Leserstimmen zu
Garten der Wünsche

Kristina Valentin

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Dieser Blogbeitrag entstand in Kooperation mit dem Bloggerportal und dem Diana-Verlag. Hiermit möchte ich mich herzlichst bedanken. unbezahlte Werbung+ gesponserte Produktplatzierung in Form eines Rezensionsexemplares. Klappentext Die Natur heilt alle Wunden Seit Jahrzehnten führt Klara eine verwunschene Pension und empfängt mit Hingabe ihre Gäste. Doch kurz vor ihrem sechzigsten Geburtstag gerät ihr Leben ins Wanken. Der wunderschöne Garten soll einem Bauprojekt zum Opfer fallen. Klara kämpft um ihre Pension - und um die Träume, die sie für sich selbst noch hat. Romy sehnt sich nach danach, Mutter zu werden, doch stattdessen kommt es zur Trennung von ihrem Mann. Als ihr eine Visitenkarte von Klaras Pension in die Hände fällt, nimmt sie spontan eine Auszeit. In Lindenbühl taucht sie tief ein in altes Gartenwissen. Wird sie hier herausfinden, wie ihr Leben weitergeht. Daten Titel: Garten der Wünsche Autor: Kristina Valentin Verlag: Diana Preis: 9,99€ (D); 10,30€(A) Bewertung: 3 Sterne über die Autorin Kristina Valentin liegt das Gärtnern im Blut. Wahres Glück empfindet sie, wenn sie mit erdverkrusteten Händen im Beet sitzen und den Ringelblumen beim Wachsen zusehen darf. Das lässt sich auch wunderbar mit ihrer zweiten großen Leidenschaft, dem Erfinden von Geschichten, verbinden. Die Autorin lebt mit ihrer Familie in Norddeutschland. Sie veröffentlicht auch unter dem Namen Kristina Günak und Kristina Steffan. meine Meinung Nach dem ich ihr erstes Buch gelesen hatte, war ich total begeistert von ihrem Schreibstil. Sie schreibt so einfach, so locker und es liest sich einfach total gut weg. Sie hat mich aus meiner letzten Leseflaute genommen, doch diesmal war alles anders. Der Klappentext hat mich extrem angesprochen, vor allem weil ich auch mal etwas anderes als mein geliebtes New Adult lesen wollte, aber der Inhalt war nicht das, was ich erwartet habe. Ich habe mit einer schönen Lebensgeschichte gerechnet, aber es wurde eher dramatisch. Mir hat es leider gar nicht zugesagt. Für mich fehlte dann doch etwas das Gefühl und die Liebe und das, was eigentlich in jedem Roman vorkommt, LIEBE. Trotzdem hat es mir dann doch gefallen, da ihr Schreibstil das Buch tatsächlich kürzer wirken ließ, als ich dachte. Aber dennoch habe ich mich gequält, weil es für mich einfach ja.... nicht das war, was ich wieder lesen würde. Ich glaube entweder bin ich dafür zu jung, oder meine Liebe liegt einfach den typischen New Adult Geschichten und der ersten großen Liebe. Für etwas reifere Menschen, sprich die etwas ältere Generation wird mit diesem Buch sehr viel Spaß haben, ich bin einfach mit meinen 18 Jahren dafür zu jung. Ich werde es auf jeden Fall meiner Mama zum Lesen geben und werde dann auf meinem Instagram @wennausbuechernliebewird erzählen, wie es ihr gefallen hat. Falls ihr das Buch gelesen habt, und positiver ward als ich, dann bitte einen Kommentar darlassen. Ich wünsche Euch noch einen schönen Tag.

