Leserstimmen zu
Projekt Chimera

James Rollins

SIGMA Force (10)

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Taschenbuch
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James Rollins Projekt Chimera ist ein Packender Science-Fiction Roman. Die Handlung des Romans wird dem Leser zusätzlich durch Erklärungen, die in Konversationen der Figuren eingebaut wurden, verdeutlicht und gestattet ein besseres Verständnis der Thematik. Auch Abbildungen, passend angeordnet zu den Unterhaltungen der Figuren ermöglichen dem Leser einen besseren Einblick in Wissenschaftliche Entdeckungen. Zusätlich wird die Spannung dadurch aufgebaut, dass das Buch aus 4 verschiedenen Blickwinkeln erzählt, die aber im Zusammenhang stehen und den Leser dazu anhalten weiter zu lesen.

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In der Nähe des Mono Lake, Kalifornien, explodiert eine militärische Forschungsstation. Der letzte Funkspruch macht wenig Hoffnung "Tötet uns alle". Was ist dort passiert? Woran wurde geforscht? Schnell wird den Experten der Sigma Force klar: Die Wissenschaftler haben etwas freigesetzt, was die Welt zerstören kann. Und der Mann, der das Ganze stoppen könnte, wurde entführt... "Projekt Chimera" ist bereits der 10. Band der Sigma-Force-Reihe und hat mich wieder mal begeistert. James Rollins führt wie kein Zweiter Wissenschaft, Action und Spannung zusammen und zeigt mit seinem neusten Werk, wohin unkontrollierte Forschung führen kann. Die Geschichte wird von einem auktorialen Erzähler berichtet. Dabei folgt man den Ermittlungen der Sigma Force und bereist mit ihnen die verschiedensten Winkel der Welt. Kapitelweise springt man über den Globus, muss sich immer wieder auf andere, bekannte Agenten einstellen und dabei auch noch im Hinterkopf behalten, welches große Ziel verfolgt wird. Was auf den ersten Blick verwirrend anmutet, bereitete mir sehr großen Lesespaß. James Rollins versteht es sehr gut, seine verschiedenen Erzählstränge zusammenzuführen ohne seine Leser zu überfordern. Grandios! Generelles Vorwissen ist für die Lektüre nicht notwendig. Zwar flechtet der Autor immer wieder private Details seiner Agenten in die Geschichte ein, generell kann man aber alle Bände unabhängig voneinander lesen. Für mich persönlich ist es wunderbar zu erleben, wie sich einzelne Sigma-Force-Agenten weiterentwickeln. Ich fand mich sofort in den Verflechtungen zurecht und sprang kopfüber ins Geschehen. Die Story ist spannungsgeladen und actionreich. Jedoch sollte eine gewisse Vorliebe für wissenschaftliche Details vorhanden sein, da James Rollins kapitelweise stark auf solche Zusammenhänge eingeht. Für mich war das ein zusätzlicher Spannungsbogen und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Je näher das Finale kam, desto schneller las ich. Und es passte perfekt. Der Stil des Autors ist leicht und flüssig zu lesen. Seine Erzählweise ist auf den Punkt genau, detailreich, wo es sein muss und mitreißend. Klasse! Fazit: Ein weiterer, gelungener Fall für die Sigma Force. Ich kann das Buch nur empfehlen!

