Leserstimmen zu
Aquila

Ursula Poznanski

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Inhalt: Wenn die eigene Erinnerung trügt Als Nika an einem Sonntagmorgen ziemlich verkatert in den Badezimmerspiegel schaut, steht dort diese Nachricht. Wer hat sie an den Spiegel geschmiert? Und was hat sie zu bedeuten? Wo sind Nikas Hausschlüssel und ihr Handy? Wo ist Jenny, ihre Mitbewohnerin? Und warum ist ihr heute überhaupt so schlecht, sie hat doch gestern gar nicht viel getrunken? Erst durch die Morgennachrichten im Fernsehen erfährt Nika, dass heute gar nicht Sonntag ist, sondern Dienstag. Ihr fehlt die Erinnerung an zwei ganze Tage, in denen irgendetwas Schreckliches passiert sein muss. Aber was ? Meinung: Nachdem ich alle anderen Jugendthriller von Ursula Poznanski gehört habe, war ich sehr gespannt auf Aquila, denn der Klappentext klingt wirklich spannend und bisher habe ich nie 5 Sterne gegeben. Denn meistens hatten mir die Bücher / Hörbücher zu viele Längen, bis es zum Finale kommt. Aber nun zu Nika. Nika studiert Kunstgeschichte in Italien, genauer in Siena. Doch nach einem Abend mit den Freunden und Kommilitonen, wacht Nika angezogen und verschmutzt im Bett auf. Doch warum kann sie sich nicht an die letzten 2 Tage erinnern ? Interessanter Weise verfällt Nika nicht groß in Panik. Ein wenig Panik ist in der Situation ja erlaubt, denn sie findet auch noch eine Nachricht am Spiegelschrank im Bad. Und wo ist ihre Mitbewohnerin ? So macht Nika sich auf dem Weg in einem Land, dessen Sprache sie nicht sehr gut kann (ich vermute die Universität unterrichtet auf Englisch ?, da ich mich frage, wie man dann dort studieren könnte ohne große Italienisch Kenntnisse) und mit Hilfe Bekannter, die entweder deutsch oder eben auch beides sprechen können. Mit Zeugenaussagen und kleineren Hinweisen in der Wohnung versucht Nika nach und nach die Geschehnisse zu konstruieren. Durch Bilder, Gerüche oder Töne die immer mal wieder ein Déjà-vu bei ihr auslösen, kommt sie nach und nach den Geheimnissen auf den Grund. Doch schon bald wünscht sie sich wirklich dringend ihre Gedächtnislücke zu füllen. Meistens verhält sich Nika sehr taff für ihre Situation, doch es gibt eben auch Momente, wo sie sich dementsprechend verhält. Man muss eben auch dran denken, dass sie in einem fremden Land ist, weit weg von der Familie, noch nicht wirklich lange da und die Sprache nicht sehr gut spricht. Aber es gibt auch kurze Momente, wo ich mir an den Kopf fassen musste, aber ich kann nicht sagen, ob ich als Betroffene genauso gehandelt hätte. Zum Glück gibt es aber keine Fremdschäm Szenen, da bin ich ja immer etwas empfindlich. :D Da gerade am Anfang die sprachlichen Barrieren wirklich etwas nervig waren, war ich ganz froh, dass sie einen "Übersetzer" für sich gewinnen kann, für denn sie auch Sympathien hegt. Zum Glück gibt es keine große Liebesgeschichte, nur ein wenig Geplänkel, da Nika nun mal wirklich andere Probleme hat. Ihr Black Out ist hartnäckig, wodurch es eben wirklich lange dauert, bis alles rekonstruiert werden kann, doch ich war nie gelangweilt, denn es geschehen immer wieder Dinge, die den Spannungsbogen hoch halten. Hinzu kommt, dass die Sprecherin Laura Maire es mit der Betonung wirklich gut schafft, die Gemütslagen von Nika zu sprechen. Ich kann mir vorstellen, dass man es als beim Lesen anders sieht. Die Auflösung war für mich für einen Jugendthriller gut erklärt und logisch, denn es wurde sauber drauf hin gearbeitet. Doch selbst ich als Hörer tappte lange im Dunkeln und wurde am Ende teilweise auch sehr überrascht. Häufig habe ich gelesen, dass es sehr konstruiert sei, doch ich finde es einfach mit den vorhandenen Charakteren sehr passend. Das Setting muss aber auch noch erwähnt werden. Zwar wird nicht super ausführlich auf die Umgebung eingegangen, da Nika meist mit ihren Gedanken beschäftigt ist, aber trotzdem bekommen wir einiges vom italienischen Ambiente mit und bei wichtigen Stellen auch genau die richtige Dosis Beschreibung. Hinzu vereinfacht das Setting natürlich auch der Autorin natürliche Hindernisse einzubauen, da Nika sonst die Stadt und ihre Geschichte auswendig kennen müsste. Fazit: Ich war durch weg unterhalten. Was nicht alleine der Autorin, sondern auch der Sprecherin zu verdanken ist. Durch das fremde Land, konnte ein schönes Setting und natürliche Hindernisse eingebaut werden und die Auflösung war für mich logisch und nachvollziehbar. Für mich der erste Jugendthriller von Ursula Poznanski, dem ich die volle Punktzahl gebe.

