Leserstimmen zu
Was bleibt, sind wir

Jill Santopolo

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Ein Seminar an der Uni bringt Lucy und Gabe zusammen – und die beiden verlieben sich am Schicksalstag des 11. September 2001 ineinander. Doch die beiden können ihre gegenseitige große Liebe nicht so unbeschwert genießen, wie sie dies vielleicht gerne würden. Denn da sind Gabe’s Pläne als Fotograf auf Achse zu sein und Lucy’s Überlegungen in New York zu bleiben. 13 Jahre lang können die beiden sich nicht vergessen. Denn was wäre wenn…? Schon lange wollte ich diese Geschichte lesen, nun habe ich es endlich geschafft. Der Schreibstil des Buches hat mir gut gefallen, die Geschichte lässt sich gut lesen, ist inhaltlich absolut nachvollziehbar und gut verständlich. Schwer gemacht hat es mir eher die Schriftart des eBooks, die meiner Ansicht nach ein wenig undeutlich war. Womöglich liegt es aber auch an meinem Reader, von daher messe ich dieser Tatsache mal nichts großartig bei. (Und ja, trotz Verstellbarkeit nicht besser geworden.) Inhaltlich gibt es keine schwer verständlichen Begriffe, auch keinen komplizierten Satzbau. Insofern ist das Buch also wirklich gut und angenehm geschrieben, man tut sich nicht sonderlich schwer damit. Von der Geschichte her ist das Buch so geschrieben, dass es die Schilderung von Lucy im Rückblick ist, so dass sie natürlich schon weiß, wie ihre Geschichte geendet hat bzw. zumindest bis zum Jetzt-Stand gelaufen ist. Das lässt sie im Buch immer mal wieder einfließen, das schafft meiner Ansicht nach dann auch den großen Reiz, dass man das Buch weiterlesen möchte. Denn diese Ungewissheit, was denn nun welcher Auslöser war bzw. was hier genau wie passiert ist, ist zwar in gewisser Weise spannend, nervt aber auch teilweise. Man liest immer und immer weiter, stellt selbst schon die ein oder andere Vermutung an. Denn man merkt auch, dass Lucy eigentlich nicht wirklich rundherum glücklich ist, sondern sich immer wieder fragt, wie es denn nun mit Gabe wäre. All das macht durchaus nachdenklich, wenngleich das Buch unterhaltsam zu lesen war. Mich hat aber diese Ungewissheit kirre gemacht, für mich war das ein Spiel mit dem Leser. Klar ist es wohl nur so möglich den Spannungsbogen aufrecht zu erhalten, dennoch hätte ich mir das anders gewünscht. Mich konnte dieses Buch nicht gänzlich überzeugen. Die Geschichte ist an und für sich gut zu lesen, unterhaltsam, durchaus auch mal lustig. Hauptsächlich aber wird der Leser auf die Folter gespannt, wenngleich nicht so extrem wie dies in einem Thriller der Fall ist. Ich für mich habe mir jedoch mehr von der Geschichte erwartet, so dass ich nur 3 von 5 Sternen vergeben kann und hinsichtlich einer Empfehlung unentschlossen bin.

