Leserstimmen zu
Und wenn die Welt verbrennt

Ulla Scheler

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€ 14,99 [D] inkl. MwSt. | € 15,50 [A] | CHF 21,90* (* empf. VK-Preis)

Bewegend

Von: Pauline aus Düren

04.01.2019

Ich habe schon viele tolle Bücher gelesen, doch dieses Buch ist eine einzigartige, bewegende & berührende Story für sich. Ich glaube Welt trifft es eher. Felix & Alisa sind ein tolles Team & es hat mich bewegt welch schreckliche Vergangenheit auf Alisa's Schultern lastet & wie sie damit umgeht. In diesem Buch sind so viele Emotionen & Blickwinkel drin, ich weiss nicht was ich noch sagen soll. Das ist zwar mein erstes Buch, dass ich von dieser Autorin lese, aber es wird nicht mein letztes sein. Ich liebe die Welten die Sie erschaffen.

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Der Funke ist übergesprungen

Von: My.book.moments

28.03.2018

StartseiteRezensionenÜber michImpressum Und wenn die Welt verbrennt - Ulla Scheler März 28, 2018 Werbung! (Das Buch habe ich freundlicherweise vom Bloggerportal als Rezensionexemplar bekommen, dennoch handelt es sich hierbei um meine eigene, freie Meinung) [Pin on Pinterest] Titel: Und wenn die Welt verbrennt Autor: Ulla Scheler Verlag: Heyne fliegt Seiten: 432 Preis: 14,99€ (broschiert), 11,99€ (Ebook) Klappentext: Wenn aus Funken Flammen werden Er ist ein Junge mit bunten Kreiden, der Menschen in Bildern auf dem Asphalt einfängt. Sie ist ein Mädchen mit einem dunklen Geheimnis, das niemanden an sich heranlässt. Felix und Alisa. Beide leben in ihrer eigenen Welt, bis sie sich durch Zufall begegnen. Und plötzlich ist es ausgerechnet Alisa, die Felix versteht wie niemand sonst. Zusammen sind sie stark, fast unschlagbar. Bis ein Haus brennt und Alisa von den Schatten der Vergangenheit eingeholt wird ... Meine Meinung: Ehrlich gesagt konnte ich nach dem Klappentext gar nicht so genau sagen, ob mich dieses Buch anspricht oder nicht, aber ich war neugierig und habe es deswegen gelesen. Ich bin echt froh, dass ich dieses Buch gelesen habe, denn es war echt toll! Hier auch schonmal vielen Dank an das Bloggerportal für das Rezensionexemplar. In diesem Buch begleiten wir Alisa und Felix. Beide studieren in München und müssen lernen sich selbst zu akzeptieren und auch auf eigenen Beinen zu stehen. Beide haben ihre ganz eigene Vergangenheit, mit denen sie abschließen müssen, aber dennoch finden sie zueinander und können sich gegenseitig helfen. Ich mochte die Handlung sehr sehr gerne. Das Buch wurde abwechselnd aus Alisa und Felix Sicht geschrieben was mir sehr gut gefallen hat. Während man Felix im Verlauf der Buches immer besser kennengelernt hat, hat man bei Alisa das Gefühl man würde sie kennen, aber gleichzeitig auch nicht. Das war ein echt schönes Leseerlebnis und so habe ich das auch zum ersten Mal in einen Buch gehabt. Das Buch ist insgesamt sehr ruhig und es wird sehr starken Wert darauf gelegt Felix näher kennenzulernen. Am Anfang sah ich es recht skeptisch, dass Alisa und Felix sehr schnell zueinanderkamen, aber am Ende war es definitiv die richtige Entscheidung, denn so hat man keine Liebesgeschichte über das Zusammenkommen, sondern eine Liebesgeschichte in der die Beziehung zwischen Alisa und Felix. Man erlebt mit den beide Höhen und Tiefen in einer Beziehung und das Buch zeigt auch deutlich, wie sehr Krisen zwei Menschen zusammenschweifen können und das fand ich echt schön. Jedoch bin ich mit dem Ende absolut unzufrieden und hätte mir ein anderes Ende gewünscht. Felix und Alisa waren mir beide sympathisch. ich mochte die geheimnisvolle Art von Alisa, aber gleichzeitig wusste ich so viel über sie. Manchmal kam sie mir so vertraut vor, als würde ich sie ein Leben lang kennen, aber im nächsten Kapitel war sie mir vollkommen fremd. An Alisa habe ich immer wieder neues entdeckt, was ich echt toll fand. Felix wirkte an vielen Stellen oft wie ein kleines Kind, was noch lernen muss erwachsen zu werden, aber ich finde, dass er echt eine Entwicklung durchmacht und wurde im Verlauf der Geschichte erwachsen. Ich denke vieles was an Felix nagt, nagt auch an uns und Felix kann uns Wege zeigen mit unseren Zweifeln umzugehen. Manche sind vielleicht nicht gerade die besten, aber auch das mochte ich. Felix hat immer wieder ein zwei fehlerhafte Entscheidungen getroffen, aber gerade das machte ihn so authentisch und ich hätte es nicht anders gewollt. "Das bist nicht du. Alles, was du eben aufgezählt hast - der Job, die Stadt, das Studium -, macht dich vielleicht zu jemanden, aber es hat nichts damit zu tun, wer du gerade bist." (Alisa S. 150) Zum Schreibstil kann ich nur sagen, dass er fantastisch ist. Er ist an vielen Stellen schon fast poetisch, aber trotzdem leicht und locker. Auch gibt es immer wieder so tiefgründige Zitate wie oben, die einen irgendwie zum nachdenken anregen. Ich habe diesen Schreibstil geliebt und macht meiner Meinung nach das Buch zu etwas einzigartigen, denn so einen guten und schönen Schreibstil erlebe ich selten. Fazit: Diese Buch fand ich wunderbar. Es wird die Geschichte von Felix und Alisa erzählt mit all ihren Fassaden und wir begleiten die beiden in einem Stück in ihrem Leben. Es ist ein Jugendbuch, bei dem man viele über das Erwachsenwerden lernen kann, wenn man sich die Zeit für das Buch nimmt und sich auch wirklich darauf einlässt Zudem unterhält sich die Geschichte. Leider fand ich das Ende "blöd" und auch Felix war mir an manchen Stellen zu unreif. Ich vergebe dem Buch 4 von 5 Sternen! Auch nochmal ein Danke an das Bloggerportal für das Rezensionexemplar ★★★★

