Leserstimmen zu
The Mayfly - Die Chemie des Bösen

James Hazel

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Autor: James Hazel Titel: The Mayfly - Die Chemie des Bösen Genre: Thriller Seitenzahl: 448 Seiten Erscheinungsjahr: 2019 Verlag: Blanvalet Verlag Das Buch gibt es hier: https://www.randomhouse.de/Paperback/The-Mayfly-Die-Chemie-des-Boesen/James-Hazel/Blanvalet-Taschenbuch/e522571.rhd Inhalt: In einer Hütte im Wald, irgendwo im walisischen Niemandsland, findet die Polizei eine schrecklich zugerichtete Leiche. Es scheint, als hätte der Tote sich selbst so zugerichtet. Wenig später wird der Anwalt Charlie Priest in seiner Londoner Wohnung von einem Mann angegriffen, der auf der Suche nach einer rätselhaften Liste ist. Nur Stunden später liegt der Angreifer tot in einer Lagerhalle und Priest ist unter den Verdächtigen. Er muss herausfinden, was es mit der Liste auf sich hat – und stößt auf einen skrupellosen Club und eine grausame Wahrheit aus den letzten Tagen des zweiten Weltkriegs, die alles für ihn Vorstellbare übersteigt ... 🔪 »Der Mann rührte sich nicht. Er beobachtete sie durch die Augenlöcher seiner Kapuze. Schließlich ging er um den Tisch herum und nahm etwas aus einer Metalldose. Als sie sah, was es war, gefror ihr das Blut in den Adern.« 🔪 Ich persönlich mag Cover, die inhaltlich zur Geschichte passen und dieses hier passt perfekt zum Titel und zum Inhalt. Gut gefällt mir auch, dass der Titel zum Teil auf Englisch ist - "Die Eintagsfliege" klingt leider etwas langweilig und manchmal ist die englische Variante eben doch die bessere Wahl. 😊 Der Autor hat einen flüssigen und rasanten Schreibstil und auch die Kapitel haben eine angenehme Länge. 🔪 Charlie Priest - der Hauptprotagonist der Geschichte - ist der Bruder eines Serienkillers, ehemaliger Polizist und arbeitet derzeit als renommierter Anwalt. Er leidet unter einer dissoziativen Störung, was bedeutet, dass die Grenzen zwischen Realität und Wahnvorstellung manchmal etwas verwischen. Priest war mir auf Anhieb sympathisch und ist für mich - neben seinem Bruder William - einer der interessantesten Charaktere der Geschichte. Der Einstieg in die Story ist hochspannend, äußerst brutal und hat mich mit vielen Fragezeichen zurückgelassen. Zwischendurch werden immer wieder Kapitel eingestreut, die während und kurz nach der Zeit des Zweiten Weltkriegs spielen. Anfangs haben mir diese Ausschnitte nicht so gut gefallen, da ich die Kapitel meistens recht langweilig und unspektakulär fand. Zudem lese ich nicht gerne Geschichten, die während dieser Zeit spielen. Irgendwann fand ich aber gerade diese Kapitel so interessant, da am Ende alles ein großes Ganzes ergeben hat. Das Buch benötigt nach dem Überfall auf Priest etwas Zeit, bis es an Fahrt aufnimmt, doch von da an klebte ich förmlich an den Seiten. Natürlich kommt die Geschichte nicht ohne ein paar Klischees aus (tyrannische Exfrau, eine Affäre mit Folgen, usw.), aber das hat mich nicht weiter gestört, da der Rest spannend und die Geschichte super verstrickt war. Gut gefallen hat mir auch das Team, das Priest bei der Aufklärung des Falls geholfen hat. Die Charaktere hatten - obwohl man nicht allzu viel von ihnen erfährt - Ecken und Kanten, wurden authentisch beschrieben, trafen meistens nachvollziehbare Entscheidungen und waren größtenteils sympathisch. Vor allem Georgie fand ich super! Das Ende war zwar etwas vorhersehbar, doch alle Fäden wurden logisch zusammengeführt und ergaben ein großes und intrigantes Netz, was mir sehr gut gefallen hat. 🔪 Fazit: "The Mayfly - Die Chemie des Bösen" ist ein packender und einzigartiger Thriller, der mit authentischen Charakteren und unvorhergesehenen Wendungen punktet. An manchen Stellen war mir die Geschichte etwas zu langatmig, weswegen ich einen Stern abziehe. Ich freue mich auf den zweiten Band und hoffe, dass die Geschichte um Charlie Priest noch lange nicht vorbei ist! 4/5 ⭐️ Vielen Dank an die Verlagsgruppe Randomhouse und den Blanvalet Verlag, die mir das Rezensionsexemplar freundlicherweise zur Verfügung gestellt haben.

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Mir hat das Buch recht gut gefallen. Es ist eine Weile her, dass ich einen Thriller so rasch gelesen habe. Der Lesefluss ist einfach wunderbar, was auch an der Sprache liegt. Dennoch kommt die Handlung nicht ganz ohne ein paar Klischees aus, die man gerne in der Kriminalliteratur findet. Das ist etwas schade, da die Story diese Momente nicht gebraucht hätte. Allein die Charaktere sind sehr lebendig und größtenteils so sympathisch, dass man sie näher kennenlernen möchte. Da braucht man keine bekannten Puzzelteile, die ihr Leid ankurbeln sollen. >> Ich möchte wissen, was weiterhin so los ist, in dem Leben von Charlie Priest! Ihr auch?

