Leserstimmen zu
Kleine Panik

Juliane Gringer

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Niemand ist völlig frei von kleinen Ängsten, sei es das Unwohlsein im Aufzug, das immerhin gesundheitsfördernd ist, wenn die Option Treppe praktikabel ist, oder die Angst, von den des Nachts im Garten marodierenden Mardern en passant mal kurz gebissen zu werden. Eltern legen da noch einen drauf und ergänzen sich wunderbar bei ihren kleinen Panikanfällen. Bevor ich Kinder hatte, war ich gelassen und cool, seit ich welche habe, weiß ich, dass Notfälle immer am Wochenende kommen oder im Urlaub, und meine reichhaltige Phantasie malt sich, mit wachsender Beklemmung gerne Horrorszenarien aus, die nicht immer leicht zu stoppen sind. Das zuvor reichlich vorhandene Urvertrauen war mit der Mutterschaft erschüttert und die Verletzlichkeit trat, größer als sie tatsächlich ist, zutage. Dieser Mist hat mich nie wieder verlassen. Ich bin damit nicht alleine. Juliane Gringer beschreibt sie, diese kleinen Alltagsängste, die Mütter, seltener Väter und andere Menschen überfallen. In „Kleine Panik“ schildert sie anhand eines fiktiven Tages im Leben ihrer in Berlin hausenden Familie mit welchen Ängsten Menschen, die keine Angststörung haben, sondern „normal“ ängstlich, aber mit sehr gutem Vorstellungsvermögen ausgestattet sind, lernen müssen umzugehen. Ja, das kann man handeln, muss man! Gringers Buch kann hier als Erdung dienen, so Mensch bereit ist hinzunehmen, dass es Schicksal gibt, und es keine hundertprozentige Sicherheit gibt. Je mehr Lebenserfahrung man hat und je mehr schlimme Dinge bereits geschehen sind, desto schwieriger ist es, so viel ist klar. Sehr deutlich macht Juliane Gringer aber auch, wie viel Lebensqualität verlorengeht, wenn man sich seinen Ängsten nicht entgegenstellt. Hier kann Kleine Panik sehr schön zur „Erdung“ dienen. Der leichte Plauderton in dem es erzählt ist, liest sich angenehm, der Inhalt hat es dennoch in sich, bietet eine gute Möglichkeit, sich mit seinen eigenen kleinen Ängsten auseinanderzusetzen und an sich zu arbeiten. Ich habe mir vorgenommen, eine gelassenere Beifahrerin zu werden. Eine knifflige Aufgabe, da ich schon beim besten Ehemann von allen zum Angstgriff grapsche, obwohl er ein guter, sicherer Autofahrer ist, nur eben ein wenig anders fährt, als ich und seine Vorstellung von Sicherheitsabstand auf der Autobahn dringendst! überdenken sollte. Neben dem bald mit Fahrerlaubnis ausgestattetem Junior zu sitzen wird die nächste Bewährungsprobe. Wie Freundinnen mir versicherten geht es sehr gut, wenn frau zuvor, je nach Fassungsvermögen 2 bis 4 Gläser Wein oder anderen Sprit intus habe, doch eine wirkliche Lösung kann das, ganz abgesehen von der Vorbildfunktion, nicht sein. So bleibt nur, das zu akzeptieren und im Gehirn zu verankern, was Juliane Gringer, die übrigens Journalistik und Psychologie studiert hat, fundiert und mithilfe von Experten eruiert hat. Shit happens, aber meist ist es nicht so schlimm, wie man sich es vorstellt. Also bitte, die Einbildungskraft an die kurze Leine legen!

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„Kleine Panik“ von Juliane Gringer Sachbuch Goldmann Verlag, Taschenbuch, 288 Seiten, 10,00 € Erschienen 17. September 2018 Klappentext: „Wir alle kennen sie, die großen und kleinen Ängste des Alltags. Auch Juliane Gringer ist dieses Kopfkino nur allzu vertraut, doch jetzt geht sie den kleinen Paniken auf den Grund: Sind Spülmittelreste auf dem Geschirr irgendwann tödlich? Wie gefährlich sind Rolltreppen oder Flugreisen? Und was ist mit all den Keimen, die uns überall begegnen? Sie befragt Experten aus allen Winkeln der Republik - Ärzte, Wissenschaftler, Praktiker - und überzeugt sich davon, dass das Leben nicht ganz so gefährlich ist, wie man glauben könnte.“ Meinung: Tolles Buch für Zwischendurch über die Alltagsängste die wir wohl alle haben. Das Buch ist ganz anders als erwartet. Der Leser begleitet die Autorin in ihren Familien-Alltag, genau dort werden beängstigende Situationen aufgezeigt und in einem Kästchen wird die Situation von einem Experten aus dem jeweiligen Bereich beleuchtet und erklärt warum wir so reagieren und wie wir die Ängste in den Griff bekommen. Manchmal ist es gut und wichtig besorgt zu sein, manchmal reagiert man zu stark. Der Schreibstil ist leicht und die Autorin geht sehr humorvoll mit dem Thema um. Fazit Wie der Titel schon sagt: Unseren Ängsten auf den Grund gegangen... genau das macht die Autorin, die übrigens Psychologie studiert hat, sehr gut und abwechslungsreich. Das Buch hat mir geholfen mich selbst besser zu verstehen und solchen Alltagsängste einzuordnen.

