernd das durchmachen musste was sie durchmachen musste. Ich habe alles nachvollziehen können, auch wenn ich diese Dreickskiste manchmal etwas übertrieben fand. Vor allem aus Theos Sicht fand ich es manchmal etwas seltsam weil sie immer wieder hin und her gesprungen ist zwischen den beiden. Auch dass die Geschichte nicht nur um die Liebesgeschichte Kreist finde ich toll, es steckt so viel mehr in dieser Geschichte und ich freue mich schon so sehr auf den zweiten Teil. Fazit Dieses Buch war einfach unglaublich toll. Ich habe mich in jeden Charakter verliebt und habe dieses Buch so sehr durch gesuchtet. Definitiv ein Jahreshighlight in 2018. ★ ★ ★ ★ ★ Sterne von 5 möglichsten Sternen Zum Autor Laura Sebastian, geboren im südlichen Florida, hat schon immer gern Geschichten erzählt. Nach ihrem Schauspiel-Abschluss am Savannah College of Art and Design hat sie sich in New York niedergelassen. Wenn sie nicht schreibt, liest sie, probiert neue Cookie- oder Cupcake-Rezepte aus, kauft Klamotten, obwohl ihr Schrank aus allen Nähten platzt, oder überredet ihren faulen und sehr wuscheligen Hund Neville, mit ihr spazieren zu gehen. ©amazon.com Klappentext Theo ist noch ein Kind, als ihre Mutter, die Fire Queen, vor ihren Augen ermordet wird. Der brutale Kaiser raubt dem Mädchen alles: die Familie, das Reich, die Sprache, den Namen. Und er macht aus ihr die Ash Princess, ein Symbol der Schande für ihr Volk. Aber Theo ist stark. Zehn Jahre lang hält die Hoffnung sie am Leben, den Thron irgendwann zurückzuerobern, allem Spott und Hohn zum Trotz. Als der Kaiser Theo eines Nachts zu einer furchtbaren Tat zwingt, wird klar: Um ihren Traum zu erfüllen, muss sie zurückschlagen – und die Achillesferse des Kaisers ist sein Sohn. Doch womit Theo nicht gerechnet hat, sind ihre Gefühle für den Prinzen ... Weitere Bücher der Autorin Lady Smoke (Englisch)

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Erster Eindruck: Das Cover ist einfach der Wahnsinn – daher hatte ich überhaupt Interesse an dem Buch. In letzter Zeit sind nämlich einige Bücher mit der Thematik erschienen, in denen die Rückeroberung eines Königreichs im Vordergrund standen. Fazit: Brutal und rohe Gewalt – dennoch authentisch und überraschend! Vorab: Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar vom cbj Verlag bekommen im Austausch für eine offene und ehrliche Meinung zum Buch. Wie oben erwähnt, ist das Cover der Wahnsinn. Ich finde, dass die Krone vom Cover ziemlich genau der Beschreibung entspricht, die im Buch von der Aschekrone gegeben wird. Ab und an werden Cover auch geändert – bei diesem bin ich SEHR froh, dass es nicht passiert ist. Es ist sehr düster, was dem Charakter des Buches wirklich entspricht. Das Ganze wird aus der Sicht von Theo, unserem Hauptcharakter, in der Ich – Perspektive erzählt. Insgesamt ist der Sprachstil sehr flüssig trotz der Brutalität. Die Brutalität äußert sich besonders durch die doch recht detailreiche Sprache und der genauen Beschreibungen in Szenen, wo Gewalt vor kommt. Das bricht dem ganzen jedoch nichts ab, im Gegenteil. Es macht die ganze Geschichte sehr viel authentischer und ich habe mich ab und an gefühlt, als würde ich eine Mittelalterserie schauen. Ich habe mir das Setting ähnlich wie bei Game of Thrones vorgestellt und teilweise habe ich mich auch bei Charakteren daran orientiert. Die Karte am Anfang hat mir wirklich geholfen zu verstehen wer wo wann was macht und wohin oder woher wer geht bzw. kommt. Was einem Leser sofort auffällt, sind