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Wie kam ich zu dem Hörbuch? Durch das Buch Thalamus wurde ich auf die Autorin aufmerksam. Ich wollte gerne mehr von ihr lesen und sehen, ob alle ihre Werke so gut sind. Cover: Das Cover finde ich auffällig, es sticht sehr ins Auge. Irgendwie finde ich es aber sehr durcheinander bzw. ich kann nicht genau erkennen, was da drauf abgebildet sein soll. Inhalt: Nika wacht verkatert in ihrer Wohnung auf. Sie denkt es ist Sonntag, doch als sie feststellt, dass Dienstag ist, beginnt für sie ein Albtraum. Wie konnte sie drei Tage durchschlafen, oder hat sie gar nicht geschlafen? Wo ist ihre Mitbewohnerin Jenny? Wo sind ihre Schlüssel, ihr Handy, der Akku und das Netzteil ihres Laptops? Handlung und Thematik: Die Handlung ist bereits zu Beginn sehr spannend und mitreißend. Ich konnte das Hörbuch fast nicht pausieren, da mich immer interessierte, wie es weiter geht. Das Buch hat viele Thriller-Elemente und ich würde es nicht nur als reines Jugendbuch bezeichnen. Die Autorin zeigt sehr gut, wie hilflos eine Austauschstudentin in einem fremden Land sein kann, vor allem wenn die Sprache noch nicht richtig sitzt. Wem kann man wirklich vertrauen, wen kennt man wirklich? Charaktere: Nika war mir gleich zu Beginn sehr sympathisch. Sie hat sich getraut, ein Auslandssemester zu beginnen, obwohl sie die Sprache nicht perfekt beherrscht. Ihre Lage führte dazu, dass sie mir gleich leidtat. An ihren Handlungen erkennt man, dass sie clever und schlau ist. Die anderen Charaktere fand ich gut ausgearbeitet, teilweise waren sie mir sympathisch, teilweise nicht. Mit zunehmenden Ereignissen wurde ich immer skeptischer wen Nika wirklich trauen kann. Sprecher: Laura Maire ist eine großartige Sprecherin! Ihre Stimme ist sehr angenehm und man konnte wirklich gut folgen. Die Emotionen wurden dadurch spürbar! Durch die Intonation war immer erkennbar, in welcher Stimmung oder Lage sich Nika gerade befindet. Ich war bisher von weiblichen Sprechern nicht so begeistert, Laura Maire hat mich aber vom Gegenteil überzeugt! Ich hoffe noch mehr von ihr zu hören, es hat wirklich Spaß gemacht. Persönliche Gesamtbewertung: Spannung von der ersten bis zur letzten Minute! Ich war sehr begeistert von der Sprecherin und vor allem von der hammermäßigen Story! Ich hätte Nikas Leben gerne noch weiter verfolgt und kann das (Hör-)Buch allen empfehlen, die gern mal miträtseln wollen, was einzelne Notizen bedeuten könnten und was genau passiert ist ;-) Nicht nur für Jugendbuch-Fans zu empfehlen!

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Meinung: Ich kenne noch nicht viele Hörbuchsprecher(innen), doch die, die mir gefallen, versuche ich mir zu merken. Zu diesen wird zukünftig auch Laura Maire  gehören. Sie hat wirklich ganze Arbeit geleistet. Man konnte die Angst, Überraschung, Freude, Unsicherheit und all die Emotionen richtig schön, vor allem immer passend getroffen, heraus hören. Es hat wirklich Freude bereitet Nikas Geschichte von ihr erzählt zu bekommen. Die Story an sich gefiel mir auch ganz gut. Leider fand ich Nika die meiste Zeit unsympathisch. Oftmals hatte sie mit verschiedenen Einschätzungen ja auch recht, aber trotzdem. Dieses mega sture und misstrauische Verhalten ging mir irgendwann einfach nur noch auf die Nerven. Zudem war sie in anderer Hinsicht so naiv, dass es einem grotesken Widerspruch glich. Ich verstehe durchaus, dass sie durch die Geschehnisse absolut verunsichert war, aber in meinen Augen kam das leider eher weniger authentisch rüber. Dann schon eher die Charaktere von Jenny. Oder Stephano, der mir trotz allem sogar noch sympathischer war. Jetzt bin ich aber abgeschweift. Die Stroy! Die Idee gefiel mir unglaublich gut, auch die Art wie sie umgesetzt war. Die Jagd nach Nikas Erinnerungen sowie die Geschehnisse der vergangenen Nächte bzw. Tage. Lustig und tatsächlich passend fand ich, dass Nika ihren eigenen Zettel, den sie sich geschrieben hatte, nicht mal mehr im Ansatz deuten konnte. Wirklich sehr gelungen und gut umgesetzt. So war das ganze zwar ein interessantes und spannendes Hörerlebnis, aber leider wurde ich mit der Hauptprotagonistin nicht warm, was dem Ganzen dann doch einen kleinen Dämpfer verpasst hat. Obwohl sich die Autorin größte Mühe gegeben hat, fiel es mir gar nicht so einfach einen Bezug zu Siena zu bekommen. Vielleicht lag es auch an der Atmosphäre selbst, denn die verzweifelte Nika, die unbedingt ihre Erinnerungen wieder braucht, in einer große (und vermutlich hektischen) Stadt, die aber genau so nicht rüber kommt. Das drum herum wirkt schon beinah zu ruhig im Vergleich. Fazit: Ich bin mir nicht sicher, ob ich einen anderen Eindruck bekommen hätte, wenn ich das Buch gelesen hätte, aber abgesehen von der grandiosen Sprecherin hat mich das Gesamtpaket der Story eher durchschnittlich überzeugt. Zum Autofahren und nebenher hören war es auf jeden Fall gut.

