Leserstimmen zu
Die Todeskönigin

Sarah Beth Durst

Die Königinnen von Renthia (2)

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Das Krönungsmassaker ist überstanden und Daleine ist zur Königin gekörnt; und hier setzt die Geschichte knapp sechs Monate nach den Geschehnissen aus dem ersten Band ein. Die große Frage ist und bleibt für mich bis zum Schluss: Musste das denn sein? Der erste Band "Die Blutkönigin" war der Wahnsinn. Ein hervorragendes, düsteres, Fantasy-Lesererlebnis. Und genau da hätte Daleinas Geschichte dann auch zu Ende sein müssen. Dieses Buch erscheint mir wie ein künstliches in-die-Länge-ziehen einer bisher echt tollen Königinnen-Geschichte, welches nicht hätte sein müssen. Ich hatte gehofft hier die Geschichte einer anderen Königin, in anderer Konstellation, vielleicht in einem anderen Land Renthias zu lesen. Natürlich weist die Kurzbeschreibung darauf hin, worum es geht, jedoch ist dies nicht nur die Geschichte von Naelin, sondern in einem sehr großen Teil eben auch die Daleinas. Versteht mich nicht falsch, es ist eine gute Geschichte mit schlüssig durchdachten Handlungen, Konsequenzen und einem ziemlich grausamen Plan eines geheimnisvollen Gegners. Ich habe Naelin von Anfang an sehr gemocht, sie ist einfach der Typ Mama-Bär, nur eben mit viel Macht über die Geister. Ihre Kinder waren von Anfang an wirklich süß und nicht auf den Mund gefallen, wie das eben so ist bei Kindern. Sehr authentisch. Zu Anfang hatte ich zwar meine Bedenken, dass sie ggf. zu einem Hindernis für Naelins Geschichte, für ihr vorankommen und ihre Entwicklung, sein könnten, aber Sarah Beth Durst findet auch hierzu gute Wege, alles sehr glaubwürdig darzustellen. Der Großteil des Buches ist recht Wechselhaft mit Daleinas und Naelins Geschichten gefüllt. Während Daleine und Heiler Hamon sich annähern und krampfhaft versuchen der sterbenden Königin einen Ausweg zu schaffen und herauszufinden wer der Königin etwas böses will, ist Naelin mit ihren Kindern und Meister Ven unterwegs, wird ausgebildet und erhofft sich, niemals Thronanwärterin sein zu müssen. Es sind also weiterhin viele bekannte Charaktere mit dabei und auch der Wolf Bayn hat bei mir einen großen Stein im Brett und ich würde seine Geheimnisse nur zu gerne erfahren - doch er ist und bleibt ein Mysterium. Trotz allem ist "Die Todeskönigin" für mich ein sehr schwerfälliges Buch und ich hatte zwischenzeitlich wirklich das Gefühl nicht voran zu kommen, obwohl Seite um Seite immer wieder andere Perspektiven eingeflochten wurden. Einen kleinen Teil meiner Wahrnehmung schiebe ich auf die sehr langen Kapitel, wobei ich damit auch schon im ersten Band konfrontiert wurde. Und alles andere ist schwer zu beschreiben. Dadurch, dass der eigentliche Weltenaufbau ja bereits im ersten Band geschah, befinden wir uns also in einer bekannten Welt und das Hauptaugenmerk liegt einfach auf den Handlungen unserer Heldinnen und Helden. Für Mich ist "Die Todeskönigin" ein sehr interessanter, gut geschriebener zweiter Band, der jedoch nicht hätte sein müssen. Daleinas Geschichte wird, meiner Meinung nach, durchaus überstrapaziert und hätte mit dem ersten Band enden müssen. Ob ich den dritten Band lesen werde, steht noch in den Sternen, denn auch der zweite Band scheint zunächst ein Ende zu haben, welches nicht zwingend fortgeführt werden muss. Vielleicht wusste die Autorin das, denn sie wirft dem Leser ein paar mysteriöse Äußerungen zu meinem heißgeliebten Wolf Bayn vor die Füße, welche ich ja dann doch gerne näher ergründen würde