die ungewöhnlichen Namen. Die Namen haben ihren Ursprung in verschiedenen Sprachen, was ich sehr interessant finde. Insgesamt hat der Schreibstil also genau das transportiert, wofür das Buch steht. Aber von vorn. Theodosia ist die rechtmäßige Königin von Astrea, das von dem Kaiser von Kalovaxia besetzt wurde. Nachdem ihre Mutter getötet wurde, wird Theo als Spielzeug des Königs gefoltert, gequält und verspottet. Bei jeder sich nur bietenden Gelegenheit setzt der Kaiser ihr die Aschekrone auf und zeigt sie als Siegesprämie seinem eigenen Volk, während sie lieb lächeln als Lady Thora ihre Rolle einer untergebenen Prinzessin spielen soll. Als sie eines Tages vom Kaiser in den Thronsaal gerufen wird und vor ihr Ampelio auf dem Boden liegt, beginnt für sie die Zeit des Erwachens. Sie erkennt, dass der Kaiser ihr selbst ihre Identität gestohlen hat und sie diese mit sammt ihrem Volk, ihrem Land und ihrer Sprache zurück für sich gewinnen muss. Ab da an beginnt der Kampf der zahlenmäßig unterlegenen Rebellen gegen den Kaiser der Kalovaxianer. In diesem Kampf werden sehr viele Intrigen aufgedeckt und gesponnen, geliebt und gehasst. Eine sehr explosive Mischung, die nicht zu viel verspricht. Themen, wie z.B. die Eroberung eines Königreichs, der Neid anderer, Rebellen, die ihre Organisation stärken müssen und Liebschaften, die nicht sein dürfen, kennt man aus anderen Romanen. Dieser hier nimmt diese Themen auf und verpackt sie ein Stück brutaler und erschreckend authentisch und vergisst dabei nicht, originell und aktuell zu blieben. Die Charaktere sind sehr unterschiedlich von ihrer Intensität. Ich empfand Søren beispielsweise als sehr weichen Charakter im Vergleich zum Kaiser oder zu Blaise. Theodosia ist am Anfang gebrochen. Nach sämtlichen Bestrafungen und Narben, ist sie verunsichert und hat vergessen, wer sie ist. Passend dazu hat der König ihr einen neuen Namen verschafft – Lady Thora. Theo, die sich ihrer Rolle gefügt hat, wacht zu Anfang auch recht schnell aus dieser Welt auf und wird sich durch die Hilfe ihrer Schatten bewusst, wer sie nun ist. Sie entwickelt sich wirklich zunehmend und in meinen Augen plausibel und authentisch zu einem Menschen, der etwas mehr Selbstvertrauen in sich trägt. Søren, der Prinz der Klovaxia, ist eher auf dem Meer Zuhause, als im Schloss. Mit seiner Mannschaft hat er schon einige Schlachten geschlagen, obschon er bis dato keine Schlacht anführte. Der Prinz ist sehr beliebt bei seinem Volk. Nicht zuletzt dadurch, dass er als Krieger immer berühmter wird. Doch auch er trägt einiges mit sich herum. Für mich ist der Prinz bislang noch ein sehr „netter“ Charakter. Mir fehlt der Ausbruch und die Leidenschaft für etwas. Es wurde zwar angedeutet, aber diese wirkliche Explosion war für mich noch nicht vorhanden. Daher Hoffe ich auf den zweiten Teil und auf den Konflikt, der sich am Ende anbahnt. Blaise. Einfach nur Blaise. Alleine den Namen finde ich schon genial. Blaise ist für mich der Inbegriff eines nach außen aussehenden, frechen Rebellen. Man bemerkt jedoch schnell, dass die Autorin noch einiges mit diesem Charakter vor hat. Das hat mich vom ersten Moment an mitgenommen und ich bin wirklich so gespannt, was noch mit ihm passieren wird. Besonders das Ende verspricht einen spannenden zweiten Band. Er ist in der Story mein Lieblingscharakter! Der Kaiser der Kalovaxianer ist wirklich grausam. Für mich ist er komplett überschnappt und so krank. Doch genau das macht ihn zu einer gelungenen Figur. Ich hab ihn während