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Es gibt sie. Definitiv. Die große Liebe. Der eine Mensch, der für einen anderen bestimmt ist. Genau das spüren Lucy und Gabe, als sie sich in New York City kennenlernen. Ihre Beziehung beginnt wunderschön, sie erfüllt beide. Doch nach einigen Jahren kommen sie an einen Scheideweg. Gabe erhält einen Fotojob, der ihn für längere Zeit ins Ausland verschlägt. Lucy hingegen will ihre Karriere in New York nicht aufgeben. Sie beiden trennen sich, doch immer wieder begegnen sie sich erneut und kommen nie wirklich voneinander los – über dreizehn Jahre lang nicht. Dieses Hörbuch hinterlässt mich zwiegespalten. Während der ersten CD wollte ich das Buch abbrechen. Zwei Hauptgründe gab es dafür. Zunächst die Erzählweise. Lucy erzählt die Geschichte Gabe. Daher kommen immer wieder Sätze vor wir „Du sagtest, dies und wir taten das …“. Diese Art hat mir überhaupt nicht gefallen und das hat sich durch das gesamte Hörbuch durchgezogen. Des Weiteren mochte ich zwar die Stimmfarbe von Annina Braunmiller-Jest, aber oft klang die Darbietung als würde die Sprecherin in einem leeren Raum stehen, da stets eine Art Hall mitschwang. Auch das fand ich sehr anstrengend. Außerdem haben diese beiden Faktoren dazu geführt, dass ich mich gefragt habe, warum dieses so gewählt wurde, wodurch ich mich während der ersten CD bereits mit einer Vermutung selbst gespoiltert habe, was ich schade fand. Die Liebe von Lucy und Gabe und dass sie alles für einander sind, wird glaubhaft geschildert. Nachvollziehbar ist daher auch, dass sie den Schlussstrich nicht wirklich ziehen können, auch nicht, als Lucy längs verheiratet ist und Kinder bekommen hat. Was als eine wunderschöne Liebesgeschichte beginnt, verfällt dann eher in ein Drama. Außerdem stellt sich die Frage, ob ein Moment der großen Liebe es tatsächlich wert, dass man sich den Rest des Lebens unerfüllt fühlt? Denn so kommt Lucy rüber und ihre ehemalige Beziehung überschattet ihr ganzes zukünftiges Leben. Fazit: Die Geschichte ist nicht uninteressant. Jedoch wurde mir der Spaß an ihr durch die gewählte Akustik und die Erzählart teilweise genommen. Eine große, authentische Liebe, aber auch viel unerfüllte Hoffnung und Zweifel prägen dieses Buch, das keine größeren Überraschungen bereithält. Für mich 3,5 Sterne. (5 CDs, Laufzeit: ca. 6h 22)

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Inhalt (in meinen Worten): Lucy und Gabe verbindet etwas sehr einschneidendes: sie verbringen den 11. September, der Tag an dem Amerika still stand, zusammen und das eigentlich eher zufällig. Von diesem Tag an sind sie auch zusammen, doch nach und nach verändern sich ihre Träume und Ziele im Leben und sie trennen sich irgendwann. Doch Lucy kann Gabe nicht vergessen. Stil: Der Erzähl-Stil war sehr anstrengend und teilweise sehr melancholisch. Zu melancholisch, wie ich finde. Es zieht einen manchmal richtig runter. Das Buch ist als Brief aufgebaut, was eigentlich schön ist, aber nicht wenn es um Lucy geht. Sie ging mir so auf den Keks, was ich echt schade finde. Fazit: Es hätte so schön werden können. Die Botschaft, der Hintergrund, die Liebe zwischen zwei Menschen. Doch ab etwa der zweiten Hälfte der zweiten CD konnte ich kaum noch zuhören. Es war zu anstrengend und nervig. Lucy hat Gabe 13 Jahre nicht vergessen können, obwohl sie beide schon längst eigene Leben aufgebaut haben. Er ist ein erfolgreicher Fotograf in Kriegsgebieten und sie ... Na ja.  Sie war sogar eifersüchtig ... Doch Lucy, die alles an Gabe richtet, fragt sich oft, wie ihr Leben mit Gabe hätte verlaufen können.  Eigentlich ist es nicht tragisch, wenn man die erste Liebe nicht vergessen kann. Im Gegenteil. Es könnte sogar zu etwas sehr schönem werden. Aber nicht, wenn man einfach nur nervt und wirklich alles in Frage stellt und vergleicht.  