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Zuerst war ich etwas verwirrt über die neue Figur, die dazu gekommen war, denn ich habe Daleina richtig lieb gewonnen mit ihrem starken Willen und das sie nicht die klassische Heldin im Buch ist. Naelin war einfach mal komplett anders. Nach und nach schmiegte sie sich aber wunderbar zu den anderen Charakteren dazu, als ob es nie anders gewesen wäre. Das pure Gegenteil von Daleina, was richtig frischen Wind in die Story gebracht hat. Die Geschichte selbst beginnt sehr dramatisch und für mich auch sehr schockierend, im positiven Sinne. Man ist direkt mitten drin, nur ein paar Monate nach den Ereignissen aus dem ersten Band, und sofort steht das Land wieder vor der Katastrophe. Viele Situationen, die so komplex miteinander verwoben worden sind und am Ende des Buches zu einer gewaltigen Explosion wurden. Wahnsinn! Ich persönlich hatte von einem zweiten Band nicht so viel erwartet und doch hat mich dieser Band sogar noch mehr von der Reihe überzeugen können. Die Autorin hat sich hier selbst übertroffen. Man merkt wie sie sich entwickelt hat. Ihr Schreibstil wirkt runder und ist noch flüssiger zu lesen, was mir einen sehr angenehmen Lesefluss beschert hat. Wer sich Spannung, Intrigen, Kämpfe, Tod, Liebe und Verrat wünscht, wird hier seine wahre Freude haben. Für alles ist reichlich gesorgt und bietet ein fantastisches Leseabenteuer. Das Ende hat mich nun auch so in Bann gezogen, das ich den letzten Finalen Band, der im Herbst erscheinen wird, kaum abwarten kann.

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Inhalt: Daleina ist kurz nach Amtsantritt erkrankt und ist nun dem Tode nahe. Doch das heißt das so schnell wie möglich eine neue Königin her muss, denn nur diese Beschützt das Land vor den Geistern. Und da kommt Naelin ins Spiel. Diese will nur eins, ihre Kinder um jeden Preis beschützen. Auf gar keinen Fall will sie Königin werden, doch wer schützt dann ihre Kinder und das Land? Meine Meinung: Das Cover finde ich gut. Nicht überragend aber es ist schön anzusehen. Der Schreibstil war mir durch den ersten Band "Die Blutkönigin" schon bekannt und daher gewohnt leicht und flüssig zu lesen. Während sich der erste Band mit Daleina und ihren Entwicklungen über Jahre hinweg beschäftigte, endet die Handlung hier in wenigen Wochen. Was ich irgendwo sehr schade finde. Dadurch fehlte mir unter anderem ein wenig vom Tempo. Daleinas Geschichte war Temporeich und hat mich so fortgerissen. Naelin hat mir leider deutlich mehr Zeit abverlangt. Ich konnte das Buch nicht in einem Rutsch lesen. Irgendwie kam ich immer wieder ins stolpern. Was ich extrem schade finde. Es gab leider auch viele Längen die mir nicht so gut gefallen haben. Auch mit den neuen Charakteren kam ich nicht so gut zurecht. Die alten bekannten Charaktere waren dafür deutlich stark gezeichnet wie vorher. Das hat mir wiederum gut gefallen. Und trotzdem werde ich mir den dritten Band ebenfalls anschauen, vielleicht wird dieser ja wieder besser sein. Fazit: Das Gefühl es lesen zu müssen fehlte mir hier gänzlich. Leider gab es auch einige Längen und mit den Charakteren wurde ich nicht warm. Daher gebe ich drei Sterne. Vielen lieben Dank an das Bloggerportal, an Random Haus und an den Penhaligon Verlag für das Rezensionsexemplar. Dies hat keinen Einfluss auf meine ehrliche und persönliche Meinung!