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Kurze Zusammenfassung: "....Tötet uns alle ...." Dieser verzweifelte Notruf erreicht die Rangerin Jenna auf einer ihrer Touren durch den Yosemite Nationalpark. Jenna weiß, dass tief im Berg ein geheimes Hochsicherheitslabor versteckt ist und sie vermutet zurecht, dass sich dort gerade eine Katastrophe abspielt. Doch bevor Jenna so richtig herausfinden kann, was in dem Labor passiert ist, wird sie auch schon von vermummten Kämpfern verfolgt. Ihre Jäger trachten nicht nur nach Jennas Leben, sie brennen auch alles nieder, was ihnen in den Weg kommt. Im letzten Augenblick kann Jenna sich retten, und um sie herum ist nur noch schwarzes, steriles Land. Ein Keim ist aus dem Hochsicherheitslabor entkommen und dieser Keim tötet alles. Was dort im Yosemite Nationalpark passierte erregte nicht nur die Aufmerksamkeit der Ranger, auch die Sigma Force wird sofort aktiviert. Das Team teilt sich auf und versucht dem Virus auf die Spur zu kommen und noch viel wichtiger: sie versuchen einem Gegenmittel auf die Spur zu kommen. Der Virus breitet sich rasant aus und über dem Yosemite Nationalpark beginnen Unwetter, deren Regengewalt den Virus unkontrolliert über den ganzen Kontinent spülen kann. Die Zeit wird knapp und auch die Gegenseite läßt nichts unversucht um einen Erfolg der Sigma Force zu vereiteln.... Fazit: Erschreckend! Sehr erschreckend. Hier dreht sich die Geschichte um einen Supervirus, der grundsätzlich schon lange existiert, aber durch die Hände eines Wissenschaftlers zur Vernichtung allen Lebens auf der Erde führt. Nichts hilft gegen diesen Virus und die Zeit ist knapp. In dieser knapp bemessenen Zeit nimmt uns James Rollins auf eine atemlose Jagd durch die Antartktis, durch Südamerika und durch die Vereinigten Staaten von Amerika. Von überall her nehmen wir Puzzleteilchen mit und setzen sie nach und nach zusammen. Wie immer hat auch in diesem Roman jede Figur der Sigma Force ihre festgelegten Aufgaben, die sie mit Bravour erfüllt. Das Zusammenspiel funktioniert perfekt, auch wenn persönliche Katastrophen die Arbeit erschweren. So muss nicht nur um eine Hochzeit innerhalb des Teams gebangt werden, auch Kats Bruder schwebt in Lebensgefahr. Er ist mit dem Virus in Kontakt gekommen und schwebt zwischen Leben und Tod. Von der naturwissenschaftlichen Seite her hat James Rollins mal wieder ein perfekt recherchiertes Buch geschrieben. Egal was ich selbst nachgelesen und rausgesucht habe, immer stimmten die naturwissenschaftlichen Belege von Rollins. Daneben habe ich natürlich noch unheimlich viel gelernt. Gerade auch über neue Methoden in der Medizin. Gerade mit dem Crispr 9 Verfahren habe ich mich beruflich etwas beschäftigt und Rollins hat diesem Verfahren auch eine Rolle in dem Buch zugewiesen. Durch mein Vorwissen wusste ich sofort worum es geht und das alles total stimmig ist. Aber auch ohne Vorwissen und mit geringem naturwissenschaftlichen Interesse kann man das Buch sehr gut lesen und man versteht alles. Da ich gerade selbst mit einer Grippe umliege und mir kein Medikament hilft, konnte ich die Situation der Betroffenen ziemlich gut nachvollziehen und ich finde die Vorstellung schrecklich, dass auch in der Realität an solch schrecklichen Krankheitserregern geforscht wird. Das Menschen Mühe und Geld investieren um etwas zu erfinden, dass einfach nur unkontrolliert tötet ist für mich vollkommen unverständlich, aber leider passiert es nun mal. James Rollins beschäftigt sich in einer Nachbesprechung mit den Realitätsbezügen und diese können einem etwas das Fürchten lehren. Das Buch ist spannend, temporeich, lehrreich und die eingeflochtenen wahren Fakten regen zum Nachdenken an. Fans von Wisssenschaftsthrillern sind hier absolut gut bedient und wer einfach nur viel Action und BumBum möchte ist hier genauso richtig. Ich finde James Rollins hat hier mal wieder ein klasse Buch abgeliefert.