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Bald wird Klara 60 Jahre alt. Fast die Hälfte ihres Lebens beherbergt sie in ihrer Pension Gäste, die dringend eine Auszeit benötigen. In der alten Bauernkate im idyllischen Lindenbühl erholen sich die Gäste so gut wie nirgendwo sonst. Denn Klara weiß, was die Menschen brauchen. Und sie hütet einen verwunschenen Garten, einen beseelten Garten; der seinen eigenen Willen hat. Romy hat nur einen einzigen Wunsch: Sie will Mutter werden. Seit drei Jahren versucht sie es. Seit drei Jahren klappt es nicht. Ihr Mann kann nicht mehr. Romy auch nicht. Zufällig findet sie die Visitenkarte der Pension Klara. Kurzentschlossen und verzweifelt bucht sie ein Zimmer. „Garten der Wünsche“ ist ein zauberhaftes Buch. So zauberhaft wie der Garten, den es beschreibt. Und wie auf den Garten, muss man sich auch auf das Buch einlassen. Es erzählt eine ruhige Geschichte. Eine Geschichte vom Finden. Vom Zulassen und Entscheiden. Sinnlich, still und sensibel. Es passiert nicht viel. So wie in uns – von außen betrachtet – oft auch nicht viel passiert. Aber in uns geschieht umso mehr. Wie in den Charakteren dieser Geschichte. Was schwermütig und traurig erzählt sein könnte, plätschert bei Valentin in lockerem, herrlich frischem Ton keck über die Seiten. Ich fühlte sehr mit Romy. Fühlte mich Klara sehr nahe. Hätte gerne meine Hände in die Lindenbühler Erde gesteckt. Und entdeckte eine Sehnsucht in mir, ein anderes Leben zu leben. Mich auch vom Finkenwerder Herbstprinz mit Äpfeln bewerfen lassen, Ringelblumensalbe und Löwenzahnsirup zu kochen und Johanniskraut zu sammeln. Ich kenne diese Sehnsucht. Doch noch ist es nicht soweit. Noch bleibe ich der Stadt erhalten. Aber ich schätze es, wenn diese Stelle in mir angestupst und wachgehalten wird.

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Kristina Valentin, die auch unter dem Namen Kristina Günak schreibt, nimmt uns in "Garten der Wünsche" mit nach Schleswig Holstein, in ein fiktives Dorf namens Lindenbühl. Hier wohnt Klara und leitet eine kleine Pension. Eigentlich aber ist sie die Hüterin des grossen Gartens, der eine geheime Magie verströmt. Deshalb wählt sie ihre Gäste auch sehr sorgfältig aus. Nur Personen, die es nötig haben, finden die Telefonnummer der Pension und wenn sie aufgenommen werden, Ruhe und hoffentlich innere Heilung vor Ort. Doch das kleine Naturparadies, in dem alles a-typisch wächst, ist in grosser Gefahr. Ein Bauunternehmer hat die Wiese nebenan gekauft und will ein Hotelkomplex mit 120 Betten bauen. Die Lindenbühler sind entsetzt. Romy kommt zu dieser Zeit in der Pension an. Ihr Mann Lukas und sie haben sich getrennt, da Romys unbändiger Kinderwunsch die Beziehung fast auseinander brechen lässt. Romy findet Klara sehr speziell, ihr gefällt es aber in Lindenbühl, mag den Garten und packt schon bald bei den Gartenarbeiten mit an. Der Garten ist der Therapieplatz für alle Gäste, ein Ort voller Magie und den gilt es zu schützen. Ob es den Anwohnern gelingt, den alten Apfelbaum, den Walnussbaum und die Wiese vor dem Bauherrn zu retten? Dieser Roman erinnerte mich stark an "Mein zauberhafter Garten" von Sarah Addison Allen. Auch dort schmeisst ein Apfelbaum mit seinen Äpfeln. Meiner Meinung nach baut der Plot auf einem Logikfehler auf: es kann niemand einfach so mit einem Bagger auffahren, zuerst muss das Bauvorhaben genehmigt werden. Danach gibt es für einige Wochen die Möglichkeit Rekurs einzulegen. Falls keine eingereicht oder die abgelehnt werden, dürfte erst dann der Bagger durch die Erde wühlen. Die Autorin hat dieses Vorgehen wahrscheinlich aber bewusst ignoriert, um dem Roman mehr Dramatik zu geben. Dies brauchte es, denn die Charaktere waren für mich nicht richtig greifbar. Romy war mir nicht sehr sympathisch mit ihrem egoistischen Problem. Klara ist ein Luftikus, eigentlich eine witzige und wissende Person und dennoch hätte ich mir mehr Tiefe gewünscht. Ella, die ich am Besten mochte, wird am Ende auf einmal nicht mehr erwähnt. Vor lauter Probleme im Garten kamen die Figuren fast zu kurz. Gefallen haben mir die Gartenbeschreibungen und die Spaziergänge im Wald, die Schilderungen des Dorflebens und die Ruhe, die der Roman vermittelt. Ebenso die Idee, die Natur durch diese feine, leise Magie, wie sie im Buch beschrieben ist, zu schützen. Andererseits erinnert mich diese Magie stark an "Mein zauberhafter Garten" von Sarah Addison Allen. Auch dort schmeisst ein Apfelbaum mit seinen Äpfeln. Ich komme nicht umhin, die beiden Romane zu vergleichen. Und da gefiel mir die Story mit dem zauberhaften Garten in North Carolina besser als die vom Garten in Schleswig Holstein, weil dort wird die Apfelbaummagie eindrücklicher beschrieben und mir die Figuren mehr entsprachen. Fazit: Ein leiser Gartenroman mit feinem Humor und viel Magie und genau so vielen Problemen, die die Protagonisten lösen müssen. 3.5 Punkte.

