Leserstimmen zu
Garten der Wünsche

Kristina Valentin

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Kristina Valentin, die auch unter dem Namen Kristina Günak schreibt, nimmt uns in "Garten der Wünsche" mit nach Schleswig Holstein, in ein fiktives Dorf namens Lindenbühl. Hier wohnt Klara und leitet eine kleine Pension. Eigentlich aber ist sie die Hüterin des grossen Gartens, der eine geheime Magie verströmt. Deshalb wählt sie ihre Gäste auch sehr sorgfältig aus. Nur Personen, die es nötig haben, finden die Telefonnummer der Pension und wenn sie aufgenommen werden, Ruhe und hoffentlich innere Heilung vor Ort. Doch das kleine Naturparadies, in dem alles a-typisch wächst, ist in grosser Gefahr. Ein Bauunternehmer hat die Wiese nebenan gekauft und will ein Hotelkomplex mit 120 Betten bauen. Die Lindenbühler sind entsetzt. Romy kommt zu dieser Zeit in der Pension an. Ihr Mann Lukas und sie haben sich getrennt, da Romys unbändiger Kinderwunsch die Beziehung fast auseinander brechen lässt. Romy findet Klara sehr speziell, ihr gefällt es aber in Lindenbühl, mag den Garten und packt schon bald bei den Gartenarbeiten mit an. Der Garten ist der Therapieplatz für alle Gäste, ein Ort voller Magie und den gilt es zu schützen. Ob es den Anwohnern gelingt, den alten Apfelbaum, den Walnussbaum und die Wiese vor dem Bauherrn zu retten? Dieser Roman erinnerte mich stark an "Mein zauberhafter Garten" von Sarah Addison Allen. Auch dort schmeisst ein Apfelbaum mit seinen Äpfeln. Meiner Meinung nach baut der Plot auf einem Logikfehler auf: es kann niemand einfach so mit einem Bagger auffahren, zuerst muss das Bauvorhaben genehmigt werden. Danach gibt es für einige Wochen die Möglichkeit Rekurs einzulegen. Falls keine eingereicht oder die abgelehnt werden, dürfte erst dann der Bagger durch die Erde wühlen. Die Autorin hat dieses Vorgehen wahrscheinlich aber bewusst ignoriert, um dem Roman mehr Dramatik zu geben. Dies brauchte es, denn die Charaktere waren für mich nicht richtig greifbar. Romy war mir nicht sehr sympathisch mit ihrem egoistischen Problem. Klara ist ein Luftikus, eigentlich eine witzige und wissende Person und dennoch hätte ich mir mehr Tiefe gewünscht. Ella, die ich am Besten mochte, wird am Ende auf einmal nicht mehr erwähnt. Vor lauter Probleme im Garten kamen die Figuren fast zu kurz. Gefallen haben mir die Gartenbeschreibungen und die Spaziergänge im Wald, die Schilderungen des Dorflebens und die Ruhe, die der Roman vermittelt. Ebenso die Idee, die Natur durch diese feine, leise Magie, wie sie im Buch beschrieben ist, zu schützen. Andererseits erinnert mich diese Magie stark an "Mein zauberhafter Garten" von Sarah Addison Allen. Auch dort schmeisst ein Apfelbaum mit seinen Äpfeln. Ich komme nicht umhin, die beiden Romane zu vergleichen. Und da gefiel mir die Story mit dem zauberhaften Garten in North Carolina besser als die vom Garten in Schleswig Holstein, weil dort wird die Apfelbaummagie eindrücklicher beschrieben und mir die Figuren mehr entsprachen. Fazit: Ein leiser Gartenroman mit feinem Humor und viel Magie und genau so vielen Problemen, die die Protagonisten lösen müssen. 3.5 Punkte.

