Leserstimmen zu
Sleeping Beauties

Stephen King, Owen King

(19)
(30)
(11)
(5)
(1)
€ 28,00 [D] inkl. MwSt. | € 28,80 [A] | CHF 38,90* (* empf. VK-Preis)

Der Roman „Sleeping Beauties“ steht nun schon seit seinem Erscheinungstag auf meiner Wunschliste, aber irgendwie habe ich nie die Hände nach ihm ausgestreckt. Ich konnte mir überhaupt nicht vorstellen, wie man aus dem Thema der schlafenden Frauen, die zu Bestien werden, wenn man sie aufweckt, einen über 900 Seiten starken Roman gestalten will. Da mir aber eine Freundin kürzlich das Buch mitgebracht hat, war die Neugierde dann doch zu groß! In der Stadt Dooling in West Virginia ist plötzlich nichts mehr, wie es war: Alle Frauen, die einschlafen, wachen nicht mehr auf und werden in eine Art Kokon eingesponnen. Doch damit nicht genug: Entfernt man diesen und weckt die Frauen auf, werden sie zu Furien und töten alles, was ihnen in die Quere kommt! Eine Welt ohne Frauen? Für viele völlig unvorstellbar! Das Chaos bricht endgültig aus, als zwischen den Männern und den wenigen, noch übrigen Frauen ein Kampf ausbricht, der alles entscheiden wird: Aggression und blinde Wut gegen den Versuch, alles zu erhalten. Und mittendrin steht Evie Black, die einzige Frau, die ganz normal einschlafen und wieder aufwachen kann und hält die Fäden in der Hand! Stephen Kings große Stärke ist es, seine Charaktere für den Leser unheimlich nahe aufzubauen. Auch in diesem Buch macht er sich, was seine Protagonisten betrifft, alle Ehre. Wer Horden von rasenden Frauen erwartet, wird sicher enttäuscht werden, denn dieses Detail spielt zwar eine Rolle und kommt auch hier und da vor, ist aber nicht der Aufhänger für die Spannung. Viel mehr beschäftigt sich der Roman mit dem gesellschaftskritischen Hintergrund: Wie würde eine Welt aussehen, die nur von Männern bevölkert wird? Und was würde passieren, wenn die Männer herausfinden, dass es doch noch eine Frau gibt, die nicht schläft und scheinbar Kräfte besitzt, die für den ganzen Schlamassel verantwortlich sind? Stephen King und sein Sohn Owen haben einen sehr flüssigen Schreibstil und ich persönlich konnte beim Lesen überhaupt keine Unterschiede feststellen. Was natürlich auch von der deutschen Übersetzung beeinflusst wird. Die Geschichte entwickelt sich eher langsam, mit vielen Details und Feinheiten. Dadurch steigert sich wunderbar die Spannung. Bis zum Schluss konnte ich nicht vollständig erahnen, was wohl passiert. Der ausschlaggebende Teil der Handlung spielt in einem Frauengefängnis, welches vom Psychiater Dr. Clint Norcross und ein paar Verbündeten besetzt wird. Auf der anderen Seite steht die Polizei, deren Deputys am liebsten wild um sich schießen und alles schnell beenden würde! Dieses Aufeinanderprallen wird noch von einer starken Fantasy-Komponente durchmischt, denn die Frauen schlafen nicht einfach vor sich hin, sie befinden sich in einer parallelen Welt, die ihnen die Möglichkeit bietet, die Vergangenheit hinter sich zu lassen und ihr Leben neu zu beginnen! Besonders interessant fand ich auch die teilweise sehr skurrilen Gedankengänge der Männern, die sich selbst eine Scheinwelt ausmalen und sich als die eigentlichen Opfer sehen, obwohl deren Verhalten in der Realität das genaue Gegenteil ist! Alles in Allem ist „Sleeping Beauties“ subtiler Horror, mit vielen philosophischen, mystischen und fantasielastigen Elementen. Ein tolles, vielschichtiges und modernes Werk, das zum Nachdenken anregt!

Lesen Sie weiter

Sobald Frauen auf der Welt einschlafen werden sie von einem Kokon umwickelt und wachen nicht mehr auf. Sollten sie geweckt werden, rasten sie vollkommen aus und bringen denjenigen um. Nur eine Frau, die sich Evie nennt, ist davon nicht betroffen. Ich bin ein großer Fan von Stephen King. Er schafft es immer, dass ich sofort in seiner Geschichte drin bin. Dieses Mal leider nicht. Die Geschichte ist definitiv zu lang und auch zu stereotyp. Gute Frauen/ böse Männer ! Ich habe mich irgendwann nur noch gelangweilt. Vielleicht liegt es ja an der Kombi Stephen und Owen King. Ich weiß es nicht. Ein Pluspunkt gibt es und das ist der Sprecher David Nathan.

