Leserstimmen zu
Ohne Wurzeln keine Flügel

Bertold Ulsamer

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Bertold Ulsamer gibt mit ´Ohne Wurzeln keine Flügel´ eine sehr anschauliche und verständliche Einführung in Familiensystemische Zusammenhänge – oder wie der Untertitel besagt in die ´systemische Therapie von Bert Hellinger. Das Buch ist eine Mischung aus kurz gehaltener, einführender Theorie in ´Ordnungen´ oder oft wiederkehrende Strukturzusammenhänge und einer Fülle von nachvollziehbaren Beispielen. Obwohl ich bereits einige Hellinger-Bücher kenne, fand ich einige der Ideen erstaunlich klar präsentiert, so z.B. die innerfamilären Zusammenhänge zwischen sich wiederholenden Unfall- oder Todesdaten – Beispiele hierfür sind unter anderem John F. Kennedy und dessen Urgroßvater Patrick und der Tod von Brandon und Bruce Lee. Am Anfang wird die Ordnung in Systemen beschreiben. Ein System ist dabei ein subjektiv erlebtes Beziehungsgeflecht, in dem ein Mensch steckt. Es gibt natürlich eine Beziehung zu den mir bekannten Verwandten und Ahnen. Hellinger beschreibt allerdings auch die mir unbekannten Beziehungen und Verbandelungen. In diesem Buch wird auch sehr gut erklärt, was die Ordnung im System darstellt. Es sind drei Bereiche Ausgleich, Ordnung, Bindung (Zugehörigkeit). Beispielsweise reagieren Menschen sehr stark auf den Ausschluss aus einer Gruppe. Daher wirken die Beziehungsgeflechte so stark, weil diese Prinzipien herrschen. Es wird beschrieben, dass diese Ordnung ein Fluch und ein Segen gleichermaßen ist. Sind die Bereiche in Ordnung (zum Beispiel das Recht des Früheren oder älteren im Prinzip Ordnung) oder das Recht auf Zugehörigkeit zur Gruppe und kein Ausschluß eines Mitglieds, dann kann das wie ein Segen wirken und die Dinge im Leben laufen wie von Selbst.

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