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Meine Meinung... ...zum Cover: Das Cover und der Titel passen perfekt zum Buch. Zuerst dieser Titel. Anfangs habe ich mich gefragt, warum Aquila, aber im Verlauf des Hörbuches wird das schnell klar. (Schon mal als kleiner Hinweis: Aquila {Italienisch} - Adler) Dazu passt auch der Adler (ich glaube es soll ein Adler sein) im Hintergrund. Das Schwarz in Kombination mit dem goldgelb hat etwas edles und teures. Es erinnert bereits an Italien. Das Rot, das zwischen dem Schwarz und dem Goldgelb ist, passt gut dazu. Auch darauf kommt man im Laufe des Hörbuches. ...zum Buch: Wie würdest du reagieren, wenn du alleine und ohne jegliche Erinnerung an die letzten beiden Tage in deiner Wohnung aufwachst. Von deiner Mitbewohnerin fehlt jede Spur. Dein Handy fehlt, dein Laptop funktioniert nicht, du bist eingeschlossen in der Wohnung und findest die Schlüssel nicht. Auf deinem Badezimmerspiegel stehen die Worte "Letzte Chance" und auf einem verknitterten Zettel in deiner Hosentasche befinden sich seltsame Sätze in deiner Handschrift. Was ist passiert? wirst du dich fragen, genau wie Nika. Mal wieder hat es Ursula Poznanski mit ihrem Jugendbuch "Aquila" geschafft, mich vollkommen in ihren Bann zu ziehen. Sie schafft es mit ihren Worten eine ganz eigene und neue Welt in Siena zu schaffen, die voller Gefahr, Lügen und falscher Fährten scheint. Zu Beginn wacht man mit Nika und ihrer fehlenden Erinnerung in ihrem Schlafzimmer auf. Doch etwas stimmt ganz und gar nicht, denn Jenny ist nirgendwo zu finden und auch die Wohnung ist fest verschlossen und vom Schlüssel fehlt jede Spur. Genau wie von ihrem Handy. Mit ihrem Laptop kommt sie auch nicht weiter, denn der Akku fehlt und so kann sie nichts anderes tun, als zu warten. Und das Warten lohnt sich, denn Lennard, Jennys Freund, kommt und kann sie befreien. Doch bei diesenen merkwürdigen Ereignissen bleibt es nicht, denn Jenny wird kurze Zeit später ermordet aufgefunden und die Frage nach der Schuld bleibt ungeklärt. Alles deutet auf Nika hin, denn sie wurde als Letzte mit Jenny gesehen, aber ist das die Wahrheit? Kann es sein, dass der Zettel, den Nika in ihrer Hosentasche hat, Hinweise zu den letzten beiden Tagen enthält? Aber was soll sie mit den Worten "Weihnachten voller Angst" oder "Halte dich fern von Einhorn und Adler" anfangen? Genau das versucht sie herauszufinden um ihre Erinnerung zurück zu erlangen und ihre Unschuld zu beweisen. Aber ist Nika wirklich unschuldig? Diese Frage leitet durch das komplette Buch. Die Frage nach Nikas Schuld und was in den zwei Tagen geschehen ist. Nika ist eine Austauschstudentin in Siena. Sie ist mir weder sonderlich sympathisch, noch unsympathisch. Ich kann nicht genau sagen, woran dies liegt, aber ich kann nicht so ganz warm mit ihr werden. Trotzdem hat es mir gefallen, sie durch das Hörbuch zu begleiten und zu sehen, wie sie kläglich versucht, ihre Unschuld zu beweisen. Aber irgendwie finde ich sie etwas naiv, sie vertraut meiner Ansicht nach zu schnell und will lieber alles alleine lösen, als zur Polizei zu gehen. Was mir gefällt, ist ihre Art mit Menschen umzugehen. Sie ist offenherzig und versucht Freunde, Familie und Bekannte zu schützen, auch wenn das nicht das Beste für sie ist. Lennard ist derjenige, der sie aus der Wohnung lässt. Anfangs habe ich ihn wirklich gerne, ich hätte mir aber mehr von ihm