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Als ich den Klappentext gelesen habe dachte ich, dass das Buch mir gefallen könnte, auch wenn ich nicht genau wusste, worum es gehen soll und ob es wirklich etwas für mich ist. Das Buch ist in zwei Teile aufgeteilt und die möchte ich auch separat besprechen. Den ersten Teil habe ich geliebt. Es war wunderschön geschrieben, Felix und Alisa waren mir unheimlich sympathisch. Die beiden hatten eine so besondere Art und Weise gemeinsam zu interagieren, die mich einfach sehr berührt hat und mein kleines Herz wurde absolut erwärmt. Es ist ergreifend und emotional und die Autorin schafft es das alles rüber zu bringen, obwohl wenig passiert. Es passiert sehr viel Zwischenmenschliches zwischen den beiden und man bekommt einen Einblick in ihre Sicht, da das Buch aus Felix und Alisas Sicht geschrieben ist und man lernt die beiden einfach gut kennen und wie sie miteinander umgehen ist so lieb, nett, vorsichtig und ach es war einfach süß, ohne kitschig zu sein. Den zweiten Teil mochte ich auch, das sollte von Anfang an gesagt sein, aber etwas weniger und auf eine andere Art und Weise. In diesem Teil wurde es handlungstechnisch spannender und man hat versucht hinter bestimmte Verhaltensmuster zu schauen und zu verstehen, warum die Person so reagiert. Was mich ein wenig gestört hat an dem Teil war, dass ich zum einen die Person, welche neu hinzukommt einfach nicht so gerne mochte. Ich fand sie nicht unsympathisch, aber habe auch keine Bindung zu ihr aufgebaut. Felix und Alisa haben mich im zweiten Teil etwas mehr genervt, besonders wenn Felix, meiner Meinung nach, aus irrationalen Gründen eifersüchtig geworden ist. Das Ende war nicht nur erschütternd, sondern hat mich so sehr zum Weinen gebracht, dass ich manchmal Pause machen musste. Wer sind nun aber Felix und Alisa? Die beiden Protagonisten dieses Buches. Ich glaube, aber dass das Anhand des Klappentextes schon verständlich rüber gebracht worden ist. Die beiden mochte ich sehr gerne und es ist gut für die Geschichte und für die beiden Charaktere, dass die Kapitel immer abwechselnd aus einer anderen Sicht erzählt werden und die Angst, dass sich Dinge dann unnötigerweise wiederholt werden können ist in dem Buch unbegründet. Felix nervt mich im zweiten Teil zwar schon an einigen Stellen auch extrem, aber allgemein ist er ein sehr feinfühliger und liebenswerter Mensch. Er sieht etwas in Menschen, was viele übersehen würden. Aufgrund seines sehr erfolgreichen großen Bruders hat er Unsicherheiten, aber die kann man nachvollziehen. Dazu ist er unheimlich kreativ und kann sich mit einer Intensität auf Menschen einstellen, die wirklich schön ist. Außerdem mag ich es wirklich sehr, dass er ruhig ist und nicht immer total laut sein muss. Alisa ist auch ein wundervoller Mensch. Sie muss einige Pakete tragen, aber meiner Meinung nach geht sie damit so großartig um und meistert das total. Sie ist sehr stark und darf trotzdem „schwach“ sein, weil einen Laster eben auch manchmal zu schwer werden können. Sie ist eher der zurückhaltende und beobachtende Typ. Sie ist einfach sehr nett und freundlich und besonders um Felix herum mag ich sie sehr gerne. Ein sehr emotionales Buch, welches von den beiden Hauptfiguren getragen wird und einem ein schönes Gefühl gibt, auch wenn das Thema sehr kalt sein kann.

