Leserstimmen zu
Sleeping Beauties

Stephen King, Owen King

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Frauen schlafen ein. Will man sie wecken, werden sie aggressiv, mutieren zu Monstern. Stephen King zeichnet das Bild einer Welt ohne Frauen, schreibt über den Kampf gegen den Schlaf und fragt, wie schnell eine nur von Männern bewohnte Erde zugrunde ginge. Die Antwort: schnell. Sehr schnell.

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Ich habe dieses Buch für meine Schwester angefragt, da sie ein großer Stephen King Fan ist. Ich stelle euch also ihre persönliche Meinung mit. Spoiler!! Als die schöne und engagierte Eva in dem kleinen Ort Dooling auftaucht, bringt sie somit ein Phänomen in die Stadt. Eine Krankheit, diese wird überall als "Aurora- Krankheit" bezeichnet. Sobald ein weibliches Wesen einschläft, wird diese in eine Arr Kokon eingebunden. Und wenn es jemand versucht den Kokon zu öffnen, sollte man sich schnell in Sicherheit bringen. Denn die Frau ist so gar nicht erfreut darüber. Die Geschichte ist ein klassischer Stephen King..eine kleine Stadt in der alles "normal" scheint bis jemand Fremdes auftaucht und sich alles verändert. Untypisch dagegen eher das ausgeprägte Personenverzeichnis, was man aber braucht. Der erste Teil des Buches zieht sich etwas in die Länge wohingegen der zweite Teil ziemlich flüssig zu lesen ist. Insgesamt hat meine Schwester das Buch sehr gern gelesen aber es fehlte ihr etwas..der große Knall.

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Ich war total gespannt auf dieses Buch, da Stephen King es zusammen mit seinem Sohn Owen King verfasst hat. Da ich schon ein paar Bücher von Stephen King gelesen habe, war ich also gespannt wie Owen Kings Schreibstil wohl sein wird und ob sich die beiden unterscheiden. Außerdem habe ich mich wieder sehr darauf gefreut in eine neu erschaffene Welt von King einzutauchen. Der Schreibstil ist flüssig zu lesen. Beide Kings schreiben sehr detailliert und erschaffen bzw. beschreiben eine durchdachte "neue" Welt. Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive von ganz vielen verschiedenen Charakteren erzählt, sodass ich am Anfang erstmal ein Problem damit hatte in die Geschichte hinein zukommen, allerdings hat mir der Charakter-Index dabei sehr geholfen. Durch die kurzen Kapitel kam man auch sehr schnell voran. Die Charaktere sind authentisch und weit gefächert. Leider konnte ich zu keinem eine Bindung bzw. Sympathie aufbauen, da es für mich einfach zu viele Charaktere gab. Oft habe ich im Buch den Faden verloren und musste im Charakter-Index nochmal nachschauen, wer diese Person überhaupt war. Zwar erhält der Leser somit einen umfassenden Blick über die Geschehnisse, aber man kann die Handlungsstränge der einzelnen Personen nicht immer nachvollziehen. Die Handlung war wie gewohnt von King spannend, allerdings auch langatmig. Außerdem konnte ich auch nicht unterscheiden welches Kapitel nun von wem verfasst wurde, Owen King hat den grandiosen Schreibstil seines Vater geerbt. Mich konnte die Story aber leider nicht richtig packen. Meiner Meinung nach hätten die beiden sich vor allem in Teil 1 viele Kapitel sparen können, denn die Geschichte ging leider nicht voran. Im zweiten Teil geht es dann endlich los. Ich kann euch das Buch auch nicht empfehlen, wenn ihr einen typischen King-Horror erleben möchtet, denn dafür war dieses Buch leider zu soft und simpel. Eine tolle, neue und interessante Idee - die meiner Meinung aber zu langatmig und nicht gut umgesetzt war. Ich habe mir mehr erwartet. Von einem Buch von Stephen King hätte ich mir mehr Spannung und Horror gewünscht. Es ist dennoch eine lesenswerte Geschichte, solange man berücksichtigt das es nicht so Horror beladen und spannend, wie seine anderen Bücher ist.

