Leserstimmen zu
Das Modehaus - Töchter der Freiheit

Julia Kröhn

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Wow!!! Julia Kröhn ist hier wieder ein emotionaler, mitreißender, gefühlvoller Roman gelungen. Wir springen durch drei Generationen. Fanny, Lisbeth und Rieke sind die Protagonistinnen dieser Geschichte. Jedes Kapitel ist einer der dreien gewidmet, immer abwechselnd begleiten wir eine der Damen durch ihr Leben. Natürlich sind diese unweigerlich miteinander verknüpft. Als Schauplätze haben wir Frankfurt, Paris und New York. Julia Kröhn kann den Leser regelrecht in einen andere Zeit katapultieren. Als Historikerin sind ihre Bücher absolut detailgenau recherchiert. Es ist leicht mit ihr durch die Zeit zu reisen. Schwer wiegen die Zeiten des Krieges und der Nachkriegszeit. Mich hat es als Leser gepackt. Diese schweren, unmenschlichen Zeiten mit den Protagonistinnen zu erleben, war emotional. Es ist eben nicht nur einfach eine Geschichte, ein Roman, nein, Julia Kröhns Modehaus, regt zum nachdenken an. Solche Zeiten sollten wir nie wieder zulassen. Gleichweg fasziniert dieses Buch. Die Überlebensweise und Kreativität der Damen scheint grenzenlos. Jede auf ihrer Art meistert ihr Leben. Ob sich dabei die Träume jeder einzelnen verwirklichen, mag ich hier nicht verraten, lest am besten selbst. Letztendlich kann man sagen, dass das Modehaus, die Mode und Modedesign lapidare Themen wenn sind, wenn man im Krieg lebt bzw. in den Trümmern der Nachkriegszeit überleben muss. Und doch scheinen eben solche lapidaren Dinge, die Menschen am Leben zu halten. Es ist ihr Halt, ihr Traum, ihre Stütze. Ein wirklich wundervolles Buch, ich spreche eine ganz klare Leseempfehlung aus und bedanke mich von Herzen bei Julia für die tolle Geschichte und meine damit einhergehende Lesezeit. Ebenso bedanke ich mich bei der Verlags Gruppe Random House und dem Bloggerportal für mein Rezensionsexemplar

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Tolles Buch

Von: EvaMaria

26.03.2019

Das Buch ist nicht meine erste Geschichte der Autorin und ich hoffe es werden noch viele mehr, denn ich mag ihren Stil. In diesem Buch erzählt uns die Autorin die Geschichte von drei Generationen Frauen, darunter sind Fanny, die Großmutter, Lisbeth, die Tochter und Rieke, die Enkelin. Da wir hier drei Erzählstränge haben, wird man als Leser in drei verschiedene Zeiten geschickt und so bleibt es absolut abwechslungsreich. Die Geschichten der drei Frauen wird aber auf sehr geschickte Weise verbunden. Wenn man jetzt den Titel liest, denkt man, dass die Autorin das Hauptaugenmerk auf die Mode liegt, aber dem ist sowas von nicht so. Es werden auch Themen wie Liebe oder auch Freiheit angesprochen, denn Fanny in den goldenen 20 Jahren hatte es nicht leicht. Sie musste für die damalige Zeit auch sehr stark sein. Sie ging beispielsweise für ihren Traum nach Paris und das als Frau. Im großen und ganzen hat mir das Buch richtig gut gefallen, denn ich mag Geschichten aus der Vergangenheit. Ich fand die Handlung hier auch sehr emotional, denn ich habe bei jeder der drei Frauen regelrecht mitgelitten, ob es denn alles so mit ihren Wünschen und Träumen klappen wird. Auch Lisbeth hatte nach dem Krieg sehr viel zu tun, denn sie musste das Modehaus retten, was nach einem Krieg nicht leicht war, denn die Leute hatten einfach andere Dinge zu tun. Ich fand das Buch aber auch sehr interessant und zwar gerade die historische Komponente. Die Protagonisten fand ich gelungen und glaubwürdig. Ich könnte jetzt nicht sagen, welche der drei Frauen ich am sympathischsten finde, aber ich empfand aber alle als interessant und authentisch. Am besten hat mir die Erzählung von Fanny gefallen, denn ich mag einfach die 20 Jahre. Finde ich eine tolle Zeit und der Autorin ist es sehr gut gelungen, dass damalige Lebensgefühl zu beschreiben. Die Schreibweise war toll und das Buch lies sich sehr flott lesen. Die Geschichte wird aus wechselnder Perspektive der Protagonisten erzählt, was mir gefallen hat, denn so bekommt man einen tollen Einblick in das entsprechende Gefühlsleben. Die Handlungsorte und auch die jeweilige Zeit wurden sehr real und beeindruckend dargestellt, sodass ich mich sehr gut in die Handlung einleben konnte. Das Cover finde ich toll und ich würde es als Eyecatcher bezeichnen. Fazit: Tolles Buch. Eine sehr emotionale Geschichte, die mich toll unterhalten hat. Kann ich definitiv empfehlen. 5 von 5 Sterne