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Inhalt: Felix malt mit bunten Kreiden Porträts auf die Straßen von München. Eines Tages im April begegnet er dadurch der jungen Medizinstudentin Alisa und beide sind von Anfang an fasziniert von einander. Sie verbringen immer mehr Zeit miteinander und dabei merkt Felix, dass es etwas gibt, das Alisa unglaublich Angst einjagt. Als dann ihr Bruder Adrian in München auftaucht, eskaliert die Situation und Felix sieht sich plötzlich mit Alisas Vergangenheit konfrontiert und sie droht ihm zu entgleiten. Meine Meinung: Dieses Buch hat mich gepackt, es hat mich sehr nachhaltig beeindruckt und es fällt mir schwer, das in Worte zu fassen. Aber ich werde mein bestes versuchen, euch nahezubringen, warum mir dieser Roman so unglaublich gut gefallen hat. Wir erleben die Geschichte von Felix und Alisa aus beiden Perspektiven. Abwechselnd erzählen uns Alisa und Felix in der Ich-Perspektive, wie sie zueinander gefunden haben und wie sich ihre gemeinsame Geschichte weiterentwickelt. Das besondere an Alisas Anteilen ist, dass sie ihre Erzählungen an jemanden richtet, den sie liebevoll "Kleiner Käfer" nennt. Dadurch bekommt ihre Geschichte für mich noch mal eine besondere Tiefe, denn es wird schnell klar, dass sie für diese Person eine tiefe Liebe empfindet und ihr diese Person sehr am Herzen liegt. Es waren auch ihre Gedanken und Gefühlte, die mich manchmal dazu gebracht haben, dass ich mit dem Buch pausieren musste. Ulla Scheler gelingt es durch ihren intensiven Schreibstil und wohlgewählten Worte Alinas Ängste unglaublich präsent erscheinen zu lassen. Jeder von uns hat schon einmal Angst verspürt. Die meisten Menschen erleben eine angstauslösende Situation und wenn dieser Moment vorbei ist, können sie diesen recht gut vergessen oder verarbeiten. Doch wie es ist, wenn die Angst das ganze Handeln und Denken eines Menschen beeinflusst und das über einen langen Zeitraum hinweg, das lässt uns die Autorin durch Alisa erleben. "Es tut so weh: ich habe mich so angestrengt, bin wieder und wieder gegen die Angst angerannt, und wofür? Um wieder alleine zu sein. Weil niemand meine Angst ertragen kann und sie wahrscheinlich nie verschwinden wird." (S.108) Und doch hatte ich nie den Eindruck, dass Alisa schwach wäre. Ich habe sie als eine starke und mutige junge Frau erlebt. Als eine Frau, die ihren Bruder über alles liebt und ihn um jeden Preis beschützen möchte. Diese besondere Geschwisterbeziehung hat mich sehr berührt, denn sie zeigt, wie wichtig Geschwister für einen Menschen sein können. Neben Alisa haben wir aber auch noch Felix als Protagonisten. Felix, der unheimlich gerne kocht und für den das Malen mit Kreide seine größte Leidenschaft ist. Er fühlt sich mit seiner Kunst von Alisa verstanden wie von niemand anderem. Er selbst ist voller Zweifel über seine Fähigkeiten, sein Talent. Doch Alisa und auch die Menschen, die er porträtiert, zeigen ihm, dass seine Zweifel unbegründet sind, und im Laufe der Geschichte eröffnet ihm sich eine Möglichkeit, von der er bisher nicht zu träumen gewagt hat.  Meiner Meinung nach gelang es Ulla Scheler, nicht nur Alisa sondern auch Felix absolut authentisch darzustellen. Wir erleben mit Felix seine Ohnmacht gegenüber Alisas Angst, sein Bedürfnis ihr den Raum zu geben, den sie braucht, und gleichzeitig seinen Wunsch ihr zu helfen und ihre Angst zu verstehen. Dabei handelt er nicht immer optimal, er macht Fehler, bei denen ich ihn am liebsten geschüttelt hätte, aber er handelt dabei immer aus Liebe zu Alisa, aus Sorge um sie. Und was für mich das wichtiste ist: er versucht seine Fehler wieder gut zu machen. Ich mochte Felix mit seiner liebe- und humorvollen Art und Weise unheimlich gerne und seine Beziehung zu Alisa wirkt durch Höhen und Tiefen überhaupt nicht konstruiert sondern sehr realistisch und glaubwürdig.  In beiden Perspektiven erleben wir nicht nur die aktuellen Geschehnisse, sondern auch immer wieder Rückblicke in die jeweiligen Vergangenheiten. Zum einen bekommen beide Protagonisten dadurch eine größere Tiefe und zum anderen konnte ich als Leserin ein besseres Verständis für bestimmte Verhaltensweisen entwickeln. Was mir ebenfalls besonders gut gefallen hat, war, dass Alinas Konfrontation mit ihren Ängsten zwar den Höhepunkt des Spannungsbogens darstellt, aber die Geschichte danach nicht einfach "ausplätschert", sondern eine für mich unerwartete Wendung nahm. Mir bleibt wirklich nichts anderes übrig, als vor Ulla Scheler für diesen unglaublich gefühlvollen, intensiven Roman den Hut zu ziehen und vergebe volle 5 Sterne. Ich bin wirklich gespannt, was die Autorin noch für uns bereit hält!