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Vielen lieben Dank an den Heyne Verlag und das Bloggerportal für dieses Rezensionsexemplar! Inhalt/Klappentext: Die Welt sieht sich einem faszinierenden Phänomen gegenüber. Sobald Frauen einschlafen, umhüllt sie am ganzen Körper ein spinnwebartiger Kokon. Wenn man sie weckt oder das unheimliche Gewebe entfernen will, werden sie zu barbarischen Bestien. Sind sie im Schlaf etwa an einem schöneren Ort? Die zurückgebliebenen Männer überlassen sich zunehmend ihren primitiven Instinkten. Eine Frau allerdings, die mysteriöse Evie, scheint gegenüber der Pandemie immun zu sein. Ist sie eine genetische Anomalie, die sich zu Versuchszwecken eignet? Oder ist sie ein Dämon, den man vernichten muss? Schauplatz und Brennpunkt ist ein kleines Städtchen in den Appalachen, wo ein Frauengefängnis den größten Arbeitgeber stellt. Mein Fazit: Sleeping Beauties ist ein gemeinsames Werk, das Stephen King zusammen mit seinem Sohn Owen geschrieben hat. Ich war sehr gespannt, was das Vater-Sohn-Gespann auf's Papier gebracht hat. Der wie gewohnt mitreißende Schreibstil von Stephen King, konnte mich von der ersten Seite an fesseln und begeistern. Wie vom Autor nicht anders zu erwarten, wird alles sehr detailreich beschrieben. Darüber hinaus verhelfen die vielen verschiedenen Perspektiven, sich als Leser so zu fühlen, als sei man mitten im Geschehen dabei. Man kann sehr gut nachvollziehen, wie verzweifelt die Männer versuchen ihre Frauen aus den Klauen dieser Krankheit zu befreien. Die verschiedenen Charaktere sind sehr authentisch und tiefgründig erschaffen worden. Man lernt jeden sehr gut kennen, was unter anderem auch an den Vorgeschichten liegt, die in den einzelnen Perspektivenwechsel verdeutlicht werden. Auch wenn man alle 47 Bewohner dieser Kleinstadt kennenlernt, kommt es einem im Verlauf der Handlung nicht überladen vor. Auch der Mix aus aktuellen, gesellschaftlichen Themen und Fantasy wurde von den beiden Kings interessant umgesetzt. Unterteilt ist das Buch in zwei Hälften. Auch wenn es meiner Meinung nach im zweiten Teil einige langatmige Abschnitte gibt, so bleibt es danach und vor allem im letzten Drittel, wieder sehr spannend und mitreisend. Trotz den kleinen Schwächen an denen es etwas zäh in der Handlung voran ging, war dieses Buch für mich ein typischer King den man sich nicht entgehen lassen sollte. 4 von 5 Sterne!

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Als ich das Buch begonnen habe, bzw beginnen wollte, war ich schockiert über die Anzahl der Seite, das Buch sah gar nicht so dick aus... doch das hat mich nicht vor demlesen abgeschreckt. Ich hatte große Lust das Buch zu lesen, ich lese gerne Stephen King und ich war gespannt, was er mit seinem jüngsten Sohn vollbracht hat. Die ersten drei Seiten bestanden nur aus Namen der Charaktere, dies hat mich allerdings abgeschreckt. Ich möchte sofort mit den Charakteren anfangen, leider waren diese mir sehr schwach und viel zu einfach gehalten, keiner war anspruchsvoll. Die Charaktere ähneln vom Wert nicht annähernd die, der anderen Thriller-Figuren, aus King Seniors anderen Büchern. Wer dies zu verantworten hat, weiß ich nun nicht, es muss nicht unbedingt Owen King sein, denn auch verschiedene Szenen waren nicht gut ausgebaut. Gemerkt habe ich generell nicht, ob gerade ggf ein Kapitel von Owen geschrieben wurde. Die Geschichte ist an und für sich gut, dass die Männerwelt versucht ein Heilmittel gegen das 'Problem' der Frauenwelt zu finden. Aber nicht alle Männer sind auf Hilfe und Rettung für die Frauen aus, andere Plündern oder Morden, ziehen durch die Stadt und benehmen sich wie (wilde) Tiere, sehr primitiv. Teilweise fand ich es ggf an manchen Stellen etwas Männerfeindlich, was die Darstellung an ging. Denn die Idee, dass Frauen eine 'Schlafkrankheit' bekommen und unterdessen in einer Art Spinnennetz oder Kokon gewickelt sind und nicht mehr aufwachen, ist gut. All jene die versuchen das Kokon abzutrennen oder die Frauen zu wecken, werden von jener Frau schrecklich bestraft und ihm droht ungeheuerliches. Doch genau diese unglaublich gute Idee wurde, meiner Meinung nach, nicht gut umgesetzt. Zumindest habe ich es mir so nicht vorgestellt. Natürlich schafft es keiner besser als Stephen King, aktuelle Themen aufzugreifen, denn ich fand, dass man es gut im Vergleich zur amerikanischen Situation sehen kann. Denn was passiert, wenn es keine Frauen mehr gibt? Würdest du dich trauen zu schlafen? - es ist eine Pendemie, eine Seuche, vielleicht hast du Hoffnung dass es eben dich nicht getroffen hat... Fazit: Es wird auf jeden Fall nicht mein letzter King sein, das steht natürlich fest. Ich würde mich auch freuen, wenn die beiden wieder ein Buch schreiben würden, sodass ich dies auch lesen kann. Vielleicht passte der Plot eben nicht zu beiden, das Resultat war deswegen eher mittelmäßig.