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Das dünne Büchlein hat einen sehr angenehm Schreibstil mit Witz und etwas Ironie das alles zusammen hat das lesen sehr viel Spaß gemacht. Es gibt viele Beispiele und Statistiken es kommen auch viele Experten zu Wort die das Buch dennoch nicht trocken und oder langweilig was mich sehr gefreut hat. Ich glaube das Buch wäre was für meine Mama denn die Autorin erzählt aus der Sicht einer berufstätigen Mutter und deren Alltagssituationen. Dass der Ratgeber gerade Für Mütter sehr interessant ist und sicherlich einige Ängste, mit der sie täglich konfrontiert wird, abnehmen Aber dennoch ist es auch was für andere Zielgruppen eine amüsante und informative Lektüre! Mir hat sie auf jedenfalls Spaß gemacht!

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Das dünne Büchlein hat einen sehr angenehm Schreibstil mit Witz und etwas Ironie das alles zusammen hat das lesen sehr viel Spaß gemacht. Es gibt viele Beispiele und Statistiken es kommen auch viele Experten zu Wort die das Buch dennoch nicht trocken und oder langweilig was mich sehr gefreut hat. Ich glaube das Buch wäre was für meine Mama denn die Autorin erzählt aus der Sicht einer berufstätigen Mutter und deren Alltagssituationen. Dass der Ratgeber gerade Für Mütter sehr interessant ist und sicherlich einige Ängste, mit der sie täglich konfrontiert wird, abnehmen Aber dennoch ist es auch was für andere Zielgruppen eine amüsante und informative Lektüre! Mir hat sie auf jedenfalls Spaß gemacht!

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Das Büchlein ist in einem sehr lustigen und teilweise ironischen Schreibstil geschrieben, der mir sehr gut gefallen hat und der Spaß gebracht hat beim lesen! Es gibt ganz viele Statistiken und Beispiele und es kommen viele Experten zu Wort! Dennoch ist das Buch zu keiner Zeit trocken oder langweilig! Da die Autorin Alltagssituationen einer berufstätigen Mutter beschreibt, kann ich mir gut vorstellen, dass der Ratgeber gerade für diese Zielgruppe sehr interessant ist und einer Mutter sicher die ein oder andere Angst, mit der sie täglich konfrontiert wird, abnehmen kann! Aber auch für Leser, die nicht aus diesem Personenkreis stammen ist das Buch sicher eine amüsante und informative Lektüre! Mir hat sie Spass gemacht!