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Alisa trifft Felix. Felix trifft Alisa. Das Mädchen mit dem dunklen Geheimnis, der Junge mit den Kreidezeichnungen, der Beginn einer Liebe. Doch Alisas Vergangenheit lässt sie nicht los und Felix beginnt zu zweifeln. Denn wo Feuer ist, kann man leicht verbrennen ... Ulla Schelers zweites Werk nach ihrem großen Erfolg "Es ist gefährlich, bei Sturm zu schwimmen" ist eine wunderschöne Liebesgeschichte und vor allem eins: menschlich. Die Hauptcharaktere sind allesamt sehr detailliert ausgearbeitet. Felix beispielsweise ist keinesfalls einfach nur ein "Retter" oder "Held", wie es so häufig in Liebesgeschichten der Fall ist, sondern hat mit seinen eigenen Zweifeln und Ängsten zu kämpfen. Alisa hingegen ist nicht von "Rettung" abhängig, sondern selbstbestimmt und stark, auch in schwachen Momenten. Sie beide stärken und schützen sich gegenseitig und haben beide verborgene Ängste und Sehnsüchte. Ulla Scheler versteht es sehr gut, ihre Protagonisten abwechselnd zur Sprache kommen und sich entfalten zu lassen. Dazu kommen weitere Personen, die uns sehr ans Herz gewachsen sind – aber hier wollen wir nicht zu viel verraten, das müsst ihr schon selbst herausfinden. Die Probleme und die Geschichte um Alisas Vergangenheit werden sehr einfühlsam erzählt. All das passiert auf eine entspannt unaufgeregte Weise, ohne ins Kitschige oder Langweilige abzurutschen. Mit einer warmen Sprache und einem Gefühl für die kleinen Feinheiten schreibt Ulla Scheler sich uns hier direkt ins Herz. Unser Fazit: Ein wirklich toller Stil, eine wirklich schöne Geschichte und nebenbei bemerkt auch ein wirklich schönes Cover. Wir würden gerne mehr über das Buch schreiben, aber außer "Es ist so schön! Lest es!" fällt uns einfach nichts mehr ein, das nicht zu viel verraten würde. Fünf Sterne und eine klare Leseempfehlung für Fans von Lovestories, Jennifer Niven und John Green. Ps. Nachdem uns dieses Buch so gut gefallen hat, haben wir auch "Es ist gefährlich, bei Sturm zu schwimmen" gelesen. Das hat uns aber tatsächlich nicht so gefangen genommen wie "Und wenn die Welt verbrennt". Falls euch also Ulla Schelers Debüt auch nicht hunderprozentig überzeugt hat, habt keine Scheu, ihrem zweiten Buch eine Chance zu geben.