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Romy ist mit den Nerven am Ende. Wieder nicht schwanger, und das, obwohl Lukas und sie es schon so lange versuchen. Ihre Beziehung leidet schwer unter der Last des unerfüllten Kinderwunsches. Da fällt der Bibliothekarin eine Visitenkarte aus einem Buch, die in eine Pension einlädt. Romy fühlt, dass dies ein Zeichen ist und mietet sich in Lindenbühl bei Klara Gorse ein. Schon bald merkt sie, dass diese Pension mit ihrem verwunschenen Garten ein ganz besonderer Ort ist, dem ein Zauber innewohnt. Die Pensionswirtin Klara indes spürt den Wind der Veränderung. Und das hängt nicht nur damit zusammen, das ein Bauunternehmer die benachbarte Wiese mit einem Hotel bebauen will. Klara ahnt, dass Lindenbühl nicht ihre letzte Lebensstation ist und beginnt um ihre Träume zu kämpfen. „Garten der Wünsche“ ist ein absoluter Wohlfühlroman, in dem Natur, Gartenwissen und Magie Hand in Hand gehen. Der Garten von Klara ist mehr als nur ein Ort, in dem man Kraft tanken kann. Er führt ein regelrechtes Eigenleben und da kann es schonmal vorkommen, dass der Finkenwerder Herbstprinz (ein Apfelbaum) einem einen Apfel an den Kopf wirft, um den Gästen auf die Sprünge zu helfen. Dieser magische Aspekt hat mich ziemlich überrascht, aber ich konnte mich dann schnell darauf einlassen. Überhaupt ist es der Garten, der mich letztendlich in seinen Bann geschlagen hat und am liebsten hätte ich beim Lesen des Buches selbst darin gesessen. Ich würde sogar sagen, dass mir der Garten, das Flüsschen Rudella und der Wald dahinter näher gekommen sind als die beiden Hauptpersonen Klara und Romy. Bei beiden Frauen ahnt man bereits sehr früh, wie sich ihre Geschichte entwickeln wird und so bietet der Roman auch kaum Überraschungen. Dafür konnten dann eher noch die Dorfbewohner oder Bauunternehmer Dr. Bergmann sorgen. Kristina Valentin (ein Pseudoynm der Autorin Kristina Günak) schreibt leicht und anschaulich, man merkt ihr an, wie sehr sie selbst die Gartenarbeit und die Pflanzen liebt. In einem Nachwort plaudert die Autorin dann auch noch aus dem Nähkästchen oder besser aus ihrem Gartenwissensschatz. So hat mich „Garten der Wünsche“ dann auch gut unterhalten, auch wenn die Geschichte ein wenig vor sich hinplätschert. Überraschend, aber durchaus positiv fand ich, dass es sich nicht um einen typischen Liebesroman handelt, was ich ehrlich gesagt fast schon erwartet hatte. Es ist relativ schnell klar, wie es für Romy in Liebesdingen weitergehen wird und das hat mir sehr gut gefallen. © Tintenhain https://tintenhain.de/2019/09/24/kristina-valentin-garten-der-wuensche/

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Allgemeines Titel: Garten der Wünsche Autorin: Kristina Valentin Genre: Liebesroman ISBN: 978-3-453-35961-1 Verlag: Diana Verlag Seitenzahl: 333 Seiten Preis: 9,99 € (Taschenbuch) Dieses Buch ist ein Einzelband und wurde mir als Rezensionsexemplar vom Bloggerportal zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür! Inhalt Die Natur heilt alle Wunden Seit Jahrzehnten führt Klara eine verwunschene Pension und empfängt mit Hingabe ihre