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Band 2

Von: WinnieHex

22.06.2019

Naelin weiß, was sie sich vom Leben wünscht: Familie, Kinder und ein ruhiges, glückliches Leben. Auf gar keinen Fall will sie Königin von Aratay werden. Sie scheut sowohl die Verantwortung als auch die damit verbundene Gefahr für ihr Leben und das Leben ihrer Kinder. Doch kann sie sich dieser Bürde entziehen, wenn ihre Weigerung jeden einzelnen Menschen in Aratay in tödliche Gefahr bringt? Denn in ihrem Land ist die Königin der einzige Schutz des gewöhnlichen Volks vor den Geistern, und Naelin ist die einzige mögliche Erbin der todgeweihten Königin Daleina. Wem gilt ihre größere Pflicht - ihren eigenen Kindern oder einem ganzen Volk ...? Es sind nun einige Monate vergangen und Naelin hat sich in ihrem neuen Leben zurechtgefunden. Auch Königin Daleina versucht ihr bestes um allen gerecht zu werden, was aber gar nicht so einfach ist. Denn Daleina geht es nicht so gut, aber was soll Sie nun tun, wenn keiner da ist als Stütze oder Nachfolge? Im zweiten Teil hat sich Sarah Beth wieder größer Mühe gegeben uns Leser in einer unglaublich spannenden und aufregenden Welt zu ziehen. Mich hat ihr Schreibstil sehr fantasievoll angeregt, so dass ich jetzt schon gespannt bin wie es weiter geht, denn das Ende nicht für mich nicht abschließend. Was mir in diesem Band besonders gut gefallen hat war, dass wir die Geschichte von verschiedenen Perspektiven kennenlernen. So, dass sich am Ende alles wie ein Puzzle zusammenfügt und alles dadurch abgerundet wirkt. Mir hat die Geschichte wieder gut gefallen, bis auf winzige Stellen, die ich persönlich nicht so gut fand, deswegen ziehe ich hierfür einen Punkt ab. Vielen Dank an das #Random House Bloggerportal für die Bereitstellung des Leseexemplars.

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Die Gestaltung des Covers passt echt gut zum Inhalt des Buches! Der Handlungsstrang mit den Elementargeistern sowie das Setting werden aufgegriffen und visuell toll umgesetzt! Im Mittelpunkt der Handlung steht wieder Daleina, die man bereits im ersten Band begleitet hat! Als rechtmäßige Königin herrscht sie milde und gütig über ihr Volk. Da ich sie schon im ersten Teil in mein Herz geschlossen habe, habe ich unglaublich mitgelitten und mitgefiebert - schließlich ist Daleina tödlich erkrankt! Doch trotz dieser schweren Last denkt sie zunächst nur an ihr Volk und nicht an sich. Mit Naelin begegnet einem eine völlig neue Protagonistin! Als fürsorgliche Mutter zweier Kinder hat sie einen ausgeprägten Beschützerinstinkt. Dennoch wird auch eine solch starke Frau wie sie von Zweifeln und Ängsten geplagt, was der Autorin wirklich gut gelungen ist darzustellen. Auch die anderen Charaktere, wie Meister Ven oder Hamon, waren eine wahre Bereicherung für die Geschichte! Jede einzelne Figur bekommt genügend Raum, um sich zu entfalten und viel von sich zu zeigen. Sarah Beth Dursts Schreibstil ist wieder einmal unfassbar bildgewaltig und atmosphärisch! Man kann sich die Welt, in der die Geschichte spielt, wunderbar vorstellen, sodass ein grandioses Kopfkino entsteht! Obwohl es immer mal wieder etwas langatmigere Sequenzen gab, konnte mich die Autorin weitestgehend doch so mitreisen, dass ich immer wieder wissen wollte, was als nächstes passiert! Die Handlung kommt zwar gut voran, wird aber doch relativ häufig ausgebremst. Einige Stellen hätte man eventuell nicht ganz so sehr in die Länge zeihen müssen oder gar vollkommen weglassen können und der Story hätte dies kein Abbruch getan! Insgesamt kann mich "Die Todeskönigin" von Sarah Beth Durst vor allem aufgrund eines tollen Settings mit einer genialen Atmosphäre größtenteils überzeugen! Trotz einiger langatmigen Stellen, bleibt die Spannung unterschwellig erhalten, sodass man das Buch einfach weiterlesen möchte!

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Eine grossartige Fortsetzung

