Leserstimmen zu
Die Blutkönigin

Sarah Beth Durst

Die Königinnen von Renthia (1)

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Ein Lesehighlight

Von: Ayda

01.09.2019

Das Cover ist sehr schön gestaltet, eher schlicht mit dem weiß und dann die Blutsfarbe, sehr passend. In der Geschichte lernen wir Daleina aus dem Königreich Renthia kennen, sie gehört zu den wenigen, die die Gabe haben die sog, Elementargeister zu kontrollieren, brutale Wesen, die einen bis aufs Blut zerfetzen können. Wird Deleine strak genug sein können, um es mit ihnen auszunehmen ? Sie muss sich einer Ausbildung unterziehen und die Gabe trainieren, um vielleicht irgendwann den Platz der Königin einzunehmen und dann ist da auch noch ihr Mentor Meister Ven... Ich habe das Buch sehr gerne gelesen, der Schreibstil ist gut und flüssig zu lesen. Es gibt auch schleppende Phasen aber insgesamt fand ich die die Idee, das Setting und die Atmosphäre sehr gut geschildert. Es wird auch durchaus brutal, zumal unsere Protagonistin gerademal 10 Jahre jung ist. Sie ist aber sehr reif für ihr alter und mutig. Insgesamt ein spanndes und innovatives Fantasybuch, das mich sehr gut unterhalten hat.

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Die Königinnen von Renthia 1. Band: Die Blutkönigin 2. Band: Die Todeskönigin 3. Band: "The Queen of Sorrow" (Erscheinungsdatum in Deutschland ist unbekannt) Klappentext Daleina gehört zu den wenigen Frauen, die über die Gabe verfügen, die Elementargeister zu kontrollieren, die das Königreich Renthia terrorisieren. Diese Frauen werden Königin - oder sterben bei dem Versuch, zerfetzt von den Klauen und Zähnen der Elementare. Daleina ist bei weitem nicht die mächtigste der potentiellen Erbinnen der Königin. Doch dann wird ausgerechnet jener Mann ihr Mentor, der die amtierende Königin liebt - und von ihr verraten wurde ... Quelle: Penhaligon / Verlagsgruppe Randomhouse Meine Meinung Das Buch ist düstere als ich dachte. Bevor ich es gekauft bzw. gelesen habe. Habe ich schon gewusst das des Buch mehr düster ist. Deshalb habe ich das ziemlich lange vor mir hergeschoben. Jetzt war einfach der Zeitpunkt günstig es zu lesen wegen zwei Lesechallenges. Gleich in den ersten Kapitel war ich sofort in der Geschichte drinnen. Da hat sich auch gleich mein Kopfkino eingeschalten. Das Buch konnte man flüssig lesen. Da konnte man sehr gut voran kommen. Es kommen leider zwei ABERs: Ersten ich fand die dazwischen die Zeitsprünge etwas verwirren. Weil z. B. Daleina sie hat Anfang erstmal ihre Kräfte entdeckt. Ich dachtet das sie gleich zur Nordost-Akademie geht. Aber sie beginnt erst bei der Dorf Hexe im ihren Dorf Ausbildung. Das sieht man nur in Zurückblende. Da hätte ich liebe das vielleicht ganze ein Kapitel oder zwei oder drei Kapiteln darüber geschrieben geworden werden. Ich wollte schon ihre Erfahrungen und Erlebnisse von Daleina, Aber in einer kurzen Zurückblende. Und auf einmal ist sie bei Nordost-Akademie aufgehoben geworden. Ich finde das ging einfach schnell. Da konnte man nicht die Entwicklung von Daleina sehen. Das ist auch bei der Zeit auf der Akademie so. Ich konnte in die Daleina nicht so rein denken wie bei anderen Protagonistin gewöhnt bin. Deshalb kann ich nicht bei manche Entscheidungen von überhaupt nach vollziehen bzw. nicht verstehen. Des war auch so bei ihren Meister Ven so. Eigentlich konnte ich den Ven überhaupt durch schauen. Der Ven ist bei mir ein großes Geheimnis immer noch. Zweitens die Handlung konnte mir schon sehr begeistert. So das ich das ganze Buch gelesen habe. Aber da fehlte mir trotzdem die Spannung in der Handlung ich schätze Mal das auch den Zeitsprünge. Ich fand das irgendwie sehr stören. Aber ich konnte trotzdem das Buch nicht aus den Hand legen. Wenn ich angefangen habe zu lesen. Irgendwie ist das eine Hass Liebe zwischen das Buch und mir. Zur die Charakteren kann ich auch nicht wirklich viel sagen. Ich dachte bei der Daleina erst das sie etwas schüchtern ist. Und nicht weiß was sie wirklich will. Weil als Kind hat sie ihre kleine Schwester Arin Vortritt gelassen. Arin hat sie bei der Dorf Hexe zur Ausbildung untergebracht. Arin hat sie auch bestärkt das sie zur der Nordost-Akademie geht. In der Akademie ist sie zur einer selbstbewusste junge Frau heran gereift. Aber durch Vens Ausbildung hat sie ihre wahren Stärke entdeckt. Weil der Ven ihre wahre Stärke erkannt hat. Wie sie die Geister kontrollieren kann. Den Meister Ven habe ich irgendwie den Albus Dumbledro vorgestellt. Von Aussehen her. Den Charaktere ist wie von Severus Snape aber nur netter vorgestellt. Nun er ist auf seine Art und Weise einer der besten Meister in ganz Renthia. Er bringt das Daleina zur der Königin wird. Weil er das Potenzial in ihr sieht. Wo keiner sieht. Fazit Groß um ganzen ist das Buch gut. Es ist gut zum lesen. Aber die Zeitsprünge in der Handlung gefallen mir persönlich. Vielleicht gehört es zur ganzen Reihe dazu. Das kann sehr gut sein. Propos die Reihe. Nun ja meine Interesse ist geweckt. Ich möchte sehr gerne wissen wie es dann weiter geht mit Daleina. Erst habe ich dacht den zweiten Band lese ich irgendwann mal. Das habe wieder über den Haufen geworfen. Meine nächstes Buch ist das zweiter Band "Die Blutkönigin". Den Anfang hat echt in Sich.