Gäste. Doch kurz vor ihrem sechzigsten Geburtstag gerät ihr Leben ins Wanken. Der wunderschöne Garten soll einem Bauprojekt zum Opfer fallen. Klara kämpft um ihre Pension – und um die Träume, die sie für sich selbst noch hat. Romy sehnt sich danach, Mutter zu werden, doch stattdessen kommt es zur Trennung von ihrem Mann. Als ihr eine Visitenkarte von Klaras Pension in die Hände fällt, nimmt sie spontan eine Auszeit. In Lindenblüh taucht sie tief ein in altes Gartenwissen. Wird sie hier herausfinden, wie ihr Leben weitergeht? Meine Meinung Dieses Buch erzählt die Geschichte zweier Frauen, die in ihren Leben auf die eine oder andere Weise feststecken. Klara führt seit Jahrzehnten eine verwunschene Pension in einer abgelegenen, malerischen Gegend, in der sie nur ganz besondere Gäste empfängt. Doch zwischen der ganzen Arbeit mit den Gästen, im Garten und in Lindenblüh selbst, vergisst Klara hin und wieder auf sich selbst zu achten und ihre Träume zu verfolgen. Romy dagegen lebt fixiert auf den Wunsch Mutter zu werden, bis sie merkt, dass sie eine längst überfällige Auszeit dringend nötig hat. Durch Zufall stößt sie auf die Karte von Klaras Pension und packt die Gelegenheit beim Schopf. Die Geschichte von Klara und Romy konnte mich sehr berühren und hat mich emotional und verzaubert zurück gelassen. Ich fand besonders die Mischung aus Magie und Liebe in diesem Roman wundervoll. Ich musste mich zwar einen Moment daran gewöhnen keinen „normalen“ Liebesroman vor mir zu haben, da ich aber super gerne Fantasybücher lese, fand ich den kleinen Touch Magie perfekt. Für mich war das Buch etwas ganz besonders. Jede Seite war ein Genuss und ich konnte träumen und genießen. Am liebsten würde ich die Pension in Lindenblüh selber besuchen, vor allem der Garten hat es mir angetan. Dieses Buch vermittelt die bezaubernde Nachricht das Leben zu schätzen, zu genießen und mehr auf sich selbst zu achten, sich manchmal auch Zeit zu nehmen um sich selbst (wieder)zu finden. Auch der Schreibstil ist angenehm und flüssig. Ich konnte mich gut in der Geschichte einfinden und fallen lassen. Fazit Ein entzückender Liebesroman mit einem Touch Magie und einer besonderen Botschaft. Bewertung Ich gebe „Garten der Wünsche“ 5/5 Sterne und eine Leseempfehlung.

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Dies war mein erstes Buch der Autorin. Ich habe mich auf einen schönen Roman gefreut der mich zu 100% abholt und diesen habe ich auch bekommen. Kristina schreibt erfrischend leicht und fliessend. Zu keiner Zeit ist diese Geschichte kitschig oder langweilig. Allein schon beim Klappentext kommt es zu bildhaften Vorstellungen meinerseits und so gehts die gesamte Geschichte weiter. Ich malte mir meine eigene Welt passend zur Story. Kristina, du hast mich sowas von abgeholt. Unglaublich. Der Duft und das Aussehen des Garten - ich konnte mir alles vorstellen. Auch die Liebe dazu kann ich nachvollziehen. Die Charakter sind liebevoll und detailiert gestaltet. Jeder wirkt so lebendig. Danke dafür. Ich konnte zu 100% abschalten und meinen Gedanken freien Lauf lassen. Hätte ich 100 Sterne, du würdest sie bekommen.