des Lesens immer mehr gehasst und das soll er beim Leser auslösen. Diese Boshaftigkeit und Brutalität, die er an den Tag legt, ließ mich ab und zu erschaudern. Er ist wirklich alles andere, als in irgendeiner Weise sympathisch. Es gibt noch einige andere Charaktere. Auf um die 500 Seiten haben erstaunlich viele Charaktere ihren Platz gefunden, ohne das es wirklich verwirrend wurde oder oberflächig. Ich könnte aus dem Stehgreif noch einige andere Charaktere vorstellen, deren Geschichten alle, zumindest in Ansätzen, in diesem Buch erzählt wurden. Daher fiebere ich schon dem zweiten Teil entgegen. Insgesamt hat mich dieses Buch, nach einem überraschenden Start, sehr begeistert. Ich konnte nicht immer viel am Stück lesen, hätte es aber zu gerne. Mit diesem spannenden Cliffhanger muss ich nun bis zum zweiten Teil warten, der hoffentlich sehr schnell auch bei uns in Deutschland erscheint. Wem würde ich das Buch empfehlen ?: Für alle Fans von düsteren mittelalterlichen Fantasyromanen, ist das Buch sicher sehr ansprechend. Man muss sich jedoch damit abfinden, dass die Charaktere vergleichsweise recht jung sind und auch etwas Liebe eine Rolle spielt. Es ist jedoch kein Roman für Menschen, die Liebeskomödien oder Liebesdramen bevorzugen. Dafür ist es dann doch zu wenig Liebe. Darüber hinaus, sollten sich zart besaiteten Seelen gut überlegen, ob sie dieses Buch lesen wollen.

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KURZBESCHREIBUNG Theo war dabei, als ihre Mutter, die Köni­gin, vor zehn Jahren er­mor­det wurde. Seit­dem unter­steht ihr Volk dem Kaiser, der sie bei sich im Pa­last woh­nen lässt, sie aber in kei­ner Weise wie eine Thron­fol­ge­rin be­han­delt. Sie wird ge­fol­tert, ge­de­mü­tigt und ihrer Iden­ti­tät ent­le­digt. Durch eine Fü­gung des Schick­sals er­weckt in Theo die Re­bellin und sie macht sich be­reit dazu, ihren Thron zu­rück­zu­ero­bern und ihr Volk zu befreien … MEINUNG Ich gebe ehrlich zu, ich hatte ziemlich hohe Er­war­tun­gen an diesen Ro­man. Lange habe ich mich auf die Lek­türe ge­freut und diese Vor­freu­de wurde durch das Lesen posi­ti­ver Buch­be­spre­chun­gen sogar ge­stei­gert. Als ich den Roman dann be­gann, wurde mir je­doch schnell klar, dass Ash Princess nicht das High­light wird, das ich mir er­hoffte. Nicht dass die Ge­schich­te schlecht ist, aber es gibt vie­les, das mir mehr als be­kannt war. THEO, EINE UNENTSCHLOSSENE REBELLIN, UND ANDERE FIGUREN Ash Princess kann mit einer di­ver­sen Band­breite an Fi­gu­ren punkten. Viele die­ser Cha­rak­tere haben mir aus­ge­spro­chen gut ge­fallen und sie waren mir sym­pathisch. Be­dau­er­li­cher­wei­se ge­hör­te Theo nicht dazu. Ich habe leider kei­nen rich­tigen Draht zu ihr auf­bauen können. Dies liegt vor allem an ihrer Un­ent­schlossen­heit. In der einen Se­kunde ord­net sie sich allen unter, zwei­felt an sich selbst, wäh­rend sie in der nächsten fes­ter Über­zeu­gung ist ihr Volk zu retten, nur um dann wie­der zu verzweifeln. Mir kam es so vor, als würde Laura Se­bas­tian da­mit ver­suchen Spannung auf­zu­bauen. Theos inne­rer Kon­flikt treibt die Ge­schich­te voran, da an­sons­ten nicht wirk­lich viel passiert. Ich hätte es als ge­lunge­ner empfun­den, hätte Theo einen lan­gen Weg bis zu der Er­kennt­nis ge­habt, dass sie ihr Volk retten muss. Dass sie am An­fang des Ro­mans dem Re­gime folgt, sich un­ter­ordnet, nur um dann lang­sam wie ein Phoe­nix aus der Asche zu er­wa­chen und zu zei­gen, was für eine Power­frau in ihr steckt. Für meinen Ge­schmack