Von: Zeilenwanderer

17.05.2019

Hachja, wo fange ich denn an? Mir hat die Fort­setzung wirk­lich sehr gut ge­fallen, auch wenn ich etwas über­rascht war, dass Da­leina ster­ben wird. Es wird ja be­reits im Klappen­text thema­ti­siert, aber ich hatte er­wartet, dass sie nicht auf­grund einer Krank­heit im jun­gen Al­ter stirbt, son­dern diese Krank­heit sie nach einer lan­gen und er­folg­rei­chen Re­gent­schaft heim­sucht. Doch sie lei­det be­reits eine Mo­nate nach Amts­an­tritt und ihr Tod ist un­aus­weich­lich. Ich per­sön­lich mag Da­leina sehr gerne – das tat ich schon wäh­rend der Lek­tü­re des ersten Ban­des –, daher war ich etwas trau­rig über diese Nach­richt. Aller­dings hat sie auch etwas Gu­tes, so ma­ka­ber das auch klin­gen mag. Näm­lich be­geg­nen Le­ser da­durch vie­len Fi­gu­ren wie­der, denen sie schon im ers­ten Band be­geg­net sind. Unter den be­kann­ten Fi­gu­ren be­findet sich so auch Ven, der Da­leina im ersten Band aus­ge­bil­det hat. Für mich war dies eine po­siti­ve Über­ra­schung – eben weil ich dachte, dass Da­leina im hohen Al­ter ster­ben wird und Leser viele neue Fi­gu­ren kennen­ler­nen wer­den. Das tun sie auch. Unter ande­rem Nae­lin, die mitten in den Wäl­dern von Ven auf­ge­spürt wird, um als Nach­folge­rin für Da­leina in Fra­ge zu kommen. Nae­lin ist eine voll­kommen ande­re Frau als Da­leina. Im Gegen­satz zu Da­leina hat sie eine Fa­mi­lie und be­reits zwei eige­ne Kinder, die ihr das Wich­tigste sind. Um den Thron zu be­anspru­chen, müsste sie einige Opfer brin­gen – gerade in Be­zug auf ihre Fami­lie. Dies sorgt bei Nae­lin für einen gro­ßen inne­ren Kon­flikt, da sich das Land in Ge­fahr be­fin­det und eine passen­de Per­son re­gie­ren und die Kon­trolle über die Geis­ter haben muss. Diesen inneren Konflikt und auch die Drama­tik der Hand­lung bringt Sarah Beth Durst hervor­ragend zur Gel­tung. Ich habe es ja schon in mei­ner Re­zen­sion zum ersten Teil ge­sagt: Diese Frau kann schrei­ben. Und sie be­sitzt un­glaub­lich viel Fan­ta­sie. Ich habe sel­ten so wunder­voll aus­ge­klügel­te und fan­tasie­volle Ge­schich­ten wie Die Blut­köni­gin und Die Todeskönigin ge­lesen. Sarah Beth Durst er­schafft eine einzig­arti­ge Atmosphä­re. Einer­seits ist sie ab­so­lut fas­zi­nierend und ich denke, jeder Fan­tasy-Fan möchte die Welt von Da­laina & Co ein­mal be­reisen. Ande­rer­seits ist sie aber auch furcht­bar grau­sam, er­schütternd und bru­tal. Aber auch die­se As­pekte haben ihren Reiz. Der Schreib­stil und die Atmosphä­re, die durch ihn er­zeugt wer­den, sind voll­kommen ein­nehmend. Zudem baut die Auto­rin immer wieder Wen­dun­gen in die Ge­schich­te ein, die ich an vielen Stellen nicht habe kommen se­hen. Ich wusste ein­fach nicht ge­nau, wohin mich die Auto­rin füh­ren möchte, und das war klasse. Ich denke, heut­zu­tage ist es für Auto­ren eine Heraus­for­de­rung, ordent­liche und vor allem ori­gi­nelle Fan­tasy zu schrei­ben. Sarah Beth Durst ist dies in mei­nen Au­gen mehr als ge­lungen. Ich hatte es eben bereits erwähnt, möchte aber noch kurz auf Naelin ein­gehen und wie sehr sie sich von Daleina unter­schei­det. Im Gegen­satz zu Da­leina ist sich Nae­lin auf eine ge­wisse Art be­wusst, dass sie viel Macht be­sitzt. Aller­dings hat sie ihre Kräf­te ver­drängt. Sie möchte ihre Kinder schützen, sie möchte den Geis­tern aus dem Weg ge­hen – vor denen sie große Angst hat – und ihre Kräf­te, so hilf­reich sie auch wä­ren, kamen für sie bis­lang nicht in Frage. Naelin möchte ihr ein­fa­ches Leben im Wald führen. Dass Ven auf­taucht und dieses ordent­lich auf den Kopf stellt und sie aus ihrer Rou­tine reißt, ge­fällt ihr nicht. Der Art, wie die Auto­rin Naelin und den ande­ren Fi­gu­ren Le­ben ein­haucht, ließ mich auch kein ein­zi­ges Mal an Naelin zweifeln. Ich konnte sie ver­ste­hen. Als Köni­gin müsste sie viel opfern. Im Laufe von Die Todes­königin er­lebt sie mei­ner Mei­nung nach eine be­ein­dru­ckende Cha­rak­ter­ent­wicklung. Es kommen auch noch einige ande­re Figuren, ab­ge­sehen von Naelin, dazu. Auch hier kann ich sagen, dass mich die Fi­guren­viel­falt wirk­lich be­geis­tern konnte. Sarah Beth Durst er­schafft einen bun­ten Haufen an Cha­rak­te­ren. Manche schließt man als Leser di­rekt ins Herz, manche eher we­ni­ger, aber auch das mochte ich sehr. Die Fi­gu­ren leisten so einen enormen Teil zur Ab­wechs­lung und Spannung in der Ge­schich­te. Ich freue mich un­glaub­lich auf den fi­na­len Band der Tri­logie.