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In ihrem neuen Roman "Garten der Wünsche" entführt uns die Autorin in das kleine beschauliche Lindenbühl. Und hier dürfen wir ein magisches Abenteuer erleben. Denn über dem Garten von Klara Grose liegt eine gewisse Magie. Aber nun zu unserer Geschichte: Seit Jahrzehnten lebt Klara nun schon in Lindenbühl und betreibt hier eine kleine Pension, zu der ein wunderschöner verwunschener Garten gehört. Es ist etwas ganz besonderes hier Gast zu sein. Doch kurz vor ihrem 60. Geburtstag gerät ihr Leben ins Wanken. Ausgerechnet auf dem Nachbargrundstück soll ein Hotel entstehen. Dieser wunderschöne Garten soll diesem Bauprojekt zum Opfer fallen. Klara fängt zu kämpfen an und merkt jedoch gleichzeitig, das sich in ihrem Leben etwas ändern muss. Dann ist da Romy, die total unglücklich ist. Ihr sehnlichster Wunsch, Mutter zu werden, erfüllt sich leider nicht. Und dann wünscht sich ihr Mann auch noch eine Auszeit. Ist das die endgültige Trennung. Ausgerechnet in dieser Zeit fällt Romy eine Visitenkarte von Klaras Pension in die Hände. Sie beschließt spontan nach Lindenbühl zu reisen, ob den Kopf wieder frei zu bekommen. Und hier in Lindenbühl wird Romy sofort von dem Garten gefangengenommen..... Ach ist das eine wunderschöne Geschichte zum Träumen. Man fühlt sich von der ersten Seite an wohl. Der Garten von Klara hat auch auf mich einen ganz besonderen Zauber. Ich sehe mich auf der Gartenbank unter dem alten Baum sitzen, bewundere die große Vielfalt des Gartens und würde hier selber gerne in der Erde wühlen. Man spürt sofort einen gewissenen inneren Frieden und kommt zur Ruhe. Klaras Garten ist so voller Magie und man hat wirklich das Gefühl, die Bäume würde mit einem reden. Und dann lerne ich noch wunderbare Menschen, allen voran die Pensionswirtin Klara, kennen. Sie hat ein ganz besonderes Gespür für die Menschen und hat für jede Lage das richtige Mittel parat. Oft hilft der richtige Tee um wieder ins Gleichgewicht zu kommen. Klaras Liebe zu ihrem Zaubergarten ist förmlich zu spüren. Und dann taucht da die traurige Romy bei ihr auf. Und es ist schön, Romys Verwandlung mitzuerleben. Oft sind es Kleinigkeiten, um wieder die richtige Richtung einzuschlagen. Begeistert haben mich auch die Tipps am Buchende. Auch mein Vater ist ein begeisterter Fan der Brennessellauge. Und Ringelblumen liebe ich über alles. Ich freue mich immer, wenn sie sich im Garten zahlreich vermehren. Das herausragende Buch ist für mich das perfekte Gesamtpaket. Das blumige Cover passt ja hervorragend. Einfach wunderschön. Für mich ist dieses Lektüre ein absolutes Wohlfühlbuch, das ich von der ersten bis zur letzten Seite genossen habe. Es hat mich auch viel lehrreiches mit auf den Weg gegeben. Selbstverständlich vergebe ich für dieses Lesevernügen der Extraklasse 5 Sterne.