war dieses Hin und Her lang­atmig und nicht notwendig. Theo war für mich nicht greif­bar; ich konnte sie nicht ein­schätzen. Ich kann mir aber auch gut vor­stellen, dass vie­len Le­sern genau das Freu­de bereitet. Ash Princess lebt von Theos Innen­leben, ihren Ge­füh­len, ihrem Hadern mit sich selbst und den Wer­ten, die sie vertritt. Die männlichen Figuren, Søren und Blaise, finde ich dafür sehr inte­ressant und hätte mir mehr zu ihnen – und vor allem ihrem Innen­leben – ge­wünscht. Die Ge­dan­ken von Søren und Blaise hätte ich wirk­lich zu gerne er­fahren, da sie sich so sehr von­einan­der und auch von Theo unter­schei­den. Da Ash Princess durch­gehend aus Theos Sicht er­zählt wird, er­hal­ten Leser nur ihre Ein­drü­cke des Ge­schehens. Was Søren und Blaise be­trifft bleibt es daher etwas ober­fläch­lich. Zwar erhalten sie durch­aus inte­ressan­te Eigen­schaf­ten von der Au­to­rin und beide vertre­ten ihre An­sich­ten stark und durch­dacht, doch das ist es irgend­wie auch. Beide haben ihre Cha­rak­ter­eigen­schaf­ten zu­ge­wie­sen be­kommen und damit hat es sich. Es gibt kei­ne Ent­wick­lung. Stag­na­tion trifft es für die beiden, während Theo un­ent­schlossen nach vorne und hinten läuft. DER SCHREIBSTIL Den Schreibstil von Laura Sebas­tian finde ich an­spre­chend für das Genre. Sie be­schreibt Theos Um­ge­bung ge­konnt, setzt Fi­gu­ren gut in Szene und bie­tet eine de­tail­reiche Schil­de­rung des Innen­le­bens der Pro­tago­nis­tin. Zudem haben die Ka­pitel eine sehr ange­neh­me Länge, wie ich finde. Die einzelnen Ab­schnitte ziehen sich nicht über un­zäh­lige Sei­ten, sind aber auch nicht zu kurz. Man kann die Kapi­tel wun­der­bar lesen und sie machen neugierig auf den Ver­lauf der Ge­schich­te. DAS SCHEMA F Die Handlung wurde von Laura Se­bas­tian lie­be­voll er­schaffen und der Einstieg fällt leicht. Je­doch hatte ich auch mit der Hand­lung eini­ge Pro­bleme, da sie nichts Neu­es zu bieten hat. Die Lek­türe und der Hand­lungs­ver­lauf bereiteten mir zwar gro­ße Freude, hielten für mich aller­dings kaum Überraschun­gen pa­rat. Wenn man einmal einen Young Adult Fan­tasy­ro­man ge­lesen hat, weiß man, was man von Ash Princess er­war­ten kann. Daher würde ich dieses Buch eher jünge­ren, un­er­fah­re­nen Lesern empfehlen, die in dem Genre noch viel zu ent­decken haben. Ich würde das Buch auch Lesern empfeh­len, die kei­ne großen Fans von Fan­tasy sind, denn ich empfinde den An­teil an fan­tas­ti­schen oder über­natür­li­chen Ele­men­ten als sehr ge­ring und hoffe, dass die Fort­setzun­gen etwas mehr bieten. Dies bedeutet wirk­lich nicht, dass es eine schlech­te Ge­schich­te ist, aber für mich war die Hand­lung sehr vor­her­seh­bar. Eine junge Prin­zessin, die mehr oder weni­ger in Ge­fangen­schaft lebt, rea­li­siert, dass das so nicht in Ordnung ist und ver­sucht aus dem Sys­tem aus­zu­brechen. Dabei hat sie zu­dem die Rolle der Heldin ein­ge­nommen, da sie ihr Volk be­frei­en möchte. Ab der etwa fünf­zigsten Seite war mir klar, wo­rauf die­ses Lese­ver­gnügen hi­naus­lau­fen wird. Für mich hat ein­fach das I-Tüpfel­chen in der Hand­lung ge­fehlt. Das Grundgerüst ist spitze, es ist ein guter Start in die Tri­lo­gie, aber es wurde einfach nicht zu etwas Außer­ge­wöhn­li­chem ge­macht. Wie be­reits er­wähnt, ist Theo über den ge­sam­ten Roman hin ziem­lich un­ent­schlossen. Diese Unentschlossenheit be­zieht sich zu einem maß­geb­lichen Teil auch auf ihre Liebesbeziehungen, denn Laura Sebastian kam nicht um­her, ein ordent­li­ches