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-Rezension- (Werbung, unbezahlt, Rezensionsexemplar) Hallo an alle Lieben, heute möchte ich Euch den zweiten Band der Königinnen von Renthia Trilogie vorstellen. Dieser Band trägt den Titel, Die Todeskönigin. Wie schon der erste Band, hat mir auch dieser hier wieder einmal richtig gut gefallen. Der Schreibstil ist sehr flüssig und daher angenehm zu lesen. Ich bin auch sofort wieder in die Geschichte reingekommen, obwohl Band 1 schon einige Zeit zurück lag. Aber schon am Anfang dieses Buches bekommt der Leser immer wieder Hinweise und Informationen zu den Ereignissen aus dem vorhergehenden Buch, und so ist es ein leichtes, sich wieder in Renthia zurechtzufinden. Die Handlung ist wie gewohnt spannend gehalten. Nirgendwo sind mir Passagen begegnet, die langatmig oder sogar überflüssig waren. Immer gab es etwas neues spannendes zu erleben. Die Seiten fliegen nur so dahin, und viel zu schnell ist auch diese Geschichte wieder vorbei. Auch dieser Band wird von mir wieder 5 Sterne bekommen. Wer wissen möchte, worum es in dem Buch geht, der darf hier gerne weiterlesen. Es werden allerdings ein paar Inhaltsangaben zum ersten Buch enthalten sein, sowie auch aus dieser Geschichte: Am Ende von Band 1 hat Renthia wieder einen neue Königin, Daleina. Allen Widerständen zum Trotz hat sie es geschafft, sich zu behaupten. Doch aufgrund ungeahnter Geschehnisse, steht sie als Königin nun völlig ohne zukünftige Nachfolgerin da. Ein Umstand, den die Akademien im Laufe der Jahre wieder beheben wollen, da dort neue Anwärterinnen ausgebildet werden. Doch Zeit ist ein kostbares Gut, vor allem, wenn diese auch noch knapp bemessen ist. Schon im Laufe Ihrer Ausbildung hatte Daleina immer wieder Schwierigkeiten, Macht und Kontrolle über die Geister auszuüben, die in Renthia leben. Aber die Zusammenarbeit zwischen Königin und Geistern ist lebenswichtig für das Land und die Leute die dort leben. Immer wieder entgleitet Daleina die Kontrolle. Dies tritt nun immer häufiger auf bis ein Heiler feststellt, welche Ursache Daleinas Leiden hat. Die Königin versammelt Ihre Meister um sich und teilt die Informationen mit Ihnen. Offenbart Ihnen, wie sehr die Zeit drängt, eine kompetente Nachfolgerin zu finden und schickt sie auf eine Mission. Meistern Ven, der schon Daleina ausgebildet hat, macht sich unter dem Volk auf die Suche nach einem starken, unentdeckten magischen Talent. Und entgegen allen Erwartungen dort nichts zu finden, stolpert er über Naelin. Doch diese ist alles andere als gewillt, Meister Ven zu begleiten und sich von Ihm ausbilden zu lassen denn das hieße, Ihre Familie und Ihre Kinder zurückzulassen. Aber wenn die Zukunft des Landes auf dem Spiel steht, wie wird Sie sich dann entscheiden? Drachige Grüße Eure Reading Dragonlady