Wenn man unvernünftige Entscheidungen trifft und dabei viel riskiert.  Mich hat das Hörbuch sehr wütend gemacht und ich hab länger gebraucht, als gedacht dafür. Viel länger sogar. Ich war so wütend, dass ich mich gefreut hatte, als es plötzlich vorbei war. So wütend und sauer auf Lucy und alles, was sie erzählt hat, dass ich mein Radio am liebsten in eine Ecke geschmissen hätte. Ich höre viele Hörbücher, aber das ist mir noch nie passiert. Gesamtbewertung: Cover: 4.5/5 Es ist echt schön.  Titel: 'Was bleibt sind wir' ist irgendwie nicht so zutreffend. Im englischen 'The light we lost' ist viel schöner und passender. 4/5 Inhalt: Lucy hat mich richtig genervt. Vielleicht lag es nur am Hörbuch, aber ich bin nicht mit ihr klar gekommen. 3/5

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Inhalt: Am 11. September als in New York die Türme fielen lernten Gabe und Lucy sich kennen und Lieben. Eine ganz außergewöhnliche Liebesgeschichte die Lucy erzählt und der Leser miterlebt. Werden die Beiden bis in aller Ewigkeit zusammen sein oder hat das Leben eine andere Geschichte erzählt. Meine Meinung: Was bleibt sind wir hat ein schönes schlichtes Cover, was mich schon neugierig machte. Die Beschreibung machte es dann zu einem Buch, dass ich lesen wollte. Heute morgen habe ich es beendet und ich bin etwas zwie gespalten was meine Bewertung angeht. Einerseits ist es schon eine schöne Geschichte. Doch der Schreibstil in Briefform gefiel mir nicht. So fehlte mir etwas Lebendigkeit in der Geschichte und es wirkte wie eine Erzählung von Ereignissen die seit 9/11 geschehen sind. Dabei kommen schon Gefühle rüber, aber nicht so sehr als wenn es eine erlebte Liebesgeschichte wär. Denn Lucy schreibt über die Vergangenheit und spricht Gabe immer mal wieder darin an. Dadurch erlebt man nur Lucys Perspektive und ahnt mit der Zeit worauf es hinaus laufen könnte, doch das ist das einzig spannende. Dabei versucht die Autorin schon einige Spannungsmomente aufzubauen aber für mich gingen sie ein wenig, in dieser Briefform, unter. Figuren muss man sich hier nicht viele merken. Da ist Lucy, zu Beginn, wie Gabe auch, Studentin. 9/11 hat sie sehr verändert und hat ihre Zukunft geprägt. Ihr Wünsche will sie erreichen, doch muss sie Abstriche machen. Lucy wird reifer im Laufe der Geschichte, sie trägt Verantwortung und wird Erwachsen, bei Gabe hat man das nur bedingt das Gefühl. Er lebt seinen Traum und wirkt zeitweise recht egoistisch. Auf der anderen Seite stellt man sich die Frage was wäre wenn, und man kommt auch keine gute Lösung. Somit ist die Geschichte der Zwei vollkommen richtig. Ab einem gewissen Punkt erfährt man auch nur noch wenig über Gabe und seine Gefühlswelt fällt fast komplett raus. So blieb diese Figur für mich eher an der Oberfläche. Darren ist eine andere wichtige Figur die ich als recht negativ empfand. Obwohl er sich viel Mühe gab positiv zu wirken. Bei ihm passt der Spruch gut gemeint ist nicht immer gut gemacht und so kam er mir auch nicht wirklich Nahe. Ab einem gewissen Zeitpunkt hatte mich die Geschichte trotz der Kritikpunkte gepackt und es hätte durchaus eine bessere Bewertung sein können, doch dann kam das Ende, was ich als abgehackt empfand. Ich hatte das Gefühl Lucys Geschichte ist noch nicht wirklich zu Ende erzählt. Mir fehlte etwas entscheidendes, auch weil es Hinweise in gewisser Richtung gab und ich gerne gewusst hätte wie dieser Strang endet. Das kam nicht und so vermieste mir der Schluss schon ein wenig den aufgebauten Lesespaß. Wäre dieses Ende ein anderes gewesen, hätte diese Geschichte definitiv einen ganz anderen Wert gehabt. So war es ein langer Brief in dem in Erinnerung geschwelgt wird und die schönsten und auch manch nicht so schöne aneinander gereiht wurden.