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INHALT: Daleina gehört zu den wenigen Frauen, die über die Gabe verfügen, die Elementargeister zu kontrollieren, die das Königreich Renthia terrorisieren. Diese Frauen werden Königin – oder sterben bei dem Versuch, zerfetzt von den Klauen und Zähnen der Elementare. Daleina ist bei weitem nicht die mächtigste der potentiellen Erbinnen der Königin. Doch dann wird ausgerechnet jener Mann ihr Mentor, der die amtierende Königin liebt – und von ihr verraten wurde … MEINUNG: Die Blutkönigin ist der erste Teil der Reihe Die Königinnen von Renthia, ein Buch, was bei lange auf dem Stapel ungelesener Bücher geschlummert hat und das eigentlich völlig ohne Grund. Die Geschichte startet so gleich sehr rasant und blutig, denn das Dorf von Daleina wird von den Elementargeistern dem Erdboden gleich gemacht und nur Daleina ist in der Lage ihre Familie zu beschützen, weil sie diese kontrollieren kann. Jahre später geht sie schlussendlich auf eine Akademie, um Thronanwärterin zu werden, also die Person, die die Königin eines Tages beerben wird, wenn diese stirbt. Die Köngin ist das elementare Bindeglied zwischen Menschen und Elementargeistern und sorgt für das Gleichgewicht und natürlich auch Schutz und Frieden vor den Geistern. Schon bei der Aufnahme in die Akademie wird festgestellt, dass Daleina nicht unbedingt zu den Besten gehört und ihre Mühe hat sich durch die Prüfungen und Herausforderungen zu kämpfen. Der Umgang mit den Geistern kann sehr brutal und auch manchmal tödlich sein, wenn diese nicht in den Griff bekommt. Doch Daleina ist äußerst willenstark und kämpft sich da durch. Das merkt man erst so richtig als sie dann einen Mentor zur Seite gestellt bekommt: Meister Ven. Doch dieser lässt Daleina nie spüren, die sie weniger Kraft oder Talent hat, sondern holt das Beste aus ihr heraus. Daleina verschreibt sich ganz der Aufgabe eines Tages Thronanwärterin zu sein und damit auch Königin werden zu können. Diese Aufgabe stellt sie über alles. Sie ist ehrgeizig und stur, aber hat auch ein großes Herz und möchte eigentlich keinen Schaden anrichten. Spannend sind in dieser Geschichte auch die politischen Geschehen rund um die amtierende Königin Fara. Die Autorin hat hier geschickt drei Erzählperspektiven aufgebaut, in denen wir auch mehr über Fara und Ven erfahren neben Daleina. Fara hat so ihre ganz eigenen Vorstellungen, wie man mit den Geistern zusammenarbeitet. Leider wird das Renthia irgendwann zum Verhängnis. Die Liebesgeschichte zwischen Ven und ihr findet nur am Rande statt, aber ist wichtig für den Einfluss, den Ven versucht auf sie zu nehmen. Ven habe ich mir immer ein bisschen wie Obi Wan Kenobi vorgestellt. Auch er ist sehr stolz und kann stur sein. Für Daleina ein Meister, von dem sie viel lernen kann. FAZIT: Sarah Beth Durst überzeugt hier mit einem grandiosen Worldbuilding, einer sehr starken und sympathischen Protagonistin und einer komplexen, ausgefeilten Handlung. Ein absolutes Fantasy-Highlight! Ich bin gespannt auf den nächsten Band! Ich vergebe 5 von 5 Sternen.