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Mit einem gackernden Heulen stürzte sich der Feuergeist auf das Holzscheit. Flammen schossen aus dem Kamin, rasten durch den Raum und trafen das Bett. Eines der Seidenkissen fing Feuer. Naelin rannte los, schnappte sich einen Krug vom Waschbecken und goss seinen Inhalt auf das Bett. Das Wasser erstickte die Flammen, und Rauch wogte empor, schwärzte den Betthimmel. Kreischend ergriff der Geist die Flucht, stürzte durch den Türbogen auf den Balkon hinaus und schoss direkt in den Himmel hinauf, um mit den Sternen zu verschmelzen. "Seh'n wir's mal positiv: Zumindest steht der Palast noch", bemerkte Ven milde. Naelin schaute zur den Sternen empor. "Ich brauche vielleicht noch ein wenig Übung." -- INHALT: Wider Erwarten ist die junge Daleina vor einem halben Jahr aus der Krönungszeremonie als Königin hervor gegangen - zu einem hohen Preis. Nun muss sie allein über ein ganzes Land herrschen, obwohl sie immer die schwächste aller Thronanwärterinnen war. Sie könnte trotzdem eine gute Königin sein, wären da nicht die Ohnmachtsanfälle, die sie neuerdings gehäuft überkommen und zulassen, dass die Geister des Landes über die Menschen herfallen. Bald steht fest: Sie wird sterben. Und wenn das Land nicht ins Verderben stürzen soll, braucht sie so schnell wie möglich eine Nachfolgerin. Ihr ehemaliger Meister Ven entdeckt in einem Dorf die bereits erwachsene Naelin, die großes Potenzial sitzt. Allerdings ist sie nicht bereit, Königin zu werden... MEINE MEINUNG: Wenn eine Autorin für originelle und außergewöhnliche Ideen steht, dann ist es Sarah Beth Durst - kein Thema wird von ihr recycelt, jedes Buch strotzt wieder vor Ideenreichtum. Und trotzdem wird sie als Autorin völlig unterschätzt. "Die Todeskönigin" ist Band 2 der Trilogie um die "Queens of Renthia", die viel bekannter sein sollte. Hauptsächlich dreht sich alles wie zuvor um Daleina, nun Königin, die erneut oft zu Wort kommt - meine Sorge, der Nachfolger hätte die Protagonistin vollständig gewechselt, war also unbegründet. Daneben kommen aber auch Naelin und Meister Ven regelmäßig zu Wort, und neu außerdem Daleinas Schwester Arin. Diese ist eine sehr willkommene Ergänzung - sie ist nicht mehr das junge Mädchen, das man ganz zu Anfang des ersten Bandes kennen gelernt hat, und auch nicht die Nebenfigur des späteren Verlaufs. Stattdessen ist sie aktiv darin involviert, ein Heilmittel zu finden, und zeigt dabei nicht nur Intelligenz, sondern auch Willenskraft. Unterstützt wird sie dabei von Heiler Hamons Mutter Garnah, einer skrupellosen und nichtsdestoweniger interessanten Frau mit enormen Fähigkeiten. Daleina selbst hat sich verändert, seit sie Königin geworden ist, weil sie die Macht stemmen muss, die ihr übertragen wurde. Trotzdem ist sie noch immer authentisch und vor allem nicht perfekt. Und dann ist da Naelin, die sich so sehr dagegen wehrt, Thronanwärterin zu werden. Ihre Liebe zu ihrer Familie ist bewundernswert und ihr Wandel erfolgt langsam, nur ein wenig mehr vorausschauendes Handeln hat mir bei ihr gefehlt. Nachdem im ersten Band eine böse Königin im Hintergrund die Strippen zog, erscheint hier zu Beginn die Krankheit Daleinas als der Widersacher. Erst im Laufe der Geschichte stellt sich heraus, dass erneut jemand nichts Gutes im Sinn zu haben scheint. Es gibt ein Wiedersehen mit alten Bekannten - positiv wie negativ gestimmten - und eine ganz dezente Liebesgeschichte, die wie schon im Vorgänger erfrischend wenig Raum einnimmt. Priorität hat hier die Sicherheit des Landes, nicht die Romantik. Mir war leider sehr früh klar, wer für Daleinas Krankheit verantwortlich ist, daher hatte dieser Band deutlich weniger Überraschungen für mich parat als der letzte. Das Ende weist aber sehr eindeutig auf den Abschluss hin und deutet einige interessante Entwicklungen an. Sicher sein kann man auf jeden Fall: Die Ideen werden der Autorin nicht ausgehen. FAZIT: Die Reihe um die "Queens of Renthia" ist vielleicht nicht die spannendste, sondern legt viel Wert auf Charakterentwicklung und Worldbuilding. Autorin Sarah Beth Durst zeigt aber im 2. Band "Die Todeskönigin" erneut, dass sie vor Einfallsreichtum nur sprüht, und das macht schon einiges an Faszination aus. Originelle Fantasy findet man hier in jedem Fall. 4 verdiente Punkte!

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