Lesen Sie weiter

Eine seltsame Krankheit, die Aurora genannt wird, sucht das kleine Städtchen Dolling heim. Frauen schlafen ein und bilden, anfänglich im Gesicht, einen Kokon. Wenn man versucht diesen zu entfernen werden die Frauen zu Monster und töten ihre vermeintlichen Angreifer. So kommt es, dass immer weniger Frauen übrig bleiben und es bildet sich ein Regime aus Männern. Im Frauengefängnis spitzt sich die Situation zu. Und dann gibt es da noch eine geheimnisvolle Frau - die nicht einzuschlafen scheint... Eine unheimlich Actionreiche Nacht steht bevor, in der die übrig gebliebenen Frauen mit allen Mitteln versuchen NICHT EINZUSCHLAFEN! Für mich ein ⭐⭐⭐⭐ Buch, mit einer tollen Grundstory!! Die Charaktere sind toll ausgearbeitet und auch die Differenzierung der Geschlechter hat mir anfänglich gut gefallen, wenn es mir am Schluss auch etwas zu extrem betrachtet und bewertet wurde. Der Showdown ist fast Filmreif gewesen, auch wenn der Weg dorthin manchmal etwas langsam voranging. Allein etwas mehr Grusel hat mir gefehlt, dann wäre es perfekt gewesen!

Lesen Sie weiter

Männerfeindlich

Von: Esai Sahel aus Unterwellenborn

15.12.2019

Die Grundthese lautet: Männer sind schlecht Frauen sind gut. In dem Buch werden unkritisch 3. Welle - Feministische, männerfeindliche Grundthesen aufgenommen und es wird ein Szenario entwickelt, dass dem aufkommenden männerfeindlichen Mainstream in die Karten spielt. Für meinen Geschmack sehr undifferenziert und einseitig. Ein Buch mit vertauschten Rollen wäre heutzutage undenkbar. Schade und enttäuschend und anstrengend für all diejenigen, die Männer nicht per se für schlecht halten.

Lesen Sie weiter

Frauen schlafen ein. Will man sie wecken, werden sie aggressiv, mutieren zu Monstern. Stephen King zeichnet das Bild einer Welt ohne Frauen, schreibt über den Kampf gegen den Schlaf und fragt, wie schnell eine nur von Männern bewohnte Erde zugrunde ginge. Die Antwort: schnell. Sehr schnell.

Lesen Sie weiter

Ich habe dieses Buch für meine Schwester angefragt, da sie ein großer Stephen King Fan ist. Ich stelle euch also ihre persönliche Meinung mit. Spoiler!! Als die schöne und engagierte Eva in dem kleinen Ort Dooling auftaucht, bringt sie somit ein Phänomen in die Stadt. Eine Krankheit, diese wird überall als "Aurora- Krankheit" bezeichnet. Sobald ein weibliches Wesen einschläft, wird diese in eine Arr Kokon eingebunden. Und wenn es jemand versucht den Kokon zu öffnen, sollte man sich schnell in Sicherheit bringen. Denn die Frau ist so gar nicht erfreut darüber. Die Geschichte ist ein klassischer Stephen King..eine kleine Stadt in der alles "normal" scheint bis jemand Fremdes auftaucht und sich alles verändert. Untypisch dagegen eher das ausgeprägte Personenverzeichnis, was man aber braucht. Der erste Teil des Buches zieht sich etwas in die Länge wohingegen der zweite Teil ziemlich flüssig zu lesen ist. Insgesamt hat meine Schwester das Buch sehr gern gelesen aber es fehlte ihr etwas..der große Knall.