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Das Buch wirkt auf den allerersten Blick vielleicht zunächst etwas unscheinbar, doch spätestens nach Lesen des Klappentextes hatte es meine volle Aufmerksamkeit. Ich wollte die beiden Charaktere Felix und Alisa undbedingt kennenlernen. Das Buch besteht aus sehr vielen einzelnen Kapiteln, die abwechselnd aus der Perspektive von Felix und der Perspektive von Alisa erzählt werden. Ich mag Perspektivwechsel in Geschichten immer relativ gerne und auch hier fand ich dieses Stilmittel sehr passend. Man konnte die beiden Charaktere einfach viel besser verstehen und sich besser in sie hineinversetzen. Mir persönlich hat Felix als Person wirklich ausgesprochen gut gefallen. Er war mir auf Anhieb sympathisch. Seine freundliche und fürsorgliche Art passten gut zu seinem künstlerischen Talent. Einzig seine ständigen Selbstzweifel waren auf die Dauer etwas nervig, da er sonst eigentlich eher ein selbstbewusster Typ ist. Schwieriger hatte ich es da auf jeden Fall mit Alisa. Sie war ein sehr verschlossener Charakter, und hat sich nicht nur Felix, sondern auch mir als Leser zunächst kaum geöffnet. Lange blieb sie mir als Figur wie hinter einer dicken Tür verschlossen. Vielleicht konnte ich deshalb auch nicht allzu viele Sympathien für sie aufbringen. Die Geschichte und ihr Verlauf haben mir gut gefallen. Wir begleiten Felix und Alisa auf ihrem Weg durchs Leben, bei dem sie immer wieder mit der unangenehmen Vergangenheit konfrontiert werden, mit ihren eigenen ganz persönlichen Dämonen zu kämpfen haben und langsam den Weg zueinander finden. Besonders gut hat mir in diesem Zusammenhang der Schreibstil der Autorin gefallen. So sanft und fließend und mit genau der richtigen Portion an Details, dass sich die Bilder in meinem Kopf wie von selbst geformt haben. Auch die Gefühle der beiden Hauptcharaktere wurden so sehr präsent und greifbar für mich. Was mir nicht ganz so gut gefallen hat, waren die Längen, die es zwischenzeitlich in der Geschichte gab und der Schluss. Für mich war der Schluss sehr passend zur Geschichte, aber ich persönlich hatte ihn so kommen sehen. Mein Fazit: Eine wirklich schöne Geschichte über das Leben, mit Höhen und Tiefen, Erfolgen und Rückschlägen. Ich vergebe 4 von 5 möglichen Büchern!

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Mein allererstes Buch von Ulla Scheler. Obwohl ich durchaus weiß, dass ihr Debüt "Es ist gefährlich bei Sturm zu schwimmen" sehr erfolgreich war. Sowohl Cover als auch Klappentext hatten mein Interesse schnell geweckt, als ich das Buch im Bloggerportal von Randomhouse entdeckte. Scheeler gelingt es, ihrer Schreibweise viel Poetisches zu verleihen. So hatte sie mich mit ihrem Stil zu schreiben schnell auf ihrer Seite. Ich mochte die authentischen und klaren Formulierungen und die gut ausgearbeiteten Figuren. Die Geschichte berührt, weil sie viel Platz für Emotionen bietet. Der Charakter der Alisa hat mich an manchen Stellen etwas genervt zurück gelassen, dennoch ist sie eine Sympathieträgerin und ihre Gedanken sind sehr bedeutend für die Geschichte. Erzählt wird abwechselnd aus der Sicht von Alisa und Felix. Das erleichtert das Lesen und lässt das Buch nicht langweilig werden. Während mich der erste Teil noch oft für sich einnehmen konnte, ließ die Geschichte leider nach. Ich kann schwer beschreiben, woran es genau lag. Sicherlich ist aber einer der Gründe der rasante Anstieg an Wirrungen. Die Handlungen der Protagonisten wirken übereilt und nicht immer nachvollziehbar. Das hat mir das Ende etwas vermiest. Allerdings haben mich auch ab Mitte des Buches viele Textpassagen begeistern können. Insgesamt ein gute Buch mit ansprechenden Charakteren und einem sehr, sehr ansprechenden Schreibstil.