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Romy ist mit den Nerven am Ende. Wieder nicht schwanger, und das, obwohl Lukas und sie es schon so lange versuchen. Ihre Beziehung leidet schwer unter der Last des unerfüllten Kinderwunsches. Da fällt der Bibliothekarin eine Visitenkarte aus einem Buch, die in eine Pension einlädt. Romy fühlt, dass dies ein Zeichen ist und mietet sich in Lindenbühl bei Klara Gorse ein. Schon bald merkt sie, dass diese Pension mit ihrem verwunschenen Garten ein ganz besonderer Ort ist, dem ein Zauber innewohnt. Die Pensionswirtin Klara indes spürt den Wind der Veränderung. Und das hängt nicht nur damit zusammen, das ein Bauunternehmer die benachbarte Wiese mit einem Hotel bebauen will. Klara ahnt, dass Lindenbühl nicht ihre letzte Lebensstation ist und beginnt um ihre Träume zu kämpfen. „Garten der Wünsche“ ist ein absoluter Wohlfühlroman, in dem Natur, Gartenwissen und Magie Hand in Hand gehen. Der Garten von Klara ist mehr als nur ein Ort, in dem man Kraft tanken kann. Er führt ein regelrechtes Eigenleben und da kann es schonmal vorkommen, dass der Finkenwerder Herbstprinz (ein Apfelbaum) einem einen Apfel an den Kopf wirft, um den Gästen auf die Sprünge zu helfen. Dieser magische Aspekt hat mich ziemlich überrascht, aber ich konnte mich dann schnell darauf einlassen. Überhaupt ist es der Garten, der mich letztendlich in seinen Bann geschlagen hat und am liebsten hätte ich beim Lesen des Buches selbst darin gesessen. Ich würde sogar sagen, dass mir der Garten, das Flüsschen Rudella und der Wald dahinter näher gekommen sind als die beiden Hauptpersonen Klara und Romy. Bei beiden Frauen ahnt man bereits sehr früh, wie sich ihre Geschichte entwickeln wird und so bietet der Roman auch kaum Überraschungen. Dafür konnten dann eher noch die Dorfbewohner oder Bauunternehmer Dr. Bergmann sorgen. Kristina Valentin (ein Pseudoynm der Autorin Kristina Günak) schreibt leicht und anschaulich, man merkt ihr an, wie sehr sie selbst die Gartenarbeit und die Pflanzen liebt. In einem Nachwort plaudert die Autorin dann auch noch aus dem Nähkästchen oder besser aus ihrem Gartenwissensschatz. So hat mich „Garten der Wünsche“ dann auch gut unterhalten, auch wenn die Geschichte ein wenig vor sich hinplätschert. Überraschend, aber durchaus positiv fand ich, dass es sich nicht um einen typischen Liebesroman handelt, was ich ehrlich gesagt fast schon erwartet hatte. Es ist relativ schnell klar, wie es für Romy in Liebesdingen weitergehen wird und das hat mir sehr gut gefallen. © Tintenhain https://tintenhain.de/2019/09/24/kristina-valentin-garten-der-wuensche/

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Schönes Wohlfühlbuch für Gartenfreunde

Von: Domics Pinnwand

10.06.2019

Lässt sich sehr gut lesen! Die Charaktere sind sympathisch, teilweise ein bissle verschroben. Das "magische Element" - im März tragen in Klaras Garten schon die Walderdbeeren und der Flieder blüht gleichzeitig mit den Tulpen - hätte ich jetzt nicht unbedingt gebraucht, es stört aber auch nicht weiter. Das Buch ist eine nette "Feel-Good"-Cozy-Story, komplett mit Frauen in der Midlife Crisis auf der Suche nach dem Lebenssinn, mit vereinsamten Witwern, verschrobenen Gastwirten und Dorfladenbetreiberinnen. Ich habe es im Frühsommer auf der Terasse gelesen und genau das sollte man mit diesem Buch auch tun, finde ich. Sicher keine hochliterarische Lektüre, sondern leichtes, aber nicht zu seichtes "Sommerfutter". Ich vergebe 3,5 bis 4 Sterne von 5 und werde mir mal die weiteren * >> Titel * >> der Autorin * >> näher anschauen

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Seid ihr auch so naturverbunden und liebt die Pflanzen und Sträucher? _________________ *** REZENSION von ©Flotte Buchlotte*** _________________ Angaben zum Buch: Kristina Valentin Garten der Wünsche Diana Verlag 336 Seiten 13.05.2019 erschienen 978-3-453-35961-1 9,99 € TB Klappbroschur _________________ Angaben zum Cover: Das Cover ist hier herrlich in Szene gesetzt mit seinen vielen Blüten und Gräsern. Jeder, der sich mit der Natur verbunden fühlt, scheint hier genau richtig zu sein. _________________ Angaben zum Autor: Valentin, Kristina Kristina Valentin liegt das Gärtnern im Blut. Wahres Glück empfindet sie, wenn sie mit erdverkrusteten Händen im Beet sitzen und den Ringelblumen beim Wachsen zusehen darf. Das lässt sich auch wunderbar mit ihrer zweiten großen Leidenschaft, dem Erfinden von Geschichten, verbinden. Die Autorin lebt mit ihrer Familie in Norddeutschland. _________________ Klappentext: Seit Jahrzehnten führt Klara eine verwunschene Pension und empfängt mit Hingabe und Einfühlungsvermögen ihre Gäste. Doch kurz vor ihrem sechzigsten Geburtstag gerät ihr ganzes Leben ins Wanken. Der wunderschöne Garten soll einem großen Bauprojekt zum Opfer fallen. Klara kämpft um ihre Pension – und um die Träume, die sie für sich selbst noch hat. Romy sehnt sich danach, Mutter zu werden, doch stattdessen kommt es zur Trennung von ihrem Mann. Als ihr eine Visitenkarte von Klaras Pension in die Hände fällt, nimmt sie spontan eine Auszeit. In Lindenbühl taucht sie tief ein in altes Gartenwissen. Wird sie bei Klara herausfinden, mit wem und wie ihr Leben weitergeht? _________________ Meine Meinung: Dies war bereits nach „Ein Sommer und ein ganzes Leben“ mein zweiter Roman dieser Autorin. Damals durfte ich sie durch ein Interview besser kennenlernen und lernte somit, ihre Bücher zu lieben. Schnell wurde klar, diese Geschichte ist etwas für Gartenfreunde, denn Klara, um die es hier zum einen ging, führte eine Pension mit einem wunderschönen Garten. Aber auch Romy, von der man im zweiten Erzählstrang erfährt, konnte sich mit der Zeit für diesen begeistern. Die Geschichte wurde abwechselnd aus beiden Perspektiven erzählt. Wobei ich aber ein wenig zugeben muss, dass mir die Sicht von Romy besser gefiel. Wie es der Zufall wollte, trafen sich diese beiden Frauen und erlebten einen schön Zeit in Lindenbühl. Der Schreibstil war, - wie bereits auch in dem Buch davor, - sehr angenehm zu lesen. Es machte mir sehr viel Spaß und Freude, in diese Geschichte abgetaucht zu sein. Aber auch mit den anderen Personen konnte ich mich gut arrangieren. Sei es Romys Freund Tom, die rüstige ältere Dame Frau Meyer, oder gar der etwas grimmige Dr. Bergmann, der die Lebensweise und das Grundstück von Klara mächtig auf den Kopf zu stellen schien. Im Ganzen war das Buch eine schöne Lektüre mit einem tollen Ende - für jeden! _________________ Fazit: Ein schönes Buch was mich gut unterhalten konnte und gleichzeitig auch noch ein paar Dinge über den Garten und die Natur lernte. Leider nichts ganz so gut wie sein Vorgänger. Daher: --> 4 von 5 Sterne <--

