Leserstimmen zu
Stark in stürmischen Zeiten

Bodo Janssen, Anselm Grün, Regina Carstensen

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Strategien für ein gelingendes Miteinander im Unternehmen

Von: Michael Lausberg aus Doveren

26.06.2018

In diesem Buch treffen sich der Unternehmer Bodo Janssen und der Benediktinermönch Anselm Grün, um über eine sinnerfüllte und zukunftsweisende Unternehmenskultur und Managementstrategien zu diskutieren. Dabei befruchtet sich der unternehmerische Blick Janssens und der geistig-spirituelle Grüns gegenseitig. Dabei wird davon ausgegangen, dass in der heutigen Zeit sich Führungskräfte nicht wie früher mit Autorität durchsetzen müssen, sondern dass eher eine agile, individuenzentrierte Sichtweise der Berücksichtigung der Persönlichkeit jedes einzelnen Mitarbeiters aktuell ist. Um nach Lösungen für die Art von Wandel zu suchen, gilt es zunächst einen Zugang zu sich selbst und seinen eigenen Vorstellungen zu finden und dies in den Unternehmensalltag gewinnbringend einfließen zu lassen: „Ausgehend von einem spirituellen Ansatz, ergänzt mit in unserer Unternehmenspraxis umgesetzten Erkenntnissen aus der Philosophie, Psychologie und Neurobiologie, macht es bereits erfolgreich umgesetzte Angebote für die Praxis.“ (S. 13) Innerhalb des Buches werden Strategien für ein gelingendes Miteinander im Unternehmen herausgearbeitet, die Selbstbewusstsein entstehen lassen, die Identität des einzelnen Mitarbeiters mit den Zielen des Unternehmens zu stärken, mehr Verantwortung auf den Einzelnen zu übertragen und dabei mehr Sinn und Freude bei der Arbeit zu vermitteln. Es geht bei diesem Buch um Sinnorientierung beim Einzelnen, der dies in der Gemeinschaft der Belegschaft umsetzen soll. Die digitale Transformation ist für jedes Unternehmen unerlässlich und sorgt für neue Herausforderungen auch im Management. In den Führungsetagen sind Umdenken und neue Fähigkeiten gefragt, traditionelle Strategien der autoritären und hierarchischen Führung von Mitarbeitern gehört der Vergangenheit an. Die Notwendigkeit des Wandels spricht das Buch richtig an und liefert viele Ideen und Hinweise zu einer neuen Form der Unternehmenskultur. Einige notwendige Bereiche der Unternehmenskultur der Zukunft fehlen allerdings. Zahlreiche Unternehmen experimentieren mit flexiblen Arbeitszeiten, flexiblen und mobilen Arbeitsorten, Teamwork ohne persönliche Präsenz, etc. Auch die Notwendigkeit der Verbindung zwischen Kinderbetreuung und Arbeit kommt zu kurz, die Einrichtung eigener Kinderhorte im Unternehmen selbst muss flächendeckend angegangen werden. Die Erfüllung dieser Kriterien würde auch die Identifikation der Arbeitnehmer mit dem Unternehmen erhöhen und zu einer weiteren Motivationsspritze führen.

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Das Buch "Stark in stürmischen Zeiten" von Bodo Jansen und Anselm Grün hat mich sehr beeindruckt und ich bin sehr froh, es gelesen zu haben. Da ich beruflich eine Neuorientierung anstrebe, hat mich der Inhalt sehr angesprochen – auch wenn ich nicht im Management tätig bin. Dennoch war es für mich eine Bereicherung, es zu lesen, und ich habe viele wertvolle Impulse durchs Lesen mitnehmen können, die ich im beruflichen Alltag umsetzen möchte. Es geht in dem Buch darum, dass Veränderung erst dann möglich ist, wenn diese bei einem selbst beginnt. Dies hört sich einfach an, ist aber schwierig umzusetzen ... aber ich arbeite daran und empfehle dieses Buch allen, die sich berufliche Veränderungen wünschen.

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Ein sehr interessantes Buch, das man nicht durchgehend lesen kann. Es gibt viele Möglichkeiten sein eigenes Leben damit zu vergleichen. Es ist für mich ein bisschen außerhalb der Realität. Mein Berufsleben hat mich in Großunternehmen gebracht und dort kann man viele dieser Inspirationen nicht anwenden, weil der direkte Kontakt zu den Mitarbeitern fehlt. Mitarbeiter zu motivieren sollte eine Pflichtübung eines jeden Managers sein, aber manchmal scheitert das. Eine respektvolle Menschenführung und die ehrliche Ermunterung zum eigenverantwortlichen Handeln stärken die Zusammenarbeit und die Mitarbeiter. Viele arbeiten aber ihren Job ab, um Geld zu verdienen und nicht jeder findet seinen Seelenfrieden in der Arbeit und lässt sich motivieren. Einige Tipps kann man aber dennoch umsetzen.