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Hallihallo ihr Lieben! Heute möchte ich euch ein Buch vorstellen, das mir dankenswerterweise vom Bloggerportal und dem Heyne Verlag zur Verfügung gestellt worden ist. Ich bin ja immer wieder auf der Suche nach außergewöhnlichen Büchern, die sich von der breiten Masse abheben, und bin mit diesem wunderschönen rosa Büchlein fündig geworden. Dazu aber gleich mehr! Inhalt Seit jenem Tag habe ich mich unzählige Male gefragt, ob du und ich dazu bestimmt waren, uns in Kramers-Shakespeare-Seminar zu treffen. War es Schicksal oder unsere Entscheidung (...) (S. 8) Lucy steht am Anfang ihrer Karriere, als sie Gabe kennenlernt. Einen Typen, der ihr vom ersten Moment an den Kopf verdreht, der lustig und fürsorglich ist und mit dem sie Manhattan unsicher machen kann. Doch was passiert, wenn Gabe auf einmal beschließt, er müsse ins Ausland gehen, um die Welt zu verändern? Wenn ihn nichts mehr in New York hält und ihr euch trennt? Würdest du ans Schicksal glauben? Würdest du auf ihn warten? Oder dich neu verlieben und dein Leben genießen? Als Lucy vor genau dieser Entscheidung steht, weiß sie, sie muss eine Wahl treffen ... Die Liebe oder das Leben ... Oder kann man doch beides zur gleichen Zeit haben? Kann sie sich neu verlieben und Gabe vergessen? Doch als sie scheinbar eine Antwort hat, meldet sich Gabe plötzlich ... und Lucy muss wissen, wie wichtig ihr ihr Seelenheil ist ... Meine Gedanken Ich gebe "Was bleibt sind wir" von Jill Santopolo 3,5 von 5 Sternen. Und nun stehe ich hier und habe keine Ahnung, wie ich dieses kleine süße Büchlein bewerten soll ... Wisst ihr was? Es gab so unglaublich gute Passagen, die mich zu Tränen gerührt haben und das Fangirl in mir erweckt haben und dann gab es wieder wirklich langweilige Szenen, die mich fast eingeschläfert haben. Dazu aber gleich mehr ... Die große Frage ist doch, was hat mir an "Was bleibt sind wir" am besten gefallen? Das ist eigentlich nicht schwer zu beantworten ... dachte ich und plötzlich fallen mir tausende von Sachen ein ... da wäre einmal die Art des Buches Gefühle zu vermitteln, die mich sehr von sich eingenommen hat, ich mochte die Art, wie New York wie es leibt und lebt in dem Buch beschrieben worden ist, dann war da die Geschichte, die so unglaublich traurig und wunderschön zur gleichen Zeit war .... (Ich könnte das noch lange so weiter machen) Die Sache hat nur einen Haken. Wenn du im Jetzt leben willst, bedeutet das, du machst keine Pläne für die Zukunft. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Welt morgen untergeht und du von einem Lastwagen angefahren wirst, ist äußerst gering. (S.49) Um euch nicht noch mehr zu verwirren, beginnen wir einfach einmal bei der Protagonistin, Lucy, deren Gedankengänge ich teilweise nicht hundertprozentig nachvollziehen habe können. Anfangs lernt man eine junge Frau in ihrer Studienzeit kennen, die noch unerfahren ist und das Leben herbeisehnt. Nicht anders zu erwarten, lernt sie natürlich in dieser Zeit auch Gabe kennen, allerdings war mir diese Stelle wirklich nicht ausgefeilt genug. Mir hat dieses Knistern, dieses Prickeln auf der ganzen Haut gefehlt, wisst ihr, was ich meine? Für mich war ihre erste