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Kurzmeinung: Drei Generationen von Frauen, die um die Existenz des Modehauses kämpfen. Sehr spannend und mitreißend erzählt. Meine Meinung zum Buch und Autorin: Sehr beeindruckend erzählt, Julia Kröhn die Geschichte von drei Generationen von Frauen, ihrem großen Traum, von Mode, den Kampf um das Modehaus König ein Familien Unternehmen, zu erhalten. Es geht aber nicht nur um den Traum von Kleidern aus Samt und Seide, nein auch den Kampf für Freiheit und der Liebe. Sie hat die Schicksale dieser drei Frauen, Fanny die Großmutter, ihre Tochter Lisbeth und Enkelin Rieke, sehr Bildhaft und berührend erzählt. Die Figuren sind sehr lebendig und Authentisch beschrieben. Die einzelnen Charaktere und deren Gefühle, sind sehr gut nachvollziehbar beschrieben, so das man sich sehr gut in jede einzelne von ihnen hinein versetzen konnte, und mit ihnen sich gefreut und auch gelitten hat. Sehr schön sind auch die drei Erzählstränge mit einander verknüpft, angefangen in den goldenen zwanzigern Jahren, als Fanny es satt ist, mit der hausbackenen Mode des Familienimperiums, und nach Paris geht. Sie träumt von einer großen Modekarriere, ob sie je ihre Träume, Sehnsüchte und Hoffnungen in Erfüllung gehen. Ich habe mit ihr gebangt und gehofft, sie aber auch bewundert für ihren Mut, alles auf eine Karte zu setzen. Bestimmt nicht leicht in der damaligen Zeit, wenn man an die Rolle der Frau denkt. Auch ihre Tochter Lisbeth hat es nicht leicht, nach dem zweiten Weltkrieg 1946, auch sie kämpft in der zerbombten Stadt Frankfurt ums nackte Überleben und den Erhalt des Modehauses. Sie hat es wirklich alles andere als leicht, ich habe sie für ihre schöpferische Erfindungen bewundert, aus alten Lumpen, neue Mode zu machen. Aber für was für einen Preis, der Kampf ist nicht leicht, sich in einer Männerdomäne zu behaupten. 1971 kommt Enkelin Rieke ins Spiel, die Teilhaberin des Imperiums ist, und die Führung ihrem Bruder überlässt, da ihr ihre Familie wichtiger ist. Das es ein großer Fehler war, erkennt sie erst sehr spät, als das Modehaus vor dem Bankrott steht, ob sie es schaffen wird das Ruder herumzureißen, sie steht vor großen Herausforderungen. Das alles hat sie sehr mitreißend und Intensiv erzählt, man sah die verrückten und goldenen zwanziger, den Krieg und das zerbombte Frankfurt vor sich. Ich habe alle drei Frauen bewundert, die eines gemeinsam haben, Kraft, Mut und Stärke.

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