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Projekt Chimera

Von: LAH

01.03.2018

Der Klappentext fasst den Inhalt ziemlich gut zusammen, deshalb will ich da gar nichts mehr dazu sagen. Zu den Charakteren: Im Buch gibt es sehr viele verschiedene Charaktere. Einerseits das Team der SIGMA-Force rund um Painter Crowe, andererseits „Zivile“ wie Jenna, ausserdem jede Menge Wissenschaftler wie Dr. Kendall Hess. Ich kann nicht zu viel zu den einzelnen Charakteren sagen, ohne zu spoilern 😀 Mein Liebling bleibt natürlich auch hier Painter Crowe. Auch wenn sich die Geschichte natürlich nicht nur um ihn dreht, konnte er mich doch von Anfang an überzeugen. Genauso wie Jenna, die einen wichtigen Teil in diesem Buch spielt. Sie ist ein Ranger in Kalifornien, gemeinsam mit ihrem Hund Nikko. Es lässt sich sagen, dass alle Charaktere sehr gut ausgearbeitet sind. Es hat Spass gemacht, in ihre Köpfe zu blicken und ihren Geschichten zu folgen. Alle Handlungen, die sie vorgenommen haben, konnte man gut nachvollziehen. Na gut, die vom „Bösewicht“ vielleicht nicht unbedingt 😉 Zur Geschichte: James Rollins‘ Bücher leben von Naturwissenschaften. Und ich bin immer noch zu schlecht darin, um wirklich alles zu kapieren, aber das hat meinem Lesevergnügen keinen Abbruch getan. Wer gut in Chemie und Biologie ist, wird erst recht seine Freude daran haben 😀 Ich habe vielleicht nicht jedes einzelne Wort begriffen, aber am Ende war mir klar, was die biologische „Botschaft“ war 😀 Es ist von der ersten Seite an spannend. Auch wenn ich nicht immer alles verstanden habe, wenn wissenschaftliche Gespräche stattfanden (obschon alles gut erklärt wurde, ich konnte in Biologie einfach noch nie folgen ^^), konnte mich die Handlung sofort fesseln und ich habe wirklich gerne weitergelesen. Die Auflösung war sehr interessant und am Ende war alles schlüssig, sodass ich keine offenen Fragen mehr hatte. Da ich nichts spoilern will, kann ich viel mehr gar nicht zur Geschichte sagen. Es lohnt sich auf jeden Fall, das Buch zu lesen. Nachbemerkung des Autors: Wahrheit oder Fiktion? Sehr interessant fand ich auch die Nachbemerkung des Autors darüber, was im Buch Wahrheit, was Fiktion ist/sein könnte. Gewisse Dingen waren spannend zu erfahren, andere wiederum haben mich doch ein wenig nachdenklich gestimmt. Um auch hier nichts zu verraten, gehe ich nicht weiter darauf ein, denn dann müsste ich erzählen, worum genau es in dem Buch geht, und das würde doch die Spannung rausnehmen. Zum Schreibstil: Ich bin ein grosser Fan von James Rollins, seit ich Sandsturm (hier geht’s zur Rezension) von ihm gelesen habe. Sein Schreibstil fesselt einfach sofort. Die Geschichte spielt zu verschiedenen Zeiten, es beginnt mit dem Jahr 1832, wechselt dann aber schon im ersten Kapitel in die Gegenwart. Sie wird von vielen verschiedenen Charakteren erzählt, sodass man von fast jedem die Gedankengänge und Gefühle mitbekommt, was ich persönlich immer sehr gerne mag, da es abwechslungsreich ist. Es gibt verschiedene Schauplätze wie Amerika, Brasilien, aber auch die Antarktis. Tatsächlich haben mich die Teile, die in der Antarktis gespielt haben, am meisten fasziniert und interessiert. Zum Aufbau: Das Buch ist in 4 Teile aufgeteilt und enthält auch immer wieder Abbildungen, zum Beispiel von Karten, aber auch von biologischen Dingen wie Viren. Das hat mir sehr gut gefallen, auch wenn man für die Karten am besten eine Lupe bereithält 😀 Aber das hat dem Buch nochmal einen persönlicheren Touch verleit, der sehr gut gepasst hat. Auch wird nicht nur in Kapitel unterteilt, sondern auch in Zeitabschnitte, was ich immer sehr interessant finde. So fühlt man sich irgendwie noch mehr in die Geschichte reinversetzt. Fazit: Wieder einmal ein tolles Buch von James Rollins, das ich jedem nur empfehlen kann. Wie gesagt, Biologie ist nicht mehr Spezialgebiet, aber da alles gut erklärt wird, konnte ich den meisten Dingen gut folgen. Ich habe nicht ganz alles kapiert, aber das macht auch nichts, man kann der Geschichte auch so sehr gut folgen.

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