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Ein ziemlich unaussagekräftiges Cover, eine ziemlich nichtssagende Kurzbeschreibung und eine hammermäßig gute Geschichte. Hätte ich nicht auf die Schwärmereien anderer gehört und wäre nicht selbst schon einmal in den Genuss des Schreibstils von Sarah Beth Durst gekommen, ich hätte dieses Buch wahrscheinlich völlig übersehen. Die Blutkönigin ist der erste Band einer Trilogie und ist, soweit ich das bis hierher beurteilen kann, in sich abgeschlossen. Die Autorin schickt uns nach Renthia, in welchem Königinnen über verschiedene Teile des Landes herrschen. Wir steigen ein in Aratay und erleben Königin Fara, ihre Wunder und den Preis den sie dafür bezahlen muss. Es ist eine wundervolle, wie auch furchtbar grausame Welt in der die Menschen dort leben. Es ist eine fantastische, wie auch harte Welt. Denn die Menschen sind von der Königin und ihrer Macht über die Elementargeister abhängig, entsprechend mächtig muss die Königin natürlich sein. Und um diese Macht zu sichern, werden Mädchen, bei denen sich ebenfalls diese Macht zeigt ausgebildet um irgendwann einmal vielleicht Thronanwärterin zu werden. Doch auch hier schaffen es nur die stärksten. Es ist eine sehr komplexe Welt, eine sehr komplexe Geschichte und blutiger, als ich zunächst erwartet hätte. Wir erleben Die Blutkönigin aus verschiedenen Sichtweisen. Einmal natürlich die der Königin selbst, denn ihr Handeln hält das Königreich zusammen, dann das Handeln von Meister Ven. Er ist ein Ausbilder und Günstling der Königin und stößt mit seiner Meinung und seinen Methoden nicht immer auf Zuspruch. Und auch das Mädchen Daleina kommt hier zu Wort, denn ihr Schicksal und das ihrer Familie und ihres Dorfes ist es, welches zum Auslöser vieler verzwickter Handlungen wird. Es geht um Ausbildung, Geschick und Wissensdurst. Es geht um Können und um Macht und darum, dass letzteres nicht immer von Vorteil ist. Es geht um Diplomatie, um Gewissensfragen, um Liebe. Es geht um Opfer und Opferbereitschaft. Es geht um Angst, Trauer und um Grausamkeit. Es geht um so vieles, denn die Autorin schafft eine geniale Welt der Magie. Und es geht auch um Gleichgewicht, denn der Feind ist nicht nur schlecht. Die Elementarwesen sind grausam, keine Frage, aber ohne sie ist das Leben kein Leben mehr. Sie stehen für Wachstum und Veränderung und für Jahreszeiten. Ohne sie wäre das Leben der Menschen einfach nicht möglich. Ich bin sehr begeistert von der Geschichte der Autorin Sarah Beth Durst, denn ich habe so eine Komplexität nicht erwartet. Menschen, die in Baumstädten leben, eine Königin die gutes will und unmögliche Kompromisse macht und ein junges Mädchen, das mit der richtigen Einstellung dennoch nicht mit der Macht anderer Mithalten kann. Ich habe es einfach verschlungen und ich freue mich wahnsinnig auf den zweiten Band und eine weitere Geschichte aus Renthia.