Bekanntschaft eher ein "Ja, hey, kommst du mit zu mir oder ich zu dir?" Ich weiß nicht, warum ich dir an diesem Tag begegnet bin, aber weil es so war, wirst du für immer ein Teil meiner persönlichen Geschichte sein. (S. 20) An diesem Punkt muss ich leider auch zugeben, dass ich mich mit Gabe nie wirklich anfreunden konnte. Vielleicht war es von Anfang an das Wissen, dass er Lucy verlässt, das ich ihm vorgehalten habe, aber irgendwie kam er mir einfach unglaublich arrogant und von sich selbst überzeugt vor. Er stellte sein eigenes Wohl ständig das vor alle anderen und hatte das blöde Bedürfnis, die Welt zu verbessern ... Und ich wollte dir helfen, ich wollte deine Rettung, dein Gegenmittel sein. Ich wollte alle Probleme für dich lösen. Das will ich noch immer. Das ist meine Achillesferse. Das sind die Granatapfelkerne, die mich wie Persephone in der Unterwelt festhalten. (S. 26f) Dann einmal meine Meinung zu dem Schreibstil der Autorin. Diesen fand ich großteils sehr angenehm, allerdings ist er auch der Grund, warum das Buch etwas ganz Besonderes war und ich mich wirklich darauf gefreut habe, es zu lesen. Lucy erzählt nämlich in diesem Buch die Geschichte von sich und Gabe, klar, soweit sind wir wahrscheinlich alle schon, dies ist auch nicht die große Überraschung. Viel wichtiger ist es, dass Lucy eben im ganzen Buch Gabe anspricht und die Geschichte für mich viel persönlicher dadurch wurde. Ich glaube, um zu verstehen, was ich meine, müsst ihr einfach einmal eine Leseprobe öffnen, diese Art des Geschriebenen kann für den ein oder anderen sicher auch störend sein. Oft stellt Lucy Gabe Fragen, die er natürlich nicht beantworten kann. Außerdem mochte ich es, wie im Buch oft Passagen aus Gedichten verwendet werden, die allesamt wunderschön sind, wie ich finde. Dann noch ein paar Wörter zu dem Setting, New York. Man merkt einfach, wie die Autorin sich in die Stadt verliebt hat, und wie sie die schönsten Momente in der ganzen Stadt eingefangen hat. Achtung! Geringe Spoilergefahr Und wie das Leben so spielt, verliebt sich natürlich auch Lucy neu und versucht, Gabe zu vergessen. Sie lernt Darren kennen und das ist etwas Absurd, aber wisst ihr was, ich glaube ich mochte Darren sogar lieber als Gabe. Das lag vor allem an der Weise, wie er beschrieben wurde. Er hatte für alles immer eine Liste, plante alles schon im Vorhinein und machte Lucy die süßesten Geschenke. Und wie reagiert Lucy darauf? Sie nimmt keine der Überraschungen von Darren ohne negative Gedanken an und hat etwas gegen seine Planerei ... Das fand ich ein bisschen unfair, vor allem, weil man die Mühen der Autorin gespürt hat, Darren um jeden Preis schlecht zu reden, das hat nur bei mir bis auf wenige Ausnahmen nicht funktioniert. "Lucy." Er fing wieder an zu husten. "Manchmal liebe ich dich so sehr, dass ich Angst habe, mein Herz hält das nicht aus." (S. 143) Und so kam es, dass ich schon ziemlich schnell wusste, dass das Buch nicht so ausgehen wird, wie ich es mir gewünscht hätte. Und jetzt, wo ich es beendet habe? Ich glaube, das Ende hat am meisten wehgetan, weil es wirklich sehr unerwartet gekommen ist und für mich noch einmal die ganze Geschichte auf den Kopf gestellt hat. Mein Herz ging