Lie­bes­drei­eck ein­zu­schleusen. Ich kann mir vor­stellen, dass dies bei vielen Ge­fallen findet, doch auch das Liebes­drei­eck über­zeugte mich nicht. Und zwar weil es zu ra­sant Ge­stalt annahm. Auf einer Seite küsst Theo Liebes­inte­resse Nummer eins, zwei Seiten später küsst sie Liebes­inte­resse Nummer zwei. Dabei schwärmt sie von beiden extrem, was für mich nicht zur Hand­lung ge­passt hat. Zumal sie vor den Küssen keine Anzeichen von Inte­resse ge­zeigt hat. Woher kamen die Gefühle so plötzlich? DAS AUSSERGEWÖHNLICHE IM SCHEMA  Ehrlich gesagt fallen mir zu diesem Punkt spon­tan nur die Namen der unterschied­lichen Völker ein. Dort sieht man wirk­lich, dass sich die Auto­rin Mühe ge­ge­ben hat. Ash Princess hat den ein oder ande­ren Zun­gen­bre­cher zu bie­ten, was mir gut ge­fallen hat. Das Setting be­schränkt sich zum größten Teil auf den Pa­last des Kaisers. Dieser ist ein guter Hand­lungs­ort, da er mit dunklen Tunneln und Ge­heim­nissen lockt. Dennoch er­hoffe ich mir von der Fort­setzung etwas mehr Ab­wechslung, denn die Welt, die Theo, Søren und Blaise be­schrei­ben, klingt un­glaub­lich spannend und hat sehr viel Po­ten­zial. Mich per­sön­lich spricht auch das Cover des Ro­mans sehr an. Es wirkt sehr düster und man er­kennt kleine Details, gleich­zei­tig ist es aber schlicht. Mir ge­fällt vor allem die Asche­krone. Meiner Meinung nach dürf­te es viel mehr Cover die­ser Art geben. FAZIT »Ash Princess« ist ein Werk, das mich nicht überraschen konnte. Mir war schnell klar, in welche Richtung sich der Roman entwickeln würde. Durch die unentschlossene Protagonistin, den zahlreichen Klischees und dem etwas gewöhnungsbedürftigen Schreibstil fiel mir das Lesen mitunter sehr schwer.

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Titel: Ash Princess Autorin: Laura Sebastian Einband: Hardcover Seiten: 503 Seiten Verlag: cbj Verlag Preis: 20,00 € Weitere Teile der Reihe: Erscheinung Termin und Titel der Zwei Nachfolgebänder wurde noch nicht bekanntgegeben Dieses Buch habe ich netterweise vom cbj Verlag aus der Random House Verlagsgruppe als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt bekommen. Dafür möchte ich mich noch einmal bedanken. Jetzt starten wir aber mit der Rezension durch, viel Spaß beim Lesen. Worum es geht In dem Buch geht es, um Theodosia sie war bestimmt die Königin von Astrea zu sein. Doch dann kam der Kaiser der Kalovaxianer nahm ihr alles weg ihr Volk, ihre Krone, den Thron, ihre Sprache und ihren Namen. Er übernahm ihr Reich und ihre Krone und nannte sie Thora. Von dem Tag an wird sie als Arsch Prinzessin verhöhnt. Als sie eines Tages einen alt vergessenen Freund wieder trifft, beschließt sie mit ihm und zwei weiteren über gebliebenen Astreanarinnen für ihre Freiheit zu kämpfen und dafür dass Thora ihre Krone wieder aufsetzen darf. Cover Das Cover ist schlicht gehalten. Auf braunen Untergrund ist eine Krone aus Asche abgebildet die zur Handlung und zum Titel der Geschichte passt. Zitat manche Schlachten sind es nicht wert, geschlagen zu werden manche Schlachten kann ich nur verlieren Seite 52 Meine Meinung Eine Sache, die mir sehr gut gefallen hat war das mir die Charaktere sofort sympathisch waren. Ich konnte gut mit Thora Mitfüllen und auch die Ungerechtigkeit nachvollziehen die ihr widerfährt. Allerdings fand ich, dass das Buch um einiges gekürzt werden könnte da dieses hin und her, soll ich es machen, soll ich es nicht machen, wie mache ich es, mir einfach zu viel war. Außerdem waren da auch noch