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Der Titel und der Klappentext haben mein Interesse an dem Buch geweckt. Da ich schon mehrere Bücher von Anselm Grün gelesen habe und von ihnen begeistert war, musste ich dieses Buch unbedingt haben. Ich muss gestehen, dass das Buch nicht unbedingt leichte Kost ist und man das Buch nicht einfach in einem Rutsch durchlesen kann. Manche Abschnitte bedürfen durchaus einer Pause, um das Gelesene zu hinterfragen und zu verdauen. Bestimmt ist es auch sinnvoll, dieses Buch immer wieder in die Hand zu nehmen. Interessant fand ich in dem Buch den Ansatz, dass der Manager ein Dienstleister ist, der es den Angestellten ermöglicht, ihre Arbeit in bestmöglichem Einverständnis mit ihren Bedürfnissen zu tätigen. Wichtig ist auch das Miteinander und das Vorhandensein einer Mitbestimmung des Einzelnen bis zu einem gewissen Grad, der nicht nur unbedingt Profit und Wirtschaftlichkeit in den Vordergrund stellt. Ein sehr interessantes Buch, das zum Nachdenken anregt.

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Ob Unternehmer oder angestellte Manager die besseren Lenker wären, diese Diskussion wird immer wieder auf´s neue geführt. Eine allumfassende Antwort, auf diese Streitfrage ist natürlich nicht zu erwarten. Zu sehr hängen sowohl die Meinungen als auch die Ergebnisse von der jeweiligen Persönlichkeit ab. Die unterschiedlichen Management-Theorien können da bestenfalls neue Wege aufzeigen, Erfolge garantieren, kann keine von ihnen. Diese bittere Erfahrung musste auch der BWL-studierte Hotelbetriebs-Manager und Gründer-Nachfolger, Bodo Janssen durchleben. Dass ihn die niederschmetternden Ergebnisse einer Mitarbeiter-Umfrage beinahe den eigenen Job gekostet hätte und wie er höchst erfolgreich die Wende geschafft hat, berichtet er in seinem Bestseller: Die stille Revolution. Mein Tipp dazu: lesen, lesen, unbedingt lesen ! Nun hat Bodo Janssen zu den vielen mutigen Initiativen, im eigenen Unternehmen, eine weitere hinzu gefügt. Gemeinsam mit einem seiner wichtigsten Lehrer und Mentoren, dem Benediktiner-Pater Anselm Grün, hat er dieses wertvolle Buch geschrieben. Jetzt können wir endlich genauer erfahren, wie seine persönliche Wandlung vonstatten ging. Und selbstverständlich auch wie sein persönlicher Weg zu einer unglaublichen Erfolgsgeschichte für das mittelständische Hotel-Unternehmen, Upstalboom, werden konnte. Leitsätze wie: Führen ist eine Dienstleistung, kein Privileg; lassen bereits erahnen, woher der Wind weht. Der Kern für diese (seine) persönliche Veränderung, liegt wohl in der völligen Annahme, seiner selbst. „Nur wer sich selbst erkennt, kann sich auch selbst führen. Und nur wer sich selbst führen kann, kann auch andere führen“. Das klingt recht einfach und ist es auch, wenn es denn konsequent gelebt wird. Das Vorbild der authentischen Selbstführung gibt dann „wie von selbst“ dem einzelnen Mitarbeiter die gesuchte Orientierung. Eine respektvolle Menschenführung und die ehrliche Ermunterung zum eigenverantwortlichen Handeln, stärkt die Mitarbeiter zusehends. Janssen´s Ermunterungen tragen inzwischen die schönsten Früchte: Mitarbeiter die morgens gerne aufstehen und an ihre Arbeit gehen. Dort das tun, was ihnen wirklich Freude bereitet und am Abend, erhobenen Hauptes wieder nach Hause gehen, brauchen keine Fremd-Motivation mehr ! Derart selbstmotivierte Mitarbeiter sind natürlich an jedem Ort begehrt und werden auch laufend gesucht. Der eine hat sie bereits, der andere sucht sie noch immer. Wenn auch Sie noch immer suchen (müssen) dann könnten Sie vielleicht noch etwas von Bodo Janssen und Pater Anselm Grün, lernen ...

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