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Wenn Frauen zu Dornröschen werden: In Sleeping Beauties verfällt praktisch die gesamte weibliche Bevölkerung in einen rätselhaften Schlaf. Was steckt hinter dem Phänomen der "Aurora"? Und gibt es einen Weg die Frauen wieder aufzuwecken? Inhalt: Urplötzlich geschehen auf der Erde merkwürdige Dinge: Sobald Frauen sich zum Schlafen legen, spinnt sich eine Art Kokon um ihr Gesicht. Ihre Vitalfunktionen bleiben bestehen...aber sie wachen einfach nicht mehr auf und das Entfernen des Kokons verwandelt sie in scheinbar wildgewordene Bestien! Während die Frauen alles versuchen um wach zu bleiben, scheint es im beschaulichen County Dooling eine Frau zu geben, die immun gegen die Aurora zu sein scheint. Was ist das Geheimnis von Evie Black und kann sie der Welt ihre Frauen zurückgeben? Oder sind sie für immer verloren? Meine Meinung: Als ich von der Idee des Romans gehört habe, war ich sofort begeistert und war gespannt, wie die männliche Bevölkerung wohl mit dem Ausfall der Frauen umgehen würde. Bis auf diesen Aspekt aber wirklich eingegangen wird, ist bereits die Hälfte des Buches vorbei. Da Sleeping Beauties auch wieder knapp 1000 Seiten umfasst, lassen die Autoren es also sehr langsam angehen und führen zunächst einige Schlüsselfiguren ein. Das betrifft insbesondere den Gefängnispsychiater Clint, die Polizeichefin Lila und die rätselhafte Evie, mit deren Erscheinen scheinbar alles begonnen hat. Während immer mehr Frauen und Mädchen einschlafen, kämpft die restliche Bevölkerung mit allerhand Problemen: Wie bleibe ich möglichst lange wach, um der Aurora ggf. entgehen zu können, bis man einen Weg aus dem Schlaf gefunden hat? Was macht man eigentlich mit den ganzen Frauen? Sollen sie irgendwo eingelagert oder sogar verbrannt werden, da sie ja sowieso nicht mehr aufwachen? Was geschieht mit der Menschheit, wenn die Frauen tatsächlich nicht mehr aufwachen? Insgesamt geht das Buch tatsächlich eher in eine philosophische Richtung und statt einem Hauch Grusel versuchen die Kings es mit Mystik/Fantasy (hier beziehe ich mich vor allem auf den Baum). Wenn das Buch nicht von Stephen King wäre, würde ich wahrscheinlich 5 Sterne geben. Im Vergleich zu seinen vielen herausragenden anderen Romanen, würde ich es eher im Mittelmaß einordnen, da es mir (überraschenderweise) zu langatmig war und ich immer das Gefühl hatte, dass man mehr aus der Story herausholen könnte. Während ich auch seine jüngsten Bücher regelrecht verschlungen habe, habe ich für Sleeping Beauties knapp einen Monat gebraucht. Es konnte mich einfach nicht so fesseln... Fazit: Ein solider King mit spannender Story, die jedoch nur sehr langsam Fahrt aufnimmt. Insgesamt blieb das Buch hinter meinen Erwartungen zurück und ich kann leider nur 3,5 Sterne vergeben.