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Das Cover passt ausgezeichnet zu der ausgeklügelten Fantasywelt. Die Farben und besonders das Element Holz, das dargestellt wird, heben die Hauptprotagonistin Daleina ins rechte Licht. "Man muss die Mittel nutzen, die man hat. Das Leben ist nicht wie der Übungsring. Die einzige Regel ist: Nichts Böses tun, keinen Schaden anrichten und retten, wen du retten kannst und wann immer du jemanden retten kannst.! (Meister Ven zu Daleina, Seite 227) Ich bin wirklich erstaunt über die ausgegorene Fantasy der Autorin; so eine gewaltige Fantasywelt liest sich selten. Das führte bei mir auch dazu, dass ich sie nicht richtig verstand. Die Welt konnte ich mir nicht so in den Einzelheiten, wie sie die Autorin geschildert hat, vorstellen. Das ist dann doch etwas zu verdreht für mein Gehirn. :-) Trotz dessen ist ihr eine tolle Geschichte gelungen, und sie hat eine in sich stimmige Welt erfunden. Daleina ist eine wirklich taffe junge Frau und was ich am meisten an ihr schätze, ist der unbeugsame Wille an ihr Ziel zu kommen! Sie gibt nie auf, auch wenn sie zwischendurch mal Zweifel plagen. Das macht ihre Figur aber auch sehr glaubwürdig. Sie steht kurz vor dem Ziel, wie viele andere Menschen in der Realität auch, ihre Beweggründe und Wünsche zu hinterfragen. Die Autorin hat mit ihr eine starke und glaubhafte Figur geschaffen, die einen durch das ganze Buch leitet. Auch der in Ungnade gefallene Meister Ven wird realistisch in seinen Gefühlen und Gedanken beschrieben. Hier hätten die Gefühle noch etwas ausgeschrieben werden können, aber sein Charakter und seine Lebensmission sagen mir sehr zu. Er glaubt immerzu an Daleina und auch an die Königin Fara, die er liebt und auf den rechten Weg weisen möchte. Er muss schwere Entscheidungen treffen, die seine Gefühle und Gedanken Tauziehen lassen. Die Königin Fara ist für mich auch gut ausgearbeitet mit all ihren Gefühlen und Gedanken. Man vermag nicht genau zu sagen, ob man sie mehr mag als nicht mag. Es schwangt immer wieder zwischen Wut und Verständnis. Ihre Geschichte hätte genau in diesem Moment beginnen sollen. Das Schicksal hatte entschieden, dass angesichts der Tragödie in ihrem Dorf ihre Macht erwachte, und der Zufall hatte den Meister genau in diesem Moment, in dem die Geister angriffen, in die nahen Bäume geführt; zu spät, um das Dorf zu retten, aber doch rechtzeitig, um Daleina kennenzulernen. (Seite 28) Fazit: Eine imposante Geschichte, die besonders für extreme Fantasyfans geeignet ist. Ebenso empfehlenswert ist sie für Leser, die mal etwas ganz anderes an Fantasy lesen möchten.