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Klara führt seit vielen Jahren eine kleine verwunschene Pension die sie mit viel Liebe und Hingabe pflegt und umsorgt. Doch von heute auf morgen gerät ihre Welt aus den Fugen, die Wiese neben ihrem wunderschönen Garten soll einem großen Bauprojekt weichen. Klara beginnt für ihre Pension und auch für das ökologische Gleichgewicht zu kämpfen. Mich hatte dieser Roman nachdem ich den Klappentext gelesen hatte angesprochen, nur wirklich was darunter vorstellen konnte ich mir nicht und so habe ich voller Neugier mit dem Lesen begonnen. Leider hat es schon zu Beginn recht lange gedauert bis ich in die Geschichte eingetaucht war und obwohl ich anderes gehofft hatte bin ich bis zum Schluss nicht richtig warm geworden mit dem Roman. Aufgebaut war der Roman auf die zwei Handlungsstränge von Klara und Romy, da dies zu Beginn eines jeden neuen Kapitels angegeben war aus wessen Sicht erzählt wird war dies kein Problem. Leider wurde ich auch mit Romy nie so ganz warm und ja auch mit Klara hatte ich so meine Probleme welche leider nicht verschwunden sind je weiter ich im Buch vorankam. Auch war mir nie ganz klar was mir der Roman eigentlich für eine Botschaft vermitteln wollte und so bin ich nach Beendigung des Buches auch etwas unzufrieden zurück geblieben. Dem Handlungsverlauf konnte ich zwar recht gut folgen aber bei einigen Dingen konnte ich einfach nicht nachvollziehen wieso die Entscheidung genau so von den Protagonisten getroffen wurden. Gut gefallen hat mir, dass der Spannungsbogen bis zum Schluss gespannt war, wobei einem aber schon recht schnell als Leser klar war wie das Buch ausgehen wird. Die Figuren des Romans empfand ich während des Lesens alle als sehr gut beschrieben, ich hatte keinerlei Probleme mir diese während des Lesens vorzustellen. Auch die Handlungsorte konnte ich mir anhand der Beschreibungen wirklich gut vor dem inneren Auge entstehen lassen auch wenn alles an fiktiven Orten spielt. Alles in allem konnte mich der Roman nicht abholen als Leser und deshalb habe ich nach längerer Überlegung beschlossen schweren Herzens vier von fünf Sternen zu vergeben.

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Dies war mein zweiter Roman der Autorin. Der erste Roman, der 2018 erschien, hat mir sehr gut gefallen. In "Garten der Wünsche" handelt es sich vorwiegend, wie der Titel und das Cover verspricht, um die Kraft der Natur und in ihr Kraft und Lebensmut zu schöpfen. Die Kapitel erzählen abwechselnd von Klara und Romy. Jede der beiden unterschiedlichen Protagonistinnen hat ihre eigenen Probleme, steht an einem Scheideweg im Leben. Jede hat ihre Träume, die sie verwirklichen möchte. Die beiden waren mir, jede auf ihre Art sympathisch und es hat mir Freude gemacht, ihren Weg mitzuverfolgen. Der Schreibstil ist flüssig, emotional und bildhaft. Die Naturbeschreibungen und das Cover haben es mir auch angetan. Fazit: Ein Wohlfühlroman über die Freundschaft und um das Vertrauen zu sich selbst und zu anderen. Ich vergebe 4/5 ⭐. #prsample #kristinavalentin #randomhouse

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