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The Mayfly - Die Chemie des Bösen hat mich ein bisschen in eine Zwickmühle gebracht. Ich mag eigentlich keine ehemaligen Polizisten mit schweren Schicksalen als Ermittler - aber ich habe auf jeden Fall eine Schwäche für Geheimbünde und Geschichte. Von all diesen Komponenten kam aber reichlich vor und das war auch meist gut so :-) Klischee Charlie Priest, der Protagonist der Geschichte, ist auf jeden Fall eine interessante Persönlichkeit. Als Ex-Polizist und Bruder eines Serienmörders, klischeebedingt geschieden, ist er nun eine Mischung aus Anwalt und Privatdetektiv. Seine dissoziative Persönlichkeitsstörung, die manchmal die Grenzen zwischen Realität und Wahnvorstellung verschwimmen lässt, ist sein größtes Problem. Gut recherchiert Die Handlung als solches fand ich schon recht einzigartig und gut recherchiert. Die Verbindungen zur Zeit des zweiten Weltkrieges wird immer wieder durch kleinere Zwischenkapitel vorgestellt und erläutert. Mir fehlte allerdings ein bisschen mehr Aufklärung darüber, um was es bei dieser Geheimgesellschaft, die immer wieder vorkommt, geht. So hing ich ein bisschen der Aufklärung hinterher, weil mir bestimmte Zusammenhänge fehlten. Kitschalarm Während ich mich noch gedanklich mit Verbrechen, Verschwörungen, Geschichte und Geheimbünden auseinandersetzen, schlich sich klammheimlich die wohl unvermeidliche kitschige Lovestory ein. Ich fand die Liebesgeschichte persönlich überflüssig und sie hat mich nur genervt - aber das mag wohl jeder anders sehen. Der andere Teil der Geschichte war aber spannend, verwirrend, ein bisschen blutrünstig, schnell und mit diversen Wendungen versehen. So sollte ein Thriller ja auch sein. Die Auflösung überrascht auf jeden Fall, weil man als Leser viel zu kompliziert denkt :-) Mein Fazit: The Mayfly - Die Chemie des Bösen ist zwar manchmal etwas verwirrend, aber immer sehr spannend. Ich mag den Protagonisten und werde auf jeden Fall den nächsten Band Die Puppe auch lesen, um zu sehen, wie es mit ihm weitergeht.

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Der Anwalt Charlie Priest ist einem brisanten Fall auf der Spur. Er hat selbst lange bei der Polizei gearbeitet und hat deshalb neben seinen juristischen Fähigkeiten auch das Zeug zum Schnüffler. Doch nun wurde Priest selbst überfallen, ein Maskierter mit einer Bohrmaschine ist in sein Haus eingedrungen und verlangte nach einem USB-Stick. Ein Speichermedium, das sich nicht in Priests Besitz befand. Und schon am nächsten Tag wird der Täter selbst qualvoll ermordet. Die Familie des jungen Mannes beauftragt Priest herauszufinden, was hinter der Tat steckt. Eine reiche und einflussreiche Familie, die es kaum fassen kann, dass ein Mitglied einer ihrer Lieben so zu Tode kommen konnte. Charlie Priest, der meistens funktioniert, der meistens gerne geschieden ist, dessen Bruder im Gefängnis sitzt. Hier bekommt er es mit einem Rätsel zu tun, für dessen Lösung er alle seine Fähigkeiten braucht. Obwohl er selbst einmal bei der Polizei war, hat er keinen Vertrauensvorschuss. Der leitende Beamte verdächtigt ihn sogar, seinen Einbrecher selbst gerichtet zu haben. Obwohl Priest den Fall lieber nicht übernommen hätte, bleibt ihm kaum eine andere Wahl und sei es zu ermitteln, um seine eigene Unschuld zu beweisen. Was nur kann dieser USB-Stick enthalten haben, der nicht bei ihm abgeliefert wurde. Ein wenig brutal sind die Schilderungen manchmal schon, das muss gleich klargemacht werden. In diesem ersten Band um den Anwalt Charlie Priest und seine sympathisch schrägen Mitarbeiter mit besonderen Fähigkeiten bleibt das familiäre Umfeld noch etwas blass, die Andeutungen reichen aus um auf den Gedanken zu kommen, es könnte für ein eigenes Buch reichen. So allerdings wird ein ausgesprochen spannender Thriller geboten, in dem ein gewiefter Ermittler manchmal mit seinen eigenen Dämonen zu kämpfen hat. Der sich dennoch hartnäckig um die Lösung des Falles bemüht, der ein Team um sich geschart hat, dessen Mitglieder mit Fehlern und Schrullen behaftet sind, was sie sehr liebenswert wirken lässt. Wer sich nicht scheut, von grausamen und zu verurteilenden Taten zu lesen, wird hier einen packenden Thriller finden, der in einem Rutsch gelesen werden möchte.

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James Hazel hat mit „The Mayfly“ einen ausgezeichneten und besonders grausamen Thriller geschaffen, der die Vergangenheit nicht ruhen lässt. Gekonnte Zeiten- und Szenenwechsel führen den Leser durch die Ermittlungen von Charlie Priest, dem sympathischen Anwalt, der auf gefährlichen Pfaden seiner Vergangenheit wandelt und einem sterbenden alten Colonel des MI5, dessen Fehltritt aus dem Jahr 1945 einen grausamen und mörderischen Komplott nach sich zieht, der einem als Leser die Haare zu Berge stehen lässt. Ich hoffe, das die Geschichte um Charlie Priest noch lange nicht zu Ende erzählt ist!

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