Leserstimmen zu
Darien - Die Herrschaft der Zwölf

Conn Iggulden

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Inhalt: Während im Königreich Krieg ausbricht, werden drei Menschen mit unterschiedlichen Fähigkeiten entdeckt. Elias möchte eigentlich nur seine Familie retten, aber seine Gabe, die Schritte seiner Gegner vorherzusehen, bleibt nicht unentdeckt. Nancy dagegen ahnt gar nichts von ihrer Kraft und stößt nur durch Zufall darauf und der kleine Arthur wird von Tellius entdeckt, der in ihm sofort etwas besonderes entdeckt. Alle drei führten bis vor kurzem ein Leben in Armut und werden plötzlich zu wichtigen Bestandteilen des bevorstehenden Kriegs. Vielen Dank an dieser Stelle an den Verlag, der mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat, ich habe mich wirklich sehr darüber gefreut💓😊 Zitat: "Deeds wollte überleben, und er wollte auf der Seite der Sieger stehen. Die Frage war nur, welche das sein würde." "Die Welt sollte so sein, für alle. Aber so ist sie nicht. Vielleicht glaubst du, die Stadt sei ein Ort, an dem das Gesetz für alle Menschen gleichermaßen gilt und die Zwölf Familien sich in schlaflosen Nächten um die armen Leute in den Diebesquartieren sorgen. (...) Du hast echt überhaupt keine Ahnung." Zum Inhalt: Besonders am Anfang ist es mir sehr schwer gefallen in das Buch reinzufinden. Es gibt hier eine Einführung in die Welt von gleich drei Protagonisten, was es an sich schon sehr lang macht. Zudem hat der Autor einen eher langatmigen Schreibstil, was es Anfangs etwas langweilig macht. Außerdem musste ich mich erstmal an die Protagonisten gewöhnen, da ich zumindest nicht auf Anhieb Sympathie für sie entwickelt habe. Den Schreibstil mochte ansonsten echt gerne und er ist sehr flüssig und leicht zu lesen. Nachdem ich dann in die Geschichte reinkam, fiel es mir immer einfacher und ich mochte auch die Charaktere immer mehr. Die ganze Welt hat mir am Ende extrem gut gefallen obwohl ich gerne noch etwas mehr über die 12 Familien erfahren hätte und nicht nur über zwei. Auf Seite 265 beginnt dann der zweite Teil und der hat mir deutlich besser gefallen als der erste. Man ist vertraut mit den Charakteren und ich war ab diesem Zeitpunkt auch wirklich in der Geschichte. Manchmal fand ich die Protagonisten noch etwas kalt und ihre "menschliche" Seite nicht ganz so gut ausgearbeitet, aber andererseits befinden sie sich eben auch im Krieg. Ich denke es ist nicht wirklich ein Spoiler wenn ich sage das es eine sehr lange Schlacht am Ende gibt, und obwohl ich so was sonst eher nicht so mag, hat sie mir hier echt gut gefallen. Es gab irgend wie so viele Details und Besonderheiten, die es spannend gemacht haben. Das Ende hat noch einige Fragen offen gelassen, aber soweit ich weiß ist es ein Einzelband, was nicht schlimm ist aber gerade gegen Ende hätte man Lust auf mehr bekommen. Zur Aufmachung: Ich finde das Cover etwas zu voll mit dem großen Namen des Autors und ist es mir einfach zu viel Text. Aber das Element mit dem glänzenden Schwert und das die Schrift etwas heraussteht finde ich echt schön gemacht und macht das Cover sehr passend zum Inhalt. Dagegen finde ich das der Untertitel "Herrschaft der Zwölf" nicht so ganz zum Buch passt, da man dadurch vermutet, dass die zwölf Familien eine größere Rolle spielen. Mein Fazit: Das Buch hat es mir echt schwer gemacht und da ich so schon wenig Zeit hatte, hatte ich nicht immer die größte Motivation zu lesen. Aber das Ende konnte mich dann doch noch überzeugen und ich kann euch aufjedenfall empfehlen das Buch zu lesen wenn ihr viel Zeit habt und ca. die ersten 150-200 Seiten am Stück lesen könnt um richtig in die Geschichte reinzukommen. Ich fand man hätte sich durchaus 50-100 Seiten sparen können, was das Buch um einiges spannender gemacht hätte. Insgesamt gibt es von mir 3/5 Sterne.

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