erwartet. Ich verstehe einfach nicht, wie er erst so freundlich und dann immer abweisender zu Nika ist. Stefano ist der zweite Junge, der eine wichtige Rolle in dem Buch spielt. Ihn finde ich von Anfang an sehr herzlich. Wenn man das Hörbuch fertig gehört hat und so darüber nachdenkt, ist es schon etwas seltsam, wie hilfsbereit er ist, aber am Anfang achtet man da gar nicht drauf. Später erfährt man etwas, das dem ganzen Buch etwas "mitfühlendes" (wenn man das so sagen kann) verleiht. Stefano ist die Person, die Nika durchs ganze Buch begleitet und auch dolmetscht. Aber meint er es wirklich so gut mit ihr? Der Kommissar hat es faustdick hinter den Ohren. Er weiß irgendwie immer, wonach er suchen muss und scheut vor nichts zurück. Wird er Nika verhaften und sie wegen Mordes anklagen, oder wird er sie für unschuldig erklären? Und zu guter letzt Jenny. Anfangs hatte man keine Ahnung, man dachte sie sei ein netter Mensch, der manchmal etwas seltsam ist, aber im Verlauf des Buches wird klar, dass sie ein düsteres Geheimnis hat. Was da wohl auf euch zukommt? Mit der Zeit tauchen immer mehr Personen auf, die alle irgendetwas über die beiden Tage wissen, in denen Nika die Erinnerung verloren hat. Es ist krass, wie die Autorin es schafft, wirklich ALLES miteinander zu verbinden und dabei den Überblick zu behalten. Ich glaube, es gibt nicht eine Stelle, die richtig unwichtig ist. Da kommen wir auch schon zum nächsten Punkt. Das Hörbuch ist, laut Verlag, ab 12 geeignet. Im Prinzip ist das okay, die Handlung ist nicht wirklich schlimm und gruselig ist es auch nicht. Allerdings ist es ziemlich kompliziert. Selbst ich hatte Probleme alles nachvollziehen zu können und verstehe immer noch nicht alles. Normalerweise höre ich Hörbücher nebenbei, aber das war hier ziemlich unmöglich, denn man muss sich wirklich gut auf Aquila konzentrieren, um alles wichtige mitzubekommen. Allerdings finde ich das auch wieder ziemlich begeisternd, denn es baut Spannung auf. Man fiebert mit Nika mit, will wissen, was geschehen ist, was die anderen Personen damit zu tun haben und was wirklich mit Jenny geschehen ist. Dieses Puzzle setzt sich nach und nach zusammen und erst am Ende bekommt man wirklich Klarheit. Das finde ich zwar nicht so gut, weil sich so alles über einen langen Zeitraum ansammelt und sich dann einfach auflöst. Es baut zwar Spannung auf, aber mir ging es am Ende dann einfach ein bisschen zu schnell. Zu viel Nachdenken und selbst zusammenpuzzeln und parallel dazu noch Nikas Gedanken. Das hat mich fast überfordert. Okay, aber die Stimme von Laura Maire ist der Hammer. Sie schafft es, jede Szene anders zu betonen und die Wechsel der Stimmungen von Nika und den anderen Charakteren ist wirklich mitreisend. Es ist, als würde sie das mit links schaffen ohne darüber nachdenken zu müssen. Der Schreibstil ist flüssig, die Worte klar und das Tempo gut gewählt. Alles ist verständlich, bis auf die italienischen Sätze, die man entweder nicht braucht oder übersetzt bekommt. Oder deren Bedeutung von Anfang an klar ist. Die Autorin schafft es, packend zu schreiben und die Gefühle, Nika´s Selbstzweifel, ihre Wut und die Hoffnungslosigkeit sehr gut darzustellen. Die Orte, an denen die einzelnen Szenen spielen, sind ebenfalls gut vorstellbar. Fazit Ein gelungenes Jugendbuch, mit viel Spannung und Mystery, welches jedoch Konzentration erfordert. Deshalb 4,5/5 Sternen!