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Stephen King ist vor allem dafür bekannt, die finsteren Seiten ganz normaler Leute eindrucksvoll zu enthüllen. "Sleeping Beauties" zeichnet ein besonders düsteres Bild, das fast ganz ohne "echten" Horror auskommt. Denn kaum ist die Damenwelt mehrheitlich weggepennt und eingesponnen werden die Männer mehrheitlich zu wilden Tieren. Die einen zünden schlafende Frauen an, andere begeben sich auf Plünderungsfeldzüge oder töten, um ein Heilmittel für die mysteriöse Krankheit zu finden. Wenn es in Kings Amerika, sicher nicht erst seit Donald Trumps Amstübernahme, mittlerweile tatsächlich so aussieht, dann besteht wenig Hoffnung. Als an permanente gesellschaftliche Selbsterziehung gewöhnter Mitteleuropäer wirkt die meist simple schwarz-weiße Charakterzeichnung der Figuren allerdings sehr viel weniger anspruchsvoll, als man es von King senior bisher gewohnt war. Schwer zu sagen, welcher der beiden Autoren welchen Teil zu verantworten hatte, aber das Schreckensszenario ist zu perfekt konstruiert, um permanent zu überzeugen. Kaum ist das kleine Appalachen-Städtchen Dooling, in dem der Großteil der Handlung stattfindet, erst einmal im frauenlosen Chaos versunken, entwickelt sich vieles, wie man es ahnt: Der an sich zweifelnde, feinsinnige Psychiater Dr. Norcross wird zum Beschützer, der schon immer irgendwie gewalttätige Tierfänger Frank Geary wird noch kompromissloser, ein Junge verliebt sich in ein Mädchen und ältere Jugendliche schikanieren planmäßig die Jüngeren. Und natürlich treiben sich in den Wäldern ein paar Psychopathen herum, die das Chaos dankbar für noch mehr Terror ausnutzen. Da ist es schon fast eine Erleichterung, wenn nach knapp der Hälfte erst einmal erklärt wird, was mit den Frauen eigentlich passiert ist. Zauberbann, Krankheit oder doch etwas anderes? Diese Frage halten King und Sohn nicht zu lange unter Verschluss und legen die Entscheidung über die Zukunft der Welt schließlich den entschlafenen Frauen in die Hände. Denn die Männer kriegen alleine nichts hin, soviel ist mal klar. Irgendwo taucht noch der übliche Satz auf, dass es mehrheitlich Männer sind, die Kriege beginnen, Gewaltverbrechen begehen und sonstige Risiken eingehen, unter denen die Frauen gefälligst zu leiden haben. Statistisch stimmt das. Dennoch ist es eine simple These, die selbst in der Unterhaltungsliteratur schon längst vielseitiger diskutiert wird. Hier hat man es sich zu einfach gemacht, vor allem wenn sich kaum eine der Figuren durch die Geschehnisse wirklich verändert, sondern einfach noch ein bisschen mehr die Sau rauslässt als vorher eh schon. Fast keiner der Männer trägt etwas Gutes in sich und wenn doch führt genau diese Fürsorge zu weiteren Gewaltakten, denn man(n) will ja nur helfen. Immerhin werden gegen Ende versöhnlichere Töne angeschlagen und hinsichtlich der Nachwirkungen des Ereignisses gibt es manche Überraschungen. Für einen Stephen-King-Roman ist "Sleeping Beauties" damit leider höchstens Durchschnitt. Selbst sein Spätwerk hat viele bessere Romane hervorgebracht als diesen, etwa "Revival". Seinem (offenbar auch weitervererbten) schwerelosen Schreibstil ist es zu verdanken, dass sich die knapp tausend Seiten trotzdem spannend lesen, auch wenn es diesmal mehr Thriller als Horror ist. Die guten alten Gruselmomente gibt es höchstens dann, wenn die die Männer attackierenden schlafenden Frauen Gesichter zerfetzen und Schädel zerschmettern. Aber auch das kennt man irgendwie schon.