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Das Königreich Renthia wird nicht nur von Menschen, sondern auch von Elementargeistern bewohnt, die boshaft und listig sind. Nur bestimmte Frauen haben die Fähigkeit, die Elementare zu kontrollieren und in Schach zu halten. Diese Frauen werden zu möglichen Thronanwärterinnen ausgebildet und werden Königinnen oder sterben bei dem Versuch. Daleina ist eine dieser Frauen – seit ihr Dorf von Elementargeistern komplett zerstört wurde, möchte sie nur eines: möglichst viele Menschen beschützen können und Königin werden. Doch Daleina ist bei Weitem nicht die Mächtigste – im Gegenteil, ihre Kräfte sind nur rudimentär vorhanden. Ihr Weg als Thronanwärterin ist steinig und voller Hindernisse, doch als der Mann sie auszubilden beginnt, der von der amtierenden Königin verraten wurde, beginnt alles durcheinander zu geraten… Spannende Idee, besondere Umsetzung Liest man den Klappentext, glaubt man eigentlich schon alles zu wissen. Ein Mädchen, das Königin werden will, deren Kräfte jedoch nicht so ausgeprägt sind – garantiert werden im Laufe des Romans ungeahnte Fähigkeiten ausgelöst und Daleina wird doch noch zur mächtigsten Thronanwärterin. Kleiner Spoiler: Das wird nicht passieren. Und genau deswegen hat mir der Auftakt der Reihe um die Königinnen von Renthia auch so gut gefallen: Sarah Beth Durst beweist Mut, indem sie die Protagonistin nicht über ihre Fähigkeiten und Talente definiert, sondern über ihre Moralität und ihre Taten. Protagonistin Daleina ist nicht so stark und mächtig wie ihre Mitanwärterinnen, stattdessen wird sie für ihre rudimentär ausgebildeten Kräfte sogar belächelt. Durst übermittelt eine simple, aber wichtige Botschaft: oftmals ist nicht das, was auf dem ersten Blick als wichtig erscheint, das was tatsächlich zählt. Zugegeben: anfangs hatte ich so meine Startschwierigkeiten mit Die Blutkönigin. Die Idee hat mir von Anfang an gefallen, die Welt hat mich fasziniert, doch irgendetwas hat mir schlichtweg gefehlt. Die ersten hundert Seiten waren für mich dementsprechend schleppend, allerdings hat mich die Geschichte nach dieser Hürde gänzlich gepackt. Da Die Blutkönigin aus drei unterschiedlichen Perspektiven geschrieben ist, erhält der Leser einen vielfältigen Einblick auf verschiedenen Ebenen, was der Geschichte immer wieder eine neue Art von Spannung verleiht. Im Fokus des Geschehens steht jedoch hauptsächlich Daleina und ihr Weg als Thronanwärterin und auch hier sind die unterschiedlichen Stadien besonders schön inszeniert. Das Buch beginnt als eine Art Internatsgeschichte und entwickelt sich dann zu einem kleinen Reiseabenteuer, was mir persönlich sehr gefallen hat. Die Geschichte hat so eine spezielle Dynamik und Bewegung, was dafür sorgt, dass es immer wieder etwas neues zu entdecken gibt. Ein faszinierender Weltentwurf und ein vielseitiges Setting Eine weitere Besonderheit des Romans ist definitiv das Setting und der damit zusammenhängende Weltentwurf, den Durst skizziert. Das Königreich Renthia ist nämlich eine Art Waldkönigreich, das in den Baumkronen angesiedelt ist. Die Häuser und Schlösser befinden sich als oberhalb des Erdbodens, was definitiv mal etwas Neues ist. Hinzu kommen die Elementargeister, von denen es einige unterschiedliche Arten gibt und die vor allen Dingen jeweils spannend ausgearbeitet wurden – hier bin ich gespannt, wie Durst die Beziehung zwischen Geistern und Menschen in den kommenden Bänden entwickelt und ob da noch ein größeres Ganzes deutlich wird. In jedem Fall aber ist die Idee überraschend unverbraucht und originell und liest sich auch durchweg interessant und speziell. Neben dem Setting und dem Weltentwurf, punkten insbesondere auch die unterschiedlichen Figuren durch ihre Vielseitigkeit, was die Polyperspektive des Romans unterstreicht. Dabei ist nicht nur die Diversität der Figuren zu nennen, sondern vor allen Dingen die Tatsache, dass alle Charaktere auf ihre Art imperfekt sind und durch kleine Makel und Fehler dreidimensional und plastisch wirken. Auch die Tatsache, dass Protagonistin Daleina eine starke weibliche Heldin ist, die besonders an einem Miteinander und Zusammenarbeit interessiert ist, und sich nicht vom anderen Geschlecht von ihrem Weg abbringen lässt, hat mich gefesselt und gefreut. Sie geht ihren Weg und macht, was sie tun muss, ohne sich ablenken zu lassen, allerdings auch ohne dabei allzu hart zu wirken. Sie ist schlichtweg menschlich – eine Eigenschaft, die vielen starken Heldinnen in Büchern fehlt. Fantasyfans werden mit Die Blutkönigin sicherlich ihre Freude haben und finden in dem Auftakt der Königinnen von Renthia Reihe nicht nur ein faszinierendes Setting und eine originelle Idee, sondern auch eine starke weibliche Heldin und eine spannende Handlung. Der zweite Band Die Todeskönigin erscheint im November und handelt von einer anderen Protagonistin, da der erste Band in sich abgeschlossen ist.