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Kurzbeschreibung Wenn aus Funken Flammen werden Er ist ein Junge mit bunten Kreiden, der Menschen in Bildern auf dem Asphalt einfängt. Sie ist ein Mädchen mit einem dunklen Geheimnis, das niemanden an sich heranlässt. Felix und Alisa. Beide leben in ihrer eigenen Welt, bis sie sich durch Zufall begegnen. Und plötzlich ist es ausgerechnet Alisa, die Felix versteht wie niemand sonst. Zusammen sind sie stark, fast unschlagbar. Bis ein Haus brennt und Alisa von den Schatten der Vergangenheit eingeholt wird … (Quelle: Heyne) Meine Meinung Der Roman „Und wenn die Welt verbrennt“ stammt von der Autorin Ulla Scheler. Es ist mein zweiter Roman der Autorin und nachdem sie mich mit dem anderen schon für sich gewonnen hatte war ich hier richtig gespannt was mich erwarten würde. Das Cover gefiel mir sehr gut und der Klappentext hat mit neugierig gemacht. Die handelnden Charaktere empfand ich als gut gezeichnet. Ich konnte sie mir gut vorstellen und ihre Handlungen waren für mich verständlich. Alisa ist die weibliche Protagonistin dieser Geschichte. Als Leser muss man sich hier so sein ganz eigenes Bild von ihr machen. Man erfährt immer häppchenweise etwas über sie, erst nach und nach fügt sich alles zu einem vollständigen Bild zusammen. Ich mochte sie sehr gerne, sie ist interessant und facettenreich. Felix ist Straßenkünstler. Auch ihn mochte ich total gerne, er ist sehr aufgeschlossen und geht auch mal auf Menschen zu. Er und Alisa ergänzen sich sehr gut, ergeben zusammen ein gutes Duo. Der Schreibstil der Autorin ist wirklich gut zu lesen. Ulla Scheler schreibt flüssig und locker, ich bin sehr gut durch die Zeilen hier gekommen und konnte ohne Probleme folgen. Geschildert wird das Geschehen hier abwechselnd aus den Sichtweisen von Alisa und Felix. Für beide hat die Autorin die Ich-Perspektive verwendet, was ich als sehr passend empfand. So erfährt man auch die Gedanken und Gefühle der beiden, ist immer an ihnen dran. Die Handlung beginnt hier ohne Umschweife. Man ist sofort drin und es wird auch auf Anhieb sehr interessant. Man merkt hier als Leser das da wesentlich mehr dahinter steckt, was Spannung erzeugte. Was es allerdings genau ist, das erfährt man erst später. Man bekommt aber als Leser eine gewisse Vorahnung. Immer wieder hat Ulla Scheler Wendungen und Überraschungen ins Geschehen eingebaut, somit wird es auch nicht langweilig. Im Geschehen eingebaut ist auch eine Liebesgeschichte. Diese geht aber leider ein wenig schnell vonstatten. Hier hätte man mehr rausholen können. Das Ende lässt mich etwas zwiegespalten zurück. Einerseits, es werden die offenen Fragen soweit gut beantwortet. Dennoch so richtig klar ist nicht was die Autorin mit diesem Schluss wirklich sagen möchte. Hier liegt es letztlich am Leser was er damit anfängt. Fazit Abschließend gesagt ist „Und wenn die Welt verbrennt“ von Ulla Scheler ein Roman, der mich soweit für sich gewonnen hat. Sehr gut gezeichnete Charaktere, ein flüssiger gut zu lesender Stil der Autorin und eine Handlung, die ich bis auf die Liebesgeschichte und das Ende wirklich als spannend und abwechslungsreich empfand, haben mir hier unterhaltsame Lesestunden beschert. Durchaus lesenswert!

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