weiter, Tag für Tag, Woche für Woche, aber du warst in meinen Gedanken. (S. 196) Fazit Ein Buch über das Leben, das ist es wirklich, mein süßes rosa Büchlein. Doch erwartet euch bitte keine rosarote Liebesromanze, das Buch beschäftigt sich durchaus auch mit ernsten Themen, mit Trauer, mit Verlust und Schmerz. Und trotzdem ... es hat etwas in mir berührt und lies mein Herz höher schlagen, wenn ich darin gelesen habe. Doch warum dann nur 3,5 Sterne? Das liegt vor allem daran, dass ich mich nur mäßig mit den Protagonisten anfreunden konnte und sich das Buch zu manchen Stellen hin ziemlich gezogen hat. Trotzdem, von mir gibt es eine Leseempfehlung, wenn ihr euch mal wieder mit ernsteren Thematiken auseinander setzen wollt. Allgemeines Autor: Jill Santopolo Verlag: Heyne Seitenanzahl: 385 Danke fürs Lesen! Kathi

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Ich lese momentan unfassbar gerne Liebesgeschichten und dachte mir, dass dieses Buch dann genau das richtige ist. Wir lesen dieses Werk aus Lucys Sicht, in einer Art Briefform. Das hat mich zunächst einmal sehr angesprochen, allerdings kam mir trotzdem alles ein bisschen distanziert vor und ich habe keine richtige Verbindung zu Lucy aufbauen können. Lucy war mir aber auch nicht immer wirklich sympathisch, da ich ihr Verhalten oft nicht verstanden habe. Das ganze wurde dadurch doch ein wenig seltsam, da ich nicht so handeln würde wie sie. Der Schreibstil ist flüssig aber auch sehr einfach gehalten und die Kapitel sind alle sehr kurz. Dadurch kommt man sehr schnell durch das Buch. Die ganze Handlung war recht vorhersehbar, bis auf das Ende, welches mir persönlich sehr gut gefallen hat, da es die Frage aufwirft "Was wäre wenn?" und man dadurch länger über die ganze Handlung nachdenkt und das Buch nicht direkt wieder "ausblendet". Die Verbindung zwischen Lucy und Gabe ist sehr besonders und auch tragisch, dass wirkte alles sehr realistisch, da im realen Leben ja nichts immer nur perfekt läuft. Generell hat es mir auch gefallen, dass die Beiden nicht miteinander aber auch nicht ohne einander leben konnten und das eben auch sehr deutlich wurde. Die Gefühle kamen teilweise gut rüber, vor allem am Ende, aber die meiste Zeit konnte ich einfach nicht mit Lucy fühlen. Ihre Einstellung habe ich wirklich oft nicht verstanden. Die Nebencharaktere spielen keine große Rolle, bis auf Darren, der mir eigentlich sehr sympathisch war, gegen Ende jedoch wurde er teilweise ein bisschen schlecht geredet, hatte ich das Gefühl. Generell habe ich fast mehr Darren gemocht als Lucy, was vielleicht auch daran liegt, dass ich Treue und vor allem Ehrlichkeit, als sehr wichtig empfinde. Am Ende des Buchs gibt es noch eine Leseliste von Lucy und Gabe, dass fand ich wirklich eine schöne Idee. Auch das Cover hat mir gefallen, da es zum Inhalt gut passt. Fazit: Das Buch konnte mich irgendwie nicht richtig mitreißen und die Gefühle sind irgendwie nicht übergesprungen. Das Ende war wirklich herzzerreißend und toll gewählt, da dass Werk dadurch länger im Kopf bleibt. Der Schreibstil war angenehm und einfach gestrikt. Das Buch war nett für zwischendurch, aber auch nicht so gut, wie ich es erhofft hatte. Ich gebe deshalb 3 von 5 Sternen.