einige unnötige stellen die Gar nichts zur Geschichte beigetragen haben. Meiner Meinung nach könnte das Buch um 100 Seiten gekürzt werden. Der Schreib still der Autorin war mega. Sie hat alles sehr gut beschreiben, dass ich mir alles richtig gut vorstellen konnte. Besonders den Kaiser der Kalovaxianer den konnte ich mir besonders gut vorstellen. Ein alter perverser Drecksack. Groß, Dick und Grau. Neben Thora wirkte er wie ein Riese. Das Ende war ganz gut, ich habe nicht damit gerechnet trotzdem konnte es mich nicht zu 100 % überzeugen. In dem Buch ist einiges passiert und ich freue mich schon richtig auf dem zweiten teil. Zwar endete das Buch nicht mit einem Clifhänger aber es wirft ein paar Fragen auf. Schreibstil Der schreibst der Autorin hat mir sehr gut gefallen, sie mit Emotionen geschrieben so konnte man mit den Personen richtig mitfühlen. Zudem ließ sich das Buch sehr Flüssig lesen. Was mir nicht ganz so gut gefallen hat, war das machen Sätze sehr lag waren. Sie erstreckten sich über drei oder vier Zeilen was für meinen Geschmack einfach zu lang ist. Das passierte aber nur sehr selten. Fazit Im großen Ganzen muss ich sagen das es Buch echt gut ist und es sich definitiv lohnt die Reihe anzufangen. Wobei man sagen muss dass, das Buch einige Klischees aufbringt aber trotzdem ist es sehr gut geschrieben und sehr gut umgesetzt worden. Was wie gesagt ein bisschen genervt hat war die Tatsache dass der Hauptstrang der Geschichte sehr in die Länge gezogen wurde. Theo hat die ganze Zeit überlegt wie und wann sie es manche kann hat sich dreitausend mal unentschieden. Und hat immer neu Pläne ausgetüftelt. Aber nie einen wirklich in die Tat umgesetzt. Aber in den letzten 150 Seiten war es dann so weit. Dort wurde es richtig spannend. Im Mittelteil könnte man 80–100 Seiten getrost weglassen da die meiner Meinung nach ein bisschen unnötig waren. Als ich die Letzte Seite gelesen habe war ich sehr traurig, dass es vorbei war den die letzten Seiten waren so spannen und Ließen sich soo gut lesen, dass ich gar nicht gemerkt habe dass, das Buch zu Ende ist. Ich gebe dem Buch vier von fünf Lesefluss Sternen Ich hoffe euch hat die Rezension gefallen Vielen Dank fürs Lesen XOXO Jenny

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Klappentext „Sie kommt aus der Asche und greift nach den Sternen Theo ist noch ein Kind, als ihre Mutter, die Fire Queen, vor ihren Augen ermordet wird. Der brutale Kaiser raubt dem Mädchen alles: die Familie, das Reich, die Sprache, den Namen. Und er macht aus ihr die Ash Princess, ein Symbol der Schande für ihr Volk. Aber Theo ist stark. Zehn Jahre lang hält die Hoffnung sie am Leben, den Thron irgendwann zurückzuerobern, allem Spott und Hohn zum Trotz. Als der Kaiser Theo eines Nachts zu einer furchtbaren Tat zwingt, wird klar: Um ihren Traum zu erfüllen, muss sie zurückschlagen – und die Achillesferse des Kaisers ist sein Sohn. Doch womit Theo nicht gerechnet hat, sind ihre Gefühle für den Prinzen ...