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Kurz und Knapp: Während Dr. Clinton Norcross als Psychiater in einer Frauenhaftanstalt tätig ist, beschützt seine Frau Lila als Polizeichefin die Bürger der Kleinstadt. Es häufen sich Berichte über Frauen, die einschlafen, einen Kokon bilden und nicht mehr aufwachen. Und wehe, sie werden geweckt! Frauen auf der ganzen Welt sind betroffen, so scheint es. Doch eine Frau bildet scheinbar die Ausnahme bei dieser ominösen Schlafepidemie… Zu Buchbeginn werden die Charaktere vorgestellt und wie sie in Beziehung zueinanderstehen. In der Frauenhaftanstalt werden die beiden Zellengenossinnen Ree, die für Kreditbetrug, Urkundenfälschung und versuchten Drogenhandel einsitzt, und Jeanette, die wegen eines Kreuzschlitzschraubenziehers, den sie ihrem Mann im Drogenrausch in die Weichteile gerammt hat und er daraufhin verblutet ist, im Gefängnis ist, eingeführt. Im Gefängnis arbeitet Dr. Clinton Norcross als Psychiater, nachdem er zunächst in einer Privatpraxis aktiv war. Der Leser erfährt etwas über sein Leben mit Frau Lila und Sohn Jared. Auch etwas über seine Gefühle gegenüber des körperlichen Verfalls beim älter werden. In den Nachrichten im Frauenknast gibt es die ersten Berichte zum Ausbruch einer ominösen Schlafepidemie, die in Australien auftritt und ausschließlich Frauen betrifft… Für mich war das mein erstes Buch von Stephen King und meine beiden Befürchtungen wurden nicht erfüllt. Das Buch war weder zu grausam, noch zu langwierig geschrieben. Zugegeben, das Buch ist schon ein echter Wälzer und mit ca. 950 Seiten verdammt dick aber dennoch spannend. Ich kann also, zumindest in diesem Fall, nicht nachvollziehen, warum dem Autor oftmals vorgeworfen wird nicht auf den Punkt zu kommen ;) Vielleicht liegt es bei diesem Buch aber auch daran, dass sein Sohn mitgeschrieben hat, ich weiß es nicht – immerhin kenne ich nur das eine Buch von Stephen King ;) Für mich war die Story durchgehend spannend aber leider auch nicht atemberaubend, bahnbrechend spannend. Es handelte sich für mich um eine interessante Idee und gut geschriebene Geschichte, die ich aber auch jeden Moment aus der Hand hätte legen können, ohne weiterzulesen. Der Suchtfaktor hat sich bei mir nicht eingestellt. Das ist irgendwie schade aber auch nicht weiter schlimm, immerhin ändert das ja nichts daran, dass ich das Buch gut fand. Irritierend fand ich die hin und wieder in dem Buch beschriebene traditionelle oder fast schon klischeehafte Frauen- und Männerrollenverteilung. Die war für mich einfach nicht gut umgesetzt. Auch kam mir der Einschub am Ende des Buches mit einer erschossenen schwarzen Person (will jetzt bewusst weder Geschlecht oder Namen nennen, um nicht zu spoilern ;)) und die darauffolgenden Passagen zu Rassenvorurteilen oder Befürchtungen dieser merkwürdig vor. Das hat für mich einfach nicht richtig in das Buch gepasst. Es wirkte einfach so hineingeschoben, ohne jetzt wirklich sinnvoll das Buch zu ergänzen. Mal abgesehen von diesen Dingen war dies für mich mal eine vollkommen andere Geschichte, phantasievoll und ich habe etwas Vergleichbares noch nie gelesen. Allein wegen dieser Idee und der doch gut zu lesenden Umsetzung wird dies wohl nicht mein einziges Buch von Stephen King bleiben und vielleicht, wirklich nur ganz vielleicht, entwickele ich mich auch noch zu einem richtigen Fan von ihm ;)

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