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Zwei Frauen, eine Leidenschaft: In diesem Roman dreht sich alles um einen ganz besonderen Garten. Der gehört zu einer Pension im fiktiven Örtchen Lindenbühl, mitten im Nirgendwo in Schleswig-Holstein. Die Pension wird von der 60-jährigen Klara geführt und ist ein ganz besonderer Ort für Menschen, die dringend zur Ruhe kommen müssen, die trauern, deren Seele leidet. Dank Klaras Gespür für Menschen, vor allem aber dank des Gartens erfahren die Gäste hier bald eine Linderung ihrer Leiden, viele kommen immer wieder an diesen verwunschenen Ort zurück. Auch für Klara selbst hat der Garten große Bedeutung. Sie hat eine ganz besondere Beziehung zu ihm, vor allem zu dem alten Apfelbaum: Sie kann das Wasser in seinem Stamm rauschen hören und wertet es als Zeichen der Zustimmung oder Ablehnung, wenn der Baum Blüten oder gar Früchte abwirft. Trotzdem zieht es Klara seit einiger Zeit in die Ferne: Sie will noch etwas von der Welt sehen – doch wer soll sich dann um ihre Pension und um den Garten kümmern? Romy ist um die Dreißig, Bibliothekarin in Hamburg und ihr sehnlichster Wunsch ist es, Mutter zu werden. Doch das klappt nicht und so unterziehen sie und ihr Mann Lukas sich seit mehreren Jahren einer Behandlung nach der anderen. Romy setzt sich selbst unter Druck, fühlt sich minderwertig, weil ihr Körper nicht das leistet, was sie von ihm verlangt. Unter diesem Stress zerbricht die Ehe, Romy und Lukas haben es verlernt, miteinander zu sprechen, jeder leidet still vor sich hin. Durch Zufall erfährt Romy von Klaras Pension und flüchtet für einige Wochen dorthin, um über ihr Leben nachzudenken. Auch bei ihr entfaltet der Garten seinen Zauber und Romy entdeckt zu ihrer eigenen Verwunderung, wie viel Spaß es ihr macht, mit bloßen Händen in der Erde zu wühlen, den Pflanzen beim Wachsen und Gedeihen zuzusehen. Doch der Garten ist in Gefahr: Auf der direkt angrenzenden Wiese will ein Hamburger Bauunternehmer ein Luxushotel errichten. So schnell können die Lindenbühler gar nicht schauen, wie plötzlich die blühende Wiese gemäht ist und ein Bagger beginnt, die Baugrube auszuheben. Tun können sie rechtlich nichts dagegen: Der Gemeinderat hat dem Bauprojekt zugestimmt, will den Tourismus in der Region fördern. Mit der Ruhe in dem beschaulichen Ort ist es nun vorbei, gemeinsam versuchen die Bewohner, das Bauprojekt doch noch zu verhindern. Doch dann kommt auf einmal ein gewaltiger Sturm auf, der Lindenbühl von der Außenwelt abschneidet. Und danach ist nichts mehr wie vorher. Die Story dieses Romans fand ich eigentlich sehr gut und durchaus spannend. Allerdings war die Lektüre für mich dennoch etwas anstrengend. Ich bin ja nun wirklich ein großer Gartenliebhaber und habe viel Freude daran, den Pflanzen in unserem eigenen Garten beim Wachsen zuzusehen. Dabei bin ich ebenso wie Klara und die Autorin Kristina Valentin der Meinung, dass man dabei Wert auf solche Pflanzen legen sollte, die für die Artenvielfalt förderlich sind. Auch muss im Garten nicht alles ganz akkurat zugehen, ein paar wilde Ecken sind wunderbare Lebensräume für viele Tiere. Die Art und Weise, wie Klara ihren Garten sieht, war für mich allerdings nur bedingt nachvollziehbar. Mir war da ehrlich gesagt zu viel Magie im Spiel, zu viel Hokuspokus, aber vielleicht bin ich auch einfach nur zu rational, um mich darauf einzulassen? Jedenfalls waren mir viele der sehr ausschweifenden Beschreibungen von Garten und Pflanzen einfach zu langatmig, die Spannung hat für mich sehr darunter gelitten. So war dies leider keine Lektüre, die ich in einem Rutsch durchlesen musste oder wollte. Im Gegenteil: Wenn ich mal zwischendurch einen Tag keine Zeit hatte, den Roman weiter zu lesen, war es eigentlich auch nicht so schlimm. Sehr interessant fand ich dann jedoch den Anhang, in dem die Autorin noch einige Anmerkungen zum Thema Natur, zu verschiedenen Blumen und Pflanzen, zu Totholz im Garten und zum Trend des Waldbadens macht. Diese Anmerkungen haben mir einige Anregungen geliefert und ich fand es auch sehr schön, dass sie mit wundervollen Zitaten rund um das Thema Natur und Garten „garniert“ wurden. Eines meiner Lieblingszitate hier stammt von Khalil Gibran: „Bäume sind Gedichte, die die Erde in den Himmel schreibt.“ Da musste ich gleich an meinen Lieblingsbaum denken, den ich einige Jahre hinweg immer wieder fotografiert habe. Mein Fazit: Eine an sich spannende Geschichte, jedoch sehr ruhig und bedächtig erzählt. Ein schöner Roman, auf den man sich aber ganz bewusst einlassen muss.

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