Leserstimmen zu
Breifrei! Das Veggie-Kochbuch

Loretta Stern, Anja Constance Gaca, Björn Moschinski

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Nach "Einmal breifrei, bitte" und "Das breifrei! Kochbuch" ist dies nun das dritte Buch, an dem die Mutter, Schauspielerin und Fernsehmoderatorin Loretta Stern maßgeblich beteiligt ist. Das vorliegende Buch entstand zusammen mit der Hebamme und Still-Beraterin Anja C. Gaca sowie dem bekannten veganen Koch Björn Moschinski, dessen erstes Kochbuch wir hier vorstellen und ein weiteres hier. Da wir nur positive Erfahrungen mit dem breifrei-Prinzip (man spart zum Beispiel einen Haufen Geld für "Baby-Gläschen") haben, waren wir sehr neugierig auf diese vegane Ergänzung. Vorweg können wir behaupten, dass unsere Neugier belohnt wurde. Schon im Vorwort, das auf jeden Fall aufmerksam gelesen werden sollte, weisen die Autorinnen auf wichtige "Basics" hin. So sollten sich sowohl Neu-Veganer als auch Breifrei-Neulinge unbedingt die folgenden 35 Seiten zu Gemüte führen. Sie enthalten nämlich außer einer Erläuterung zu "breifrei" wesentliche Fakten, Informationen, Lektüretipps, Links, eine kleine Warenkunde sowie nützliche Ratschläge. Dann folgt der mit 80 Vorschlägen wirklich umfangreiche Rezeptteil, der außer für das Frühstück und für Hauptgerichte auch Anleitungen zur meistens einfachen Herstellung von durchweg lecker anmutenden Snacks, Suppen, Saucen, Süßem und diversen Schmankerln enthält. Ergänzt werden die Rezepte durch gelegentliche Tipps auf der jeweiligen Seite. Besonders lobenswert sei erwähnt, dass bei jeder Angabe der Zutaten explizit auf den vorsichtigen Umgang mit Salz und (scharfen) Gewürzen hingewiesen wird. Dass etliche Rezepte unbebildert sind, stört in diesem Fall nicht, denn so wird ein eventueller "optischer Nachkochdruck" (die fertige Speise muss so wie auf dem Profi-Foto aussehen) vermieden. Hauptsache, es schmeckt - allen, denn natürlich ist es ein Kochbuch für ganze Familie. Trotz allen Lobes üben wir auch ein wenig Kritik: Bei Mayonnaise und Ketchup wird die Haltbarkeit erwähnt, bei den diversen Aufstrichen vermissen wir das. Ergänzen möchten wir, dass sich die Hauptgerichte auch prima dazu eignen, in geeigneten Behältern in die omnivore oder vegetarische Kita mitgegeben zu werden. Außerdem möchten wir alle ermuntern, gemeinsam einen Wochenspeiseplan aufzustellen, der Fragen wie "Was koche ich nur heute?" oder "Was soll es heute zu essen geben?" überflüssig macht, den Einkaufsstress mindert und außerdem Geld spart. Das Buch eignet sich auch prima als Geschenk für junge Eltern, die sonst schon alles Wichtige während der Wartezeit auf das Kind selbst angeschafft haben.

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Nach dem ich zu hause mit drei kleinen Kindern lebe ist es zum einen wichtig gesunde Mahlzeiten auf den Tisch zu bringen, zum anderen aber auch die Kinder dazu zu bringen es zu essen. Der Kleinste mit jetzt bald einem Jahr isst alles was Mama ihm gibt und freut sich immer über verschiedene neue Geschmacksrichtungen und Lebensmittel, bei den Großen ist es viel schwieriger. Jedoch erhoffte ich mir hier ein paar Rezepte, die ich bei uns zum Einsatz bringen kann, wenn die Breizeit endet (wir haben erst 4,5 Zähne). Da es sich um ein Veggie-Kochbuch handelt, und nicht nur vegetarisch, sondern zum Großteil vegan, gibt es einen sehr umfangreichen Theorieteil mit Fachleuten, die ihre Meinung zu dem Thema kundtun und Tipps geben worauf bei einer rein pflanzlichen Ernährung zu achten ist, womit man sublementieren muss etc. Die besten Gemüsesorten werden vorgestellt und auch Tipps dazu gegeben, wann das Baby für die Beikost bereit. Danach kommen wir dann zum eigentlichen Rezeptteil, der in die nachfolgenden Gruppen aufgeteilt ist: Frühstücksideen & Smoothies, Aufstriche, Dips & Co, Snacks & Fingerfood, Suppen, Hauptgerichte, Saucen & Pesto und Sweets. Zu den Rezepten muss ich sagen, dass ich finde, dass es sich nicht sehr von einem Vegan-Kochbuch für Erwachsene unterschiedet, genau so (nur mit einem anderen Cover) könnte es bei meiner Schwägerin in der Küche stehen. Viele Dinge mache ich schon ähnlich und einige Sachen gibt es bei uns schon länger, z.B. Linsenleberwurst, oder Pfannekuchen etc. mit Dinkelmehl, Haferflocken stehen auch immer hoch im Kurs - und Obst sowieso. Kein Kochbuch für jeden Tag (zumindest bei uns) aber definitv ein Buch, dass gute Anregungen bietet und einen sehr guten Theorieteil zur Ernährung beinhaltet!

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