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Gleich zu Beginn erwacht man völlig verwirrt mit Nika zusammen, ohne Erinnerung, ohne Orientierung. Die Erzählerstimme von Laura Maire passt ganz perfekt zu der jungen Austauschstudentin und schafft es mit verstellten Stimmen und viel Emotionen die verschiedenen Lebenslagen und Situationen perfekt dazustellen. Gerade am Anfang hat mir selbst der Kopf geschwirrt, weil scheinbar nichts einen Sinn ergeben hat, nicht, weil man der Geschichte nicht folgen könnte, sondern weil man sich so gut in die Protagonistin hineinversetzen kann und vergeblich nach Anhaltspunkten zu greifen versucht. Auch, wenn ich es am zeitweise ein bisschen anstrengend fand, dass manche Gespräche nur in italienisch gesprochen wurden, so hat es das Bild doch nur ncoh mehr abgerundet, denn auch die Sprachkenntnisse der Protagonistin halten sich in Grenzen, was das ganze Unterfangen nicht einfacher macht. Gefangen zwischen Panik, Verwirrung und Wut nimmt die Geschichte also ihren Lauf. Zuerst fand ich Nika noch unglaublich sympathisch und ich konnte ihr Handeln und Verhalten vollkommen nachvollziehen. Schlagartig, etwa in der Mitte, ist das aber umgeschwungen. Sie hat so viele Anhaltspunkte immer wieder nur für sich behalten, obwohl es doch die eine oder andere Person gegeben hätte, die dabei war ihr zu helfen. Der Spannungsfaden konnte auf jeden Fall gehalten werden. Und, wenn auch auf sehr skurrile Art und Weise, so hat ein kleiner Rundgang durch Italien doch auch seine Vorzüge gehabt. So hat mich auch das Ende, obwohl man irgendwas in der Richtung erwartet hat, dennoch überraschen können, weil man sich einfach nie sicher sein konnte. Ein grandioses Verwirrungsspiel, das es dem Leser gar nicht so leicht macht, einen Durchblick zu gewinnen, einen dafür aber umso näher an die Protagonistin bringt. FAZIT Ursula Poznanski kann auch mit diesem Werk wieder einmal ihren Einfallsreichtum und ihre Authentizität unter Beweis stellen. Ebenso verwirrt wie die Protagonistin streift man hier durch die dunkelsten Ecken Italiens auf der Suche nach Hinweisen. Mit der Erzählerstimme von Laura Maire wird das Ganze dann noch abgerundet und gewinnt noch mehr an Charme. Für alle Fans der Autorin oder auch generell von Spannungsliteratur eine klare Leseempfehlung!

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Ein Mord, ein verlorenes Gedächtnis und eine deutsche Auslandsstudentin mittendrin. Nika, unsere Protagonistin welche sich wegen eines Auslandssemsters in Italien befindet wacht an einem Morgen ohne Erinnerung an die vergangene Nacht auf und muss feststellen, dass um sie herum merkwürde Dinge passieren. Ihre Mitbewohnerin ist verschwunden und wird wenig später tot aufgefunden. Nika hat sich selbst verschlüsselte Hinweise hinterlassen, die sie im Laufe der Geschichte zu verstehen versucht. Wer hat ihre Mitbewohnerin ermordet? Oder war es sogar sie selbst? Wenn ja, welchen Grund sollte sie gehabt haben? Aquila war mein erstes Buch von der Autorin Ursula Poznanski und ich bin sehr begeistert. Zu beachten ist, dass es sich bei diesem Thriller um einen Jugend-Thriller handelt. Wer also die typischen „Erwachsenen-Psycho-Thriller“ gewohnt ist und eher weniger mit dem Jugendbuchgenre anfangen kann, könnte mit dem Buch seine Schwierigkeiten haben. Mir hat der Aspekt eines Jugendbuch-Thrillers sehr gut gefallen, da ich mich mit der fast gleichaltrigen Protagonistin sehr schnell identifizieren konnte. Die Handlung fand ich sehr spannend und fesselnd. Die Story hat sich an keinem Punkt gezogen und ich habe bis zum Schluss mit Nika mitgefiebert. Das italienische Flair ist ein zusätzlicher Pluspunkt für die Atmosphäre dieser Geschichte. Mit den Figuren bin ich sehr schnell warm geworden, egal ob es sich um die Hauptperson oder die Nebencharaktere handelt. Das Einzige was mir nicht besonders gut gefallen hat, ist die Auflösung des Falles. Es hat ein wenig so gewirkt, als hätte die Autorin diese spontan hinzugedichtet. Das Hörbuch: Die Sprecherin Laura Maire hat eine wirklich angenehme Stimme und man merkt ihr ihre Erfahrung deutlich an. Die deutsche Synchronstimme von Alice Cullen aus der Twilight Reihe hat einen großen Wiedererkennungswert. Gerade ihre Sprechleistung hat das Hörbuch besonders spannend gemacht. 5 Sterne für die Lesung. Der Schreibstil: Poznanskis Schreibstil lässt einen die Geschichte regelrecht verschlingen. Nikas Gedankengänge waren sehr gut beschrieben und haben ihre Handlungen glaubwürdig erscheinen lassen. Das Cover: ist leider überhaupt nicht mein Fall. Designt ist es wirklich sehr gut und passt auch zu der Geschichte, nur irgendetwas daran würde mich hindern es deswegen zu kaufen. Was es ist, kann ich euch leider nicht erklären. Empfehlung? Für wen? Besonders Neueinsteigern, die aus dem normalen YA-Genre kommen, kann diese Buch die Unterhaltung eines Thrillers nahebringen. Vielleicht würde es auch anders herum genauso gut funktionieren und erwachsene Thriller-Liebhaber auf den Geschmack von Jugendbücher bringen?