“ Gestaltung Das Covermotiv gefällt mir sehr gut, denn vor dem schwarz-grauen Hintergrund, welcher zur Mitte hin heller wird, heben sich der gold-gelbe Schriftzug des Titels und die Krone sehr schön ab. Die Krone zieht zudem sofort meinen Blick auf sich, da sie mit vielen schönen Details versehen ist. Besonders cool finde ich, dass sie brennt und zu Asche zerfällt, welche nach unten auf den Schriftzug rieselt. Dies passt gut zum Titel! Meine Meinung Da der Klappentext von „Ash Princess“ nach einer Mischung aus Romantik und Fantasy klang, war ich neugierig auf das Buch. Vor allem wollte ich wissen, wie sich die Geschichte um Protagonistin Theo und den Prinzen entwickeln würde, denn Theo wurde vom aktuellen Kaiser alles genommen: ihre Mutter und ihr bisheriges Leben. So hofft sie, eines Tages wieder auf den Thron steigen zu können und den Kaiser zu stürzen. Dafür setzt sie bei seinem Schwachpunkt an: dem Prinzen, der bei Theo leider tiefe Gefühle der Zuneigung auslöst… Was mir an „Ash Princess“ gut gefallen hat, ist der Ideenreichtum des Settings, denn hier gibt es wirklich alles: Götter, Magie, Piraten, verschiedene Völker und und und. Zudem findet sich am Buchanfang eine Karte, die mir gut gefallen hat. Allerdings muss man auch sagen, dass man in diesem Band noch nicht so viel von dem toll anmutenden Setting kennenlernt, da die Geschichte hauptsächlich im Palast des Kaisers spielt. Die Welt wird dennoch erklärt und es klingt im wahrsten Sinne des Wortes phantastisch, was Autorin Laura Sebastian sich da ausgedacht hat. Ich hätte es toll gefunden, wenn wir hier mehr über all ihre Ideen erfahren hätten und mehr als nur den Palast kennen gelernt hätten. Was nicht ist, kann aber noch werden, denn ich hoffe sehr, dass wir die Magie und die Orte im zweiten Teil genauer kennen lernen werden. Abgesehen von der Eintönigkeit des Schauplatzes der Handlung, konnte die Storyline mich recht gut unterhalten. In dem Buch geht es vor allem um die Machtspiele am Hofe durch die Theo versucht, den Thron zurückzugewinnen. Hierbei spielt vor allem ihre Liebesbeziehung eine große Rolle, die sich in einer Dreiecksgeschichte (mit der ich ehrlich gesagt nach dem Lesen des Klappentextes nicht gerechnet hatte) präsentiert, denn Theo nutzt ihre weiblichen Reize, um ihr Ziel zu erreichen, da sie am Hofe nicht offen agieren kann. Auf diese Weise legt das Buch ein großes Augenmerk auf die Entwicklung der Charakterbeziehungen, was mir gut gefallen hat, da so viel Tiefe in die Figurenebene kommt. Gleichzeitig war die Handlung dadurch manchmal aber auch etwas trocken und langwierig, weswegen mir manchmal etwas die Action gefehlt hat. Theo fand ich dabei aber eine sehr ansprechende Protagonistin, da sie eine interessante und nachvollziehbare Entwicklung durchmacht. Zu Beginn ist sie noch zurückhaltend und gehorsam, doch nach einem dramatischen Ereignis erwacht ihr Kampfgeist, der sie viel spannender macht. Ab diesem Moment nutzt sie ihren scharfen Verstand und bewegt sich gekonnt durch all die Machtspiele. Sie zeigt sich als kluge Taktikerin und mir gefiel dabei besonders gut, dass sie nachdenkt, bevor sie handelt. Sie stürzt nicht einfach wild drauflos und ist dann auf andere angewiesen, sondern sie ist vielmehr sehr selbstständig und verfolgt ein klares Ziel. Fazit Mir hat „Ash Princess“ insgesamt gut gefallen, da ich das Setting sehr schön fand und die Grundidee des Buches mochte. Dabei hätte ich mir jedoch gewünscht, dass wir etwas mehr von der Welt kennengelernt hätten, da dieser Band nur im Schloss spielt. Ich hoffe hier stark auf die Fortsetzung. Dass die Handlung großen Wert auf die Entwicklung der Figurenbeziehungen legt, fand ich gut, wobei mir manchmal etwas die Action fehlte. Nichtdestotrotz konnte Protagonistin Theo mich überzeugen und mit ihrer Geschichte neugierig darauf machen, wie es wohl weitergehen wird. 4 von 5 Sternen! Reihen-Infos 1. Ash Princess 2. Lady Smoke (erscheint am 5. Februar 2019 auf Englisch) 3. ???

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