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Jill Santopolos Bestseller „Was bleibt, sind wir“ erschien in Deutschland im HEYNE-Verlag, am 12. Februar 2018. 384 verzehrende Seiten warten auf den Leser. Am 11. September blieb die Welt stehen und auch Lucys Leben bekam einen neuen Fokus. Gabe, einen Mann, den sie niemals vergessen wird. Doch das Schicksal hat so einige Tücken für ihre Liebe eingebaut ... Man will im Leben meist das, was man nicht haben kann, oder unerreichbar scheint. Jeder von uns strebt an irgendeinen Punkt in seinem Leben danach. Und verbotene Dinge sind schon seit „Adam & Eva“ eine Sünde wert. Mit diesem Grundgerüst arbeitet Jill Santopolo in ihrer Geschichte. Und einen schicksalhafteren Tag, als den 11. September 2001 hätte sie sich nicht aussuchen können. Denn wohl viele Leser wissen noch heute, was sie an diesem Tag gerade gefühlstechnisch durchlebt haben – so erging es mir jedenfalls. Und auch für Lucy, der Protagonistin, ändert sich so ihr ganzes Leben. Denn ihre Gedanken werden ab diesem Moment von Gabe beherrscht. Eigentlich könnte man es als Beginn ihrer größten Liebe bezeichnen, denn diese wird man niemals vergessen. Die Autorin setzt hier auf das pure Leben und das verläuft eben nie so, wie man sich das vorgestellt hatte. Und so startet Lucy ihre Geschichte im Alleingang. Nun sollte man denken, dass die Protagonistin doch alles hat, was sie braucht – Karriere, einen tollen Freund und ein stabiles Umfeld. Aber ihr Herz will nicht das, was der Kopf ihr rät und so befindet man sich in einer Art Tagebuch der Figur wieder, welches sie an Gabe schreibt. In diesem erzählt sie alles, was sie erlebt hat, ihrer verflossenen Liebe und merkt dabei aber nicht, dass sie sich selbst verliert. Sie sieht die Dinge, die um sie passieren, in einem vollkommen falschen Licht und bringt sich und ihre Beziehung zu Darren selbstständig aus den Fugen. Dies störte mich permanent, denn ihr Freund konnte eigentlich tun, was er wollte, er würde immer wieder gegen das Idealbild von Gabe verlieren. Als Leser beginnt man in solchen Momenten selbst zu grübeln und vielleicht zielt Jill Santopolo auch darauf hinaus, dass jeder der ihre Geschichte liest, sich ein eigenes Bild seiner selbst bilden muss. In vielen dieser Sequenzen fand ich Lucy sehr egoistisch und dachte immer wieder, warum sie nicht erst einmal ihren Mann darauf anspricht, anstatt falsche Feststellungen in Stein zu meißeln. Reden bringt eine Beziehung weiter, nur muss man dies auch wirklich wollen. Etwas abrupt war für mich der Schluss gewählt, da ich gerne noch mehr erfahren hätte, aber der Fokus lag hier ganz klar auf Lucys Kraft ihre Geschichte zu erzählen. Jill Santopolo hat versucht einer starken Figur ihren Weg gehen zu lassen, aber am Ende knüpfte diese ihr gesamtes Sein an Momente, die nur von kurzer Dauer sein sollten. „Was bleibt, sind wir“ spielt mit den Sehnsüchten einer Frau, die dabei übersieht, was sie längst schon vor sich hat. Rezension unter: www.dieSeitenfluesterer-unserBuchblog.blogspot.de Copyright: dieSeitenfluesterer-unserBuchblog

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Geschichte und Erzählstil: Es war mal wieder Zeit für ein Hörbuch: Meine Wahl fiel auf eine Neuerscheinung aus dem Hause Randomhouse Audio - Was bleibt, sind wir von Jill Santopolo. Der Klappentext hat mich ein bisschen an Romane wie An jedem einzelnen Tag, Für immer vielleicht und Zwei an einem Tag erinnert und in diese Richtung geht Santopolos Geschichte auch auf jeden Fall. Es ist die Geschichte von Gabe und Lucy, zwei Menschen, die an einem einzigen emotionsgeladenen Tag zueinander fanden und seitdem irgendwie nie richtig voneinander loskommen, auch wenn sie sich monatelang, jahrelang nicht sehen. Klingt romantisch und vor allem melancholisch und nachdenklich. Eben das ist Was bleibt, sind wir auch. Erzeugt wird dieses Gefühl in erster Linie durch den besonderen Erzählstil, denn die Ich-Erzählerin Lucy erzählt ihre Geschichte rückblickend und richtet das Wort dabei an Gabe. Sie spricht ihn