Lesen Sie weiter

Ich war total gespannt auf dieses Buch, da Stephen King es zusammen mit seinem Sohn Owen King verfasst hat. Da ich schon ein paar Bücher von Stephen King gelesen habe, war ich also gespannt wie Owen Kings Schreibstil wohl sein wird und ob sich die beiden unterscheiden. Außerdem habe ich mich wieder sehr darauf gefreut in eine neu erschaffene Welt von King einzutauchen. Der Schreibstil ist flüssig zu lesen. Beide Kings schreiben sehr detailliert und erschaffen bzw. beschreiben eine durchdachte "neue" Welt. Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive von ganz vielen verschiedenen Charakteren erzählt, sodass ich am Anfang erstmal ein Problem damit hatte in die Geschichte hinein zukommen, allerdings hat mir der Charakter-Index dabei sehr geholfen. Durch die kurzen Kapitel kam man auch sehr schnell voran. Die Charaktere sind authentisch und weit gefächert. Leider konnte ich zu keinem eine Bindung bzw. Sympathie aufbauen, da es für mich einfach zu viele Charaktere gab. Oft habe ich im Buch den Faden verloren und musste im Charakter-Index nochmal nachschauen, wer diese Person überhaupt war. Zwar erhält der Leser somit einen umfassenden Blick über die Geschehnisse, aber man kann die Handlungsstränge der einzelnen Personen nicht immer nachvollziehen. Die Handlung war wie gewohnt von King spannend, allerdings auch langatmig. Außerdem konnte ich auch nicht unterscheiden welches Kapitel nun von wem verfasst wurde, Owen King hat den grandiosen Schreibstil seines Vater geerbt. Mich konnte die Story aber leider nicht richtig packen. Meiner Meinung nach hätten die beiden sich vor allem in Teil 1 viele Kapitel sparen können, denn die Geschichte ging leider nicht voran. Im zweiten Teil geht es dann endlich los. Ich kann euch das Buch auch nicht empfehlen, wenn ihr einen typischen King-Horror erleben möchtet, denn dafür war dieses Buch leider zu soft und simpel. Eine tolle, neue und interessante Idee - die meiner Meinung aber zu langatmig und nicht gut umgesetzt war. Ich habe mir mehr erwartet. Von einem Buch von Stephen King hätte ich mir mehr Spannung und Horror gewünscht. Es ist dennoch eine lesenswerte Geschichte, solange man berücksichtigt das es nicht so Horror beladen und spannend, wie seine anderen Bücher ist.

Lesen Sie weiter

Vielen lieben Dank an den Heyne Verlag und das Bloggerportal für dieses Rezensionsexemplar! Inhalt/Klappentext: Die Welt sieht sich einem faszinierenden Phänomen gegenüber. Sobald Frauen einschlafen, umhüllt sie am ganzen Körper ein spinnwebartiger Kokon. Wenn man sie weckt oder das unheimliche Gewebe entfernen will, werden sie zu barbarischen Bestien. Sind sie im Schlaf etwa an einem schöneren Ort? Die zurückgebliebenen Männer überlassen sich zunehmend ihren primitiven Instinkten. Eine Frau allerdings, die mysteriöse Evie, scheint gegenüber der Pandemie immun zu sein. Ist sie eine genetische Anomalie, die sich zu Versuchszwecken eignet? Oder ist sie ein Dämon, den man vernichten muss? Schauplatz und Brennpunkt ist ein kleines Städtchen in den Appalachen, wo ein Frauengefängnis den größten Arbeitgeber stellt. Mein Fazit: Sleeping Beauties ist ein gemeinsames Werk, das Stephen King zusammen mit seinem Sohn Owen geschrieben hat. Ich war sehr gespannt, was das Vater-Sohn-Gespann auf's Papier gebracht hat. Der wie gewohnt mitreißende Schreibstil von Stephen King, konnte mich von der ersten Seite an fesseln und begeistern. Wie vom Autor nicht anders zu erwarten, wird alles sehr detailreich beschrieben. Darüber hinaus verhelfen die vielen verschiedenen Perspektiven, sich als Leser so zu fühlen, als sei man mitten im Geschehen dabei. Man kann sehr gut nachvollziehen, wie verzweifelt die Männer versuchen ihre Frauen aus den Klauen dieser Krankheit zu befreien. Die verschiedenen Charaktere sind sehr authentisch und tiefgründig erschaffen worden. Man lernt jeden sehr gut kennen, was unter anderem auch an den Vorgeschichten liegt, die in den einzelnen Perspektivenwechsel verdeutlicht werden. Auch wenn man alle 47 Bewohner dieser Kleinstadt kennenlernt, kommt es einem im Verlauf der Handlung nicht überladen vor. Auch der Mix aus aktuellen, gesellschaftlichen Themen und Fantasy wurde von den beiden Kings interessant umgesetzt. Unterteilt ist das Buch in zwei Hälften. Auch wenn es meiner Meinung nach im zweiten Teil einige langatmige Abschnitte gibt, so bleibt es danach und vor allem im letzten Drittel, wieder sehr spannend und mitreisend. Trotz den kleinen Schwächen an denen es etwas zäh in der Handlung voran ging, war dieses Buch für mich ein typischer King den man sich nicht entgehen lassen sollte. 4 von 5 Sterne!

Lesen Sie weiter