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Meine Geheimwaffe bei aufkommender Panik ist mein Lieblingsmensch Karsten. Und jedes Mal, wenn ich laut kreischend um Hilfe schreie, eilt er tapfer heran und rettet mich vor den fiesen achtbeinigen, schwarzen Tierchen, die mich in „große“ Panik versetzen. Ich werde erst wieder ruhiger, wenn er die “Bestie“ gefangen und an die frische Luft gesetzt hat, wo sie meiner Meinung nach auch hingehört und auch für immer bleiben kann. Im Buch „Kleine Panik“, von Juliane Gringer wird unseren Alltagsängsten auf den Grund gegangen und zwar von morgens kurz nach 5 bis abends 22:48. Die Autorin geht dabei geschickt ihren eigenen Ängsten auf den Grund und befragt Sachverständige, wie z.B. Wissenschaftler und Ärzte zu diversen Gefahren, das ist im Buch dann auch farblich dunkelgrau abgesetzt und kenntlich gemacht. Das interessiert mich natürlich ungemein und so beginne ich gebannt und gespannt zu lesen. Ob ich die starke Stressreaktion, die ich jedes Mal verspüre, wenn so ein Spinnlein auftaucht, wohl durch die Lektüre verliere? Ich kann es mir nicht so ganz vorstellen..... Aber einen Versuch wäre es wert. Ich versuche mich meinen Ängsten zu stellen und sie besser in den Griff zu bekommen. Und das eine 2 Euro große Kreatur, die sich zwar flott abseilen kann, mir nicht sofort nach dem Leben trachtet, weisssss ich im Grunde meines Herzens selber. Aber wehe, sie verschwindet irgendwo in einer Ecke ... Zack ist sie da, die Panikattacke. Dann verliere ich nicht nur meine Gelassenheit, sondern auch meinen Humor. Aber zum Glück, oder sollte ich lieber sagen, es gibt ja nicht nur Spinnlein, sondern auch andere Gefahren, die das Leben „lebensgefährlich“ machen können. Rolltreppen, Fahrstühle, Flugzeuge, nicht zu vergessen Hygienemängel, uvm. Ups und schon kochen sie hoch, die kleinen oder großen Ängste, die den Alltag erschweren. Der Autorin gelingt es auf humorvolle Weise, all diesen Themen gerecht zu werden. Ihr Sprach- und Schreibstil ist der Thematik angemessen und lässt sich sehr gut lesen. Als Leser wird man informiert, ohne belächelt, oder mit erhobenen Zeigefinger belehrt zu werden, dass gefällt mir sehr gut. Über viele Dinge habe ich mir im Laufe meines Lebens ebenfalls Gedanken gemacht, mal mit mehr mulmigen Gefühlen oder gar mit Panik, wie beim Spinnlein. Daher bin ich froh, dass dieses Buch geschrieben wurde und empfehle es freudig weiter. Inhalt: Angst ist ein fester Bestandteil des menschlichen Wesens. Wir alle empfinden sie und sorgen uns: um unsere Gesundheit, um die Menschen, die uns nahe stehen, um große Themen wie Terror und kleine Themen im Alltag wie die Maus im Keller. In diesem unterhaltsamen und klug erzählten Sachbuch stellt sich Juliane Gringer all ihren Alltagsängsten und geht ihnen – und seien sie noch so absonderlich – auf den Grund. Sie befragt Experten aus allen Winkeln der Republik – Ärzte, Wissenschaftler, Praktiker –, besucht "Tatorte" und überzeugt sich davon, dass das Leben doch nicht ganz so gefährlich ist, wie viele von uns glauben. Oder vielleicht doch? Die Autorin: Juliane Gringer hat Journalismus und Psychologie in Leipzig studiert und schrieb u.a. für Brigitte, Elle, Handelsblatt, Neon, Neue Zürcher Zeitung und die taz. Sie ist außerdem Autorin zahlreicher Sachbücher und lebt als freie Journalistin und Mutter von zwei Kindern im ziemlich ungefährlichen Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg. Fazit:***** Sterne! Das Buch hat 288 interessante Seiten und ist im Goldmann Verlag erschienen.

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Klappentext „Wir alle kennen sie, die großen und kleinen Ängste des Alltags. Auch Juliane Gringer ist dieses Kopfkino nur allzu vertraut, doch jetzt geht sie den kleinen Paniken auf den Grund: Sind Spülmittelreste auf dem Geschirr irgendwann tödlich? Wie gefährlich sind Rolltreppen oder Flugreisen? Und was ist mit all den Keimen, die uns überall begegnen? Sie befragt Experten aus allen Winkeln der Republik - Ärzte, Wissenschaftler, Praktiker - und überzeugt sich davon, dass das Leben nicht ganz so gefährlich ist, wie man glauben könnte.“ Meinung Da ich des Öfteren an Alltagsängsten „leide“, hat mich das Buch sofort angesprochen. Am Ende angelangt war ich sehr froh, dass ich das Buch gelesen habe! Juliane Gringer hat einen locker-leichten Schreibstil, was sehr gut zur Thematik gepasst hat. So wirkte das Ganze nicht steif oder aufgesetzt, was oft bei „Selbsthilfeliteratur“ passieren kann. Die Autorin beschreibt sehr charmant und humorvoll die verschiedensten Alltagssituationen. Dabei darf der Leser sie bei einem ihrer Tage begleiten - der ganz normale Alltagswahnsinn sozusagen. Dabei lernen wir die Autorin ein wenig kennen, wir sind mittendrin in ihrem Familienleben und erfahren, in welchen Situationen die Autorin von ihren Ängsten geplagt wird. Mit Hilfe von Ärzten, Wissenschaftlern, Psychologen und Fachspezialisten geht die Autorin ihren eigenen Ängsten auf den Grund: Sind die Ängste und Paniken berechtigt? Muss ich wirklich Angst haben, wenn ich in ein Flugzeug steige? Oder ist diese Denkweise völlig irrational? Ist es vielleicht völlig in Ordnung, ein wenig ängstlich zu sein? Juliane Gringer hat mit ihrem Buch „Kleine Panik“ wunderbar aufgezeigt, dass unsere Alltagsängste manchmal ernst zu nehmen sind, und manch andere sind tief in unseren Genen verankert. Für fast jede Angst gibt es eigentlich eine denkbar einfache Lösung: hinterfragen! Ganz oft können uns Fachleute aus den jeweiligen Bereichen Rede und Antwort stehen und so zumindest ein wenig von unseren kleinen Ängsten und Paniken nehmen. Fazit Wunderbar authentisch, wunderbar ehrlich! Ich kann das Buch allen empfehlen, die ab und zu mal - oder auch jeden Tag - kleine Ängste verspüren. „Kleine Panik“ von Juliane Gringer bekommt volle fünf Sterne!

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