direkt an, gesteht ihm ihre Gefühle, zeigt ihm auf, was zwischen ihnen falsch lief und was wunderbar war. Ein intensiver Erzählstil, der den Leser dicht ran bringt an die Charaktere und ihn teilhaben lässt an ihren Erlebnissen und Emotionen. Außerdem drückt er eben eine besondere, bittersüße Melancholie aus, denn irgendwie hat man von Anfang an ein ganz bestimmtes Gefühl, das einen nicht loslässt. Welches das ist, müsst ihr selbst herausfinden! Nun zur Handlung selbst: Ausgangssituation ist der 11. September 2001 - an diesem Tag begegnen Gabe und Lucy sich zum ersten Mal. Sie blicken gemeinsam auf New York, als das World Trade Center in sich zusammenstürzt, und irgendwie löst dieses Erlebnis etwas in den beiden aus, was sie für immer zusammenschweißt. Ein bittersüßer, trauriger und zugleich hoffnungsfroher Gedanke, der die Liebesgeschichte der beiden zu etwas ganz Besonderem macht. Zeigt es doch, wie wichtig es ist, im Hier und Jetzt zu leben und jeden Tag zu nutzen. So richtig zueinander finden die beiden jedoch erst einige Jahre später - die intensive Romanze fühlt sich auch für den Leser / Zuhörer nach großer Liebe an. Was mir besonders gut gefallen hat: Jill Santopolo ist eine der wenigen Autorinnen, die Sexszenen so richtig gut beschreiben kann. Es wirkt einfach echt und authentisch, nicht zu lächerlich-pornomäßig, zu abgedroschen oder zu unschuldig verspielt. Eben genau richtig. Nach Gabes und Lucys kurzer, aber intensiver Beziehung flacht die Handlung allerdings deutlich ab. Die beiden gehen getrennte Weg und entwickeln sich dabei zu Charakteren, die mir nicht wirklich sympathisch waren. Gabe wirkte auf mich schnell wie ein egoistischer Vollhonk, der sich nur bei Lucy meldet, wenn es ihm schlecht geht oder er etwas Bestimmtes will, ohne auch nur einen Gedanken daran zu verschwenden, was das bei Lucy auslösen könnte. Unsensibles Trampeltier! Lucy wiederum machte auf mich des Öfteren den Eindruck eines Fähnchens im Wind. Außerdem scheint sie chronisch unzufrieden zu sein und dabei außerstande, etwas dagegen zu unternehmen. Von diesem Moment an war für mich die Romantik vom Anfang verflogen und mein Interesse am gemeinsamen Schicksal der Figuren nahm deutlich ab. Das Leben der beiden ist schon durchaus spannend - es gibt witzige, traurige, emotionale und weniger schöne Momente, was einfach echt und authentisch wirkt. Aber das Miteinander habe ich nach ihrer Trennung einfach nicht mehr gesehen. Das Verhalten der beiden hat zumindest mir klar gemacht, dass sie eigentlich null zusammenpassen. Diese Stimmung hat sich gegen Ende schließlich noch einmal geändert - die letzte CD war wahnsinnig packend, gefühlvoll, dramatisch und so traurig-schön. Ein wahres Gefühlschaos! Hier war ich auf jeden Fall fertig mit den Nerven und das hat die Durststrecke im Vorfeld wieder etwas wett gemacht und mich mit der Geschichte versöhnt. Das Ende ist einfach... gnaaaaah! Lest selbst! Sprecher: Was bleibt, sind wir wird von Annina Braunmiller-Jest gelesen - der deutschen Synchronstimme von Kristin Stewart in den "Twilight"-Filmen. Bei ihr scheiden sich sicher die Geister, aber ich mag ihre Stimme, die irgendwie leise, melancholisch und sanft klingt und damit perfekt zu Lucy passt. Was mir hier und da nicht so gut gefallen hat, ist, dass es immer mal wieder einen störenden Schalleffekt gab, der einen ein bisschen aus dem Geschehen gerissen hat. Das ist aber nur eine Kleinigkeit - ansonsten eine wirklich tolle Umsetzung. Mein Fazit: In Was bleibt, sind wir erzählt Jill Santopolo die melancholische Liebesgeschichte von Lucy und Gabe - eine Romanze, die definitiv ihre großen Momente hat und vor allem am Anfang und am Ende sehr berührt und mitnimmt. Zwischendrin hat mich die Geschichte nicht so gepackt und die Charaktere waren mir richtiggehend unsympathisch. Aber so ist das nun mal manchmal im Leben - man kann nicht jeden mögen. Und deswegen hat mir das Hörbuch im Großen und Ganzen recht gut gefallen. Gut gemachte Unterhaltung mit Herz.

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