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Normalerweise höre ich Hörbücher ja gern nebenbei. Das war bei diesem Hörbuch hier aber einfach unmöglich, weil es einen vom ersten Satz an komplett, mit Haut und Haaren, in die Story gesogen und einen nicht mehr losgelassen hat. Ungelogen - die erste Passage und sofort stellten sich all meine Nackenhaare auf und das kleine Nebenbei hatte sich gegessen. Die Story ist richtig gut aufgebaut, gerade weil man direkt in diese hineingeworfen hat - ebenso wie Nika, die genauso wie man selbst, absolut keine Ahnung hat, was gerade mit ihr und um sie herum passiert. Aber vor allem warum. Wie man schon hört, war die Spannung vor allem anfangs enorm. Leider kann ich aber nicht direkt sagen, dass sich diese durchs ganze Buch zog, da sie meiner Meinung nach in der Mitte etwas abnahm und man so schnell an Aufmerksamkeit verloren hat - der große Nachteil von Hörbüchern. Im Gegensatz zum wirklichen Lesen kann man sich an zähen Stellen leider viel zu schnell ablenken und komplett den Faden verlieren. Das war bei mir leider hin und wieder der Fall, weshalb ich manche Kapitel zwei oder dreimal hören musste, bis ich wirklich verstanden habe, wieso die Story sich nun in die ein oder andere Richtung entwickelt hat. Trotzdem ist die Geschichte eine tolle Reise und reißt einen regelrecht mit. Cliffhanger jagt Cliffhanger und ich fand es auch total spannend, Nika bei der Aufklärung ihrer Liste voller Rätsel und natürlich der unklaren vergessenen Stunden zu begleiten. Dabei erinnere ich mich vor allem an meine Busfahrt zur Arbeit - der Bus stand im Stau und ich hab per Kopfhörer einer absolut spannenden Stelle gelauscht ... Und ich habe eine regelrechte Paranoia bekommen. Mein Herz hat geklopft, ich hatte Schweißausbrüche, ... Es war einfach so gut! In diesen Momenten schafft es Ursula Poznanski wirklich vollkommen mit ihren Lesern zu spielen und sie am seidenen Faden zappeln zu lassen. Ihr Schreibstil ist dabei relativ kühl, nicht wirklich beschönigend und dadurch überraschend aufregend. Es kurbelt den Nervenkitzel nochmal an. Das Ende kam meiner Meinung nach nicht ganz so überraschend, weil für mich viele Dinge leider viel zu offensichtlich waren. Gleichzeitig war es aber auch total verwirrend, weil einige Rätsel und Fragen nicht ganz logisch aufgelöst und eher noch verkompliziert wurden. Auch die Charaktere stellten oft ein kleines Hindernis dar, denn ich konnte keinen einzigen so wirklich leiden. Das mag an der angespannten Atmosphäre des Buches liegen, und natürlich soll man sich mit diesem Buch nicht wirklich wohlfühlen, aber trotzdem hätte ich mir gewünscht, wenigstens Nika zu mögen. Einfach um noch einen Tick mehr mit ihr mitfiebern zu können. Leider fand ich sie nicht gerade sympathisch, ehrlich gesagt, war sie sogar eine richtige Heulsuse. Ich meine, ich wäre in ihrer Situation wahrscheinlich echt nicht besser gewesen - ganz im Gegenteil - aber in einem Jugendthriller stelle ich mir dann doch etwas ausgeprägtere Charaktere vor. Ebenso haben es mir alle anderen Nebencharaktere nicht wirklich angetan. Bei keinem einzigen konnte der Funke überspringen, was ich unglaublich schade fand, aber gut, das muss man vielleicht in Kauf nehmen, um letztendlich so eine fesselnde Atmosphäre zu kreieren. Wer es mir aber absolut angetan hat, ist Laura Maire - die unglaublich tolle Synchronstimme, die die Geschichte nicht besser hätte rüberbringen können. Ihrer Stimme kann man stunden-, nein, tagelang zuhören, weil sie so angenehm ist. Trotzdem hat sie noch das gewisse Etwas, ich würde es schon fast eine rauchige Süße nennen, die total gut zu der Geschichte passt. Zu guter Letzt hänge ich noch kurz und knapp an, dass mir auch Cover und Setting sehr gut gefallen und man sich diese fast nicht besser hätte aussuchen können. Gerade die Entdeckungstour durch die italienische Stadt Sienna hat ein richtiges Dan Brown-Feeling eingeflochten, was mich ebenfalls total überzeugen konnte. Fazit: Ein gut ausgebauter Jugendthriller, wobei die Betonung wirklich auf Jugend liegt. Obwohl die Geschichte teilweise echt schockierend und natürlich hochspannend ist, ist das Ende noch sehr human und realistisch gehalten. Kombiniert mit unzähligen Cliffhangern, einer düsteren, kühlen Atmosphäre und einem Setting, das die Geschichte voll und ganz abrundet, ist dieses Buch eine absolute Empfehlung meinerseits.

