Leserstimmen zu
Die Winnetou-Strategie

Frank Behrendt

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eBook
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Das ist keine Rezension und kein Verriss. Das Buch setzt einfach zu viel Vorwissen über Karl May voraus. Die Querverbindungen zur Wirtschaft sind manchmal doch etwas konstruiert und nicht immer so modern, wie sie klingen sollen. Das Denken in Stämmen hat mich geschockt. Ich musste das Buch immer wieder weglegen und habe dann nur ein paar Seiten weitergelesen. Entschuldigung, das ist keine Rezension.

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Meine Zusammenfassung: Menschen, mit denen wir im privaten, aber auch im beruflichen Feld zusammenkommen, bilden auf längere oder kürzere Zeit einen eigenen Stamm. Vielen ist oftmals gar nicht bewusst, wie wertvoll der eigene Stamm ist und wie man ihn richtig wertschätzt. Dieses Buch bietet eine gute Gelegenheit sich einmal mit seinem Stamm in der Theorie und der Praxis zu beschäftigen. Der Autor beschreibt viele Beispiele aus seinem eigenen Leben. Es geht um die Zusammenarbeit mit schwierigen Menschen, Frauen als Stammesführerinnen und weisen Ratgebern. Private und geschäftliche Stammesverbindungen werden näher erläutert und es gibt einige Tipps, wie sie optimiert. Wichtig dabei ist natürlich auch die eigene Wertschätzung – denn der kleinstmögliche Stamm ist man selbst! Immer mit dabei Winnetou und Old Shatterhand, aber auch Sam Hawkens und eine gute Prise Humor. Bewertung: Da ich bereits in den Genuss gekommen bin, das erste Buch „Liebe dein Leben und nicht deinen Job“ von Herrn Behrendt zu lesen, habe ich mich sehr gefreut, dass er noch ein weiteres Buch herausgebracht hat. In seinem Erstlingswerk wurde dem aufmerksamen Leser schon bewusst, dass der Autor ein großer Winnetou Fan ist und vieles von den Karl May Romanen in sein Leben integriert hat. Mir hat diese Einstellung immer sehr gefallen, viele Helden in Romanen stehen für bestimmte Werte, so auch die Blutsbrüder Winnetou und Old Shatterhand. Der Schreibstil von Herrn Behrendt ist spannend, dass es Spaß macht seine Strategien und Tipps zu lesen. Dabei predigt der dem Leser nicht nur sture Fakten auf den Seiten herunter, er erzählt aktiv aus seinem Leben und bringt seine Erfahrungen als Beispiele ein. Dadurch wirkt das Buch sehr lebendig, unterhaltsam und an einigen Stellen auch sehr lustig. Oft habe ich dabei gedacht…oje das kenn ich irgendwoher. Gerade der Absatz wo er sagt, dass man auf die alten erfahrenden Häuptlinge setzten muss, weil sie einfach mehr Ahnung haben. Auch seine ehrlichen und aufrichtigen Methoden mit schwierigen Menschen und Situationen umzugehen können echte Hilfen sein, die eigenen Hürden im privaten und beruflichen Leben zu überwinden. Ich würde das Buch nicht als typischen Lebensratgeber bezeichnen, eher als unterhaltsames Buch über einen Menschen, der dem Leser mit seiner Philosophie an seinen Lebenserfahrungen teilhaben lässt und neue Wege im zwischenmenschlichen Umgang aufzeigt.

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