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"Die Blutkönigin" ist der erste Band der "Die Königinnen von Renthia"- Reihe von Sarah Beth Durst. Schon allein der Klappentext weckte bei mir die Neugierde, mich in dieses Abenteuer zu stürzen und eine aufregende High Fantasy-Geschichte zu erleben. Bereits nach den ersten Seiten ist man vollkommen mittendrin und ist von dem ausgeklügelten Weltenentwurf mehr als begeistert. Hier hat sich die Autorin wirklich Gedanken gemacht und diese auch überaus vielversprechend umgesetzt. Alles ist sehr detailreich konzipiert und bietet alles, was das Herz jedes begeisterten Fantasy-Lesers höher schlagen lässt. Dafür sorgt auch die Spannung, welche eigentlich durchgängig konstant hoch angesiedelt ist. Dabei ist auch nichts, wie es scheint, sodass die zahlreichen Überraschungen noch für weitere Spannungsmomente sorgen und ein Tempo bereithalten, dass Spaß macht. Trotz der einen oder anderen kleineren Länge, vermochte es die Geschichte, mich vollends mitzureißen und in ihren Bann zu ziehen. Begeistert habe ich mitgefiebert und das Leseabenteuer rundum genossen. Atmosphärisch bietet der Roman eine dichte und vielschichtige Handlung, die vor dem geistigen Auge Gestalt annimmt. Alles wirkt überaus lebendig und lässt den Leser zu einem Teil eines aufregenden Abenteuers werden, von dem man immer mehr zu lesen bekommen möchte. Der Schluss hält dann noch einmal einen ordentlichen Überraschungseffekt mitsamt eines fulminanten Showdowns bereit. Dieser schließt den ersten Band gelungen ab und macht sehr, sehr neugierig auf die Fortsetzung, welche ich ganz gewiss lesen werde. Fazit: Spektakulärer Auftakt eines aufregenden High-Fantasy-Abenteuers, das zum Mitfiebern einlädt und großen Lesespaß bereithält.