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Für eine sehr lange Autofahrt war ich auf der Suche nach einem aktuellen Hörbuch, das die lange Fahrzeit schnell vergehen lassen würde. Nach etwas Überlegen entschied ich mich für das neue Buch von Ursula Poznanski, von der ich bisher noch nichts gelesen, aber nur Gutes gehört hatte. „Aquila“ zog mich sofort an. Das Cover, der Klappentext, das Setting im verträumten Italien…Das Hörbuch verprach spannend zu werden. Doch in welchem Ausmaß, das konnte ich nicht erwarten. Denn „Aquila“ ist atemberaubend gut und außergewöhnlich! Es ist düster, angsteinflößend und extrem spannend! Es ist unfassbar, wie Poznanski all die ausgelegten Fäden zusammenzieht und man erst nach und nach das große Ganze sieht! Für mich ist „Aquila“ ein absolutes Jahreshighlight! Hört es euch unbedingt an, denn auch Laura Maire ist die perfekte Sprecherin! Selten habe ich ein Hörbuch so wehement empfehlen müssen! Klappentext Als Nika an einem Sonntagmorgen ziemlich verkatert in den Badezimmerspiegel schaut, steht dort eine Nachricht. Wer hat sie an den Spiegel geschmiert? Und was hat sie zu bedeuten? Wo sind Nikas Hausschlüssel und ihr Handy? Wo ist Jenny, ihre Mitbewohnerin? Und warum ist ihr heute überhaupt so schlecht, sie hat doch gestern gar nicht viel getrunken? Erst durch die Morgennachrichten im Fernsehen erfährt Nika, dass heute gar nicht Sonntag ist, sondern Dienstag. Ihr fehlt die Erinnerung an zwei ganze Tage, in denen irgendetwas Schreckliches passiert sein muss. Aber was? Meinung Wie soll ich nur anfangen, ohne zu viel zu spoilern?! Glaubt mir, das ist gar nicht einfach, aber ich gebe mein Bestes! Nica macht ihr Auslansemester in Siena in Italien. Sie spricht nur sehr wenig Italienisch, aber es gibt viele deutsche Studenten und auch ihre Mitbewohnerin ist Deutsche, weshalb die Sprachbarriere nicht allzu schlimm ist. Soviel zur Ausgangslage. Das Hörbuch beginnt an genau dem Morgen, der im Klappentext beschrieben wird. Nica hat keinerlei Erinnerungen an die letzten zwei Tage, doch ihre Klamotten sind schlammverkrustet, sie hat eine große Narbe im Gesicht und im Badezimmerspiegel thront ihr die bedrohliche Botschaft „Letzte Chance“ entgegen. Wer hat das geschrieben? Wo ist ihr Handy? Und warum ist die Wohnungstür abgeschlossen und ihr eigener Schlüssel fehlt. Die Umstände sind so merkwürdig, dass schnell deutlich wird, dass es sich nicht nur um eine durchzechte Nacht handeln kann. Und dann findet Nica einen Zettel in ihrer Jeans voller kryptischer Botschaften: „Du weißt, wo das Wasser am dunkelsten ist“, „Halte dich fern von Einhorn und Adler“, „Sic transit Gloria“, „Weihnachten voller Angst“ und viele weitere Sätze ohne Zusammenhang. Nica hat keine Ahnung, was das bedeutet und sie hat diesen Zettel noch nie gesehen. Aber: Es ist eindeutig ihre Handschrift. Schon allein dieser Einstieg ist einfach der Hammer! Sofort zog Nica mich in ihre Geschichte und ich konnte diesem Sog einfach nicht entkommen. Die Ausgangslange ist wahnsinnig spannend, denn sie wirft so viele Fragen auf! Ursula Poznanski schafft es mit Bravour, immer nur ganz langsam Geheimnisse aufzudecken. Nica erfährt nur Stück für Stück, was sich zugetragen haben muss. Und das herauszufinden ist alles andere als ein Kinderspiel. Denn wenn du in einer fremden Stadt bist, die in einem Land liegt, dessen Sprache du nicht sprichst und du weder ein Handy noch richtige Freunde hast, an die du dich wenden kannst: Was tust du dann?! All dem muss Nica sich stellen und jede einzelne Minute des Hörbuchs trieft dadurch nur so vor Spannung! Nach einer Weile gerät Nica auch noch in eine Polizeiermittlung als Hauptverdächtige. Ihr Alibi? Sie hat keines – denn sie kann sich an die letzten zweieinhalb Tage nicht erinnern. Das sieht natürlich nicht gut aus für sie und so ist sie gezwungen, auf eigene Faust herauszufinden, was sich zugetragen haben muss. Doch ihre Erkenntnisse lassen sie an sich selbst zweifeln... Auf der Suche nach Antworten