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Es gibt manche Bücher, in die verliebt man sich sofort. Und gibt es andere, die schleichen sich ganz heimlich, Seite für Seite, in dein Herz. Die Blutkönigin gehört auf jeden Fall in die zweite Kategorie. Ich wusste gar nicht wie sehr ich dieses Buch liebe, bis ich es geschlossen habe. Die Blutkönigin ist die Geschichte von Königinnen, die Angst habe zu sterben und von Königinnen aus Blut gemacht. Es ist die Geschichte von Geistern, die nur zwei Dinge wollen: zu zerstören und zu erschaffen. Und es ist die Geschichte eines fleißigen Mädchens, das entschlossen ist, zu beschützen. Es ist eine Geschichte über unwahrscheinliche Verbündete und über herbe Verluste. Die von Sarah Beth Durst geschaffene Welt ist faszinierend. Die Geister sind so spannend und ich habe es geliebt, über sie zu lesen. Direkt zu Beginn wird die Atmosphäre von einem gruseligen Kinderreim geprägt. "Vertrau nicht dem Feuer, denn es wird dich verbrennen. Vertrau nicht dem Eis, denn es wird dich erfrieren. Vertrau nicht dem Wasser, denn es wird dich ertränken. Vertrau nicht der Luft, denn sie wird dich ersticken. Vertrau nicht der Erde, denn sie wird dich begraben. Vertrau nicht den Bäumen, denn sie werden dich zerfetzen, zerreißen, zerfleischen bis du tot bist." Die Geister, die Teil der Welt sind und alle mit ihnen verbunden Konsequenzen und Probleme, als auch die Wichtigkeit der Königin, Ich habe alles geliebt. Die Menschen leben in Dörfern und Städten in den Bäumen. Sarah Beth Durst zeichnet ein so lebhaftes Bild, dass ich gleich in diese Welt fallen wollte. Daleina, unsere Hauptfigur, offenbart ihre Fähigkeit mit Geistern zu kommunizieren (etwas, das nur Frauen können) als sie mit zehn Jahren ihre Familie davor bewahrt, von den Geistern getötet zu werden. Sie zerstören ihr Dorf und Daleina wird zunächst von der Dorfhexe unterrichtet. Später besucht sie die Akademie, um dort zu lernen, die Geister zu kontrollieren und so Thronanwärterin zu werden. Daleina ist besonders, weil sie es nicht ist. Ich meine damit: Sie ist nicht die Beste, weit davon entfernt. Alle anderen Mädchen in der Akademie haben mehr Talent, mehr Macht als sie. Aber Daleina ist unglaublich fleißig und entschlossen. Und vor allem ist sie klug. Das war es, was ich an ihr so sehr mochte. Eine weitere Sache, die ich wirklich gut fand, sind die gesunden Beziehungen, die sie mit den anderen Mädchen an der Akademie geknüpft hat. Mari, Revi, Linna und Co. Daleina ist ein Teamspieler. Und obwohl sie einige Momente hat, in denen sie eifersüchtig ist, überwindet sie diese schnell. (Wie die anderen Mädchen auch.) Sie ist glücklich zu lernen und anderen zu helfen. Die Mädchen haben eine großartige Freundschaft. Auch wenn wir sie nicht so oft sehen, kann man es in den wenigen Szenen doch spüren. Meine Lieblingsnebenfigur ist wahrscheinlich Merecot. Ich habe ihre seltsame Freundschaft mit Daleina geliebt. Merecot ist nicht wirklich nett, aber irgendwie sie ist es auch doch? Sie ist sehr selbstsicher und überzeugt von ihrer Macht und ihrem Talent, sehr geradeheraus und direkt. Ich fand es toll, dass sie nicht die arrogante Antagonistin war, sondern eher eine ungewöhnliche Freundin. Ich möchte nicht zu viel sagen, aber ich muss auch noch über Ven und Fara sprechen. Fara ist meiner Meinung nach eine sehr faszinierende Figur. Ihre Szenen sind großartig. Ich musste mit ihr mitfühlen, habe sie verachtet und dann wieder verstanden - eine wahre Achterbahn der Gefühle und es war grandios. Und Ven, oh Ven. Er ist jemand, der sehr viel von Ehre hält und sein Handeln danach ausrichtet. Normalerweise ist das etwas, mit dem ich ein Problem habe. Das ist eine Eigenschaft, die sich schnell in Dummheit verwandeln kann (Etwas nicht tun, weil es nicht ehrenhaft wäre und damit viele Leute unnötig in Gefahr bringen?). Zum Glück war das hier nicht der Fall. Ich mochte diese Charaktereigenschaft von Ven wirklich sehr, wie er versuchte zu retten und beschützen und alles richtig zu machen, wie er Chancen gab, wenn er es vielleicht nicht sollte. Dieses Buch unterscheidet sich insofern von anderen, als dass es eine gewisse Distanz hält. Es gibt Zeitsprünge und es ist ein bisschen so, als ob man alles aus weiter Ferne beobachtet, eine Art Rückblick. Aber es funktioniert! Komischerweise erzeugte es eine Art Intensität, die ich nicht erwartet hatte. Ich denke immer noch über dieses Buch und die Figuren nach. Bestimmte Szenen haben mich wirklich mit ihrer Ruhe und Einfachheit berührt. Sind sie intensiv und emotional, weil sie es nicht wirklich versuchen zu erzwingen? Wenn ihr nach einem Buch mit viel Drama zwischen den Charakteren oder viel Romantik sucht, ist dies wahrscheinlich nicht das Richtige. Es gibt Romantik, aber es ist nicht wirklich der Fokus. Abschließend kann ich nur empfehlen, dieses Buch zu lesen. Es ist unglaublich und wahrscheinlich eines meiner Favoriten in diesem Jahr!

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