ist sie anfängliche zwar allein, doch irgendwann taucht ein netter Italiener auf, der ihr hilft – Stefano. Aber kann Nica ihm trauen? Kann sie überhaupt jemandem trauen? Ich würde euch gern mehr über den Handlungsverlauf erzählen, doch es passiert einfach so viel und die Entwicklungen sind so rasant und auch krass, dass das ein riesiger Spoiler wäre. Die Handlung ist auf jeden Fall ernst zu nehmen! Es geschehen Dinge, die brutale Realität sind und die Nica in einem sehr schlechten Licht dastehen lassen. Ihr Gedächtnisverlust lässt nicht nur andere, sondern auch sie selbst zweifeln! Denn kann sie sich sicher sein, was sie getan oder auch nicht getan hat? Ursula Poznanski zeigt so geschickt die Tücken des eigenen Gedächtnisses und auch der eigenen Taten auf, dass es gruselig ist! Zu was kann ein Mensch fähig sein? Das ist eine der Schlüsselfiguren des Romans. Aber hacken wir mal den Punkt Spannung ab. Er ist grandios umgesetzt, mehr muss ich nicht sagen. Zu den Charakteren: Nica ist eine tolle Protagonistin, mit der der Hörer leiden muss! Sie ist alles andere als perfekt, ganz normal und trotzdem außergewöhnlich. Ich weiß nicht, wie ich an ihrer Stelle gehandelt hätte. Ich finde sie absolut authentisch und ihre Schwankungen sind toll dargestellt! Stefano hat mein Herz sehr schnell erobert und ich drückte diesem zarten Pflänzchen namens Liebesgeschichte die Daumen. Aber die Autorin konzentriert sich auf andere Dinge und mehr als ein paar Andeutungen gibt es nicht. Aber das ist vollkommen okay! Eine sehr zentrale Rolle spielt noch Nicas Mitbewohnerin Jenny. Über sie kann ich nicht viel sagen, nur eines: Wahnsinn! Im positiven und negativen Sinne! Diese Figur hat es einfach in sich. Der Comissario gefiel mir ebenfalls sehr gut, er sorgt dafür, dass diese Schnitzeljagd den richtigen Charakter hat. Und dann wäre da noch der ominöse Skorpion-Mann… Die Figurenkonstellation ist überschaubar und gerade das macht sie so gut. Denn trotz allem ist sie vielseitig und lässt nicht viele Möglichkeiten zu. Für mich gab es die Guten, die Bösen und diejenigen, denen man nicht trauen konnte. Toll! Der Schreibstil ist klasse, soweit ich das beurteilen kann. Was ich beurteilen kann ist die Sprecherin Laura Maire. Ihre Stimme passt zu 100% zu Nica und ihren Emotionen. Sie stellt die Geschichte so lebendig dar, dass ich wirklich dachte, Laura Maires Stimme würde Nica gehören. Außerdem liest sie mit so viel Gefühl und Schauder, dass mir auf meiner Autofahrt im Dunkeln manchmal wirklich mulmig wurde. Denn die Geschichte ist nicht nur spannend, sondern auch düster und unheimlich. Die Sprecherin setzt die Akzente vollkommen richtig und liest wahnsinnig gut! Gänsehaut bekam ich immer, wenn Nica Erinnerungsfetzen zu fassen bekommt und Jenny in ihrer Erinnerung spricht…br…Ein großes Kompliment an Laura Maire, denn durch sie wird dieses Hörbuch so außergewöhnlich gut! Ich könnte noch Stunden so weitermachen, aber glaubt mir einfach, wenn ich sage, dass es sich so sehr lohnt „Aquila“ zu hören! Immer, wenn man denkt, dass es nicht härter kommen kann, tut es das eben doch. Und trotzdem bleibt das Geschehen in logischen, wenn auch verstörenden Bahnen. Es ist so wahsinnig spannend und geheimnisvoll! Geht mit Nica auf diese düstere Schnitzeljagd und löst die Geheimnisse der vergessenen Tage. Aber Achtung: Es kann sein, dass ihr nicht aufhören könnt zu hören! Fazit Für mich hat Ursula Poznanski mit „Aquila“ eine unglaubliche Geschichte geschaffen, die ich jedem nur empfehlen kann! Ich habe gelitten, gezittert, aufgeatmet und gestaunt. Zweieinhalb Tage war ich von dieser Geschichte abhängig, denn sie bestimmte viele meiner Gedanken. Zum Glück waren meine zweieinnhalb Tage kein Vergleich zu denen von Nica. Spannung, Geheimnisse, tolle Figuren, ein klasse Stil und eine wahnsinnig großartige Sprecherin: Ich vergebe 5 von 5 Spitzenschuhen und benenne „Aquila“ als mein Hörbuchhighlight des Jahres!

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